Autor Thema: Die Augen öffnen - aber wie?  (Gelesen 673 mal)

Offline Franz

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Die Augen öffnen - aber wie?
« am: 05. Februar 2019, 09:17:06 »
Hallo, Forumianer!

Das Thema gab's sicher schon mal, die Konfliktherde sind ja nicht neu, aber vielleicht hat ja jemand neue Erfahrungen, Tips, Literatuempfehlungen etc. dazu -> also: HIIILFEEEEE!!

Meine Lebensgefährtin und ich haben zwei pumperlg'sunde bislang ungeimpfte Kinder (1 1/2 und 3 1/2 Jahre).
Ich habe mich kurz vor der Geburt unserer "Großen" begonnen in das Thema einzulesen, hab meine bessere Hälfte "mitnehmen" können, wir sind zum Schluss gekommen vorerst nicht zu impfen, da ja besonders das erste Lebensjahr ein ohnehin kritischer Zeitraum ist.

Vor kurzem hat mir meine Lebensgefährtin recht heftig erklärt, sie hielte den (sozialen) Druck nicht mehr aus, (beinahe) alle Mamas, mit denen sie privat oder über den KiGa Kontakt hat, hätten ihre Kinder impfen lassen, das Lesen der Bücher interessiere sie nicht, auch in unseren Familien wurde durchgeimpft, meine Besserwisserei würde sie nicht mehr ertragen und sie ließe die Kinder nun impfen etc. etc.
Vorerst MMR für beide.

Meine Bedenken gegenüber den Impfungen sind nicht weniger geworden, die Gesundheit der Kinder habe ich eigentlich als Bestätigung gesehen, dass unser eingeschlagener Weg der richtige sei.
Aber nun sind wir in einem klassischen Patt gelandet. Argumentativ bin ich "mit meiner Weisheit am Ende".

Ich bin - gelinde gesagt - etwas verzweifelt. Wie geht ihr damit um? Konntet ihr überzeugen oder wart ihr ohnehin einer Meinung?

Danke für die Tipps vorab,
Franz



Offline Zeitgeist

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Re: Die Augen öffnen - aber wie?
« Antwort #1 am: 06. Februar 2019, 00:19:15 »
Hallo Franz

Ich bin in einer ähnlichen Lage wie du und habe immer wieder (vor allem wenn ein Kinderarzttermin ansteht :impfung:) heftige Konversationen mit meinem Partner. Ich möchte schon gar nicht mehr zu diesen Kontrollbesuchen (bei denen eh nichts passiert ausser der Impfung) gehen...
Ich musste sehr viel Munition laden, indem ich mich durchlas und informierte über die Fehlwirkungen von Impfungen, um in solchen Gesprächen gewappnet zu sein. Das macht jedes Mal null Spass und kostet mir den letzten Nerv in einer sowieso anstrengenden Lebensphase mit kleinem Kleinkind.

Ich erhalte auch viel Druck von den Grosseltern unser Kind unbedingt impfen zu lassen, obwohl sie keine Ahnung haben gegen was man heutzutage impft und was alles für Stoffe drin sind.

Mag deine Partnerin Filme?
Ich kann folgende Filme empfehlen, die alle sehr informativ sind und einem ein super Bild verschaffen wie die Dinge stehen (viele halt auf Englisch):
Vaxxed -
The Greater Good - https://www.youtube.com/watch?v=mO1C6MAEnwY
Trace Amounts - https://www.youtube.com/watch?v=pQKglol4OLE
Wir impfen nicht! - https://www.youtube.com/watch?v=ZVh4QaDmXB8
The Origin of HIV Aids - https://www.youtube.com/watch?v=mzwTb5E8JtU

Was ich auch gut finde, sind die Interviews mit Polly im Vaxxed Bus: https://www.youtube.com/channel/UCwZDSEpPvE398OLazdituKQ. Da werden sehr viele Eltern interviewt und was die erlebt haben ist der blanke Horror. Vielleicht interessiert sich deine Partnerin dafür, weil immerhin mal Eltern zu Wort kommen, die diese Impfsache aus einem ganz andern und extremen Blickwinkel zeigen, nämlich dass das Kind einen Schaden davon tragen uns sterben kann.

Aber ehrlich gesagt, ich bin auch oft am Ende des Lateins. Gewisse Mamas und Leute wollen einfach all diese Informationen nicht hören (und da helfen auch Dokus nichts). Mit denen kann man gar nicht argumentieren, weil sie auch gar keine Argumente haben. Dann sollte man es wohl lieber lassen. Wichtig ist einfach, dass ihr euch beim Arzt nicht mobben oder schikanieren lässt.

Offline Zeitgeist

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Re: Die Augen öffnen - aber wie?
« Antwort #2 am: 07. Februar 2019, 11:13:16 »
Mir ist noch was in den Sinn gekommen, da du dich ja auch gerade mit der MMR Impfung auseinandersetzt:

Ich frage mich ob die anderen Mamis im Zusammenhang mit Impfungen wissen was "Shedding" ist. Es bedeutet, dass die Geimpften die lebend Viren der Impfung selber übertragen können.

