Autor Thema: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben  (Gelesen 28537 mal)

Offline kaddi

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hallo zusammen!

gerade neu dazugekommen mit einem besonderem wunsch:
ich wohne in berlin und suche für meine bachelorarbeit gesprächspartner/innen, die mir über ihre erfahrungen mit \"masernpartys\" berichten.

das ganze wird nicht ausreichend kritisch und wissenschaftlich beleuchtet, sondern wird immer in einen verantwortungs- und moralitätsdiskurs gedrängt. auch die medizinische sichtweise ist zu einseitig...deshalb möchte ich mich in meiner arbeit dem ganzen aus kultureller perspektive nähern.
ich möchte mich mit den erfahrungen und beweggründen der eltern auseinander setzen, ohne sie dabei an den pranger zu stellen, so wie dies gerade in den medien passiert. die gespräche werden natürlich anonymisiert.

wenn jemand interesse hätte, oder vielleicht leute kennt, wäre ich sehr dankbar. ich kann gerne vorab noch weitere infos und eine forschungsskizze zuschicken.

danke und viele grüße,
kaddi


Offline Liesa

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #1 am: 23. März 2009, 23:07:41 »
Dazu wüsste ich auch gern mehr! Es wäre sehr schön, wenn Du uns ein Resümee Deiner Recherche mitteilen könntest.

Der Begriff Masern-Party soll aus dem (US-)englischsprachigen Raum stammen ... wie die das da gehandhabt haben, ist mir nicht bekannt. Hierzulande habe ich eher den Eindruck, als gehöre die Masern-Party in den Bereich der modernen Sage (Du weißt schon: Die Spinne in der Yucca-Palme usw.). Jedenfalls habe ich schon soooo oft über diese angeblichen \"Parties\" gelesen, aber noch nie habe ich aus erster Hand von einer gehört, geschweige denn bin ich mal eingeladen worden. Ich kenne ein Kind, das die Masern hatte; das blieb hübsch zu Hause, telefonierte lediglich mit der Außenwelt (wobei ich erfuhr, dass es ihm gut geht - das am Rande) und lud niemanden zur Party.

Ich bin sicher, dass die Masern-Party, so sie denn überhaupt existiert, ein ausgesprochen seltenes Phänomen sein muss. Umso erstaunlicher, dass die Impf-Hardliner das dann dermaßen für bare Münze nehmen - schließlich wollen sie doch sonst immer möglichst genaue und aussagekräftige Zahlen.

Ich kann last not least ein paar Erinnerungen aus meiner Kindheit aufschreiben (die Masern-Impfung kam gerade erst auf und galt als völlig unzuverlässig, sogar die Kinder witzelten \"Ich bin maserngeimpft, kann\'s aber trotzdem noch kriegen\" - na bitte!). Abgesehen davon, dass man den Begriff Masern-Party hier noch nicht kannte, so gab es auch den Sachverhalt nicht. Masernkinder durften, wenn überhaupt, nur von Menschen besucht werden, die Masern schon gehabt hatten/ also immun waren - und das auch erst sehr behutsam bei Abklingen der Krankheit.
Bei Windpocken und Röteln hingegen nahm man es schlichtweg nicht so genau. Damals war es einfach so, dass Windpocken jeder bekam - und die galten im übrigen nicht als Krankheit, sondern als Sonderurlaub von der Schule. Denn oft hatte man ja nicht mal Fieber. Also durfte man vielfach auch besucht werden. Röteln sind für Nicht-Schwangere immer harmlos, und so wollten manche Eltern wirklich gern, dass ihre Töchter die Röteln endlich \"abhaken\" konnten. Also auch da wurde man mitunter besucht. Das wurde aber nicht forciert und war irgendwie \"kein Thema\". Man sah vieles lockerer - mit einem ganz gravierenden Unterschied: Bei jeder Infektion KAM der Kinderarzt ins Haus, man blieb der Praxis fern und konnte so auch keine Säuglinge anstecken.

Über die heutigen \"Parties\" im Wartezimmer - mittelalterliche Verhältnisse, will ich meinen - wird seltsamerweise kein Wort verloren.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 124 »

Offline ellis

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #2 am: 24. März 2009, 09:51:49 »
Hallo kaddi,

es wäre wirklich gut, wenn Du uns die Ergebnisse Deiner Arbeit mitteilen könntest - vielleicht hast Du Fragebögen, die beantwortet werden können?

