Autor Thema: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?  (Gelesen 11719 mal)

Offline MINTiKi

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 68
    • MINTiKi - Förderung von MINT - interessierten Kinder
Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« am: 16. März 2015, 23:51:17 »
Hallo in die Runde,

zu mir - ich habe Biosystemtechnik studiert und abgeschlossen und habe daher einen kleinen wissenschaftlichen Einblick zum Thema Immunsystem und auch Impfungen und deshalb hier mintikis-krims-krams-blogkiste.blogspot.de bzw. hier http://mintiki.de/2015-1 eine einfache und vereinfachte Erklärung zu den Abläufen beim Impfen geschrieben. Und nun würden mich die molekularen Erklärungen interessieren, die grundsätzlich gegen Impfen sprechen (gern auch wesentlich komplexer aufgearbeitet, als meine Erklärung) - davon habe ich nämlich bisher nirgends etwas gefunden

Anmerkung: ich habe in meiner Familie/Bekanntenkreis bisher keinen einzigen Impfschaden gehabt, schließe ihn bei Menschen mit Immunproblemen nicht grundsätzlich aus, halte aber von einer grundlegende Ablehnung des Impfens nichts. Und wenn ein Arzt so unvernünftig ist z.B. fast anschließend nach einer Bronchitis eine 6-fach Impfung zu starten, dann ist ja nicht das Prinzip des Impfens schuld.

Grüße

MINTiKi

---
mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)
http://mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)


twitter:    http://twitter.com/mintikid
G+:    http://goo.gl/JSgNDP
Blog: http://goo.gl/AWuQPE
facebook: http://goo.gl/A8n02B


Offline Taira

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 284
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #1 am: 19. März 2015, 23:49:40 »
Hallo MINTiKi,

wie funktioniert das mit den Gedächtniszellen bei Toxinen?
Zum Beispiel Diphtherie-, Tetanuserkrankungen hinterlassen kein immunologisches Gedächtnis. (?)
Bei der Impfung funktioniert das, weil ... ?
... Es an Al(OH)3 gebunden ist?
Wie genau funktioniert die Impfung in diesem Fall?

Weißt du, mir fehlt ein Beleg oder eine Studie dafür, die anzeigt, dass Beispielsweise die Tetanusimpfung vor der Erkrankung schützt.
Vielleicht kannst du als Insider mir bessere/detailliertere Daten aufzeigen. Bitte mit Zahlen. D.h., im Tierversuch möchte ich wissen, wie hoch die Toxin-/Toxoidkonzentration jeweils ist/sind.

Liebe Grüße und Danke.

Offline MINTiKi

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 68
    • MINTiKi - Förderung von MINT - interessierten Kinder
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #2 am: 21. März 2015, 04:58:39 »
Hallo Taira,

ich habe zwar keine Antwort auf meine Frage, was molekular gegen das Impfen sprich bekommen - ich werde trotzdem kurz (naja, relativ zu dem eigentlich Umfang dieses Themas) deine Fragen beantworten.

