Impfschaden Forum

Forum rund ums Impfen => Pro & Contra Impfungen => Thema gestartet von: Linny48 am 20. Juli 2016, 09:29:22

Titel: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 20. Juli 2016, 09:29:22
Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, dass mir hier jemand bei meiner Entscheidung helfen kann bzw. ich vielleicht durch den Austausch eine Entscheidung finde.

Ich habe zwei Kinder - einen älteren Sohn (geht bereits zur Schule) und meine Tochter ist 3 Monate alt. Mein Sohn wurde gegen alles geimpft, weil ich mir damals keinen Kopf gemacht habe irgendwie. Nun habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt und schwanke zwischen gar nicht impfen, mit einem Jahr impfen und sofort impfen (aber nicht alles).
 
Wir haben einen Kinderarzt, der immerhin unsere Entscheidung akzeptiert, aber er ist natürlich (wie so viele) dennoch fürs komplette Impfen.

Komischerweise bereiten mir vor allem Hib und die Pneumokokken Sorgen. Bei Tetanus, Diphterie und Polio habe ich das Gefühl, dass ich ruhig 1 Jahr abwarten kann, aber Hib und Pneumokokken machen mir Angst, da es ja so viele symptomlose Träger geben soll und es auch schlimm enden kann. Keuchhusten muss auch nicht sein, aber da sehe ich die Gefahr wirklich jetzt am Größten und die Impfungen wirken ja so schnell nicht. Mit der Hepatitis-Impfung würde ich ohnehin warten wollen.

Leider gehen in meinem Kopf die schlimmsten Gedanken rum - impfe ich jetzt, habe ich Angst, dass meine Kleine daran sterben könnte. Impfe ich nicht, habe ich Angst, dass sie an den Folgen von Hib oder den Pneumokokken stirbt. Impfe ich erst mit einem Jahr, habe ich auch Angst, v.a. vor tödlichen Folgen, aber ich glaube, länger könnte ich mit der Angst nicht umgehen (ist ja jetzt schon eine Katastrophe).

Habt ihr Erfahrungen, Tipps, Wissen etc. bezüglich Hib und Pneumokokken? Pneumokokken sind wohl ohnehin mehr umstritten, aber Hib? Wie hoch ist das Risiko wirklich? Habe gelesen, dass etwa 5% der Bevölkerung die Erreger in sich tragen, aber das ist ja schon viel und damit das Risiko hoch, dass sogar jemand in unserer Familie das Bakterium in sich trägt?!? Aber jetzt schon impfen? Und vielleicht nur mit dem Einzelimpfstoff, der aber weniger erprobt ist als die 5fach oder so?!? Hach, was soll ich nur machen :-(.

Achso und gestern habe ich gelesen, dass wohl mit einem Jahr mehr Kinder nach einer Mehrfachimpfung gestorben seien als im Säuglingsalter?!? Ist da was dran?!? Ich meine, man will ja die Impfung verschieben, um die Risiken zu minimieren...

Liebe Grüße :-)
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: holzwuermle am 20. Juli 2016, 12:05:43
Hallo Linny48,

benutz doch einfach die Suchfunktion dieser Seite, da gibt es schon einige Informationen.
Auch bei AEGIS wirst du sicher fündig und beim Impfkritik sicher auch.

Stell dich doch bitte nochmal im Bereich "Neue Mietglieder" vor!

Gruß
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 20. Juli 2016, 13:09:46
Beides habe ich schon getan (also Suchfunktion genutzt und entsprechende Seiten gelesen, Videos geschaut, etc.) - ich komme dennoch nicht weiter :-(. Besonders Hib ist für mich ein Rätsel...
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: timmerich am 20. Juli 2016, 18:05:52
Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, dass mir hier jemand bei meiner Entscheidung helfen kann bzw. ich vielleicht durch den Austausch eine Entscheidung finde.

Achso und gestern habe ich gelesen, dass wohl mit einem Jahr mehr Kinder nach einer Mehrfachimpfung gestorben seien als im Säuglingsalter?!? Ist da was dran?!? Ich meine, man will ja die Impfung verschieben, um die Risiken zu minimieren...

Liebe Grüße :-)

Einfach mal die knapp 1.300 Seiten in Ruhe anschauen und ich empfehle, nichts vorher zu essen...

http://autismoevaccini.files.wordpress.com/2012/12/vaccin-dc3a9cc3a8s.pdf (http://autismoevaccini.files.wordpress.com/2012/12/vaccin-dc3a9cc3a8s.pdf)
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: (B)engelchen am 20. Juli 2016, 21:41:50
Hallo, ich empfehle als Einstieg das Buch von Martin Hirte "Impfen - Pro und Contra". Nach der Lektüre war klar, dass wir definitiv im ersten Jahr nicht impfen werden. Dann haben wir unter anderem noch folgende Bücher gelesen:
Impfen - Hilfen zur freien Entscheidung von Karl-Reinhard Kummer
Die Impfentscheidung von Friedrich P. Graf
Hilfe! Ich muss eine Impfentscheidung treffen

Unser Kind ist jetzt 3 und komplett ungeimpft und sind froh, so entschieden zu haben. Gerne kann ich dir persönlich noch mehr schreiben, falls Interesse besteht.

