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Aufgrund der grosser Nachfrage haben wir nun auch eine Umfrage zum Gesundheitszustand geimpfter Kinder gestartet. Diese finden Sie auf vaccineinjury.info. (Fragen sind übersetzt)
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Pneumokokken-ImpfungImpfstoffDie Pneumokokkenimpfung war bis Juli 2006 eine Indikationsimpfung. Sie wurde Kindern (ab 3 Lebensmonat), Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer Grundkrankheit empfohlen (RKI: Epidemiologisches Bulletin Nr. 28):
Kinder bis zum dritten Lebensjahr erhalten den Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff. Dieser Impfstoff enthielt 7 Serotypen von 90 bekannten. Problematisch ist, dass hier jedoch 4 der häufigsten fehlten. Der Impfstoff wurde nämlich in den USA entwickelt und dort sind andere Serotypen für die Erkrankungen verantwortlich. Seit 2009 wurden deshalb in Deutschland zwei neue Pneumokokken-Konjugatimpfstoffe eingeführt. Der 10-valente Impfstoff SYNFLORIX enthält drei zusätzliche Serotypen (bis zum Ende des zweiten Lebensjahres) und PREVENAR 13 mit zusätzlich sechs Serotypen ( bis zum Alter von fünf Jahren zugelassen). Die die Immunatwort auslösenden Kapselfragmente sind bei Synflorix wegen unzureichender Immunatwort an ein Trägerprotein(Mutante des Tetanus- und Diphtherietoxoids und Haemophilus influenza) gekoppelt(Fachinformation Synflorix). Bei Prevenar 13 an eine Mutante des Diphtherietoxins (Fachinformation PREVENAR) Personen ab 60 Jahren und Kindern ab dem 2 vollendetem Lebensjahr erhalten einen Polysaccharid Impfstoff mit 23 Serotypen. Auch in Österreich wurde mittlerweile die Pneumokokkenimpfung als Standard-Impfung in den Impfkalender für Säuglinge aufgenommen. Die neue allgemeine Impfempfehlung für Kinder bringt grosse finanzielle Belastungen für das Gesundheitssystem mit sich, da der Preis für die notwendigen vier Pneumokokken-Impfdosen derzeit(Stand 2008) bei 248 € liegt. Normalerweise übernehmen die Krankenkassen die Kosten der empfohlenen Impfungen durch die STIKO. Da die Kosten für die Pneumokokkenimpfung aber die Impfkosten für Kleinkinder verdoppelt, bleibt abzuwarten, inwieweit die Krankenkassen weiterhin bereit sind, alle empfohlenen Impfungen zu decken. Die Kosten der neuen Impfstoffe sind wie folgt in Deutschland: Synflorix € 52,80 und PREVENAR 13 €64,27 (Preis heruntergerechnet aus Orginalpackung mit 10 Fertigstpritzen). ImmunitätDa ein Grossteil der Erreger-Untergruppen im Impfstoff fehlt (bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr), ist die Wirkung der Impfung fraglich. Zudem zeigte sich, dass die im Impfstoff nicht enthaltene Serotypen als ursächliche Erreger stark zunahmen (ESKOLA, J. N. English Journal of Medicine. 2001; 344: 403-9). In dieser finnischen Studie zur Mittelohrentzündung konnte zwar das Risiko einer durch Pneumokokken hervorgerufenen Otitis um ein Drittel gesenkt werden, die Gesamthäufigkeit der Mittelohrentzündungen blieb jedoch gleich:
In den USA sank zwar zwischen 2000 und 2002, also nach Einführung der Pneumokokken-Impfung die Hospitalisationsrate durch Pneumokokken-verursachte Erkrankungen um 50 %, ernsthafte Erkrankungen wie Meningitis oder Sepsis durch nicht im Impfstoff berücksichtige Pneumokokken stiegen jedoch um 50% an ("serotype replacement") und finden sich auch inzwischen auch gehäuft in Nasen- oder Rachenabstrichen geimpfter Kinder. Durch die Pneumokkenimpfung (als auch die Hib-Impfung ) kommt es nicht nur zu einer Verschiebung der Serotypen der Pneumokokken im Nasen-Rachen-Raum, sondern es kommt generell zu einer Veränderung der Mundflora und pathogene(krankmachende) Keime können sich besser ansiedeln. So führt die Pneumokokken-Impfung zum Beispiel zu einem Anstieg von pathogenen Staphylokokkus aureus Erregern. (Regev-Yochay G, Dagan R, Raz M, Carmeli Y, Shainberg B, Derazne E, Rahav G, Rubinstein E.Association between carriage of Streptococcus pneumoniae and Staphylococcus aureus in Children.JAMA 2004 Aug 11;292(6):716-20./Elena S. Lysenko, Adam J. Ratner, Aaron L. Nelson, Jeffrey N. Weiser,The Role of Innate Immune Responses in the Outcome of Interspecies Competition for Colonization of Mucosal SurfacesPLoS Pathogens September 2005; Vol. 1 (1): e1 0009) Die Uniklinik Barcelona untersuchte die Veränderungen der invasiven Pneumokokkenerkrankungen nach der Einführung der Pneumokokken-Impfung Prevenar und zwar zwischen 1997-2001 und 2002-2006. Nach der Einführung der Pneumokokkenimpfung ist die Rate invasiver Pneumokokkenerkrankungen signifikant angestiegen - verursacht vor allem durch verschiedene im Impfstoff nicht enthaltene Typen (1, 6A, 5, 19A).(sogenanntes Serotypen-Replacement- siehe oben). Der Anstieg betrug bei unter 2jährigen 58% und bei 2-4jährigen 135%. Bei Kindern unter 5 Jahren waren die durch Pneumokokken verursachte klinischen Pneumonien und/oder Empyeme sogar um 320% häufiger. (Carmen Munoz-Almagro, Iolanda Jordan, Amadeo Gene, Cristina Latorre, Juan J. Garcia-Garcia,and Roman Pallares: Emergence of Invasive Pneumococcal Disease Caused by Nonvaccine Serotypes in the Era of 7-Valent Conjugate Vaccine,CID 2008:46 (15 January)
In Frankreich und in Portugal, wo die Pneumokokkenimpfungen schon länger angewandt werden, kam es zu einer signifikanten Zunahme von Pneumokokkenerkrankungen mit Serotypen, die nicht im Impfstoff erhalten waren. Damit wurde der Nutzen der Impfung ganz oder teilweise wieder wettgemacht (Arzneitelegramm 2009; 40: 27-9)
Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der Pneumokokken ImpfungDie am häufigsten berichteten unerwünschten Nebenwirkungen waren Reaktionen an der Einstichstelle, Fieber (>= 38°C), Reizbarkeit, Müdigkeit, unruhiger Schlaf, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Diarrhoe und Ausschlag oder Nesselsucht. Kinder, die zeitgleich kombinierte Vakzine gegen Diphtherie, Pertussis und Tetanus erhalten, leiden häufiger unter Fieber.
Fazit:Durch die breite Einführung einer Pneumokokkenimpfung kann nicht garantiert werden, dass die Zahl der Pneumokokken-Erkrankungen auch insgesamt fällt. Es besteht die Gefahr einer Verschiebung zu anderen Erregern, die im Impfstoff nicht vorhanden sind. Dies ist bereits in vielen Ländern der Fall (siehe oben) Der Nutzen der Impfung in Mitteleuropa ist weder bei gesunden Kindern noch bei alten Menschen gesichert. Durch die 4 empfohlenen Impfungen werden die Säuglinge zusätzlich mit dem Problemstoff Aluminium belastet. |
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