Zu erst verstehe ich den Zusammenhang aber deiner Fragen nicht, denn die Frage warum es an manchen Stellen zu einer stärkeren Immunantwort kommt und zu besseren Gedächtniszellen, als an anderer Stelle, hat im Prinzip nichts damit zu tun, ob die Substanz in die Kategorie Toxin oder Bakterium gehört - "Vorteil" bei Bakterien dürfte lediglich sein, dass diese größer sind und mehr potentiell erkennbare Oberflächenstrukturen besitzen, was aber keine wirkliche Aussagekraft besitzt über die Immunantwort des Körpers
 - daher gehe ich mal davon aus, dass du grundsätzlich wissen möchtest, warum manche molekulare Strukturen eine stärkere Immunantwort, mit längerem Gedächtnis erzeugen, als andere und warum Aluminiumhydroxid da hilft
Jede Zelle/ Gewebe in unserem Körper hat Oberflächenmoleküle die diesen Teil als körpereigen ausweisen - es ist quasi ein Ausweis der Zelle für andere Zellen der sagt "Wir gehören zusammen, ich bin kein Feind" - Die Immunzelle besitzen Rezeptoren für diese Struktur - jeder Mensch besitzt dazu eine individuelle Ausstattung (vgl. Blutgruppen, die ja nicht umsonst existieren)
- wenn ich einen Stoff, Bakterium etc. habe, welches in den Körper eindringt, dann gibt es überall im Körper Zellen, die das sofort erkennen können, u.a. da sie erstens keinen "Ausweis" besitzen und zweitens Moleküle besitzen, welche die oben genannten Immunzellen unspezifisch als fremd erkennen aber nicht genau genug, um viele dieser Fremdkörper "einzufangen" und unschädlich zu machen - daher futtern diese Zelle nur einen dieser Eindringlinge und präsentieren bestimmte Merkmale der Oberfläche zusammen mit Ihrem Ausweis an andere Zellen, welche nur sehr wenige spezielle Strukturen erkennen, gegen diese wenigen aber gezielter/schlagkräftiger vorgehen können
Bei dieser Erklärung wird einem sofort bewusst: wie es gibt ein Zelltyp der durch molekulare Wechselwirkungen ALLE gefährlichen Stoffe von ungefährlichen Stoffen unterscheiden kann (Pollen sind ja z.B. eher hinderlich, wenn der Körper darauf mit einer Immunerkrankung reagiert = Heuschnupfen) ????? - und natürlich können diese Zellen das nicht - vor allem aber können sie das manchmal besser und manchmal schlechter, denn es gibt Zeitpunkte (z.B. während des Schlafes), da das Gehirn Botenstoffe sendet an diese Zellen mit "Ihr habt jetzt Zeit, Energie und die Aufgabe nicht nur ungefähr nach zu sehen, sondern ganz genau, wo wer und wie hier nicht hergehört" - diese Botenstoffe binden an Rezeptoren dieser Zellen und sorgen dafür, dass in der Zelle andere Gene angeschalten und damit andere Proteine produziert werden, sodass die Zellen ein kleines bisschen anders/aggressiver reagieren als sonst (deshalb soll man im Schlafzimmer nicht seine haarigen Haustiere halten; außerdem ist dieses aggressivere Auftreten besonders bei Krebs wichtig, da Krebs für diese Immunzellen nicht leicht zu erkennen sind, weil sie ja in aller Regel die normalen Ausweise der gesunden Körperzellen besitzen und von den Immunzellen anhand anderer Abnormalitäten erkannt werden müssen)
Es gibt aber nicht nur den Schlaf als besonders aufmerksame Zeit für das Immunsystem, sondern auch die Zeit nach einer erkannten Infektion - erkennen diese Immunzellen eine sehr schwere/schädliche Infektion "rufen sie um Hilfe" können vom Gehirn die Aufforderung bekommen richtig los zu legen und dürfen wesentlich  "pingeliger" werden als sonst  (einige Zellen dürfen in diesem Zustand auch die eine oder andere  befallene Körperzelle oder potentielle Krebszelle  eher töten) - Die Stärke dieser Reaktion (molekulare Interpretation der Gefährlichkeit) beeinflusst damit auch wie wichtig es ist für den Körper diese Krankheit in Zukunft schnell zu beseitigen (z.B. wie langlebig und häufig die Gedächtniszellen sind) - wenn ich jetzt also eine Substanz, Bakterium etc. habe, was nur sehr schwer oder langsam solch eine Reaktion hervorrufen kann (weil vll. den körpereigenen Strukturen zu ähnlich, wie auf meinem Blog/Seite beschrieben oder anderen wichtigen Bakterien wie im Darm zu ähnlich sind oder so unähnlich, dass die Immunzellen diese Fremdkörper nur schlecht festhalten/ verdauen können oder sonst was), dann kann ich andere Stoffe mit dazu geben, die den Körper in einen Zustand mit sehr aufmerksamen/starken Immunsystem versetzen, wodurch es den Zellen einfacher fällt diese schwer erkennbaren Strukturen doch zu erkennen und eine Mehrfachimpfung zeigt, dass eben dies der Fall ist, denn diese Impfungen müssen in relativ kurzen Abständen mehrfach durchgeführt werden, damit die Gedächtniszellen die Zuweisung erhalten - "hui, diese Krankheit ist häufig und bewirkt eine starke Immunantwort, dann solltest du, liebe Gedächtniszelle, bitte etwas länger leben, stärker arbeiten,..." (es werden also wieder DNA Abschnitte an- bzw. ausgeschalten, die diese Zellen beeinflussen - wobei es häufig kein absolutes ab- oder ausschalten ist, sondern ein fließender Übergang) -  Nebenbei ist Fieber eine ziemlich energieaufwendige Reaktion des Körpers auf Krankheitserreger - der Körper verstoffwechselt also Vorräte, damit die Körpertemperatur steigt - es ist quasie ein Zeichen für sehr, sehr aktive Immunabwehr (kein Fieber heißt wiederum nicht, dass gerade das Immunsystem schwächelt, da es viel zu viele Immunkomponenten gibt)

