Autor Thema: Impfen mit 2 Monaten oder später ?  (Gelesen 15739 mal)

Offline mami062015

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Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« am: 23. August 2015, 00:33:57 »
Hallo, ich bin neu hier . stehe grad wie viele andere Eltern vor der Entscheidung mein Kind ab 2 monaten zu impfen oder lieber später oder lieber garnicht? Das ist echt ne schwere Entscheidung u keiner kann sie mir abnehmen , aber vllt habt ihr einfach paar gute Erfahrungen gemacht euer Kind erst mit 1 Jahr oder später impfen zu lassen u auch nur das ,,nötigste''. Habe mir jetzt schon das Buch ,,impfen pro u contra '' durch gelesen u danach möchte man wirklich am liebsten nicht mehr impfen . würde mich über Erfahrungen von euch zu diesem thema freuen ! Bitte  keine Äußerungen von Wegen impfgegner oder unverantwortlich usw.


Offline Krümel

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #1 am: 23. August 2015, 14:03:20 »
Eine schwere Entscheidung, die Euch keiner abnehmen kann und sollte.
Wir haben in der Familie zuerst schlechte Erfahrung MIT dem Impfen gemacht und dann mit meinen Kindern nur gute Erfahrungen OHNE Impfungen gemacht. Meine komplett Ungeimpfte ist mit großem Abstand die gesündeste hier. Wenn alle anderen bedingt durch Kita / Schule hier in den Wintermonaten sehr oft krank sind, Dauerschnupfen, Husten, auch mal Fieber, ist die Ungeimpfte nicht eine Tag lang wegen Schnupfen / Erkältung krank gewesen, und dass, obwohl sie zum Teil mit bei uns im Bett schlief und auch mal von der Schwester angeniest / angehustet wurde. Obwohl sie erst knapp 5 ist und somit theoretisch häufiger krank sein müsste, da das Immunsystem erst noch trainieren müsste, war ich bis auf die U-Untersuchungen nur ein weiteres Mal mit ihr beim Kinderarzt und das weil in der Kita Scharlach rum ging und sie eines Tages auch über Halsweh klagte. Da war der Halsabstrich positiv, ich hab sie zu Hause behalten und nur mit Belladonna C30 behandelt ( in Absprache mit dem Kinderarzt) wir sind nach 3 Tagen zum Kontrollabstrich, da war schon kein Scharlacherreger mehr nachweisbar. Ihre Kita-Freunde hingegen, die Antibiotika gegen Scharlach bekamen, erkrankten mehrfach an Scharlach. Insgesamt belastete dieser blöder Scharlach die Kita über 3 Monate! Unser Arzt erzählte, dass er einem Kind schon das 3. Mal Antibiotika deswegen geben musste. Zum Glück läßt er Eltern die Wahl, wie es behandelt wird. Er hatte mich damals auch gefragt, ob ich es mit Globuli oder mit Antibiotika behandeln will. Meine Einstellung ist, lieber erstmal mit Globuli probieren und zu Hause bleiben und wenn es nicht besser wird, kann man immer noch Antibiotika geben und muß danach halt mit den unerwünschten Nebenwirkungen zurecht kommen, als da wäre eine kaputte Darmflora. Die wieder aufzubauen ist auch Mühsam.
Was ich Dir sagen will, Impfen hin oder her, die Entscheidungen hören da längst nicht auf. Es kommt drauf an, wie sehr Du Dich informierst, wie sicher Du Dich fühlst und in wieweit Du bereit bist, die Verantwortung zu tragen, oder ob Du eher ein Mensch bist, der viel ärztlichen Zuspruch sucht und seine Selbstbestimmung und die Eigenverantwortung lieber ab gibst und den Arzt für Dich entscheiden läßt.

Offline mami062015

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #2 am: 23. August 2015, 22:19:46 »
Danke für deine Antwort . Also Entscheidungen fallen Mir schon immer sehr schwer u jetzt sowas erst recht  :unsure: hätte gern einen Arzt der mich mit dem später impfen unterstützt. Morgen den Termin wegen rotaviren sag ich ab ,der kleine ist Grad ma 9 Wochen u das tu ich ihm nicht an . Hast du deine Tochter auch nicht gegen tetanus impfen lassen ? Sehr interessant deine Erfahrungen , das sagt doch einiges über das ganze geimpfe. Kinder sind ohne einfach gesünder !

