Autor Thema: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !  (Gelesen 27382 mal)

Offline Sonnenscheinchen2015

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Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« am: 30. März 2016, 16:00:46 »
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ihr folgende Verkettung von Geschehnissen als Impfschaden bzw. zumindest als eine Reaktion auf die Impfung sehen würdet.

Baby bekam mit ca. 3 Monaten leichte, einzelne Pickelchen auf den Wangen, am Körper nichts, auf dem Kopf ganz leichten Kopfgneis, der mit 1-maliger Anwendung von Olivenöl verschwand.

Nach der 1. 6-fach-Impfung wurden die Pickelchen auf den Wangen etwas mehr, Kinderarzt meinte es wäre Babyakne, keine Neurodermitis.

Nach der 2. 6-fach-Impfung (aber erst ca. 3 Wochen später) wurden die Pickel auf der Wange mehr und auch am Körper bildeten sich nun kleinere, rote Stellen. Neurodermitis wurde noch immer von Kinderarzt und Hautarzt verneint!

Ca. 6 Wochen nach der Impfung wurde der Auschlag (aber aufgrund einer vom Hautarzt verschriebenen Salbe, auf welche das Baby allergisch reagierte) extrem schlechter. Neurodermitis wurde noch immer nicht angenommen, eher ein Ekzem und extrem trockene, empfindliche Haut.

Mit 7 Monaten so schlimm, dass Baby in eine Hautklinik musste, dort wurde dann doch Neurodermitis diagnostiziert. Genetische Veranlagung besteht jedoch nicht. Der Vater des Kindes hat ganz leicht Heuschnupfen, jedoch reicht den Ärzten dieses schon als Grund des Ausbruchs bzw. erblichen Komponente!
In der Klinik wurden auch noch multiple Nahrungsmittelallergien festgestellt, obwohl das Baby  noch fast voll gestillt wurde (bis auf 1 Gläschen pro Tag). Auch hier keinerlei erbliche Vorbelastung mit Nahrungsmittelallergien.

Die Haut wurde von da an immer schlimmer, vor allem im Gesicht, aber auch auf dem Körper. Das Baby war regelrecht entstellt, denn die Wangen sahen aus wie aufgeplatzte Krater! Immer der gleiche Kreislauf: Haut nässt und ist extrem entzündet. Dann entstehen gelbe Krusten, die aber auch Flüssigkeit abgeben. Auch die Ohrläppchen waren "hart" und mit gelben Krusten übersäht. Am Körper eher extrem entzündete rote Flecken, die teilweise so groß wurden, dass sie schon ineinander liefen. Juckreiz extremst, Kind musste jede Nacht gepuckt werden, da es sich sonst blutig kratzte (trotz Handschuhen!). Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, das Kind sah so schlimm aus, dass es einem das Wasser in die Augen trieb. Vom Leiden des Babys ganz zu schweigen!!!!

Nun kam, wahrscheinlich durch die total offene, entzündete Haut auch noch eine bakterielle Infektion (wahrscheinlich mit Staphylokokken) hinzu, so dass sich die Entzündung ins Knochenmark des Oberschenkels festsetzte und nun im Krankenhaus mit mehreren Wochen intravenös gegebenem Antibiotika bekämpft wird.

Lt. Arzt ist es ungewöhnlich, dass das kindliche Immunsystem es nicht schaffte gegen diese Bakterien anzukämpfen, da es nicht so ungewöhnlich wäre, sich damit mal zu infizieren bzw. hat die wohl jeder Mensch hi und da mal im Körper.

Kann es sein, dass die 6-fach-Impfungen einfach das immunsystem derart "fehlgeleitet" haben, dass 1. die Haut so extrem reagiert hat, dass 2. diese verschiedenen Nahrungsmittelallergien entstanden sind (trotz stillen!) und 3. das Immunsystem nichts gegen die Bakterien zuzusetzen hatte?

Das Baby war nie krank, hatte nie Fieber, Schnupfen oder Husten. 5 Monate war alles "normal" um dann komplett zu eskalieren!


