Autor Thema: Hallo  (Gelesen 124714 mal)

Offline stud.rer.nat

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Aw: Hallo
« Antwort #30 am: 09. Juli 2008, 21:02:10 »
Ich - aufpolieren - gar nichts... habe ja nichts mit Medizin zu tun...
Aber ist natürlich ein interessantes Thema


Offline Anke

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« Antwort #31 am: 09. Juli 2008, 21:11:18 »
Sofia schrieb:
Zitat
Hallo Anke,

kannst du die Prognose des Kinderarztes für Deinen Sohn näher erklären?

Eben wegen des Asthmas wäre ich interessiert.


Sorry, das wichtigste mal wieder vergessen:
Als ich blödsinnigerweise dem Kinderarzt von der Homöopathie erzählte,sagte er nur ganz lapidar:
Wenn sie das so machen, haben sie bald einen schwer asthmakranken Sohn!

Nun, wir waren jahrelang nicht mehr bei ihm, er denkt sicher, wir sind bei einem Kollegen gelandet.

Offline kat

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« Antwort #32 am: 10. Juli 2008, 09:30:26 »
Zu dem Thema Ärzte (was Studi schrieb) ...also ob nun Heilpraktiker oder hom. Arzt:

Ich habe für meine 3 Kinder 2 behandelnde Ärzte meines Vertrauens...beide arbeiten mit Naturmedizin und Homöopathie und vermeiden Antibiotika, Kortison u.a. schulmed. Unterdrücker.
...also müsste unser Herr Stud. das ja akzeptabel finden (weil beide ja hochstudierte Ärzte sind).

Tja, aber dennoch sind beide sehr impfkritisch und unter 4 Augen raten sie mir auch zu keinen neuen Impfungen bei meinem kleinen Sohn...und unter 4 Augen sind sie auch ganz meiner Meinung bezügl. den Interessen und Machenschaften der Pharmaaindustrie, die bis in die Politik reichen.
 
Bei diesen beiden Ärzten gehen auch keine Pharmavertreter ein und aus, wie man es bei vielen schulmed. Ärzten immer miterlebt.

Es sind also nicht alle Ärzte Handlanger der Pharma!

Offline Sofia

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« Antwort #33 am: 10. Juli 2008, 12:08:39 »
Aber Homöopathen verschreiben ja auch Medizin, die wird doch sicher auch von Firmen hergestellt, daher finde ich das Argument nicht so schlüssig.
Medikament ist Medikamnet, ob Globuli oder eben schulmedizinische Arzneien.

Ich seh da keinen Unterschied.
Durchlaufen Globuli eigentlich auch einer Prüfung?

Ich weiß, wir schweifen vom thema ab, aber ich finde das alles interessant.
Vor allem die Spaltungen in 2 Lager (wenn ich mir das von Liesa empfohlene Forum Kidmed anschaue).


Offline Anke

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« Antwort #34 am: 10. Juli 2008, 14:03:21 »
Sofia schrieb:
Zitat
Aber Homöopathen verschreiben ja auch Medizin, die wird doch sicher auch von Firmen hergestellt, daher finde ich das Argument nicht so schlüssig.
Medikament ist Medikamnet, ob Globuli oder eben schulmedizinische Arzneien.


Es gibt da schon Unterschiede.Homöopathische Mittel sind im Vergleich viel billiger.Man kommt auch länger mit einem Fläschchen Globuli hin.Bei uns reicht so ein Fläschchen ein halbes Jahr; Asthmamittel und Cortison sind sicherlich teurer.
Ich denke,homöopathische Pharmavertreter gehen auch nicht in die Praxen und machen teure Werbegeschenke.


Zitat
Ich weiß, wir schweifen vom thema ab, aber ich finde das alles interessant.
Vor allem die Spaltungen in 2 Lager (wenn ich mir das von Liesa empfohlene Forum Kidmed anschaue).


Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass wenn man erst mal die alternative Schiene fährt,man nur schwer die schulmedizinische ertragen kann.
Allein der Umgang mit meinen Kindern ist bei unserer Homöopathin ein ganz anderer als beim Kinderarzt.
Und wenn man positive Erfahrungen mit der Homöopathie macht, kann man eigentlich nicht mehr zur Schulmedizin zurück.Also wird man zwangsläufig in ein Lager getrieben.
Ich finde das eigentlich schade, denn Schulmedizin und Homöopathie könnten wunderbar zusammen arbeiten.
Leider akzeptieren die meisten Ärzte es aber nicht, wenn man einen alternativen Weg versuchen will.
Ich weiß auch nicht, warum so viele Ärzte sich anmaßen,dass ihre Medizin die einzig wirksame sein soll.
Aber das war wohl schon immer so: Jahrhundertelang haben Ärzte die Leute zu Ader gelassen und es als das Allheilmittel angepriesen; weise Frauen, die Patienten mit Heilkräutern geheilt haben, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Offline Jochen

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« Antwort #35 am: 10. Juli 2008, 15:18:14 »
Sofia schrieb:
Zitat
Aber Homöopathen verschreiben ja auch Medizin, die wird doch sicher auch von Firmen hergestellt, daher finde ich das Argument nicht so schlüssig.
Medikament ist Medikamnet, ob Globuli oder eben schulmedizinische Arzneien.


Die Stellenanzeigen für Pharmavertreter sehen auch exakt identisch aus, egal ob DHU oder Bayer. Ist lustig! Einfach mal zwei raussuchen und hier im Forum raten lassen welche von wem stammt.

Zitat
Ich seh da keinen Unterschied.
Durchlaufen Globuli eigentlich auch einer Prüfung?


Nein, müssen Sie nicht. Rein rechtlich kannst du den Wasserhahn aufmachen, abfüllen und dein Geschäft eröffnen.

Offline stud.rer.nat

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« Antwort #36 am: 10. Juli 2008, 17:11:18 »
Zitat
Wasserhahn aufmachen, abfüllen und dein Geschäft eröffnen.

Ja, hätte die gleiche Heilkraft! Bin schon fleißig am Abfüllen und ab morgen könnt ihr hier dann \"Studs-Wunderheilwasser\" für € 49.99 /100 ml kaufen.
Hilft gegen Impfschäden, Lernschwäche, ...ach was soll ich das Aufzählen anfangen. Es hilft gegen alles :P

Offline Sofia

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« Antwort #37 am: 10. Juli 2008, 19:54:03 »
Ich hab dann mal noch eine Frage. Hier sind ja einige absolut gegen jegliche Impfungen, ein paar würden nicht mehr impfen, weil sie einen Impfschaden vermuten.

Meine Frage an die, die nicht impfen lassen.
Habt ihr keine Angst vor diesen Krankheiten?

Wenn ich mich nun dagegen entscheiden würde, dann nur deshalb, weil ich hoffe dass andere impfen lassen und somit mein Kind durch die geschützt wäre.

Geht es euch auch so, oder meint ihr dass diese Krankheiten wie Diphterie, Polio nicht so gefährlich sind, dass man sie in Kauf nehmen kann?

Das Risiko geht man ja bei der Entscheidung auch ein und ehrlich gesagt, habe ich Panik vor solchen Erkrankungen, weil sie ja auch tödlich verlaufen können.

MMR kommt ja bei uns erst in einem jahr zur Sprache, was würde meinem Kind passieren wenn ich jetzt im Wartezimmer (sagen wir ich entscheide mich doch für einen Heilpraktier als Kinderarzt) mit meinem Baby sitze und dort ist ein Kind mit einer akuten Maserninfektion?

Ich hatte übrigens selbst keine Masern, daher auch kein Nestschutz:S .


