Impfschaden Forum

Forum rund ums Impfen => Erfahrungsaustausch für Betroffene und Impfkritiker => Thema gestartet von: Sonnenscheinchen2015 am 30. März 2016, 16:00:46

Titel: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 30. März 2016, 16:00:46
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ihr folgende Verkettung von Geschehnissen als Impfschaden bzw. zumindest als eine Reaktion auf die Impfung sehen würdet.

Baby bekam mit ca. 3 Monaten leichte, einzelne Pickelchen auf den Wangen, am Körper nichts, auf dem Kopf ganz leichten Kopfgneis, der mit 1-maliger Anwendung von Olivenöl verschwand.

Nach der 1. 6-fach-Impfung wurden die Pickelchen auf den Wangen etwas mehr, Kinderarzt meinte es wäre Babyakne, keine Neurodermitis.

Nach der 2. 6-fach-Impfung (aber erst ca. 3 Wochen später) wurden die Pickel auf der Wange mehr und auch am Körper bildeten sich nun kleinere, rote Stellen. Neurodermitis wurde noch immer von Kinderarzt und Hautarzt verneint!

Ca. 6 Wochen nach der Impfung wurde der Auschlag (aber aufgrund einer vom Hautarzt verschriebenen Salbe, auf welche das Baby allergisch reagierte) extrem schlechter. Neurodermitis wurde noch immer nicht angenommen, eher ein Ekzem und extrem trockene, empfindliche Haut.

Mit 7 Monaten so schlimm, dass Baby in eine Hautklinik musste, dort wurde dann doch Neurodermitis diagnostiziert. Genetische Veranlagung besteht jedoch nicht. Der Vater des Kindes hat ganz leicht Heuschnupfen, jedoch reicht den Ärzten dieses schon als Grund des Ausbruchs bzw. erblichen Komponente!
In der Klinik wurden auch noch multiple Nahrungsmittelallergien festgestellt, obwohl das Baby  noch fast voll gestillt wurde (bis auf 1 Gläschen pro Tag). Auch hier keinerlei erbliche Vorbelastung mit Nahrungsmittelallergien.

Die Haut wurde von da an immer schlimmer, vor allem im Gesicht, aber auch auf dem Körper. Das Baby war regelrecht entstellt, denn die Wangen sahen aus wie aufgeplatzte Krater! Immer der gleiche Kreislauf: Haut nässt und ist extrem entzündet. Dann entstehen gelbe Krusten, die aber auch Flüssigkeit abgeben. Auch die Ohrläppchen waren "hart" und mit gelben Krusten übersäht. Am Körper eher extrem entzündete rote Flecken, die teilweise so groß wurden, dass sie schon ineinander liefen. Juckreiz extremst, Kind musste jede Nacht gepuckt werden, da es sich sonst blutig kratzte (trotz Handschuhen!). Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, das Kind sah so schlimm aus, dass es einem das Wasser in die Augen trieb. Vom Leiden des Babys ganz zu schweigen!!!!

Nun kam, wahrscheinlich durch die total offene, entzündete Haut auch noch eine bakterielle Infektion (wahrscheinlich mit Staphylokokken) hinzu, so dass sich die Entzündung ins Knochenmark des Oberschenkels festsetzte und nun im Krankenhaus mit mehreren Wochen intravenös gegebenem Antibiotika bekämpft wird.

Lt. Arzt ist es ungewöhnlich, dass das kindliche Immunsystem es nicht schaffte gegen diese Bakterien anzukämpfen, da es nicht so ungewöhnlich wäre, sich damit mal zu infizieren bzw. hat die wohl jeder Mensch hi und da mal im Körper.

Kann es sein, dass die 6-fach-Impfungen einfach das immunsystem derart "fehlgeleitet" haben, dass 1. die Haut so extrem reagiert hat, dass 2. diese verschiedenen Nahrungsmittelallergien entstanden sind (trotz stillen!) und 3. das Immunsystem nichts gegen die Bakterien zuzusetzen hatte?

Das Baby war nie krank, hatte nie Fieber, Schnupfen oder Husten. 5 Monate war alles "normal" um dann komplett zu eskalieren!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Krümel am 30. März 2016, 22:48:33
zunächst möchte ich Dich bitten die Forenregeln zu lesen und Dich als erstes vorzustellen. Sprichst Du bei dem "Beispiel" von Deinem Baby? Was ist das für ein Arzt der behauptet, dass ein Baby, welches erst wenige Monate alt ist, schon so ein ausgereiftes Immunsystem hat, welches in bereits sichbar angeschlagenem Körper noch schaffen kann, gegen Bakterien vorzugehen??? Den würde ich mal schnell wechseln. Bei solchen Aussagen zweifle ich immer, ob der überhaupt Medizin studiert hat oder seinen Doktor gekauft hat. Unfassbar.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 31. März 2016, 19:18:35
Hallo Krümel,

sorry, habe ich wirklich übersehen. Habe ich eben nachgeholt und mich vorgestellt!  :sneaky:

Tja....der Arzt der das behauptet ist der Chefarzt der Kinderklinik! Meine Tochter hat auch schon den (oder einen anderen Arzt?) gefragt, ob die schlimme Haut vom Impfen herrühren kann, aber da wurde nur gesagt:" Nein das hat nicht zeitnah genug nach der Imfpung angefangen!" Hmh...ich bin ja kein Arzt, aber auch nicht ganz blöd und mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Wenn nach so einer Impfung das Immunsystem falsch- bzw. fehlgeleitet reagiert und sich diverse Lebensmittelallergien entwickeln, wie lange wird das wohl dauern, bis ein voll gestilltes Kind über die Muttermilch soviele Allergene aufgenommen hat, dass es mit extrem schlimmer Neurodermitis reagiert? Das kann noch nicht schon am nächsten Tag der Fall sein, sondern eher - wie bei ihr eben - nach 3-4 Wochen!

Ich begreife einfach nicht, warum sich 90 % der Ärzte (oder sogar mehr) nicht doch mal genauer mit diesem Thema beschäftigen, sondern einfach runterbeten, was ihnen die Pharma-Funtionäre vorbeten. Haben denn nicht auch Ärzte schon genügend Fälle in ihren Praxen gesehen, wo sie selbst auch nicht mehr erklären konnten, warum z.B. ein vorher kerzgesundes Kind nun plötzlich so extreme gesundheitliche Probleme hat? Denkt man da nicht doch mal ein wenig drüber nach, ob nicht doch....?

Ich weiß, dass der Entstehung von Neurodermitis eine erbliche Veranlagung vorhergeht. Aber wenn ich denke, heutzutage hat doch fast jeder 2. Heuschnupfen, die müssten ja ALLE allergisch veranlagte Kinder bekommen!  Der Freund meiner Tochter hat nur ganz leichten Heuschnupfen (nimmt nicht mal Medikamente dagegen) und das reicht den Ärzten bereits aus für die Erklärung des oben erzählten Verlaufs bei dem Baby. Andere haben aber teils schlimmen Heuschnupfen, selber Neurodermitis oder Lebensmittelallergien und deren Kinder bekommen nichts dergleichen?!!? Das Einzige was mir einleuchten würde, wäre die Erklärung, dass man im Vorfeld nicht sagen kann WIE ein Kind bzw. dessen Immunsystem auf die Impfung reagiert, da man es ganz einfach nicht weiß!

Alle Ärzte behaupten, dass Impfungen gut verträglich sind und Entgleisungen nicht darauf zurückzuführen sind, aber wo ist der Beweis! Würde meine Tochter z.B. zu ihrem Kinderarzt sagen:"Ich lasse meine Baby weiter impfen, wenn Sie mir zu 100% versichern können, dass das was sie nun hat NICHT vom Impfen kam!" dann würde der Arzt sicherlich einen Rückzieher machen, weil er es eben nicht sagen kann.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Krümel am 31. März 2016, 21:42:25
Du wunderst Dich, wieso nicht mehr Ärzte Impfungen kritisch hinterfragen? Die Antwort ist: Weil sie damit gutes Geld verdienen und sie sich schlicht kein Kopf machen, sei es aus Zeitmangel oder aus Schutz, weil sie sonst nicht mehr ruhig schlafen könnten. Für jede Impfung gibts Geld und die dann folgenden Erkrankungen erhalten die Kundschaft auf Dauer. Ihn schert es ja nicht, wie sehr die Krankheit den Patienten einschränkt, weil er das Leid und die Schmerzen nicht selbst erfährt.
Danke für Deine Vorstellung.
Ich denke, Du liegst mit Deiner Vermutung nicht ganz so falsch, da schon etwas dran sein könnte. Wenn Du Dir Sorgen um die Gesundheit Deines Enkel machst und Du Dir wünscht, dass sich Deine Tochter mehr mit dem Thema auseinander setzt, wieso sagst Du es ihr nicht einfach und schlägst ihr vor, dass ihr zusammen mal hier im Forum einige Erfahrungen durchlest? Sie als Mutter muß die Entscheidung und auch die Verantwortung alleine tragen. So wie Du im Vorstellugspost geschrieben hast, sollte es nicht sein. Also das sie Dir die Schuld gibt, wenn das Kind eine Erkrankung bekommt. Ich möchte Dir empfehlen, sie zu nichts zu drängen. Das Thema kann ein Kontakt schon sehr belasten.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Taira am 01. April 2016, 00:21:05
Hallo Sonnenscheinchen,