und Zahlen zu jenem oder diesen Tierversuch - ich bin doch keine Datenbank und mein Studium war auch nicht das Auswendiglernen solcher Dinge, sondern dient u.a. dazu molekulare Prozesse mathematisch zu modellieren, um die Wirkung von bestimmten Medikamenten vorher zu sagen und damit z.B. die Zahl der Tierversuche zu verringern oder langfristig eine etwas personalisierter Medizin (z.B. bei der Konzentration oder Art des Wirkstoffes) zu ermöglichen (dieser Forschungszweig steckt aber noch in den Kindersöckchen - also nicht erwarten, dass das die nächsten 5 Jahre wird) - wenn dich genaue Zahlen zu irgendwelchen speziellen Tierversuchen interessieren, kann ich dir nur die sehr großen Datenbanken der Universitätsbibliotheken empfehlen - aber auch über Unibibliotheken ist bekanntlich nicht alles kostenlos (und vergiss Google bei solchen Recherchen - da kommt man meistens nicht über hören sagen hinaus oder uralte Studien, man bekommt öfters Abstracts bei z.B. Springerlink oder Elsevier aber für die Medizinstudien gibt es meistens speziellere Plattformen, wo man suchen sollte)

- Wenn jetzt die Reaktion sein sollte - "bring mir Beweise" - Dann möchte ich gleich den Ball zurück werfen - Wie sind denn die Gegenbeweise - so rein funktionell (molekular) beim Impfen - ich meine warum soll Impfen nicht funktionieren - ich bin da mit meinen Erklärungen ja ein ganzes Stück in Vorschuss gegangen ? - warum passiert Aluminiumhydroxid die Bluthirnschranke - wo man ja auf Wissen der Pharmakonzerne zurückgreift - Bakterien schaffen das aber angeblich nicht - weil da das Wissen der Pharmakonzerne angeblich falsch ist? - versteht mich nicht falsch, ich weiß, wie gesagt, dass bei all diesen Dingen durchaus Interessenkonflikte mit entsprechenden Folgen bestehen, nur die Art der Diskussion wo jede Form des Impfens und jede Impfung in sich eine Ausgeburt der Hölle ist und "Nicht-Impfen" einer Heilsbotschaft ähnlich propagiert wird, kann ich nicht nachvollziehen
und man kann zum Thema Immunsystem bzw. Molekularbiologie z.B. auch im Buch mit der ISBN-10: 3527323848 bzw. ISBN-13: 978-3527323845 vieles nachlesen - etwas komplizierter, aber auch detaillierter und "richtiger", da nicht durch Vereinfachungen verfälscht

