Autor Thema: Krankheiten  (Gelesen 130018 mal)

Offline Liesa

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Krankheiten
« am: 06. Dezember 2007, 10:06:28 »
Hako schrieb:

Zitat
Anke schrieb:
Also, bei den Kinderkrankheiten ist es so, dass es immer ein miasmatischer Selbstheilungsversuch ist, wenn ein Kind die Masern bekommt.

Das ist ja kaum zu ertragen. Kannst Du mir bitte mal erklären warum sich die Kinder in Coburg oder letztes Jahr NRW plötzlich alle auf einmal selbst heilen wollten und in Cloppenburg, Wiesbaden oder Dresden nicht?


Miasmen sind ererbte Krankheiten, grob ausgedrückt.

Wie entscheidet der Körper welche Krankheit richtig ist für die Selbstheilung?




@Anke: Dass es familiär gehäufte Anfälligkeiten/ Miasmen gibt, denke ich auch. Mit dem Begriff Selbstheilung habe ich aber massive Schwierigkeiten: Selbstheilung - wovon?
Wir kommen doch nicht als kranke Babies auf die Welt, die sich dann im Laufe des Lebens sozusagen von Krankheit reinigen müssten, um dann irgendwann \"gesundet\" zu sterben??

@Hako: Nun dramatisier\' mal nicht alles. In Coburg ist nichts passiert, soweit ich in Erfahrung bringen konnte (ich habe mich damals direkt u. a. an die Coburger Presse gewandt, ich beziehe mich also nicht auf Impfgegner-Resümes). Ich selbst habe 2006 in meiner Bekanntschaft ein masernkrankes Kind erlebt. Es wurde von einem alten, erfahrenen Arzt bestens betreut, so war die Krankheit nicht schlimmer als ein grippaler Infekt (woraus auch u. U. Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung entstehen kann). Ich habe mit dem Kind telefoniert, mittendrin in der Masernkrankheit, und es war absolut nicht matt oder schlapp, erzählte mir nur, dass es \"verschleimt\" sei. - Versteh\' mich nicht falsch, ich weiß sehr wohl von den möglichen Komplikationen (in meiner Kindheit war das immer wieder mal Gesprächsthema), ich denke aber auf der anderen Seite nicht, dass man mit jedem, der Wildmasern \"durch\" hat, im Nachhinein noch Mitleid haben muss.

Und was die immer wieder zitierte Ansteckung in der Arztpraxis im Raum Bielefeld angeht: Das ist nun wirklich kein triumphales Aushängeschild für Impfbefürworter, sondern ein Armutszeugnis für den Arzt, wenn er krank und gesund, groß und klein nicht räumlich trennen kann. In meiner Kindheit kam der Arzt immer per Hausbesuch, infektiöse/ fiebrige Kinder hatten in der Praxis nichts zu suchen. Da waren die Babies, die Kinder mit Senkfüßen o. ä. oder diejenigen, die nach ihrer Quarantäne noch mal zum Nachsehen kamen. Wenn das heute anders gehandhabt wird, dann finde ich das schlimm - es geht doch nicht nur um impfpräventable Krankheiten! Ich möcht\' mir auch nicht den Noro oder so was fangen, nur weil für meine Kleine eine Vorsorge-Untersuchung angesagt ist. Fazit bei uns: Wir gehen seit Jahren nur noch zu unserer Haus-und Familienärztin, für die ein Hausbesuch selbstverständlich ist, wenn die Kinder ernsthaft Fieber haben. Schlechte Organisation in der Kinderarztpraxis ist nun wirklich nicht auf irgendwelche Impfkritiker abzuwälzen.


Hako

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Re:Krankheiten
« Antwort #1 am: 06. Dezember 2007, 10:59:18 »
Liesa schrieb:
Zitat
Schlechte Organisation in der Kinderarztpraxis ist nun wirklich nicht auf irgendwelche Impfkritiker abzuwälzen.



Das stimmt. Aber das wollte ich ja auch gar nicht. Es ging ja nur darum dass Anke indirekt behauptet daß Masern nicht ansteckend sind sondern eine Form der Selbstheilung des Körpers. Vor diesem Hintergrund ist auch die Sache mit Coburg zu sehen. Warum wollten die Kinder sich alle gleichzeitig und nur in Coburg selbst heilen?

