Mumps Erkrankung Erreger Paramyxovirus parotitis. Übertragung durch Tröpfcheninfektion. Die Kontagiosität ist sehr hoch. Krankheitsbild Die Inkubationszeit dauert etwa 14-21 Tage. In 50% der Fälle kommt es zu keinerlei Symptomen und die Erkrankung verläuft inapparent. Bei den anderen 50% kommt es zu einer Entzündung der Speicheldrüsen (v.a. Ohrspeicheldrüse). Es kommt zu einer ein- oder beidseitigen Anschwellung mit Fieber , Kopf-und Gliederschmerzen. Häufig kann der Mund nicht mehrrichtig geöffnet werden, so dass nur flüssige Nahrung möglich ist. Therapie Schulmedizinisch erfolgt die Behandlung rein symptomatisch.
Komplikationen Es kann zu Mittelohr-, Pankreas- und Hodenentzündungen kommen. Problematisch ist die Erkrankung im Erwachsenenalter. Hier verläuft die Erkrankung sehr viel schwerer als im Kindesalter. Unfruchtbarkeit tritt bei Erkrankung im Kindesalter praktisch nicht auf. Es kann zu einer Begleitmeningitis bzw. Meningoenzephalitis kommen, die meist milde verläuft. Seit Einführung der Impfung hat sich die Zahl der (von Komplikationen ja besonders bedrohten) jugendlichen/erwachsenen Mumpspatienten vervielfacht (von 1967 bis 1971 8,3%, 1985 dann 38,3%;( www.cdc.gov Mumps surveillance). Eine durchgemachte Mumpskrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität.
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