Autor Thema: Tetanusimpfung  (Gelesen 61687 mal)

Offline freeride76

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Tetanusimpfung
« am: 08. April 2008, 22:03:58 »
Hallo!

Unsere Tochter ist bis jetzt ungeimpft. Sie ist 15 Monate alt. Wir sind keine Impfgegener, aber stehen der Sache kritisch gegenüber. Gerne würden wir sie nun gegen Tetanus impfen lassen. Wer hat Erfahrung mit dem Einzelimpfstoff Tetanol pur?

Gruß, Stefan


Offline Tuberkulinum

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #1 am: 09. April 2008, 12:36:37 »
Hallo Stefan,

ich selber habe keine Erfahrung mit Tetanus Einzelimpfung, aber hier auf der Seite gibt es ein paar Erfahrungsberichte zu Tetanusimpfungen:http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/impfschaeden-tetanus.html
Vielleicht hilft Dir das ja weiter.

Peter

Offline stud.rer.nat

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #2 am: 09. Mai 2008, 17:51:25 »
Hallo Stefan,
auf jeden Fall handelt es sich bei Tetanus im eine wichtige Impfung für Ihr Kind.
Der Tetanus-Erreger (Clostridium tetani) ist ein ubiquitär (überall) vorkommendes Bakterium, d.h. bei Verletzungen (z.B. Tritt auf rostigen Nagel - mir selbst passiert...) besteht die Möglichkeit einer Infektion. Natürlich besteht die Möglichkeit einer nachträglichen Therapie mit Antikörpern, aber Vorsorge ist bekanntlich besser...

Dazu ein par Infos beruhend auf Daten (1998-2000) aus den USA [1]:
- Sterblichkeit: 19%
- Nur 6% der Tetanusfälle betraf Personen mit aktuellem Impfschutz(IS); keiner der Fälle war tödlich!
- Höchste Krankheitsrate bei älteren (>60 J.). Wieso? -> verringerte Immunreaktion und 69% der über 70-jährigen haben keinen ausreichenden IS. Dagegen haben nur 9% der Kinder mangelnden IS.
- 55% der Patienten wurden künstlich beatmet; davon starben 31%

Fazit: Natürlich muss auf Indikationen geachtet werden, welche im Einzelfall gegen eine Impfung sprechen.  Aber ich würde meinem Kind das Risiko einer Infektion mit den dazugehörigen Schmerzen , im Einzelfall bis hin zum Tod,  nicht zumuten wollen.  


Viele Grüße!

[1] Pascual FB, McGinley EL, Zanardi LR, Cortese MM, Murphy TV.
Tetanus surveillance--United States, 1998--2000.
MMWR Surveill Summ. 2003 Jun 20;52(3):1-8.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 292 »

Offline tams

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #3 am: 09. Mai 2008, 19:23:03 »
stud.rer.nat schrieb:
Zitat
Der Tetanus-Erreger (Clostridium tetani) ist ein ubiquitär (überall) vorkommendes Bakterium, d.h. bei Verletzungen (z.B. Tritt auf rostigen Nagel - mir selbst passiert...) besteht die Möglichkeit einer Infektion.
Dem gegenüber stehen Aussagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Tetanusinfektion überaus gering ist und somit nicht gerechtfertigt ist, auf der emotionalen Schiene (dein Bild-Anhang) Druck auszuüben! Finde ich nicht ok.


Ich persönlich finde die Tetanus-Einzelimpfung zwar einer Überlegung wert, werde aber selbst wohl nur im Bedarfsfall aktiv impfen lassen.

LG, Tamara


Offline Anke

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #4 am: 09. Mai 2008, 19:54:37 »
Hallo Paprika,

na, mal wieder ein neuer Name?
Mit deinen Statistiken kannst du mich nicht beeindrucken.
Jetzt fängst du also mit Bildern an.Möchtest du denn auch Bilder von impfgeschädigten Kindern sehen?
Ich glaube nicht, dass wir uns auf so eine Ebene begeben müssen.