Offline Krümel

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #1 am: 30. März 2016, 22:48:33 »
zunächst möchte ich Dich bitten die Forenregeln zu lesen und Dich als erstes vorzustellen. Sprichst Du bei dem "Beispiel" von Deinem Baby? Was ist das für ein Arzt der behauptet, dass ein Baby, welches erst wenige Monate alt ist, schon so ein ausgereiftes Immunsystem hat, welches in bereits sichbar angeschlagenem Körper noch schaffen kann, gegen Bakterien vorzugehen??? Den würde ich mal schnell wechseln. Bei solchen Aussagen zweifle ich immer, ob der überhaupt Medizin studiert hat oder seinen Doktor gekauft hat. Unfassbar.

Offline Sonnenscheinchen2015

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #2 am: 31. März 2016, 19:18:35 »
Hallo Krümel,

sorry, habe ich wirklich übersehen. Habe ich eben nachgeholt und mich vorgestellt!  :sneaky:

Tja....der Arzt der das behauptet ist der Chefarzt der Kinderklinik! Meine Tochter hat auch schon den (oder einen anderen Arzt?) gefragt, ob die schlimme Haut vom Impfen herrühren kann, aber da wurde nur gesagt:" Nein das hat nicht zeitnah genug nach der Imfpung angefangen!" Hmh...ich bin ja kein Arzt, aber auch nicht ganz blöd und mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Wenn nach so einer Impfung das Immunsystem falsch- bzw. fehlgeleitet reagiert und sich diverse Lebensmittelallergien entwickeln, wie lange wird das wohl dauern, bis ein voll gestilltes Kind über die Muttermilch soviele Allergene aufgenommen hat, dass es mit extrem schlimmer Neurodermitis reagiert? Das kann noch nicht schon am nächsten Tag der Fall sein, sondern eher - wie bei ihr eben - nach 3-4 Wochen!

Ich begreife einfach nicht, warum sich 90 % der Ärzte (oder sogar mehr) nicht doch mal genauer mit diesem Thema beschäftigen, sondern einfach runterbeten, was ihnen die Pharma-Funtionäre vorbeten. Haben denn nicht auch Ärzte schon genügend Fälle in ihren Praxen gesehen, wo sie selbst auch nicht mehr erklären konnten, warum z.B. ein vorher kerzgesundes Kind nun plötzlich so extreme gesundheitliche Probleme hat? Denkt man da nicht doch mal ein wenig drüber nach, ob nicht doch....?

Ich weiß, dass der Entstehung von Neurodermitis eine erbliche Veranlagung vorhergeht. Aber wenn ich denke, heutzutage hat doch fast jeder 2. Heuschnupfen, die müssten ja ALLE allergisch veranlagte Kinder bekommen!  Der Freund meiner Tochter hat nur ganz leichten Heuschnupfen (nimmt nicht mal Medikamente dagegen) und das reicht den Ärzten bereits aus für die Erklärung des oben erzählten Verlaufs bei dem Baby. Andere haben aber teils schlimmen Heuschnupfen, selber Neurodermitis oder Lebensmittelallergien und deren Kinder bekommen nichts dergleichen?!!? Das Einzige was mir einleuchten würde, wäre die Erklärung, dass man im Vorfeld nicht sagen kann WIE ein Kind bzw. dessen Immunsystem auf die Impfung reagiert, da man es ganz einfach nicht weiß!

Alle Ärzte behaupten, dass Impfungen gut verträglich sind und Entgleisungen nicht darauf zurückzuführen sind, aber wo ist der Beweis! Würde meine Tochter z.B. zu ihrem Kinderarzt sagen:"Ich lasse meine Baby weiter impfen, wenn Sie mir zu 100% versichern können, dass das was sie nun hat NICHT vom Impfen kam!" dann würde der Arzt sicherlich einen Rückzieher machen, weil er es eben nicht sagen kann.