Offline kat

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Re:Krankheiten
« Antwort #2 am: 06. Dezember 2007, 11:00:16 »
Danke, Liesa für Deine Info...es interessiert mich z.B. sehr, welche Erfahrung jemand hautnah mit einem Masernkind hat. Da ich ja nichts mehr impfen lasse, möchte ich natürlich vorbereitet sein, was auf uns zu kommen kann.
Mumps und Röteln hatte ich selbst und es war eigentlich easy. Mumps tat mir etwas der Hals weh und ich sah schlimmer aus als ein Hamster. Ich musste (auf Befehl meiner Mutter) ins Bett, was ich Mist fand, aber sonst war es nicht schlimm (hatte schulfrei und hab gelesen im Bett...bis auch das mir meine Mutter verbot). Ich erinnere mich, daß meine Mutter mir sagte, wenn ich mich nicht ausruhe, könne ich Hirnentzündung bekommen...hab dann aber trotzdem gelesen. Die ganze Schule hatte das und alle haben es gut überstanden.
Röteln war eigentlich außer dem Ausschlag gar nicht irgendwie bemerkenswert...gut war für mich in der Schwangerschaft, daß ich dadurch einen Super-Röteln-Titer hatte und mir keine Sorgen machen musste.

Offline Liesa

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Re:Krankheiten
« Antwort #3 am: 06. Dezember 2007, 13:09:31 »
Ja, Röteln sind ja keine richtige Krankheit. Ich finde die Impfung als \"Vorsichtsmaßnahme\" gut, wenn eine Frau im gebärfähigen Alter noch keine Röteln hatte. Wenn fast jedes Kind Röteln durchmacht (so wie früher), bleiben da letztlich nicht viele Frauen übrig, die sich impfen lassen sollten!

Heute gerät leider alles durcheinander. Ich bin absolut gegen Mehrfach-Impfungen und würde wenn, dann allein gegen Masern impfen. Wenn ich das aber tu\' und meine Tochter bekommt nie die Röteln - was dann? Wenn ich richtig informiert bin, gibt es keine Röteln-Einzelimpfung mehr - wenn das wirklich so ist, möchte ich eigentlich sagen: irrsinnigerweise. Wenn die Impfbefürworter so menschenfreundlich sind wie sie immer tun, dann sollte so eine Impfung doch nun wirklich noch zu haben sein!?!
Ich halte es für sträflichen Leichtsinn, dann nochmal gegen Masern impfen zu lassen.

Wann kommt der Zeitpunkt, wo man dann auch noch die Windpockenimpfung \"mitnehmen\" muss?? Es gibt sie ja wohl schon, die MMRV-Impfung.

Mit solchen Strategien, die anscheinend ja der Markt bestimmt (nein, den Markt bestimmt!) und nicht der wirkliche Bedarf, komme ich einfach nicht klar. Ich wüsste gern, was Nessie und Hako dazu meinen.


Offline kat

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Re:Krankheiten
« Antwort #4 am: 06. Dezember 2007, 13:27:42 »
Ich habe aber auch schon gehört, daß man sich so sehr auch nicht vor Masern fürchten muss (bei normalem Gesundheits- und Ernährungszustand + Immunsystem)...man solle es nur nicht mit Antibiotika, sondern z.B. homöop. behandeln und auf keinen Fall Fieber senken...wie gesagt, das rede ich jetzt nur nach.
Jedenfalls heißt es weiter, daß bei den Kindern der letzten Masern-Epedemie, die in naturheilk. Arztpraxen behandelt worden, keine Komplikationen auftraten ...so hab ich es gelesen und gehört...

Ich glaub jetzt einfach mal, daß das so stimmt, damit ich mich nicht fertig mache...denn Impfungen kommen nicht mehr in Frage und am Ende habe ich viel weniger Angst vor Masern, Keuchhusten und Co, als nochmal das durchzumachen zu müssen, was wir mit unserem Kleinen durch haben.

