Autor Thema: Neue Studie  (Gelesen 4478 mal)

Offline timmerich

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Neue Studie
« am: 19. Mai 2017, 14:52:11 »


Offline holzwuermle

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Re: Neue Studie
« Antwort #1 am: 20. Mai 2017, 15:18:18 »
danke für den Link.

kann ich für meine Kids genau so unterschreiben.  :yes:
Selbst meinen Kinder fällt auf, dass andere Kinder öfter und schwerer Krank sind.

 
Dummheit ist nicht wenig wissen, auch nicht wenig wissen wollen, Dummheit ist, glauben genug zu wissen.

Offline Franz

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Re: Neue Studie - Problem
« Antwort #2 am: 20. Juli 2017, 16:06:35 »
Das Problem an der Studie ist doch, dass
- es "nur" 600 Teilnehmer gab (um als "wissenschaftlich" zu gelten müssten's mehr als 1000 sein) und
- dass die Fragebögen, Diagnosen etc. von den Eltern ausgefüllt wurden.

Das Ergebnis ist natürlich erfreulich, eine Gesundheitsbehörde wird so eine "Privatumfrage" vermutlich aber nie anerkennen...

Offline timmerich

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Re: Neue Studie
« Antwort #3 am: 21. Juli 2017, 09:22:27 »
Ob die Studie wissenschaftlich genug ist, ist für mich irrelevant. Die Studie spiegelt genau das wieder, was ich selbst an unseren 3 Mädels beobachtet habe, die nicht geimpft sind.

Ich denke eine Gesundheitsbehörde wird auch eine wissenschaftliche Studie nicht anerkennen, wenn diese mit 100.000 Teilnehmern dieses Ergebnis erzielen würde.

Es darf nicht sein, was nicht sein darf.


Offline ?!

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Re: Neue Studie
« Antwort #4 am: 21. Juli 2017, 09:41:13 »
Die Gruppengröße ist nicht das Problem (600 Personen ist gar nicht einmal so übel). Die Datenerhebung und z.T. auch deren Darstellung hingegen ist leider sehr schwach.

Die Bewertung des Gesundheitsstandes allein aus Rückmeldungen von Eltern ... immer eine sehr heterogene Einschätzung, die von vielen Faktoren abhängt: Kind fällt von der Schaukel. Es weint. Knie blutet. Kind humpelt. Manche Eltern fahren zum Krankenhaus, andere warten ab, wieder andere ignorieren alles. Soll nur als Beispiel dienen, wie unterschiedlich Krankheiten erkannt und wahrgenommen werden, denn genau das ist hier ja die Basis für alle Schlussfolgerungen.

Besonders schade zudem, dass in Tabelle 1 keine Unterscheidung zwischen geimpft vs. nicht gimpft (bzw. unvollständig geimpft) getroffen wird, denn in Tabelle 6 steht, dass Eltern von geimpften Kindern u.a. häufiger mit ihnen zu Vorsorgeuntersuchungen und zum Zahnarzt gehen. Man könnte daraus ableiten, dass hier nur begrenzt vergleichbare Personengruppen vorliegen. Warum die Gutachter das nicht bemängelt haben, bleibt wohl ihr Geheimnis (Journal of Translational Science ist ja Peer-reviewed).

Eine Studie mit viel spannendem Potential, aber nur begrenzter Aussagekraft.

Beste Grüße allseits
?!


Offline severin

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Re: Neue Studie
« Antwort #5 am: 31. August 2017, 10:12:38 »
Sehe das genauso wie mein Vorredner.
Klingt im ersten Moment zwar schön die Studie, aber verlässliche Infos oder Erkenntnisse gibt sie leider nicht.
Aber wenn die Kernintention einen in seinem Handeln bestätigt ist das ja schonmal etwas, wissenschaftlich hin oder her ;)

 

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