Autor Thema: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren  (Gelesen 15761 mal)

Offline Singmaus!

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Hallo, zusammen!

Nach fast 14 Jahren und mittlerweile drei Kindern, habe ich eine Menge Erfahrungen, in Bezug auf die Impfungen, machen dürfen, die ich gerne einmal mitteilen möchte.

Ich hatte das Glück, dass ich einen anthroposophischen Kinderarzt hatte, dieser impfte erst ab dem ersten Lebensjahr und dann auch nur Tetanus/Diphterie und Polio.Mit der Impfung MMR wartete er immer bis zum 8. Lebensjahr, um den Kindern die Chance zu geben, diese Kinderkrankheiten auf natürlichem Wege zu erlangen.

Mein erster Sohn wurde dann mit gut einem Jahr gegen Tetanus/Diphterie und eine Woche später noch mit der Schluckimpfung gegen Polio geimpft. Soweit ich mich erinnern kann hatte er das noch gut verkraftet (er war ein 6 Monate voll gestilltes Kind und wurde auch nur homöopathisch behandelt, sofern er krank war).
Erst die Auffrischungsimpfung nach einem Jahr machte Beschwerden, zumindest äußerlich. Die Einstichstelle schwoll stark an und er war sehr unruhig. Er bekam homöopathische Mittel und es ging ihm bald besser. Ich schwor ihm aber damals schon, dass das seine letzte Impfung sei.
Nach ca. 8 Jahren habe ich dann doch noch mal aus Verunsicherung nur Tetanus auffrischen lassen. Das gleiche Drama wie damals. Sehr geschwollene Einstichstelle, bzw. der ganze Arm schwoll an und ich hatte Panik. Dazu mindestens ein halbes Jahr lang massive Konzentrationsstörungen. Er leidet bis heute an ADS und jetzt in der Pubertät kann er sich nur sehr schwer konzentrieren. Er bekam zwar nach der Impfung dann Thuja C200, danach ging es ihm wesentlich besser, aber die Konzentrationsstörungen sind leider geblieben.

Er ist sonst gegen nichts anderes geimpft und hat die Windpocken, Drei-Tage-Fieber, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit und Keuchhusten gehabt. Der Husten war zwar nervig, aber danach hat er riesige Entwicklungssprünge gemacht. Vorher fror er immer sehr schnell, nach dem Keuchhusten war es ein für allemal damit vorbei.

Meine Tochter wurde 1998 geboren und hatte nachdem ich sie mit 5 Montaten auf Flaschennahrung umgestellt hatte, schwere Neurodermitis bekommen. Das ganze Gesicht war wie eine einzige Kruste als wenn sie eine schwere Verbrennung gehabt hatte.

Mein damaliger Kinderarzt sagte, dass er sie solange sie so aussähe, auch nicht impfen würde. Ich bin ihm bis heute sehr dankbar für diese Einstellung. Sie hat ebenfalls die Windpocken gehabt und hat damals neben ihrem keuchhustenkranken Bruder geschlafen und ist nicht erkrankt.
Mittlerweile hatte ich mich auch immer mehr belesen und meine Angst vor einem Impfschaden wurde immer größer. Meine Tochter ist mittlerweile 11 Jahre alt, hat keine einzige Impfung, hat noch nie ein Antibiotikum gebraucht.
Seit letztem Jahr wissen wir, dass sie eine autistische Störung in Zügen hat, ich mag mir gar nicht ausdenken, wenn ich dieses Kind geimpft hätte.

Mein zweiter Sohn wurde 2003 zu früh geboren. Ich konnte ihn leider nicht stillen, das habe ich bis heute bereut. Er ist sehr häufig krank und hat auch schon mindestens drei Antibiotika gehabt. Jetzt wurden ihm die Polypen entfernt und ein Trommelfellschnitt gemacht. Ich gebe ihm für seinen empfindlichen Darm über einen längeren Zeitraum zwei bis drei Mal täglich Lactisol-Tropfen, das sind Milchsäurebakterien. Es geht ihm hiermit sehr gut. Er ist jetzt 6 Jahre als und hat auch keinerlei Impfungen. Auch er hat die Windpocken gehabt.

Nun habe ich endlich soviel Selbstbewusstsein entwickelt und werde meine Kinder nicht mehr impfen lassen.
Das hat aber auch lange gedauert, bis ich soweit war.

Wenn eine Kinderkrankheit ausbrechen sollte, nehme ich die lange Karenzzeit in Kauf. Ich habe das Glück, dass ich zu Hause bin und nicht arbeiten muss, somit habe ich auch andere Möglichkeiten, als Eltern, die arbeiten müssen.

