Autor Thema: Bangemachen gilt nicht - Versuch einer wissenschaftlichen Antwort auf einen impfkritischen Text  (Gelesen 30599 mal)

Offline impfkritik-kritiker

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Bangemachen gilt nicht (im Anhang als PDF)

Versuch einer wissenschaftlichen Antwort
auf den impfkritischen Text
„Ungeimpfte Kinder sind gesünder“

Der Artikel „Ungeimpfte Kinder sind gesünder“ (http://efi-online.de/PDF/ ungeimpftegesuender.pdf) von der Interessensgemeinschaft EFI – Eltern für Impfaufklärung trägt im Titel ein fast schon religiöses Bekenntnis.

Die meisten Behauptungen und Berechnungen des Artikels entsprechen jedoch nicht wissenschaftlichen Standards, was im Folgenden nachgewiesen werden soll. Ferner sind Berechnungen und Grafiken des Artikels grob fehlerhaft.

Die EFI wird ersucht, als Reaktion auf diese Kritik entweder ihre Behauptungen wissenschaftlich zu belegen und ihre fehlerhaften Berechnungen zu korrigieren, oder aber diese aus dem Netz zu
entfernen. Andernfalls fügt sie als unseriöse Panikmache den Impfkritikern mit deren teilweise berechtigten Anliegen unnötigen Schaden zu.

Der Autor dieses hier vorliegenden Textes „Bangemachen gilt nicht“ ist selbst Arzt und hat keinerlei Verbindungen zu Pharmakonzernen. Er zieht die Anonymität fruchtlosen Diskussionen vor und würde sich freuen, wenn die EFI vorliegenden Artikel als Kritik auf ihrer Webseite auch veröffentlichen würde. Ein Kontakt ist möglich unter https://privacybox.de/impfkritikkritiker.msg

Kritik des Textes
Der Artikel „Ungeimpfte Kinder sind gesünder“ bezieht seine Aussagen und Meinungen zu einem großen Teil auf die KIGGS-Studie (www.kiggs.de) und behauptet zur Veröffentlichung der KIGGS-Studie:
1. Behauptung: „Der Zusammenhang zwischen Impfstatus und Gesundheit wurde [...] komplett ausgespart.“
Fakt: Eine Suche zu dieser Fragestellung in der wissenschaftlichen Referenzdatenbank Pubmed mit dem Suchbegriff KIGGS ergibt
(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=KIGGS)
112 veröffentliche Studien. Eine Subauswertung (http://www.ncbi.nlm.nih.gov /pubmed?term=KIGGS
%20AND%20IMMUNIZATION) ergibt 7 Studien, die zum Teil sogar unentgeltlich zur Verfügung stehen. Sie widerlegen die Behauptung, der Zusammenhang Impfstatus und Gesundheit würde ausgespart.
Gleich an zweiter Stelle kommt auch die (ebenfalls frei verfügbare) Arbeit „Impfstatus und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“[1] , die exakt diese Thematik umfassend darstellt.

2. Behauptung: „Noch nicht einmal das häufig in der Öffentlichkeit diskutierte Thema „Impfungen als Auslöser von Allergien“ wurde erwähnt.“
Fakt: Seit Abschluss der ersten KIGGS-Studie 2006 wurden 2.206 Studien zu diesem Thema in Pubmed veröffentlicht (Suchanfrage „Allergy AND immunization“ + Datum). Auch die RKI-Publikationsliste verzeichnet zu diesem Thema alleine im Rahmen der KIGGS-Studie seit 2006 weit mehr als 100 Studien zu diesem Thema.
Download: http://www.kiggs.de/experten/downloads/dokumente/Publikationsliste_11072011.pdf

Die Behauptung, dass eine wissenschaftliche Diskussion zum Thema „Impfungen als Auslöser von Allergien“ nicht erwähnt wurde und wird, ist nicht richtig. Des weiteren sei auf die (auch online frei verfügbare) ausführliche Diskussion z.B. im Deutschen Ärzteblatt verwiesen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?
src=suche&p=impfstatus+von+kinder+und+jugendlichen&id=80866

3. Behauptung: „Nachdem die 6fach-Impfstoffe, die kleinen Babys ab der 9. Lebenswoche (!!) mehrfach verabreicht werden, wegen einer Häufung von Todesfällen ins Gerede gekommen waren, wurden von 2005 bis 2008 alle unklaren Todesfälle in den ersten beiden Lebensjahren auf den Zusammenhang zu Impfungen untersucht. Die Ergebnisse sollten eigentlich Ende 2008 veröffentlicht werden. Bis heute ist jedoch keine einzige Veröffentlichung zu diesem Thema erfolgt. “
Fakt: Die vom Autor zitierte TOKEN-Studie wurde abgeschlossen – eindeutiges Fazit der Studie: Das Sterberisiko ist nach Sechsfachimpfung nicht erhöht, alle Ergebnisse sind öffentlich einsehbar, verschiedene Veröffentlichungen dazu liegen vor:https://ssl.scroogle.org/cgi-bin/nbbwssl.cgi
http://www.rki.de/cln_234/nn_2030884/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2011/10__11,templateI
d=raw,property=publicationFile.pdf/10_11.pdf

Anmerkung: Der vorliegende EFI-Artikel wird mit 15.2.2011 datiert, die Ergebnisse der TOKEN-Studie wurden später, am 14.3.2011 unter o.g. Link publiziert. Somit wäre der Autor aber zumindest nach guter wissenschaftlicher Praxis dazu verpflichtet, seinen Artikel zu aktualisieren und nicht veraltete und falsche Informationen weiterhin (17.10.2011) auf der Webseite zu veröffentlichen.

