Autor Thema: Probleme nach impfung  (Gelesen 24488 mal)

Offline Liesa

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #15 am: 10. Juni 2015, 15:22:47 »
Ringelröteln können Ungeborenen auch große Probleme machen - was nicht großartig bekannt ist / gemacht wird.


« Letzte Änderung: 10. Juni 2015, 15:23:59 von Liesa »


Offline timmerich

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #16 am: 10. Juni 2015, 17:16:48 »
Und Cytomegalieviren in der Frühschwangerschaft erst recht, mit das fatalste was passieren kann...
Auch hier ist das beste, dass man sie vorher durchgemacht hat, denn eine Impfung gibt es nicht, die man hier heranziehen könnte und bei denen, die CMV übertragen und bei denen die sich infizieren wird dann nicht so ein Geschrei veranstaltet wie bei den Krankheiten, für die man "Schutz"impfungen hat. Dabei hat eine CMV Infektion in den meisten Fällen in der Frühschwangerschaft ganz üble Folgen, wenn man da nicht weiß, dass es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt (und die haben sich leider noch nicht überall herumgesprochen).
« Letzte Änderung: 10. Juni 2015, 18:20:38 von timmerich »

Offline Rötelchen

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #17 am: 10. Juni 2015, 19:01:30 »
Hätte ich, das früher erfahren, hätte ich mich vielleicht mal irgendwo angesteckt...

Doch klar weiß man, dass Ringröteln in der Schwangerschaft ein Problem sind. Das wird schon bekannt gemacht. Ich zumindest werde beim Frauenarzt danach gefragt.

Zur Zytomegalie:  Die Durchseuchungsrate liegt bei 30-90%. Man kann davon ausgehen, dass fast jeder die Infektion schon einmal durchgemacht hat. Außerdem kann das durch einen Antikörpertest auch bestimmt werden. In Deutschland stecken sich 0,3 - 1% der schwangeren Frauen mit Zytomealgie an und bei 40% dieser Schwangeren kommt es zu einer Übertragung auf das Kind. Im Jahr sterben dadurch 60 Kinder und mehr als 1000 haben Behinderungen. HIer kann ich das Risiko nicht durch eine Impfung minimalisieren, deshalb wird man hier auch nicht gefragt, sondern erst in der konkreten Situation (Schwangerschaft) darauf hingewiesen. Könnte man gegen Zytomegalie impfen sähe es hier auch anders aus.


Offline Krümel

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #18 am: 10. Juni 2015, 20:12:05 »
bist Du schwanger rötelchen?


Offline timmerich

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #19 am: 10. Juni 2015, 20:12:34 »

Zur Zytomegalie:  Die Durchseuchungsrate liegt bei 30-90%. Man kann davon ausgehen, dass fast jeder die Infektion schon einmal durchgemacht hat. Außerdem kann das durch einen Antikörpertest auch bestimmt werden.


Dein Wikipedia Auszug ist ein Paradoxon. 30% bedeutet nicht, dass fast jeder die Infektion durchgemacht hat. Bei uns in der Familie war nicht einer CMV positiv (als Blutspender bekommt man da einen schönen Aufkleber "CMV negativ"). Die in Wikipedia dargestellten Zahlen stimmen auch nicht mit der aktuellen Forschung überein. Es stimmt, dass man in Afrika eine Durchseuchungsrate von 100% vorfindet, in der westlichen Welt geht man von 40% aus. Die Gründe liegen in der Bevölkerungsdichte und den Lebensumständen. Frauen der Mittel- und Oberschicht kommt weniger mit dem Virus in Berührung.

Der Antikörpertest wird während der Schwangerschaft in aller Regel beim Frauenarzt im ersten Trimenon durchgeführt, aus dem geht hervor, ob und wann man sich u.U. mit CMV angesteckt hat. Da ist es jedoch bereits zu spät. Von daher ist auch eine Impfung völlig daneben, sondern die Aufklärung VOR einer Schwangerschaft muss hier betrieben werden, wenn eine Frau VOR der Schwangerschaft negativ getestet wird.

