Autor Thema: Probleme nach impfung  (Gelesen 24485 mal)

Offline Martina

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 1
Probleme nach impfung
« am: 02. Mai 2015, 21:11:57 »
Ich (46) abe am Montag dieser Woche die erste Impfung gegen Hebatitis A und B -Twinrix Impfung bekommen . 
Ab DIENSTAG hat mein Arm fast 3 Tage lang sehr geschmerzt und die Stelle um die Einstichstelle war sehr hart dick und rot . Da ich noch njie solch eine impfreaktion hatte bin ich am Donnerstag nochmals zur Ärztin die mir dann sagt das das eben eine Reaktion ist die selten vorkommt .Ich sollte eben kühlen und Schmerztabletten nehmen .Bis heute ist die Stelle hart und die teilweise noch rot .
Ich wollte gerne mal wissen ob jemand auch so eine Erfahrung gemacht hat und ob es dann bei der 2.Impfung auch so war und ob ich diese 2.Impfung wirklich brauche .Habe keine Lust in 4 Wochen nochmals das gleiche durchzumachen .Grüße Martian


Offline kunksmuhme

  • Mitglied
  • Jr. Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 53
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #1 am: 04. Mai 2015, 23:02:15 »
Hallo Martina,

Ein Impfstoff ist ein Medikament. Hast du einen Beipackzettel bekommen und wurdest du über eventuelle Nebenwirkungen aufgeklärt? Hier der Link zum Beipackzettel http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/Twinrix-Erwachsene-2010-03.pdf. Dort kannst du nachlesen und selbst entscheiden was du am besten machst. Gezüchtet wurde der Impfstoff auf humanen diploiden Zellen, was bedeutet das dir menschliche Zellkulturen geimpft wurden. Im Internet alles nachlesbar. Deine Ärztin ist vepflichtet Nebenwirkungen an das Paul Ehrlich Institut zu melden, wird aber meistenes nicht gemacht. Da Nebenwirkungen aufgetreten sind, sollte man sich das schriftlich vom Arzt bestätigen lassen, um evenuelle Impfschäden später juristisch geltend machen zu können. Auch nach zu lesen im Internet. Ich wünsche dir viel Glück, dass deine Beschwerden wieder weggehen.... Gruss, kunksmuhme
[size=0][/size]

Offline Maya

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 9
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #2 am: 06. Mai 2015, 17:09:06 »
Keine Panik, das hört sich nach ner ganz normalen Entzündung  an. Wenn es dir aber wirklich nicht gut geht, hilft es vielleicht noch einen anderen Arzt aufzusuchen. Wenn es für einen nahe 100 %igen Schutz empfohlen wird, nochmal zu impfen, würde ich es tun, es sei denn dein Arzt sieht das anders. Vielleicht verträgst du die Impfung nicht gut und kannst auf ein Alternativprodukt ausweichen.
Im übrigen wurden dir natürlich keine menschlichen oder sonstige Zellen geimpft. Die Viren wurden nur in Zellen hergestellt, weil sich Viren allein nicht vermehren können.

Offline Taira

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 284
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #3 am: 07. Mai 2015, 22:16:50 »
Hallo Martina,
das zählt wohl allgemein noch zu den "normalen" Impfnebenwirkungen.
Du musst also für dich entscheiden, wie schlimm es war bzw. wie du Risiko zu Nutzen einschätzt.
Im Beipackzettel (siehe kunksmuhme) steht ja der in etwa zu erwartende Schutz nach der Impfung.

Hepatitis A Impfstoff wird auf MRC-5 Zellen (humane diploide Zellen) gezüchtet. D.h., auf fetalem Lungengewebe.
Hepatitis B wird in gentechnisch veränderten Hefezellkulturen gezüchtet.

@Maya
Und natürlich befindet sich im Twinrix-Impfstoff, wie in allen Impfstoffen und Medikamenten, Reste aus dem Herstellungsprozess.
Herstellungsreste müssen nicht in Beipackzetteln oder Fachinformationen angegeben sein (Betriebsgeheimnis u.a.). Nur das Wirksystem des letzten Schrittes der Herstellung ist deklarationspflichtig.
Man denke nur an die zahlreichen Lebensmittelskandale.

