Autor Thema: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.  (Gelesen 15277 mal)

Offline Taira

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Hallo Krümmel,
ich finde du schlägst da einen tollen gesellschaftlichen Bogen.
Zum Thema StikoImpfempfehlung hat Herr Rabe gerade eine Übersicht bei Impf-Info eingestellt:
http://www.impf-info.de/impfaufklaerung/impfempfehlungen-in-der-eu.html
-
Zum Thema Erfahrung mit Pneumokokkenimpfung;
Meine Cousine hat eine differenzierte Impfentscheidung getroffen und als der Junge ein Jahr war hat sie sich vom KA überreden lassen, dass er auf Grund seiner gehäuften Infekte unbedingt die Pneumokokkenvorsorge bekommen müsse.
Der Junge klappte gleich am Abend noch mit Fieber ab und entwickelte eine Lungenentzündung. Und obwohl sie sich mal mit dem Impfthema beschäftigt hat, hat sie den KA nicht genötigt eine Meldung zu machen, zu der er ja gesetzlich sowieso verpflichtet ist.  (und das ist leider Tagesordnung - weil es einem Schuldeingeständnis gleich kommt)


Offline (B)engelchen

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Mein Bruder hat nach einer Diphtherie-Impfung beim Bund einen anaphylaktischen Schock bekommen. Intensivstation und jahrelange Muskelprobleme. Vom Leistungssportler zum Krüppel kann man sagen. Erst nach 10 Jahren war es ihm wieder möglich, langsam mit sportlichen Aktivitäten anzufangen. Trotzdem hat die BW geleugnet, dass es eine Impfreaktion war  :dash: ne, klar doch... mein Bruder wurde tatsächlich als Simulant bezeichnet... es wurde nie gemeldet und meine Eltern haben sich letztlich gegen eine Klage entschieden, weil sie Zeit und Geld in die Genesung meines Bruders gesteckt haben.
Ich glaube keiner Statistik! Wenn es ums Geld geht, wird an allen Fronten beschissen und betrogen, siehe auch Abgasskandal bei VW und anderen Autoherstellern. Und irgendwann kommt es raus - früher oder später... Ich hoffe bei den Impfungen auf früher!

Offline Krümel

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also soweit mir bekannt ist, sind Einzelimpfstoffe gar nicht mehr erhältlich. Soviel zum Thema Wahlfreiheit und selektives Impfen. Was haben wir denn für eine Wahl, wenn die Pharmakonzerne nur noch 6fach und mehr Impfstoffe produzieren? Dann haben einige vielleicht eine differenzierte Impfentscheidung getroffen aber bekommen hat das Kind dann letztlich den Stoff, der da war / ist und somit gleich ein großen Kombi-Impfstoff.
Ich merke daran auch deutlich, dass wir nur Pseudo-Wahlfreiheit haben.

Offline Linny48

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Also mal angenommen, dass es stimmt, dass die Impfungen so viel Schaden anrichten: Dennoch ist es ja so, dass die Krankheiten auch viel Schaden anrichten :-(. Vielleicht sind sich Ärzte insgeheim durchaus der Risiken der Impfungen bewusst, empfehlen sie aber dennoch, weil eben auch die Risiken der Erkrankungen bestehen... Mich irritiert, dass selbst die mir bekannten Ärzte ihre Kinder komplett impfen lassen... Sie würden doch niemals bewusst ihren Kindern schaden?!?
Gibt es eigentlich gar keine Berichte von Eltern, die nicht geimpft haben und deren Kind dann erkrankt ist? Lese immer nur von Impfschäden oder geimpften Kindern, die erkrankten...