aber noch soviel: eine Impfung schützt nicht vor der erneuten Infektion, sondern gibt dem Körper die Möglichkeit die bei einer erneuten Infektion schnell wieder zu beenden und somit nur wenige Zellen/ Ressourcen zu verlieren - man ist also quasi nicht vor einer Erkrankung geschützt, sondern vor den schädlichen Folgen - was eigentlich klar sein sollte, wenn man die Erklärung hier mintikis-krims-krams-blogkiste.blogspot.de bzw. hier http://mintiki.de/2015-1 gelesen hat

viele Grüße

MINTiKi
http://mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)


twitter:    http://twitter.com/mintikid
G+:    http://goo.gl/JSgNDP
Blog: http://goo.gl/AWuQPE
facebook: http://goo.gl/A8n02B

Offline Taira

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 284
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #3 am: 22. März 2015, 15:15:23 »
Hallo MINTiKi,

ich will keinen Glaubenskrieg ausfechten.
Du hast geschrieben, dass du vom Fach bist und so dachte ich, dass es dir vielleicht möglich ist mir intimere Details darzulegen, als welche ich bereits kenne.
Deine Seite über den PostLink habe ich natürlich gelesen.

Deiner oben geposteten Auffassung nach, ist es möglich gegen alle Erreger, Viren, Bakterien und auch GIFTE ein immunologisches Gedächtnis zu erzeugen. Bei manchen Erregern scheint das Gedächtnis einprägsamer zu sein, als bei anderen. Warum das so ist, weiß man nicht.
Al(OH)3 dient hierbei der besseren Erkennbarkeit.
D.h. für mich, man kann grundsätzlich gegen jede Krankheit impfen. (Scharlach, Masern, HIV, Hepatitis C, …)

Bei Diphtherie und Tetanus hat man sich ja entschieden, nicht gegen das Bakterium zu impfen.

Wäre es nicht sinnvoller die Erregerursache beimpfen zu wollen?
Mein Baby kann also noch immer am „Würgeengel“ versterben, nur an den Folgeschädigungen des Toxins nicht mehr.
Des Weiteren hinterlässt das durchmachen einer Diphtherie- und Tetanus-Erkrankungen kein Immungedächtnis.
Vielleicht soll das der Grund sein, warum man sich eben nicht für das Bakterium an sich interessiert hat, sondern nur für die toxischen Absonderungen dieser.
Allerdings hat Herr von Behring ja nur eine empirische Entdeckung gemacht. Eine bewusste Entscheidung zur Impfung gegen das Bakterium an sich gab es damals also gar nicht. - Bleibt die Frage, warum das heute noch so gehandhabt wird.

Außerdem ist weltbekannt, dass man gegen Gifte nicht vorsorglich impfen kann.
Man kann Desensibilisieren, wie bei Bienengift zum Beispiel. Hierbei werden X-Sitzungen über mindestens 3 Jahre praktiziert.
Bei Tetanus & Diphtherie reichen 4 Impfungen bis zu 10 Jahren.

Diesbezüglich fehlt mir tatsächlich ein Wirksamkeitsnachweis, dass das Beimpfen gegen Gifte vorsorglich funktioniert.



Deine molekularbiologischen Ausführungen sind sehr umfangreich. Nur eine Bestätigung, dass das Beimpfen mit einem „entgifteten“ Gift, ein immunologisches Gedächtnis erzeugt, gibt es nicht her.
Weißt du, wenn das alles so „einfach“ wäre, dann frage ich mich, warum Wirksamkeitsnachweise nicht veröffentlicht werden. Wenn es plakativer wäre, könnten viele Impfkritiker ihre Ansichten überdenken. Und das ist doch das Ziel des RKI.

Ich hoffe, du nimmst das nicht persönlich.
Alles Gute,
Taira.