Hier eine Statistik, die ich viel interessanter und glaubwürdiger finde:

http://www.impfkritik.de/upload/pdf/tetanus/infoblatt1.pdf

Offline stud.rer.nat

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #5 am: 09. Mai 2008, 20:27:24 »
Paprika? no!

Ein Propaganda-Blatt von einer Impfgegner-Seite werde ich nicht als Referenz anerkennen. Auch du solltest diese Broschüre nicht als bare Münze nehmen. Neben dem Erwecken falscher Eindrücke und Milchmädchenrechnungen finde ich v.a. Dr. Martin Hirte als Referenz eher belustigend...
Das es Impfschäden gibt möchte ich überhaupt nicht abstreiten. Zum Teil stellt sich dann auch die Frage ob nicht eine Indikation die gegen eine Impfung spricht übersehen wurde. Die Krankheit wird in jedem Fall schlimmer verlaufen als eine Impfnebenwirkung.

btw: mich hat die Statistik schon beeindruckt... Ich verstehe es irgendwie nicht wie man solche Tatsachen komplett ausblenden kann.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 292 »

Offline Gaston

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #6 am: 09. Mai 2008, 21:57:29 »
stud.rer.nat schrieb:
Zitat
Hallo Stefan,
auf jeden Fall handelt es sich bei Tetanus im eine wichtige Impfung für Ihr Kind.
Der Tetanus-Erreger (Clostridium tetani) ist ein ubiquitär (überall) vorkommendes Bakterium, d.h. bei Verletzungen (z.B. Tritt auf rostigen Nagel - mir selbst passiert...) besteht die Möglichkeit einer Infektion. Natürlich besteht die Möglichkeit einer nachträglichen Therapie mit Antikörpern, aber Vorsorge ist bekanntlich besser...

Dazu ein par Infos beruhend auf Daten (1998-2000) aus den USA [1]:
- Sterblichkeit: 19%
- Nur 6% der Tetanusfälle betraf Personen mit aktuellem Impfschutz(IS); keiner der Fälle war tödlich!
- Höchste Krankheitsrate bei älteren (>60 J.). Wieso? -> verringerte Immunreaktion und 69% der über 70-jährigen haben keinen ausreichenden IS. Dagegen haben nur 9% der Kinder mangelnden IS.
- 55% der Patienten wurden künstlich beatmet; davon starben 31%

Fazit: Natürlich muss auf Indikationen geachtet werden, welche im Einzelfall gegen eine Impfung sprechen.  Aber ich würde meinem Kind das Risiko einer Infektion mit den dazugehörigen Schmerzen , im Einzelfall bis hin zum Tod,  nicht zumuten wollen.

Viele Grüße!

[1] Pascual FB, McGinley EL, Zanardi LR, Cortese MM, Murphy TV.
Tetanus surveillance--United States, 1998--2000.
MMWR Surveill Summ. 2003 Jun 20;52(3):1-8.


Kinder aus der entwickelten Welt kriegen kein Tetanus, im Gegensatz zu den unterernährten und anämischen Kindern aus Afrika und Asien. Ich will nicht wissen, wie viel Tetanusfälle unter Kindern dort auf Tretminen-verletzungen zurückzuführen sind. Das Impfschaden-Risiko ist hier viel höher als der Nutzen! Im übrigen verleiht eine durchgemachte Tetanus-erkrankung keine Immunität, wie soll es dann bitte schön eine Impfung schaffen?

Es ist bekannt daß ein verringerter ATP-Spiegel Apoptose und Nekrose auslösen kann, und Nekrosen wiederum sind Tetanus-ursache. Und wie verringert sich der ATP-Spiegel? Z.B. durch schlechte Sauerstoffversorgung, wie es bei anämischen Kindern in der dritten Welt der Fall ist, Folge: erhöhte Tetanus-Gefahr bei Verletzungen! Da hilft auch keine Impfung.

