Autor Thema: Hallo aus Chemnitz  (Gelesen 25496 mal)

Offline finleysmama

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 4
Hallo aus Chemnitz
« am: 05. Juni 2008, 21:05:03 »
Hallo ich bin heute auf eure schöne Seite gestoßen und will mich auch gleich bei Euch vorstellen.
Mein Name ist Stephanie Mama von 3 Kinder´n davon 1 geimpft und 2 ungeimpft ich bin 29 Jahre jung und wohne mit meinem Mann auf nem Bauernhof am Rand von Chemnitz.
Zur Impfsache: Mein Großes Kind ist geimpft da ich als Mama damals meinem Arzt vertraut habe:huh: keine 2 Jahre später wußte ich es war ein riesen Fehler daher habe ich mir sämtliche Lektüre geschnappt und in mich hineingeschlungen:silly:
Und bin dann zu dem Entschluß gekommen die Sache mit den Impfungen fast zu lassen.
Ja und um das fast noch irgendwie abzuklären habe ich mich hierher verirrt viel. finde ich da auf die letzten fragen noch Antworten.

Ich freue mich hier so viele wie möglich von euch kennezulernen


Stephanie


Offline Anke

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 410
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #1 am: 05. Juni 2008, 22:06:35 »
Hallo Stephanie,

herzlich willkommen hier.
Dank Internet kann man sich jetzt gut übers Impfen austauschen.Als das Impfen damals bei meiner 12jährigen anstand, hätte ich viel dafür gegeben. Ich war da schon kritisch, aber es haben mir noch viele Infos gefehlt und auch das entsprechende Selbstbewußtsein im Umgang mit impfgeilen Kinderärzten.
So wurde meine Tochter also noch gegen Tetanus, Diphterie und Polio geimpft.Ist alles gutgegangen, aber als ich immer mehr impfkritische Bücher gelesen habe,wurde ich überzeugter Impfgegener.

Mein 7jähriger Sohn wurde nicht geimpft und fast nur homöopathisch behandelt.Er erfreut sich bester Gesundheit.

Was mich interessieren würde: hast du bei deinem ersten Kind einen Impfschaden bemerkt oder warum wurdest du impfkritisch? Und merkst du Unterschiede zwischen deinem geimpften und den ungeimpften Kindern?  

LG Anke

Offline finleysmama

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 4
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #2 am: 06. Juni 2008, 09:24:35 »
Guten Morgen:)

Also Antonella hat brav alle 6-fach Impfungen bekommen:S teils mit heftigem Fieber und sehr langem schrillen Geschrei, aber das gehörte laut Ärztin halt dazu und ich wußte es einfach nicht besser-leider.
Als sie dann so 3 war begann ihre Unkonzentriertheit, sie läßt sich schnell ablenken, weiß immer alles ganz schnell aber versteht nur die Hälfte, sagt man ihr etwas braucht sie manchmal sehr lange um dies in die Tat umzusetzen:dry: trotz alledem ist sie ein liebes Kind, ganz klar, Finley der Mittlerste hat keine Impfung bekommen und ist das ganze Gegenteil, konzentriert nicht hibbelig...
Es gab auch nichts in der Ernährung was bei den beiden anders war, auch die Geburt war bei beiden nicht wesentlich anders, so daß ich dort nach dem Grund suchen könnte.
Viel. ist es auch Schwachsinn von mir ihr Verhalten auf die Impfung zu schieben?
Es war auch noch die Hexavac die dann mal in einer Nacht- und Nebelaktion vom Markt genommen wurde:woohoo:


Stephanie

Offline stud.rer.nat

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 283
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #3 am: 06. Juni 2008, 15:03:37 »
hab wohl vergessen meinen Post abzusenden, also nochmal in kurz:

Hallo Stephanie,
Fieber von > 40°C bei 0.9% der Booster-Impflinge (3. Impf) war bekannt. Leichtes Fieber trat noch sehr viel häufiger auf.

Den Entwicklungsunterschied zwischen den Kindern würde ich nicht am Impfen festmachen. Es gibt sowohl in geimpften als auch ungeimpften Familien Unterschiede bei den Kindern. Sie habe ja auch nicht die gleichen Erbanlagen. Persönlich kenne ich eineiige Zwillinge die abgesehen vom Äußeren komplett verschiedene Persönlichkeiten (in/extrovertiert) sind und z.B. Schulen verschiedenen Niveaus besuchten (trotz gleicher Impfgeschichte).

my2ct


Offline Anke

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 410
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #4 am: 06. Juni 2008, 16:35:07 »
Hallo Stephanie,



Zitat
Den Entwicklungsunterschied zwischen den Kindern würde ich nicht am Impfen festmachen.


