Autor Thema: Kampf um Anerkennung meines Impfschadens - was kommt da alles auf mich zu?  (Gelesen 6938 mal)

Offline att2

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Hallo allerseits,
Wie ich im Beitrag in meiner Vorstellung lang und (wahrscheinlich zu) ausführlich beschrieben habe ( http://www.impfschaden.info/forum/index.php/topic,8435.0.html ) leide ich höchstwahrscheinlich seit frühester Kindheit an einem Impfschaden. Meine dauernden, chronischen Symptome: Sehr lauter, durchgängiger Tinnitus; sehr schlechtes Gehör; chronische Müdigkeit und Erschöpfung; Bronchitis-Neigung; Asthma; "unerklärliche" Angst vor Spritzen, auch jetzt, noch, >46 Jahre später. Aus einem Schnupfen wird bei mir sofort Halsweh, und dann rinnts runter, und dann wird Bronchitis daraus. So schaut seit jeher mein typischer Winter-verlauf aus.
Nun, wie auch dem sei - ich habe mal den "guten Rat" angenommen und ein Ansuchen auf Anerkennung des Impfschadens gestellt.
Von einer Mailadresse "vorname.nachname@sozialministeriumservice.at" bekam ich folgende Antwort:

Zitat
Es wird bestätigt, dass Ihr Antrag auf Entschädigungsleistungen nach dem Impfschadengesetz am 24.11.2016 bei der zuständigen Landesstelle Kärnten eingelangt ist.

Wir haben mit der Bearbeitung des Antrages bereits begonnen. Die erforderlichen Ermittlungen werden einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten daher schon jetzt um Ihr Verständnis.

Bitte übermitteln Sie uns noch folgende Unterlagen (jeweils in Kopie):

- Geburtsurkunde,

- Bezeichnung der Impfung, auf die Sie Ihre angeführten Gesundheitsschädigungen zurückführen,

- Nachweis über die durchgeführte Impfung,

- genaue Schilderung des Krankheitsverlaufes nach Verabreichung der Impfung,

- Aufstellung der Krankenanstalten und Ärzte, in und von denen Behandlungen durchgeführt wurden, wobei Sie bitte Namen, Adressen und Behandlungszeiträume anführen mögen.

Weiters werden Sie um Unterzeichnung und Rücksendung der beiliegenden Zustimmungserklärung ersucht.


Die Zustimmungserklärung habe ich abgegeben, die Geburtsurkunde ebenso, und die gesundheitlichen Fragen zu beantworten war deswegen sehr schwer, weil meine Rabeneltern mir den Impfschaden immer verschwiegen haben!  Ich weiss aber, dass ich seit dem 3. Lebensjahr nie geimpft wurde, ich weiss, dass keinerlei Aufzeichnungen über meine Gesundheitszustände und Arztbesuche im Zeitraum 0-3 Jahre existieren, und so weiter - also das sind alles solche Sachen, wo man zu Recht annehmen kann, dass mir gegenüber etwas vertuscht werden sollte!!

Nun wie auch immer, seit der Übermittlung der Geburtsurkunde und Einreichung der modifizierten Zustimmungserklärung und Beantwortung der Fragen passiert - bis jetzt erstmal - lange gar nix.   :sleepy:

Daher meine Frage an die Runde: Hat jemand von euch schon mal diesen Behördengang hinter sich gebracht? Wenn ja, wie lange hat das gedauert, bis man (hoffentlich!) Recht bekam? Falls man Recht bekam, wie hoch, wenn überhaupt, war dann die Entschädigung?
Bitte daher um eine detaillierte Beschreibung, was da an Rennereien etc. noch so auf mich zukommen wird und wie lange das alles dauert, bis man zu seinem Recht kommt.......



Offline Krümel

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lass es mich mal abkürzen: Rechne mit sehr viel Geld für Anwälte, Gerichtskosten, Gutachter und mit ca. 10 -20 Jahren. Wenn Du Glück hast und an den Impffolgen noch nicht verstorben bist (kein Scherz, ist schon passiert, die Pharma sitzt es gerne aus bis einem entweder das Geld ausgeht oder man verstirbt) und Du Glück hast, ist je nach Aktenlage der Fall  entschieden. Ich habe noch nie von einem Fall gehört, wo der Impfschaden schnell und unbürokratisch anerkannt wurde. Selbst bei eindeutigen Fällen nicht.
Viel Glück, Erfolg und ein langem Atem wünsch ich Dir. Was meinst Du, warum wir Geschädigten so sauer auf den Umgang mit uns sind? 

Offline att2

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Danke, Krümel. - Ich meine das nicht ironisch, sondern aufrichtiger Dank für die ehrliche Information.
Die Anwälte lasse ich mir vom Staat bezahlen (also die gleiche Institution, die mich verkrüppelt hat! - grrrr .... habe ich schon gesagt, wie sehr ich den Staat hasse?   ;-)   )
Ich plane auch, damit zum Volksanwalt zu rennen. Und den Staat anzuzeigen, denn das, was der Staat macht, ist meiner Meinung nach kriminell.
Ich frage mal so: Was ist die schnellste Zeiteinheit, in welcher bisher eurer Erfahrung nach zumindest ein einziger Impfschaden anerkannt wurde?