das klingt wirklich grausam. Ich wünsche gute Besserung und viel Kraft für den Weg der Entscheidung.
Ich sage das, weil dass was ich dort lese ist eben nicht mit einer Pille behandelbar. Es wird ein Weg. Mein Ältester Sohn hat auch Neuro. Er ist allerdings ein ungeimpftes Kind aber ein Raucherkind (Passivrauchen in der Schwangerschaft). Er kam mit einer entsprechenden Konstitution zur Welt. Auch er entwickelte im 4. Lebensmonat leichte Hautirritationen in den Armbeugen. Die KÄ wollte mir auch promt eine Kortisonsalbe verschreiben. Hätte ja nur ganz ganz wenig  :blink:
Ich habe mich dann belesen, was die Ursachen sind und wie man auf natürlichem Wege eine Heilung schafft. Meiner Ansicht nach, geht das bei einem Baby relativ einfach.
Die Ursache von Neurodermitis und Asthma liegt organisch bei den Nieren. Die Nieren filtern Giftstoffe aus dem Körper. Das ist ihre Aufgabe. Gelingt ihnen das nicht mehr, dann scheidet der Körper diese Stoffe über die Haut aus. Das gelingt gut dort, wo sie am Dünnsten ist. Wird das Ausleiten durch Cremes unterdrückt, dann wählt der Körper die Lunge. So weit erstmal.
Ihr müsst also die Nieren unterstützen zu entgiften!
1. Trinken Trinken Trinken: - Kräutertees, sie sind harntreibend.
                                                - alle haben bestimmte Wirkung auf den Körper (z.Bsp. ist Brennnessel blutreinigend) Guckt im Web!
2. Nierenwickel: http://www.waltermauch.com/news/die-nieren-ist-das-wichtigste-stoffwechselorgan/
3. Ernährung: - vegetarisch!
                         - zuckerfrei!
                         - Vollkorn statt Weißmehle (siehe Z.Bsp. M.O.Brucker (Frischkornbrei!))
                         - milcheiweißfrei, d.h. Butter und Sahne wären i.O.
                         - natürliche Frischkost statt Fertigprodukte

So kriegst du JEDEN Neurodermitiker beschwerdefrei  :super:

Meine Empfehlung wäre noch, statt Brei zu kochen, einen breiigen Smoothie als Mahlzeit anzubieten. Die Investition in einen Standmixer rentiert sich. In diesem Thread habe ich mich bereits dazu ausgelassen: http://www.impfschaden.info/forum/index.php/topic,8189.0.html
Vor allem die Öle sind wichtig. Auch das Kurkuma kann ich nur als Entzündungshemmer empfehlen. Und ansonsten; Obst und Gemüse quer Beet, am Besten natürlich Bio. Damit das Baby auch Kalorien bekommt: Nussmus beimengen. Am Besten Mandelmus, das ist allergenarm aber leider auch teuer.

Weiterer Tipp: Umschläge mit schwarzem Tee. Das beruhigt die Haut, desinfiziert und ist wohltuend. Mein Sohn mag das sehr.
Wer mag, kann danach mit Kokosöl einreiben. Auch das ist desinfizierend, brennt aber nicht wie Cremes.
Cremes mit dem Wirkstoff: Cardiosperm haben sich bei uns bewehrt. (Empfehlung vom Heilpraktiker) Allerdings brennen die anfangs. Mein Sohn findet es nicht schlimm, da es rasch aufhört. Empfehlung: IQ Lind ( https://iqlind.de/index.php/produkt ) bestellen wir bei Apothal für 21€ 100g. Es ist wie eine Lotion, sehr ergiebig.
Für das Baby mit all den offenen Stellen ist schwarzer Tee bzw. auch Muttermilch wohl die erste Wahl. Die wunden Popos meiner Babys habe ich immer mit Muttermilch behandelt.

Zu den bereits entwickelten Allergien, kann ich nur sagen dass man bereits herausgefunden hat, dass Säuglinge eine Kuhmilchallergie entwickeln können, wenn die Mutter diese während der Stillzeit konsumiert. Also von daher, ist es wohl ungewöhnlich aber nicht abwegig.

Den Mittelteil, wo du beschreibst, dass deine Enkelin diese nässenden gelben Krusten im Gesicht hatte.... das hatte mein Sohn auch mal, als er aus dem Schwimmbad kam. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Cardiosperm noch nicht entdeckt. Mussten aber wie du auch geschrieben hast feststellen, dass gar nichts an Cremes hilft. Das musste einfach raus und ausheilen.
Überhaupt hat mein Sohn nur Neuro in den kalten Jahreszeiten und nur ansatzweise. Er hat eher das Problem, dass er sich die Lippen leckt und diese in der kalten Jahreszeit wund werden und rot ausschauen, was ihm natürlich als Pubertierender sehr unangenehm ist. Mit der IQ Lind heilt das rasch. Und falls doch mal Pusteln auf den Armbeugen oder Beinen entstehen, gibt´s Schwarzteeumschläge und eine Ölmassage. Und den Zeigefinger ! mehr trinken und Finger weg von Wurst und Co ! - Aber die Ernährung eines Babys hat man ja noch fest im Griff. Pluspunkt für euch.

Alles Gute!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Taira am 01. April 2016, 00:31:35
Auf die Frage, ob das die Impfung ausgelöst hat...
Sie wird ihren Anteil haben. Wie oben erwähnt werden über die Haut Giftstoffe ausgeleitet, wenn die Organe es nicht schaffen.
Und über die Inhaltsstoffe von Impfstoffen, hast du dich ja derweil bestimmt schon belesen  :sick:

Und dann noch diese lange Antibiotikabehandlung... da ist ja alles an Immunabwehr platt gemacht im Darm.
Die Lütte muss unbedingt mit wertvoller Nahrung aufgebaut werden, sonst wird die Odyssee nicht enden.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Taira am 01. April 2016, 00:50:33
Rasch noch eine wichtige Ergänzung zur Neurodermitis.
!Auf jeden Fall Zucker weglassen!
Zucker fördert den Juckreiz ganz immens.
mehr dazu:
http://www.neurodermitisportal.de/neurodermitis-suessigkeiten/
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 01. April 2016, 10:54:27
Hallo Sonnenscheinchen2015,

es erscheint mir bisweilen doch schon ziemlich mutig, was in diesem Forum an online-Diagnosen und -Therapievorschlägen gemacht wird, ohne das Kind auch nur gesehen zu haben. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob alle hier Beteiligten schon reichhaltige eigene Erfahrungen mit vielen 100 Neurodermitis-Patienten haben. Insbesondere die klare und eindeutige Zuordnung der "Nieren" als Ursache der Neurodermitis (und Asthma gleich noch dazu) erscheint mir doch sehr gewagt.

Einmal davon ausgehend, dass das Kind tatsächlich an Neurodermitis (atopische Dermatitis) leidet - in der Tat spricht aus Ihrer Schilderung auch viel dafür -, so ist das Alter (ersten Lebensmonate) für das erste Auftreten der Symptome grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Impfungen im Säuglingsalter und Erstmanifestation der Erkrankung ist daher ebenfalls häufig gegeben. Wie Sie von Taira bereits erfahren haben, tritt so etwas jedoch durchaus bei ungeimpften Kindern auf.

Es gibt Hinweise darauf, dass bei Patienten mit bestehender Neurodermitis nach Impfungen Schübe der Erkrankung begünstigt werden können. Ob Impfungen allerdings damit auch die Ursache der Erkrankung darstellen, ist hingegen völlig unkar. In einer großen Studie in Deutschland an > 1.300 Neugeborenen war die Häufigkeit atopischer Erkrankungen, zu denen man auch die Neurodermitis zählt, bei geimpften Kindern sogar niedriger (!) als bei ungeimpften (Grüber C, Illi S, Lau S, Nickel R, Forster J, Kamin W, Bauer CP, Wahn V, Wahn U; MAS-90 Study Group. Transient suppression of atopy in early childhood is associated with high vaccination coverage. Pediatrics. 2003 Mar;111(3):e282-8. siehe auch: http://pediatrics.aappublications.org/content/pediatrics/111/3/e282.full.pdf).

Das lässt für mich einen ursächlichen Zusammenhang von Impfung und Neurodermitis eher wenig wahrscheinlich erscheinen.

Ergänzend möchte ich an dieser Stelle noch auf die in 2016 neu aufgelegte deutschsprachige Leitlinie zur Neurodermitis hinweisen, insbesondere auf den Punkt 2.3 auf den Seiten 4 und 5 (Thomas W, Werner A, Frank A, Matthias A, Tilo B, Thomas D, Regina FH, Uwe G, Annice H, Julia K, Alexander K, Alexander N, Katja N, Hagen O, Bernhard P, Martin R, Martin S, Peter SG, Jochen S, Thomas S, Doris S, Margitta W. Leitlinie Neurodermitis [atopisches Ekzem; atopische Dermatitis]. J Dtsch Dermatol Ges. 2016 Jan;14(1):e1-e75. siehe auch: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddg.12884/pdf).

Abschließend nun noch ein Kommentar zum vielgescholtenen "Kortison":
Unkontrolliert und über lange Zeit in großen Mengen zu sich genommen, kann es durchaus schwere Problem mit sich bringen. Ein "Gift" ist es dadurch jedoch noch lange nicht; immerhin produziert der menschliche Körper in der Nebennierenrinde jeden Tag ein Vielfaches dessen davon, was in einer solchen Creme auf die Haut aufgetragen wird. Ich jedenfalls würde mich als Patient sehr über eine solche kurzzeitige Behandlung freuen, mit der der oft sonst fast unerträgliche Juckreiz sehr schnell sehr viel besser wird. Ganz anders sieht es aus, wenn die Substanz als Tablette geschluckt wird, denn dann steigt die Dosis meist erheblich auch - und selbst dafür gibt es bei verschiedenen anderen Erkrankungen trotzdem gute Gründe. Hier muss man eben abwägen.

Ich wünsche Ihrem Enkel gute Besserung. Grund zur Hoffnung gibt es dafür allemal, denn bei vielen Kindern bessern sich die Symptome in der Pubertät deutlich, bei manchen verschwinden sie sogar vollständig.

Mit den besten Grüßen
?!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 01. April 2016, 13:10:15
Danke für die vielen (kontroversen) Antworten. Ich werde das alles meine Tochter mal lesen lassen, wenn Sie aus dem Krankenhaus zurück ist.