Weiter im Artikel folgen Ausführungen des Autors zur Datenauswertung. Die aufgestellten Behauptungen zu manipulierten Datensätzen sind schwerwiegende Anschuldigungen, die der Autor nicht durch Daten belegt, wie es wissenschaftlichen Arbeitsgrundsätzen entsprechen würde.
Auch gab es zu KIGSS eine öffentliche Diskussion (s.o.). Nicht nur der EFI-Autor, sondern Hunderte von Experten verschiedenster Fachrichtungen hatten und haben unbeschränkten Zugang zu allen Daten. Bis heute wird der sehr schwerwiegende Vorwurf der Manipulation nur von einem
einzigen impfkritischen Laien erhoben. Er ist jetzt gefordert, seine Behauptung wissenschaftlich fundiert z.B. auf seiner EFI-Homepage darzulegen.

4. Behauptung: „Diese Unterscheidung [zwischen geimpften und nicht geimpften Kindern] wäre deswegen wichtig gewesen, weil die kränklichen und deswegen wenig oder nicht geimpften Kinder die Statistik der bewusst nicht geimpften und vor Gesundheit strotzenden Kinder verschlechtert. “
Fakt: Dies ist eines von mehreren Beispielen, wie der Autor entgegen jeglicher wissenschaftlicher Sorgfalt unzulässige Kausalitätsvermutungen anstellt. Es ist ein schwerer handwerklicher Fehler, in einer wissenschaftlichen Arbeit eine Kausalität anzunehmen („nicht geimpfte Kinder strotzen vor Gesundheit“), die nicht belegt wird. Insbesondere wenn der Autor sich mit dieser Kausalitätsvermutung entgegen den wissenschaftlichen Konsens stellt.

5. Behauptung: „Geimpfte Kinder haben fast doppelt so häufig Neurodermitis, mehr als doppelt so oft Heuschnupfen und 5 Mal so oft eine Nickelallergie wie ungeimpfte“
Fakt: Hier unterlaufen dem Autor erneut wesentliche Fehler, denn er missachtet das große Konfidenzintervall bei kleiner Stichprobe. Auch die absoluten Prozentzahlen sind in der Grafik irreführend und falsch dargestellt. Denn, wie aus den Daten (Tabelle 2, aus [5] ) ersichtlich ist, liegt das 95%-Konfidenzintervall aufgrund der kleineren Stichprobe zwischen 2,8 und 22. Auch ist dem Autor entgangen, dass der Wert p mit 0,4630 in der Gruppe der 11-17 Jährigen der Population „allerg. Rhinokonjunktivitis“ nicht signifikant ist.
Fast noch erstaunlicher ist -neben derart groben statistischen Fehlern- aber die irrige Annahme des Autors, dass nur ihm eine Verdoppelung der Neurodermitis-Rate aufgefallen wäre, während diese Sensation Hunderten von Experten entgangen sein müßte.
Fazit: Erneute Kausalitätsfehler, Missinterpretation von statistischem Grundwissen.

6. Behauptung: „Meiner Ansicht nach sind [...] Zusatzstoffe für einen Großteil der Nebenwirkungen nach Impfungen verantwortlich, praktisch nicht erforscht und leider auch kaum in der Packungsbeilage angegeben.“
Fakt: „Vor einigen Jahren hatten zwei amerikanische Mediziner die These aufgestellt, der in den USA registrierte Anstieg von Autismusfällen
hänge mit dem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel Thiomersal in manchen Impfstoffen zusammen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das US-amerikanische "Institute of Medicine" sowie die europäische
Arzneimittelbehörde EMEA sind inzwischen [...] unabhängig voneinander zu dem Schluss gelangt, dass die verfügbaren Studien gegen einen solchen
Zusammenhang sprechen.
Gleichwohl haben die Pharmahersteller auf die heftige Debatte reagiert: Für alle generell empfohlenen Schutzimpfungen sind inzwischen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar.“
Zitat aus :
http://www.rki.de/cln_234/nn_197444/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20
__Einwaende.html?__nnn=true

Damit steht auch beim breit diskutierten Thiomersal als Zusatzstoff wieder eine unbelegte Laien-Behauptung den wissenschaftlich fundierten Aussagen mehrerer unabhängig voneinander forschenden internationalen Institutionen gegenüber.

7. Behauptung: „Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sind Störungen in der Entwicklung des Gehirns. Auch hier gibt es seit Jahrzehnten kompetente Kritiker, die Zusammenhänge zwischen allen möglichen kleinen und großen Hirnerkrankungen und Impfungen sehen. “
Fakt: Weder nennt der Autor Namen dieser Kritiker noch Erkrankungen, die ausgelöst werden sollen. Dies widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Arbeitsweise. Hingegen reicht eine Suche z.B. im Standardwerkzeug Pubmed aus, um festzustellen, dass es umfangreiche Studien gibt, die eben
gerade keinen statistischen Zusammenhang zwischen Multipler Sklerose, Autismus oder anderen neurologischen Erkrankungen finden konnten [6].