Masernpartys kenne ich überhaupt nicht- auch nicht aus meinem Umfeld-, nur aus Medien-Berichterstattungen. Ich habe mir angewöhnt, diesbezügliches als Anzeige zu bewerten und öfter einmal ins Impressum zu schauen. Manchmal schicke ich auch einen freundlichen online-Leserkommentar, der aber oft nicht erscheint, da scheinbar stark zensiert wird.


Ansonsten denke ich, Du suchst hier in der falschen Generation. Meine Mutter ist 70, hat jahrelang als Schwester beim Kinderarzt (DDR) gearbeitet und mir folgendes erzählt:

\"Masernpartys\" gab es zwangsweise in den Kinderkrippen und Kindergärten. Dann wurden diese Einrichtungen  wegen fehlender Kinder für 2 Wochen geschlossen bzw. die Kindergruppen wurden zusammengelegt und gut wars.

Ich hatte mit 1 Jahr die Masern. Meine -bis dato masernfreie- ältere Schwester wurde daraufhin mit zu mir ins Bett gesteckt. Sie bekam die Masern NICHT. Das war die häusliche Situation.

Besuch gab es in dieser Zeit auch nicht. Wenn Du krank bist, brauchst Du Ruhe und keinen Besuch. Das wurde aber immer so gehandhabt, bei jeder Fiebererkrankung. Evtl. auftauchende Spielfreunde wurden an der Tür freundlich abgewiesen.

Der Kinderarzt kam nur in Notfällen  ins Haus und niemals bei einer (im Normalfall) komplikationslosen Masernerkrankung. Die Mütter mussten immer mit Kind zum Kinderarzt, da der Kinderkrankenschein für den (heute) Arbeitgeber benötigt wurde. Beim Kinderarzt gab es selbstverständlich mehrere abgetrennte Isolierkabinen. Beim geringsten Verdacht auf eine ansteckende Krankheit wurden diese zugewiesen. Ich war immer froh, wenn ich in eine solche kam, denn dann kam der Kinderarzt sehr schnell mit dem benötigten Schein-sonst musste man mitunter stundenlang im Wartezimmer warten.

In der DDR war es übrigens egal, wie oft und lange ein Kind krank war. Die Fehlzeiten  wurden durchgehend bezahlt. Meine Mutter meinte, das viele Mütter mit mehreren Kinder manchmal das ganze Jahr nicht auf Arbeit waren, weil die Kinder ständig krank waren. Soviel zu den Krankheitsständen trotz Pflicht- bzw. Zwangsimpfungen in der DDR. Die wirtschaftliche Komponente - alle Mütter sollen arbeiten und die Kinder werden in den Kinderkrippen und -gärten betreut - hat damals schon nicht funktioniert.



Viele Grüsse ellis

Offline kat

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #3 am: 24. März 2009, 10:16:12 »
Hallo guten Morgen,

ja, was Ellis so schreibt, kann ich bestätigen. Ich komme ja auch aus der damal. DDR...bin zwar noch nicht 70 :) ...aber alt genug, mich zu erinnern.
Besonders die Kinderfreundlichkeit in der DDR (ja, so kann man das wirklich sagen) kann ich bestätigen. Keine Mutter musste um den Job bangen, wenn sie schwanger wurde und auch nicht, wenn das Kind erkrankte. Es war in der DDR jedem bekannt, daß Kinder erkrankten und das verstand auch jeder Chef.

Ich selbst hatte als Kind Mumps, Röteln, Scharlach und Windpocken..alles problemlos. Bei Mumps schickte mich meine Mutti ins Bett...weiß ich noch, weils mir recht gut ging (nur eben Halsweh)...aber im Bbett rumliegen, war nicht mein Ding.

Von meiner Mutter weiß ich, daß ihre 3 Geschwister  bis auf sie selbst alle Masern hatten...es war Nachkriegszeit...2 schliefen in 1 Bett!...aber sie bekam einfach keine Masern, obwohl alle sie hatten...und nochmal betont: alle gut überstanden.
Komischerweise bekam sie auch keine Windpocken...damals nicht und jetzt, als mein Kleiner, also ihr Enkel sie hatte, bekam sie sie auch nicht (he, und geimpft ist sie natürlich auch nicht!:) )

...so das meine Erinnerungen an die Zeit, wo man noch krank sein durfte! Aber jetzt in der Profitgesellschaft haben wir ja lieber die chronischen Krankheiten...die bringen mehr ein, nicht wahr?