Nun hat sie heute die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen. Muss noch vorausschicken, dass das Blut bereits letzte Woche genommen wurde, gleich nach der Aufnahme ins Krankenhaus und wo die Entzündungswerte im Körper durch die Knochenentzündung so extrem hoch waren.

Es wurde nun festgestellt, dasss gegen die Ereger der 2. Sechsfach-Imfpung  viel zu wenig bzw. fast gar keine IgM Immunglobuline gebildet hat.
Dies wäre nun ein Zeichen eines IgM-Mangels und wohl auch der Grund dafür, dass sich diese Knochenentzündung überhaupt entwickeln konnte. Der Arzt hat meiner Tochter schon etwas Angst gemacht, da er meinte, dass sie wohl sehr viel anfälliger für Infektionskrankheiten und dergleichen sei.  :sad:

Von der MMR-Impfung wurde nun erst einmal abgeraten, da dies ja ein Lebendimpfstoff ist und man bei ihr damit rechnen müsste, dass sie dann genau diese Krankheiten bekommt!!

Meine Tochter ist nun ziemlich verunsichert. Kann man so einen Defekt auch erst erwerben (durch die Impfung?) oder ist das immer angeboren? Das Baby war aber monatelang überhaupt nicht krank, hatte weder Schnupfen, Husten noch Fieber. Also eher ein sehr gutes Immunsystem bis jetzt! Es ist auch ein Hund im Haushalt, so dass es auch nicht so steril in der Wohnung ist (und auf den ist sie auch nicht allergisch) !?!

Ob man mit der klass. Homöopathie das Immunsystem soweit stärken kann, dass sie trotzdem genug Abwehrkräfte gegen diverse Krankheiten hat?

Evtl. hat die Diabetes Typ1 des Vaters (die er im Alter von 7 Jahren schon bekam) doch eine genetische Ursache für Ihren Immundefekt?

LG
Sonnenscheinchen2015
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 01. April 2016, 13:45:31
Hallo Sonnenscheinchen2015,

ob bei Ihrem Enkelkind ein Immundefekt vorliegt und wodurch dieser begründet sein könnte (angeboren vs. erworben), kann Ihnen aus der Ferne unmöglich jemand seriös beantworten. Da der Verdacht besteht, gehe ich davon aus, dass nun weiterführende Diagnostik betrieben wird. Zu klären wäre dabei u.a.:

- Ist das Gesamt-IgM vermindert?
- Wie ist die Verteilung der Antikörperklassen?

Zu meinen Studienzeiten wurde das noch mittels Immunelektrophorese bestimmt. Eine solche spezielle immunologische Diagnostik war damals (90er Jahre) außerdem nur wenigen Krankenhäusern (meist Universitätskliniken) mit besonderer Expertise vorbehalten. Vielleicht gibt es da aber inzwischen schon neuere Verfahren, die auch flächendeckender in Häusern der Regelversorgun vorgehalten werden. Ich bin zwar Mikrobiologe aber kein ausgewiesener Immunologe.

Bis zur Klärung des Sachverhaltes sollten sicherlich keine Lebendimpfstoffe verabreicht werden.

Die ersten infektionsfreien Lebenswochen führe ich im übrigen auf den Nestschutz durch die Mutter zurück, doch diese Leih-Antikörper sind nun eben langsam aufgebraucht und dann ist der neue Mensch auf sich allein gestellt ...

Sollte sich tatsächlich die Diagnose eines Immundefektes bestätigen (ist zwar wirklich sehr selten, kommt aber doch mal vor), erwarte ich mir von einer alleinigen homöopathischen Behandlung im vorliegenden Fall ganz sicher keinen Erfolg.

Mit den besten Wünschen
?!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 01. April 2016, 14:38:37
Hallo Sonnenscheinchen 2015,

wenn deine Tochter mit Enkelkind wieder zu Hause ist, könnt ihr euch sicher auch mit der Naturheilkunde auseinander setzen.
Zum jetzigen Zeitpunkt wäre das etwas ungünstig. Weil so viele auf euch einprasselt.

Sicher kann die Homöopathie hier helfen. Und wenn es nur die Symptome sind.
Dazu könnt ihr euch auch auf der Seite von Ravi Roy umschauen:
http://www.lage-roy.de/praxis/ausgebildete-homoeopathen.html

Grüßle
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Klausi am 01. April 2016, 17:20:40
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ihr folgende Verkettung von Geschehnissen als Impfschaden bzw. zumindest als eine Reaktion auf die Impfung sehen würdet.

Baby bekam mit ca. 3 Monaten leichte, einzelne Pickelchen auf den Wangen, am Körper nichts, auf dem Kopf ganz leichten Kopfgneis, der mit 1-maliger Anwendung von Olivenöl verschwand.

Nach der 1. 6-fach-Impfung wurden die Pickelchen auf den Wangen etwas mehr, Kinderarzt meinte es wäre Babyakne, keine Neurodermitis.

Nach der 2. 6-fach-Impfung (aber erst ca. 3 Wochen später) wurden die Pickel auf der Wange mehr und auch am Körper bildeten sich nun kleinere, rote Stellen. Neurodermitis wurde noch immer von Kinderarzt und Hautarzt verneint!

Ca. 6 Wochen nach der Impfung wurde der Auschlag (aber aufgrund einer vom Hautarzt verschriebenen Salbe, auf welche das Baby allergisch reagierte) extrem schlechter. Neurodermitis wurde noch immer nicht angenommen, eher ein Ekzem und extrem trockene, empfindliche Haut.

Mit 7 Monaten so schlimm, dass Baby in eine Hautklinik musste, dort wurde dann doch Neurodermitis diagnostiziert. Genetische Veranlagung besteht jedoch nicht. Der Vater des Kindes hat ganz leicht Heuschnupfen, jedoch reicht den Ärzten dieses schon als Grund des Ausbruchs bzw. erblichen Komponente!
In der Klinik wurden auch noch multiple Nahrungsmittelallergien festgestellt, obwohl das Baby  noch fast voll gestillt wurde (bis auf 1 Gläschen pro Tag). Auch hier keinerlei erbliche Vorbelastung mit Nahrungsmittelallergien.

Die Haut wurde von da an immer schlimmer, vor allem im Gesicht, aber auch auf dem Körper. Das Baby war regelrecht entstellt, denn die Wangen sahen aus wie aufgeplatzte Krater! Immer der gleiche Kreislauf: Haut nässt und ist extrem entzündet. Dann entstehen gelbe Krusten, die aber auch Flüssigkeit abgeben. Auch die Ohrläppchen waren "hart" und mit gelben Krusten übersäht. Am Körper eher extrem entzündete rote Flecken, die teilweise so groß wurden, dass sie schon ineinander liefen. Juckreiz extremst, Kind musste jede Nacht gepuckt werden, da es sich sonst blutig kratzte (trotz Handschuhen!). Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, das Kind sah so schlimm aus, dass es einem das Wasser in die Augen trieb. Vom Leiden des Babys ganz zu schweigen!!!!

Nun kam, wahrscheinlich durch die total offene, entzündete Haut auch noch eine bakterielle Infektion (wahrscheinlich mit Staphylokokken) hinzu, so dass sich die Entzündung ins Knochenmark des Oberschenkels festsetzte und nun im Krankenhaus mit mehreren Wochen intravenös gegebenem Antibiotika bekämpft wird.

Lt. Arzt ist es ungewöhnlich, dass das kindliche Immunsystem es nicht schaffte gegen diese Bakterien anzukämpfen, da es nicht so ungewöhnlich wäre, sich damit mal zu infizieren bzw. hat die wohl jeder Mensch hi und da mal im Körper.

Kann es sein, dass die 6-fach-Impfungen einfach das immunsystem derart "fehlgeleitet" haben, dass 1. die Haut so extrem reagiert hat, dass 2. diese verschiedenen Nahrungsmittelallergien entstanden sind (trotz stillen!) und 3. das Immunsystem nichts gegen die Bakterien zuzusetzen hatte?

Das Baby war nie krank, hatte nie Fieber, Schnupfen oder Husten. 5 Monate war alles "normal" um dann komplett zu eskalieren!

Hallo Sonnenscheinchen2015,

also für mich sieht das Ganze nach einem typischen Impfschaden aus, der so auch recht häufig bei geimpften Kindern beschrieben wird. Es gibt einen zeitliche Zusammenhang zur 6-fach-Impfung und die Nebenwirkung Hautausschlag und Dermatitis(Neurodermitis wird auch Atopische Dermatitis genannt) steht z.B. auch im Beipackzettel von Infanrix Hexa:
 http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000296/WC500032505.pdf

Die einzelnen leichten Pickelchen auf den Wangen wären ohne Impfung vermutlich von alleine wieder verschwunden. Durch die 6fach-Impfung hat sich ganz offensichtlich nun das entzündliche Geschehen in die Haut verlagert, wo es ja eigentlich nicht hingehört, weil die Haut da ja eher nicht so gut für geeignet ist, die Entzündungen dort loszuwerden. Das ist eigentlich die Aufgabe der Schleimhäute als Ausleitungsorgan die Entzündungen dort auszuscheiden.

Ich denke, jetzt ist es erst mal wichtig einen naturheilkundlichen Arzt zu finden, der sich mit Impfschäden und der Behandlung von Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien gut auskennt. Und auf keinen Fall mehr weiter impfen lassen, damit das Kind nicht noch mehr geschädigt wird.

Ich drücke euch beide Daumen und hoffe, das es dem Kind bald wieder besser gehen wird.

Grüsse
Klausi


Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 01. April 2016, 17:47:57
Hallo,
jetzt rief mich gerade meine Tochter an, dass die Ärzte im Kinderklinikum nicht mehr weiter wissen. Sie werden nächste Woche in der

Haunerschen Kinderklinik in München 

anrufen und  einen Termin für sie ausmachen. Die haben dort eine Immundefekt-Ambulanz (IDA).

