Autor Thema: Wer ich bin und was ich hier möchte  (Gelesen 20069 mal)

Offline Krümel

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Offline ?!

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #31 am: 13. September 2015, 22:38:18 »
Hallo Krümel,

aber natürlich ereignen sich viele Fehler bei ärztlichen Maßnahmen. Das wird auch kaum jemand bestreiten. Je verdichteter die Aufgaben umso häufiger geht auch was schief. Die Lösung könnte lauten: Personal verdoppeln, die Arbeitslast verteilen und das Risiko dadurch vermindern. Das wäre total prima; nur würden damit auch die Krankenkassenbeiträge entsprechend steigen ... Kann man alles machen, die Bevölkerung muss es nur wollen. Im Augenblick erscheint mir das jedoch nicht mehrheitsfähig. Vielleicht täusche ich mich da aber auch.

Zum Glück sind die meisten formalen Behandlungsfehler (>90%) in ihrer Konsequenz übrigens nicht relevant sondern bleiben stattdessen völlig folgenlos. Das wiederum findet sich leider nicht einmal im vermeintlich seriös-investigativen Journalismus wieder. Relativierende Argumente verschaffen nämlich keine hohe Auflage. Machen Sie mal ein Zeitungsinterview und vergleichen Sie dann dem publizierten Text mit der getätigten Aussagen. Sie werden stauen ... Ich rate daher immer dazu, die Inhalte von Druckerzeugnissen kritisch zu hinterfragen (siehe auch die passende Signatur dazu von holzwuermle).

Dass aber ungeachtet dessen Raum und Bedarf für Verbesserung vorhanden ist, steht doch völlig außer Frage. Da sind die Mediziner nicht weniger Mensch als andere Berufsgruppen auch. Unterstützung durch Forderungen der Patienten sind also herzlich gern gesehen und vernommen.

Einen schönen Sonntag noch allseits wünscht
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Offline holzwuermle

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #32 am: 14. September 2015, 06:50:36 »
ehrlich ?!, dein Argumente hören sich  mehr nach politischer PR-Abteilung an.

und meine Signatur drückt aus das man mit allen Infos achtsam umgehen muss. Gerade auch hier im Netz, wenn man sich nicht direkt gegenüber steht.
« Letzte Änderung: 14. September 2015, 06:53:47 von holzwuermle »
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.

Offline ?!

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #33 am: 14. September 2015, 07:39:25 »
Hallo holzwurmle,

ich stimme Ihnen gerne zu was den kritischen Umgang mit im Netz gestreuter Information angeht. Das betrifft Forenbeiträge genauso wie Links zu Zeitungsartikeln oder anderen Seiten völlig unklarer Seriosität. Außerdem neigen viele Menschen dazu, Informationen, die gut in ihr Weltbild passen, leichter als wahr anzuerkennen. Es wäre ja erstaunlich, wenn durch Zufall alle Zeitungsbeiträge mit mir genehmem Inhalt stets richtig und vollständig recherchiert sind, aber einseitige Information liefern, sobald ich anderer Meinung bin.

Was nun den von Krümel - praktisch kommentarlos - verlinkten Beitrag angeht:
Geschehen Fehler in der Medizin? Aber sicher! Jeden Tag, und jeder Fehler ist einer zu viel.
Entsteht aus jedem Fehler eine Katastrophe? Nein, zum Glück nicht (das habe ich im Artikel ein wenig vermisst und darum darauf hingewiesen).
Ist Überlastung ein häufiger Grund für Fehler? Ja, zweifelsohne!
Wäre dann nicht Entlastung durch mehr Personal (gerne Ärzte und Pflege) ganz hilfreich?

Wenn Sie hier eine andere - und am besten auch viel günstigere - Lösung anbieten können, sollte mich das sehr freuen. Ich sehe leider keine. In diesem Forum habe ich aber auch schon lesen können, dass Gesundheit wichtiger bewertet wird als Geld. Diese Einschätzung stimmt mich dann wieder zuversichtlich.

Ein weiteres Mal möchte ich nun anmerken, dass wir uns hier immer weiter off topic bewegen. Weder geht es noch um die Vorstellung meiner Person, noch dreht es sich um Impfschäden. Ich schätze aber den freundlichen Austausch hier sehr. Gerne können wir ihn in einem neuen Thread fortführen. Den Moderator bitte ich daher darum, diesen Thread um der klareren Struktur des Forums willen zu schließen.