Das hab ich im Forum gelesen, im Internet, bei Dr. Suzanne Humphries und vor einer Woche bei meinem Kinderarzt betsätigen lassen, als er zugab, dass mein Kind nach einer Impfung nicht unbedingt mit einem Chemopatienten in Kontakt kommen sollte aufgrund der Ansteckungsgefahr. Aber diese Info bekommt man erst wenn man danach fragt. Wenn ich etwas verantwortungslos finde, dann das.

Offline Franz

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Re: Die Augen öffnen - aber wie?
« Antwort #3 am: 06. März 2019, 11:25:12 »
Hi, Zeitgeist!

Danke für die "tröstenden" Worte, geteiltes Leid ist doch irgendwie halbes Leid ;-)

Danke für die Video-Links, alle hab ich bislang noch gar nicht gekannt!

Ich steh mit meiner Partnerin noch immer in der Pattsituation, weil keiner dem anderen letztendlich beweisen kann, dass er recht hat. Jeder glaubt halt das, was er richtiger findet, sie hat zudem die Masse der Impfmamis und Ärzte hinter sich.

Vor ein paar Tagen haben wir das Impfgespräch (es ging eben nur um MMR) mit unserer impffreudigen Kinderärztin gehabt. Sie (selbst Mama) ist überzeugt davon, dass
- die Masern eine gefähliche Krankheit sind,
- die MMR-Impfung eine eindeutig positive Nutzen-Risiko-Bilanz aufweist,
- lebenslänglich wirkt und
- der Herdenschutz notwendig sei.

Meine Gegenargumente, dass
- die Impfung nichts an der Sterblichkeit der Masernerkrankung verbessert hat (Quellen G. Buchwald/Stat. Bundesamt Wiesbaden, T. McKeown "Die Bedeutung der Medizin" und andere);
- SSPE als Krankheit erst seit Einführung der Masern-Massenimpfung bekannt wurde (mit jenem SSPE-Risiko, mit dem dieser Tage Panik gemacht wird hätten in den 50er und 60er Jahre in Österreich jährlich 100e in Deutschland jährlich 1000e SSPE-Fälle auftreten müssen), die aber in der medizin. Literatur keinen Eingang gefunden hat;
- es keine Wirksamkeitsstudien gibt (Impfung schützt vor Ansteckung, Erkrankung und Übertragung), jedoch reihenweise geimpfte Masernpatienten im Erwachsenenalter beim Kontakt mit Erkrankten auftreten;
- auch dadurch wir meilenweit von einer Ausrottung des Masernvirus entfernt seien (und Berechnungen für Masernepidemien nach der "Honeymoon-Phase" zeimliche Horrorszenarien darstellen) und
- ich egoistischerweise wünsche, meine Große möge ggf. einen vernünftigen Nestschutz an ihre Kinder weitergeben können

waren offensichtlich immerhin so gut, dass wir anschließend zu dem Kompromiss gefunden haben, bis zum Schulalter nicht zu impfen.


Falls sie bis dann allerdings Masern und Mumps nicht durchgemacht haben, fehlen mir die schlagkräftigen Argumente, weil
- die Komplikationsrate der Erkrankungen mit jedem Jahr steigt,
- das Immunsystem und das Zentrale Nervensystem schon recht weit ausgereift sind und
- UAW (Entwicklungsverzögerungen, Entzündungen etc. ) ggf. besser der Impfung zugeordnet werden können als bei Kleinkindern (möge uns das jedenfalls erspart bleiben).
Und die Krankheiten sicher immer noch durch die Lande ziehen.


Wie geht ihr mit eurem Impfstatus/Titer um? Seid ihr geimpft und (zumindest offiziell) immun?

@ shedding:
Impfviren können lt. "offizieller Meinung des Robert-Koch-Institutes" und er Fachinformationen der Impfungen zwar im RAchensekret nachgewiesen werden, eine Übertragung ist jedoch nicht beobachtet worden. (Ob allerdings danach gesucht wurde, weiß ich auch nicht ;-))
Woher die Auslöser (Patient 0) eines Masernausbruches ihre Infektion herhaben möcht ich ja auch gerne mal wissen...auch sollte endlich der Impfstatus der Masernerkrankten aufgezeichnet und veröffentlicht werden.

@ Herdenschutz:
...gibt's einen interessanten Artikel samt weiterführenden Informationen bei Dr. Rabe
https://www.impf-info.de/16-wirkungen/epidemiologie/205-herdenimmunit%C3%A4t.html
...die Auswertung von Frau Müller (efi-online) zur KiGGS - Studie sind Dir sicher auch bekannt, oder?
https://www.efi-online.de/kiggs-studie/

Liebe Grüße!



 

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