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| Haemophilus influenza Typ b (Hib) Allgemeines |
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Haemophilus influenza Typ b (Hib)AllgemeinesDie Anzahl der Erkrankungen liegt in Deutschland bei ca. 80/Jahr. Hiervon sind jedoch weniger als die Hälfte dem Kapseltyp B zuzuorden, der durch die Impfung abgedeckt wird. Die betroffenen Kinder stammen meist aus Kindertagesstätten, Kindergrippen oder Kindergärten(ESPED 1998) Die Krankheit tritt vermehrt in den Wintermonaten auf. Kinder , die in engen Wohnverhältnissen mit vielen Familienangehörigen wohnen, dazu noch in dicht besiedelten Gebieten, erkranken häufiger an Hib. Kinder , die voll gestillt werden , haben ein sehr geringes Risiko an Hib zu erkranken. Invasive Infektionen, zu denn auch Hib zu rechnen ist, haben in den letzten 60 Jahren enorm zugenommen. Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 6. und dem 11. Lebensmonat, dass heisst in einer Zeit, in der Kinder die 2 bis 3 Impfung erhalten haben. Dies wird zwar als normal angesehen ,aber man muss eines bedenken: nachdem in Japan das Impfalter von wenigen Monaten auf zwei Jahre heraufgesetzt wurde, die Häufigkeitskurve von invasiven Krankheiten bei den 2-3jährigen in die Höhe schnellte (Scheibner V. Impfungen, Immunschwäche und plötzlicher Kindstod, Hirthammer 2000) Die Hib-Erkrankungen haben zwar in den letzten Jahren nach der Impfung abgenommen, insgesamt sind aber die bakteriellen Hirnhautentzündungen kaum zurückgegangen. Anscheinend kommt es hier zu einer Erregerverschiebung (MÜSCHENBORN, S. SÄUGLINGE UND KLEINKINDER MIT UNKLAREM FIEBER; PÄD HAUTNAH 2000, 1: 8 - 22) Eine aktuelle Untersuchung zu Auswirkungen der HiB-Impfung in Großbritannien ergab irritierende Erkenntnisse: Nach Einführen der Impfung für Kinder Anfang der 90er Jahre nahmen die HiB-Erkrankungen bei Erwachsenen ab; man erklärte sich dies mit den durch die Impfung als Infektionsquelle ausfallenden Kindern. Seit Ende der 90er Jahre kommt es jedoch bei gleich bleibender Impfaktivität zu einem Wiederanstieg der Erkrankungszahlen bei Erwachsenen mit HiB. DIe Zahl erreichte im Jahre 2003 das Niveau wie vor Einführung der Impfung. In Reihenblutuntersuchungen konnte man zudem nachweisen, dass die Bevölkerungsimmunität gegenüber HiB – gemessen über Antikörperuntersuchungen – seit dieser Zeit kontinuierlich abnimmt. Ursache scheint das Zurückdrängen des Erregers durch die Impfung und der damit nicht mehr vorhandene Kontakt der Bevölkerung mit HiB-Bakterien zu sein. Die Immunität der Erwachsenen gegenüber HiB hat sich also seit Einführung der Massenimpfung sehr verschlechtert und die Gefahr von Infektionen im Erwachsenenalter hat sich damit erhöht (MCVERNON, J. BMJ 2004, 329: 655-58). Lesen Sie mehr unter:
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