Autor Thema: Impfen und Zunahme von Allergien  (Gelesen 4732 mal)

Offline BrigitteE

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Impfen und Zunahme von Allergien
« am: 15. Februar 2008, 11:59:19 »
Für die Zunahme von Allergien gibt es auch so viel Vermutungen.

Komischerweise nehmen die Allergien viel mehr bei Kindern als bei Erwachsenen zu, obwohl diese schon viel länger Schadstoffe usw. aufnehmen.

Zitat Stiftung der Allergieforschung Doch erst seit einigen Jahrzehnten nehmen Allergien in allen industrialisierten Ländern dramatisch zu. Die Zahl der Allergiker hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten nahezu verdreifacht - Tendenz weiter steigend. \"Es ist davon auszugehen, dass im 2010 jeder Zweite an einer

Aus der Internetseite von Bencard Allergie:

Umgekehrt haben wir durch unsere veränderte Lebensweise auch viele Schutzfaktoren verloren, die uns früher - vielleicht trotz genetischer Belastung - vor einer Allergie bewahrt haben. Durch eine bessere Hygiene und weniger Infektionen vor allem in der frühen Kindheit fehlt ein wichtiger Reiz für unser Immunsystem, sich “normal” zu entwickeln. Vielmehr werden jetzt schon die Grundlagen im Immunsystem so gelegt, dass eine allergische Reaktion auftritt. So weiß man aus Untersuchungen, dass z.B. Kinder mit vielen Geschwistern, die meist mehr Infektionen durchmachen, vor Allergien besser geschützt sind als Einzelkinder. Auch das Aufwachsen auf einem Bauernhof scheint vor Allergien zu schützen.


Mhmmm, da machen die bösen Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, nicht isolieren und nicht einmal ins Krankenhaus schicken, sondern daheim fiebern lassen vielleicht doch einiges richtig?


Hako

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Aw: Impfen und Zunahme von Allergien
« Antwort #1 am: 15. Februar 2008, 12:37:44 »
BrigitteE schrieb:
Zitat
Auch das Aufwachsen auf einem Bauernhof scheint vor Allergien zu schützen.



Wir reden hier übers impfen, oder?

Nach der Theorie müssten dann also Kinder auf Bauernhöfen öfter von impfbaren Krankheiten betroffen sein die sie vor Allergien schützen könnten.

Hast du da Zahlen? Meiner Info nach gibt es da kaum Unterschiede, und wenn sind eher Städter betroffen.


Dein Ansatz ist ja nicht falsch, du hast nur den Fehler gemacht Impfungen drüberzuschreiben.

Es geht ja darum wieviele Antigene präsentiert werden, und dass sind auf dem Bauernhof sicher mehr als z.B. in der Stadt.

Aber mit den Kinderkrankheiten hat das recht wenig zu tun. Da spielt wieder die Frequenz und die Anzahl eine Rolle mit der Antigene aufgenommen werden.

 

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