Aus meiner Sicht sind Impfungen wirkliche Körperverletzungen. Schade, dass die Eltern so verunsichert werden.

Aber diese Entscheidung erfordert wirklich sehr viel Informattionsbedarf und man muss auch Alternativen für den Notfall haben, das finde ich wichtig. Ich habe auf jeden Fall vor Kinderkrankheiten keine Angst und spreche auch mit meinen Kindern darüber. Wenn sie erwachsen sind, müssen sie selbst entscheiden.

Als Tetanus-Vorbeugung gebe ich homöopathisch bei verdächtigen Wunden 1 Gabe Arnica C30, 1 Gabe Hypericum C30 und 1 Gabe Ledum C30.
Wichtig ist die richtige Wundversorgung, die Wunde muss bluten, damit eventuelle Erreger herauskommen. Gut desinfizieren und danach die vorgenannten Mittel verabreichen.

Aber wenn man sich doch lieber, des besseren Gefühls wegen, einer Tetanus-Impfung unterziehen möchte, dann rate ich zur Impfung nach dem Vollmond und einer anschließenden Gabe Thuja C200 und nach 8 Tagen nochmal das gleiche Mittel.Und vor allem nur eine Imfung gegen Tetanus und nicht Tetanuss/Diphterie.
Der Körper und die Seele haben es leichter, sich nur mit einer Krankheit auseinanderzusetzen.

Ich freue mich, dass es noch so viele andere impfkritische Mitmenschen gibt.

Liebe Grüße

Singmaus


Offline Baumidd

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Aw: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren
« Antwort #1 am: 04. Oktober 2009, 20:27:08 »
Hallo Singmaus,

erstmal herzlich willkommen hier und vielen vielen Dank für deinen interessanten Bericht. Ich habe es schon immer irgendwie bedauert, daß ich selber keinen Vergleich habe...1. hab ich nur ein Kind und 2. würde ich das keinem Kind antun, nur damit man mal einen Vergleich hat...Aber interessant wäre es schon...;)

LG
Baumidd

Offline Singmaus!

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Aw: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren
« Antwort #2 am: 05. Oktober 2009, 08:03:41 »
Hallo, Baumidd,
vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung. Ja, ich denke hier werde ich mich endlich mal gut über das Thema austauschen können.

So wie ich das dann verstehe, ist Dein Kind auch nicht geimpft, das ist doch super.

Alles Liebe
Singmaus

Offline Baumidd

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Aw: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren
« Antwort #3 am: 05. Oktober 2009, 12:05:05 »
Singmaus, hier kannst du dich gut austauschen. Es gibt hier wirklich ein paar sehr nette und kluge Köpfe hier...zumal man sich hier wirklich sachlich austauschen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und ohne sich zu rechtferigen. :)

Ja, mein Kind ist nicht geimpft. War ein harter und beschwerlicher Weg bis dahin, aber nun sind wir in guten Händen (was den Arzt betrifft).

LG
Baumidd


Offline Singmaus!

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Aw: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren
« Antwort #4 am: 06. Oktober 2009, 09:04:18 »
Hallo, Baumidd,

das finde ich prima. Wie alt ist dein Kind denn? Und was für eine Ausbildung hat Dein Arzt? Ist das ein Kinderarzt?

Nun, hier oben im Münsterland gibt es leider nicht viele Ärzte, die so kritisch sind.

Aber interessant ist noch, dass eine Ärztin aus unserem Bekanntenkreis, so gegen das Impfen ist, obwohl sie selbst an Polio erkrankt ist und schwere körperliche Missbildungen davongetragen hat. Auch spricht sie sich immer schon gegen die Tetanus-Impfung aus, das finde ich bewundernswert.

Bis dahin
Singmaus

Offline Baumidd

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Aw: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren
« Antwort #5 am: 06. Oktober 2009, 20:48:56 »
Mein Kind ist jetzt knapp 1 1/2 Jahre alt und ist putz und munter. Der Arzt ist kein Kinderarzt, aber zumindest ist er sehr impfkritisch und macht anthroposophische Medizin. Er hat jetzt auch eine neue Partnerin, die macht die reine Homöopathie mit...Also bin ich eigentlich gut versorgt. ;)

LG

Offline Singmaus!

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Aw: Meine Erfahrungen mit meinen drei Kindern in den letzten 14 Jahren
« Antwort #6 am: 07. Oktober 2009, 09:04:48 »
Hallo, Baumidd.

Da freue ich mich für Dich, dass Du so ein Glück mit Deinem Arzt hast.

Ich hoffe nur, dass in Deutschland die Impffreiheit bestehen bleibt.

Liebe Grüße
Singmaus

 

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