Offline yanna

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Gibt es eigentlich gar keine Berichte von Eltern, die nicht geimpft haben und deren Kind dann erkrankt ist?

interessante Frage ....

ich kann - poch, poch, poch! - keine großen Geschichten liefern. Meine Schwester und ich hatten so gut wie alle üblichen Kinderkrankheiten mitgenommen (die meisten unserer Freunde auch - bei niemandem ist was schlimmes passiert!). Es war alles nicht wirklich arg unangenehm - hatte auch einmal eine Mittelohrentzündung und was Schmerzen und "leiden" angeht, war das die schlimmste Erkrankung meiner Kindheit. Na gut, Mumps tat auch weh.
Meine Kinder sind bisher gesund geblieben - "nur" Windpocken, hin und wieder Magen-Darm und ein leichter Husten oder ein bisschen Halsweh, nichts wegen dem ich sie unbedingt zum Arzt schleppen müsste.
Nur einer meiner Söhne, der hatte eine bakterielle Lungenentzündung. Die ist ohne Antibiotikabehandlung auskuriert worden. Seitdem ist er "nie" mehr verkühlt. Er hatte da schon etwas mitgemacht, aber es war zum aushalten, hohes Fieber halt und Schmerzen beim Husten.
Aber sicher bin ich nicht, ob das jetzt war, weil er nicht gegen Pneumokokken geimpft worden ist??



https://www.aurastube.at/  über Gesundheitsthemen und ähnliches ;-)

Offline Krümel

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vermutlich liest Du solche Berichte nicht, weil die Erkrankungen bei ungeimpften Kindern harmloser verläuft? Vielleicht sind unter anderem auch die Behandlungsmethoden im Falle einer Erkrankung anders als in einem Elternhaus, wo die Eltern klassisch Schulmedizinisch mit Fieber senken ect. unterwegs sind?
Dass alle Ärzte ihre Kinder impfen, also ehrlich, das glaube ich erst, wenn die mir mal den Impfpass vorlegen und nicht ihr eigener Stempel drin ist. Ich warte auf den Tag, an dem ein Familienmitglied von Herrn Gröhe oder er auch selbst durch eine Impfung zu Schaden kommt. Mal sehen ob er dann immer noch so laut danach schreit oder ob er langsam für anders denkende auch mal Toleranz entwickelt.
Es ist ja auch eine Frage des Könnens. Was hat man gelernt? Ärzte, die nur schulmedizinisch unterwegs sind, werden auch nur so behandeln können. Aber diejenigen, die sich auch für andere Behandlungsformen interessieren, würden wahrscheinlich auch anders behandeln.
Ich habe erst vor wenigen Wochen wieder was erlebt:
Meine Tochter hatte morgens einen Insektenstich am Fuß. Ist ja nichts besonders. Doch als sie kurz vor 12 aus der Schule kam, hatten sich von der Stichstelle aus 2 rote dick geschwollene Linien aufwärts Richtung Knöchel gebildet. Als der Kinderarzt nachmittags wieder auf hatte, bin ich mit ihr hin. Da war die roten Linien schon weiter Richtung Wadenbein hoch gewandert.  Wir haben 2 verschiedene Antibiotika verschrieben bekommen, Diagnose Blutvergiftung. Leider waren die beide nicht in der Apo vorrätig, sondern erst zu nächsten Tag vormittags. Ich bin dann in den Bioladen gegangen, habe Manuka Honig gekauft und ihr ein Teelöffel davon zu Essen gegeben und zudem den Manuka Honig dick auf die roten Linien geschmiert und den Fuß dann eingewickelt. Nächsten Morgen war die Überraschung groß. Die 2 roten Striche waren nicht mehr so intensiv rot, außerdem waren sie wieder rückläufig und haben sich um die Hälfte zurück gebildet. Ich habe dann voller Verwunderung weiter den Honig drauf geschmiert, 2x täglich und das Antibiotikum nicht gegeben, da nach so kurzer Zeit eine so große Verbesserung eingetroffen war. Meiner Tochter ging es auch gut, sie hatte kein Fieber oder andere Beschwerden. Nur der Stich juckte sie und die roten Linien taten bei Druck leicht weh. 3 Tage später war alles fast komplett abgezogen, 6 Tage nach Stich sah man nur noch ein kleinen geröteten Punkt an der Stichstelle, mehr nicht. An Tag 8 war alles komplett weg. Das Antibiotikum hätte sie 7 Tage nehmen sollen, wenns dann nicht weg wäre, sogar 10 Tage.
Für mich war das die erste Erfahrung mit Manuka Honig und ich war sowas von erstaunt und glücklich, denn nach der Antibiotikagabe hätte sie ein Darmaufbaupräparat nehmen müssen und das ist eine wochenlange Geschichte die Darmflora wieder halbwegs ins Lot zu bekommen. Der Kinderarzt war ebenfalls sehr überrascht, als wir 3 Tage nach Stich zur Kontrolle zu ihm gingen. Er hat sich das mit dem Manuka Honig aufgeschrieben und will es auch mal bei seiner Familie ausprobieren hat er mir gesagt. Außerdem sagte er noch, dass er es niemals für möglich gehalten hätte, dass ich lokal noch was zum Guten wenden könnte. Er meinte, eine Antibiotika-Salbe lokal hätte nichts gebracht, dazu war die Blutvergiftung zu weit fortgeschritten.