Offline Krümel

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #3 am: 24. August 2015, 00:44:31 »
meine ist komplett ungeimpft und das soll auch so bleiben. Meine Mutter hatte laut Impfpaß vollen Tetanus-Schutz und hat sich tatsächlich ein Wundstarrkrampf vor einigen Jahren zugezogen und spätestens seit ich berufsbedingt ein intrauterinen Tetanus kennen lernen durfte, war für mich das Märchen vom rostigen Nagel, in den man tritt und dann den Tetanus bekommt, aufgeräumt.
Die entscheidende Frage ist doch, wie man mit den Erkrankungen umgeht, wie man sie behandeln läßt, wenn man nicht impft.
Da kann man viele Weichen stellen aber auch viel falsch machen.

Ich möchte Dir raten, Dir ein Kinderarzt / Ärztin zu suchen, die auch über den Tellerrand schauen kann, die eine echte Aufklärung macht, also Impfrisiken nicht verschönert bzw. ausblendet und die mehr auf dem Kasten hat als das einfach klassisch Schulmedizinische, was in der Tat heutzutage schon ein keines Pharmastudium ist.  Man kann an der Reaktion des Arztes / der Ärztin erkennen, wie man in der Praxis aufgehoben ist. Wird Deine Meinung gehört? Respektiert? Wirst Du mit Bedenken ernst genommen und vor allem läßt man Dir die Entscheidung was Du möchtest?
Oder wirst Du klein geredet, abgetan mit Bedenken, kurz: wer gibt den Ton an?

Für mich sind Ärzte aller Art inzwischen Berater geworden. Wenn ich ein Problem habe, was ich nicht lösen kann, dann geh ich zum Arzt, zeige die Beschwerden, frage nach seiner Meinung und höre mir seine Behandlungsvorschläge an aber ENTSCHEIDEN auf was ich mich einlasse, das will ich selbst. Und das natürlich auch mit allen Konsequenzen. Wobei wir wieder mal beim Thema Eingenverantwortung und Selbstbestimmung wären. Sieh es mal so, es ist Dein Körper, Dein Leben und Du muß mit den Folgen einer Behandlung / Impfung leben. Der Arzt nicht.
In meinem Fall trug ich ein Impfschaden davon. Was habe ich davon, damals auf den Arzt gehört zu haben? Nicht er leidet, nicht er muß sehen, wie ich damit weiter leben kann. Nein. Er hat sich dem Schaden, den er durch die Impfung verursachte, nicht mal angenommen! Ich war auf mich gestellt.
Ich bin es, es ist mein Körper und weil ich damit alleine klar kommen muß, lasse ich mir auch nicht mehr das Selbstbestimmungsrecht nehmen.
Das Thema Herdenschutz ist sowieso unlogisch, da gibt es diverse Begründungen. Die wirst Du hier bei näherem Einlesen auch noch finden.
Ich finde das Argument schon allein wegen der zahlreichen Flüchtlinge unlogisch. Nehmen wir nur mal Berlin. Unzählige Touristen, dazu Flüchtlinge, ect. da erreichst Du niemals ein Herdenschutz von 95 %!. Oder sollen die Reisenden demnächst neben ihrer Adresse auch den Impfpaß beim Reiseleiter vorlegen?  Schwachsinn hoch 10. Außerdem wird ein Baby oder Kleinkind mit z. B. Leukämie, welches nicht geimpft werden darf, sicher nicht eine normale Krippe besuchen oder die Kita. In der Regel findet man solche schwerkranken Kinder zu Hause oder im Krankenhaus und Ungeimpfte sind ihr kleinstes Problem. Für solche Schwerkranken kann jeder Virus, jedes Bakterium, auch eine "banale Erkältung" tödlich verlaufen. Wenn ich jetzt noch kurz überlege, wie viele Menschen jährlich eine Erkältung haben oder ein grippalen viralen Infekt, also Erkrankungen gegen die man gar nicht impfen kann, die aber allesamt eine tödliche Gefahr für Betroffene, die nicht geimpft werden dürfen, darstellen (und diese erkältungskranken hüten keineswegs sofort das Bett sondern schleppen sich auch noch zur Arbeit, wo sie ihren Infekt verstreuen und andere anstecken) dann rechne Dir mal aus, wie wahrscheinlich es ist, dass die nicht impfbaren Schwerkranken daran sterben statt an einer impfbaren Krankheit.
Auch wird einem Impfverweigerer der eben nicht bei dieser Herdenschutzidiologie mitmacht vorgeworfen, er sei asozial, weil er damit andere gefährden würde, wenn er sich nicht impfen läßt. Aber NIEMAND wirft ansteckenden Menschen, die Erkältung oder grippaler viralbedinger Infekt haben dieses vor! Obwohl sie Bus und Bahn fahren, niesen, Türgriffen anfassen ect. statt zu Hause im Bett zu bleiben und erst dann wieder unter Leute / zur Arbeit gehen, wenn sie nicht mehr ansteckend sind.
Also, der Herdenschutzdrops ist gelutscht.