Offline MINTiKi

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 68
    • MINTiKi - Förderung von MINT - interessierten Kinder
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #4 am: 23. März 2015, 00:41:49 »
Hallo,

ich wollte nicht giftig klingen - auch wenn es so klang

nein, man kann bisher nicht gegen jeden Erreger sicheren Impfstoff herstellen - das kann verschiedenen Gründe haben - bei AIDS verändern sich zum Beispiel die Oberflächenmolküle bei jeder Generationsfolge zu stark, manche Erreger können sich zu gut tarnen, d.h. sie sind den Strukturen des Menschen zu ähnlich oder sie sind zu unähnlich, sodass die Rezeptoren beim Menschen daran gar nicht binden können und bei wieder anderen Erregern kann man keine Bruchstücke verwenden als Impfstoff, weil diese nicht wirken und man aber auch noch keine Möglichkeit gefunden hat den Erreger so zu schwächen, dass er keine schädliche Wirkung hat und trotzdem eine Immunantwort hervorbringt und so weiter...
Gifte sind ja giftig, weil sie Zellen schädigen oder töten - davon sind Immunzellen nicht ausgeschlossen - entsprechend kann man nicht gegen jedes Gift aktiv impfen - manchmal kann man aber passiv impfen - das heißt man gibt Antikörper von anderen Tieren in den Blutkreislauf, die das Gift neutralisieren
- außerdem kann man zB Prionen haben, die katalytisch wirken (erklär ich irgendwann mal auf dem Blog von MINTiKi )

Grüße
http://mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)


twitter:    http://twitter.com/mintikid
G+:    http://goo.gl/JSgNDP
Blog: http://goo.gl/AWuQPE
facebook: http://goo.gl/A8n02B

Offline MINTiKi

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 68
    • MINTiKi - Förderung von MINT - interessierten Kinder
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #5 am: 27. März 2015, 21:32:56 »
Hallo,

passt jetzt nicht zum Thema Impfen unbedingt, aber zum Thema Immunsystem http://www.max-wissen.de/Fachwissen/show/5957

Grüße
http://mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)


twitter:    http://twitter.com/mintikid
G+:    http://goo.gl/JSgNDP
Blog: http://goo.gl/AWuQPE
facebook: http://goo.gl/A8n02B

Offline MINTiKi

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 68
    • MINTiKi - Förderung von MINT - interessierten Kinder
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #6 am: 14. April 2015, 07:12:37 »
Hallo in die Runde,

ich hoffe ja  immer noch auf eine Antwort, welche molekularen Mechanismen das Impfprinzip in Frage stellen

Grüße

MINTiKi
http://mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)


twitter:    http://twitter.com/mintikid
G+:    http://goo.gl/JSgNDP
Blog: http://goo.gl/AWuQPE
facebook: http://goo.gl/A8n02B

yanna

  • Gast
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #7 am: 14. April 2015, 10:57:42 »
hm, ich bin ja keine Biologin, schon gar keine Molekularbiologin....
Also werde ich dir auf diese Frage wohl schwer eine Antwort geben können.

Ich mache eine Risiko/Risiko- Abschätzung und das ist der Grund, warum ich nicht impfe.

Ich denke schon, wenn ein Medikament, ein Impfstoff auf den Markt kommt, dass es Aufgabe der Hersteller ist zu beweisen, dass es wirkt und nicht Aufgabe derer, die dieses Medikament, diese Impfung dankend ablehnen, zu beweisen, dass es nicht funktioniert.
??


Offline Rötelchen

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 38
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #8 am: 10. Juni 2015, 19:39:30 »
Ja hmmm... Es ist doch bewiesen, dass Impfungen wirken....

Offline timmerich

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 472
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #9 am: 10. Juni 2015, 20:16:03 »
Ja hmmm... Es ist doch bewiesen, dass Impfungen wirken....

Echt?? Quelle?? Placebokontrollierte Doppelblindstudie??