ATP= mitochondriales Energieträgermolekül, Grundlage alles Medizin-biologischen Theorien.
In den Mitochondrien wird mit Hilfe von Sauerstoff unsere Zellenergie (ATP) gebildet bzw. moduliert. 90% des Sauerstoff, den wir einatmen, wird in den Mitochondrien zu dieser Energiegewinnung bzw. Modulation benötigt.

Das Dumme ist nur:
In den Universitäten wird das total vernachlässigt (kein Wunder gibts keine Fortschritte bei Krebs=ATP-Fehlmodulation!), dort spricht man sogar nur von 3-5 Mitochondrien pro Zelle (statt in Wirklichkeit ca. 1500/Zelle, mal mehr, mal etwas weniger, je nach Organ).

Lernt man sowas überhaupt als stud.rer.nat?
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 153 »

Offline Liesa

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #7 am: 09. Mai 2008, 22:23:09 »
Mein Kind hat sage und schreibe 9 Jahre, viele Arztbesuche, viele Medikamente, viele Besuche beim Physiotherapeuten gebraucht, um sich von seiner Tetanus-Impfung zu erholen.

Was sein muss, muss sein!


Offline stud.rer.nat

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #8 am: 10. Mai 2008, 01:16:45 »
Neue Daten für Deutschland sind wegen fehlender Meldepflicht leider schlecht zu bekommen, aber ich denke die Daten meines ersten Posts zeigen, dass Tetanus keinesfalls nur in der 3. Welt vorkommt. Wie gesagt, Cl. tetani kommt ubiquitär vor. Dazu möchte ich einen Fallbericht des RKI zitieren:

Eine 83-jährige Frau, die bisher nie ernstlich krank gewesen
war, stolperte am Abend des 21.6.03 bei der Arbeit in
ihrem Hausgarten und stürzte in die mit kleinen Eisenstangen
befestigten Hortensien. Die großflächige Schürfwunde
am linken Unterschenkel wurde von der Tochter sofort
versorgt und verbunden. Eine Vorstellung in der Ambulanz
des Krankenhauses lehnte die Betroffene wegen
„Geringfügigkeit“ der Wunde ab. Nach 14 Tagen traten
Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf. Wegen des
Verdachts auf eine Erkältung verordnete der Hausarzt Penicillin.
Die Wunde wurde inspiziert, sie heilte.
Am nächsten Tag hatte sich der Allgemeinzustand verschlechtert.
Es war eine Gesichtslähmung aufgetreten und
die Patientin konnte den Mund nur noch schwer öffnen
(die Zahnprothese konnte kaum noch entfernt werden).
Ein HNO-Arzt, dem sie vorgestellt wurde, wies sie mit der
Verdachtsdiagnose Tetanus und wegen der akuten Verschlechterung
des Allgemeinzustandes in ein Krankenhaus
ein. In der Notaufnahme des Krankenhauses wurde
die Wunde sofort chirurgisch eröffnet (Débridement). Die
Patientin erhielt initial 6.000 IE Antitoxin. Da sich der Zustand
rasant verschlechterte, musste sie intensivmedizinisch
versorgt werden. Wegen eines drohenden Laryngospasmus
musste sie nasotracheal intubiert und beatmet
werden. Wegen der vollständigen Kiefersperre (Trismus)
und Schluckstörungen wurde eine PEG-Sonde gelegt. Die
Wunde wurde nochmals chirurgisch versorgt, um eine weitere
Toxinbildung zu verhindern. Die Patientin wurde mit
Penicillin und Metronidazol (noch vorhandene Tetanuserreger
sollten abgetötet werden) und Antitoxin (um noch freies
Toxin zu binden) therapiert. Sie erhielt insgesamt 15.000 IE Antitoxin.
Das generalisierte Schmerzsyndrom wurde mit
unterschiedlichen Schmerzmitteln behandelt. Da Patientin
immer bei Bewusstsein war, war eine massive Sedierung erforderlich.
Der klinische Verlauf war typisch. Der erhöhte Muskeltonus,
die Kiefersperre und der Laryngospasmus standen
im Vordergrund. Die Elektromyographie zeigte eine Tetanus-
typische Enthemmung der Alpha-Motoneurone. An
Komplikationen traten eine Aspirationspneumonie und
eine erosive hämorrhagische Duodenitis auf. Zusätzlich
wurde die Diagnose Critical-illness-Neuropathie gestellt.
Der kulturelle Erregernachweis und der Toxinnachweis
gelangen leider nicht. Die Diagnose kann aber aufgrund
der typischen klinischen Symptome und des Verlaufes
als gesichert gelten. Nach 5 Wochen Behandlung auf
der Intensivstation wurde die Patientin zur Weiterbehandlung
in eine nahegelegene neurologische Reha-Klinik verlegt.
Die Prognose wird als günstig eingeschätzt. – Ob die
Patientin jemals geimpft worden ist, konnte nicht ermittelt
werden. Ein Impfbuch liegt nicht vor.