Offline Krümel

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #3 am: 31. März 2016, 21:42:25 »
Du wunderst Dich, wieso nicht mehr Ärzte Impfungen kritisch hinterfragen? Die Antwort ist: Weil sie damit gutes Geld verdienen und sie sich schlicht kein Kopf machen, sei es aus Zeitmangel oder aus Schutz, weil sie sonst nicht mehr ruhig schlafen könnten. Für jede Impfung gibts Geld und die dann folgenden Erkrankungen erhalten die Kundschaft auf Dauer. Ihn schert es ja nicht, wie sehr die Krankheit den Patienten einschränkt, weil er das Leid und die Schmerzen nicht selbst erfährt.
Danke für Deine Vorstellung.
Ich denke, Du liegst mit Deiner Vermutung nicht ganz so falsch, da schon etwas dran sein könnte. Wenn Du Dir Sorgen um die Gesundheit Deines Enkel machst und Du Dir wünscht, dass sich Deine Tochter mehr mit dem Thema auseinander setzt, wieso sagst Du es ihr nicht einfach und schlägst ihr vor, dass ihr zusammen mal hier im Forum einige Erfahrungen durchlest? Sie als Mutter muß die Entscheidung und auch die Verantwortung alleine tragen. So wie Du im Vorstellugspost geschrieben hast, sollte es nicht sein. Also das sie Dir die Schuld gibt, wenn das Kind eine Erkrankung bekommt. Ich möchte Dir empfehlen, sie zu nichts zu drängen. Das Thema kann ein Kontakt schon sehr belasten.


Offline Taira

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #4 am: 01. April 2016, 00:21:05 »
Hallo Sonnenscheinchen,

das klingt wirklich grausam. Ich wünsche gute Besserung und viel Kraft für den Weg der Entscheidung.
Ich sage das, weil dass was ich dort lese ist eben nicht mit einer Pille behandelbar. Es wird ein Weg. Mein Ältester Sohn hat auch Neuro. Er ist allerdings ein ungeimpftes Kind aber ein Raucherkind (Passivrauchen in der Schwangerschaft). Er kam mit einer entsprechenden Konstitution zur Welt. Auch er entwickelte im 4. Lebensmonat leichte Hautirritationen in den Armbeugen. Die KÄ wollte mir auch promt eine Kortisonsalbe verschreiben. Hätte ja nur ganz ganz wenig  :blink:
Ich habe mich dann belesen, was die Ursachen sind und wie man auf natürlichem Wege eine Heilung schafft. Meiner Ansicht nach, geht das bei einem Baby relativ einfach.
Die Ursache von Neurodermitis und Asthma liegt organisch bei den Nieren. Die Nieren filtern Giftstoffe aus dem Körper. Das ist ihre Aufgabe. Gelingt ihnen das nicht mehr, dann scheidet der Körper diese Stoffe über die Haut aus. Das gelingt gut dort, wo sie am Dünnsten ist. Wird das Ausleiten durch Cremes unterdrückt, dann wählt der Körper die Lunge. So weit erstmal.
Ihr müsst also die Nieren unterstützen zu entgiften!
1. Trinken Trinken Trinken: - Kräutertees, sie sind harntreibend.
                                                - alle haben bestimmte Wirkung auf den Körper (z.Bsp. ist Brennnessel blutreinigend) Guckt im Web!
2. Nierenwickel: http://www.waltermauch.com/news/die-nieren-ist-das-wichtigste-stoffwechselorgan/
3. Ernährung: - vegetarisch!
                         - zuckerfrei!
                         - Vollkorn statt Weißmehle (siehe Z.Bsp. M.O.Brucker (Frischkornbrei!))
                         - milcheiweißfrei, d.h. Butter und Sahne wären i.O.
                         - natürliche Frischkost statt Fertigprodukte

So kriegst du JEDEN Neurodermitiker beschwerdefrei  :super:

Meine Empfehlung wäre noch, statt Brei zu kochen, einen breiigen Smoothie als Mahlzeit anzubieten. Die Investition in einen Standmixer rentiert sich. In diesem Thread habe ich mich bereits dazu ausgelassen: http://www.impfschaden.info/forum/index.php/topic,8189.0.html
Vor allem die Öle sind wichtig. Auch das Kurkuma kann ich nur als Entzündungshemmer empfehlen. Und ansonsten; Obst und Gemüse quer Beet, am Besten natürlich Bio. Damit das Baby auch Kalorien bekommt: Nussmus beimengen. Am Besten Mandelmus, das ist allergenarm aber leider auch teuer.

