Umfrage

Wir führen eine Untersuchung zum Gesundheitszustand ungeimpfter Kinder durch. Wenn Sie selber ungeimpfte Kinder haben, füllen Sie bitte den Fragebogen aus.

Aufgrund der grosser Nachfrage haben wir nun auch eine Umfrage zum Gesundheitszustand geimpfter Kinder gestartet. Diese finden Sie auf vaccineinjury.info. (Fragen sind übersetzt)


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 Betreff:Maser in Osterholz-Scharmbeck.. 20-08-2010 11:16:34 
EasyLine
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Die Masern in Osterholz-Scharmbeck


http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis+Osterholz/216494/Masern-Alarm+im+Gymnasium+in+Osterholz-Scharmbeck.html

Zitat daraus:
Zitat:
Auf verschiedenen Internetportalen wird ebenfalls davor gewarnt, Masern zu unterschätzen. Dort heißt es unter anderem, dass es sich durchaus um eine lebensbedrohende Erkrankung handele. Deswegen würden Kinderärzte wegen einer Reihe von Todesfällen Alarm schlagen.

Wegen einer Reihe von Todesfällen? Hat hier jemand bitte konkrete Zahlen?

Laut RKI gibt es in Deutschland von Woche 1.-29. in Deutschland 525 Masen-Fälle (Vergleich 2009= 545)

Wo gibt es eine Info über Todesfälle?

Gruß
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 Betreff:Aw:Maser in Osterholz-Scharmbeck.. 20-08-2010 11:32:08 
Friedemann
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Schrieb nicht sogar Dr. Buchwald selbst von Maserntodesfällen?
z.b. hier (http://www.klein-klein-aktion.de/pdf/Vortrag-Buchwald.pdf)

"...Die Tabelle zeigt, dass Todesfälle an Masern in den letzten 15 Jahren in keinem Jahr
die Zahl „8“ erreicht haben. In dieser Zeit gab es 59 Maserntodesfälle. Ich wiederhole:
In 15 Jahre 59 Maserntodesfälle! Hieraus ist der absolut milde Verlauf dieser
Erkrankung zu erkennen..."

Das wären also immerhin durchschnittlich 4 Maserntodesfälle pro Jahr
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 Betreff:Aw:Maser in Osterholz-Scharmbeck.. 20-08-2010 13:51:41 
EasyLine
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Angenommen, das stimmt mit durchschnittlich 4 Todesfällen pro Jahr.

In 2009 gab es nach RKI 570 Masernfälle. Und davon durchschnittlich 4 Todefälle?

Kann das jemand verifizieren? Fände ich sehr viel!

Gruß
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 Betreff:Aw:Aw:Maser in Osterholz-Scharmbeck.. 20-08-2010 15:17:14 
Friedemann
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EasyLine Schrieb am 20-08-2010 13:51:41:
Angenommen, das stimmt mit durchschnittlich 4 Todesfällen pro Jahr.

In 2009 gab es nach RKI 570 Masernfälle. Und davon durchschnittlich 4 Todefälle?

Kann das jemand verifizieren? Fände ich sehr viel!

Gruß

Die Zahl von 59 Todesfällen von Dr. Buchwald bezogen sich auf die 15 Jahre von 1988-2002. Wieviele Masernfälle es in diesen Jahren gab weiß ich nicht - viel mehr als heute dürften es nicht gewesen sein.
Dr. Buchwald dürfte aber eher untertrieben als übertrieben haben. Immerhin wollte er ja damit die Harmlosigkeit von Masern untermauern und nicht ihre Gefährlichkeit.

Wieviele Todesfälle es unter den 570 Masernfällen geben wird kann man heute noch nicht abschließend beurteilen, da SSPE auch noch Jahre nach der Masernerkrankung ausbrechen kann und es dann auch noch Jahre dauern kann, bis das betroffene Kind daran stirbt.
Eine sichere Diagnose ist m.W. nur posthum möglich.