Ich hab Dir das geschrieben, weil ich Dir damit zeigen will, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt, eine Erkrankung zu behandeln und jedes seine Vor- und Nachteile hat. Hätte der Honig bei meiner Tochter nicht in kürzester Zeit so toll angeschlagen, also wäre es nach wenigen Stunden noch schlimmer geworden, wäre ich mit ihr auch ins Krankenhaus gefahren, denn die Apo hätte das Antibiotikum ja erst am nächsten Morgen gehabt. Ich bin dankbar für manche Medikamente, aber ich finde man sollte sie wirklich nur dann geben, wenn es nicht anders geht und nicht immer gleich sofort.

Oft kommt es mir so vor als können die Menschen nicht mehr warten. Keiner hat Zeit. Das entspricht dem Sinn der Zeit. Alles muß schnell gehen, das schließt auch die Krankheiten mit ein. Eine Erkältung? Die muß in spätestens 3 Tagen weg sein. Am besten lieber in wenigen Stunden dank Wik Daymed oder so. Dass es aber ganz normal ist, dass eine Erkältung 3 Tag kommt, 3 Tage bleibt, 3 Tage geht und dann alles gut sein sollte, das ist dem Hektik-Mensch entfallen.

Offline Krümel

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ach so, noch was Linny, Du kannst ja nur mit einer echten Statistik beurteilen, wie viel Schaden die Krankheit und wie viel Schaden die Impfung anrichtet, wenn es eine echte Impfschaden-Statistik gäbe. Die gibt es aber nicht. Das ist kein Geheimnis. Was meinst Du, wie die Statistik ausfallen würde, wenn alle Impfgeschädigten Ihren Impfschaden selbst eintragen lassen könnten und die Statistik nicht nur die Arztmeldungen berücksichtigt? Ich glaub da wird einem schlecht. Wenn man jetzt noch bedenkt, wie viele Leute überhaupt selbst einen Verdacht auf einen Impfschaden äußern, also selbst drauf kommen, das wird nur ein Bruchteil sein. Denn bedenke: Bevor man ein Impfschaden bekommt, muß man sich ja impfen lassen, was bedeutet, dass man die Impfung wollte, also kein notorischer Impfgegner ist / war. Manche werden eben erst durch Schaden klug.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen im Zeitraum von 14 Tagen nach einer Impfung Symptome kriegen oder krank werden, und es nicht in Verbindung mit der Impfung bringen. Wenn ein Kind z.B. am 1.7. die 6fach Impfung bekam und am 15.7. zum ersten Mal im Leben so trockene, juckende Haut bekommt. Am Anfang einer Neurodermitis wird es ja nicht von jetzt auf gleich so heftig, der Verlauf ist langsam und das Impfdatum rückt in Vergessenheit. Wenn jetzt die 2. Impfung fällig wird und die Haut danach wieder schlimmer wird und man immer noch keinen Zusammenhang sieht un der Arzt auch nicht, weil vielleicht der Kinderarzt impft, die Neurodermitis aber beim Hautarzt vorgestellt und behandelt wurde... das wird nie in der Statistik zu Impffolgen kommen.