Weiterer Tipp: Umschläge mit schwarzem Tee. Das beruhigt die Haut, desinfiziert und ist wohltuend. Mein Sohn mag das sehr.
Wer mag, kann danach mit Kokosöl einreiben. Auch das ist desinfizierend, brennt aber nicht wie Cremes.
Cremes mit dem Wirkstoff: Cardiosperm haben sich bei uns bewehrt. (Empfehlung vom Heilpraktiker) Allerdings brennen die anfangs. Mein Sohn findet es nicht schlimm, da es rasch aufhört. Empfehlung: IQ Lind ( https://iqlind.de/index.php/produkt ) bestellen wir bei Apothal für 21€ 100g. Es ist wie eine Lotion, sehr ergiebig.
Für das Baby mit all den offenen Stellen ist schwarzer Tee bzw. auch Muttermilch wohl die erste Wahl. Die wunden Popos meiner Babys habe ich immer mit Muttermilch behandelt.

Zu den bereits entwickelten Allergien, kann ich nur sagen dass man bereits herausgefunden hat, dass Säuglinge eine Kuhmilchallergie entwickeln können, wenn die Mutter diese während der Stillzeit konsumiert. Also von daher, ist es wohl ungewöhnlich aber nicht abwegig.

Den Mittelteil, wo du beschreibst, dass deine Enkelin diese nässenden gelben Krusten im Gesicht hatte.... das hatte mein Sohn auch mal, als er aus dem Schwimmbad kam. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Cardiosperm noch nicht entdeckt. Mussten aber wie du auch geschrieben hast feststellen, dass gar nichts an Cremes hilft. Das musste einfach raus und ausheilen.
Überhaupt hat mein Sohn nur Neuro in den kalten Jahreszeiten und nur ansatzweise. Er hat eher das Problem, dass er sich die Lippen leckt und diese in der kalten Jahreszeit wund werden und rot ausschauen, was ihm natürlich als Pubertierender sehr unangenehm ist. Mit der IQ Lind heilt das rasch. Und falls doch mal Pusteln auf den Armbeugen oder Beinen entstehen, gibt´s Schwarzteeumschläge und eine Ölmassage. Und den Zeigefinger ! mehr trinken und Finger weg von Wurst und Co ! - Aber die Ernährung eines Babys hat man ja noch fest im Griff. Pluspunkt für euch.

Alles Gute!

Offline Taira

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #5 am: 01. April 2016, 00:31:35 »
Auf die Frage, ob das die Impfung ausgelöst hat...
Sie wird ihren Anteil haben. Wie oben erwähnt werden über die Haut Giftstoffe ausgeleitet, wenn die Organe es nicht schaffen.
Und über die Inhaltsstoffe von Impfstoffen, hast du dich ja derweil bestimmt schon belesen  :sick:

Und dann noch diese lange Antibiotikabehandlung... da ist ja alles an Immunabwehr platt gemacht im Darm.
Die Lütte muss unbedingt mit wertvoller Nahrung aufgebaut werden, sonst wird die Odyssee nicht enden.

Offline Taira

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #6 am: 01. April 2016, 00:50:33 »
Rasch noch eine wichtige Ergänzung zur Neurodermitis.
!Auf jeden Fall Zucker weglassen!
Zucker fördert den Juckreiz ganz immens.
mehr dazu:
http://www.neurodermitisportal.de/neurodermitis-suessigkeiten/

Offline ?!

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #7 am: 01. April 2016, 10:54:27 »
Hallo Sonnenscheinchen2015,

es erscheint mir bisweilen doch schon ziemlich mutig, was in diesem Forum an online-Diagnosen und -Therapievorschlägen gemacht wird, ohne das Kind auch nur gesehen zu haben. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob alle hier Beteiligten schon reichhaltige eigene Erfahrungen mit vielen 100 Neurodermitis-Patienten haben. Insbesondere die klare und eindeutige Zuordnung der "Nieren" als Ursache der Neurodermitis (und Asthma gleich noch dazu) erscheint mir doch sehr gewagt.