Ich finde dieses Zitat von stud.rer.nat mal wieder absolut typisch. Genau das gleiche wird man dann beim Arzt zu hören kriegen.Es wird grundsätzlich erst mal abgestritten, dass irgendetwas mit dem Impfen zu tun haben könnte.
Mit so einer Aussagen gehen dann 90% der Eltern wieder nach Hause und finden sich damit ab.Der Rest kämpft vielleicht weiter.
Natürlich kann man nicht wissen,ob ein Entwicklungsunterschied oder Auffälligkeit von der Impfung kommt.Es wird ja gar nicht erst dahingehend geforscht.Und wenn doch, dann bezahlt so eine Forschung die Pharmaindustrie.;)  
Ich finde es jedenfalls sehr verdächtig, dass ADHS und Sprachauffälligkeiten wie neue Seuchen die Kinder befallen.
Von vorneherein die Impfungen als Ursache auszuschließen ist verdammt engstirnig und ignorant.

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #5 am: 06. Juni 2008, 16:44:23 »
Zwar geht es nicht direkt um \"Seuchen\"; habe aber gerade ein Gespräch in einem Pulk Mütter mitgehört, die sich ganz entsetzt über Gürtelrose bei Kindern, \"angesteckt in einer Schulklasse ...\" unterhielten. Eine Krankheit, die es zu meiner Kinderzeit einfach nicht bei Kindern gab, sondern die eine Alte-Leute-Krankheit war. Ich fürchte, Ursache und Wirkung der Windpocken-Impfung werden mitunter tüchtig durcheinandergeworfen... so in der Werbung dafür...

Offline Anke

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 410
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #6 am: 06. Juni 2008, 17:00:03 »
Hab auch noch mal was interessantes über die Windpockenimpfung gefunden

http://www.balance-online.de/texte/236.htm

Da wird jetzt plötzlich von einer 6%igen Komplikationsrate gesprochen, die wahrscheinlich kein Kinderarzt nachvollziehen kann.
In 20 Jahren sind die Windpocken dann ein Schreckgespenst geworden wie jetzt die Masern.

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #7 am: 06. Juni 2008, 17:03:42 »
Über eine Komplikationsrate bei Windpocken kann keiner was wissen!

Einige Fälle verlaufen subklinisch, und nicht jeder Windgepockte meldet sich bei einem Arzt.


Offline Anke

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 410
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #8 am: 06. Juni 2008, 17:07:29 »
Ja, das wissen aber die meisten Eltern nicht und wenn der Kinderarzt sie über die ach so schlimmen Windpocken aufklärt und über die ach so wichtige Impfung, glauben sie es.
Wieviele Kinderärzte diese Impfung wohl eigentlich total überflüssig finden und sie trotzdem empfehlen \"müssen\" ?

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #9 am: 06. Juni 2008, 17:17:12 »
Hallo Anke, die WiPo-Impfung hat mich dazu gebracht, meinen eher neutralen Impfstandpunkt endgültig zu verlassen. Nun warte ich auf die Impfung gegen Schnupfen.  

 :grippe:

Offline stud.rer.nat

  • Vollwertiges Mitglied
  • ***
  • Beiträge: 283
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #10 am: 06. Juni 2008, 18:07:49 »
Anke wrote:
Zitat
Es wird ja gar nicht erst dahingehend geforscht.Und wenn doch, dann bezahlt so eine Forschung die Pharmaindustrie
Ich finde es unmöglich Wissenschaftler und Ärzte andauern als korrumpierte Handlanger der Pharmaindustrie hinzustellen.
Und wie machen es die Impfgegner? z.B.: Die bestechen einen Arzt mit ca. 70000 Euro damit er die MMR-Impfung zum Auslöser von Autismus erklärt. War natürlich völliger Unsinn!

Zitat
Ich finde es jedenfalls sehr verdächtig, dass ADHS und Sprachauffälligkeiten wie neue Seuchen die Kinder befallen.
Sorry, aber wieso treten viele Krankheiten häufiger auf? Großteils weil man früher entweder nicht das Know-How hatte um es festzustellen oder die Sache schlichtweg nicht so ernst wie heute genommen wurde...
Und Impfen wurde mit ADHS noch nicht einmal in Zusammenhang gebracht. Die Horror-stories haben sich doch einfach wieder irgendwelche Impfgegner ausgedacht.

