Autor Thema: Impfpflicht in Frankreich!:((  (Gelesen 69406 mal)

Offline Anke

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #60 am: 28. März 2008, 10:51:17 »
Zitat
Paprika schrieb:

Wie stellt eigentlich ein Heilpraktiker sowas fest? Wenn sich das nicht verwächst ist das doch ne chronische Erkrankung die wunderbar homöopathisch behandelt werden kann. Oder sehe ich das falsch?
Welche geistartige Verstimmung ist für sowas verantwortlich?


Oh, welch Zynismus, Paprika!
Als chronische Erkrankung würde ich ein solches Beispiel wohl nicht bezeichnen, eher als angeborene Fehlstellung oder Deformität.
Wenn mein Kind einen Klumpfuß oder eine Fehlstellung der Hüfte hat, würde ich das auch operativ behandeln lassen.
Ich habe auch immer gesagt, dass in diesem Bereich die Schulmedizin, also die Chirurgie die Nase vorn hat.

Aber warum können denn nicht beide Seiten zusammen arbeiten? Warum muss die Schulmedizin die alternativen Behandlungsmethoden denn so anfeinden?
Warum kann sie nicht zugeben, dass sie bei bestimmten Krankheiten eigentlich nichts leisten kann, als Symptomunterdrückung, z.B. bei Asthma oder Neurodermitis?
OK,den Schulmedizinern reicht das vielleicht als Therapie, Hauptsache erstmal weg. Aber als Heilung kann man das nun wirklich nicht bezeichnen.

Wie gesagt, die Schulmedizin überzeugt mich in einigen Bereichen und ich denke, dass geht jedem so, wenn er ehrlich ist.
Warum kann dann ein Schulmediziner nicht einmal z.B. sagen: Oh,die Haut ist ja wirklich viel besser geworden,die Homöopathie scheint ja wirklich zu helfen!
Oder: Er hatte 2 Jahre keinen Asthma-Anfall mehr? Tolle Sache, diese Globuli!


Offline Liesa

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #61 am: 28. März 2008, 11:15:52 »
Hallo Anke!

Natürlich können sie zusammen arbeiten, die verschiedenen medizinischen Richtungen, aber sie wollen eben oft nicht.

Wie vernagelt manche sind, siehst Du just an Mandys Beispiel - man will uns am Zeuge flicken, obwohl wir damit \"nachweislich\" nichts zu tun haben. (Was habe ich, was hast Du damit zu schaffen, was in F Usus zu sein scheint???)
Diese Lauerstellung, in der sich manche freundlichen Zeitgenossen befinden, fällt dann plötzlich in sich zusammen, wenn es um Kinder wie das von kat geht. Wenn eine Mama nach Anweisung des Arztes impft und es passiert Schlimmes, dann ist das plötzlich Schicksal. Oder genetisch bedingt.

Sehr überzeugend  :ja:

Offline Anke

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #62 am: 28. März 2008, 11:23:51 »
Nein, Schicksal würden die das auch nicht nennen, klingt zu esoterisch.
Es ist einfach ein Opfer an den Impfgedanken, ein bisschen Schwund ist immer! :wand:

Paprika

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #63 am: 28. März 2008, 11:56:42 »
Anke schrieb:
Zitat
Oh, welch Zynismus, Paprika!
Als chronische Erkrankung würde ich ein solches Beispiel wohl nicht bezeichnen, eher als angeborene Fehlstellung oder Deformität.
Wenn mein Kind einen Klumpfuß oder eine Fehlstellung der Hüfte hat, würde ich das auch operativ behandeln lassen.
Ich habe auch immer gesagt, dass in diesem Bereich die Schulmedizin, also die Chirurgie die Nase vorn hat.


Du hast gesagt dass man zuerst zum Homöopathen gehen soll. Was macht der also mit dem Kind das an Atemnot leidet?

Der labert dich ne Stunde voll und schickt dich mit nem Mittel yx nach Hause. Das gleiche macht er dann noch ein paar Mal und wenn es sich dann verwächst war es Mittel Nummer 6 oder 7. Hurra!


Zitat
Aber warum können denn nicht beide Seiten zusammen arbeiten? Warum muss die Schulmedizin die alternativen Behandlungsmethoden denn so anfeinden?


Weil es sich um mehrheitlich um unwissenschaftliche Quacksalbermethoden handelt.

Im übrigen wer feindet eigentlich wen an? Wenn ich mir die einschlägigen Bücher so ansehe, kommen die Anfeindungen doch wohl eindeutig von den \"Alternativen\".