VG
Kat


Offline presonic

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #4 am: 24. März 2009, 13:52:24 »
ich hab grad all eure berichte gelesen und kann nur wiederholen: auch mich würde so eine studie sehr interessieren.
was liesa schreibt, kann ich für österreich nur bestätigen. der kinderarzt kam bis in die 90-er-jahre bei JEDER kinderkrankheit nach hause und mit masern (+fieber + lichtempfindlichkeit) wollte KEINER eine party veranstalten. das wort masernparty kenne ich nur von seiten hysterischer impffanatiker. objektive berichte kenne ich dazu keine.
übrigens: müttern mit kranken kindern wurde damals auch kein so großer stress gemacht wie heute, wenn sie mal daheim bleiben mussten. die emanzipation war in den 80ern wohl weiter vorangeschritten als heute.... :-/

btw. zu masern kann ich auch nur berichten, dass nicht jedes kind sie bekam, genau wie windpocken etc. - auch wenn man (wie damals bei geschwistern noch üblich) im selben zimmer geschlafen hat. (btw. ich hab als kind mehrfach versucht, die windpocken zu kriegen, weil ich mit neid gesehen hab, dass mein bruder eine woche von vorne bis hinten umsorgt wurde und gar nicht richtig krank war.... aber trotz aller kindlicher anstrengungen hab ich es nicht geschafft. ;-))

liebe grüße und ich hoffe, du findest kandidaten, kaddi,
presonic

Offline Liesa

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #5 am: 24. März 2009, 14:45:16 »
Damit keine Missverständnisse entstehen (ich bin ja in Wessie-Deutschland aufgewachsen): Der Kinderarzt kam natürlich NICHT bei Windpocken - oder besser: Da rief man ihn nicht an!!! Jede Mutter konnte Windpocken von Masern unterscheiden. Der Arzt kam, um z. B. Masern zu diagnostizieren, zumal die ja oft mit hohem Fieber verbunden waren. Auch schaute er nach Mumps und Keuchhusten, was er beides nicht in seiner Praxis haben wollte, verständlicherweise. Und die Familie bekam Instruktionen, wann sie sich nochmal melden sollte (falls Komplikation a oder b) und wann eben NICHT. Und letzteres war normal (!), ersteres nur für alle Fälle.

Die Mütter kannten die Krankheiten ziemlich genau und wurden, ganz im Gegensatz zu heute, nicht wegen einer Windpocke hysterisch.

Ach, und ja, ich weiß das auch (noch), dass nicht jeder Masern-Kontakt zur Masernerkrankung führte - manchmal bekam man sie erst beim dritten Mal. Das ist jetzt kein versteckter Hinweis auf doch-Masernparties, sondern hat damit zu tun, dass Masern schon einige Stunden vor ihrem Ausbruch ansteckend sind. Es war ein Phänomen - dass man sich nicht \"automatisch\" ansteckte -, das Müttern und Kinderärzten hinreichend bekannt war. Daher wundere ich mich heute immer, wenn Masern als \"hoch ansteckende\" Viruserkrankung erklärt werden. SO einfach ist das eben nicht!

Offline Anke

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #6 am: 24. März 2009, 15:13:47 »
Unter einer Masernparty verstehe ich eigentlich nur, dass man ein masernkrankes Kind besucht, um sich bewußt mit Masern anstecken zu lassen.
Der Begriff Party ist wohl etwas fehl am Platz, da wohl kaum Partyzustände herrschen werden, schließlich braucht das kranke Kind seine Ruhe.
Früher war es wohl üblich, dass Kinder, die bis zum Schulalter noch keine Masern hatten, zu einem masernkranken Kind ins Bett gesteckt wurden. Das wurde auch von Ärzten empfohlen.

Mit meiner Tochter war ich dann wohl auf einer Wipo-Party, wir haben ihre kleine Freundin besucht, die Wipo hatte und meine Tochter hat sich prompt angesteckt.
Ich weiß noch, dass unser Kinderarzt sich dann furchtbar darüber aufgeregt hat, dass ich nach den Wipo ein Attest für den Kindergarten brauchte, dass mein Kind nicht mehr ansteckend ist.
Er meinte, der Kindergarten solle doch froh sein, wenn möglichst viele Kinder gleichzeitig die Wipo hätten.

Ich schätze, heute empfiehlt der selbe Arzt die Impfung, weil die Wipo ja sooo gefährlich sein können.:laugh:

Offline kaddi

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #7 am: 24. März 2009, 16:05:28 »
ja, \"party\" ist da eindeutig das falsche wort, wird jedoch in dieser form inflationär in den medien ge/missbraucht!

tja, ihr alle bestätigt ein wenig meine befürchtungen, dass das phänomen früher vielleicht mal aktuell war, heutzutage aber gerne als legitmierungsstrategie benutzt wird (\"die deutschen sind impfmuffel, und gleichzeitig stecken sie ihre kinder auf masernpartys an\")...

danke auf jeden fall für eure antworten.
und ich gebe die hoffnung nicht auf, vielleicht doch die ein oder andere person zu finden. ;-)
grüße, kaddi


Offline EasyLine

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #8 am: 08. April 2009, 10:45:28 »
Hallo kaddi.

