Autor Thema: Brief der Charité mit Scanbogen für U-Untersuchungen  (Gelesen 5132 mal)

Offline sophie

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Brief der Charité mit Scanbogen für U-Untersuchungen
« am: 13. Juli 2010, 09:14:35 »
vor einigen Tagen habe ich, sowie wohl viele andere menschen auch, einen brief der charité berlin erhalten indem man auf eine neue gesetzgebung zum schutze von kindern aufmerksam gemacht wurde und dem hinweis, dass man nun einen sog. scanbogen in sein kinder-untersuchungsheft legen solle, damit die daten anonymisiert (?) weitergeleitet werden könnten, um dadurch kontrollieren zu können, ob kinder wohl verwarlosen oder nicht.

ich habe diesen bogen zerrissen und in den mülleimer geschmissen. nun muss ich wohl bei einer der nächsten u-untersuchungen damit rechnen, dass ein sozialarbeiter oder ähnliches bei mir auftaucht, weil man davon ausgehen könnte, dass ich nicht bei der untersuchung gewesen sei und mein kind evtl. verwarlost in einer ecke liegen könne.

hammerhart. statt die sache an der wurzel zu packen nun die totale kontrolle. erstens bin ich doch, entschuldigt wenn ich falsch informiert bin, nicht gesetzlich verpflichtet zu den u- untersuchungen zu gehen (unabhängig jetzt davon, dass ich ja hingehe). Wie kann dann ein gesetz darauf basieren. durch diese sog. kontrolle wird doch nur jetzt jeder hinz und kunz dazu genötigt zu der u- untersuchung zu gehen. und was das hauptziel dieser untersuchungen ist, weiss hier ja wohl jeder.

kinderschutz schön und gut. aber es kann doch nicht sein, dass ich durch u- untersuchungen, die doch freiwillig sind, am ende einen kontrolleur in meine wohnhung lassen muss, der meint beurteilen zu können ob mein kind gut oder schlecht versorgt wird ... !???

ich bezweifle ausserdem, dass durch untersuchungen, die ja dann später alle schaltjahre mal vorkommen irgendetwas verändert wird. ich denke, dass mal schon jetzt jeder hirni zu den u´s geht. desweiteren scheint es mir völlig unlogisch warum diese normale untersuchung ohne scanbogen, in kombination mit "kontrollierendem jugendamt", das ja bei auffälligkeiten benachrichtigt wird, nicht gereicht hat. dort hat schon keiner eingegriffen. warum sollte das jetzt anders sein? für mich scheint das einzig ein zwang zur u-untersuchung zu gehen. und dort wehren sich ja die wenigsten gegen die beste einnahmequelle der pharmaindustrie.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 363 »


 

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