Offline Rötelchen

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #20 am: 10. Juni 2015, 23:58:05 »
Ja völlige Übereinstimmung bezüglich der Aufklärung. Aber es gibt ja noch keine Impfung gegen Zytomegalie. Vom absichtlichen Anstecken mit einer Krankheit halte ich nichts, dafür bin ich viel zu gerne gesund.

Und nein ich bin nicht schwanger. Da ich aber eine verheiratete Frau Mitte 20 bin, werde ich mich wohl zukünftig mit diesem Thema auseinandersetzten.

Offline ElkeO

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #21 am: 23. Juni 2015, 21:06:27 »
Zitat
Tolle Impfungen, wenn sie nicht anschlagen. Dann kann man sie wohl auch gleich bleiben lassen.

Nur schlägt die zweifache Rötelnimpfung eben in den allermeisten Fällen an....und bietet dann auch einen lebenslangen Schutz.

Weltweit ist meines Wissens auch kein einziger Fall bekannt in dem eine Schwangere die zuvor zweifach gegen Röteln geimpft wurde während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt ist.

Deswegen empfiehlt man inzwischen auch bei Frauen die eine Schwangerschaft planen keine Titerüberprüfung mehr.

Das Frauen ohne Rötelnimpfung an Röteln erkranken können weiß man hingegen sehr wohl - an den nicht wenigen Kindern die dadurch früher  behindert auf die Welt kamen.

Nur weil etwas nicht in 100% Fälle funktioniert (obwohl das bislang für die Rötelnimpfung für Schwangere durchaus 100% zu sein scheinen bzw. sehr sehr dran ist) muß es ja nicht gleich so sinnlos sein, dass man es gleich bleiben lassen kann.

Ein um 99% reduziertes Risiko ist allemal besser als ein um 0% reduziertes Risiko.

Und nur 1 wegen Röteln während der Schwangerschaft behindertes Kind ist wohl auch besser als wenn es 100 davon gibt.

Offline timmerich

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #22 am: 24. Juni 2015, 06:07:23 »
Liebe(r) ElkeO,

es wäre nett, wenn man sich hier im Forum erst einmal vorstellen würde, welche Intention man hat, welche Vorgeschichte man zum Thema Impfen hat (vor allem Imfpschädigungen). Ich hoffe Du hast gesehen, dass Du hier in einem IMPFSCHADEN-Forum unterwegs bist. Vornehmlich sind hier Menschen unterwegs, die keine guten Erfahrungen mit Impfungen gemacht haben.

Nachdem hier in der Vergangenheit einige Trolle unterwegs waren, sind wir besonders aufmerksam und werden auch jeglichen Verstoß oder den Versuch der Unterminierung dieses Forums unverzüglich dem Admin melden.

Nochmals die Bitte an Dich, eine kleine Vorstellungsrunde unter "Vorstellung Mitglieder" damit wir Dich "verstehen" können.

Danke.


Offline Liesa

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #23 am: 24. Juni 2015, 06:56:36 »
Wahrscheinlich willst du auf den "Herdenschutz" hinaus, ElkeO? Dass das ein wackeliges Konstrukt ist, hat sich ja u. a. in Berlin gezeigt. (Ach, ich vergaß ... ganz Berlin ist ja eine Waldorfschule ...)

Mit Titer-Untersuchungen ist man eh zurückhaltend, vor allem bei Geimpften. Denn da könnte sich ja zeigen, dass der Impfschutz zumindest nicht messbar ist und dass sich verquere Werte zeigen, das hat man ja nicht so gern.

Nun, das Thema heißt "Probleme nach Impfung", kommen wir doch darauf wieder zurück. Und es gibt eine Menge, die über eine "Schwellung an der Einstichstelle" hinausgehen.

Offline timmerich

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #24 am: 24. Juni 2015, 13:27:43 »
ElkeO, Du solltest mal meine Frage beantworten, was ist Deine Intention, dass Du Dich hier bei uns niederlässt und Dich in vielen Untergruppen einbringst, ohne Dich vorgestellt zu haben!