Mit den besten Grüßen
?!


Offline Krümel

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #34 am: 14. September 2015, 08:33:20 »
Naja, das glaub ich nicht so recht, dass durch mehr Ärzte höhere Kosten entstehen, denn die Behandlungsfälle bleiben die gleiche Anzahl. Der Kuchen muß nur durch mehr Ärzte verteilt werden, im Schnitt verdient ein Arzt dann weniger, wenn er weniger Leute behandelt. Warum sollten dann die Kassenbeiträge steigen?
Was das Off Topic angeht, so weiß ich nicht, was ich mit Dir noch hier unter anderen Themen besprechen sollte?! Daher nutz ich diesen Thread mit Dir.
Dafür, dass Du viele Fragen hattest und Meinungen hören wolltest, reichen wir aber recht wenige Meinungen (waren es 2 oder 3?) aus, wenn Du jetzt darum bittest, Dein Thema zu schließen. Das wundert mich.

Auch find ich es merkwürdig, dass Du ankündigst, vorerst nicht im Forum zu sein und es sogar im voraus entschuldigst, dann aber doch postest.


Offline ?!

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #35 am: 14. September 2015, 10:28:54 »
Hallo Krümel,

in der Tat diskutieren hier auffällig wenige Personen mit ... da weiß ich aber auch nicht, wie man hier Leute aktivieren kann. Vielleicht gelingt Ihnen das ja?

Da Sie offensichtlich Interesse am Thema habe (ich finde es auch sehr wichtig), hab ich einmal Ihren Link dazu als Ausgangspunkt eines neuen Threads im Bereich "Sonstiges" genommen. Aus meiner Sicht lässt es sich nirgendwo anders passend eingruppieren.

Ich freue mich auf den weiteren Gedankenaustausch mit Ihnen und gerne auch mit vielen weiteren Interessierten. Daher nutze ich derzeit auch kleine Pausen, um hier immer wieder mal vorbeizuschauen. Wie aber bereits angekündigt, kann es auch mal über ein paar Tage nicht möglich werden - das bringt der Job nun mal so mit sich. Umso mehr Zeit und Gelegenheit für neue Meinungen von anderen.

Herzliche Grüße
?!

Offline Liesa

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #36 am: 14. September 2015, 13:44:21 »
Sorry, ich empfand den Vorstellungs-Thread als eine gewisse "Hemmschwelle".

Liesa

Offline philadelphia

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #37 am: 15. September 2015, 18:12:51 »
?!
Haben Sie evtl. Daten darüber, wie oft schon gegen einen Arzt ein Bußgeld verhängt wurde, weil er die eigentlich vorgeschriebene und bußgeldbewehrte Meldepflicht einer über das normale Maß hinausgehende Impfnebenwirkung nicht erstattet hat?? Es wird geschätzt, dass nur etwa 5 - 10 % meldepflichtiger Impfnebenwirkungen tatsächlich auch gemeldet werden, 90 % werden demnach unter den Teppich gekehrt. Nur weil kaum ein Impfschaden gemeldet und wenn gemeldet dann nicht anerkannt wird heißt dies noch lange nicht, dass es Impfschäden nicht öfter gibt als in den Veröffentlichungen steht. So lange nicht wirklich alle Meldungen erstattet werden, wird man nicht feststellen können, ob Impfungen tatsächlich schützen (bei der Bezeichnung "Schutzimpfung" gehen wir Patienten von einem Schutz aus, einen 100 %igen Schutz gibt es aber nicht) und nicht eher schaden.

Meine Mutter ist ca. 5 Wochen nach der Grippeschutzimpfung (wird für ältere Personen ausdrücklich ständig empfohlen) und der dann eine Woche später verabreichten Tetanusimpfung im Krankenhaus verstorben. Keiner der zahlreichen Ärzte hat nur einen Gedanken an die Impfungen verschwendet, die aufgetretenen neuen Beschwerden hat man lediglich mit Tabletten, Infusionen, Beatmung mit Maske auf der Intensivstation, Spritzen usw. usw. bekämpft und dann war schnell ausgekämpft. Eine Meldung hat trotz meinem Hinweis kein Arzt erstattet.....