8. Behauptung: „Geimpfte haben häufiger eine Brille, leiden häufiger unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und mussten 3 Mal häufiger in eine Sprachtherapie bei einem Logopäden.“
Fakt: Erneut begeht der Autor den Fehler, die Daten falsch zu interpretieren, bzw. Konfidenzintervall oder Signifikanzniveau richtig einzuordnen. Anders ist nicht zu erklären, dass alle anderen Experten außer ihm aus diesen Daten folgendes einfaches Urteil fällen konnten:
“Neben atopischen Erkrankungen wurden weitere Krankheiten wie obstruktive Bronchitis, Lungen- und Mittelohrentzündung, Herzkrankheit, Anämie, Epilepsie sowie Aufmerksamkeitsdefizit- und
Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) zwischen Ungeimpften und Geimpften verglichen. Auch hier ergaben sich keine wesentlichen Unterschiede in den Lebenszeitprävalenzen. “
Zitat aus: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&p=impfstatus+von+kinder+und+jugendlichen&id=80866

9. Behauptung: „Erklärt werden kann [die erhöhte Infektanfälligkeit] mit dem Stress, den das Immunsystem mit Impfungen hat [...]. “
Fakt: Auch hier wird ein lange wissenschaftlich widerlegter Mythos falsch erklärt. Das kindliche Immunsystem setzt sich fortwährend mit vielen Krankheitserregern gleichzeitig auseinander. Konservative Schätzungen gehen von der möglichen Bewältigung von 1000 Erregern gleichzeitig aus. Auch wurde mehrfach bestätigt, das leichte Erkrankungen die Impfantwort in Kinder nicht einschränken [2,3,4].
Nachdem dem Autor die gleichen Interpretationsfehler (Stichwort: Konfidenzintervall/Signifikanz bei kleinen Stichprobengrößen) bei Mittelohrentzündungen und Lungenentzündungen unterläuft (S.4, Mitte), fördert er eine schier unglaubliche Entdeckung bei Impfstoffen zutage, die keiner außer ihm bemerkt haben soll: „Über 5 % der geimpften Kinder haben die die Diagnose Skoliose, das ist eine Verdrehung oder Verkrümmung der Wirbelsäule.“
Der Autor interpretiert diese Ergebnisse als „hochsignifikant“ (den Begriff Konfidenzintervall konsequent ingorierend) und „erschütternd“. Erschütternd ist jedoch vielmehr, dass der Autor durch die durchweg fehlerhafte Analyse und Interpretation der KIGGS-Daten, wie oben gezeigt, wissenschaftlich eindeutig widerlegte und falsche Schlüsse zieht.
Der Autor ist nun gefordert, auch um der in Teilen berechtigten Impfkritik nicht weiter Schaden zuzufügen, seine fehlerhaften Behauptungen entweder zu korrigieren, oder aber diesen Text
wissenschaftlich zu widerlegen.

Nachwort
Im Internet gibt es eine unübertroffene Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt.
Problematisch wird dies in bestimmten Teilbereichen, zum Beispiel bei Gesundheitsthemen.
Hier tummeln sich mehr Meinungen als Autoren, und je nach Ausrichtung und Ziel werden Informationen, Meinungen jeglicher Qualität und Zielrichtung publiziert.
Warum schenken Eltern einer solchen Einzelmeinung einer Laienorganisation mehr Vertrauen als Hunderttausenden von Kinderärzten, Pharmakologen und wissenschaftlichen Organisationen in der ganzen Welt ?

Weil sie eine pseudowissenschaftliche Legitimierung für ihre bereits feststehende impfkritische Haltung brauchen ?

Letztendlich geht es um Vertrauen.
Ich vertraue meiner Autowerkstatt, dass sie mein Auto ordentlich inspiziert und die Bremsen überprüft, damit ich keinen Unfall baue. Ich vertraue darauf, dass mein KFZ-Mechaniker eine gute Ausbildung hat und seinen Job mehr oder minder gut macht, obwohl es sicher auch schwarze
Schafe in der Branche gibt.
Wenn ich von Bremsen Ahnung hätte, würde ich vielleicht mit meinem KFZ-Meister ein Fachgespräch führen, oder mein Auto selbst warten. Aber dann bräuchte ich auch Werkzeuge und eine Hebebühne. Ich würde mir aber nur schwerlich zutrauen, durch Do-it-yourself-Bücher mein
Auto selbst zu warten.

Ähnlich verhält es sich mit Gesundheit und Impfungen: Entweder man vertraut seinem Kinderarzt, der eine Impfung für das Kind empfiehlt, oder nicht. Genauer gesagt vertraut man seiner Ausbildung, darauf dass er sich kritisch und fundiert mit der Materie beschäftigt und dass er nach bestem Gewissen und der bestmöglichen Evidenz eine Impfempfehlung abgibt. Natürlich soll und muss er zugänglich sein, auf Fragen antworten und seine Entscheidungen begründen können. Er wird wahrscheinlich sogar zu ihm vorgelegten impfkritischen Artikeln Stellung nehmen, wenn ihm
die Zeit dazu bleibt.
Wer aber kein Vertrauen zu Ärzten hat, der fragt sie auch nicht um Rat, sondern der bildet sich seine Meinung im Netz. Und das Problem ist, dass hier viele Meinungen und Behauptungen kursieren, die sich leider nicht an weltweit gültige wissenschaftliche Mindeststandards halten. Dadurch
werden Eltern verunsichert und im schlimmsten Fall setzen sie ihr Kind unnötigen Risiken aus.