Einmal davon ausgehend, dass das Kind tatsächlich an Neurodermitis (atopische Dermatitis) leidet - in der Tat spricht aus Ihrer Schilderung auch viel dafür -, so ist das Alter (ersten Lebensmonate) für das erste Auftreten der Symptome grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Impfungen im Säuglingsalter und Erstmanifestation der Erkrankung ist daher ebenfalls häufig gegeben. Wie Sie von Taira bereits erfahren haben, tritt so etwas jedoch durchaus bei ungeimpften Kindern auf.

Es gibt Hinweise darauf, dass bei Patienten mit bestehender Neurodermitis nach Impfungen Schübe der Erkrankung begünstigt werden können. Ob Impfungen allerdings damit auch die Ursache der Erkrankung darstellen, ist hingegen völlig unkar. In einer großen Studie in Deutschland an > 1.300 Neugeborenen war die Häufigkeit atopischer Erkrankungen, zu denen man auch die Neurodermitis zählt, bei geimpften Kindern sogar niedriger (!) als bei ungeimpften (Grüber C, Illi S, Lau S, Nickel R, Forster J, Kamin W, Bauer CP, Wahn V, Wahn U; MAS-90 Study Group. Transient suppression of atopy in early childhood is associated with high vaccination coverage. Pediatrics. 2003 Mar;111(3):e282-8. siehe auch: http://pediatrics.aappublications.org/content/pediatrics/111/3/e282.full.pdf).

Das lässt für mich einen ursächlichen Zusammenhang von Impfung und Neurodermitis eher wenig wahrscheinlich erscheinen.

Ergänzend möchte ich an dieser Stelle noch auf die in 2016 neu aufgelegte deutschsprachige Leitlinie zur Neurodermitis hinweisen, insbesondere auf den Punkt 2.3 auf den Seiten 4 und 5 (Thomas W, Werner A, Frank A, Matthias A, Tilo B, Thomas D, Regina FH, Uwe G, Annice H, Julia K, Alexander K, Alexander N, Katja N, Hagen O, Bernhard P, Martin R, Martin S, Peter SG, Jochen S, Thomas S, Doris S, Margitta W. Leitlinie Neurodermitis [atopisches Ekzem; atopische Dermatitis]. J Dtsch Dermatol Ges. 2016 Jan;14(1):e1-e75. siehe auch: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ddg.12884/pdf).

Abschließend nun noch ein Kommentar zum vielgescholtenen "Kortison":
Unkontrolliert und über lange Zeit in großen Mengen zu sich genommen, kann es durchaus schwere Problem mit sich bringen. Ein "Gift" ist es dadurch jedoch noch lange nicht; immerhin produziert der menschliche Körper in der Nebennierenrinde jeden Tag ein Vielfaches dessen davon, was in einer solchen Creme auf die Haut aufgetragen wird. Ich jedenfalls würde mich als Patient sehr über eine solche kurzzeitige Behandlung freuen, mit der der oft sonst fast unerträgliche Juckreiz sehr schnell sehr viel besser wird. Ganz anders sieht es aus, wenn die Substanz als Tablette geschluckt wird, denn dann steigt die Dosis meist erheblich auch - und selbst dafür gibt es bei verschiedenen anderen Erkrankungen trotzdem gute Gründe. Hier muss man eben abwägen.

Ich wünsche Ihrem Enkel gute Besserung. Grund zur Hoffnung gibt es dafür allemal, denn bei vielen Kindern bessern sich die Symptome in der Pubertät deutlich, bei manchen verschwinden sie sogar vollständig.

Mit den besten Grüßen
?!


Offline Sonnenscheinchen2015

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #8 am: 01. April 2016, 13:10:15 »
Danke für die vielen (kontroversen) Antworten. Ich werde das alles meine Tochter mal lesen lassen, wenn Sie aus dem Krankenhaus zurück ist.

Nun hat sie heute die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen. Muss noch vorausschicken, dass das Blut bereits letzte Woche genommen wurde, gleich nach der Aufnahme ins Krankenhaus und wo die Entzündungswerte im Körper durch die Knochenentzündung so extrem hoch waren.