Die wegen Osteoporose verordneten Bisphosphonate wurden auch weiter verabreicht und auch bei denen hat man weder die Einnahmevorschriften noch die Nebenwirkungen gewusst. Denn hätten die Mediziner diese gewusst, dann hätten sie diese auch nicht weiter verabreichen dürften bzw. hätten vorsätzlich geschlampt (bettlägerig, Schmerzen hinter dem Brustbein, Atemnot, frische Knochenbrüche, Durchfall, usw. usw.). Und wenn schon diese in der Fachinformation ganz klar beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen den Medizinern in einem Krankenhaus nicht bekannt sind, obwohl Bisphosphonate in einem Krankenhaus in der Krebstherapie tagtäglich verabreicht werden, dann glaube ich dass die Mediziner bezüglich Impfungen sowieso nicht groß nachdenken brauchen, weil die Impfungen doch von der STIKO empfohlen sind und Impfnebenwirkungen lt. den Veröffentlichungen so oft wie nie auftreten.

Die neue Grippeschutzimpfungsaison ist angebrochen. Heute ist schon der erste "Aufruf" von Experten zu mehr Grippeimpfungen in unserer Tageszeitung. - Hatte nicht letztes Jahr die Impfung oft keine Wirkung oder sind evtl. gar wegen der Impfung viele Patienten erkrankt und die Ärzte hatten somit eine sichere Einkommensquelle? Können Sie mir mitteilen, wie viele an Grippe erkrankten (evtl. sogar verstorbenen) Personen geimpft bzw. nicht geimpft waren? Interessant wäre auch, ob sich denn diese Experten impfen lassen. Von den Ärzten sind es angeblich nicht zu viele, welche sich diese Grippeimpfung spritzen, obwohl doch die wahrscheinlich schon mit vielen Bürgern Kontakt haben.  Der dumme Patient soll sich das Zeugs doch spritzen lassen, damit das Geschäft läuft.

  :spritze: :dash:


 


Offline ?!

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #38 am: 15. September 2015, 22:24:41 »
Hallo philadelphia,

zum Verlust Ihrer Mutter zunächst mein Beileid – unabhängig davon, welcher Umstand hier letztlich ursächlich gewesen sein mag (das kann ich unmöglich beurteilen und bewerten, denn der Krankheitsverlauf ist offensichtlich sehr komplex gewesen).

Nun zu Ihren Fragen was die Influenza-Impfung betrifft:

Nein, ich habe keinerlei Daten zur Anzahl der Verfahren bzw. Bußgeldern gegen Ärzte wegen des Versäumnisses, den Verdacht einer Impfkomplikation bzw. eines Impfschadens zu melden. Nach meiner Einschätzung dürfte es sich dabei um Raritäten handeln. Das beweist im Umkehrschluss natürlich nicht, dass es keine solchen Versäumnisse gegeben hat. Mit großer Sicherheit werden hier viele potentielle Verdachtsfälle übersehen (die ihrerseits natürlich wiederum aber vermutlich auch nicht allesamt als tatsächliche Fälle bestätigt worden wären). Die von Ihnen genannte Schätzung der Dunkelziffer auf den Faktor 10 mag durchaus stimmen. Verlässliche Surveillance-Daten dazu gibt es meines Wissens aber ebenfalls nicht. Außerdem werden die Begriffe „Impfnebenwirkung“,  „Impfkomplikation“ und „Impfschaden“ auch gerne einem bunt durcheinandergeworfen oder zumindest unscharf benutzt. Das verwässert Datensätze ebenfalls leicht und macht Ergebnisse schwer vergleichbar.

