Autor Thema: MMR Impfung mit Nebenwirkung  (Gelesen 7991 mal)

Offline timmerich

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MMR Impfung mit Nebenwirkung
« am: 18. Juli 2015, 20:26:32 »
Heute Nachmittag war ein Grillfest im Kindergarten. Eine befreundete Mutter erzählte, dass sie heute beim Kinderärztlichen Notdienst war, da ihr Kind diese Woche mit dem MMR Impfstoff geimpft wurde und es nach wenigen Tagen nun über Ohrenschmerzen klagte. Dort diagnostizierte man neben den Impfmasern, eine Mittelohrentzündung und gab gleich mit an, dass dies ab und an nach der MMR Impfung vorkommen würde.  :shocked: :shocked: :shocked: :silly: :silly: .

Hat man nicht die Mittelohrentzündung nach den Fällen in Berlin als die "schweren" Komplikationen aufgeführt, die man ja auf gar keinen Fall haben möchte und man daher ja unbeding gegen Masern impfen muss?

Nun ja, wenn Kinder mit den Masern "ab und an" eine Mittelohrentzündung bekommen und durch die Impfung auch, dann frage ich mich, wen man hier vorführt....

Mit fällt hier nur wieder Albert Einstein ein: Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit; bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.


Offline Liesa

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Re: MMR Impfung mit Nebenwirkung
« Antwort #1 am: 18. Juli 2015, 22:50:20 »
Es ist ein Trauerspiel. Solche Beobachtungen (weil: Verdrehungen von Tatsachen) waren es durch die Jahre, die mich zur Impfkritikerin gemacht haben - nicht etwa das permanente Lesen impfkritischer Literatur. Nein! Unlogische Vorkommnisse, forcierte Desinformation durch Verharmlosung bzw. offentsichtliches zweierlei Maß ...

Die Mittelohrentzündung ist ein Paradebeispiel. "Eigentlich" heißt es ja, dass Kinder schnell mal eine Mittelohrentzündung bekommen. Tritt sie aber nach Masern auf, gilt sie bereits als schwere, zumindest x-mal erwähnenswerte Komplikation - wie du ja auch schon geschrieben hast. Kommt sie wiederum im Gefolge einer MMR-Impfung vor, ist sie plötzlich wieder halb so schlimm (weil ja Kinder ... sowieso öfter mal ...) Da kann man nur ihn hier einsetzen:  :dash:

Was mich so wundert: Dass die Impfbefürworter für solche Details offenbar blind sind bzw. sein wollen. Wenn sie doch argumentieren, dass sie den Kindern nach Möglichkeit "alles" ersparen wollen, müsste ihnen zumindest bei solchen Gelegenheiten auffallen, dass das "Ersparen" doch nicht immer klappt. Und dass man bei all dem Ersparenwollen möglicherweise den Kindern erst richtig was einbrockt.

Und wenn man dann noch bedenkt, dass die MMR-Impfung vielleicht nicht mal lebenslang wirkt (wie mir mein Arzt sagte): Warum dann dieser Zauber? Es gibt ja sogar Hypothesen, dass Geimpfte, wenn sie die Krankheit dann doch bekommen, durchaus schlimmer dran sein können als Ungeimpfte.

Offline timmerich

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Re: MMR Impfung mit Nebenwirkung
« Antwort #2 am: 20. Juli 2015, 11:47:41 »
Wenn man in den Beipack des Impfstoffes schaut (den die Eltern wohl nicht zum Lesen bekommen) sieht man:

Ein schwaches, masernähnliches Exanthem
kann sich im gleichen Zeitraum ausbilden
und ist gewöhnlich nicht generalisiert. In Einzelfällen
ist Otitis media beobachtet worden.

Wenn nun bei einer natürlichen Maserninfektion es ebenfalls in Einzelfällen (in Berlin von über 1.200 Fällen gerade mal 8) zu einer Otitis media kommt, da frage ich mich, was denn nun schlimmer ist. Eine durch den Impfstoff herbeigeführte Mittelohrentzündung, die man ja durch die Impfung gegen Masern eigentlich nicht haben möchte, oder eine die in Folge wirklich sehr seltene Mittelohrentzündung als Begleiterscheinung der Wild-Maserninfektion, mit dem Vorteil einer lebenslangen natürlichen Immunität mit zusätzlichen positiven Nebeneffekten, wahrscheinlich an einigen Krebsarten im späteren Leben nicht zu erkranken.

Liest man den Beipackzettel weiter, könnte einem speiübel werden:

Eine mumpsähnliche Erkrankung mit verkürzter
Inkubationszeit ist in seltenen Fällen
nicht auszuschließen. In Einzelfällen wurde
im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung
das Auftreten einer Pankreatitis beobachtet.
In Einzelfällen trat eine vorübergehende
schmerzhafte Hodenschwellung auf.
Ähnlich wie bei natürlichen Röteln kann es
auch 2 bis 4 Wochen nach der Verabreichung
von Röteln-Lebendimpfstoffen zu Arthralgien
oder — in Einzelfällen chronischen
— Arthritiden sowie Myalgien, Exanthemen
und Lymphknotenschwellungen
kommen.
Die Häufigkeit von Gelenkaffektionen nimmt
mit dem Alter der Impflinge zu. Arthritiden mit
Gelenkergüssen sind äußerst selten.
In Einzelfällen sind Thrombozytopenien, Purpura,
Erythema exsudativum multiforme und
allergische Reaktionen beobachtet worden,
die jedoch nur ausnahmsweise eine Therapie
erfordern. In äußerst seltenen Fällen ist
über anaphylaktische Reaktionen berichtet
worden (siehe auch Punkt 12).
Neurologische Komplikationen wie Fieberkrämpfe
und flüchtige Gangunsicherheiten
sind selten. In Einzelfällen sind Meningo-
Enzephalitis
(Häufigkeit: 1 : 1 Million Impfungen),
Myelitis, Neuritis und aufsteigende Lähmungen
bis hin zur Atemlähmung
(Guillain-Barre´ -Syndrom) berichtet worden.