Zitat
Im übrigen verleiht eine durchgemachte Tetanus-erkrankung keine Immunität, wie soll es dann bitte schön eine Impfung schaffen?
Man kann den Antikörper-Titer ganz einfach im ELISA checken und falls  man eine Tetanusintoxikation natürlicherweise übersteht sollte eine Immunität bestehen... Des Weiteren werden die Impfstoffchargen im Tierversuch auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.

Zitat
Es ist bekannt daß ein verringerter ATP-Spiegel Apoptose und Nekrose auslösen kann, und Nekrosen wiederum sind Tetanus-ursache. Und wie verringert sich der ATP-Spiegel? Z.B. durch schlechte Sauerstoffversorgung, wie es bei anämischen Kindern in der dritten Welt der Fall ist, Folge: erhöhte Tetanus-Gefahr bei Verletzungen! Da hilft auch keine Impfung.

ATP= mitochondriales Energieträgermolekül, Grundlage alles Medizin-biologischen Theorien.
In den Mitochondrien wird mit Hilfe von Sauerstoff unsere Zellenergie (ATP) gebildet bzw. moduliert. 90% des Sauerstoff, den wir einatmen, wird in den Mitochondrien zu dieser Energiegewinnung bzw. Modulation benötigt.


ATP ist einfach ein Molekül welches vielfältige Aufgaben übernimmt, als Nukleotid z.B. in der DNA-Replikation, in Rezeptor-Pathways und in vielen anderen Prozessen.
Die Nekrose ist keinesfalls die Tetanus-Ursache und Apoptose und Nekrose ursächlich auf ATP-Mangel zurückzuführen ist doch zu sehr vereinfacht. Vielmehr bestimmt u.a. der ATP-Level ob Apoptose oder Nekrose stattfindet. Apoptose ist meist ein transkriptionsabhängiger Pathway der durch verschiedene Faktoren (z.B. Tumor suppressors) eingeleitet wird.
Nach Ihrer Logik müssten auch alle (ok, 90% der) Menschen mit Nierenleiden an Tetanus erkranken...

Tetanus-Toxin lagert sich einfach an die Neuronen-Membran an -> Endozytose -> Blockade der Freisetzung von Neurotransmitter. Dazu greift das Toxin ein Membranprotein der Synaptischen Vesikel der Nervenzellenenden an und inhibiert Acetylcholin wodurch die Spastiken ausgelöst werden. Nekrose, Fehlanzeige?

Zitat
Das Dumme ist nur:
In den Universitäten wird das total vernachlässigt (kein Wunder gibts keine Fortschritte bei Krebs=ATP-Fehlmodulation!), dort spricht man sogar nur von 3-5 Mitochondrien pro Zelle (statt in Wirklichkeit ca. 1500/Zelle, mal mehr, mal etwas weniger, je nach Organ).