Offline holzwuermle

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #4 am: 24. August 2015, 09:34:05 »
hallo und  :heart: Willkommen

wie Krümel schreibt, liegt die Entscheidung bei euch als Eltern.
Du wirst hier von einigen lesen die ihre Kinder Teilgeimpft haben oder auch völlig ungeimpft sind.
Jeder von uns hat einen andern Weg gewählt und für sich eine Entscheidung getroffen.
Und die wird von den meisten auch immer wieder überarbeitet. Soll heißen diese Entscheidung, Impfen oder nicht wird immer wieder auf dem Prüfstand stehen.
Aus welchen Gründen auch immer. Das kann die eigene Angst sein, oder der Kinderarzt, die Großeltern, Freunde, Krabbelgruppe............., sowie das erarbeiten von Wissen.

Der Weg nicht impfen fordert auf über sich selbst und sein Verhalten nachzudenken. Wie möchte ich weiter vorgehen. Was möchte ich erreichen, so wie ich mich entschieden habe?

Und es erfordert Mut gegen die gängige Meinung zu sein.
Auch brauch es Mut dem Ki-Arzt entschieden entgegenzutreten und auf eine Aufklärung zu bestehen, Also nicht mit Floskeln abspeisen lassen.
Wenn das nicht gegeben ist, dann ist auch keine Vertrauensvolle Zusammenarbeit in einer schwierigen Situation möglich.

Wir hatten keinen speziellen Ki-Arzt sondern eine sehr gute Allgemeinärztin.

Das sind so meine Gedanke............

Grüßle
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.

Offline doris

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #5 am: 03. September 2015, 14:18:27 »
hallo mami...ich kann dich gut verstehen habe auch viel überlegt...meine tochter ist jetzt 15mo. alt und noch ungeimpft..habe es bis jetzt nicht bereut...sie ist sehr selten krank..viel an der frischen luft..sehr weit von der entwicklung...schon mehrmals hingefallen...natürlich bis jetzt nur oberflächliche verletzungen die ich mit lavendelöl gut behandelt habe.. trotzdem denke ich oft wäre die tetanusimpfung nicht doch wichtig...riskiere ich zu viel?? dann höre ich wieder das die impfung nichts bringen soll..von freunden deren kinder schon älter und ungeimpft sind und schon xzählige verletzungen hatten und nichts ist passiert.. jedoch ist es beim eigen kind immer anders...man will einfach das richtige machen...aber was wirklich richtig ist ist schwierig...
mein gefühl sagt mir im ersten jahr ist keine imfpung nötig...danach kann man immer wieder neu entscheiden.?
ich persönlich habe mich bis jetzt noch nicht entschieden...jetzt wird wieder geredet wegen polio und flüchtlinge...es wird einem nicht leicht gemacht..das ist leider so..
aber es ist sehr schön von erfahrenen eltern zu lesen..bin auch gerade seit 2 tagen hier im forum..

Offline timmerich

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #6 am: 03. September 2015, 16:50:52 »
Hallo Doris,

hast Du direkten Kontakt mit den Flüchtlingen oder Dein Kind? In den Landeserstaufnahmestellen kam es in der Tat Anfang des Jahres bei uns zu einigen Masernfällen. Auch von Krätze habe ich in der Aufnahmestelle in Mannheim gelesen. Aber das war es auch schon. Und die man bei uns im Ort einquartiert hat (Syrer, Iraner, Afghanen) sind alle sehr gebildet, gepflegt und sicher auch frei von ansteckenden Krankheiten. Wer die LEA durchlaufen hat wurde ja schon mehr oder weniger Zwangsgeimpft, da hat unser Staat ja großen Wert darauf gelegt....