Dein Thema hat neuen Schub bekommen:

http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_bremen_artikel.php?id=1973258

Zitat:
Zitat
Masernparty“ hieß die Folge der ZDF-Krimiserie „SOKO Leipzig“, in der dieser Tage vor einem Millionenpublikum ein Thema ausgebreitet wurde, das etliche Eltern beschäftigt. Impfen oder nicht – das ist in vielen Familien die Frage. Furcht vor Nebenwirkungen und Allergien, emotionale Aspekte und Glaubensfragen, diffuse Ängste und fehlendes Vertrauen in die Pharmaindustrie – ganz unterschiedliche Gründe sind es, die Eltern zu der Entscheidung kommen lassen, ihr Baby oder Kleinkind nicht impfen zu lassen.


Gruß
Klaus

Offline presonic

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #9 am: 09. April 2009, 11:51:48 »
hi klaus,
ich muss grad über den artikel lachen (nicht weil er so lustig ist, sondern weil das ganze so skurril ist, das man es kaum glauben kann....).
die usa denken tatsächlich über schärfere visa nach?!?!?
vielleicht sollten wir mal umgekehrt drüber nachdenken, was wir aus amerika alles nicht importieren sollten...
diese panische angst vor krankheiten in den USA schreit wirklich schon zum himmel (angesichts der tatsache, dass viele derzeit keine häuser, gar keine medizinische versorgung, keine arbeit und berge von schulden haben.....).
würden sich die leute dort vor dem neoliberalen kapitalismus so fürchten, wie vor ansteckenden, aber harmlosen krankheiten, wäre die welt schon ein ganzes stück besser..... *zynismus aus*

:-/

einen schönen tag wünscht
presonic

Offline EasyLine

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #10 am: 09. April 2009, 13:51:23 »
ja, das stimmt (vielleicht)

Als Hinweis: Auf ZDF.de kann man SOKO Leipzig noch für eine gewissen Zeit schauen.

Es ging um einen Impfschaden (hört hört)den ein kleines Mädchen aufgrund einer Masern-Impfung erlitten hat.
(Enzephalitis)

Gruß
Klaus

Offline presonic

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Aw: suche eltern aus berlin, die erfahrungen mit \"masernpartys\" haben
« Antwort #11 am: 10. April 2009, 09:36:36 »
danke klaus!
das war ein sehr wichtiger hinweis!!!!
liebe grüße!

Offline DrNo

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Ich denke es ist grundsätzlich Unsinn Kinder auf solche Krankmacherparties zu schicken. Bei einer gesunden Lebensweise ist auch ein starkes Abwehrsystem gegeben, welches gerade dadurch erstarkt das es ständig neue Bazillenarten kennenlernt und dadurch auch abzuwehren weiss. Das bedeutet jedoch nicht das es notwendig ist Kinder absichtlich in hochinfektiöse Umgebungen zu schicken um das zu erreichen was in der Natur ohnehin erreicht wird.
Dr.No

Offline Anke

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Da muss ich dir widersprechen.
Gerade die Masern sind dafür bekannt, dass sie gewisse Grunderkrankungen beim Kind heilen können, z.B.Asthma.
Und dass Kinder sich mit Kinderkrankheiten infizieren ist ja von der Natur vorgesehen. Noch vor 30 Jahren war es völlig normal, dass Kinder die Masern durchmachen mussten (oder durften) und Ärzte haben sogar empfohlen, die Kinder bewußt anzustecken.
Trotzdem würde ich meine Kinder heutzutage wahrscheinlich nicht auf eine Masernparty schicken, denn es ist gesellschaftlich nicht akzeptiert und wenn etwas schief gehen würde, wird einem wahrscheinlich das Sorgerecht entzogen.

Offline DrNo

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Hallo, du widersprichst mir doch gar nicht, neue Bazillenarten kennenlernen bedeutet ja Krankheiten durchmachen, das ist finde ich auch ok solange es auf natürlichem Weg passiert, diese Parties sind halt nicht natürlich sondern vom Menschen gewollt und meist hochinfektiös, sprich in diesen Dosen auf einmal kommt der Erreger kaum in der Natur vor.
Gruss
Dr.No

 

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