Autor Thema: atopisches Ekzem nach Pneumokokkenimpfung  (Gelesen 5147 mal)

Offline juckreiz

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 2
atopisches Ekzem nach Pneumokokkenimpfung
« am: 16. April 2015, 22:59:23 »
Hallo,

vlt. kann man mir hier geholfen werden?

Seit 2 Monaten habe ich ein atopisches Ekzem, ca. 30 Ekzeme über den ganzen Körper verteilt.
Cortisonsalbe, regelmäßiges leichtes Eincremen mit Körperbutter und Antihistaminika und
trinken von grünem Tee vertreiben weder die immer wieder aufblühenden Ekzeme noch
den Juckreiz.

Mir fiel ein, dass ich mich vor dem o.g. Ausbruch gegen Pneumokokken wegen einer früheren Milzamputation
habe impfen lassen. Gleichzeitig wurde mir noch eine Grippeimpfung
in den anderen Arm verabreicht.

Danach war ich krank (Erkältung) und dann fing es am Rücken an zu jucken an einer Stelle,
die ich zeitweise fast blutig kratzte. Dann langsam erstrahlten die Ekzeme über den ganzen Körper.
Mittlerweile ist die Zahl von etwa 30 Stellen konstant.
Und ich könnte eine Drahtbürste zum eincremen verwenden.

Jetzt meine Frage:
Also ich finde, dass es offensichtlich an der Impfung lag, was ich definitiv nicht beweisen kann.
Ein Allergietest brachte kein Ergebnis und ich hatte noch nie eine Allergie.
Wie hoch ist die Chance circa, dass sich mein Zustand wieder normalisiert, würde es daran liegen? Oder habe ich das  Problem von jetzt an bis an mein Lebensende? Gibts ein Gegengift? Oder kann das niemand so genau sagen ...

Tausend Dank.  :spritze:




Offline Honey

  • Mitglied
  • Jr. Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 55
Re: atopisches Ekzem nach Pneumokokkenimpfung
« Antwort #1 am: 17. April 2015, 14:59:17 »
Soweit ich informiert bin, gibt es gute naturheilkundliche Ärzte oder auch Heilpraktiker/Homöopathen, die Impfschäden behandeln bzw. ausleiten können. Auf dieser Website findest Du bei Arztsuche gute Anregungen für Ärzte in Deiner Nähe und im Internet unter "Ärzte für individuelle Impfentscheidung" (was nichts anderes heißt als Ärzte, die das Impfen kritisch sehen). Dort kann Dir auf jeden Fall weitergeholfen werden und die Ekzeme als Impffolge werden auf jeden Fall ernst genommen.
Noch weiteres: melde Deinen Fall hier bei der Impfschaden Datenbank. Dann melde Deinen Fall beim Paul Ehrlich Institut als Impfschaden, auch wenn Du meinst, Deine Krankheit nicht als Impffolge beweisen zu können. Eigentlich muss der Arzt die Impffolge melden, Du kannst es aber auch selbst tun. Für die Statistik ist jede Meldung wichtig, da die meisten Schäden gar nicht erst gemeldet werden.

Alles Gute

Offline juckreiz

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 2
Re: atopisches Ekzem nach Pneumokokkenimpfung
« Antwort #2 am: 17. April 2015, 15:46:16 »
Hallo, danke für Deine Antwort.

Gut, also habe ich einen Impfschaden. Was ist aber in meinem Körper genau passiert? Womit könnte man es vergleichen? Wird es sich nicht im Laufe der Zeit von selber bessern? Ein amputierter Fuß wächst nicht nach ...

Danke und Gruß 

Offline timmerich

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 472
Re: atopisches Ekzem nach Pneumokokkenimpfung
« Antwort #3 am: 17. April 2015, 16:54:38 »
@ Juckreiz,

ich kann mich Honey nur anschließen. Ein naturheilkundlicher Arzt oder Heilpraktiker wird Dich sicher eingehend beraten. Ich glaube kaum, dass Dir hier genau auf Deine Krankheit eine Antwort bekommen wirst, was Dir helfen wird. Dazu kennt Dich niemand gut genug. Daher auch meine Empfehlung wie auch die von Honey, sich in die Hände eines Naturheilkundlers zu begeben. Schulmedizinisch scheinst Du mit Cortison etc. durch zu sein.

Gute Besserung.


Offline Krümel

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 350
  • Du bist, Du warst, Du wirst, was Du tust.
Re: atopisches Ekzem nach Pneumokokkenimpfung
« Antwort #4 am: 18. April 2015, 20:48:59 »
Wie wäre es denn, wenn Du den Arzt, der Dich geimpft hatte, konsultierst und ihn mit Deinem Verdacht konfrontierst und ihn bittest, Dein Verlauf nach der Impfung zu melden? Damit er eine Rückmeldung bekommt und selbst wenn er Dich abwinkt, hast DU es wenigstens versucht und machst Dir später keine Vorwürfe. Und 2. wenn jeder der nach einer Impfung ein Problem bekommt, damit gleich zu einem andern Arzt geht, dann wird der impfende Arzt ja nie ein Gefühl für die Impfreaktionen seiner Patienten bekommen. Gute Besserung!

 

Seite erstellt in 0.053 Sekunden mit 37 Abfragen.