Daten zur sogenannten „Übersterblichkeit“ wenn sich Grippeinfektionen häufen, sind zumindest in mathematischen Modellen – mit, wie ich finde, akzeptabler Genauigkeit – erhoben worden [http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2015/Ausgaben/03_15.pdf]. Die Effektivität der Impfung ist damit jedoch nicht ausreichend untersucht. Zutreffend ist sicherlich, dass die Verlässlichkeit des Impfschutzes insbesondere in der letzten Saison sehr niedrig war [Darvishian et al. Effectiveness of seasonal influenza vaccine in community-dwelling elderly people: a meta-analysis of test-negative design case-control studies. http://dx.doi.org/10.1016/S1473-3099(14)70960-0].  Ob man das Ergebnis dennoch für akzeptabel hält oder nicht, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Die Impfraten unter Mitarbeitern in Krankenhäusern in Deutschland liegen nach Auskünften der betriebsärztlichen Dienste, die diese Impfung im Winter ja kostenlos anbieten, regelhaft im Bereich von 20 bis max. 30% [Wicker et al. Influenza vaccination rates in Hessian hospitals. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2012 Aug;55(8):932-6. doi: 10.1007/s00103-012-1510-7]. Das mag die tatsächliche Durchimpfungsrate des Personals vielleicht etwas unterschätzen, weil die durch Hausärzte der Mitarbeiter verabreichten Impfungen damit nicht erfasst werden, doch der überwiegende Teil der Mitarbeiter bleibt hier – trotz eindeutiger Empfehlung der STIKO – sicherlich ungeimpft. Spannend wäre hier aus epidemiologischer Sicht (Übertragungsrisiko von/auf Patienten) eine Differenzierung zwischen Personal mit und ohne Patientenkontakt; da gibt es aber bestenfalls nur Untersuchungen mit ganz kleinen Kollektiven. Außerdem sind die Gründe für diese relativ niedrigen Impfraten noch nicht abschließend geklärt; zum Teil mag dies durch Zweifel an der Wirksamkeit bzw. Sorge vor Nebenwirkungen begründet sein – es gibt aber auch Berichte von Kampagnen in Krankenhäusern („Werbeaktionen“), durch die sich die Akzeptanz für empfohlene Maßnahmen deutlich erhöht hat, wie z.B. für die Händedesinfektion aber eben auch die Grippeschutzimpfung. Ich schließe daraus, dass auch Unwissen und Bequemlichkeit ihren Beitrag zum bescheidenen Gesamtergebnis beitragen. Wirklich befriedigend ist diese Erkenntnis auch für mich nicht.

Nach meiner eigenen Beobachtung im persönlichen Kollegenkreis steigt die Bereitschaft zur Grippeschutzimpfung, je mehr sich die Mitarbeiter mit Infektionskrankheiten beschäftigen. In unserer eigenen Abteilung mit entsprechendem Schwerpunkt ergibt sich regelmäßig eine Durchimpfungsrate gegen Influenza von >80%. Ich selbst bin seit nunmehr 10 Jahren in Folge gegen die saisonale Grippe geimpft worden, habe bislang jede dieser Impfungen exzellent vertragen und bin mit ganz großer Sicherheit auch nie an einer Grippe erkrankt (ich denke, das wäre mir nicht verborgen geblieben). – Aber vom Einzelfall kann man natürlich immer alles und gleichzeitig gar nichts ableiten ...

Einen schönen Abend noch wünscht Ihnen
?!

Offline Taira

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #39 am: 01. April 2016, 23:12:40 »
Hallo ?!,
die Aussage unserer KÄ: „Cortison hilft nur anfangs. Der Körper gewöhnt sich daran. Er wird „süchtig“ und kann dann nicht mehr ohne.“ Des Weiteren haben meine Kids genügend Freunde, die Cortisonsalben benutzen oder Cortison inhalieren. Die Nebenwirkungen habe ich diesbezüglich direkt vor Augen. Die wichtigsten Cortison-Nebenwirkungen sind der Einfluss auf den Stoffwechsel, insbesondere den Zuckerstoffwechsel und den Fettstoffwechsel und die Regulation des Mineralhaushaltes, sowie der Einfluss von Cortison auf den Knochenstoffwechsel (Stichwort: Knochenentkalkung (Osteoporose). Wenn es um lebensbedrohliche Zustände geht, dann bin ich ganz bei ihnen, aber wegen eines atopischen Exems eben nicht.
Ansonsten sind die allseits bekannten Mantren über Cortison hinlänglich bekannt.
Interessant ist aber, dass die Schulmedizin Neurodermitis nicht heilen kann. Das heißt, sie hat gar keine Ahnung über die Ursache. Darum ist auch klar, warum ihnen als Vertreter der organische Zusammenhang unbekannt ist.
Diesbezüglich wäre es gut, dass Sonnenscheinchen selbst google bemüht. Schließlich muss diese Familie schwere Entscheidungen fällen.
Ferner möchte ich sie daran erinnern, dass das hier ein Selbsthilfeforum ist und kein Arzt- oder Anwaltsforum. Ich darf also durchaus meine Erfahrungen zum Besten geben. Und Frau Sonnenscheinchen steht es frei sich zu informieren. Sie ist ja gerade hier, weil sie mal eine andere Meinung als die des Mainstream hören möchte.
Ich würde sie auch bitten, Cortison oder andere ihnen unverständliche Ansichten nicht in diesem Thread (http://www.impfschaden.info/forum/index.php/topic,8341.0.html) zu bestreiten. Dafür haben wir zum Beispiel den: Homöopathie Thread . Frau Sonnenscheinchen muss sich jetzt nicht noch unsere Meinungsverschiedenheiten reinziehen.