Offline Sonnenscheinchen2015

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Hallo Linny48,

ich kann Dich sehr gut verstehen, denn unsere ganze Familie ist verunsichert und weiß nicht was für die Kleine das Beste ist. Kurz für Dich zusammengefasst (ich hatte  auch einen Thread erstellt):

Meine kleine Enkelin - jetzt genau 1 Jahr alt - hat evtl. auch auf die zwei 6-fach-Impfungen reagiert. Mit explodierender Neurodermitis, gleich mehreren Lebensmittelallergien, die allein schon bei Hautkontakt (Milch, Käse)  fast einen Schock auslösen und einem gestörten Immunsystem (zu wenige Antikörper auch gegen die geimpften Sachen, also Impfversager, dafür ganz viele Antikörper gegen Lebensmittel). Die Kleine wurde bisher nicht mehr geimpft! Die 3. und 4. Auffrischung der 6-fach-Impfung wurde aufgrund des schlimmen Hautbildes ständig verschoben und die jetzt anstehende MMR-Imfpung wäre gar nicht möglich, aufgrund ihrer Immunschwäche, da jetzt eine Impfung mit Lebendviren zu gefährlich wäre!

Und trotzdem hat man ein ungutes Gefühl so ohne Impfungen.... sie sollte jetzt im September eigentlich in die KITA aber niemand weiß so recht, ob das aufgrund ihrer schlimmen Allergien und der fehlenden Impfungen überhaupt machbar ist. Auch wir alle haben/hätten da richtig Angst um die Gesundheit der Kleinen, da die Ansteckungsgefahr in einer KITA natürlich viel größer ist als zuhause (abgesehen von den allergischen Reaktion auf bestimmte Lebensmittel), aber Impfen ist einfach im Moment kein Thema! Die Angst, dass wir alle die Hölle der letzten Monate nochmal durchschreiten müssten bzw. die Allergien vllt. sogar noch mehr werden und man gar nicht mehr wüsste, was man der Kleinen überhaupt noch zu essen geben könnte, ist einfach zu groß!

Meine Tochter sagte erst gestern wieder: Gegen die Sachen, mit denen sie sich im Kindergarten anstecken könnte, kann ich gerade eh nicht impfen und  Keuchhusten wäre jetzt mit 1 Jahr nicht mehr so dramatisch wie als Säugling. Gegen Tetanus kann man angeblich eh nicht wirklich durchs Impfen schützen, da es sich um ein Gift handel und gegen Gifte kann man keinen Impfschutz aufbauen und Diphtherie und Hib etc..... ja natürlich bleibt das Risiko das ist schon klar und ich denke, wenn die Kleine nicht so reagiert hätte, hätte sie genauso wie wahrscheinlich 90 % der Eltern weiter geimpft!

Natürlich wird man unsicher, wen man soviel über die Schäden des Impfens liest und sich mal ein paar eigene Gedanken zur STIKO und der Pharmakonzerne macht, aber auch wir sind oft am wanken, denn wieviel wirklich Impfschäden kennt man? Ich kenne ehrlich gesagt keinen Einzigen...... und trotzdem bekäme ich Panik, würde die Kleine morgen geimpft werden.... wir wissen auch nicht was richtig ist! Sicher heißt es immer, ein gesundes Immunsystem kann mit diesen Krankheiten umgehen, aber unser Kleine HAT im MOment kein gesundes Immunsystem - lt. Ärzten! Andererseits war sie noch nie krank.....man weiß oft gar nicht mehr was und wem man noch glauben soll!

Wir haben auch die Erfahrung gemacht (wie auch schon oben geschrieben), dass einem die Entscheidung niemand abnehmen kann und dass sie falsch sein kann, egal wie wir oder wie du dich entscheidest! Es gibt keine Sicherheit, such erst gar nicht danach!

Die einzige Hoffnun, die wir inzwischen haben, ist die, dass sich jetzt im Laufe der Zeit ihr Immunsystem stabilisiert - natürlich ungeimpft!!! Und dass sie sich hoffentlich die nächsten 1-2 Jahre mit keiner lebensbedrohlichen Krankheit ansteckt und dann sehen wir weiter..... Sollte sie sich in der KITA aber z.B. die Masern holen, dann glauben wir, dass man diese auch homöopathisch begleiten kann, um einen evtl. schlimmen Verlauf zu verhindern. Die Homöopathie war auch JETZT das Einzige was ihr Leiden zu 90 % behoben hat, die Schulmedizin hat da leider komplett versagt und denen soll man dann in Punkto Impfen noch irgend etwas glauben ........... ?????