Weiterführende Literaturempfehlungen
Schutzimpfungen – 20 Einwände und Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-
Instituts:
http://www.rki.de/cln_234/nn_197444/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20
__Einwaende.html?__nnn=true

Impfsicherheit heute [6]
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?
src=suche&p=impfsicherheit+heute&id=61244

Einleitung: In Deutschland gibt es eine unüberschaubare Fülle impfkritischer Informationen, die über alle Medien – insbesondere im Internet – verstreut sind. Anliegen dieser Publikation ist es, die
hohe Sicherheit moderner Impfstoffe und ihre kontinuierliche Überwachung darzulegen und ungerechtfertigte impfkritische Einwände zu entkräften.
Methodik: Die Autoren führten eine selektive Literaturrecherche durch. Auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Publikationen, die ebenfalls selektiv recherchiert wurden, werden impfkritische Einwände beurteilt.
Ergebnis: Die Unbedenklichkeit und die Sicherheit moderner Impfstoffe werden durch große klinische Studien vor der Zulassung ermittelt. Nach der Zulassung wird die Sicherheit des Impfstoffs ständig überwacht und entsprechende Ergebnisse werden veröffentlicht.
Diskussion: Die Prüfung der Daten zeigt, dass die vorgebrachten Zweifel an der Sicherheit von Impfstoffen unbegründet sind.

Literaturquellen
Die Internetrecherche wurde zwischen dem 17.10.2011 und 19.10.2011 durchgeführt.

1. Schmitz R, Dr. oec. troph., Christina Poethko-Müller, Dr. med., Sabine Reiter, Dr. rer. nat., and Martin Schlaud, MSc, PD Dr. med.:Vaccination Status and Health in Children and Adolescents:
Findings of the German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS), http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3057555/pdf/Dtsch_Arztebl_Int-108-0099.pdf

[2] Lyren A, Leonard E.: Vaccine refusal: issues for the primary care physician. Clin Pediatr (Phila)2006; 45:399.

[3] Offit PA, Quarles J, Gerber MA, Hackett CJ, Marcuse EK, Kollman TR, Gellin BG, Landry S: Addressing parents' concerns: do multiple vaccines overwhelm or weaken the infant's immune system? Pediatrics.

Verteiler:
info@impfschutzverband.de
martin.frischknecht@fritonex.ch
rolf.grund@koeln.de
efi@efi-online.de
efi@augusta.de
moderator@impfkritik.de
info@aegis.at
johann@loibner.net
igaerzte@aegis.at
info@efi-dresden.com


Offline sophie

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eine impfung mit einer wartung zu vergleichen ist ja mal das größte.

ein auto, das ich vor 3 monaten gekauft habe, gebe ich mit sicherheit nicht in die werkstatt um es warten zu lassen und ihm vorsorglich schon mal ein paar teile kaputt machen zu lassen, denn sie könnten ja irgendwann sowieso mal kaputt gehen, und dann kann ich froh sein, das es hier in der werkstatt passiert und nicht auf der autobahn wo man sterben könnte ... äääh!? hallo!??

bei einem 3monate alten säugling soll ich das machen. der kommt pumperlgsund auf die welt, ist das reinste geschöpf, das man sich vorstellen kann, und dann soll ich ihm vorsorglich, er könnte ja irgendwann man eine krankheit bekommen, ne schöne ladung aluminium, formaldehyd, antibiotika oder am besten noch quecksilber spritzen lassen.

entschuldigung, das hat nichts damit zu tun, dass man hier auf irgeneinen menschen im internet hört, sondern damit, dass man sich als "stolzer besitzer eines neuen autos" keine blödsinnigen sachen verkaufen lässt.

der arzt ist nämlich nichts anderes: ein verkäufer. im besten fall noch ein dumm-studierter verkäufer.

gute nacht.

Offline admin

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Lieber Verfasser von "Bangemachen gilt nicht"

Wenn Sie sich schon die Mühe machen, sich "wissenschaftlich" mit impfkritischen Texten auseinanderzusetzen, dann wäre es auch angebracht, diesen Text nicht einfach anonym zu posten. Oder haben Sie schon mal eine wissenschaftliche Arbeit gesehen, bei der man vergebens nach den Autoren suchen musste?


admin

Hier ist im übrigen der Orginaltext, auf den siche der anonyme Autor bezieht
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 62 »

Offline impfkritik-kritiker

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Hallo Admin, hallo Sophie,
auch wenn ich mir vorgenommen hatte, mich nicht zu äussern, sondern einfach mal eine wissenschaftlich fundierte Kritik meiner Kritik abzuwarten, nun doch kurz, weil ich bereits angegriffen werde.

Warum ich anonym bleibe: Weil gleich das erste Posting von s"ophie" mich als "dumm-studierten verkäufer" beschimpft. Und weil Sie, "admin", Moderator übrigens auch keinen Realname haben :-).

Es wäre schön, wenn Sie meinen Text mal lesen würden, bewerten würden und gerne kritisch, aber wissenschaftlich hinterfragen würden.