Grüßle Taira

Offline holzwuermle

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #40 am: 02. April 2016, 06:10:01 »
Hallo ?!,
die Lebensqualität die Kollege ihres Standes für Menschen bereit halten ist sehr beschränkte, zum einen in der Weitsicht zum anderen im Verständnis.
Nein sie müssen darauf nicht antworten, ich verzichte gerne auf ein Erklärung!

Das zeigt sich sehr schön wie sie hier Menschen belehren die Sorgen haben.

MfG
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Offline ?!

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #41 am: 02. April 2016, 19:11:17 »
Hallo Taira,

aber natürlich steht es Ihnen frei, Ihre persönlichen Ansichten und Erfahrungen zu schildern. Davon lebt schließlich der Austausch in einem Selbsthilfeforum. Genau so steht es in der Diskussion anderen Teilnehmern frei, auf offensichtliche Fehleinschätzungen hinzuweisen, damit akut Betroffenen keine wirksame Therapie vorenthalten wird.

Die Ursachen der Neurodermitis sind tatsächlich nicht vollständig geklärt. Eine familiäre Häufung legt eine genetische Komponente nahe, aber vermutlich ist das als einziger Risikofaktor nicht ausreichend. Was die Frage aufwirft, woher dann andere Gruppierungen den "organischen Zusammenhang" (welchen genau eigentlich) erkannt haben. Klären Sie mich gerne auf. Wenn es sich bestätigt, werden Sie berühmt und reich ...

Eine Diskussion des Thema Cortison im Thread zur Homöopathie erscheint mir inhaltlich völlig fehl am Platz, daher kommentiere ich ihn lieber direkt hier. Was also nun das "Cortison" und seine Abkömmlinge angeht:
Als Hormon unterliegt es einem Regelkreis. Steigt seine Konzentration im Blut, sinkt die Nachproduktion durch den Körper. Wird die Substanz über Jahre in hohen Dosen angewendet, soll das Therapieende daher ausschleichend, also mit sinkender Dosis, erfolgen.
Durch eine rein topische Anwendung (lokal auf der Haut) bekommen Sie das aber nicht hin, denn die systemisch aufgenommen Menge ist für einen Gewöhnungseffekt viel zu gering. Außerdem kann die Behandlung bei Bedarf auch über Wochen und Monate erfolgen, ohne dass es zum örtlichen Wirkungsverlust kommt, denn auf zellulärer Ebene ist ebenfalls keine nennenswerte Gewöhnung zu erwarten. Entweder ist dies Ihrem Kinderarzt nicht bekannt (dann empfiehlt sich ein Fachgespräch mit einem Hautarzt bzw. ein Blick in die aktuelle Literatur: http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=161077) oder er sollte nochmals den Begriff der "Sucht" nachschlagen.

Einen schönen Abend noch wünscht Ihnen
?!

Offline Taira

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #42 am: 03. April 2016, 22:58:00 »
Oh, Korinthenmeister im Dienst. Habe ich mich wohl etwas zu banal ausgedrückt.
Die Hautbarriere verändert sich an der Stelle wo das Cortison aufgetragen wird. Sie wird durchlässiger - ist bestimmt total gesund und normal -
das zieht eine erhöhte Verletzlichkeit und Blutungsneigung mit sich. Des Weiteren können dann Keime leichter eindringen. - Aber das ist ja kein Problem, da das Cortison ja deren Entzündung gleich mit bekämpft, gell? -
Es können sich (bei längerer Anwendung) Streifen (Wachstumsstreifen) bilden, die später verblassen, aber nie mehr verschwinden. Cortison verengt die Blutgefäße in der Haut, der Körper bildet dann neue Äderchen, Netzwerkäderchen (Steroid-Akne) die man dann sehen kann. Gerade im Gesicht geschieht das oft, weil die Hautbarriere dort ohnehin sehr dünn ist. - Sieht toll aus. -
Beim Cortisonschaden ist mit einem Entzugsdelirium zu rechnen. Je länger die Behandlung, desto explosionsartiger die  Verschlimmerung der Hauterscheinungen. - hilft total -
Im Fall von Sonnenscheinchen ist man nicht in 2 Wochen durch. Außerdem ist der gesamte Körper befallen, das heißt, dass Cortison wirkt rasch systemisch (Nebenwirkungen im gesamten Körper).
Cortison begünstigt damit Bluthochdruck, Ödeme, Gewichtszunahme, Magengeschwüre, Unfruchtbarkeit (wohl nur vorübergehend), Wachstumsstörungen bei Kindern, Osteoporose (durch entstehenden Kalziummangel) und durch die Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel auch Diabetes mellitus. Außerdem schwächt es das Immunsystem (Infektanfälligkeit steigt). Zusätzlich auftretende Schlafstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen sind hingegen eher harmlosere NW.
Das nennt man wohl den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
Ich weiß, sie werden wieder sagen, dass ja nicht alle NW auf einmal auftreten und nicht bei jedem.
Das macht´s natürlich leichter sich für dieses Produkt zu entscheiden.