Offline ElkeO

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #25 am: 24. Juni 2015, 16:46:22 »
Wahrscheinlich willst du auf den "Herdenschutz" hinaus, ElkeO?

Nein eigentlich wollte ich darauf, dass das Argument

Zitat
Tolle Impfungen, wenn sie nicht anschlagen. Dann kann man sie wohl auch gleich bleiben lassen.

ein bisschen dürftig ist weil die üblichen Impfungen ja eben sehr wohl in den allermeisten Fällen "anschlagen".
Nur weil etwas nicht in 100% aller Fälle funktioniert kann es deswegen immer noch sinnvoll sein.
Mich stört da dieses Schwatz-Weiß-Denken - nach der Devise alles was nicht blütenweiß ist muss pechschwarz sein... aber es gibt eben auch Grautöne.


Dass das ein wackeliges Konstrukt ist, hat sich ja u. a. in Berlin gezeigt. (Ach, ich vergaß ... ganz Berlin ist ja eine Waldorfschule ...)

In Berlin hat sich gezeigt was passiert wenn in einer bestimmten Population die Impfquote unter einen bestimmten Wert fällt - dann kommt es z.B. zu Masernausbrüchen (von denen in Berlin zum allergrößten Teil (circa 90%) dann auch Ungeimpfte betroffen waren). An Waldorfschulen kann man das gleiche Spiel in kleinerem Maßstab auch regelmässig beobachten.

Die Herdenimmunität wird dann "wacklig" wenn der Anteil der Nichtgeimpften und/oder bei Masern Menschen die die Masern noch nicht hatten einen gewissen Prozentsatz überschreitet. Denn damit es zu einem größeren Masernausbruch kommen kann muss jeder Erkrankte durchschnittlich etwas mehr als einen anderen anstecken.
Ob das gelingt hängt davon ab, mit wie vielen nicht immunen Personen er in Kontakt kommt und davon wie leicht die Krankheit übertragbar ist.

Wenn ein Maserkranker jede 5. nicht immune Kontaktperson  infiziert und 95% der möglichen Kontaktpersonen geimpft sind dann braucht er 100 verschiedene Kontaktpersonen während seiner Erkrankung um durchschnittlich eine davon anzustecken.

Sinkt die Impfquote auf 80% dass infiziert er durchschnittlich eine von 25 Kontaktpersonen um eine davon anzustecken. Bei der gleichen Anzahl von Kontaktpersonen infiziert er also 4 mal so viele wie bei 95% Impfquote.

Daran sieht man, dass ein scheinbar recht kleiner Unterschied (Imfpquote 80% statt 95%) einen gewaltigen Unterschied macht.

Das die Herdenimmunität "wacklig" wird wenn nicht ein ausreichend großer Teil der Herde geimpft wird ist ja nun nichts neues und wird ja auch nicht bestritten.

Warum Berlin  jetzt allerdings ein Argument gegen die Masernimpfung sein könnte verstehe ich nicht.


Mit Titer-Untersuchungen ist man eh zurückhaltend, vor allem bei Geimpften. Denn da könnte sich ja zeigen, dass der Impfschutz zumindest nicht messbar ist und dass sich verquere Werte zeigen, das hat man ja nicht so gern.

Titer-Untersuchungen liefern nur in bestimmten Fällen zuverlässige Ergebnisse. Ein hoher Titer sagt zwar aus, dass eine Immunität vorhanden ist - ein niedriger Titer aber hingegen umgekehrt  leider nichts.

Um die Wirksamkeit einer Impfung generell (also nicht bei einer Einzelperson) zu überprüfen muss man das aber ja auch gar nicht. 

Dazu reicht es wenn man z.B. bei einem Masernausbruch schaut, ob der Anteil der ungeimpften Erkrankten deutlich höher ist als der Anteil der Ungeimpften in der restlichen Bevölkerung.

Denn wenn eine Impfstoff unwirksam wäre dann müßte es ja für das Erkrankungsrisiko egal sein ob man geimpft ist oder nicht.