Dazu habe ich ihn geschrieben.

Wer äußert sich zum schlichtweg fehlinterpretierten Konfidenzintervall der EFI-Online ?
DAS wäre mal ein Posting wert !

Eine Diskussion a la Sophie "ne schöne ladung aluminium, formaldehyd, antibiotika oder am besten noch quecksilber spritzen lassen." ist unwissenschaftlich und unseriös. Ich empfehle dringend, entweder die eigene Meinung zu begründen oder vorher unten folgenden Text zu lesen und ggf. andere Studienergebnisse vorzulegen, oder aber einfach ansonsten bei solchen Themen nicht mitzudiskutieren.
Denn: Ich weiß auch nicht, wie die Bremsen meines Autos funktionieren. Deswegen weiss ich es aber dann auch nicht besser, sondern überlasse es meine Autowerkstatt.

RKI-Artikel zu den häufigsten Impfkritker-Fragen:
http://www.rki.de/cln_234/nn_197444/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen__20__Einwaende.html?__nnn=true
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 3129 »


Offline sophie

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ich weiss nicht was ich an der verträglichkeit einer "ladung aluminium, formaldehyd, antibiotika oder am besten noch quecksilber" noch wissenschaftlich begründen soll. all die statistiken und studien, die dazu bestehen, können gefälscht oder ja nach studiendesign nach belieben ausgelegt werden. ausserdem hab ich schon den widersinn ihres werkstatt-vergleichs angesprochen.

alles gute. mehr habe ich dazu nicht zu sagen. jeder lebt in seiner welt.

Offline philadelphia

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Bangemachen gilt nicht; "13-Jährige stirbt an den Spätfolgen der Masern". So wurde gestern in der Presse berichtet.

Ich kann nicht mit wissenschaftlich fundierten Studien aufwarten, aber das was ich erlebt habe, genügt mir um mit Impfungen vorsichtig zu sein bzw. mich nie mehr impfen zu lassen. Unsere Mutter (sie war Mutter von 8 geimpften Kindern, und zu Lebzeiten noch von 18 Enkelkindern) wurde wie von der STIKO empfohlen jedes Jahr gegen Grippe geimpft und jedes Mal kränkelte sie nach der Impfung. Nach dem vorletzten Mal stürzte sie wegen Kreislaufbeschwerden und eine Krankenhausbehandlung war notwendig. Während dieses Krankenhausaufenthalts hat nie ein Arzt eine mögliche Impfnebenwirkung bedacht, nein man hat ihr auch die bei bettlägerigen Personen und noch dazu mit zwei gebrochenen Armen eigentlich nicht zu verabreichenden Bisphosphonate gegeben und noch dazu nicht einmal den Vorschriften entsprechend. Und so wurde im darauffolgenden Dezember halt wieder die Grippeimpfung verabreicht und wieder kam es zu Kreislaufbeschwerden und wieder zum Sturz und wieder war eine Krankenhauseinweisung notwendig und dann wurde noch die Tetanusauffrischimpfung daraufgespritzt (ohne zu berücksichtigen, dass eine solche erst nach 10 Jahren notwendig gewesen wäre) und die Bisphosphonate wurden wieder ohne Beachtung der Einnahmevorschriften verabreicht und die daraus resultierenden Beschwerden wurden halt mit neuen Tabletten (zum Frühstück einen Cocktail mit 7 Tabletten), Spritzen, Zäpfchen usw. bekämpft und dann war schnell ausgekämpft.
Solche Vorfälle werden unter den Teppich gekehrt, denn ein Meldung erfolgte trotz meiner Hinweise nicht und keiner der zahlreichen (gut bezahlten) Mediziner hatte anscheinend von Neben-/Wechselwirkungen und der ordnungsgemäßen Einnahme der Medikamente eine Ahnung. Wäre nicht geimpft gewesen, was wäre dann gewesen???? Bei einer Erkrankung wäre wahrscheinlich das Nichtgeimpftsein groß zur Sprache gekommen, aber es war ja geimpft und dann ist alles wurst .... .......
 
Wer mit Bangemachen Werbung macht, das sind doch die zahlreichen teueren "Aufklärungsbroschüren" zu Impfungen und wir Verbraucher zahlen fleissig, denn wer bezahlt denn die Impfungen und die dann evtl. notwendigen Behandlungen - die Krankenkasse und von wessen Geld finanziert die KK diese? Hätten wir vor diesem nicht mehr rückgängig zu machenden Ereignis wirklich über die tatsächlich möglichen Nebenwirkungen Bescheid gewusst, wir hätten nach den aufgetretenen Beschwerden mit Sicherheit keiner erneuten Impfung zugestimmt.

Offline admin

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Hallo Unbekannt,

ich würde vorschlagen, Sie setzen sich direkt mit Frau Kögel-Schauz auseinander. Ich denke, Frau Kögel-Schauz kann Ihnen zu jedem Ihrer Kritikpunkte eine Anwort liefern.
Dazu wäre es aber notwendig, sich zu outen. EInem Dr. Unbekannt wird Frau Kögel-Schauz nicht antworten wollen.