Aber wie schon gesagt: Es gibt für nichts eine 100%ige Sicherheit! Aber die gibt es bei nichts im Leben!

LG
Sonnenscheinchen2015


Offline Linny48

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Danke nochmals für eure Beiträge und die ausführlichen Berichte :-).

Zum Thema Homöopathie etc.: Habt ihr alle Ärzte, bei denen die Kasse die Kosten übernimmt oder zahlt ihr selbst oder wie macht ihr das? Ich wollte hier mal mit meinem Sohn zu einem Homöopathen, aber das hätte ich nie bezahlen können inkl. Anamnese etc. (also nicht auf Dauer)

Ich glaube, wenn ich wüsste, dass wir einen Arzt hätten, der bei Fieber etc. schnell reagiert und gut weiß, wie man behandelt, dann wäre ich bzgl. der Impfungen auch etwas "lockerer" bzw. die Entscheidung würde mir vielleicht leichter fallen...

Zum Thema Lungenentzündung: Die hatte mein Sohn mit 2 Jahren auch mit Impfung :-(. Da hieß es allerdings, uuuunbedingt Antibiotika - er war sogar eine Woche im Krankenhaus... Wundert mich, dass das tatsächlich auch manchmal ohne geht?!? Ich hatte auch mal eine, da wurde mir auch gesagt, wenn ich überleben will, dann AB...

Offline timmerich

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Zum Thema Homöopathie etc.: Habt ihr alle Ärzte, bei denen die Kasse die Kosten übernimmt oder zahlt ihr selbst oder wie macht ihr das?

Ich glaube, wenn ich wüsste, dass wir einen Arzt hätten, der bei Fieber etc. schnell reagiert und gut weiß, wie man behandelt, dann wäre ich bzgl. der Impfungen auch etwas "lockerer" bzw. die Entscheidung würde mir vielleicht leichter fallen...

Zum Thema Lungenentzündung: Die hatte mein Sohn mit 2 Jahren auch mit Impfung :-(. Da hieß es allerdings, uuuunbedingt Antibiotika - er war sogar eine Woche im Krankenhaus... Wundert mich, dass das tatsächlich auch manchmal ohne geht?!? Ich hatte auch mal eine, da wurde mir auch gesagt, wenn ich überleben will, dann AB...

Unsere Kinder sind privat versichert, da werden sämtliche Kosten problemlos übernommen (die sich bislang alle im Rahmen gehalten haben, will sagen, sie Schulmedizinische Behandlung wäre sicherlich nicht günstiger gewesen).

Und wir sind wegen Fieber alleine noch nie zum Arzt, warum auch, Fieber ist keine Krankheit. Sicher waren wir gerade im Babyalter oftmals gerade bei Fieber um oder über 40°C verunsichert, aber hier hat sich es immer Bewahrheitet als Eltern einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn sonst alles beim Kind zum Fieber gepasst hat, war alles im normalen Bereich. Andere Eltern bekommen bei 38°C schon Schnappatmung. Wir hatten in den Anfangsjahren einen alten und sehr erfahrenen Kinderarzt, der uns unheimlich viel mit auf unseren Lebensweg gegeben hat. Dafür werde ich dem Karlsruher Athroposophen auch ewig dankbar sein.

Mit Antibiotika sind unsere Kinder (die älteste ist 8 Jahre alt) außer in Lebensmitteln noch nie in Berührung gekommen. Und unser erstes Kind ist im frühen Alter auch an einer Lungenentzüdung knapp vorbeigeschrappt, aber wie ich oben geschrieben hab....erfahrener Kinderarzt.....