Offline Liesa

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Re:Krankheiten
« Antwort #5 am: 06. Dezember 2007, 14:00:43 »
Dazu kann ich sagen, dass ich die Masern selbst durchgemacht habe (mit 6 Jahren) und mich an absolut nichts Schlimmes erinnere. Das kam mir alles vor wie eine heftige Erkältung, ich kapierte nicht, warum ich ruhig im Bett und im abgedunkelten Zimmer sein musste und keinen Besuch empfangen durfte. Das Fieber zu senken, war damals absolut unüblich, ich kann mich aber auch nicht an besonders schlimmes Fieber erinnern bei den Masern (später hatte ich mal eine beginnende Lungenentzündung, da hatte ich so hohes Fieber, dass ich halluzinierte - das ist mir in Erinnerung geblieben!)

Den Begriff bzw. Sachverhalt \"Fieberkrampf\" kenne ich übrigens aus meiner Kindheit nicht! Der ist mir erst Jahrzehnte später \"über den Weg gelaufen\"! Mit meinen 4 Kindern habe ich auch noch nie einen erlebt.

Bei uns früher wurden Wadenwickel gemacht. Da ich sie als sehr unangenehm empfand, mache ich sie bei meinen eigenen Kindern nur höchst selten. Viburcol-Zäpfchen (homöopathisch) finde ich prima, die haben meine Kinder bislang immer beruhigt und damit auch das Fieber.

Meine Tochter hatte mit dem Masern-Kind (s. o.) Kontakt, hat aber selbst die Masern nicht bekommen. Diese waaahnsinnige Infektiosität stimmt also nicht - aber das war den Kinderärzten früher (auch den ganz \"normalen\"/ Naturheiler gab es ja früher kaum) sogar bekannt. Bei den Masern scheint es wirklich so was wie eine Empfänglichkeit zu geben. Das bestätigte mir letztens noch eine Tante, die zufällig von den Masern bei ihren Kindern erzählte. Die beiden wurden zu völlig verschiedenen Zeitpunkten krank. - Und vielleicht noch eine spezielle Info für Dich, kat: Diese Tante gehört eher zu diesen \"hibbeligen\" Menschen, die die Flöhe husten hören und sich Sorgen machen um Dinge, die schon gut ausgegangen sind. Über die Masern hat sie aber ganz gelassen berichtet. So war früher auch die Haltung. Man nahm sie schon sehr ernst, weil man wusste, es kann zu schlimmen Komplikationen kommen. Aber jeder hatte sie, und die allermeisten sprangen schon bald wieder fröhlich herum. Dass man das früher als Hürde oder Meilenstein empfunden hat, dessen Überwindung einen gestärkt hat, kann ich mir gut vorstellen. - In meiner ganzen Bekanntschaft (wie gesagt: Jeder bekam Masern) war ein Komplikationsfall - ein Mädchen bekam Lungenentzündung. Sie wurde allerdings ziemlich ungesund ernährt, \"durfte\" täglich Berge von Süßigkeiten essen usw. Aber auch bei ihr hat die Krankheit im Grunde nur länger gedauert, es ging alles normal in der Schule weiter, mit Abitur und Studium.

So, puh, jetzt habe ich glaube ich fast alles ausgekramt, was ich über die Masern weiß. Es wäre schön, wenbn es Euch ein bisschen weiter helfen kann.

Offline Anke

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Re:Krankheiten
« Antwort #6 am: 06. Dezember 2007, 15:30:30 »
Sorry, hab mein neuestes Gewäsch noch unter der alten Rubrik abgegeben.
Falls Interesse besteht, bitte dort lesen.

Offline kat

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Re:Krankheiten
« Antwort #7 am: 06. Dezember 2007, 15:34:48 »
Ja, danke Liesa, das hat mir wirklich sehr geholfen.
Meine große Tochter hatte auch ohne Masern schon Lungenentzündung und sie hat es überstanden.

Also ich glaube schon sehr daran, daß die Masern-Krankheit seit der Impfeinführung total hochgespielt wird.
Scharlach ist auch nix Feines und es kann Komplikationen geben...doch es gibt keine Impfung dafür und somit macht keiner Panik und nötigt irgendwen das Risiko einer Impfung einzugehen.