Offline Babsi

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« Antwort #38 am: 10. Juli 2008, 22:49:30 »
Hallo Sofia,

ich habe einen Sohn der zwei jahre alt ist und nicht geimpft. Ich möchte kurz auf Deine Fragen eingehen. Ich selber bin gegen alles geimpft wurden, habe Masern als Kind nicht gehabt und deswegen kein Nestschutz an mein Kind weiter geben können. Man muß sich aber auch heutzutage fragen ob überhaupt noch irgendjemand einen Nestschutz an seine Kinder weiter geben kann, den so wenig wie wir Kontakt zu Masern in den letzten Jahren hatten, kann sich wenig Schutz aufbauen. Wie denken die anderen hier im Raum drüber?.

Im meinem Freundenkreis gibt es Personen die im ersten Lj. Masern hatten und heute mit 30 Jahren gesund sind.

Ich persöhnlich denke, wenn Du Angst und hilflos bist, dann solltest Du dich endweder über die Krankheiten informieren, einen Arzt aufsuchen der Dich und Deinen Kind im Falle einer Kinderkrankheit unterstützt, Ahung von der Behandlung hat. Ansonsten würde ich mich für Impfung entscheiden und die Risiken bzw. Nebenwirkungen eingehen (Allergien,Hautprobleme usw...).
Ich selber habe einen guten Kinderarzt, homöopathen gefunden dermich und meinen Sohn unterstützt                                                                    

Liebe Grüße Barbara

Offline Anke

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« Antwort #39 am: 11. Juli 2008, 11:44:16 »
Hallo Sofia,

ich bin natürlich nicht so eiskalt und mache mir nie Gedanken über mögliche Krankheiten, die meine Kinder evtl. durch das Nichtimpfen kriegen könnten.
Bei mir war es ein langjähriger Prozess.Meine Tochter wurde noch gegen Tetanus, Diphterie und Polio geimpft.
Nach der zweiten Impfung hat sie massive Schlafstörungen entwickelt und die Nacht zum Tag gemacht.Zufall?
Der Arzt hat es behauptet, ich kann es nicht glauben.Sie hat vorher wunderbar 8 Stunden durchgeschlafen.
Ich hab mich dann durch viele impfkritische Bücher gewälzt und ich fand sie alle überzeugend.

Im Moment ist es bei mir so, dass ich viel mehr Angst vor Impfschäden habe als vor der Krankheit selbst.
Beispiel Keuchhusten: die 6fach-Impfung ist ja wohl eine der gefährlichsten, kam für mich nie in Frage.
Da nehme ich lieber eine Keuchhusten-Erkrankung in kauf als einen Gehirnschaden.
Meine Kinder hatten auch prompt vor einem halben Jahr Keuchhusten.Es war kein Vergnügen, aber es ist vorbei und sie sind wieder topfit.Einen Impfschaden schleppt man womöglich sein Leben lang mit sich herum.

Und ich glaube nicht, dass Impfschäden so selten sind wie behauptet.Die Dunkelziffer liegt sicher sehr hoch.
Viele Eltern kommen erstmal gar nicht auf die Idee, dass es mit der Impfung zusammenhängen könnte.
Wenn sie es dann doch beim Arzt erwähnen, wird erstmal grundsätzlich ein Zusammenhang abgestritten.
Somit fallen wahrscheinlich 80% der Impfschäden unter den Tisch.
Das ist meine persönliche Einschätzung, kann ich natürlich nicht beweisen.

Die einzige Krankheit, die mir manchmal noch Sorge bereitet, sind die Masern.Da meine Kinder jetzt schon älter sind, kommen sie im Fall einer Infektion vielleicht nicht mehr so gut damit klar.
Aber ich vertrau da meiner HP, die sicher gut helfen kann.
Und wenn eine Masern-Epidemie in unserer Nähe droht, kann man immer noch über eine Impfung nachdenken.