Und zum Thema Zusatzstoffe in Impfstoffen. Es gibt eine ganz neue Studie zu Aluminium in Impfstoffen. Ich habe dies auf der englischen Seite im Newsbereich gepostet.
http://www.vaccineinjury.info/news/440-aluminum-vaccine-adjuvants-are-they-safe.html
Einer von vielen zum Thema. Aus einem aktuellen Artikel in "Trends in Immunology":

Zitat
Aluminiumhydroxid (oder -phosphat) liegt in den Impfstoffen in Nano-Partikeln vor und absorbiert das Impfantigen. An der Impfstelle führt es zu einer künstlichen Entzündung, denn Fresszellen „essen“ es, sterben und bringen dadurch die Entzündungskaskade in Gang. Dadurch wird die Immunantwort auf das Impfantigen verstärkt oder überhaupt erst ausgelöst.  Die beiden gebräuchlichen Adjuvantien Aluminiumhydroxid und Aluminiumphosphat haben dabei sehr unterschiedliche biochemische Wirkungen, ebenso wie das neue Adjuvans "Imject Alum".
Bereits eine Stunde nach der Injektion findet man Aluminiumpartikel im Blut. Im Nervengewebe kann das Aluminium zu Entzündung und Zellapotpose führen.
Aluminium kann auch die Immunantwort auf andere Biomoleküle auslösen oder verstärken, die „zufällig“ in der Nähe sind, funktoniert dann sozusagen als „indirektes“ Adjuvans. Bei oraler Gabe etwa kann Aluminium Nahrungsmittelallergien auslösen.
Aluminium kann auch selber antigene Wirkung im Körper ausüben und die Bildung von Aluminium-Antikörpern auslösen. Impfungen mit aluminiumhaltigen Impfstoffen können so zur Immunantwort führen gegen das Adjuvans selber und gegen Gewebe - etwa Nervengewebe - , in denen Aluminium gelagert ist. Das ist wahrscheinlich die Ursache der Makrophagischen Myofasziitis und assoziierten Krankheiten wie Chronic Fatigue Syndrome.



admin (Andreas Bachmair)

Offline impfkritik-kritiker

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Ich warte weiter geduldig auf eine inhaltliche Kritik aus diesem Forum:
Habt ihr weiterhin keine Bedenken gegenüber dem weiterverbreiteten EFI-Artikel?
Wie seht ihr die groben statistischen Fehler bezüglich Signifikanz und Konfidenzintervall ?

Wer wissenschaftlich diskutiert-  und ihr postet hier Artikel aus Fachpublikationen - dem sollten solche schwerwiegenden Fehler nicht egal sein, insbesondere, wenn alle daraus gezogenen Schlüsse nachweislich falsch sind.


"Admin" präsentierte eine neue Studie zu Adjuvantien und postuliert daraus, dass die Adjuvantien das Chronic Fatigue Syndrom auslösen. Dazu fehlen leider die Belege, vielleicht könnte der Link zu dieser Studie gepostet werden. Denn wenn man z.B.: "Infection, vaccination, and autoantibodies in chronic fatigue syndrome, cause or coincidence?" aus http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19758205 mal genau durchliest, stellt man fest, dass hier Hypothesen und Fallberichte beschrieben werden, eine Kausalität, wie Admin die postuliert kann daraus aber nicht gezogen werden.
Es ist normal, dass Differentialdiagnosen in Erwägung gezogen werden, aber "Bangemachen gilt nicht", sobald jemand nämlich den Nachweis (CFS durch Adjuvanz) erbringen würde, gäbe es eine Reaktion des RKI oder PEI.

Die größeren Studien zum CFS konnten keinen Zusammenhang zwischen Adjuvantien und CFS nachweisen, z.B. Prins JB, van der Meer JW, Bleijenberg G. Chronic fatigue syndrome. Lancet 2006; 367:346.

Auch wäre es fair, andere Studien, die genau das Gegenteil aufzeigen, auch zu posten: Hier das ebenso aktuelle Fazit: "We conclude that episodic exposures to vaccines that contain aluminum adjuvant continue to be extremely low risk to infants and that the benefits of using vaccines containing aluminum adjuvant outweigh any theoretical concerns."

Vaccine. 2011 Oct 11. [Epub ahead of print]
Updated aluminum pharmacokinetics following infant exposures through diet and vaccination.
Mitkus RJ, King D, Hess MA, Forshee R, Walderhaug MO.
Source

Office of Biostatistics and Epidemiology, USFDA Center for Biologics Evaluation and Research, 1401 Rockville Pike, HFM-210, Rockville, MD 20852, United States.
Abstract

Aluminum is a ubiquitous element that is released naturally into the environment via volcanic activity and the breakdown of rocks on the earth's surface. Exposure of the general population to aluminum occurs primarily through the consumption of food, antacids, and buffered analgesics. Exposure to aluminum in the general population can also occur through vaccination, since vaccines often contain aluminum salts (frequently aluminum hydroxide or aluminum phosphate) as adjuvants. Because concerns have been expressed by the public that aluminum in vaccines may pose a risk to infants, we developed an up-to-date analysis of the safety of aluminum adjuvants. Keith et al. [1] previously analyzed the pharmacokinetics of aluminum for infant dietary and vaccine exposures and compared the resulting body burdens to the minimal risk levels (MRLs) established by the Agency for Toxic Substances and Disease Registry. We updated the analysis of Keith et al. [1] with a current pediatric vaccination schedule [2]; baseline aluminum levels at birth; an aluminum retention function that reflects changing glomerular filtration rates in infants; an adjustment for the kinetics of aluminum efflux at the site of injection; contemporaneous MRLs; and the most recent infant body weight data for children 0-60 months of age [3]. Using these updated parameters we found that the body burden of aluminum from vaccines and diet throughout an infant's first year of life is significantly less than the corresponding safe body burden of aluminum modeled using the regulatory MRL. We conclude that episodic exposures to vaccines that contain aluminum adjuvant continue to be extremely low risk to infants and that the benefits of using vaccines containing aluminum adjuvant outweigh any theoretical concerns.