Natürlich kommt es auch manchmal bei Windpocken zu Komplikationen (England 1995/97: 94 bestätigte Windpocken-Tote; zzgl. fragliche Tote) aber ich würde das im Moment auch nicht impfen lassen. Sollte keine natürliche Infektion im Kindesalter erfolgen halte ich jedoch eine Impfung für sinnvoll.

Zitat
Liesa wrote:
Über eine Komplikationsrate bei Windpocken kann keiner was wissen!
Anke wrote:
Ja, das wissen aber die meisten Eltern nicht

naja, natürlich hat man Daten dazu erfasst. Die sind dann zwar vielleicht nicht 100%ig aber für eine Einschätzung reichts allemal.

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #11 am: 06. Juni 2008, 19:29:24 »
Die Komplikationsrate einer Krankheit wird doch in Prozent angegeben?

Wie kann man das, wenn man die Zahl der Gesamterkrankungen nicht weiß?

Wenn man nun nur die absolute Zahl an Windpocken-Komplikationen bzw. Todesfällen hat, dürften die Möglichkeiten der Interpretation immens sein, zumal man ja auf Schätzungen angewiesen ist. (Aus unserer Familie war kein einziger mit Windpocken beim Arzt, und wir sind gewiss kein Sonderfall).
Heißt: Ankes und meine Aussage schließen einander nicht so aus, wie du dem Leser glauben machen willst, Studiosus.

Offline Anke

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 410
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #12 am: 06. Juni 2008, 23:12:58 »
stud.rer.nat schrieb:

Zitat
Natürlich kommt es auch manchmal bei Windpocken zu Komplikationen (England 1995/97: 94 bestätigte Windpocken-Tote; zzgl. fragliche Tote) aber ich würde das im Moment auch nicht impfen lassen. Sollte keine natürliche Infektion im Kindesalter erfolgen halte ich jedoch eine Impfung für sinnvoll.


Das Problem ist aber dabei, dass es durch die Impfung keine Infektion im Kindesalter mehr gibt.
Bald wird es nur noch MMR-Windpocken-Impfstoff geben und die Eltern werden gezwungen, die Windpocken-Komponente mit zu impfen.
Da die Immunität bei Impfung aber nicht lange hält, verlagert sich die Krankheit ins Erwachsenenalter mit entsprechend mehr Komplikationen und es muss ständig nachgeimpft werden.
Das steht doch alles in keinem Verhältnis.
Ich halte es für reine Geschäftemacherei der Pharmaindustrie und das kannst du nun wirklich nicht von der Hand weisen.Die Windpockenimpfung ist ziemlich teuer und die Pharmas sind schon lange scharf darauf, dass die STIKO sie endlich empfiehlt.

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #13 am: 06. Juni 2008, 23:40:52 »
Bei der Windpocken-Impfung gibt es noch viel Uneinigkeit unter den Medizinern. Mal sehen, wie es in zwei Jahren ist ... gibt es dann tatsächlich nur noch die MMRV-Impfung?

Wenn man die Masern elimieren möchte, dann verstehe ich nicht, dass man nun auch noch die Windpocken an die Impfung dranhängt. Aber vielleicht soll man das ja auch gar nicht verstehen.

Offline miri

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 66
Aw: Hallo aus Chemnitz
« Antwort #14 am: 08. Juni 2008, 14:06:24 »
Hallo Stephanie,
auch von mir ein herzliches Willkommen. Du findest hier im Forum überwiegend Menschen, die aufgrund schlechter Erfahrungen das Thema Impfen kritisch betrachten.
Es mogeln sich zwar immer wieder Impfbefürworter hier rein und versuchen uns dennoch vom Segen der Impfungen zu überzeugen, aber im Gegensatz zu manch anderen offenbar pharma-gesponsorten Foren, dürfen hier noch die Geschädigten zu Wort kommen.

Meine Kinder wurden erst mit 7 Monaten geimpft, weil sie 7 Wochen zu früh geboren waren und dennoch hat meine Tochter nach der Sechsfach-Impfung plus Pneumokokken Krampfanfälle erlitten.
Nach meinen Erkenntnissen, die ich nun im Laufe der Jahre gesammelt habe, rate ich von der Sechsfach-Impfung ab und rate zur individuellen Entscheidung. Angefangen beim Zeitpunkt der Impfung über die Anzahl der Impfstoffkomponenten und den Abständen zwischen den Impfungen.

Liebe Grüße
Miri

 

Seite erstellt in 0.073 Sekunden mit 22 Abfragen.