Warum die Leute so blind sind kann ich Dir sagen Liesa. Die Menschen haben verlernt kritisch zu denken, haben verlernt sich allseitig zu informieren und leben in der medialen Welt von Facebook, Twitter und Co. und alles was da geschrieben wird, stimmt. Die Mainstreampresse wiederholt die Lügen der Pharmaindustrie mantraartig und die Impfungen werden als das Allheilmittel der heutigen Zeit dargestellt. Es wird keine Krankheit mehr zugelassen und jede noch so normale Kinderkrankheit wird als gefährlich und lebensbedrohlich dargestellt. Wäre sie das, dann wäre die Menschheit schon lange ausgerottet.

Offline holzwuermle

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Re: MMR Impfung mit Nebenwirkung
« Antwort #3 am: 21. Juli 2015, 08:21:08 »
[/b][/i]Warum die Leute so blind sind kann ich Dir sagen Liesa. Die Menschen haben verlernt kritisch zu denken, haben verlernt sich allseitig zu informieren und leben in der medialen Welt von Facebook, Twitter und Co. und alles was da geschrieben wird, stimmt. Die Mainstreampresse wiederholt die Lügen der Pharmaindustrie mantraartig und die Impfungen werden als das Allheilmittel der heutigen Zeit dargestellt. Es wird keine Krankheit mehr zugelassen und jede noch so normale Kinderkrankheit wird als gefährlich und lebensbedrohlich dargestellt. Wäre sie das, dann wäre die Menschheit schon lange ausgerottet.

Dem kann ich nur zustimmen. Überlegen und Nachdenken ist für viele schon zu viel Arbeit. Die meisten wollen sich nur bespaßen lassen.

"Denken ist Arbeit, Arbeit ist Leistung, Leistung ist Energie und Energie muss man sparen"   :silly:
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.


Offline Franz

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Re: MMR Impfung mit Nebenwirkung
« Antwort #4 am: 06. März 2019, 14:21:41 »
MMR- Krankheit-Impfung, Nebenwirkungen

Um den Wust an Wirkungen und Nebenwirkungen etwas vergleichbar zu machen habe ich mir nach der Lektüre von Dr. Buchwald, Dr. Hirte, der österreichischen Masenpanikseite "keinemasern.at" und anderen auch mal die Fach- und Gebrauchsinformationen für die in Österreich zugelassenen Impfstoffe "MMR Vax-Pro" und "Priorix" von der Website der EMA heruntergeladen.
Was blieb waren an allgemeinen Aussagen (sofern die Krankheit im Kindesalter durchgemacht wird):

Positive Aspekte der Erkrankung                                                                                                    negative Aspekte der Erkrankung
+ Entwicklungsschub                                                                                               - Mittelohrentzündung (Masern), Risiko 1:10 - 1:100
+ heilende Wirkung auf chronische Erkrankungen                                            - Entzündung d. oberen Atemwege  (Masern), Risiko 1:10 - 1:100
+ heilende Wirkung auf Epilepsie                                                                         - Lungenentzündung (Masern), Risiko 1:10 - 1:100
+ vermindertes Krebsrisiko (Brust-, Lymphknotenkrebs)                                 - Pseudokrupp (Masern), Risiko 1:10 - 1:100
+ vermindertes Multiple-Sklerose - RIsiko                                                         - Durchfall (Masern), Risiko 1:10 - 1:100
+ lebenslange Immunität
+ aufrechter Nestschutz während Stillzeit                                                          - Entzündung d. Gehörnervs (Mumps), Risiko 5:100
                                                                                                                                   - Entzündung d. Bauchspeicheldrüse (Mumps), Risiko 5:100
                                                                                                                                   - leichte Hirnhautentzündung  (Mumps), Risiko 5:100
                                                                                                                                   - Fieberkrampf  (Masern), Risiko 4:1000
                                                                                                                                   - Gehirnentzündung mit meist mildem Verlauf  (Masern), Risiko 0,67 : 10.000 bei 1-4jährigen;
                                                                                                                                                                                                                                                       1,81 : 10.000 bei 5-9jährigen
                                                                                                                                   - Gehirnentzündung mit meist mildem Verlauf  (Mumps), Risiko 2 : 100.000
                                                                                                                                   - Schwerhörigkeit  (Mumps), Risiko 0,5-1 : 100.000

Demgegenüber sind auf der Fachinformation folgende Nebenwirkungen der Impfungen angeführt (siehe Bild).
Erschreckt hat mich
- die große Zahl an Entzündungen, die praktisch jeden Bereich des Körpers, vorallem aber das Nervensystem betreffen können und
- die nicht erforschte Häufigkeit (also das nicht-wissen-wollen, was postmarketing eigentlich los ist).

 

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