Offline sophie

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wie schon beiläufig angedeutet: mich interessieren keine studien oder statistiken. ich bin auch gesundem menschenverstand heraus "impfkritisch".

zum thema statistik und impfungen wirken: seitdem die störche aussterben nehmen auch die geburten ab. das beweist, dass der storch die kinder bringt.

alleine die verlinkte seite vom rki ist der reine hohn. da im einzelnen darauf einzugehen ist absolut überflüssig. man wird hier zwischen impfkritiker und impfkritik-kritker keinen gemeinsamen nenner oder einen der recht hat finden. das ist verschwendete zeit und mühe.

ich lasse mir weder mit einer statistik noch mit einer studie beweisen, dass es gut ist einem 3monate alten GESUNDEN säugling etwas zu spritzen das inhaltsstoffe enthält die lebensgefährlich sind.

alles gute. mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Offline philadelphia

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@Impfkritik-Kritiker
Nach all Ihren wissenschaftlichen Recherchen könnten Sie mir vielleicht auch mitteilen,

1.)ob irgendwo verzeichnet ist, wer von den jährlichen "Grippetoten" (15.000 oder manchmal liest man sogar von 30.000) geimpft und wer nicht geimpft war. Unsere Mutter war geimpft, ist im Januar (im Dez. war die Grippeimpfung trotz noch nicht ganz ausgeheilter Bronchitis) verstorben (man ist von einer Lungenentzündung/Embolie) ausgegangen und sie wird bestimmt bei den Grippetoten mitgezählt.

2.) Nach dem Infektionsschutzgesetz sind die Mediziner verpflichtet eine Meldung zu erstatten, wenn nach einer Impfung der VERDACHT von Impfnebenwirkungen besteht, der über das normale Maß der "üblichen" Reaktionen hinausgeht. Es wird geschätzt, dass nur 5 - 10 % dieser VERDACHTsfälle tatsächlich gemeldet werden, so dass eigentlich schon mehrmals das bei Nichtmeldung vorgesehene Bußgeld verhängt worden sein müsste. Mich würde nun interessieren, wer dieses Bußgeld verhängt, wie diese Behörde von diesem Verstoß gegen die Meldepflicht erfährt und wie oft dann schon ein Bußgeld, evtl. auch in welcher Höhe, verhängt worden ist. Trotz verschiedener Anfragen bei verschiedenen Behörden konnte mir diese Frage noch von niemandem beantwortet werden bzw. es wurde überhaupt nicht geantwortet (keine Antwort ist auch eine Antwort).

Offline chw85

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Das nächste ist dass ich auch sicherlich keinen Studien Glauben schenken werde die von Pharmafirmen selbst, bzw von Instituten welche von der Pharma gesponsert sind, kommen! Ich frage mich wer hier die besseren Motive hat Studien zu fäschen?? EFI oder ander Pharmaabhängige? Ich denke das liegt auf der Hand! EFI hat zumindest finanziell nix davon!
Dazu ein guter Spruch den ich mal gehört habe: "Glaube keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast!"
Ich habe ausserdem in meinem Freundeskreis einige Impfgeschädigte, darunter eine deren Kind am nächsten Tag nach der 6 fach Impfung tot im Bett lag!
Ja ja ich weiß das wollen die Herrn Doktoren immer nicht wahrhaben, deshalb fällt das ganze dann unter plötzlichen Kindstot ungeklärter Ursache! zum Kotzen!!
Die zweite wurde als Jugendliche Hep.B geimpft und hat seither eine Lähmung die sich von der re Hüfte bis ins Bein erstreckt. Sie kann niewieder Sport machen geschweige denn ordentlich gehen. Aber das macht ja alles nix, Sie hat 2 Jahre darum Kämpfen müssen dass ihr das als Impfschaden anerkannt wird (ist mittlerweile auch anerkannt)!
Aber da wollen Sie immer Studien und Beweise für diese Impfschäden. Geht mal auf die Straße und schaut euch die Leute an!!
Wenn man vor einem Mediziner die Vermutung anstellt einen Impfschaden zu haben wird man sofort abgeschmättert und belächelt und schon gar nicht ernst genommen!! Die meisten Impfschäden sind nämlich gar nicht gemeldet bzw nicht anerkannt weil eben solche Leute in den Praxen sitzen und sich rein gar nix denken!
Wie bitte soll man da eine Aussagekräftige Statistik hinbekommen??

Mal zum nachdenken Herr Doktor!

Liebe Grüße!