Nebenwirkungen Quelle:  http://dgk.de/gesundheit/allergie-haut/neurodermitis/cortison-bei-neurodermitis.html

"Äußerlich angewendetes Cortison kann:
die Haut dünn machen (Hautatrophie);
zu einer erhöhten Gefäßverletzlichkeit (Steroidpurpura) führen;
zu einer sichtbaren Erweiterung der kleinen oberflächlichen Hautgefäße, so genannten Teleangiektasien, führen;
eine Verstärkung des Haarwachstums am Auftragungsort mit sich bringen;
das Fettgewebe und dessen Verteilung verändern oder
dazu führen, dass die Haut schneller zu Infektionen neigt.
Im Gesicht: periorale Dermatitis (typische Hautveränderungen nach längerer Anwendung von Cortison im Gesicht, die nicht von der Neurodermitis her stammen und um den Mund herum lokalisiert sind);
nach dem großflächigen Auftragen von Cortison auf die Haut über längere Zeit kann es tiefer in den Körper eindringen und die Menge des körpereigenen Cortisons erhöhen. Dies hat Auswirkungen auf den ganzen Organismus. Mögliche Folgen sind Gewichtszunahme und Einlagerung von Wasser (Ödeme). "


-

Sie sind ja in dem Forum weil: „Viele Dinge sind mir auch nach Studium und vielen Berufsjahren gar nicht richtig klar. Vielleicht lerne ich ja hier etwas dazu. Mit anderen Selbsthilfegruppen – und als solche betrachte ich ein Forum wie dieses – habe ich diesbezüglich ziemlich gute Erfahrungen gemacht. Dort trifft man häufig formal Laien, in Wahrheit aber regelrechte Experten für die jeweilige Erkrankung. Ich betrachte das hier also als Chance auf einen neuen Blickwinkel. Ich habe viele Fragen, die man mir in früheren Gesprächen bislang nur äußerst schwammig beantworten konnte. Daher bin ich stets an neuen Einschätzungen und Erkenntnissen interessiert.“
Ich empfehle einen Blick in die Literatur von TCM, in welchem der Zusammenhang zwischen Haut und Nieren erörtert wird. Auf zu neuen Ufern!
Hier ein Link zum Heilpraktiker: http://homoeopathisch.de/neurodermitis/
Die Haut ist das Organ der Abgrenzung, des Austausches und der Ausscheidung.
Der Zusammenhang zwischen Haut und Nieren. Wenn die Niere überfordert ist, wird die Haut zu vermehrter Arbeit herangezogen.
Tritt eine Anhäufung von Stoffwechselprodukten im Organismus auf, kann daraufhin auch die Haut mit Reizung reagieren. Das äußert sich z. B. in Form von entzündlichen und juckenden Hautausschlägen.
Die Symptome zu unterdrücken ist keine Lösung, denn dann würde der Prozess nur nach innen verdrängt werden. Äußerlich aufgetragene Cremes oder Salben helfen gegen den Juckreiz. Die entzündlichen Hauterscheinungen werden aber oft nur unterdrückt.
Die Ursache für die Überreizung der Haut, liegt tiefer und bleibt meist  trotz äußerlicher Behandlung bestehen.
Im positiven Sinne fungiert die Haut ja nur als Ventil, und bewahrt den Organismus vor inneren Schäden. Wird das Ventil geschlossen, also der Hautausschlag unterdrückt, sucht sich der Körper einen anderen Weg, um sich zu entlasten.„

-

Aus dem Inhalt entnommen: http://impformation.org/de/blog/impfschaeden/neurodermitis_nach_impfungen/2015-04-10/59/
„In den jeweiligen Fachinformationen der Impfstoffe ist die Nebenwirkung –Hautausschlag- fast schon im Vordruck eines Beipackzettels. 
Aber nun betrachten wir doch einmal einige Impfstoffe für Säuglinge und Kleinkinder genauer. 
Wir beziehen uns in der Liste der Nebenwirkungen auf den Bereich „Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes“ bzw. „Erkrankungen des Immunsystems“.

