Autor Thema: U- Untersuchungen----Streitgespräche wegen Nichtimpfen---- Rechtliche Lage----  (Gelesen 5508 mal)

Offline kunksmuhme

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Hallo zusammen, gestern war ich mit meiner Tochter zur U7a und wie immer zu den U´s gibt es zum Schluss die elendigen Diskussionen über das Impfen und Nicht Impfen.:taube Ohren Ich bin es einfach leid mit dem gleichen  Arzt darüber zu diskutieren, zumal ja er weiß, dass ich meine Meinung nicht ändern werde.
Es zählt nicht mehr das gesunde Kind.
Meine Tochter war dieses Jahr lediglich mal hier und da erkältet und andere Kinder aus unserem Bekanntenkreis, die komplett durchgeimpft sind, mindestens sechsmal hintereinander Mittelohrentzündungen hatten usw.....:super:

Naja, jedenfalls dachte ich, such dir einen anderen Arzt, der impfkritisch eingestellt ist, aber die sind völlig überlaufen, aber---- am Telefon einer Praxis war man mir in meinem "Dilemma" behilflich und man hat mich mal über die rechtliche Lage des Kinderarztes aufgeklärt.

Nun es ist so, dass der Azrt verpflichtet ist durch das Gesetz und seines Eides, diese Impfaufklärung jedes Mal zu den U- Untersuchungen durchzuführen, ja sogar die Erziehungsberechtigten in ein Streitgespräch zu verwickeln, welches dann auch noch dokumentiert wird ohne unser Wissen....TYPISCH....Deutschland...
Und man kann dem entgegenwirken, in dem man dem Arzt etwas Schriftliches in die Hand gibt, dass das Kind nicht geimpft werden soll.
Dann kann der Arzt im "Schadensfall durch das gewünschte "Nichtimpfen" auch nicht verklagt werden. Es ist in der Vergangenheit schon vorgekommen, dass die Erziehungsberechtigten den Azt verklagt haben, weil die nicht richtig aufgeklärt wurden und auch deswegen nicht geimpft haben.

So hatte ich das bisher nicht gesehen und ich werde meinem Kinderarzt noch etwas schriftliches geben, denn ansonsten ist er vollkommen ok.

Diese Schreiben gibt es auf der Website.... www.aegis.ch, bezieht sich auf die Tetanusimpfung, denke ich, kann man ja ergänzen auf alle empfohlenen Imfungen der STIKO.

Wie geht Ihr damit so um???

Bin gespannt auf eure Antworten... und Erfahrungen...

Liebe Grüsse Kunksmuhme
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 381 »
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Offline Roland

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Hallo Kunksmuhme,

Danke für die Information. Ja, ich denke, so ist es. Nur wenige Ärzte haben da genug Rückgrat, weil sie sich gegen Klagen absichern wollen und müssen. Paradoxerweise kann man den Arzt natürlich nicht verklagen, wenn es einen Impfschaden gab, vermutlich hat das selbst dann keine Aussicht auf Erfolg, wenn in der "Impfaufklärung" gar keine Nebenwirkungen erwähnt wurden. Der Arzt hat sich ja nur an Empfehlungen und an die gängige Praxis gehalten. Bestenfalls haftet der Hersteller des Impfstoffs.

So traurig diese Situation ist, vermutlich ist es wirklich eine gute Lösung, dem Arzt etwas schriftlich in die Hand zu geben, wenn er im Gegenzug damit einverstanden ist, das Thema nicht mehr auf den Tisch zu bringen. Das spart allen Seiten viel Kraft und Nerven. Am besten man fragt den Arzt direkt danach. Wenn er kein knallharter Impfbefürworter ist, wird er sich wohl darauf einlassen.

Andererseits gibt es ja oft nicht nur beim Impfen Meinungsverschiedenheiten, sondern auch bei der Behandlung von Krankheiten usw. Insofern ist es natürlich immer noch sinnvoll, sich einen Arzt zu suchen, der auf einer ähnlichen Wellenlänge liegt oder der zumindest die eigene Haltung kennt und respektiert.

LG,
Roland

 

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