@Martina
Ich hoffe, es geht dir besser.
Vielleicht hast du Lust uns deine Entscheidung noch mitzuteilen.
Alles Gute dir.
Liebe Grüße
Taira


Offline Maya

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 9
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #4 am: 12. Mai 2015, 01:33:30 »
Ich habe offen gesagt keine Ahnung wie genau die Aufreinigung der Viren bei der Herstellung von Impfstoffen funktioniert. Ich könnte mir vorstellen, dass die Zellen grob zerstört werden und dann abzentrifugiert werden. Natürlich können dabei winzige Zellbestandteile  im Endprodukt laden, aber man kann beim besten Willen nicht sagen, dass einem menschliches Gewebe geimpft wurde!
« Letzte Änderung: 12. Mai 2015, 01:35:47 von Maya »

Offline Nachgedacht

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 59
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #5 am: 13. Mai 2015, 10:53:49 »
@Maya
Und natürlich befindet sich im Twinrix-Impfstoff, wie in allen Impfstoffen und Medikamenten, Reste aus dem Herstellungsprozess.

Das in einem Hepatitis-Impfstoff allerdings noch eine menschliche Zelle (oder gar eine ganze Zellkultur) als "Rest aus dem Herstellungsprozess" enthalten sein soll ist ungefähr so als würde man behaupten, dass aus einer Packung Eiernudeln von Aldi des öfteren noch ein lebendes Huhn heraus gekrochen kommt, weil Hühner ja schließlich im Herstellungsprozess von Eiernudeln vorkommen um die erforderlichen Eier zu produzieren.

Mal ganz davon abgesehen - was wäre denn so schlimm daran, wenn tatsächlich eine menschliche Zelle in einem Impfstoff enthalten wäre?



Herstellungsreste müssen nicht in Beipackzetteln oder Fachinformationen angegeben sein (Betriebsgeheimnis u.a.). Nur das Wirksystem des letzten Schrittes der Herstellung ist deklarationspflichtig.
Man denke nur an die zahlreichen Lebensmittelskandale.

Für die Deklaration von Lebensmitteln gelten ganz andere Richtlinien als für Arzneimittel - und für jede Richtlinie gilt dass es prinzipiell auch möglich (wenn vielleicht auch nicht legal) ist sie nicht einzuhalten.
Wäre das unmöglich, dann bräuchte man die Richtlinie ja nicht.

Was also haben nun Lebensmittelskandale mit der Deklaration von Inhaltsstoffen von Impfstoffen zu tun?

Übrigens muss auch der Biobäcker auf seinen Biobrötchen nicht deklarieren mit welchen Spritsorte der Traktor betrieben wurde, der das Getreidefeld umgepflügt hat auf dem hinterher das Getreide gewachsen ist aus dem der Bäcker später seine Brötchen gebacken hat.

Ist das nun auch ein Skandal das solche Information aus dem Herstellungsprozess von Brötchen dem Verbraucher verschwiegen werden?

Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #6 am: 13. Mai 2015, 11:50:30 »
Ach, ihr mit euren Sicherheitsgurten und Brötchen (klingt irgendwie nach  Didaktik der Rettung des Impfgedankens).

Einen entscheidenden Unterschied gibt es ja doch: Ich muss kein Dreier-, Vierer-, Fünfer- oder Sechserpack aus Sesam-, Mohn-, Rosinen-, Körner-, Quark- und Zwiebelbrötchen nehmen. Der Bäcker erlaubt mir eine freie Auswahl, und er redet mir auch nicht rein, wann ich die Brötchen zu essen habe. Und er gibt mir auch kein Paracetamol mit.

(Das hättet ihr wohl gern, täglich eine Impfung zum Frühstück ... herrlich).

Offline Krümel

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 350
  • Du bist, Du warst, Du wirst, was Du tust.
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #7 am: 13. Mai 2015, 12:09:45 »
liesa  :give_heart:


Offline kunksmuhme

  • Mitglied
  • Jr. Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 53
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #8 am: 14. Mai 2015, 22:30:51 »
Hallo zusammen,

ich weiss, dass hört sich absurd an, aber lest selbst:

hier ist der Link aus dem Handbuch der Biotechnologie mit der Definition zu humanen dipoloiden Zellen

https://books.google.de/books?id=DxoJYfxFo-wC&pg=PA181&lpg=PA181&dq=was+sind+humane+diploide+zellen?&source=bl&ots=W1PryhM6SI&sig=z_pjqZTU0D7_RN0l2vqR8iqrZnU&hl=de&sa=X&ei=SgRVVdPEFofpUpOlgbgK&ved=0CF8Q6AEwCQ#v=onepage&q=was%20sind%20humane%20diploide%20zellen%3F&f=false

Wer sagt denn, dass dies nicht so wäre? Was ist mit z. Bsp. Hühnereiweissallergien.... stehen auch im Beipackzettel...wird doch gerade bei Impfstoffen alles mögliche als Zellkulturen verwendet....