Also ich persönlich habe jetzt weniger Angst, dass sie hier eine Krankheit im Gepäck haben, die uns alle bedrohen könnte, zumal sie ja schon viele Wochen unterwegs sind und die bis dato bereits ausgebrochen wäre, meine Sorge mit den vielen Flüchtlingen ist eine ganz andere, die aber hier im Impfschadenforum höchstens unter "Sonstiges" hingehört.

Unsere 3 Kinder sind ungeimpft und nein, ich habe keine Angst.

Offline doris

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #7 am: 03. September 2015, 17:12:26 »
hallo timmerich danke für deine antwort...
ich und meine kleine haben keinen direkten kontakt mit erstaufnahmestellen oder flüchtlingen...eher freunde...geschwister die arbeiten bei der polizei und krankenhaus...da wird jetzt mmr empfohlen für die die im krankenbereich tätig sind..hat mein bruder mir erzählt..
ich bin aus oberösterreich und da wurde im jahr 2013 von poliofällen berichtet.. eine familie aus syrien war auf enteroviren positiv..in traiskirchen erstaufnahmestelle..meine kinderärztin hat mir wegen der geschichte polio empfohlen bei unserer 1 jahres mkp...ich habe dann nachgelesen und rausgefunden das sich polio jedoch nicht bestätigt hat.. das hat mein gefühl des nicht impfens wieder bestärkt..aber so stituationen verunischern  :scared:
bei uns in der gemeinde wurden auch schon flüchtlinge aufgenommen sehen sehr "gesund" aus  :smile:
bei euch in deutschland ist das problem noch grösser und ich kann nachvollziehen das du da andere sachen zu berichten hättest..

wie alt sind deine kinder...und waren deine erfahrungen bisher positiv mit dem nicht impfen?


Offline timmerich

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #8 am: 03. September 2015, 18:01:47 »
Oh Mann, hab gerade so viel geschrieben und war nicht mehr eingeloggt...

Unsere drei Kinder sind 7, 5, 4 und die Erfahrungen mit dem Nichtimpfen waren nur positiv. Ich habe den Weg nie bereut und wenn man einen Impfschaden selbst am eigenen Leib erlebt hat, dann fällt einem die Entscheidung auch relativ leicht. Als Eltern prüft man natürlich immer ob man nicht falsch liegt, aber Doris ich habe so viel Literatur gelesen, so viele medizinische Fachartikel gelesen, die man in der Boulevardpresse nicht findet, da sie "unbequem" sind und ich bin persönlich davon überzeugt, dass die ganze Impferei nur ein riesen Geschäft mit der Angst ist und sonst gar nichts. Und wir werden diesen Weg mit unseren Kindern auch beibehalten, bis unsere Kinder alt genug sind um in diesem Thema selbst zu entscheiden und für sich selbst die Verantwortung übernehmen können.

Ich hatte hier ja vor einiger Zeit auch berichtet, dass im Dorfkindergarten in der Gruppe unserer ältesten Tochter (die nun in der Schule ist) einige Eltern gar nicht impfen und einige nur sehr selektiv. Das bekommt man aber natürlich nicht sofort auf dem Tablett serviert, wir hatten nur Anhand der Kinderärzte den "Verdacht" und erst nachdem das Vertrauen da war, hat man sich ausgetauscht. Die Impfkritiker haben das nicht immer auf ihrer Stirn stehen  :teeth:

Offline doris

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #9 am: 03. September 2015, 19:40:55 »
hey das ist echt schön zu hören dass ihr so gute erfahrungen gemacht habt...das bestärkt einen dann wieder sehr  :yes:
ja ich kenne auch ein paar eltern die nicht impfen oder erst mal das erste jahr abwarten und dann impfen.... ich habe auch sehr viel gelesen..mit eltern gesprochen die nicht impfen ( deren kinder sind aber erst so 2-4 jahre alt..)  und vom gefühl glaube ich auch es ist das richtige.
meine kleine ist halt grad in dem alter vo sie sich ständig leicht verletzt.. mal fällt sie da drüber mal da...hat ständig oberflächliche abschürfungen...behandel die dann mit lavendelöl..
wie seit ihr so mit grösseren kleineren wunden umgegangen? und habt ihr eltern die masern durchgemacht?
so viele fragen.. :emoticon_blush:

Offline Fragezeichen??