Haste dir mal den \"Gesundheitskonz\" angesehen? 1200 Seiten oder und auf drei Viertel davon geht es darum wie schlecht die Medizin ist. Die Alternativen definieren und legitimieren sich doch einzig und allein darüber dass die Medizin angeblich so schlecht ist. Ist doch hier im Forum genauso.


Paprika

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #64 am: 28. März 2008, 11:58:49 »
Anke schrieb:
Zitat
Nein, Schicksal würden die das auch nicht nennen, klingt zu esoterisch.


Also ich nenne das Schicksal.

Bei einer Wahrscheinlichkeit von 1:100.000 trifft es nunmal jeden 100.000sten.

Offline Liesa

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #65 am: 28. März 2008, 13:27:45 »
Paprika, IHR wollt doch die Homöopathie verboten sehen.

WIR sagen nur, dass nicht ALLES aus der Schulmedizin Gold ist, auch wenn deren \"Glanz\" immer wieder kolportiert wird. Menschen, die in diesem Forum schreiben, haben eben schon erlebt, dass die Medizin sie \"kaputt therapiert\" hat. Daher so mancher Zweifel.
Den Gesundheitskonz brauche ich nicht, denn ich habe einen guten Arzt (Dr. med.). Der die Homöopathie unter vielem anderen einsetzt, aber natürlich auch \"deine\" Pharmazie. Je nach Fall. Und im Wettlauf mit der Fachabteilung einer (städt.) Klinik war der Hausarzt um Längen besser und schneller. :P

Offline Anke

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #66 am: 28. März 2008, 14:30:27 »
Zitat
Paprika schrieb:


Du hast gesagt dass man zuerst zum Homöopathen gehen soll. Was macht der also mit dem Kind das an Atemnot leidet?

Der labert dich ne Stunde voll und schickt dich mit nem Mittel yx nach Hause. Das gleiche macht er dann noch ein paar Mal und wenn es sich dann verwächst war es Mittel Nummer 6 oder 7. Hurra!


Anders rum gefragt: Was macht denn ein Schulmediziner, wenn das Kind Atemnot hat?
Wahrscheinlich je nach Stärke entweder Cortison oder Asthmamittel inhalieren.
Oder stellen die sofort fest, dass es sich um einen angeborenen Defekt der Aorta handelt?

Wenn das entsprechende homöopathische Mittel nicht hilft, ist es das Falsche und es wird ein anderes probiert.Kein verantwortungsbewußter HP verlangt aber, dass man niemals die Schulmedizin zu Rate zieht.
Dass bei einem anatomischen Defekt keine Globuli helfen, weiß auch ein Homöopath.
Andersrum wird die Homöopathie von den Schulmedizinern nur belächelt, selbst wenn es offensichtliche Wirkungen hat.Das nenne ich Ignoranz!

Bei Spiegel TV wurde neulich ein Junge vorgestellt, der ein Kaugummi in den Bronchien hatte.
Er hatte monatelang Husten und immer wieder Fieber.Die Schulmedizin hat ihn mit AB und anderen Mitteln vollgepumpt, bis mal irgendwann eine Bronchoskopie gemacht wurde.
Also dauert es auch bei Schulmedizinern oft lange, bis die wirkliche Ursache gefunden wird.

Paprika

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #67 am: 28. März 2008, 15:02:06 »
Anke schrieb:
Zitat
Anders rum gefragt: Was macht denn ein Schulmediziner, wenn das Kind Atemnot hat?
Wahrscheinlich je nach Stärke entweder Cortison oder Asthmamittel inhalieren.
Oder stellen die sofort fest, dass es sich um einen angeborenen Defekt der Aorta handelt?


Nein, die stellen das nicht unbedingt sofort fest, aber bei einem blebenden Defekt wird er drauf kommen. Aber ein Homöopath hat nicht mal theoretisch die Mittel dazu so etwas festzustellen. Diagnosewahrscheinlichkeit 0%.

Zitat
Wenn das entsprechende homöopathische Mittel nicht hilft, ist es das Falsche und es wird ein anderes probiert.Kein verantwortungsbewußter HP verlangt aber, dass man niemals die Schulmedizin zu Rate zieht.
Dass bei einem anatomischen Defekt keine Globuli helfen, weiß auch ein Homöopath.


Toll dass er das weiß, schade dass er keinerlei Möglichkeit hat festzustellen ob es sich um einen anatomischen Defekt handelt. Es gibt reichlich HP die so extrem ärztefeindlich sind dass sie ihren Patienten soange wie möglich davon abraten zum Arzt zu gehen. Ich hab das selbst erlebt.