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #10 am: 10. Juni 2015, 20:40:44 »
Na ja, die eine Impfung wirkt vielleicht, die andere aber nicht. Hast du nicht selbst geschrieben, dass deine Röteln-Impfung "nicht angeschlagen" hat?
Was nützen einem dann denn die Beweise ...  :dash:


Offline Taira

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 284
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #11 am: 25. Juni 2015, 22:46:59 »
Hallo MINTiKi,
Klausi hat einen Link eines Arztes eingestellt, welcher Biochemie studiert hat. Ich denke, er spricht deine Sprache. Alles über T-Zellen.
Hier der Link, bei etwa 15 min geht's los:
https://www.youtube.com/watch?v=X6sKaNhcThk

Schönen Abend.
Taira

Offline MINTiKi

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 68
    • MINTiKi - Förderung von MINT - interessierten Kinder
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #12 am: 26. Juni 2015, 23:53:25 »
puhhhhhhhhhh -  das war echt anstrengend langsam dieses Gespräch und an sehr vielen Stellen (nicht allen natürlich) fachlich falsch* und es gab leider kaum Argumente, die wissenschaftlich begründen würden,  warum Impfstoffe nicht funktionieren könnten (abgesehen davon, dass mögliche Nebenwirkungen aufgezählt wurden )  - das einzige, was ich jetzt da heraushören konnte:
  • dass es keine originalen Antigene wären, die präsentiert würden
  • dass diese dann zusätzlich denaturiert vorliegen würden -
    • -> und beide Punkte zusammen würden keine gezielte Immunantwort hervorrufen können (mal außer acht gelassen, dass es Unfug ist, was er sagt bezügl. des  gezielten Produzierens von geeigneten Antikörperstrukturen - das läuft nach Versuch und Irrtum - aber ist in dem Zusammenhang egal)
    • dass Impfungen Teile der Immunantwort begünstigen und andere dadurch unterdrücken und das Probleme zur Folge hat
    Punkt eins und zwei - deshalb gibt es ja bisher für viele Infektionskrankheiten keine Impfungen, weil man geeignete Antigen Strukturen braucht - und es gibt ja in vielen Fällen immer noch Antibiotika statt Impfungen (und Antibiotika funktionieren ja natürlich auch nur für bakterielle Infektionen)
    zu Punkt 3 - nein das ist wiederum nicht richtig, dahingehend, dass es darauf ankommt, gegen was die Antikörper produziert werden und man da ja nicht irgendwas in den Impfstoff wirft sondern das mit geeigneten Messmethoden strukturell aufklärt, außerdem wird die Reaktion mit menschlichem Gewebe und auf menschliche Zellen getestet im Reagenzglas und an Tieren und so weiter
    zu Punkt 4 ohne dass er da die molekularen Erklärungen gegeben hat, ... es ist auch nicht im realen Leben so, dass Erkrankungen immer schön nacheinander auftreten und sich einzelne Immunantworten gegenseitig ausschließen - bestes Beispiel, dass das nicht hinhaut AIDS - man kann damit ja Jahrelang gut leben, ohne dass es einem auffällt, dass der Körper permanent neue Antikörper produziert und erst nach Jahren der Infektion Symptome und eine Immunschwächung eintritt (bei AIDS werde nebenbei spezielle Immunzellen angegriffen von den Viren, die eigentlich sehr wichtig sind für eben die Immunabwehr, so dass der Körper zunehmend weniger dieser Zellen besitzt und ständig neu bilden muss)

    *Beispiel: Kinder würden komplett steril auf die Welt kommen ... das wäre ungesund, zumal es Bakterien im Körper des Kindes gibt - genauer im Darm - , die dem Gehirn kurz vor der Geburt Signale geben, dass die Bluthirnschranke zu schließen ist
http://mintiki.de

"Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch" (Erich Kästner)


twitter:    http://twitter.com/mintikid
G+:    http://goo.gl/JSgNDP
Blog: http://goo.gl/AWuQPE
facebook: http://goo.gl/A8n02B

Offline Taira

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 284
Re: Wissenschaftliche Prinzipien des Impfen?
« Antwort #13 am: 28. Juni 2015, 20:54:42 »
Hi Mintiki,

zu 1 & 2
Die Viren haben zum großen Teil Ähnlichkeit mit dem Wildvirus. Es wird ja jener Erreger gewählt, welcher am wenigsten gefährlich ist oder auch eine Mischung aus mehreren Stämmen. Dann werden die Erreger auf Zellen gezüchtet, isoliert, zentrifugiert, inaktiviert.