Offline Mel89

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Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
« Antwort #25 am: 12. September 2016, 09:05:35 »
Hallo  :smile:
Diese Frage ob ich impfe oder nicht war auch schwierig für mich. Als meine Tochter geboren wurde hatte ich nicht mal das "Wissen" und habe auch vom Arzt verlangt er solle meine Entscheidung abwarten. Da ich mich erst kurz vor der Geburt damit befasst habe kamen Ängste in mir hoch da ich eine Entscheidung und Verantwortung für mein Kind treffen musste. Ich habe mich nun von Anfang an dann gegen das Impfen entschieden. Meine Gründe waren: Ich war selber ein durchgeimpftes Kind und habe damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht in der Kindheit. Ich hatte auch meine letzte Impfung vor 6 Jahren und da hatte ich auch einen Schaden davon getragen.  Meine Tochter ist jetzt 18Monate und total gesund und fit und entwickelt sich super. Sie war in ihrer Babyzeit nicht einmal wirklich krank...Sie hatte immer mal ne leichte Erkältung wie wir Erwachsenen auch aber das hat sie schnell wieder gelegt daher sie hat ein sehr tolles Immunsystem was sich entwickelt hat. Meinen Sohn lasse ich auch nicht Impfen. Die schlimmste Frage war für mich eine Impfung die mich heute noch beschäftigt hatte. Gegen Tetanus " Der böse rostige Nagel"...aber für mich war dann klar bei unseren heute hygienischen Standards hier in Europa ist ein Wundstarrkrampf eher ausgestorben...eher würde man eine Sepsis ( Blutvergiftung) bekommen aber dagegen kann man sich auch nicht Impfen...Ich werde dabei bleiben und keines der Kinder "Impfen"...sie können sich jeder Zeit auch selbst nachimpfen lassen wenn sie selbst mündig sind und können das dann selbst entscheiden wenn sie aufgeklärt sind. Mein Sohn ist auch gesund er ist jetzt 5 Monate und hat auch noch nie was wirkliches gehabt wo ich mir Sorgen machen müsste. Und ein Schnupfen eine "Erkältung" wo sich ein Abwehrsystem erst bildet ist kein Grund zur Sorge auch nicht für die Pharmaindustrie für die Antibiotika :-)
Ich habe alles ohne Antibiotika weg bekommen egal was meine Kinder angeschleppt haben oder Ich anschleppe :-)

Alles Gute von einer Mama die nicht impft und lass dir nicht reinreden und du wirst schon am besten wissen was für deine Kinder das Richtige ist.

LG aus Österreich :-)

Offline Verbal

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Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
« Antwort #26 am: 26. September 2016, 21:17:04 »
 hallo,
wir haben bis jetzt nicht impfen lassen, unser Kind ist jetzt 5 Monate alt.
An sich wollten wir erst mit 1 Jahr impfen...
Nun haben wir überlegt, mit den ganzen Flüchtlingen die herkommen und sonst den vielen Gästen aus Osteuropa...was macht ihr, wenn das nicht geimpfte Baby mit zB 6 Monaten an Polio erkrankt?
Haut euch dan selber zwischen die Beine?
Ich finde es auch kritisch mit dem Impfen wegen Aluminium usw...Aber wenn wir abwägen, dann weiä ich nicht was heutzutage wirklich besser ist.
Mit der ganzen Einwanderung kommen auch die Krankheiten und wenns passiert dann ist für heulen zu spät.
Wir haben bald die nächste Unterauchung beim KA und sind schwer am Überlegen ob noch bis 1 Jahr warten oder zumindest die 5 Fach Impfung durchführen lassen oder ähnliches.

Es ist echt ein verdammt heikles Thema

Gruß

Offline holzwuermle

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Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
« Antwort #27 am: 29. September 2016, 08:06:26 »
Hallo Verbal,
auch hier der Hinweis:

vorab eine Bitte, stell dich doch im Bereich "Vorstellung neuer Mitglieder" kurz vor.

Jetzt zu deiner Aussage "Flüchtlinge = Krankheitsbringer", dazu empfehle ich dir die Literatur von Dr. Loiber "Mythos Ansteckung" und die Zeitschrift Impuls Nr. 1 Q.1/2016, darin enthalten ist ein sehr guter Artikel mit genau deiner Fragestellung.

Grüße
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.

 

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