Wenn also in der Bevölkerung 10% nicht Geimpfte sind dann müßte es unter den Erkrankten auch ungefähr 10% nicht Geimpfte geben.

In Berlin waren aber circa 90% der Erkrankten nicht geimpft.

Wenn die Impfung nicht wirken würde müßte entsprechend auch der Anteil der nicht gegen Masern Geimpften unter den Berlinern bei 90% liegen (oder umgekehrt die Masernimpfquote bei 10%) .
Aber so schlechte Impfquoten findet man noch nicht einmal an Waldorfschulen.

Nun, das Thema heißt "Probleme nach Impfung", kommen wir doch darauf wieder zurück. Und es gibt eine Menge, die über eine "Schwellung an der Einstichstelle" hinausgehen.

"Eine Menge" ist ein arg dehnbarer Begriff. Gibt es eine Menge unterschiedlicher Arten von unerwünschten Nebenwirkungen - oder eine absolut große Zahl von Fällen wo solche Nebenwirkungen auftreten - oder eine relativ  zur Zahl der Impfungen große Zahl bei denen solche Nebenwirkungen auftreten?

Es sind auch schon eine Menge Flugzeuge abgestürzt - nur was hilft diese Information nun bei der Bewertung ob nun Fliegen sicherer oder weniger sicherer ist als z.B. Autofahren (da gab es auch schon eine Menge tödlicher Unfälle).

Offline Liesa

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #26 am: 24. Juni 2015, 17:03:14 »
"Nur weil etwas nicht in 100% aller Fälle funktioniert kann es deswegen immer noch sinnvoll sein."

Ja, ja, nur wird das bei den (bald Zwangs-)Impfberatungen so nicht gesagt. Es wird immer als "sicherer Schutz" angepriesen, wie in der Waschmittelwerbung.
Und über die Nebenwirkungen - wir sind hier beim Thema Probleme nach Impfung - wird auch nichts gesagt, sie werden zu "etwas Fieber" (+ Fiebersenker auf die Hand) und "Schwellung an der Einstichstelle" runtergeredet.
Und wenn es zu Schädigungen kommt, dann sind es deshalb keine, weil es keine gibt  :devil: .



Offline Liesa

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #27 am: 24. Juni 2015, 17:05:32 »
Und der ganze Quatsch mit Auto und Flugzeug und Anschnallgurten und Kindersitzen ... es gibt NICHTS, was mit einer Impfung vergleichbar wäre. 

Offline Krümel

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #28 am: 24. Juni 2015, 17:32:45 »
Darf ich an das Thema dieses Threads erinnern!!!
Hier wird schon wieder durch ElkeO Beiträge ins endlose kopiert und das Thema zerschossen.

Offline Hoppalla

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Re: Probleme nach impfung
« Antwort #29 am: 10. Juli 2015, 22:56:18 »
Ja, ja, nur wird das bei den (bald Zwangs-)Impfberatungen so nicht gesagt.

Erstaunlich dass Du als Impfgegnerin bei so vielen Impfberatungen dabei bist um das beurteilen zu können. Wie kommt das?

Und über die Nebenwirkungen - wir sind hier beim Thema Probleme nach Impfung - wird auch nichts gesagt, sie werden zu "etwas Fieber" (+ Fiebersenker auf die Hand) und "Schwellung an der Einstichstelle" runtergeredet.

Die möglichen Nebenwirkungen sind doch kein Geheimnis - die entsprechenden Beipackzettel wo diese aufgeführt kann jeder z.B. im Internet nachlesen.
Davon abgesehen hat mit mein Arzt bei der letzten Grippeimpfung auch ein entsprechendes Blatt vorgelegt wo diese aufgeführt waren und das ich unterschreiben mußte.
Übrigens ist nach der Influenzaimpfung der Motor meines Autos "gestorben" - aber NACH ist eben nicht das gleiche wie DURCH oder war das am Ende jetzt auch ein Impfschaden.

Und wenn es zu Schädigungen kommt, dann sind es deshalb keine, weil es keine gibt  :devil: .

Aber es gibt doch anerkannte Impfschäden ...

 

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