Autor Thema: Ein weiteres "Opfer"  (Gelesen 4329 mal)

Offline faroutfreak

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Ein weiteres "Opfer"
« am: 12. Juli 2012, 09:25:47 »
Hallo und moin moin !
Ich bin der Neue hier ;-)
Zur Person. Ich heiße Manfred bin nunmehr 48 Jahre alt und wurde im November 2009 mit Pandemrix gegen die Schweinegrippe geeimpft.
Ja ich weiß, heute bin ich schlauer!... aber ich habe mich damals von meinem Umfeld zur Impfung – Du bist doch sowieso schon ständig mit Infekten am kämpfen, lass Dich impfen-  überreden lassen.
Bereits am Tag nach der Impfung Allgemeinsymtome, wie schwere, schmerzende Gliedmaßen, Schwindel, Kopfschmerzen und leicht erhöhte Temperatur. – Na ja, dass wird schon wieder, ist halt eine etwas stärkere Impfreaktion. Also weitergearbeitet. Am Zweiten Tag keine Besserung. Samstag, am dritten Tag, dann wie aus heiterem Himmel, das Gefühl als wenn die Welt sich wegdreht, oben plötzlich unten ist, und mir jemand 200 Kg auf die Schultern packt. Ich bin zu Boden gegangen, kurz davor das Bewusstsein zu verlieren, war alleine im Haus und hatte in dem Moment echte Todesangst. Der Spuk dauerte etwa zwei bis drei Minuten. Das Gewicht war verschwunden, aber die Welt drehte sich in meinem Kopf munter weiter. Mir war Speiübel, hatte Schwierigkeiten mich auf den Beinen zu halten und ich hatte rasende Kopfschmerzen.

Nachdem ich mein Frühstück dann endlich los war, dachte ich:
„Wat für ne fiese Migräne, ...kriech auf allen Vieren zum Bett und leg Dich hin. Das wird schon wieder“.
Am Nachmittag war dann der Zustand wieder so wie in den vergangenen Tagen...Erst als ich weitere vier Tage später, immer noch mit Drehschwindel, Gangunsicherheit und den Grippesymptomen ,erneut mit 200 Kg auf den Schultern zusammengebrochen bin, fand ich den Weg zum Arzt. (Wäre ich früher gegangen....vielleicht ginge es mir heute besser. Aber damals....Tja was soll ich sagen....Indianerherz kennt keinen Schmerz oder so ähnlich habe ich gedacht)

Da ich nunmehr auch richtig Fieber, Nierenschmerzen und Blut im Urin hatte, war die Diagnose des Arztes schnell klar.
Nierenbeckenentzündung!
Antibiotika und eine Woche Bettruhe werden es schon richten.

Denkste!
Der Schwindel mit gelegentlichen Anfällen von Orientierungslosigkeit blieb. Zwar nicht mehr so schlimm wie Anfangs, aber vielleicht gewöhnt man sich auch nur daran?

Zwei Wochen später war die nächste Diagnose dann extremer Bluthochdruck (Na ja, ich war zu dem Zeitpunkt auch schon ziemlich, ich will mal sagen –unentspannt-).

Die Tage gingen, der Schwindel blieb.

Zwischenzeitlich waren die Beschwerden stärker statt besser geworden, Missempfindungen (Taubheit, Kribbeln, zeitweise Lähmungen) am rechten Arm und im rechten Bein sowie Probleme beim Wasserlassen dazugekommen und meine Frau meckerte über meine miese Handschrift.
Einhellige Meinung der Ärzte verschiedener Fachrichtungen war. Was wollen Sie? Sie wissen, daß sie mehrere Bandscheibenvorfälle haben das macht schon mal sowas...und mit dem Wasserlassen? Tja ältere Männer! Die einen früher die anderen später!

Lange Rede, kurzer Sinn. Erst im Januar schob man mich in die Röhre und fand einen netten, nichtdurchbluteten, toten,  Bereich im Kleinhirn.
Kleinhirninfarkt!
Direkt in dem Bereich, wo auch mein verlorener Gleichgewichtssinn sein Zuhause hatte. Ausgelöst durch eine vorangegangene Vasculitis (Gefäßentzündung) direkt im Anschluss an die Schweinegrippeimpfung.
Das steht ja so auch schon als mögliche Nebenwirkung im Beipackzettel des Impfstoffes.

Das ganze ist jetzt bald 3 Jahre her. Mittlerweile bin ich verrentet, bekomme als Betriebswirt, eine Rente von nicht ganz 800€, und laboriere immer noch an den Folgen.

Impfschadensanerkennung und Berufsschadensausgleich heißt die Lösung meiner finanziellen Probleme.
Hierfür genügt es ja schon, wenn wahrscheinliche Ursache in der Impfung begründet liegt.
O.K.  Ich weiß ja: Behördenmühlen mahlen langsam.
Letzte Woche ist nun auch der Widerspruch vom Versorgungsamt abgelehnt worden.

Der zeitliche Zusammenhang sei erkennbar und ein ursächlicher Zusammenhang mit der Impfung sei zwar möglich, aber nicht ausreichend wahrscheinlich!

Hier wiehert der Amtsschimmel!
In meinen Augen Haarspalterei!

Daher bin ich jetzt auf der Suche nach einem in Impfschäden erfahrenen Anwalt. Die Experten sitzen wohl alle in der Mitte Deutschlands. Ich habe zwar eine Rechtsschutzversicherung, aber die Reise- und Übernachtungskosten müsste ich selbst zahlen.
Wovon?
Vielleicht kann mir ja hier im Forum jemand weiterhelfen und kennt einen fachlich versierten Rechtsanwalt hier in meiner Nähe.

Und nein,   ...die Frage kommt fast immer-  ....Ich habe zwar meine Gesundheit aber nicht meinen Humor verloren und sehe die ganze Streiterei mit den Behörden eher sportlich ;-)

Liebe Grüße direkt vom See, aus meiner Wahlheimat McPom

Manfred


Offline EasyLine

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Aw:Ein weiteres "Opfer"
« Antwort #1 am: 12. Juli 2012, 17:03:03 »
Hallo Manfred,

herzlich Willkommen.

Ich würde den Weg zuerst über einen Gutachter gehen.

Empfehlung: Dr. med. Klaus Hartmann
hier ein Video-Tipp:

http://www.youtube.com/watch?v=cTbCZNehbPw

Gruß
Easy-Line

 

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