1. INFANRIX HEXA (6fach Impfstoff) GlaxoSmithKline GmbH (IV) 

Selten: Hautausschlag 

Sehr selten: Dermatitis

Dermatitis: (V) 
„Die Dermatitis ist ein weit gefasster Überbegriff für den Formenkreis der ekzematösen Hautveränderungen. Dabei kommen nahezu in jeder dermatologischen Krankheitsgruppe Formen der Dermatitis vor. Allen gemeinsam ist die entzündliche Komponente der Felderhaut.

Folgende Krankheitsbilder werden der Dermatitis zugeordnet:
- Atopien: 
Atopische Dermatitis (Neurodermitis)
- Allergische Erkrankungen: 
Dermatitis ammoniacalis (Windeldermatitis) 

- Seborrhoische Dermatitis: Lymphome und ähnliche Erkrankungen 
Chronisch aktinische Dermatitis (Aktinisches Retikuloid)
- Granulomatöse Erkrankungen: 
Dermatitis atrophicans lipoides diabetica 

- Bakterielle Erkrankungen: 
Dermatitis exfoliativa neonatorum Ritter von Rittershain (Lyell-Syndrom) 

- Blasenbildende Erkrankungen: 
Dermatitis herpetiformis
- Akne: 
Periorale Dermatitis oder rosazea-ähnliche Dermatitis 

- Physikalisch bedingte Hauterkrankungen: 
Dermatitis solaris (Sonnenbrand) 
Strahlendermatitis
- Arterienerkrankungen: 
Dermatitis ulcerosa

2. SYNFLORIX (Pneumokokken-Impfung) GlaxoSmithKline (VI) 
Selten:
Allergische Reaktionen 
(wie allergische Dermatitis, ATOPISCHE DERMATITIS, Ekzem)

3. BEXSERO (Meningokokken-B-Impfung) Novartis (VII) 

Sehr häufig: 
Hautauschlag (Kinder bis 10 Jahre) (gelegentlich nach Auffrischimpfung) 

Häufig: Hautauschlag
Gelegentlich: Ekzeme

4. VARIVAX (Windpocken-Impfung) Sanofi Pasteur (VIII)
Häufig: Ausschlag, Masern-/Röteln-ähnlicher Ausschlag, Varizellen-ähnlicher Ausschlag (generalisiert, durchschnittlich 5 Läsionen) 

Gelegentlich: Kontaktdermatitis, Windelausschlag, Erythem, Miliaria rubra, Pruritus, Urticaria
Selten: Flush, Bläschenbildung, ATOPISCHE DERMATITIS, Ekzem, Akne, Herpes simplex, Nesselartiger Ausschlag, Kontusion, Dermatitis, Arzneimitteldermatitis, Impetigo, Infektionen der Haut, Masern, Sonnenbrand

Jetzt können Sie sich einmal über diese Nebenwirkung Gedanken machen. Wir kommen hier nun zu dem Schluss, dass die Verneinung von Neurodermitis (atopische Dermatitis oder atopisches Exzem) durch Impfungen absolut unverantwortlich ist. Diese obigen Impfstoffe gehören zu der Grundimmunisierung von Säuglingen und Kleinkindern. Trotzdem wird die Häufung der Neurodermitis vorzugsweise auf andere „Umwelteinflüsse“ gelenkt.

Wir streiten Neurodermitis bei Ungeimpften nicht ab, jedoch können Impfungen die Ursache sein.
Wie wir immer wieder schreiben: Bitte lesen Sie die Fachinformationen der Hersteller. „

weiterlesen hier: http://www.impfschaden.info/impfungen-allgemein/geimpfte/ungeimpfte/umfrage-zum-gesundheitszustand-ungeimpfter-kinder/umfrage-ergebnisse-krankheiten.html

Sie haben recht, der Homöopathiethread ist ungeeignet; überhaupt ist diese Plattform ungeeignet für schulmedizinisches Geistesgut. Das können wir ja genau alles hier (http://www.forum-impfen.de/) nachlesen, wer es wollte.
Ja oder in der Apothekenumschau.  :teeth:
In ihren Worten: "Genau so steht es in der Diskussion anderen Teilnehmern frei, auf offensichtliche Fehleinschätzungen hinzuweisen, damit akut Betroffenen keine wirksame Therapie vorenthalten wird." bzw. dadurch Verschlimmbesserungen entstehen.