Meine Tochter schafft das bald nicht mehr..... die Haut ist heute auch wieder schlechter, gestern sah sie zumindest im Gesicht schon viel besser aus. Vllt. ist es aber jetzt der geschädigte Darm....oder einfach der Immundefekt...niemand weiß irgendwas....

Meine Tochter ist bereits bei einer guten Homöopathin die sich auf Kinder spezialisiert hat. Die wird aber bei einem genetischen Defekt auch nichts mehr ausrichten können.... :sad-grey:....dachten es geht jetzt endlich mal aufwärts...... soll nicht sein.....  :ermm-grey:
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Klausi am 01. April 2016, 23:06:36
Hallo Sonnenscheinchen2015,

ich denke das jetzt erst mal die weiteren Untersuchungen wichtig sind um abzuklären, ob vielleicht ein Immundefekt vorliegt. Ob die 6fach-Impfung an einen möglichen Immundefekt beteiligt ist lässt sich aus der Ferne sicherlich schwer sagen, aber grundsätzlich wäre es denkbar, da Impfungen ja das Immunsystem manipulieren.

Vielleicht kannst du ja mal beim Impfsorgentelefon von Libertas & Sanitas e.V. anrufen, das sind Experten auf dem Gebiet von Impfungen, vielleicht können die dir Hilfestellung geben oder haben vielleicht auch Adressen von Ärzten, die sich auf solche Krankheitsbilder spezialisiert haben:
http://www.libertas-sanitas.de/

Grüsse
Klausi
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Taira am 01. April 2016, 23:15:06
Hallo Sonnenscheinchen,
ihr seid derzeit sehr verzweifelt, verständlicher Weise.
Das ist ein harter Schlag. Wartet die Untersuchungen ab und die Diagnosen und erkundigt euch in Ruhe. Dieses Forum hat seine Grenzen und der Austausch scheint dir noch mehr Panik zu bereiten.
Ich wünsche euch viel Kraft und herzlichst gute Besserung.

P.S.: AK = Antikörper
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 02. April 2016, 08:18:54
Danke Klausi für den Link! 

Zwei Frage würde mich aber abschließend noch intersserien:

1. Ich meine mich zu erinnern, gelesen zu haben, dass Impfungen nicht nur krank machen, sondern auch "sinnlos" sind und zwar aus dem Grund, weil der Körper gar nicht genug Antikörper gegen die injizierten Krankheiten bildet!!
Es gibt ja sicherlich auch keine bis wenige Fälle, wo nach einer Impfung, wenn keine Notwendigkeit besteht (wie hier bei unserer Kleinen) der Antikörperstatus gemessen wird. Also ist es vllt. gar nicht mal so ungewöhnlich, dass unsere Maus zu wenig Antikörper gegen ihre 6-fach-Imfpung entwickelt hat? (Allerdings weiß ich jetzt auch nicht genau, ob der Arzt nicht auch einen allgemeinen Antikörpermangel festgestellt hat, müsste ich bei meiner Tochter nochmal nachfragen).

2. Sollte ein Immundefekt festgestellt werden, könnte dann eine Untersuchung auch abklären, ob dieser sekundär oder primär besteht, also erworben oder geerbt wurde?

Ich werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, was nach der Untersuchung in München rausgekommen ist.
Vielen Dank erst einmal für euer Mitgefühl.

LG
Sonnenscheinchen2015
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Klausi am 02. April 2016, 11:17:59
Hallo Sonnenscheinchen2015,

hab ich gerne gemacht, ich hoffe, die können dir mit Informationen und Adressen weiterhelfen.

Zu deiner 1. Frage: Es bilden sich schon Antikörper bei den Geimpften, aber es gibt auch die sogenannten Impfversager, die keine oder zu wenig Antikörper bilden. Bei der MMR-Impfung z.B. soll es laut "RKI-Ratgeber für Ärzte" zwischen 1% - 8% Impfversager nach der 2. MMR-Impfung geben. Das ist ja schon eine recht hohe Zahl von Kindern, die nicht oder nur wenig mit Antikörperbildung trotz 2fach-MMR-Impfung reagieren. Wie es bei der 6fach-Impfung aussieht, weiß ich jetzt leider nicht, aber ich denke da wird es recht ähnlich sein. Es ist also grundsätzlich nichts ungewöhnliches, wenn Kinder keine/wenig Antikörper nach Impfungen bilden.

Vielleicht kann ich noch einen weiteren Aspekt ansprechen, den Dr. Alfons Meyer bezüglich der Antikörper sagte, was ich persönlich sehr interessant finde.
In vielen Impfstoffen ist Formaldehyd enthalten, das mit Eiweiß reagiert. Das Antigen im Impfstoff ist ein Eiweiß. Es kommt zu einem chemischen Prozess zwischen Formaldehyd und Antigen im Impfstoff, wobei die Zellstruktur des Antigens dabei völlig verändert wird und das Antigen danach ganz anders aussieht als der echte Erreger. Das würde bedeuten, das die durch Impfung produzierten Antikörper gar nicht zum echten Erreger passen. Das nur als Gedanke, inwieweit Impfungen eigentlich schützen können.

Zu deiner 2. Frage: Das weiß ich leider nicht, ob bei einem möglichen Immundefekt es diagnostisch abgeklärt werden kann, ob ein angeborener oder ein erworbener Immundefekt vorliegt. Ich denke hier wäre es hilfreich, die Ärzte in der Haunerschen Kinderklinik in München darauf anzusprechen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Kraft und hoffe, das man euch helfen kann.

Grüsse
Klausi


Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 02. April 2016, 16:42:49
Hallo Sonnenscheinchen2015,

hiermit nochmals der Hinweis darauf, dass viele hier getätigte Aussagen von Hobby-Immunologen bzw. -Chemikern stammen, die bestenfalls auf einer Recherche bei Dr. Google beruhen. Da gehen oftmals Dinge durcheinander ... Darum auch von mir nochmal eine kurze Stellungnahme zu den beiden Fragen:

1.
a)
Die Reaktion von Formaldehyd mit Eiweißen (Proteinen) gibt es tatsächlich und sie führt zu einer Fällung des Proteins unter der Bildung so genannter Schiffscher Basen. Das Formaldehyd ist dabei jedoch kein Katalysator, sondern es wird selbst verbraucht, d.h. maximal kann das gesamte Formaldehyd einmalig reagieren. Da jedoch die Proteine in viel-viel-tausendfach höherer Konzentration vorliegen, ist der maximal mögliche Anteil, der auf diese Weise "verbraucht" wird, zu vernachlässigen.

b)
Die in Impfstoffen vorkommenden Proteine sind sehr groß. Eine Reaktion mit Aldehyden führt daher nicht dazu, dass das Antigen danach "ganz anders" aussieht, sondern es ist bestenfalls an einer Stelle verändert. Meist ist diese Stelle jedoch gar nicht immunogen, also für die Produktion von Antikörpern unerheblich (genau so, wie sie mit Ihrem Haustürschlüssel immer noch die Tür öffnen können, auch wenn gerade alle Fenster ausgetauscht worden sind). In der Produktion von Toxoid-Impfstoffen wird übrigens genau dieses Phänomen genutzt: Veränderung der toxischen (giftigen) Region unter Beibehaltung der immunogenen (AK-induzierenden) Region.

c)
Wenn bei Personen nach einer Impfung gegen MMR nur eine unzureichende AK-Antwort entwickeln, ist dies ebenfalls nicht auf Formaldehyd zurückzuführen, denn das ist in diesem Impfstoff gar nicht vorhanden (http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/MMR-Triplovax-Aventis-2003-01.pdf).

2.
Es gibt >200 angeborene Immundefekte, die die AK-Produktion durch B-Zellen betreffen. Der Schweregrad variiert dabei von "unerheblich" bis "katastrophal". Es würde den Rahmen dieses Forum sicher sprengen, das im Detail vorzustellen. Besprechen Sie dies daher mit den Kollegen der entsprechenden Ambulanz. Dort kann auch ggf. der erforderliche Gen-Nachweis geführt werden.

Auch ich wünsche Ihrem Enkelchen alles Gute und drücke Ihnen alle Daumen
?!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Klausi am 03. April 2016, 16:33:33
Hallo ?!,

wenn ich Ihren Kommentar und die Beantwortung der von Sonnenscheinchen2015 gestellten Fragen richtig verstehe, dann wollen Sie wohl damit andeuten, daß es gar keine Impfversager, auch Non-Responder genannt, gäbe. In der Wissenschaft ist das aber gesichertes Wissen, das es Impfversager gibt, die keine oder zu wenig Antikörper nach einer Impfung bilden. Ich kann Ihnen da die Seiten vom RKI empfehlen, auf denen Sie Informationen dazu finden.

Das was Sie zur Denaturierung des Antigens bei Kontakt mit Formaldehyd im Impfstoff schreiben ist sicherlich eine Sichtweise, die man natürlich auch respektieren und zur Diskussion stellen muss. Ein Chemiker sieht das vielleicht wieder ganz anders. Zu dieser Frage gibt es ganz offensichtlich verschiedene Auffassungen, die unter Experten geführt werden müssen, inwieweit das Antigen im Impfstoff noch Ähnlichkeiten mit dem echten Erreger aufweist. Vielleicht kann man so auch dem Rätsel auf die Spur kommen, warum doch auch immer wieder eine nicht geringe Zahl von Geimpften erkrankt.

Was mir noch wichtig wäre ist, das Sie die Sorgen und die Vermutung von Sonnenscheinchen2015 nicht versuchen abzuwiegeln und zu leugnen und diesen Thread für Ihre eigene Motivation missbrauchen, um für Impfungen zu werben und jede berechtigte Kritik zu zerreden. Das wäre der Situation nicht angemessen und das Thema dafür zu ernst.