Tipps für die juristische Rennerei und die Gutachter-Rennerei sind jedenfalls schon sehr erwünscht. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden. Danke!!!


Offline ?!

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Hallo att2,

zwischen Beantragung eines medizinischen Sachverständigengutachtens und dessen tatsächlichem Vorliegen vergehen in der Regel 9 bis 12 Monate. Die zu erwartenden Kosten eines solchen Gutachtens belaufen sich auf € 3.000 (Gutachten ausschließlich nach Aktenlage) bis € 5.000 (Gutachten mit Untersuchung des Patienten durch den Gutachter; dies würde hier vermutlich erforderlich sein).
Oft werden Gutachter aus verschiedenen Fachdisziplinen beauftragt, z.B. Pädiater und Infektiologe oder Immunologe ... entsprechend erhöhen sich die Kosten. Gefällt das Endergebnis der Begutachtung einer Partei dann nicht (und das ist praktisch immer so), werden natürlich weitere Gutachter vom Gericht bestellt. Also gehen wieder Monate ins Land und Tausende Euro über den Tisch.
Besonders schwierig wird es, wenn Unterlagen über medizinische Maßnahmen vorzulegen sind, die vor mehr als 10 Jahren durchgeführt worden sind, denn das ist meist die Dauer der Aufbewahrungspflicht für den behandelnden Arzt oder das Krankenhaus. Nach Ablauf dieser Frist werden solche Daten oft vernichtet. Man kann sich dann noch an den Arzt persönlich wenden - wenn er denn noch lebt -, aber auch das hilft nur bedingt, weil sich natürlich niemand gut erinnern kann, wie genau Ereignisse vor Jahrzehnten abgelaufen sind ...

Sofern kein offensichtlicher Kardinalfehler begangen worden ist, liegt die Beweislast bei dem, der etwas erreichen will.
Alles in allem ist das also ein langwieriger, teurer, schwieriger und ungewisser Weg. Dass muss einem klar sein.

Noch ein Tipp:
Bereits bei der Beauftragung eines Gutachtens muss der Beauftragende üblicherweise einen Geldbetrag in der Gerichtskasse hinterlegen. Damit das Projekt im Fall einer Niederlage vor Gericht nicht auch noch finanziell ruinös wird, empfiehlt es sich dringend, sich im Vorfeld mit der Rechtsschutzversicherung zu unterhalten (sofern man die denn hat) bzw. die Kostenübernahme im Rahmen von Prozesskostenhilfe zu klären.

Mit den besten Grüßen für 2017
?!


Offline timmerich

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Na das untermauert ja nur meine Entscheidung alles richtig gemacht zu haben, diesem Wahnsinn zu entsagen.

Und genau das fehlt bei einem Aufklärungsgespräch, den genau das muss dem Impfling bewußt ins Gesicht gesagt werden. Geht die Impfung schief, steht er alleine da, hat neben dem Impfschaden auch einen enormen Kostendruck (von der Zeit mag ich gar nicht reden die verstreicht), um die entsprechenden Beweise zu erbringen.

att2, ich drück Dir alle Daumen. Als Gutachter ist Dr. Hartmann eine gute Adresse hab ich mir sagen lassen. Er hat ja selbst jahrelang am RKI in der Zulassung der Impfstoffe gearbeitet, kennt auch das äußerst dreckige Geschäft dort.

Offline att2

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timmerich, welcher Dr.Hartmann ist das - Adresse bitte. Danke!

Offline Krümel

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Naja, selbst wenn man mal die hohen Kosten und die Zeit beim Abwägen der Impfentscheidung hinzu zieht, so ist für mich der schwerste Punkt immer noch der, dass meine körperliche Gesundheit durch die Impfung unwiderruflich zerstört wurde und ich nun keine Chance mehr auf ein gesundes, normales Leben habe, von mir gleichzeitig verlangt wird, in diesem Zustand meine Rechte durchzusetzen und Beweise zu liefern. Das ist eine Sauerei ohne Gleichen. Hier sollte man mal grundlegend etwas ändern und Geschädigten nicht noch die Beweislast auferlegen sondern den Schadenverursacher in die Pflicht nehmen.

Momentan ist das ne Augenwischerei. Wie wenn ich sagen würde, komm, ich lade Dich zum Essen ein und Du bezahlst.
 :zorn: :zorn: :zorn:

Offline timmerich

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timmerich, welcher Dr.Hartmann ist das - Adresse bitte. Danke!

Der Dr. med. Klaus Hartmann:
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/dr-klaus-hartmann-impfstoffe-sicherheit

 Dr. med. Klaus Hartmann
 
 Georgenborner Str. 2
 65201 Wiesbaden-Frauenstein
 
Tel.: 0611 420795
 
 harkl1960@aol.com

gelistet hier: http://www.naturheilmagazin.de/profil/klaus-hartmann.html

Ich hoffe die Adresse stimmt.
 


 

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