Offline chw85

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Aja, und wenn der Herr Doktor mal in den Beipackzettel von einer Revaxis Tetanusimpfung reinschaun würde könnte er dem entnehmen dass FORMALDEHYD ect. drin ist. Die anderen Inhaltsstoffe die bis zu einem gewissen Produktionsschritt reinkommen sind nicht Angabepflichtig und fallen unter das Betriebsgeheimnis!!! Das heißt der meiste Mist der drin ist steht gar nicht drin. Da können Sie sich gern bei der Herstellerfirma erkundigen die geben Ihnen gerne Auskunft!
Find ich ja auch toll auf dedem depperten Joghurt muss draufstehen was drin ist aber auf Impfstoffen fällts plötzlich unter Betriebsgeheimnis.
Das dazu!

Liebe Grüße

Offline impfkritik-kritiker

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Hallo,
leider habe ich weiterhin von EFI keine Antwort zu meiner wissenschaftlichen Kritik bekommen (vgl. Eingangsposting). Leider stehen die nachweislich falschen Behauptungen weiterhin auf deren Seite.

Unabhängig davon habe ich aber auch grob fehlerhafte Studien-Interpretationen auf der hiesigen Impfschaden.info gefunden,

Beispiel:
http://www.impfschaden.info/de/component/ccboard/view-topiclist/forum-7-pro-a-contra-impfungen.html

Hier wird von Ihnen die Studie von McKeevers et al zitiert, Impfschaden.info kommt nach Analyse der Studie zum "Ergebnis: Erhöhtes Allergierisiko durch Impfungen"

Das ist nachweislich falsch! Wer sich die Mühe machen will und die Studien-Zusammenfassung liest (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15249303), stellt fest, das die Autoren nur exakt einen Schluss aus dieser Studie ziehen: "CONCLUSIONS: Our data suggest that currently recommended routine vaccinations are not a risk factor for asthma or eczema"

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das von Impfschaden.info beschrieben erhöhte Risiko ergibt sich durch eine statistische Verzerrung, wie der Autor selbst festgestellt hat.

Wenn man sich die Mühe machen würde, könnte man sicherlich noch viele andere Studien finden, die hier im Forum pseudowissenschaftlich derart schlampig zum bewußten? Bangemachen fehlinterpretiert werden.

Auch die anderen Studien von Impfschaden.info zitierten Studien wie die Salzburger Elternstudie und die neuseeländische Studie halten einer statistischen Prüfung nicht Stand: Hier wurden klassische Selektionsfehler in der Auswahl der Kinder begangen: Da die Befragung nicht zufällig oder durch Fallkontrollen abgesichert ist, wurden überproportional häufig Kinder von impfkritischen Eltern befragt, das geben die Autoren selbst zu. Die Ergebnisse sind somit nicht belastbar, auch ein Vergleich mit viel größeren Studien, wie der eingangs zitierten KIGGS-Studie disqualifiziert diese Ergebnisse.

Mehr als befremdlich aber der letzte Satz der Salzburger Elternstudien-Initiatoren:
"Außerdem wurden in den letzten Jahren durch die Fragebogenaktion Aspekte des Nicht-Impfens an mich herangetragen, an die ich zuvor wirklich nicht gedacht habe. Einer davon wäre die Frage, ob ungeimpfte Kinder öfter Zeichen von Hochbegabung zeigen als die geimpften und wenn ja, ob dies wirklich vom Nicht-Impfen kommt. Immer wieder wurde in den Fragebögen betont, dass die Kinder geistig besonders weit entwickelt sind."




Dabei hilft auch nicht das

Offline philadelphia

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Hallo Impfkritik-Kritiker;
ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir meine Fragen vom 03.12. ds.Js. beantworten könnten. Die Impfungen unserer Mutter waren Anfang Dezember und im darauffolgenden Januar ist sie verstorben und keiner der vielen gut bezahlten Mediziner hatte auch nur einmal bezüglich der Impfungen an evtl. Nebenwirkungen dieser Impfungen (Grippe- und eine Woche später Tetanus und die Tetanus noch dazu ca. 8 Jahre nach der letzten) gedacht oder evtl. sogar absichtlich nicht denken wollen??

Soeben war ein Bericht im Fernsehen, wie oberflächlich hilflos ausgelieferte Patienten in den Krankenhäusern versorgt werden. Und dies kann ich nur bestätigen, wenn man bedenkt, dass die wegen Osteoporose verordneten Bisphosphonate trotz Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Bettlägerigkeit, Verwirrtheit usw. zusammen mit 7 weiteren Tabletten einfach gefüttert wurden (konnte sie selbst nicht mehr nehmen). Wenn nicht einmal bezüglich der Bisphosphonate die Einnahmevorschriften beachtet werden und vermutlich die Nebenwirkungen nicht bekannt waren (sonst hätte man ja vorsätzlich gehandelt)wie sollten dann die Impfnebenwirkungen erkannt werden, wenn doch ständig geschrieben wird, dass es solche so viel wie überhaupt nicht gibt und wenn dann sind diese nur von geringer Natur und zeigen nur, dass der Körper reagiert...... "Geimpft - geschützt" eine mutige Behauptung finde ich.

Offline Adrienne

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Impfungen machen krank das ist einfach so.. meine 7 monatige tochter ist ungeimpft und kerngesund.. villeicht sollten sie herr doktor auch mal das buch von dr friedrich graf lesen .. impfentscheid. kann da halt noch nicht so mitreden bin überzeugt das es um sehr viel geld geht.

 

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