Grüsse
Klausi
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 03. April 2016, 20:23:26
Hallo Klausi,

einmal mehr vielen Dank für Ihre Nachfrage. "Impfversager", also eine mutmaßlich zu niedrige AK-Produktion gibt es - und sie gibt es für alle Impfstoffe, für manche mehr für andere seltener. Nicht ohne Grund wird - zumindest für Mitarbeiter im Gesundheitsdienst - eine Kontrolle des Anti-HBs-AK-Titers im Rahmen der Impfung gegen das Hepatitis B Virus empfohlen und ggf. noch einige weitere Male geboostert (und selbst dann bleiben noch einige Non-Responder übrig). Das passiert jedoch auch mit Impfstoffen ohne Formaldehyd-Bestandteil.

Im vorliegenden Fall von Sonnenscheinchen2015 kommt jedoch zur geringen (spezifischen oder allgemeinen?) AK-Produktion auch noch eine großflächige Infektion der Haut des Kindes hinzu (ein wenig liest es sich wie eine Impetigo contagiosa durch Staphylococcus aureus oder Streptococcus pyogenes). Das wiederum lässt einen angeborenen Immundefekt zumindest für möglich erscheinen - und dem Verdacht wird ja nun auch nachgegangen.

Die Vermutung, es könne ein Impfschaden vorliegen, ergibt sich aus dem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung. Der Punkt ist nicht von der Hand zu weisen.
Andererseits tritt diese Erkrankung auch bei ungeimpften Kindern typischerweise in genau dieser Altersstufe auf. Ein rein zufälliges Zusammentreffen von in diesem Alter empfohlenen Impfungen und Erkrankungsbeginn ist daher ebenfalls nicht wirklich überraschend ...
Der Thread ist sehr ernst. Darum sollten alle denkbaren Wege auch durchdacht werden. Warten wir das Ergebnis der weiterführenden Diagnostik ab. Ich würde mich sehr freuen, wenn uns Sonnenscheinchen2015 hier ein wenig auf dem Laufenden halten würde.

Zur Reaktion Protein/Formaldehyd hier noch ein ganz interessanter Link: http://www.chemie.de/lexikon/Toxoidimpfstoff.html

Einen schönen Abend allerseits wünscht
?!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 03. April 2016, 21:21:21
....nur so am Rande.... ?! stellt Diagnosen ohne den Patient gesehen zu haben...
 .....hat er Hellseherische Kräfte? :w00t:
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 04. April 2016, 07:09:11
Hallo holzwuermle,

da haben Sie leider offensichtlich nicht genau genug gelesen.

Sonnenscheinchen2015 beschrieb die Erkrankung wie folgt:
"Die Haut wurde von da an immer schlimmer, vor allem im Gesicht, aber auch auf dem Körper. Das Baby war regelrecht entstellt, denn die Wangen sahen aus wie aufgeplatzte Krater! Immer der gleiche Kreislauf: Haut nässt und ist extrem entzündet. Dann entstehen gelbe Krusten, die aber auch Flüssigkeit abgeben. Auch die Ohrläppchen waren "hart" und mit gelben Krusten übersäht. Am Körper eher extrem entzündete rote Flecken, die teilweise so groß wurden, dass sie schon ineinander liefen."

Meine Vermutung (nicht Diagnose) daraufhin lautete:
"... ein wenig liest es sich wie eine Impetigo contagiosa durch Staphylococcus aureus oder Streptococcus pyogenes ..."

Diese Vermutung ist rein empirisch begründet. Es ist nun einmal die häufigste (mitunter großflächige) entzündliche Hautinfektion im Kindes- und Kleinkindesalter. Sie beginnt häufig im Gesichtsbereich, da die Erreger in Nase und Rachen vorkommen können, und geht mit gelben Krusten einher. Sie werden mir vielleicht zustimmen, dass hier mehrere Parallelen zum beschriebenen Krankheitsbild vorkommen. Ein wenig mehr Information erhalten Sie unter: http://flexikon.doccheck.com/de/Impetigo_contagiosa. Bilder dieser Erkrankung sind ebenfalls leicht an vielen Stellen im Internet zu finden.

Eine Diagnose können Sie nur mit einem Abstrich stellen. Das ist mit großer Sicherheit auch im Klinikum erfolgt, nur ist dessen Ergebnis hier bislang nicht bekannt gegeben worden. Ich werde mich hoffentlich niemals dazu hinreißen lassen, eine Ferndiagnose zu stellen. Dann nämlich ergäbe sich ggf. auch eine Therapieindikation und das wäre in der Tat unverantwortlich ohne den Patienten persönlich zu kennen.

Einen schönen Start in die Wochen wünscht Ihnen
?!

Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 04. April 2016, 07:46:39
....wenn ich was kann dann ist es lesen.......

Hallo holzwuermle,

da haben Sie leider offensichtlich nicht genau genug gelesen.

Sonnenscheinchen2015 beschrieb die Erkrankung wie folgt:
"Die Haut wurde von da an immer schlimmer, vor allem im Gesicht, aber auch auf dem Körper. Das Baby war regelrecht entstellt, denn die Wangen sahen aus wie aufgeplatzte Krater! Immer der gleiche Kreislauf: Haut nässt und ist extrem entzündet. Dann entstehen gelbe Krusten, die aber auch Flüssigkeit abgeben. Auch die Ohrläppchen waren "hart" und mit gelben Krusten übersäht. Am Körper eher extrem entzündete rote Flecken, die teilweise so groß wurden, dass sie schon ineinander liefen."

Meine Vermutung (nicht Diagnose) daraufhin lautete:
"... ein wenig liest es sich wie eine Impetigo contagiosa durch Staphylococcus aureus oder Streptococcus pyogenes ..."
genau das machen die andern Forumsteilnehmer auch, sie äußern eine Vermutung.


Diese Vermutung ist rein empirisch begründet. Es ist nun einmal die häufigste (mitunter großflächige) entzündliche Hautinfektion im Kindes- und Kleinkindesalter. Sie beginnt häufig im Gesichtsbereich, da die Erreger in Nase und Rachen vorkommen können, und geht mit gelben Krusten einher. Sie werden mir vielleicht zustimmen, dass hier mehrere Parallelen zum beschriebenen Krankheitsbild vorkommen. Ein wenig mehr Information erhalten Sie unter: http://flexikon.doccheck.com/de/Impetigo_contagiosa. Bilder dieser Erkrankung sind ebenfalls leicht an vielen Stellen im Internet zu finden.

Eine Diagnose können Sie nur mit einem Abstrich stellen. Das ist mit großer Sicherheit auch im Klinikum erfolgt, nur ist dessen Ergebnis hier bislang nicht bekannt gegeben worden. Ich werde mich hoffentlich niemals dazu hinreißen lassen, eine Ferndiagnose zu stellen. Dann nämlich ergäbe sich ggf. auch eine Therapieindikation und das wäre in der Tat unverantwortlich ohne den Patienten persönlich zu kennen.
Nur, sie erheben ihre Vermutung zu einer Diagnose auf Grund ihres Arztstandes.
Das ergibt sich aus den Formulierungen die den meisten Medizinern eigen sind.


Einen schönen Start in die Wochen wünscht Ihnen
?!


Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: yanna am 04. April 2016, 11:12:35
Möchte nur gerne kurz meinen Senf dazugeben, wenn ich darf.

Zitat von: ?!
Diese Vermutung ist rein empirisch begründet. Es ist nun einmal die häufigste (mitunter großflächige) entzündliche Hautinfektion im Kindes- und Kleinkindesalter.

Das ist wohl die häufigste Diagnose und das wird wohl jeder Kinderarzt als erstes in Erwägung ziehen, also - sorry - keine große Hilfe bei der Suche nach der wahren Ursache.
Impfreaktionen werden, was weiß ich warum, von den meisten Ärzten mal als erstes eher verneint (eigene Erfahrung, also keine Statistik).

Meine Haut neigt, wenn sie gereizt wird, zu einer Reaktion, die aussieht wie Schuppenflechte. So, eines Tages bekam ich das auf den Beinen und ziemlich arg, dazu - und das war der Grund, warum ich zum Hautarzt gegangen bin - ein schier unerträglicher Juckreiz.
Hautarzt untersuchte mich, befragte mich und kam zu keiner Diagnose.
Also ab in die Spitalsambulanz.
Auch dort waren die jungen Ärzte mal ziemlich ratlos, einer wollte mir schon eine entzündungshemmende Salbe verschreiben (Cortison??). Aber dann haben sie einen älteren Kollegen geholt, der mich kurz anschaute und mir zuhörte. Er untersuchte besonders genau die Haut zwischen meinen Fingern (was mich wunderte, denn dort juckte es mich komischerweise kaum). Dann nahm er ein Mikroskop und schaute sich meine Beine genauer an und ha!! Wir hatten den Übeltäter!
stinknormale Krätzemilben.

Was hätte mir da die entzündungshemmende Salbe geholfen?
Und ja - diese Diagnose (Hautentzündung) ist die häufigste Ursache meiner damaligen Symptome - für Krätze waren meine Symptome eher untypisch.

Das zweite, was ich unbedingt noch dalassen wollte:
Bei Masern ist es so, dass man Nebenwirkungen provozierne kann, wenn man den Hautausschlag unterdrückt.
Und eine Homöopathin hatte mir mal gesagt:"Egal, was es ist, bei Hauterscheinungen soll man nie die Symptome bekämpfen, dann rutscht die Krankheit runter und macht woanders Symptome, wo es meistens schlimmere Auswirkungen hat, und dann noch schwerer auszuheilen ist."



Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Taira am 04. April 2016, 23:23:45
Mmh,
diese Infektion mit "Impetigo contagiosa" (Bilder im Netz verfügbar) ist ja eine Staphylo- und/oder Streptokokken -Infektion.
Und Sonnenscheinchen,  du schreibst ja,  dass Staphylokokken die Knochenentzündung ausgelöst haben. Durch die Dermatitis/verletzte Haut haben die Staphylo natürlich ein Leichtes einzudringen. Da eure Salben wahrscheinlich kein Antibiotika enthielten, hat sich das Hautbild eher verschlechtert aber keinesfalls verbessert. Die Immunabwehr deiner Enkelin hat es nicht allein vermocht, das Geschehen abzuwehren und so wird es wohl als Konsequenz zu der Knochenentzündung mit den Staphylo gekommen sein.
Das ist natürlich nur kombiniert und keine Diagnose.
Jedenfalls könnte es sein, wenn das Krankheitsbild abgeheilt ist, dass sie vielleicht nur konstitutionell eben eine empfindliche Haut hat,  die zu atopischen Exemen neigt. Oder eben doch eine Neuro. Wichtig als Fakt wäre nur die Erkenntnis, dass das eine zwar dadurch bedingt war, aber grundsätzlich nicht zum "Krankheitsbild" gehört.
Sollte sich der Verdacht auf eine Immunschwäche bestätigen, könnt ihr mal über ASIA Syndrom weiterlesen: http://www.impf-info.de/immunsystem/autoimmunes/93-impfungen-und-autoimmunerkrankungen.html

http://www.impfkritik.de/asia/

Das ist interessant zu wissen, muss aber nicht heißen, dass deine Enkelin eine Betroffene ist. Es soll nur nichts vorenthalten werden. 
Alles Gute
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: timmerich am 29. April 2016, 09:00:28
Wie geht/ging es denn hier weiter? Man liest gar nichts mehr....
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Krümel am 29. April 2016, 09:37:12
Was hast Du erwartet?
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 29. April 2016, 17:07:27
Hallo ihr Lieben!

Ich habe mich noch nicht gemeldet, weil es noch nichts Wesentliches zu berichten gibt. Der Termin in München ist in der kommenden Woche. Leider sind die Immunglobuline, die sie ja noch kurz vor ihrer Entlassung im Krankenhaus bekommen hat, wieder gesunken, was nicht gut ist...... :-(

Da hier ein paar sind, die sich mit Werten auskennen, möchte ich mal Ihre Werte einstellen:

Bei der 1. Blutuntersuchung im Krankenhaus hatte sie:

IgA (Serum) 16,8 mg/dl =normal
IgG (Serum) 87,0 mg/dl (Norm 300-1000)
IgM (Serum): 34,9 mg/dl = normal
IgE (Serum): 68,5 kU/l (Norm 3,75 kU/l)

IgG1: 123 mg/dl (Norm 170-580 mg/dl)
IgG2: 26,3 mg/dl (Norm 26-130 mg/dl)
IgG3: 8,64 mg/dl (Norm 10-92 mg/dl)
IgG4: 0,40 mg/dl (Norm 0,4-34 mg/dl)

Impfantikörper:
Diphterie-Antikörper: 0,21 IlU/ml
Tetanus-Antikörper 0,07  IU/ml
Haem.infl. Typ B-IgG-AK 0,15 mg/l

trotzdem wurde im Krankenhausbericht nur von einer leichten Vermindungerung der IgG-Subklassen (IgG 1 und IgG3) geschrieben!

Nach der Immunglobulininfusion hatte sie einen Wert von: IgG 5,62 g/L jetzt war er wieder bei 2,0 g/L.

Die Haut war jetzt im Gesicht super schön, war ganz normal!!! Dafür hatte sie an den Armen wieder ein Bakterium (Enterokokken), allerdings, da die Arme erst im Krankenhaus auffällig wurden und auch dort kurz vor der Entlassung (also nach 14 Tagen) ein Abstrich gemacht wurde, vermute ich, dass sie sich die im Krankenhaus eingefangen hat. Die Arme wurden dann WIEDER mit Antibiotika (aber nur als Salbe) behandelt und nun hat  das Gesicht wieder angefangen zu blühen! Es ist echt zum Mäuse melken. Aber auch die Haut wäre ja nicht das Schlimmste. Wir haben jetzt echt alle Angst was die in München sagen!!!! Da hilft nur beten!!!

Ich werde mich nächste Woche nochmal melden! Bitte drückt uns die Daumen, dass es sich nur um eine transiente Hypogammaglobulin­ämie (vorübergehende Immunschwäche) handelt!!!!

LG
Sonnenscheinchen2015
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 06. Mai 2016, 19:29:24
Wollte nur kurze Rückmeldung geben:

Mit ziemlicher Sicherheit ist es KEIN Immundefekt!!!!

GOTT SEI DANK - beten hilft immer!!
  :super:

Es wurde zwar noch Blut genommen und dies wird auch noch untersucht, aber der Arzt hat es nicht einmal für nötig empfunden die extrag besorgte und  mitgebrachte Infusion (Immunglobuline € 500 ) zu verabreichen.

Er meinte, die Werte gehen von der Haut aus!

Jetzt kommt der kleine saure Beigeschmack: Die Kleine soll unbedingt stationär im Krankenhaus mit Cortisonsalben behandelt werden, da es sonst jederzeit wieder zu einer bakteriellen Infektion mit schwerem Verlauf kommen kann! Meine Tochter sträubt sich noch, die Haut ist zwar noch nicht in Ordnung, aber durch die Homöopathie um einiges besser und mit dem Cortison, welches sie dieses Jahr schon öfters schmieren musste, wurde es danach nur jedes Mal schlechter!

Leider ist sie sich aber nicht sicher, wie lange sie diese Haltung noch verantworten kann. Sie hofft halt, dass die Homöopathie immer mehr bewirkt. Ach ja und dann hat sie noch eine Haaranalyse machen lassen. Zum Besprechen des Ergebnisses hat sie nächsten Mittwoch einen Termin. Am Telefon wurde ihr noch nichts verraten,was genau rauskam. Bei einem anderen Kind, von deren Mutter sie den Tipp bekam, wurde im Haar Aluminium festgestellt!!

Das werde ich euch nächste Woche auch noch berichten, was bei unserer Kleinen fehlt bzw. da ist, was da nichts verloren hat!

Vorerst ist uns natürlich allen erst einmal ein Felsblock vom Herzen gefallen, ich hoffe nur, dass die in München jetzt nicht doch noch was im Blut feststellen!!!!! Aber denken wir mal positiv!  :cheers:

LG
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: yanna am 06. Mai 2016, 23:21:47
Ich hatte vor kurzem eine blöde Sache und musste etwas nehmen, damit die Entzündung (und damit die Schwellung) schnell zurückgehe. Also Cortison - aber ich wurde gut untersucht, ob wohl keine bakterielle Infektion vorliege, denn dann wäre Cortison kontraindiziert gewesen. Weiß jetzt nicht, ob das in eurem Fall anders ist, aber Cortison wirkt ja, indem es die körpereigene Immunantwort "hinunterfährt" - oder hab ich das ganz falsch verstanden??

Zitat
Kortison darf bei [....] akuten bakteriellen Infektionskrankheiten nicht gegeben werden.

steht da: http://www.neurologie.uni-goettingen.de/index.php/idiopathische-fazialisparese.html

nur zum überlegen

alles Gute!!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 11. Mai 2016, 07:06:59
Hallo Sonnenscheinchen2015,

super, diese Nachricht hat euch alle sicher sehr erleichtert.

Weiter alles gute für dein Enkelkind!

 
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Feli83 am 12. Mai 2016, 07:18:02
Hallo!
Bin momentan mit meinen beiden Kids in einer Spezialklinik in Neukirchen. Hier wird Neurodermitis ganz ohne Kortison und zudem ganzheitlich behandelt. Wir sind seit 4 Wochen hier. Beide Kinder haben die Neurodermitis abbekommen, sind beide nicht geimpft. Beim Kleinen (6Monate) sieht man durch die Therapie gar nichts mehr.  Beim großen (3,5 Jahre) hat es sich deutlich gebessert. 
Kann die Klinik wirklich empfehlen. .allerdings übernimmt die Krankenkasse nur den stationären Aufenthalt.  Ambulant müsste man selbst zahlen. Es wird hier vor allem nach der Ursache geforscht-Darmfloraanalyse, Muttermilch auf Schadstoffe und Schwermetalle untersucht.. aber wie gesagt, Kortison gibt's hier nicht.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 12. Mai 2016, 08:32:20
Hallo Felie83,
schön das du dieses Forum gefunden hast.
Bitte stelle dich kurz im Bereich: "Vorstellung Mitglieder" vor.
Deine Info zu Neurodermitis hört sich interessant an. Evtl. kannst du ja noch mehr dazu berichten.

LG Holzwuermle
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Krümel am 13. Mai 2016, 08:32:32
Hallo Feli, darf ich fragen, was Dich in ein Impfschadenforum gebracht hat?
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 13. Juni 2016, 20:44:50
Hallo Sonnenscheinchen 2015,

wie geht es euch und vor allem eurem Enkelkind?

Grüße Holzwuermle
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 14. Juni 2016, 23:32:58
Hallo und Danke der Nachfrage!

Im Moment geht es ihr super!!! Ich wage es fast nicht zu schreiben, denn jedes Mal wenn wir Hoffnung schöpften, ging es doch wieder in die falsche Richtung. Wir hoffen so sehr, dass ihre Haut jetzt mal stabil bleibt. Alle Maßnahmen die bisher ergriffen wurden, führen wohl nun endlich zu einem Erfolg. Diese wurden allerdings nur durch eigene Recherchen im Netz gefunden und auch erst der 2. klassischen Homöopath fand nun wohl das passende Mittel für sie. Die Schulmedizin hat eigentlich total versagt! Die Kleine blüht regelrecht auf. Fängt erst jetzt mit 11 Monaten langsam an zu krabbeln und ist neugierig an allem. Das war vorher gar nicht so. Da war sie meist unleidlich und hat viel geweint und durch die schmerzende, offen Haut wollte sie sich auch nicht viel bewegen.