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #10 am: 03. September 2015, 20:46:03 »
Hallo Doris,

Ich hab das Gefühl du bist Ich ;-)
Genau diese Gedanken gehen mir durch den Kopf.
Ich saß tatsächlich schon mal da und hab dann die Beipackzettel verglichen und deren Inhaltsstoffe. Bin irgendwie beim wenn dann Infanrix-IPV-hib hängen geblieben.
Aber ich hab so eine Panik vor dem Impfen das ich es nicht übers Herz bringe.  Meine Angst vor den Krankheiten hält sich in Grenzen, ausser Tetanus. Auch wenn das Risiko nicht groß ist daran zu erkranken man verletzt sich halt doch öfters...

Ich selbst hatte keine Kinderkrankheiten. Meine Eltern hatten beide die Masern, mein Vater fande es sehr lästig und meine Mutter weiß nicht mehr wie es war. Von meiner Mutter die Geschwister hatten ebenfalls Masern und darunter waren einige geimpft. Eine Impfbefürworterin meinte mal zu mir dass dann das Immunsystem bei geimpften auch einknickt wenn man auf engen Raum mit Masernkranken lebt. Ich persönlich finde diese Aussage dumm...

Das alles sind nur meine Gedanken und Erfahrungen.
Ich glaube mein Problem liegt auch an dem fehlenden Vertrauen des Arztes der mich in meiner Entscheidung unterstützt von daher bin ich fast täglich auf der Suche nach der "Wahrheit" und nach dem was mir gut tut.
Bis jetzt ist das bei uns das nicht impfen. Mein Kind ist Kern gesund im Gegenzug zu den geimpften um uns. Das ist aber nur meine Wahrnehmung hat man mir gesagt. Aber nein ich sehe keine rotznase oder husten usw. Nichts obwohl wir Kontakt zu kranken haben.
Mir wurde mal gesagt das holen sich die Kinder beim Arzt am Impftag und nicht vom Impfen. Auch diese Aussage finde ich übel.

Ich finde die Theorie wie das Impfen funktionieren sollte super aber ich sehe dem in der Praxis durch fehlende Studien und fehlenden Wissen und augenverschliessen der Ärzte sehr skeptisch entgegen.

Und ich bin der Meinung egal wo wir Menschen bis jetzt in die Natur eingegriffen haben ist es in die Hose gegangen.

Offline doris

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #11 am: 03. September 2015, 21:05:28 »
hallo fragezeichen??
gehen dir auch die selben gedanken durch den kopf  :dash: ist schon oft auch anstrengend...weil man sich soo viel den kopf zerbricht...und ich dann oft denke soll ich einfach ein bisschen was impfen lassen?? oder hätt ich einfach geimpft ohne mich zu informieren? aber würde es mir dann besser gehen? vielleicht müsst ich mir dann andere gedanken machen .? wer weiß das schon? ..ich hab einfach sorge das meine kleine sich durch die impfung verändern könnte und das wär einfach das schlimmste.. :confuse:
klingt jetzt vielleicht für viele blöd aber es ist halt so...aber natürlich auch schon etwas besser geworden...bin schon etwas sicherer und die erfahrungen der eltern hier im forum sind echt beruhigend...kenne auch einige dich nicht geimpft sind und sich schon oft verletzt haben und nix is passiert...aber ich versteh dich fragezeichen da geht es um das eigene kind man will nichts riskieren.
wie alt ist dein kind? oder kinder? meine maus ist jetzt 15mo. und ein richtiger wirbelwind..sie kommt mir so schlau vor für ihr alter....sie ist echt sehr gesund..bis auf die üblichen erkältungen die ich aber positiv sehe und bis jetzt gut hingebracht habe.

Offline (B)engelchen

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #12 am: 05. September 2015, 22:30:29 »
Hallo Doris, hallo Fragezeichen,

