Autor Thema: Masern - Fakten, Fakten, Fakten  (Gelesen 168502 mal)

Offline Liesa

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« Antwort #105 am: 05. Juli 2008, 18:34:51 »
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Offline Kiga

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« Antwort #106 am: 05. Juli 2008, 18:39:11 »
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Offline Liesa

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« Antwort #107 am: 05. Juli 2008, 18:40:52 »
Was ich wofür halte, ist hier nicht relevant.

Offline stud.rer.nat

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« Antwort #108 am: 05. Juli 2008, 18:45:45 »
Jaja, unsere Liesa: Meisterin des nicht-antwortens auf gezielte Fragen.


Offline Kiga

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« Antwort #109 am: 05. Juli 2008, 21:30:41 »
Liesa schrieb:
Zitat
Was ich wofür halte, ist hier nicht relevant.


Hmm, du fragst nach möglichst genauen Zahlen von Maserntoten und hälst es anschließend nicht für relevant ob es 150 oder 320 sind?

Du bist seltsam.

Offline Liesa

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« Antwort #110 am: 05. Juli 2008, 21:43:26 »
Die Frage war: ... hältst du das für eine Impffolge?

Ich schwinge mich doch nicht zu Antworten auf, die nicht in mein Fachgebiet fallen. Durch meinen impfgeschädigten Sohn hatte ich zwar mehr mit Ärzten zu tun als mir lieb war, aber mein Beruf ist ein völlig anderer.

Offline Kiga

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« Antwort #111 am: 05. Juli 2008, 23:36:19 »
Liesa schrieb:
Zitat
Kann mir mal jemand weiter helfen?

Da ich beruflich jede Menge um die Ohren habe, schaffe ich es zur Zeit nicht, nach seriösen Zahlen zu googlen.

Ich bräuchte mal die Zahl der Masern-Todesfälle in Deutschland über die letzten ca. 10 Jahre, am besten die Jahrgänge einzeln - und mit Quellenangabe.

Vielen Dank.


Wie ist das denn nun Liesa? Du wolltest wissen wieviele Menschen an Masern gestorben sind in den letzten 10 Jahren.

Du hast nun die Zahlen bekommen.

Welche nimmst du denn nun? Die 16 Todesfälle als direkte Folge einer akuten Maserninfektion oder die 49 die herauskommen wenn man SSPE dazuzählt?

Oder ist es für dich nicht relevant ob es 16 oder 49 sind?
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Offline Liesa

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« Antwort #112 am: 05. Juli 2008, 23:55:45 »
So. Ich habe die ersten Zahlen genommen und weiter gegeben (die zweiten hatte ich ja noch nicht). Da mir sofort klar war, dass die SSPE-Fälle nicht dabei sind, habe ich das korrekterweise mit erwähnt.


Offline Klausi

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« Antwort #113 am: 07. Juli 2008, 14:18:25 »
Hallo Kiga (alias Hako, Wolfsberg, Momentum, Baum, Karlo,.....),


Kiga schrieb:
Zitat
Schwachsinn. SSPE wird durch eine Mutation an einem Genort im Wildtyp ausgelöst der im Masernvirus überhaupt nicht vorkommt. Kein einziges der letzten SSPE-Opfer war geimpft.

Die Mütter waren aber gegen Masern geimpft und darum haben die Kinder aufgrund des fehlenden Nestschutzes die SSPE bekommen. Deswegen ja auch indirekte Folge der Masernimpfung, du verstehen. Im übrigen kann die SSPE auch direkt durch die Masernimpfung ausgelöst werden, wie Liesa\'s Link ja auch gezeigt hat.

Vielleicht kann dieser Link über die Zusammenhänge zwischen SSPE und Masern-Impfung dir bei deinem noch bevorstehenden Erkenntnisdurchbruch ein klein wenig behilflich sein:
http://www.impfschaden.info/impfen/sspe-dr.tautz.html

Auch dieses bereits angesprochene Fallbeispiel könnte dir dabei helfen:
http://www.parents.at/forum/showthread.php?t=198367

Falls der Erkenntnisdurchbruch bei dir auf sich warten lässt, sei bitte nicht besorgt. Dennoch solltest du vielleicht in Erwägung ziehen, einen Antrag auf Nachteilsausgleich(Impfschaden?) beim Versorgungsamt zu stellen.

Grüsse
Klausi
Wie lange sind Impfungen ohne echten Wirkungsnachweis in der etablierten Wissenschaft noch tragbar?