So nun kommt aber gleich zur Website passend die nächste Entscheidung: Weiter impfen ja oder nein! Ich bin natürlich der Meinung, dass das ganze vorherige, beschriebene Chaos in ihrem Immunsystem und die Lebensmittelallergien, sowie der schwere Verlauf der Neurodermitis erst durch die Impfungen ausgelöst wurden. Jedoch ALLE Ärzte, die meine Tochter bisher darauf angesprochen hat, verneinen dies vehement. Natürlich sind die Eltern der Kleinen nun total verunsichert, ob sie den ganzen Seiten im Internet glauben sollen oder studierten Ärzten?! Sie haben natürlich auch Bedenken, da die Kleine ja ab September (mit 14 Monaten) in die KITA muss und da natürlich die Ansteckung viel größer ist als zuhause! Uns allen wäre eine Lösung lieber, wenn die Maus noch zuhause betreut werden könnte, aber das ist nicht so einfach, da beide Omas ca. 50 km entfernt wohnen und die eine Oma (ich ) noch Teilzeit berufstätig ist.

Es ist wirklich eine schwere Entscheidung....was wenn alles wieder von vorne losgeht oder die Allergien sogar zunehmen? Was wenn sie sich in der KITA mit Keuchhusten oder Masern ansteckt und das einen schweren Verlauf nimmt?? Ich versuche ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen, möchte aber nicht dafür verantwortlich sein, wenn das Kind an einer schweren Erkrankung leidet, die durchs Impfen hätte verhindert werden können? Die Ärzte machen ihnen so Angst, dass eine Masernerkrankung auch tödlich enden kann bzw. dass bei ihrem noch geschwächten Immunsystem sogar eine normal Erkrankung dramatisch verlaufen könnte.

Mit dem was ich in den letzten Monaten übers Impfen gelesen habe, frage ich mich warum eigentlich gefühlt so wenige Kinder einen Impfschaden haben? Ich kenne eigentlich kein Einziges ....  Ich weiß, dass dies hier eine contra Impfen-Seite ist, aber kann man es wirklich verantworten, wenn das kleine Mäuschen doch schon in die KITA geht? Wenn Kinder die ersten 3 Jahre nur zuhause sind und keine kleineren/größeren Geschwister haben, dann ja, aber so???
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: yanna am 15. Juni 2016, 08:48:15
oh, schön - ich drück euch die Daumen, dass es ihr weiterhin immer besser geht!!

wollte eigentlich nur 2 Sachen kurz dalassen:
Es gibt auch studierte Ärtze, die gegen das Impfen sind!
Und:
Wo soll sich deine Enkelin anstecken, wenn eh (so gut wie, ich weiß) alle Kinder geimpft sind also nicht ansteckend sein können?
In so einem Fall täte ich mich, so ich an Impfungen glauben tät, echt mal einfach auf den Herdenschutz verlassen - sie soll sich doch jetzt mal so richtig erhoeln!!  :hug:

kann leider nicht wirklich mitreden, meine 4 Kinder sind sehr robust - sie sind aber auch alle 4 total ungeimpft (schon ich bin es).
"Klassische Kinderkrankheiten" haben sie nur Windpocken bekommen. Scharlach, Madenwürmer und Röteln war zwar im Kindergarten, aber da hat sich niemand bei uns angesteckt. Wir haben fast dauernd Zecken und kleinere Wunden, wir sind sehr viel draußen und meine Kinder sind wild beim Spielen.
Tetanus ist vor allem für Neugeborene, ältere Menschen und bei Wunden mit viel abgestorbenem Fleisch gefährlich - für eine "normale Kindheit in Mitteleuropa" tät ich fast zu hundert Prozent eine Infektion ausschließen. Das holt man sich nicht "einfach so".

Ich weiß, da werden manche aufschrein.
Aber wie gesagt, es gibt auch reale studierte Ärzte, die gegen das Impfen sind. Das wird aber kaum ein Arzt so direkt zeigen, der Druck ist sehr groß....
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: timmerich am 15. Juni 2016, 09:30:24

Es gibt auch studierte Ärtze, die gegen das Impfen sind!


Und zum Glück sehr viele  :cheerful:
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Taira am 15. Juni 2016, 13:45:23
Liebes Sonnenscheinchen,
Schön zu hören, dass sich das Mäuschen so gut erholt  :smile: Ich drücke euch die Daumen.
-
Zum Thema Impfen ist es immer schwierig, wenn man die Meinungen der Anderen annimmt ohne sich selbst zu positionieren.
Ich verstehe eure Ängste sehr wohl. Und dass man Ärzten eher Vertrauen schenken mag als den minderen Stimmen der Geschädigten.
Doch Angst ist immer ein schlechter Ratgeber!
Du schreibst, dass die Schulmedizin bei der Behandlung eurer Enkelin komplett versagt hat. Und diese Schulmediziner probagieren die Impfungen und sehen keinen Zusammenhang.  :confuse:
Bleibt Wachsam! Insbesondere wenn ihr euch für die Impfvorsorge entscheidet.
Holt euch rat bei dem Heilpraktiker eures Vertrauens (vielleicht kennt er auch einen dieser Ärzte, welche eine kritische/tolerantere Einstellung haben) und lest lieber Literatur, statt euch durch wilde Internetrechere zu verunsichern.
-
Impfschäden werden von Ärzten verleumnet bzw gar nicht als solche realisiert, wie solltest du also welche kennen. Ich sage mal, wenn ich so durch die Gruppen unserer Kita schaue:
2jährige Gruppe: 10 Kinder, 1 Diabetes, 1 Epileptiker, 2 Nahrungsmittelallergie, 1 trägt Brille
4jährige Gruppe: 15 Kinder, 4 tragen Brille, 1 Nahrungsmittelallergie mit Darmträgheit
5jährige Gruppe: 14 Kinder, 2 ADHS, 3 tragen Brille (2 Augenschielen), 1 geistig verzögert
Da spricht niemand von einem Impfschaden, ABER normal, ist anders.
-
Alles Gute euch. Ihr werdet euren Weg finden.
Liebe Grüße... und beste Wünsche
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 15. Juni 2016, 13:53:49
Hallo,
also unsere Kids, jetzt 17/13/10 waren und sind ungeimpft. Kindergarten und Schulzeit bis jetzt gut überstanden  :victory:
Wir hatten bis jetzt nur Windpocken, obwohl im Kindi und Schule wirklich alles grassierte.
Schnupfen hatten wir auch mit Fieber, aber alles nett wirklich schlimm.
Ja auch Wunden hatten wir schon diverse,  mit KH besuch zum nähen oder kleben.

Du siehst also, es ist gar nett so schlimm wenn ihr jetzt erst mal nicht weiter impft. Aber das müssen natürlich, wie du schreibst die Eltern entscheiden.
Vielleicht mag ja deine Tochter und dein Schwiegersohn sich hier auch mal umschauen.
Gute Info bekommt ihr auch bei Impfreport/Kritik, Individuelle - Impfentscheid.de, efi-online.de, ravi-roy.de, ärzte-über-impfen.org, impformation.org,....

weiter alles gute euch!
Grüßle
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 19. Juni 2016, 18:17:23
Möchte mich nochmal kurz melden, da gestern der Familienrat zusammen saß  :smile:

Das Thema war: Kann man es wagen die Kleine im September (14 Monalte alt) in die KITA zu schicken, weitgehendst ungeimpft und mit einer im Raum stehenden schwachen Abwehr (momentaner IgGs Schwäche) und mehreren Lebensmittelallergien!

Es sind zwar alle (bis auf die Mutter) der Meinung, dass man es versuchen sollte aber der Vater des Kindes und auch dessen Eltern haben schon die Meinung, dass weitere Imfpungen besser wären. Die Mutter des Kindes und wir (mein Mann und ich) sind eher der Meinung, das die Impfungen erst das Chaos im Immunsystem ausgelöst haben. Sicherlich ist es - auch bisher für mich - nicht nachvollziehbar gewesen, dass 1. wissentlich ein evtl. Impfschaden von behandelten Ärzten und den Impfstoffherstellern in Kauf genommen wird, aber uninformiert und mit keinem bisherigen Fall konfrontiert, ist man da natürlich sehr naiv.

Aber wenn wir ehrlich sind, haben wir eigentlich alle ein ungutes Gefühl das Kind ungeimpft in eine KITA zu geben. Sie hat ja im moment die Abwehrschwäche und man kann wirklich nicht voraussagen wie z.B. eine Maserninfektion verlaufen würde. Lt. dem Arzt, der ihre Knochenentzündung im Oberschenkel vor 3 Monaten behandelte, hätte sie genauso gut auch eine Gehirnentzündung bekommen können und hätte sehr viel Glück gehabt.

Andererseits hat ja der Arzt in der Immunambulanz in München auch gesagt, dass momentan eine Impfung mit Lebendimpfstoffen nicht möglich ist.

Also wäre nur noch die Ausweichmöglichkeit, die Kleine noch nicht in die KITA zu geben, so lange ihre Antikörper noch so niedrig sind. Aber irgendwie kriegen wir es nicht geregelt als Familie die Betreuung zu übernehmen bzw. wären so große Hürden zu nehmen, dass wir nun so verblieben sind, die KITA erst einmal zu "versuchen". Aber jetzt im nachhinein denke ich (und auch meine Tochter), dass dieses "versuchen" ja bedeutet, man wartet mal ab, bis sie sich dort mit irgendwas ansteckt....

Sind nun alle nicht wirklich schlauer, eigentlich sollte man das Wohl des Kindes über alles stellen, abe wie gesagt, ganz einfäch zu händeln wäre das nicht.....(teilweise Berufstätigkeit und weite Entfernung der Omas zum Enkelkind)

Würde euch  Gottvertrauen ( "es wird schon nicht gleich ne Masern-Epidemie in der KITA sein") ausreichen??? Wo könnte man sich noch "fachlich" und "persönlich" informieren? Sind impfkritische Ärzte gute Ratgeber? Alle bisher gefragten "normalen" Ärzte (ca. 5 an der Zahl) befürworten natürlich das Impfen bzw. setzen es sogar in ihrem Zustand erst recht voraus!!! Ich hätte nie gedacht, dass ich mal der Schuldmedizin gegeüber so kritisch werde .....

