Autor Thema: Autismus klar - aber: Asperger-Syndrom auch durch Impfen?  (Gelesen 4284 mal)

Offline att2

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Autismus klar - aber: Asperger-Syndrom auch durch Impfen?
« am: 05. November 2017, 15:03:54 »
Hallo an alle,
Es liegt mir eine Frage auf der Zunge und zwar folgende: Die "Korrelation" zwischen Autismus und Impfen sind ja mittlerweile hinlänglich bekannt.
Aber wie schaut es mit einer etwaigen Korrelation zwischen reinem Asperger-Syndrom und Impfen aus? Gibt es dazu medizinische harte Fakten, also Statistiken?
Wird Asperger auch durch Impfen verursacht und wenn ja, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?
Jeder Hinweis zwischen etwaigen Zusammenhängen von "Asperger" und "Impfen" wäre willkommen.


Offline wwwvobigde

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Re: Autismus klar - aber: Asperger-Syndrom auch durch Impfen?
« Antwort #1 am: 06. November 2017, 12:45:13 »
Harte Fakten nachfragen und im gleichen Satz Statistiken, als Quelle besagter Fakten anzusehen, klingt schon ein bisschen lustig, wo Statistiken nichts weiter als Daten sind, die solange gefoltert werden, bis sie die Wahrheit sagen.

https://www.goodreads.com/quotes/1249307-if-you-torture-the-data-long-enough-it-will-confess

Symptome jedweder Art sind im Allgemeinen Abweichungen von einer Norm, wobei Normen, genau wie Fakten, nicht ewig währen und abhängig sind vom Zeitgeist, sprich, dem Kontext, in dem Normen erhoben und an Fakten festgehalten wird. Sicher liegt es nahe viele Symptome mit möglichst wenigen Ursachen in Verbindung zu bringen. Allerdings birgt es die Gefahr, dass Vereinfachungen dann verallgemeinert werden und somit neue Probleme zuhauf entstehen. Soll bedeuten: Den Impfungen alles Mögliche in die Schuhe zu schieben, kann im Laufe der Zeit auch nach hinten losgehen, denn im Grunde sind es immer mehr verschiedene Einflüsse, die Symptome hervorbringen, die als von einer Norm abweichend wahrgenommen werden. Impfungen dürften, aufgrund ihrer Kontextauflösungen, ihren Teil zu vielen Symptomen beitragen, nebst unzähligen anderen. Asperger im Speziellen deutet ja nur auf Abweichungen einer Norm hin, wobei die Norm gesellschaftskonform ist, also der Masse dienlich erscheint, um ein geordnetes Leben führen zu können - zumindest solange, bis es zur Abweichung von einer Norm kommt und man selbst von ihr betroffen ist und man beginnt, eine möglichst schnelle Antwort auf die Abweichung zu finden. Sinniger, weil langfristig tauglich, wäre es aber Kontexte wieder zusammenzufügen, um zu erkennen, welche Gemeinsamkeiten verschiedener Entwicklungen den Kontext aufbrachen und zu den Symptomen führten. So, wie der Diabetes im Grunde der natürliche Anpassungsversuch an künstliche Lebensbedingungen ist, und wir diese Anpassung als Symptome fehldeuten und entsprechend (weg)behandeln, so verhält es sich auch mit Asperger und vielen anderen Symptomen unseres modernen Lebenswandels, dem sich gerne viele hingeben, dessen Konsequenzen aber niemand am eigenen Leib zu spüren bekommen will. Impfen zählt daher eindeutig zur (Weg)Behandlung unliebsamer Symptome menschlicher Lebensvorstellungen - AUSSERHALB des Kontextes des Lebens, mit all seinen Verwobenheiten verschiedener Lebewesen und seiner Konsequenzen des derart AUSSERHALB-Seins.

Offline Honey

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Re: Autismus klar - aber: Asperger-Syndrom auch durch Impfen?
« Antwort #2 am: 07. November 2017, 13:36:02 »
Hallo zusammen, unser erster Sohn ist ein Asperger Autist, allerdings in schwach ausgeprägter Form, die auch als extreme Schüchternheit noch durchgeht. Seit dem Babyalter war er schwieriger, anhänglicher, dickköpfiger als alle anderen. Konnte nur am Körper im Tuch getragen werden, alleine liegen war unmöglich, Kinderwagenfahren ebenso. Wurde 12 Monate vollgestillt, dann noch mal 2 weitere Jahre plus Beikost gestillt, da er fast alles Essen ablehnte. Er schlief nur im Elternbett noch bis ins 5. Lebensjahr hinein. Schloss keine Freundschaften, spielte keine Rollenspiele. Geimpft wurde er bewusst erst im Alter von 24 Monaten, und da auch nur gegen Tetanus (auf Empfehlung des Ratgebers "Impfen aus homöopathischer Sicht" von Frau Dr. Veronica Carstens). Im Alter von 3 (im Kindergarten) und dann noch mal im Alter von 11 wurde er psychologisch getestet und als Asperger Autist eingestuft.

Also die schwierige Persönlichkeit war definitiv schon seit dem Säuglingsalter vorhanden und ist auch in der Familie in ähnlicher Form über beide Großväterfamilien schon vorgekommen, wurde früher nur nie diagnostiziert oder als "krankhaft" angesehen. Übrigens ist unser Sohn heute 16 und hat sich prächtig entwickelt, ist damals mit großen Schwierigkeiten eingeschult worden und ist heute einer der besten Schüler der Klasse, hat Freunde, steuert auf das Abitur zu, was wir vor 10 Jahren nicht zu träumen gewagt hätten!


 

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