Bei 1 meint er wohl, dass es schwierig ist Impfviren den Wildviren gleichzusetzen.
Wenn dann 2 alles denaturiert (tot) vorliegt, ist es fraglich ob das Immunsystem den Erreger noch als Gefahr wahrnimmt und überhaupt beginnt AK zu bilden und AK von was? Von den zentrifugierten Erregerbestandteilen? Offensichtlich scheint eine AK Produktion ohne Zusatzstoffe nicht zu funktionieren. Versucht hat man das bestimmt und musste dann irgendwie tricksen.
Al(OH)3 ist eben ein schlechter Zusatzstoff und Quecksilberverbindungen auch.

3 Du meinst aber mit deiner „Versuch und Irrtum“ Struktur, dass sich das Immunsystem erinnern kann, auch wenn es nur Bestandteile sind und es auch egal ist welcher Erregerstamm es genau ist. Die Ähnlichkeit reicht (tot oder lebendig ;o) ).
Ich glaube dir auch und bitte auch darum, dass das getestet wird. Nur wird es eben nicht veröffentlicht. Und da liegt beim Kritiker der Hase im Pfeffer. Wenn ich die Wirksamkeit beweisen würde wollen, dann gehört es dazu. „Seht her wie es wirkt - kauft bei mir.“ Wie bei der Entdeckung des Penicillin. Es einfach pauschal zu behaupten und zu sagen, sie hätten nur gutes im Sinn, ist doch keine Methode mehr des aufgeklärten 20. Jahrhunderts. Das ist mittelalterlich und prophetisch (sprich ideologisch :-P ).

4 Ja, Erkrankungen treten nicht immer nacheinander auf und Folgeerkrankung(en) resultiert/en aus der 1.Erkrankung/-schwächung. So würde ich das sehen.
Unterschiede sind:
- z.Bsp. Impfung mit Mehrfachkomponente
- evtl. in einen bereits entstehenden Infekt hinein
- Erregerstrukturen sind verfälscht zum Original
- Infektionsweg (natürlich meist oral statt z.Bsp. muskulär)
- Impfstoffbeimengungen, Herstellungsreste
Und wahrscheinlich wird ein Schutz aufgebaut um vor der geimpften Krankheit zu schützen.
Und der Kritiker: Und welche anderen Krankheiten löst die Impfe evtl. dadurch aus?

AIDS ist ja anders gelagert.
- es gibt gar keine Impfung
- es sit keine Infektionskrankheit im herkömmlichen Sinne
- es ist eine Autoimmunerkrankung
D.h., Infektionen mit einer anderen Krankheit sind ja von vornherein wahrscheinlicher, als bei einer gesunden Person, die gerade mal die Grippe hat/bekommt.

Offline Honey

  • Mitglied
  • Jr. Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 55
Krank nach Schweingrippe-Impfung : Virus-Protein löst Narkolepsie aus
« Antwort #14 am: 01. Juli 2015, 22:43:36 »
Lest mal auf ntv.de :"Krank nach Schweingrippe-Impfung : Virus-Protein löst Narkolepsie aus". Zusammengerechnet mindestens 1000 (!!!) bestätigte Narkolepsie Erkrankte wegen der Impfung mit Pandremix allein in Europa!! Narkolepsie ist unheilbar. Unfassbar. Interessant auch, dass die Erkrankung sich schleichend über Monate entwickelt, daher wurden von 15 deutschen Anträgen 11 abgelehnt (habe ich auch gar nicht mitgerechnet).

 

Seite erstellt in 0.021 Sekunden mit 26 Abfragen.