Lg kunksmuhme
[size=0][/size]

Offline Nachgedacht

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 59
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #9 am: 15. Mai 2015, 12:13:55 »
ich weiss, dass hört sich absurd an, aber lest selbst:

Und was soll daran jetzt absurd sein?


Was ist mit z. Bsp. Hühnereiweissallergien

Die gibt es - und die Betroffenen wissen normalerweise dass sie daran leiden - spätestens wenn sie mal durch die Nahrung Hühnereiweiß zu sich genommen haben
Influenzaimpfstoffe werden zum Teil mit Hilfe von Hühnereiern hergestellt und können deswegen auch Spuren von Hühnereiweiß enthalten.

Bei Menschen die gegen Hühnereiweiß allergisch sind und das nicht wissen und sich dann mit so einem Impfstoff impfen lassen kann es zu einer allergischen Reaktion kommen - die allerdings nur bei extremen Allergiker Reaktionen auslösen, da die Menge an Hühnereiweiß in solchen Impfstoffen minimal ist.
Aber deswegen impft man sich ja nicht selbst zu Hause im Wohnzimmer sondern in einer Arztpraxis unter Aufsicht einer medizinischen Fachperson die dann im Falle eines anaphylaktischer Schocks die entsprechenden Massnahmen ergreifen kann.

Aber wie gesagt - diejenigen die an einer solchen extremen Allergie gegen Hühnereiweiß leiden die wissen das normalerweise.

Und wenn sie es nicht wissen, dann ist die Impfung noch das kleinste Problem.

Viel gefährlicher wäre dann wenn sie in ihrer Unwissenheit stattdessen versehentlich ein Ei essen und nicht gerade ein Arzt in der Nähe ist der den anaphylaktischen  Schock behandeln kann.

Nur was hat die Tatsache dass einige Impfstoffe Spuren von Hühnereiweiß enthalten nun mit der Behauptung zu tun Impfstoffe würden menschliche Zellkulturen enthalten.

Die Impfstoffe mit Spuren von Hühnereiweiß enthalten weder Zellen von Hühnern noch von Menschen.

Kann es sein dass die Größenordnungen von Eiweißen und Zellen nicht so ganz geläufig sind?
Wenn ein Eiweiß die Größe einer sehr kleinen Schraube hat dann hat eine Zelle die Größe eines Güterzugs.
Nur weil man nicht verhindern kann das ein paar kleine Schrauben (Eiweiße) die während der Produktion verwendet werden am Ende im Impfstoff landen findet man deswegen dort noch lange keinen Güterzug (also komplette Zellen)


.... stehen auch im Beipackzettel...wird doch gerade bei Impfstoffen alles mögliche als Zellkulturen verwendet....

Nicht alles mögliche sondern eben solche Zellen in denen das jeweilige Virus sich reproduzieren kann.
Viren sind nun mal auf Zellen angewiesen da sie selbst nicht reproduzieren können.

Und je nach Virus eignet sich nicht jede Zelle um Viren zu vermehren.

Da man gegen Viren impft die Menschen infizieren liegt es in der Natur der Sache, dass viele dieser Viren sich auch nur in humanen Zellen reproduzieren können weil sie sich im Lauf der Jahrtausende an den Menschen angepasst haben.

Influenzaviren können hingegen auch Hühner infizieren (Vogelgrippe) - und deswegen kann man zu ihrer Vermehrung auch Hühnerzellen nutzen.

Wo ist da das Problem?


Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #10 am: 15. Mai 2015, 12:27:51 »
Wie das? Die Impfseren, deren Viren auf Hühnereiern vermehrt wurden, haben Reste intus, die für Allergiker fatal sein können - aber diejenigen, die auf menschlichen Zellen vermehrt wurden, bringen keine "Reste" mit. Das muss man verstehen?

Offline Nachgedacht

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 59
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #11 am: 15. Mai 2015, 13:41:27 »
Wie das? Die Impfseren, deren Viren auf Hühnereiern vermehrt wurden, haben Reste intus, die für Allergiker fatal sein können -

Die wären dann fatal, wenn es bei extremen Allergikern der nichts von seiner Allergie weiß bei der Impfung zu einem anaphylaktischen Schock kommt  UND kein Arzt oder entsprechend ausgebildete Fachkraft da ist, welche in so einem Fall nicht wüßte was zu tun ist.