Offline Klausi

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« Antwort #114 am: 07. Juli 2008, 14:49:48 »
Liesa schrieb:
Zitat
So. Ich habe die ersten Zahlen genommen und weiter gegeben (die zweiten hatte ich ja noch nicht). Da mir sofort klar war, dass die SSPE-Fälle nicht dabei sind, habe ich das korrekterweise mit erwähnt.


Hallo Liesa,

vergiss aber bitte nicht deiner Bekannten auch zu sagen, daß die SSPE eine indirekte, manchmal sogar direkte Folge der Masernimpfung ist und daß das statistische Bundesamt die SSPE-Fälle auch nicht zu den Masern-Todesfällen zählt.

Grüsse
Klausi
Wie lange sind Impfungen ohne echten Wirkungsnachweis in der etablierten Wissenschaft noch tragbar?

Offline presonic

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« Antwort #115 am: 07. Juli 2008, 15:16:22 »
zusatz zu klausi und liesa.
in ländern wo quasi alle gegen masern geimpft sind, gibt es trotzdem NICHT weniger fälle von enzephalitis. blöderweise haben dort andere viren - darunter sogar herpesviren - den \"job\" übernommen.
ich weiß nicht, ob sich die evolution (und die dazu gehörige aussonderung) wirklich durch die moderne medizin austricksen lässt. ein wenig - ja. aber vollständig? die menschheit würde auf dem blöden standard, auf dem sie jetzt ist, verharren. das würde mit sicherheit zur ausrottung der menschheit führen..... möcht ich mal nur so kurz als philosophischen gedanken einwerfen.

übrigens: auch im straßenverkehr werden jährlich kinder getötet oder werden zu behinderten. sollte man deshalb alle kinder einsperren?

lg
presonic.

Offline stud.rer.nat

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« Antwort #116 am: 07. Juli 2008, 23:11:30 »
Zitat von: Klausi
Das Kind aus der Nähe von Bielefeld hatte sich vor ca. fünf Jahren im Alter von fünf Monaten in einer Kinderarztpraxis bei einem nicht geimpften Kind mit Masern angesteckt und entwickelte Ende des Jahres 2004 die ersten Symptome einer Encephalitis, die als SSPE diagnostiziert werden musste. Seither verschlechterte sich der Zustand des Jungen kontinuierlich.
Immer das gleiche Spiel: Ungeimpfte stecken kleine Kinder an.

Zitat von: Klausi
im übrigen kann die SSPE auch direkt durch die Masernimpfung ausgelöst werden


Bei SSPE wurde immer das das Wildvirus nachgewiesen, noch nie das Impfvirus. Vorraussetzung für eine SSPE ist eine echte Maserninfektion.

Sollte deine Theorie stimmen (was sie natürlich nicht tut) hätte durch die hohe Impfrate in den USA ein SSPE-Anstieg festgestellt werden müssen.

Die SSPE Inzidenz sinkt jedoch durch die Einführung der Impfungen (USA)
1970: 0.61/Mio
1975: 0.35/Mio
1980: 0.06/Mio
...und resultierte im \"verschwinden\" der SSPE in Amerika dank der hohen Durchimpfung und somit wenigen Masernfällen.

Je weniger natürliche Masernfälle (egal welchen Alters) desto weniger SSPE


Nestschutz
1) Natürlich geben auch geimpfte Mütter Nestschutz weiter. Das steht in jeder Studie. Wie kommst du auf deine Aussage!?
2) Nach 9-12 Monaten haben nur 3.4% der Kinder einen Schützenden maternalen Antikörpertiter. Der Antikörpertiter nimmt aber bereits in den ersten 6 Monaten rapide ab. (Nicoara 1999)
Es ist jedoch richtig, dass die Immunität bei Kindern nicht geimpfter Mütter länger anhält. Unabhängig von der Mutter haben nach 4 Monaten 88% der Kinder Antikörper. Erst nach 8 Monaten gibt es einen Unterschied:
Geimpfte Mutter -> 15% Titer
Infizierte Mutter -> 49% Titer (de Serres 1997)
3) Der übertragene Kinder-Immunität sinkt mit zunehmendem Alter der Mutter (auch wenn natürlich infiziert)(Ohsaki 1999)

Eine allgemeine 12-Monatige Immunität der Kinder bei natürlich erkrankter Mutter ist nicht gegeben. 12% haben überhaupt keinen Nestschutz.