Zitat

Andersrum wird die Homöopathie von den Schulmedizinern nur belächelt, selbst wenn es offensichtliche Wirkungen hat.Das nenne ich Ignoranz!


Die Homöopathie ist auf Herz und Nieren geprüft. Sie hat keinen Effekt der über Placebo hinausgeht. Einem Arzt darf das aber nicht ausreichen, denn es ist das Wesen der Medizin Mittel bereitszustellen die besser wirken als ein Scheinmedikament.



Zitat
Bei Spiegel TV wurde neulich ein Junge vorgestellt, der ein Kaugummi in den Bronchien hatte.
Er hatte monatelang Husten und immer wieder Fieber.Die Schulmedizin hat ihn mit AB und anderen Mitteln vollgepumpt, bis mal irgendwann eine Bronchoskopie gemacht wurde.
Also dauert es auch bei Schulmedizinern oft lange, bis die wirkliche Ursache gefunden wird.


Wielange hätte ein Alternativer gebraucht? Hätte man das mit Irisdiagnostik festgestellt? Was hätte der Homöopath gemacht? Der würde heute noch Globuli geben. Wären Bachblüten hilfreich gewesen? Welche Karmaprobleme hätte ein Antrhoposoph festgestellt?


Paprika

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #68 am: 28. März 2008, 15:49:38 »
@ Mandy

Ich hab das grade mal einem Kollegen gezeigt der sich mit Lungenerkrankungen besser auskennt als ich.

Der sagt:

SOFORT INS KRANKENHAUS


Blutiger Schaum kann ein Zeichen eines Pneumothorax sein, als Folge von Rippenbrüchen.




@Admin: falls Sie die Möglichkeit haben bitte Mail an Mandy!

Offline Anke

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Aw: Impfpflicht in Frankreich!:((
« Antwort #69 am: 28. März 2008, 17:58:58 »
Zitat
Paprika schrieb:

Nein, die stellen das nicht unbedingt sofort fest, aber bei einem blebenden Defekt wird er drauf kommen. Aber ein Homöopath hat nicht mal theoretisch die Mittel dazu so etwas festzustellen. Diagnosewahrscheinlichkeit 0%.


Das ist richtig.


Zitat
Toll dass er das weiß, schade dass er keinerlei Möglichkeit hat festzustellen ob es sich um einen anatomischen Defekt handelt. Es gibt reichlich HP die so extrem ärztefeindlich sind dass sie ihren Patienten soange wie möglich davon abraten zum Arzt zu gehen. Ich hab das selbst erlebt.


Ich habe das bei meiner HP noch nicht erlebt.Ich gehe ja auch oft zeitgleich zum Schulmediziner und sage ihr das dann auch.
Als mein Kleiner mit 4Wochen im KH war, fand sie das auch völlig in Ordnung.

Zitat
Die Homöopathie ist auf Herz und Nieren geprüft. Sie hat keinen Effekt der über Placebo hinausgeht. Einem Arzt darf das aber nicht ausreichen, denn es ist das Wesen der Medizin Mittel bereitszustellen die besser wirken als ein Scheinmedikament.


Wie gut sie bei uns schon gewirkt hat, hab ich ja des öfteren beschrieben.Warum reicht es denn einem homöopathisch arbeitendem Dr. med.? Vielleicht durch die zufriedenen Patienten?



Zitat
Wielange hätte ein Alternativer gebraucht? Hätte man das mit Irisdiagnostik festgestellt? Was hätte der Homöopath gemacht? Der würde heute noch Globuli geben. Wären Bachblüten hilfreich gewesen? Welche Karmaprobleme hätte ein Antrhoposoph festgestellt?


Ein Alternativer hätte das auch nicht festgestellt, aber er hätte das Kind nicht mit überflüssigen, schädlichen Medikamenten vollgestopft.

Paprika

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« Antwort #70 am: 28. März 2008, 18:32:28 »
Anke schrieb:

Zitat
Wie gut sie bei uns schon gewirkt hat, hab ich ja des öfteren beschrieben.Warum reicht es denn einem homöopathisch arbeitendem Dr. med.? Vielleicht durch die zufriedenen Patienten?






Zitat

Ein Alternativer hätte das auch nicht festgestellt, aber er hätte das Kind nicht mit überflüssigen, schädlichen Medikamenten vollgestopft.


Ok, in diesem Fall wäre eine Nichtbehandlung durch einen HP vielleicht genauso gut gewesen.

 

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