Es wurde nun festgestellt, dasss gegen die Ereger der 2. Sechsfach-Imfpung  viel zu wenig bzw. fast gar keine IgM Immunglobuline gebildet hat.
Dies wäre nun ein Zeichen eines IgM-Mangels und wohl auch der Grund dafür, dass sich diese Knochenentzündung überhaupt entwickeln konnte. Der Arzt hat meiner Tochter schon etwas Angst gemacht, da er meinte, dass sie wohl sehr viel anfälliger für Infektionskrankheiten und dergleichen sei.  :sad:

Von der MMR-Impfung wurde nun erst einmal abgeraten, da dies ja ein Lebendimpfstoff ist und man bei ihr damit rechnen müsste, dass sie dann genau diese Krankheiten bekommt!!

Meine Tochter ist nun ziemlich verunsichert. Kann man so einen Defekt auch erst erwerben (durch die Impfung?) oder ist das immer angeboren? Das Baby war aber monatelang überhaupt nicht krank, hatte weder Schnupfen, Husten noch Fieber. Also eher ein sehr gutes Immunsystem bis jetzt! Es ist auch ein Hund im Haushalt, so dass es auch nicht so steril in der Wohnung ist (und auf den ist sie auch nicht allergisch) !?!

Ob man mit der klass. Homöopathie das Immunsystem soweit stärken kann, dass sie trotzdem genug Abwehrkräfte gegen diverse Krankheiten hat?

Evtl. hat die Diabetes Typ1 des Vaters (die er im Alter von 7 Jahren schon bekam) doch eine genetische Ursache für Ihren Immundefekt?

LG
Sonnenscheinchen2015

Offline ?!

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #9 am: 01. April 2016, 13:45:31 »
Hallo Sonnenscheinchen2015,

ob bei Ihrem Enkelkind ein Immundefekt vorliegt und wodurch dieser begründet sein könnte (angeboren vs. erworben), kann Ihnen aus der Ferne unmöglich jemand seriös beantworten. Da der Verdacht besteht, gehe ich davon aus, dass nun weiterführende Diagnostik betrieben wird. Zu klären wäre dabei u.a.:

- Ist das Gesamt-IgM vermindert?
- Wie ist die Verteilung der Antikörperklassen?

Zu meinen Studienzeiten wurde das noch mittels Immunelektrophorese bestimmt. Eine solche spezielle immunologische Diagnostik war damals (90er Jahre) außerdem nur wenigen Krankenhäusern (meist Universitätskliniken) mit besonderer Expertise vorbehalten. Vielleicht gibt es da aber inzwischen schon neuere Verfahren, die auch flächendeckender in Häusern der Regelversorgun vorgehalten werden. Ich bin zwar Mikrobiologe aber kein ausgewiesener Immunologe.

Bis zur Klärung des Sachverhaltes sollten sicherlich keine Lebendimpfstoffe verabreicht werden.

Die ersten infektionsfreien Lebenswochen führe ich im übrigen auf den Nestschutz durch die Mutter zurück, doch diese Leih-Antikörper sind nun eben langsam aufgebraucht und dann ist der neue Mensch auf sich allein gestellt ...

Sollte sich tatsächlich die Diagnose eines Immundefektes bestätigen (ist zwar wirklich sehr selten, kommt aber doch mal vor), erwarte ich mir von einer alleinigen homöopathischen Behandlung im vorliegenden Fall ganz sicher keinen Erfolg.

Mit den besten Wünschen
?!

Offline holzwuermle

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #10 am: 01. April 2016, 14:38:37 »
Hallo Sonnenscheinchen 2015,

wenn deine Tochter mit Enkelkind wieder zu Hause ist, könnt ihr euch sicher auch mit der Naturheilkunde auseinander setzen.
Zum jetzigen Zeitpunkt wäre das etwas ungünstig. Weil so viele auf euch einprasselt.

Sicher kann die Homöopathie hier helfen. Und wenn es nur die Symptome sind.
Dazu könnt ihr euch auch auf der Seite von Ravi Roy umschauen:
http://www.lage-roy.de/praxis/ausgebildete-homoeopathen.html

Grüßle
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.