Mitochondrien lagern sich zu Aggregaten zusammen, deshalb die niedrige Nummer von 1-3-5. Wenn man die einzelnen Mitochondrien-Äquivalente bestimmt kommt man auf Zahlen von ca 100-1000 je Zelle.

Zitat
Lernt man sowas überhaupt als stud.rer.nat?

Irgendwann Mitte des ersten Semesters... aber leider nicht in diesen Pauschalplätzen sondern dann doch etwas differenzierter...


btw: Letztendlich muss jeder selbst entscheiden ob er sein Kind impfen lassen möchte. Meine Posts sollen nur ein Gegengewicht zu den ganzen Impfgegner-Posts darstellen, um Besucher anzuregen sich selbst eine Meinung zu bilden und nicht irgend welcher Propaganda zu verfallen.
Wer am Ende ohne Impfung mit Tetanus im Krankenhaus landet sollte dann wenigstens den Differenzbetrag zwischen Impfdosis und Intensivbehandlung aus eigener Tasche bezahlen.

...n8

Offline Liesa

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #9 am: 10. Mai 2008, 08:38:11 »
... dann wäre es aber angesagt, bei Impfschädigung nichts aus eigener Tasche zahlen zu müssen.
Wie das in der Praxis aussieht - nicht, kat? -: Ha, ha, ha :zorn:

Wer den Schaden hat, darf auch noch blechen.

Selbst schuld, oder?

Offline mars08ch

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #10 am: 10. Mai 2008, 09:45:55 »
Was wäre wenn,
hat diese Dame alles gut überstanden?
Sofort nach dem Sturtz mit Homöopathie behandelt,was wäre dann gewesen??
Wir wissen es nicht.
Radikaler Impfgegner wird man als Geschädigter
Es wäre gut,wenn Geimpfte besser überprüft(Reaktionen festgehalten und mit den Impfherstellern Rücksprache gehalten würde).
Man könnte die allgemeine Situation entschärfen und wirklich gute,d.h. Nebenwirkungsfreie Impfstoffe herstellen.
Und genauso in der Medizin anders forschen-doch das Leid der Menschen scheint aufrecht stehen zu wollen...
LG

Offline tams

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #11 am: 10. Mai 2008, 11:33:52 »
stud.rer.nat schrieb:
Zitat
btw: Letztendlich muss jeder selbst entscheiden
 ob er sein Kind impfen lassen möchte. Meine Posts sollen nur
ein Gegengewicht zu den ganzen Impfgegner-Posts darstellen,
um Besucher anzuregen sich selbst eine Meinung zu bilden und
nicht irgend welcher Propaganda zu verfallen
.

Ich wüsste nicht, worin sich deine Posts von üblicher \"Propaganda\" unterscheiden
 (siehe dein erster Post in diesem Thread). Außerdem bin ich persönlich der Meinung,
 das die Pro-Impf-Propaganda allgemein noch weit überwiegt, du musst dir also
keine Sorgen um getreuen und kritiklosen, unmündigen 08/15-Patienten machen,
da gibt\'s schon noch genug und für Nachschub wird ja weiterhin gesorgt.

Aber ich bitte sehr darum, kritisches Denken und persönliche Erfahrung
nicht mit \"Propaganda\" gleichzusetzen! Ich finde das beleidigend.


Abgesehen davon sehe ich hier hauptsächlich Impfkritiker
(wenn denn schon in Schubladen gedacht werden soll). Und kritisches Denken
zähle ich zu den Tugenden.

\"Amen\"
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 109 »

Offline stud.rer.nat

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #12 am: 10. Mai 2008, 12:02:39 »
Zitat
Sofort nach dem Sturtz mit Homöopathie behandelt,was wäre dann gewesen??