ich freue mich sehr, von euch zu lesen, denn auch mir schwirren immer ähnliche Gedanken durch den Kopf, vor allem ob ich die richtige Entscheidung für mein Kind getroffen habe. Meine Tochter ist 25 Monate alt und ungeimpft, da mein Bruder einen schweren Impfschaden erlitten hat. Erst wollten wir das erste Jahr nicht impfen, dann haben wir gesagt, wir wollen es lassen. Mich hat dann die Sorge gepackt, was ist mit Tetanus?! Ich habe hier Rat gesucht, habe das Buch die Tetanuslüge gekauft und bin bald durch. Es ist nicht so, als hätte ich jetzt gar keine Angst mehr, aber dennoch bleibt unser Kind ungeimpft. Natürlich mache ich mir auch Gedanken wegen der Polio-Fälle in der Ukraine oder habe es getan, als in Berlin die Masern rumgingen. Aber ich glaube mittlerweile nicht mehr wirklich an das Prinzip des Impfens. Ich habe hier mittlerweile zig Bücher und einen Ordner voll mit Dokumenten, die mich alle zweifeln lassen. Nein, ich weiß es nicht und sicher bin ich mir auch nicht, aber ich glaube, dass ich das richtige für mein Kind tue. Und ja, auch ich sehe, dass sie mental unglaublich weit ist. Sie spricht ganze, grammatikalisch korrekte Sätze mit 6 bis 7 Wörtern und ist bisher kaum krank gewesen. Das ist nicht meine persönliche Meinung, sondern Fakt. Ich lasse sie fiebern und wache lieber die ganze Nacht, als dass ich das Fieber senke.
Das Problem ist, dass Angst kein guter Ratgeber ist und glauben ist halt nicht wissen. Daher versuche ich "Fakten" zu sammeln, um Sicherheit zu gewinnen. Das ist schwer und zeitraubend. Dann denke ich immer, dass es Quatsch ist, Sicherheit gewinnen zu wollen, denn es ist ja nun so (was hier auch schon an anderer Stelle jemand geschrieben hat), dass das Leben eh immer tödlich endet. Aufgrund unsers Wohlstandes und unserer Kultur kommen wir aber mit Krankheit und Tod überhaupt nicht zurecht. Wir verschließen vor den "negativen" Dingen, die aber auch das Leben ausmachen, die Augen und meinen, es trifft uns schon nicht. Aber das Leben bedeutet Risiko und du kannst Pech haben, auch wenn du alles richtig gemacht hast.
Ich hoffe, das ist jetzt nicht alles zu konfus...
Leider kenne ich bis auf eine Freundin, die leider weit weg wohnt, keinen, der sein Kind nicht impfen lässt. Ich habe lediglich eine Bekannte, die das erste Jahr abgewartet hat. Ich wäre für Austausch echt super dankbar!

Wünsche euch eine gute Nacht!

Offline Krümel

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #13 am: 06. September 2015, 12:05:01 »
Vielleicht hilft Euch ja das Buch "Nicht impfen,was dann? " Denn es bietet einen Leitfaden, wie man sich verhalten kann, wenn eine impfbare Erkrankung ausbricht.
In diesem Buch wird halt genau das bearbeitet, was die schulmedizinischen Kinderärzte nicht mehr können. Weiß ja nicht wie es euch so geht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinderärzte außer Fiebersenkern, Schmerzmitteln, Antibiotika und Cortison nicht mehr verordnen. Daher scheint es mir, als könnten sie nichts anderes mehr. 

Offline doris

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Re: Impfen mit 2 Monaten oder später ?
« Antwort #14 am: 11. September 2015, 21:43:22 »
hallo Bengelchen...und fragezeichen...
danke für eure  antwort...ich verstehe sehr gut was ihr meint...und bin auch eurer meinung..eben wird man immer wieder verunsichert was dann nicht leicht ist.....und ob wir das richtige tun kann uns sicher auch keiner beantworten..
wichtig ist das man keine angst hat und sein kind nicht einschränkt...was mir manchmal noch etwas schwerfällt..aber ich lass sie natürlich draussen spielen...sie hat sich auch schon einige male oberflächlich verletzt..von den blauen flecken die durch die stürze ab und an auftreten mal abgesehen....meistens passiert das wenn ich direkt neben ihr stehe  :worry: .aber habe ich halt auch ab und zu noch ein ungutes gefühl dabei das ich gerne ablegen möchte....kann man das??
bei den meisten impfungen bin ich mir sicher das ich sie nicht will...bei manchen bin ich noch am zweifeln..aber bis jetzt hätte ich es noch nicht geschafft sie zu impfen...jedes mal kommt bei mir so ein ungutes gefühl hoch   :irritated:
ich persönlich kenne einige die ihre kinder nicht impfen...und von keinen habe ich bis jetzt etwas negatives gehört.....ich kenne auch viele junge mütter (freundinnen) die alles laut plan impfen...die haben mir aber bis jetzt auch noch nichts negatives berichtet...
ich freue mich aufjedenfall euch kennen zu lernen und vielleicht melden sich noch ein paar eltern wie es ihnen ergangen ist?

 

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