Offline Klausi

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #11 am: 01. April 2016, 17:20:40 »
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ihr folgende Verkettung von Geschehnissen als Impfschaden bzw. zumindest als eine Reaktion auf die Impfung sehen würdet.

Baby bekam mit ca. 3 Monaten leichte, einzelne Pickelchen auf den Wangen, am Körper nichts, auf dem Kopf ganz leichten Kopfgneis, der mit 1-maliger Anwendung von Olivenöl verschwand.

Nach der 1. 6-fach-Impfung wurden die Pickelchen auf den Wangen etwas mehr, Kinderarzt meinte es wäre Babyakne, keine Neurodermitis.

Nach der 2. 6-fach-Impfung (aber erst ca. 3 Wochen später) wurden die Pickel auf der Wange mehr und auch am Körper bildeten sich nun kleinere, rote Stellen. Neurodermitis wurde noch immer von Kinderarzt und Hautarzt verneint!

Ca. 6 Wochen nach der Impfung wurde der Auschlag (aber aufgrund einer vom Hautarzt verschriebenen Salbe, auf welche das Baby allergisch reagierte) extrem schlechter. Neurodermitis wurde noch immer nicht angenommen, eher ein Ekzem und extrem trockene, empfindliche Haut.

Mit 7 Monaten so schlimm, dass Baby in eine Hautklinik musste, dort wurde dann doch Neurodermitis diagnostiziert. Genetische Veranlagung besteht jedoch nicht. Der Vater des Kindes hat ganz leicht Heuschnupfen, jedoch reicht den Ärzten dieses schon als Grund des Ausbruchs bzw. erblichen Komponente!
In der Klinik wurden auch noch multiple Nahrungsmittelallergien festgestellt, obwohl das Baby  noch fast voll gestillt wurde (bis auf 1 Gläschen pro Tag). Auch hier keinerlei erbliche Vorbelastung mit Nahrungsmittelallergien.

Die Haut wurde von da an immer schlimmer, vor allem im Gesicht, aber auch auf dem Körper. Das Baby war regelrecht entstellt, denn die Wangen sahen aus wie aufgeplatzte Krater! Immer der gleiche Kreislauf: Haut nässt und ist extrem entzündet. Dann entstehen gelbe Krusten, die aber auch Flüssigkeit abgeben. Auch die Ohrläppchen waren "hart" und mit gelben Krusten übersäht. Am Körper eher extrem entzündete rote Flecken, die teilweise so groß wurden, dass sie schon ineinander liefen. Juckreiz extremst, Kind musste jede Nacht gepuckt werden, da es sich sonst blutig kratzte (trotz Handschuhen!). Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, das Kind sah so schlimm aus, dass es einem das Wasser in die Augen trieb. Vom Leiden des Babys ganz zu schweigen!!!!

Nun kam, wahrscheinlich durch die total offene, entzündete Haut auch noch eine bakterielle Infektion (wahrscheinlich mit Staphylokokken) hinzu, so dass sich die Entzündung ins Knochenmark des Oberschenkels festsetzte und nun im Krankenhaus mit mehreren Wochen intravenös gegebenem Antibiotika bekämpft wird.

Lt. Arzt ist es ungewöhnlich, dass das kindliche Immunsystem es nicht schaffte gegen diese Bakterien anzukämpfen, da es nicht so ungewöhnlich wäre, sich damit mal zu infizieren bzw. hat die wohl jeder Mensch hi und da mal im Körper.

Kann es sein, dass die 6-fach-Impfungen einfach das immunsystem derart "fehlgeleitet" haben, dass 1. die Haut so extrem reagiert hat, dass 2. diese verschiedenen Nahrungsmittelallergien entstanden sind (trotz stillen!) und 3. das Immunsystem nichts gegen die Bakterien zuzusetzen hatte?

Das Baby war nie krank, hatte nie Fieber, Schnupfen oder Husten. 5 Monate war alles "normal" um dann komplett zu eskalieren!