Erst in circa 5 Jahren wird man also absolute Gewissheit haben, wenn bis dahin kein erkranktes Kind SSPE Symptome zeigt - bei nur 570 Fällen sind die Chancen dafür zum Glück recht gut.
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 Betreff:Aw:Maser in Osterholz-Scharmbeck.. 20-08-2010 18:32:34 
Roland
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Es ist alles Statistik. Irgendjemand sagte mal, es gibt Lügen, verdammte Lügen und Statistiken.

Statistisch gab es früher mehr jährliche Masernfälle als heute. Interessant ist, dass die Sterblichkeitsquote (Sterbefälle pro Masernfall) in den letzten Jahren also eher gestiegen ist. Aber auch das ist nur Statistik.

Zunächst mal wäre die Frage zu stellen, wie sich die Diagnostik von Masern in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. War früher noch eine symptomatische Diagnose ausreichend, wird heute oft zusätzlich ein Laborbefund eingeholt. Es ist gut dokumentiert, dass dies zur Folge hat, dass Fälle, die früher Masern genannt worden wären heute eine andere Diagnose bekommen. Masern sind also nicht gleich Masern. Ich bin ja sogar der Meinung, dass JEDE derartige Krankheitsdiagnose eine unzulässige Schubladisierung darstellt. Schaut man übrigens mal auf die eigentliche medizinische Diagnose, die vom Arzt schriftlich ausgestellt wird, so ist diese oft wesentlich differenzierter und präziser als das, was er vielleicht mündlich kommuniziert. Ich habe es zum Beispiel mal erlebt, dass Keuchhusten mal als "mögliche Diagnose" kommuniziert wurde, das war dem Attest aber nicht zu entnehmen.

Zu den Todesfällen:

Bei der Aufarbeitung der Coburger Masernepidemie (von 200?) kam heraus, dass von den ca. 800 Erkrankten keiner gestorben ist und auch keiner ersthafte Komplikationen hatte. Die meisten wurden rein naturheilkundlich behandelt.

Die erste Frage die man also stellen sollte: Wie wurde der (vermutete) Masern(todes)fall behandelt? Wie war der genaue Verlauf? So ist z.B. bekannt, dass sich fiebersenkende Medikamente ungünstig auf den Verlauf auswirken können.

Die zweite Frage: Wie war der Zustand des Patienten vor der Erkrankung? Lagen Vorerkrankungen vor? Waren diese vielleicht entscheidend für die fatale Entwicklung? Wurde der Fall nur aus statischen Gründen den Masern in die Schuhe geschoben? In fast allen Fällen lässt sich etwas derartiges finden.

Ich warte immer noch darauf, davon zu hören, dass ein vorher einigermaßen gesundes, gut ernährtes Kind ohne Vorerkrankungen bei einer vernünftigen, naturheilkundlichen (Nicht-)Behandlung einen Masernverlauf mit schlimmen Komplikationen erfährt. So etwas ist mir nicht bekannt.

Die SSPE ist übrigens ein ähnliches Kunstkonstrukt der medizinischen "Wissenschaft", das offenbar dazu dienen soll, Angst vor Masern zu schüren. Es wird der Eindruck erweckt, dass nur Menschen, die eine Masernerkrankung (mit "Wildviren") durchgemacht haben, SSPE bekommen können. Das liegt aber offenbar daran, dass der (dubiose) Test auf "Masern-Wildviren" Teil der Diagnose ist. Dabei muss der Patient sich gar nicht an eine Masernerkrankung erinnern. Fällt der Test negativ aus, gibt es eben eine andere Diagnose. Die Symptome sind aber die gleichen wie bei SSPE.
Das ist natürlich bequem. So kann man die Durchimpfungsraten mit Angst steigern und muss gleichzeitig nicht nach den wahren Ursachen der Krankheit suchen.
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