Das ist in einer Arztpraxis aber sehr unwahrscheinlich - viel wahrscheinlicher ist, dass der gleiche Allergiker (der von seiner Allergie nichts weiß) versehentlich irgendetwas  ißt, was Hühnereiweiß enthält (Geflügelwurst, gekochtes Ei).
Denn dabei bekommt er dann eine weit größere Menge des Allergens ab UND normalerweise steht dann nicht gerade ein Arzt neben ihm der weiß was zu tun ist.


aber diejenigen, die auf menschlichen Zellen vermehrt wurden, bringen keine "Reste" mit. Das muss man verstehen?

Das ist einfach zu verstehen - gegen Eiweiße wie sie der menschliche Körper bildet (und wie sie daher in menschlichen Zellen vorkommen) sind Menschen nicht allergisch und wenn doch dann bräuchten sie sich wegen  den paar menschlichen Eiweißen die in einem Impfstoff (der auf humanen Zellen gezüchtet wurde( enthalten sein könnten die geringsten Sorgen  machen.

Jemand der gegen Eiweiß wie es in menschlichen Zellen vorkommt allergisch ist der hat nämlich dann ein ganz anderes und gigantisch größeres Problem - nämlich die entsprechenden Eiweiße die er in seinen eigenen menschlichen Zellen hat....(ganz ohne Impfung)




Offline Liesa

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 1192
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #12 am: 15. Mai 2015, 13:58:42 »
Fest steht: Die Probleme, die man nach einer Impfung bekommen kann, beschränken sich keinesfalls auf eine gerötete Impfstelle und a bisserl Fieber.

Wenn man über das, was einer Impfung folgen kann, nicht genügend weiß, dann ist das eine sehr unsichere Kiste und bringt  - logischerweise - kritische Haltungen hervor. Man kann Impfschäden zwar runterspielen oder leugnen, aber wer geschädigt ist, wird darüber berichten (sofern er es noch kann). Dass dies einigen nicht passt, kann man sich vorstellen. Dieses Forum gäbe es nicht, müsste man sich über einen kleinen roten Punkt auf dem Impfarm austauschen.

Offline Rötelchen

  • Jr. Mitglied
  • **
  • Beiträge: 38
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #13 am: 10. Juni 2015, 14:44:55 »
Fest steht: Die Probleme, die man nach einer Impfung bekommen kann, beschränken sich keinesfalls auf eine gerötete Impfstelle und a bisserl Fieber. 

Fest steht aber auch, dass man Probleme ohne Impfung bekommen kann. Ich bin ja auch nicht der Meinung, dass jeder Sch*** geimpft werden muss, wie Windpocken oder Grippe. Da muss man halt durch. Aber wenn es um potenziell gefährliche Krankheiten wie Mumps, Masern, Röteln, Polio etc. etc. geht hört der Spaß auf. Aber die Argumente werden manchmal auch sehr eigenwillig ausgelegt. Ich habe z.B. das Problem, dass die Rötelnimpfung nicht anschlägt, d.h. ich baue keinen Schutz auf. Ich kann nichts dafür, ist einfach so. Aber glaubt ihr wirklich, ich möchte mich in der Schwangerschaft durch ein Kind anstecken lassen, das nicht geimpft ist? Röteln sind für Schwangere gefährlich und für das ungeborene Kind. Was würdet ihr denn sagen, wenn eins eurer ungeimpften Kinder die Behinderung oder den Tod eines anderen verursacht hätte?

Offline Krümel

  • Mitglied
  • Vollwertiges Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 350
  • Du bist, Du warst, Du wirst, was Du tust.
Re: Probleme nach impfung
« Antwort #14 am: 10. Juni 2015, 15:18:23 »
wenn die Rötel-Impfung nicht bei Dir anschlagen, hilft es wohl nur, selbst mal Röteln durchzumachen, denn der Körper hat danach lebenslang Immunität und so würdest Du dann auch keine Panik bei einer Schwangerschaft schieben.
Tolle Impfungen, wenn sie nicht anschlagen. Dann kann man sie wohl auch gleich bleiben lassen.

 

Seite erstellt in 0.074 Sekunden mit 38 Abfragen.