Meine Tochter hat nun das Buch von Dr. Hirte durch und liest gerade die "Impf-Illusion" aber diese praktischen Fragen, wie "mit Antikörperschwäche und ungeimpft in die KITA"  die kann einem natürlich auch ein Buch nicht beantworten...... 
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: yanna am 19. Juni 2016, 20:18:21
Tagesmutter (oder Au-Pair) ist keine Möglichkeit?

Eine Masernepidemie in einer großteils durchgeimpften KITA ist doch echt unwahrscheinlich - oder?
Aber da gibt es ja noch genug andere Krankheiten...
will nicht Angst machen, ein Freund meines Sohnes hatte "dauernd" Mittelohrentzündung (Behandlung Antibiotika, bis die Mutter von sich aus nach Alternativen suchte), auch fiebrige Infekte, Durchfall etc. können gehäuft vorkommen. Normalerweise sind solche banalen Infekte gut fürs Immunsystem. würde mich mal darüber mit einem Alternativarzt unterhalten, nicht jetzt unbedingt "nur" wegen der Impferei.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 20. Juni 2016, 10:53:46
Was mich überhaupt bei unserer Kleinen so irritiert: Der Spezialarzt in der Immunambulanz meinte zu meiner Tochter sie solle bzw. MÜSSE sogar die normalen Impfungen mit toten Viren weiter machen nach Plan, damit sich MEHR Antikörper bilden. Die MMR Impfung sollte ja vorerst mal nicht gemacht werden, da das wohl zu gefährlich sei.

So dann frage ich mich: Wenn man ein Kind mit Schnupfen nicht impfen darf (wahrscheinlich wegen des geschwächten Immunsystems) wie kann man dann ein Kind mit einer momentanen Immunschwäche impfen!??

Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Arzt dieses Risiko eingehen würde! ???

LG
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 20. Juni 2016, 16:22:00
Den Beipackzetteln der Hersteller zufolge ist ein leichter, banaler Infekt, z.B. ein Schnupfen mit geringfügig erhöhter Körpertemperatur, in aller Regel keine (!) Kontraindikation für Impfungen. Siehe:

http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/dt-impfstoff-behring-fuer-kinder-2006-09.pdf
http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/Hexyon-2013-08.pdf
http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/MMR-Priorix-2013-03.pdf
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: timmerich am 20. Juni 2016, 20:44:13
Was ich immer sehr amüsant finde ist die Tatsache, dass sich ein Arzt auf die Quellen einer impfkritschen Seite, hier von Hr. Tolzin, zurückgreifen muss. Der Grund dafür dürfte sein, dass die Beipackzettel so gar nicht im Netz gelistet werden, wohingegen zu jedem sonstigen verschrieibungspflichtigen Medikament alles transparent dargestellt und abrufbar ist. Warum wird bei den Impfstoffen so ein großes Geheimnis daraus gemacht....

Sonnenschein2015, meine Erfahrungen mit impfkritischen Ärzten waren durchweg positiv, denn sie waren mir gegenüber weder ablehnend, noch aufdringlich. Sie haben genau das gemacht, was ich von einem Arzt mir wünsche, sie haben beraten. Sie haben mir in soweit geholfen, dass ich im Nachgang dazu in der Lage war, selbst zu entscheiden und das Für- und Wieder ganz einfach selbst abwägen konnte.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Liesa am 21. Juni 2016, 08:02:39
Ist jetzt etwas off topic:

Erwähnt jemand, dass Windpocken doch i. a. harmlos seien, wird von Impfbefürwortern ständig gekontert, das mag ja sein, aber man sollte doch den Kindern nach Möglichkeit so etwas ersparen (also dagegen impfen).
Beinahe gleichzeitig wird man nicht müde zu betonen, dass eine harmlose Erkältung keine Kontraindikation fürs Impfen sei.
Und da sage ich nun: Man sollte doch den Kindern (und auch Erwachsenen) alles ersparen, was eine Verlängerung oder Verkomplizierung darstellen kann - auch wenn es sich nur um eine lästige Erkältung handelt. Prinzipiell ist das ähnlich lästig-harmlos wie Windpocken; aber auch aus einer Erkältung kann eine Bronchitis, Lungenentzündung, Rippenfellentzündung werden. Und das würde ich nun meinen Kindern nicht zumuten wollen - warum auch?
So eilig-lebenswichtig kann zur Zeit keine Impfung sein, dass man sie in einen Infekt hineinimpfen müsste.
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: ?! am 21. Juni 2016, 10:19:59
Hallo timmerich,

Was ich immer sehr amüsant finde ist die Tatsache, dass sich ein Arzt auf die Quellen einer impfkritschen Seite, hier von Hr. Tolzin, zurückgreifen muss. Der Grund dafür dürfte sein, dass die Beipackzettel so gar nicht im Netz gelistet werden, wohingegen zu jedem sonstigen verschrieibungspflichtigen Medikament alles transparent dargestellt und abrufbar ist. Warum wird bei den Impfstoffen so ein großes Geheimnis daraus gemacht....

also ... man findet die Informationen mit Dr. Google schon auch an anderen Stellen im Internet:

http://www.impfservice.de/fileadmin/user_upload/pdfs/Fachinformationen/FI_Td-Impfstoff-Merieux_07-2015-RLFS.pdf
http://www.pharmazie.com/graphic/A/31/0-92331.pdf
http://portal.dimdi.de/amispb/doc/pei/Web/2612451-palde-20111101.pdf

Aber Sie haben insofern schon recht, dass mir an keinem anderen Ort im Netz eine so vollständige Sammlung aller jemals vorhandenen Beipackzettel von Impfstoffen bekannt ist wie bei Herrn Tolzin. Man kann von ihm halten, was man will, aber da hat er tatsächlich - und vermutlich mit viel Mühe - eine wichtige Datenbank erschaffen, die ich selbst auch immer wieder gerne nutze.

Hallo Liesa,

Und da sage ich nun: Man sollte doch den Kindern (und auch Erwachsenen) alles ersparen, was eine Verlängerung oder Verkomplizierung darstellen kann - auch wenn es sich nur um eine lästige Erkältung handelt. ... So eilig-lebenswichtig kann zur Zeit keine Impfung sein, dass man sie in einen Infekt hineinimpfen müsste.

auch Ihnen stimme ich gerne vom Grundsatz her zu. Elektive Maßnahmen jedweder Art - und zu denen zählen in der Regel auch Impfungen - würde auch ich vorzugsweise zu einem Zeitpunkt durchführen, an dem keine medizinischen Konkurrenzprobleme vorherrschen.

Beste Grüße allseits
?!
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 03. Juli 2016, 20:28:18
Dachte gerade, es wäre mal an der Zeit Fotos einzustellen, wie schlimm unsere Kleine Neurodermitis "hatte". Im Moment ist sie fast erscheinungsfrei, wahrscheinlich Dank der klassischen Homöopathie. Nun müsste sie nur noch die Allergien - wenigstens einige davon - los bekommen. Natürlich haben wir alle Angst, dass sie evtl. durch weitere Impfungen wieder so aussehen könnte, das war die Hölle!! Kein Arzt bisher brachte das mit den Impfungen in Zusammenhang, aber für mich ist das einfach nie eine "normale Neurodermitis" gewesen. Im Moment soll sie nicht geimpft werden, aber richtig wohl bei der Entscheidung ist keinem....... :blink-grey: Die Impfmafia versteht es gut einem richtig Angst zu machen. Sicherlich haben wir inzwischen das Pro und Contra gut recherchiert, aber richtige Beweise hat weder die eine noch die andere Seite ?!

(http://up.picr.de/26090326iu.jpg)

(http://up.picr.de/26090327kt.jpg)

(http://up.picr.de/26090328wi.jpg)

Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: timmerich am 05. Juli 2016, 07:15:46
Sonnenscheinchen2015, ich verlinke hier nochmals. Einfach mal in aller Ruhe lesen, es gibt darin gleich mehrere Beiträge zur Impfung, von den Todesfällen über den anaphalaktischen Schock..

http://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit-vigilanz/pharmakovigilanz/bulletin-zur-arzneimittelsicherheit/sik-bulletin-teaser-2-2016.html (http://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit-vigilanz/pharmakovigilanz/bulletin-zur-arzneimittelsicherheit/sik-bulletin-teaser-2-2016.html)

Die Bilder sprechen Bände. Ich hoffe mit der kleinen Maus geht es auch weiterhin bergauf.

Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 07. Juli 2016, 09:10:16
Weiter gute Besserung  :give_heart:
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 29. September 2016, 08:17:41
Hallo Sonnenscheinchen,
wie geht es euch als Familie jetzt so und vor allem deinem Enkelkind?

sonnige Herbstgrüß
Holzwuermle
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 07. Oktober 2016, 20:23:45
Hallo holzwuermle,

hab eine PN geschrieben!!!  :-)
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: holzwuermle am 08. Oktober 2016, 08:55:42
Danke, hab die geantwortet.  :yes:
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Marie am 26. Oktober 2016, 16:35:08
Oje, die arme kleine Maus  :sad:
Hoffe sie ist immer noch erscheinungsfrei!

LG Marie
Titel: Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 28. Oktober 2016, 20:51:47
Hallo Marie,

ja Gott-sei-Dank fast 99 % ist weg. Sie war schon komplett erscheinungsfrei, aber jetzt, seit man wieder in der Wohnung die Heizung etwas an macht, hat sie kleinere Fleckchen an den Wangen. Sie ist aber emotional seit der Heilung wie ausgewechselt! Verständlicherweise war sie ein sehr weinerliches Kind, jetzt läuft sie und ist voller Tatendrang - hat auch viel nachzuholen ;-) . Während des schlimmen Ausschlages wollte sie nicht mal krabbeln.

Ich stell mal als Anhang noch ein Foto ein, was NATUR so alles bewirken kann (klass. Homöopathie, diverse, gute Öle, natürliche Salben und Darmsanierung) und natürlich keine Impfungen mehr seither :