Hallo Sonnenscheinchen2015,

also für mich sieht das Ganze nach einem typischen Impfschaden aus, der so auch recht häufig bei geimpften Kindern beschrieben wird. Es gibt einen zeitliche Zusammenhang zur 6-fach-Impfung und die Nebenwirkung Hautausschlag und Dermatitis(Neurodermitis wird auch Atopische Dermatitis genannt) steht z.B. auch im Beipackzettel von Infanrix Hexa:
 http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000296/WC500032505.pdf

Die einzelnen leichten Pickelchen auf den Wangen wären ohne Impfung vermutlich von alleine wieder verschwunden. Durch die 6fach-Impfung hat sich ganz offensichtlich nun das entzündliche Geschehen in die Haut verlagert, wo es ja eigentlich nicht hingehört, weil die Haut da ja eher nicht so gut für geeignet ist, die Entzündungen dort loszuwerden. Das ist eigentlich die Aufgabe der Schleimhäute als Ausleitungsorgan die Entzündungen dort auszuscheiden.

Ich denke, jetzt ist es erst mal wichtig einen naturheilkundlichen Arzt zu finden, der sich mit Impfschäden und der Behandlung von Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien gut auskennt. Und auf keinen Fall mehr weiter impfen lassen, damit das Kind nicht noch mehr geschädigt wird.

Ich drücke euch beide Daumen und hoffe, das es dem Kind bald wieder besser gehen wird.

Grüsse
Klausi


Wie lange sind Impfungen ohne echten Wirkungsnachweis in der etablierten Wissenschaft noch tragbar?

Offline Sonnenscheinchen2015

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #12 am: 01. April 2016, 17:47:57 »
Hallo,
jetzt rief mich gerade meine Tochter an, dass die Ärzte im Kinderklinikum nicht mehr weiter wissen. Sie werden nächste Woche in der

Haunerschen Kinderklinik in München 

anrufen und  einen Termin für sie ausmachen. Die haben dort eine Immundefekt-Ambulanz (IDA).

Meine Tochter schafft das bald nicht mehr..... die Haut ist heute auch wieder schlechter, gestern sah sie zumindest im Gesicht schon viel besser aus. Vllt. ist es aber jetzt der geschädigte Darm....oder einfach der Immundefekt...niemand weiß irgendwas....

Meine Tochter ist bereits bei einer guten Homöopathin die sich auf Kinder spezialisiert hat. Die wird aber bei einem genetischen Defekt auch nichts mehr ausrichten können.... :sad-grey:....dachten es geht jetzt endlich mal aufwärts...... soll nicht sein.....  :ermm-grey:

Offline Klausi

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #13 am: 01. April 2016, 23:06:36 »
Hallo Sonnenscheinchen2015,

ich denke das jetzt erst mal die weiteren Untersuchungen wichtig sind um abzuklären, ob vielleicht ein Immundefekt vorliegt. Ob die 6fach-Impfung an einen möglichen Immundefekt beteiligt ist lässt sich aus der Ferne sicherlich schwer sagen, aber grundsätzlich wäre es denkbar, da Impfungen ja das Immunsystem manipulieren.

Vielleicht kannst du ja mal beim Impfsorgentelefon von Libertas & Sanitas e.V. anrufen, das sind Experten auf dem Gebiet von Impfungen, vielleicht können die dir Hilfestellung geben oder haben vielleicht auch Adressen von Ärzten, die sich auf solche Krankheitsbilder spezialisiert haben:
http://www.libertas-sanitas.de/

Grüsse
Klausi
Wie lange sind Impfungen ohne echten Wirkungsnachweis in der etablierten Wissenschaft noch tragbar?

Offline Taira

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Re: Impfschaden bzw. Impfreaktion - Eure Meinung !
« Antwort #14 am: 01. April 2016, 23:15:06 »
Hallo Sonnenscheinchen,
ihr seid derzeit sehr verzweifelt, verständlicher Weise.
Das ist ein harter Schlag. Wartet die Untersuchungen ab und die Diagnosen und erkundigt euch in Ruhe. Dieses Forum hat seine Grenzen und der Austausch scheint dir noch mehr Panik zu bereiten.
Ich wünsche euch viel Kraft und herzlichst gute Besserung.

P.S.: AK = Antikörper

 

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