Offline Anke

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Re:Krankheiten
« Antwort #8 am: 06. Dezember 2007, 15:43:47 »
Hallo Kat!

Das finde ich auch -und ist für mich ein Zeichen für die Machenschaften der Pharmaindustrie.
Aktuell kann man das jetzt bei der Windpocken-Impfung sehen.Plötzlich ist die Krankheit ja so schlimm!!
Bisher war die Windpocken-Impfe noch zu teuer, aber die Pharmalobby schafft es immer wieder, bei den Krankenkassen Druck zu machen, damit sie endlich die Impfung bezahlen.

Offline Liesa

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Re:Krankheiten
« Antwort #9 am: 06. Dezember 2007, 15:45:36 »
Scharlach wurde in meiner Kindheit immer zusammen mit Diphterie genannt, vor beidem hatte man richtig Horror. Eine Klassenkameradin hatte schlimm Scharlach und irgendwelche dauerhaften Schädigungen im HNO-Bereich.

Als ich Jahrzehnte später einen jungen Familienvater traf, der locker erzählte, sein Sohn habe Scharlach, wäre ich am liebsten panisch ein paar Meter weiter gehüpft. \"Scharlach ist heutzutage nichts Schlimmes mehr\", klärte mich der Vater auf. Da man - wenn überhaupt - nie richtig dagegen geimpft hat, wäre es schon mal näheres Hinsehen wert, warum sich eine Krankheit dermaßen verändert hat. Seltsamerweise wird einem dazu so gar nichts verraten!! So ist anzunehmen, dass man eventuell so mancher Impfung einen Erfolg zumisst, der sich auch ohne diese eingestellt hätte - siehe Scharlach.

Offline Liesa

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Re:Krankheiten
« Antwort #10 am: 06. Dezember 2007, 15:54:45 »
Ja, diese dämliche Windpocken-Impfung lässt mich auch fast auf die Barrikaden gehen. Ich habe diese Krankheit selbst durchgemacht, ohne es zu merken. Windpocken wurden früher - ich erzähle heute dauernd von früher!! - als Krankheit überhaupt nicht ernst genommen. Man musste zu Hause bleiben, um niemanden anzustecken, konnte und durfte aber alles machen. Man sollte sich die Pocken nicht aufkratzen. Das war\'s.

Heute wird ein Theater drum gemacht. Wir hatten hier (2003) 3x Windpocken in der Familie. Ohne Arzt. Ohne jedes Problem. Die Kinder lachen, dass dagegen geimpft werden soll.

Offline Anke

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Re:Krankheiten
« Antwort #11 am: 06. Dezember 2007, 16:01:46 »
Hallo an alle!

Hier noch ein Erklärungsversuch zum Thema Miasmen:

Miasma:
Die Krankheit hinter der Krankheit.
Fest umrissener Begriff in der Homöopathie, der den Charakter einer Chronischen Grundkrankheit beschreibt.
Es werden vier Miasmen unterschieden, die ererbt oder im Laufe des Lebens erworben werden können:
die Psora, die Sykosis, die Syphilinie und die Tuberkulinie.
alles chronische geht auf diese Miasmen zurück.Darüber hinaus gibt es auch ein fünftes Miasma rein artifizieller Art:das Arzneimittelmiasma (aufgrund jahrelanger Behandlung mit schweren Medikamenten)
Miasmen/chronische Krankheiten haben niemals die Tendenz, von selbst zu heilen.Sie sind immer gegenwärtig und schreiten ständig weiter fort, häufig schleichend und mit vielen latenten Phasen

aus: Sind Impfungen sinnvoll? von Joachim-f. Grätz

Offline Nessie

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Re:Krankheiten
« Antwort #12 am: 06. Dezember 2007, 16:03:46 »
Liesa schrieb:
Zitat
Ja, Röteln sind ja keine richtige Krankheit. Ich finde die Impfung als \"Vorsichtsmaßnahme\" gut, wenn eine Frau im gebärfähigen Alter noch keine Röteln hatte. Wenn fast jedes Kind Röteln durchmacht (so wie früher), bleiben da letztlich nicht viele Frauen übrig, die sich impfen lassen sollten!