Zitat von: Presonic
in ländern wo quasi alle gegen masern geimpft sind, gibt es trotzdem NICHT weniger fälle von Enzephalitis. blöderweise haben dort andere viren - darunter sogar herpesviren - den \"job\" übernommen.
ich weiß nicht, ob sich die evolution (und die dazu gehörige aussonderung) wirklich durch die moderne medizin austricksen lässt. ein wenig - ja. aber vollständig? die menschheit würde auf dem blöden standard, auf dem sie jetzt ist, verharren. das würde mit sicherheit zur ausrottung der menschheit führen..... möcht ich mal nur so kurz als philosophischen gedanken einwerfen.

1. Durch Masern-Impfung gibt es entsprechend weniger Enzephalitis-Erkrankungen.
2. Die Enzephalitis-Erkrankungen durch andere Erreger spielen bei diesem Vergleich keine Rolle, da sie nicht zunehmen wenn man die Masern-Enzephalitis verhindert. Die Gesamtzahl der Enze. wird durch Impfen  verringert.
3. Das ist nicht Philosophisch sondern einfach nur unverschämt. Einen ähnlichen Gedanken hatte auch schon Gaston (nur noch etwas extremer)...
Sollte man wirklich Menschen den bestmöglichen Gesundheitschutz verweigern, da dies der natürlichen Auslese widerspricht? Wir sind eine hochentwickelte Spezies die in deinem Sinne nicht mehr der Selektion/Evolution unterworfen ist.
Wenn man deinen Gedanken zu Ende denkt heißt das:
- Keine Behandlung von Kranken wegen natürlicher Auslese (würdest du dein Kind sterben lassen, da es die \"Aussonderung\" so will, obwohl man dies mit Med. verhindern könnte?)
- Keine Solidargemeinschaft: Jeder soll für sich selbst kämpfen und die Schwachen können sich unter der Brücke wiedertreffen? (Dann sparen die Gutverdiener wenigstens Steuern)


Ich bin schockiert von so viel Unmenschlichkeit! Ich lebe gerne in einer sozialen Gemeinschaft die nicht nur dem Ziel des Fortbestands der Stärksten verpflichtet ist sondern auf alle Rücksicht nimmt.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 292 »

Offline Liesa

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« Antwort #117 am: 08. Juli 2008, 20:21:39 »
@all:

Ich wüsste gern einmal, warum die Masern-Meldepflicht erst dermaßen spät eingeführt worden ist?

(War es 2001?)

Denn wenn die Masern vor der (in den 70ern eingeführten?) Impfung schon schwer gewütet haben, dann hätte es mit der Meldepflicht doch nicht 40 Jahre und mehr dauern dürfen?
Wer hatte ein Interesse daran, die Meldepflicht evtl. zu \"schleppen\"??
Gerade wenn es SSPE immer schon gab - was ich so nicht bestätigen kann, SSPE war in meiner Kindheit zumindest in der breiten Bevölkerung nicht bekannt -, wäre es doch an der Zeit gewesen, jede \"normale\" Maserninfektion zu melden und nicht nur die direkt auf die Masern erfolgten Todesfälle?

Offline stud.rer.nat

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« Antwort #118 am: 08. Juli 2008, 20:38:47 »
Eine Meldepflicht macht doch keinen Sinn, wenn eine Erkrankung v.a. vor Einführung der Impfung sehr weit verbreitet ist.
Mit dem jetzigen Ziel \"Masern-Frei bis 2010\" ist es natürlich wichtig über die Masernausbrüche Daten zu sammeln.
Ein Interesse an einer Verschleppung der Meldepflicht gibt es nicht. Wieso auch?
Dazu Daten aus den USA:
Mit steigender Impfdichte fällt die Maserninzidenz



Zu SSPE: SSPE tritt mehrere Jahre nach der Maserninfektion auf und führt z.B. zu einer geistigen Behinderung des Kindes und letztendlich zu dessen Tod.
Wie hätte man damals einen Zusammenhang mit Masern beweisen sollen?
Die damalige etwas saloppe Ansicht in der Bevölkerung: \"Naja, da gabs halt ein par behinderte Kinder - weil Gott es so wollte - und die überleben halt nicht so lange wie die normalen\"
Mit der Einführung neuer wissenschaftlicher Methoden gewinnt man eben immer mehr Erkenntnisse in Hinblick auf die Entstehung von Krankheiten. So eben auch bei SSPE.


Anderer wichtiger Link:
http://www.infovac.ch/index.php?&Itemid=188

Offline Liesa

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« Antwort #119 am: 08. Juli 2008, 20:56:17 »
Natürlich macht eine Meldepflicht auch ohne Impfung/ Impfmöglichkeit Sinn - gab es doch bei einigen Krankheiten. (Studi weiß, bei welchen   :trash: ).

Wo bleibt da die Logik?

 

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