Ich lehne Homöopathie nicht ab, aber im Fall von Tetanus gebe ich der \"Schulmedizin\" den Vortritt, ansonsten  wäre der Tod wohl vorprogrammiert.

Zitat
Radikaler Impfgegner wird man als Geschädigter

Niemand bestreitet das Auftreten von Impfschäden. Dabei handelt es sich jedoch um Einzelfälle. Diese Einzelfälle versuchen nun durch emotionale Hysterie ohne jegliches med. Hintergrundwissen mit haarsträubenden Thesen die Impfmoral zu unterwandern. Es muss die Anzahl und Art der verschiedenen \"Impfschäden\" mit Anzahl und Art der Erkrankungen verglichen werden, die in ungeimpften Gemeinschaften auftreten würden. Denn bitte vergesst nicht, liebe Impfgegner, ihr profitiert von der ansonsten hohen Durchimpfung in der sozial-solidarischen Bevölkerung.

Aber lassen Sie uns noch einmal Zahlen bemühen (wenn auch nicht Tetanus):

1) Masern im Amerika:
vor Impfung (1941) 894134 Fälle
mit Impfung (1998) 89 Fälle
-> 99.99% Abnahme; die Restfälle sind aus \"schlecht\" geimpften Ländern importiert.
Jetzt setzen Sie bitte einmal Impfschäden den Schäden (bis hin zum Tod) bei einer Maserninfektion in einer ungeimpften Population gegenüber.

Zitat
Aber ich bitte sehr darum, kritisches Denken und persönliche Erfahrung
nicht mit \"Propaganda\" gleichzusetzen! Ich finde das beleidigend.

Das Tetanus-Impf-Informationsblatt dieser Seite kann ich keineswegs als wissenschaftliche/neutrale Informationsquelle anerkennen.

Offline tams

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #13 am: 10. Mai 2008, 12:10:53 »
stud.rer.nat schrieb:
Zitat
Zitat
Aber ich bitte sehr darum, kritisches Denken und persönliche Erfahrung
nicht mit \"Propaganda\" gleichzusetzen! Ich finde das beleidigend.

Das Tetanus-Impf-Informationsblatt dieser Seite kann ich keineswegs als wissenschaftliche/neutrale Informationsquelle anerkennen.
Ansichtssache.
Aber ich hatte es so verstanden, dass sie die impfkritischen Beiträge dieses Forums meinten.


EDIT:stud.rer.nat schrieb:
Zitat

Niemand bestreitet das Auftreten von Impfschäden. Dabei handelt es sich jedoch um Einzelfälle. Diese Einzelfälle versuchen nun durch emotionale Hysterie ohne jegliches med. Hintergrundwissen mit haarsträubenden Thesen die Impfmoral zu unterwandern.

Ich frage noch einmal: Was unterscheidet IHR Vorgehen von dem oben beschriebenen?!

Ps.: Bei Schlagworten wie IMPFMORAL etc. stellen sich mir echt die Nackenhaare auf.:blink: Geht\'s nur mir so?
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 109 »

Offline mars08ch

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Aw: Tetanusimpfung
« Antwort #14 am: 10. Mai 2008, 21:03:09 »
Nö,bist nicht alleine...
Ich glaub dieser eine Wer-auch-immer-es-sein-mag muß etwas Pfeffer in die Runde streuen,ist doch sehr orginell...
Ich wünsche mir Alternativen zum Impfen oder eine genauere Impfpolitik.
Dafür zu kämpfen sollten wir uns zur Aufgabe machen und uns nicht mit Papieren um die Ohren schlagen.
Impfgegner bringt diese Dokument-Impfbefüworter das andere.
Dabei werden weitere Kindergehirne zermatscht,eien 5/6 Fachimpfung ist nichts anderes,sorry meine Meinung
Und die Ärzte,die genau das selbe sagen,leben gefährlich oder werden ignoriert!
Liebe Grüße
Manu

 

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