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Japanische Enzephalitis -Impfung

Impfstoff

Die Impfstoffe werden in Mäusehirnen hergestellt und enthalten abgetötete Viren aus diesen. Hinzu kommen Thiomersal, Formaldehyd, Dextran und Gelatine. Die Impfstoffe sind in Deutschland nicht zugelassen und müssen bei Bedarf über eine internationale Apotheke bezogen werden. Er kann in Tropeninstituten und großen Impfzentren verabreicht werden.

Empfohlen wird die Impfung nur für Personen, die sich mehr als 4 Wochen in einem Risikogebiet aufhalten

Immunität

Nach der dritten Impfung soll eine Immunität von ca. 80-90% bestehen. Dauer des Impfschutzes besteht einige Jahre

Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden derJapanische Encephalitis Impfung

Die Impfstoffe sind schlecht verträglich. Bei bis zu 50% der Geimpften kommt es an der Impfstelle zu Beschwerden bzw. es führt zu Allgemeinsymptomen, wie Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Fieber.

Häufig sind allergische Reaktionen, vor allem bei Personen, die eine allergische Disposition haben. Die Reaktionen reichen von der einfachen Nesselsucht bis hin zum anaphylaktischen Schock.

Schwere neurologische Schäden sind selten , kommen aber in Japan bei 1 von 500000Geimpften vor.(Takahashi H., Pool,Tsai,Chen,:Adverse events afterJapanese Encephalitis vaccination: review of post marketingsurveillance data from Japan and the United States. The VAERS Working Group, Vaccine 2000, 18(26):2963-2969)

In Südkorea hat die hohe Anzahl von bleibenden Impfschäden zur Einrichtung eines Entschädigungsfonds geführt (Martin Hirte: Impfen:pro&contra, 2001, S. 312)

 

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