Heute gerät leider alles durcheinander. Ich bin absolut gegen Mehrfach-Impfungen und würde wenn, dann allein gegen Masern impfen. Wenn ich das aber tu\' und meine Tochter bekommt nie die Röteln - was dann? Wenn ich richtig informiert bin, gibt es keine Röteln-Einzelimpfung mehr - wenn das wirklich so ist, möchte ich eigentlich sagen: irrsinnigerweise. Wenn die Impfbefürworter so menschenfreundlich sind wie sie immer tun, dann sollte so eine Impfung doch nun wirklich noch zu haben sein!?!
Ich halte es für sträflichen Leichtsinn, dann nochmal gegen Masern impfen zu lassen.

Wann kommt der Zeitpunkt, wo man dann auch noch die Windpockenimpfung \"mitnehmen\" muss?? Es gibt sie ja wohl schon, die MMRV-Impfung.

Mit solchen Strategien, die anscheinend ja der Markt bestimmt (nein, den Markt bestimmt!) und nicht der wirkliche Bedarf, komme ich einfach nicht klar. Ich wüsste gern, was Nessie und Hako dazu meinen.


STOPP! So kann man das nicht sagen...
Röteln durchmachen heiss gar nix...
Wie beim Impfen auch gibt es auch hier Versager - mich zum Beispiel... ich hatte die Röteln als Kleinkind, als meine Schwester die Röteln 10 Jahre später aus dem KiGa mitbrachte bekam ich sie nocheinmal... Dann wurde der Titer bei meiner Einstellungsuntersuchung bestimmt und - ich wurde geimpft (weil Titer immer noch kaum vorhanden)... Seit dem ist der Titer im schützenden Bereich.
Ich denke, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der zu wenige Antikörper auch bei einer durchgemachten Krankheit herstellt... und mit einer Rötelembryopathie ist wahrlich nicht zu spassen.
Ich denke übrigens, dass es den Röteln-Einzelimpfstoff noch gibt, was sollten dem gebärfähige Frauen sonst bekommen, wenn der Titer zu niedrig ist? Immer gleich MMR?

Ich denke übrigens nicht ganz so schlecht über Mehrfachimpfungen generell, es gibt da durchaus bewährte Impfschemata - aber die Hexavac z.B. würde ich auch nicht geben. Ich wollte meinem Kind auch keine WiPo zumuten (wenn ich denn eines hätte...) oder zu mindest nur abgeschwächt... ich sehe immer noch keinen Sinn darin eine Krankheit durchzumachen, die sich vermeiden läßt.
Ich weiss allerding nicht, ob es Sinn mach eine MMR durch WMMR zu ersetzen.

LG, Nessie

Ach übrigens... ein Bekannter von mir hat von WiPo seine gewaltige Sehschwäche übrigbehalten (18 Dioptrin)sooo ungefährlich sind sie also doch nicht...

Offline Liesa

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Re:Krankheiten
« Antwort #13 am: 06. Dezember 2007, 16:13:03 »
Nessie, Ausnahmen gibt es immer. Aber warum soll dann gleich eine ganze Gesellschaft durchgeimpft werden?
Wenn man die Titer der gebärfähigen Frauen überprüft, ist es doch völlig egal, ob sie Röteln durchgemacht haben oder nicht.

Mit den verschwindend wenigen Fällen, bei denen sich Schäden nach Windpocken eingestellt haben, dürfte man ebenso wenig einer ganzen Gesellschaft Angst machen.

Ich will meine Kinder nun weiß Gott vor allem Schlimmen behüten, wäre aber nie auf die Idee gekommen, ihnen Windpocken nicht \"zuzumuten\".

Offline Gaston

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Re:Krankheiten
« Antwort #14 am: 06. Dezember 2007, 21:54:31 »
Nessie schrieb:
Zitat
... ich sehe immer noch keinen Sinn darin eine Krankheit durchzumachen, die sich vermeiden läßt.


Eine haltlose Behauptung. Diese Aussage muss erst mal bewiesen werden angesichts der Tatsache dass ständig auch geimpfte Menschen an der angeblich impfpräventablen Krankheit erkranken. (Grippe, Windpocken, Masern, Tuberkulose etc.)

 

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