Offline presonic

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« Antwort #40 am: 15. Juli 2008, 19:09:59 »
liebe sofia,
zu der angst vor krankheiten: jede krankheit ist verschieden, genau wie die impfungen dagegen.
wenn ich in europa bleib, wo es keine diphterie gibt, warum sollte ich mich dann dagegen impfen lassen und das risiko eines impfschadens auf mich nehmen?
wenn ich waldarbeiter wäre und mich die zecken mögen würden, würde ich hingegen vielleicht auch an eine fsme-impfung denken.

jede einzelne impfung ist zu durchdenken. oft ist das risiko einer erkrankung DURCH die impfung größer als das risiko einer erkrankung OHNE die impfung (wie FSME bei kindern z.b.)

noch was zu krankheiten allgemein: infektionskrankheiten und auch kinderkrankheiten stärken normalerweise das immunsystem von kindern. eine panik vor erkrankungen zu haben, ist keine gute ausgangssituation für eine entscheidung. kennst du das buch \"lob der krankheit\"? das könnte dir vielleicht etwas von deiner angst nehmen.

zur panik vor tödlichen krankheiten möchte ich auch noch was sagen: klar, das leben ist tödlich. auch dein kind wird irgendwann sterben. und natürlich möchtest du es so gut wie möglich schützen. ich glaube, je mehr wissen du über die einzelnen krankheiten an sich hast, umso weniger angst wirst du haben (weil du z.b. auch im krankheitsfall sofort weißt, wie du richtig reagieren musst).

ich wünsche dir und deinem baby alles gute und dass du die lösung findest, die dir die angst nimmt.
lg
presonic

Offline a.shore

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« Antwort #41 am: 19. Juli 2008, 23:34:39 »
Habe mir gerade kidmed.de angesehen, nachdem die Seite von Liesa angesprochen wurde. Der komische Kinderarzt verfolgt die Geschichten hier scheinbar auch recht aufmerksam. Aber wenn man seine Posts in diesem Forum liest fällt man fast vom Stuhl. Schon alleine Behrmanns Wortwahl ist nur noch lächerlich und ist einer Impfung sicher nicht zuträglich.

Und hier mein Lieblingsthread
http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=10726&time=1216501758
einfach nur zum todlachen wie sich unsere Ärzte hier aufführen... das ist dem Impfgedanken netürlich auch nicht dienlich. Eine einfache Erklärung der Toxoid-Impfung wäre angebracht gewesen.

@ Anke und Presonic:
Ihr übertreibt die Gefahr durch Impfen maßlos.
Stud hat mehrmals vorgerechnet wie die Sache wirklich aussieht.

Die Gefahren der Impfung sind minimal. Der Zugewinn an gesundheitlicher Sicherheit für die Kinder ist enorm.

Offline Sofia

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« Antwort #42 am: 22. Juli 2008, 16:07:57 »
Hallo a.shore,

waren Sie das mit der Frage bei Kidmed etwa??

An alle Anderen. Ich war beim Kinderarzt, mein kind wurde vollständig und gegen alles geimpft, was auf dem Plan stand.
Mein Kinderarzt hat sich wirklich Zeit genommen und mir alles sehr genau erklärt.
Meine Angst hinsichtlich der Impfung und deren Nebenwirkungen sind nun Geschichte.
Mein Kind hat keinerlei Veränderungen gezeigt, obwohl ich laut Arzt mit etwas Fieber hätte rechnen können.

IOch bin letztlich froh über meine Entscheidung, denn Krankheiten an sich gibt es wohl genug, die schlimmsten können eben durch einen Piks verhindert werden.

Danke trotzdem.

Offline a.shore

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« Antwort #43 am: 22. Juli 2008, 16:11:50 »
Nein, ich bin in diese Kidmed-Forum nicht angemeldet. Ich fand den Thread nur irgendwie lesenswert.


Und Glückwunsch zur Impfentscheidung.
Es gibt doch noch verantwortungsvolle Eltern!

Offline presonic

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« Antwort #44 am: 22. Juli 2008, 16:44:49 »
kinderärzte, die sich zeit nehmen, das ist gut.
wenn ein kinderarzt auch die nebenwirkungen von impfungen kennt, wird er gut damit umgehen können, falls welche auftauchen. das ist wichtig.

alles gute
presonic

 

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