--> Cortison heilt niemals Neurodermitis.
--> Die Schulmedizin heilt niemals Neurodermitis.
die Homöopathen vermögen es. - Seltsam  :victory:
« Letzte Änderung: 04. April 2016, 00:19:43 von Taira »

Offline Taira

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #43 am: 03. April 2016, 23:12:37 »
Oki, gibt schon n paar Ärzte die sich ganzheitlich auf den Weg machen und erfolge erzielen:
http://www.rshimshoni.de/Interview_Naturarzt.pdf

„Es gibt de facto keine Hautkrankheiten“
Naturarzt-Interview mit Dr. med. Raphael Shimshoni:
Naturheilkunde und Dermatologie, die medizinische Fachdisziplin für Hauterkrankungen, vertragen sich nur selten gut. Während der Dermatologe - überspitzt gesagt - alles von außen einsalbt oder gar von innen das Immunsystem unterdrückt, will der
Naturheilkundler von innen nach außen die natürliche Selbstregulation fördern
. Der Dermatologe Dr. med. Raphael Shimshoni
ist insofern ein Sonderfall: Für ihn gibt es keine Hautkrankheiten, sondern nur innere Störungen, die sich an der Haut äußern.
Die Pharmaindustrie hat in dieser Zeit viel Neues auf den Markt gebracht, mit den bekannten zweifelhaften Erfolgen
bzw. Nebenwirkungen
. Bereits in den 80-er Jahren habe ich am Toten Meer erfahren, was solche „Innovationen“ anrichten können.
Zur damaligen Zeit hat man häufig Methotrexat zur Unterdrückung des Immunsystems eingesetzt. Außerdem kam die sogenannte
PUVA-Behandlung groß in Mode - dabei wird die Haut mit einem Medikament für die UVA-Strahlung sensibler gemacht. Beide
Therapien hatten zur Folge, dass die Betroffenen immer häufiger mit schwersten Formen von Psoriasis (Schuppenflechte) bei uns
ankamen.

Heute wird zur Unterdrückung des Immunsystems Cyclosporin verordnet. Betroffene, die es einnehmen - egal ob bei
Schuppenflechte, Neurodermitis oder Urticaria -, müssen es nach der Phase der Verträglichkeit, d. h. spätestens nach zwei Jahren,
absetzen. Was danach folgt sind ein unbeherrschbares Hautgeschehen und verstärkte Autoimmunreaktionen.

Es gibt de facto keine Hautkrankheiten, sondern nur Stoffwechselentgleisungen bzw. hormonelle,
immunologische und andere Störungen des Organismus, die sich dann aufgrund der vorhandenen Veranlagung an der Haut äußern.
Unsere Patienten kommen mit schwersten Hautveränderungen, so dass eine „Entgiftung über die Haut“ nicht stattfinden kann.
Dies erfolgt über Darm, Leber und Niere.
Bei Neurodermitis ist es immer das erste positive Zeichen, wenn der Betroffene in der
Abheilungsphase anfängt zu schwitzen. (...)

 Sagt ein Doktor! Hört! Hört!
Vielleicht hilft ihnen das als Anstoß, der Materie unsererseits Gehör zu schenken.
Gruß Taira
« Letzte Änderung: 04. April 2016, 00:20:51 von Taira »

Offline holzwuermle

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Re: Wer ich bin und was ich hier möchte
« Antwort #44 am: 04. April 2016, 08:00:57 »
Taira  :give_heart:

zweimal super formuliert.

Aber, auch hier gilt, ich muss breit sein über meinen Tellerrand blicken zu wollen.........

nur so mal bemerkt, ..... wie oft haben Menschen nach einer OP sehr starkes Hautjucken....das ist oft die Folge weil die Ausscheidungsorgane Leber/Niere mit dem verstoffwechseln der Medis und der Abbauprodukte aus dem OP Bereich überfordert sind. Wenn man hier z.B. ansetzt geht es den Patienten sehr schnell besser. (Mehrfach bestätigte Erfahrungen)
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.

 

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