Autor Thema: Kurz-Bericht über FSME-Erkrankung  (Gelesen 5348 mal)

Offline FSME

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Kurz-Bericht über FSME-Erkrankung
« am: 04. August 2012, 04:42:30 »
Hallo,

meine Tochter (18) hat FSME und liegt gerade in der Klinik.

Ich kann nicht schlafen und google über FSME, Krankeitsverlauf, Spätfolgen ...

Sie hat schreckliche Schmerzen, obwohl sie starke Schmerzmittel bekommt.
Es ist fürchterlich, teilweise ist sie vor Schmerzen nicht mehr ansprechbar.
Die Schwestern/Ärzte sagen, sie können die Dosis nicht mehr steigern.
Außer Schmerzmittel kann man jetzt nichts machen.
Meine Tochter ist kein kränklicher Typ, selten krank, im Gegenteil ein gesunder Sportler. Sie hat den Krankheitsverlauf wie unter Wikipedia beschrieben. Zuerst denkt man eine leichte Sommergrippe, dann eine kurze Besserung und dann geht's richtig ab.
Ich hab um 24:00 Uhr nochmal angerufen, da hatten Sie ihr gerade nochmal eine Infusion gelegt und gesagt sie könne schlafen (glaub ich aber nicht).

Ich will niemanden zum Impfen überreden, jeder muß das Risiko selber einschätzen.

Ich habe diese Seite beim googeln gefunden und wollte als mittelbar Betroffener von dieser Krankeheit berichten. Wir habe uns damals als Eltern gegen eine Impfung ausgesprochen. Aus der jetzigen Sicht wäre ich das Risiko eingegangen.  

Elternteil eines FSME-Opfers (schwerer Krankheitsverlauf)


  • Gast
Aw:Kurz-Bericht über FSME-Erkrankung
« Antwort #1 am: 07. August 2012, 21:32:05 »
hallo!

Danke für deinen Bericht - ich finde es nämlich wichtig, auch diese Seite zu sehen! :super:

Aber bitte: macht euch keine Vorwürfe von wegen "hätten wir geimpft..."
Manchmal ist es so, dass man eine Krankheit nicht verhindern kann. Ja, natürlich, es gibt Impfungen - aber man kann eben nicht gegen alles impfen!
Wer weiß, welche Krankheit es geworden wäre, wenn deine Tochter gegen FSME geimpft worden wäre?
Oder Unfälle....

Ich (aber da kann ich nur für mich reden!) lege mein Leben und das meiner Kinder in die "Hand Gottes" (bzw. "des Schicksals") - natürlich: ich tu alles, was ich tun kann, damit es uns gut geht - aber da gehört eben impfen gerade nicht dazu, obwohl es diese Krankheiten gibt, gegen die man impfen kann.
Ich glaube einfach, dass man es niemals ganz verhindern kann, dass nahestehenden Menschen schlimme Dinge zustossen.

wollte eigentlich nur sagen:
bitte keine Selbstvorwürfe!

Und alles alles Gute der Tochter!!

(hab hier leider kein passendes Smiley gefunden - ich schick euch auf jeden Fall virtuell viel Kraft, wenn ich darf....)

liebe Grüße!
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 2152 »

 

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