Viele Grüße
(B)engelchen
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: (B)engelchen am 20. Juli 2016, 22:13:09
http://www.impf-info.de/die-impfungen/hib.html

HiB
Geschrieben von Dr. Steffen Rabe
 Zuletzt aktualisiert: 17. September 2014
Impfstrategien

Bei Impfbeginn im 1. Lebensjahr 2 Impfungen im Abstand von 4 - 8 Wochen, Auffrischung nach 1 Jahr

Bei Impfbeginn nach dem 12./15. Lebensmonat genügt eine einzige Impfung eines Einzelimpfstoffes wie z.B. Act-Hib®.

 Nebenwirkungen

Zuckerkrankheit/Diabetes mellitus Typ I: Die Frage, ob die HiB-Impfung für das Auslösen eines Diabetes mellitus verantwortlich gemacht werden kann wird nach wie vor hochkontrovers diskutiert.

Eine große (250.000 Kinder) finnische Studie hielt einen Kausalzusammenhang für unwahrscheinlich (Karvonen 1999), deren statistische Nachbefundung kommt zu widersprüchlichen Ergebnissen (arznei-telegramm 2000, Trampisch 1999).

In den letzten Jahren häufen sich allerdings die Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen der HiB-Impfung und dem Entstehen des Diabetes mellitus für möglich bzw. sogar für wahrscheinlich halten (Classen 2002, Wahlberg 2003)

Neuere Untersuchungen lassen den Verdacht aufkommen, Konjugatimpfstoffe wie die HiB- (und auch die Meningokokken-) Impfung könnten über ihren tiefen Eingriff in die Entwicklung des kindlichen Immunsystems die Entwicklung autistischer Krankheitsbilder fördern (Richmand 2011).
 Epidemiologische Auswirkungen

Nach Einführen der Impfung für Kinder Anfang der 90er Jahre nahmen zur freudigen Überraschung der Epidemiologen auch die HiB-Erkrankungen bei Erwachsenen ab; man erklärte sich dies mit den durch die Impfung als Infektionsquelle ausfallenden Kindern. Seit Ende der 90er Jahre ist nun jedoch – bei gleich bleibender Impfaktivität - ein Wiederanstieg der erwachsenen HiB-Patienten zu beobachten, der bereits 2003 wieder das Niveau wie vor der Impfung erreichte. Parallel dazu ließ sich in Reihenblutuntersuchungen nachweisen, dass die Bevölkerungsimmunität gegenüber HiB – gemessen über Antikörperuntersuchungen – seit dieser Zeit kontinuierlich abnimmt (!). Das Zurückdrängen des Erregers durch die Impfung und der damit wegfallende Kontakt der Bevölkerung mit HiB-Bakterien scheint dafür unmittelbar verantwortlich zu sein. Die HiB-Massenimpfung der Kinder hat die Immunität der Erwachsenen HiB gegenüber langfristig also eindeutig verschlechtert, deren Anfälligkeit für die Erkrankung erhöht (McVernon 2004).
Es gibt keinen plausiblen medizinischen Grund davon auszugehen, dass dieses alarmierende Phänomen auf HiB begrenzt sein wird ... . Die Autoren der oben zitierten Studie folgern: „
Impfprogramme im Kindesalter können unvorhergesehene Auswirkungen auf die Epidemiologie von Erkrankungen im Erwachsenenalter haben, daher müssen Überwachungsstrategien immer die Gesamtbevölkerung betrachten.“. (McVernon 2004)

Studien an amerikanischen Ureinwohnern - die schon vor der HiB-Impfära von invasiven Haemophilus influenzae-Erkrankungen besonders häufig betroffen waren - zeigen, dass trotz intensiver Impfbemühungen die Rate an Hi-Erkrankungen hoch bleibt: hier lässt sich ein zunehmender Teil der entsprechenden Infektionen z.B. auf Haemophilus influenzae a zurückführen, ein Serotyp, der durch die Impfung nicht erfasst wird (Tsang 2014).

Literatur:

a-t 1999; Nr. 12: 126

a-t 2000; 31: 22

Classen JB. Autoimmunity. 2002 Jul;35(4):247-53.

Karvonen M. et al.: Brit. Med. J. 318 (1999), 1169

McVernon J. BMJ 2004, 329: 655-58

Richmand BJ. Med Hypotheses. 2011 Dec;77(6):940-7.

Trampisch HJ  Gutachten vom 25. Nov. 1999 - zitiert aus a-t 1999; Nr. 12: 126

Tsang RS. Epidemiol Infect. 2014 Jul;142(7):1344-54. doi: 10.1017/S0950268814000405. Epub 2014 Mar 5.

Wahlberg J. Ann N Y Acad Sci. 2003 Nov;1005:404-8.


HiB - Die Erkrankung(en)
Geschrieben von Dr. Steffen Rabe
 Zuletzt aktualisiert: 10. November 2013
Erreger

Haemophilus influenzae B, Bakterium (hat nichts mit der Influenza/Grippe zu tun!), tritt in einer bekapselten Form und in einer unbekapelten Form auf
Bei der bekapselten Variante unterscheidet man nochmals die Kapseltypen A bis F – die Impfung schützt nur gegen die bekapselte Form des Untertyps B.
Infektionsmodus

Tröpfcheninfektion
Epidemiologie

Vor der Einführung der HiB-Impfung wird (ohne gesichertes Datenmaterial) von ca. 1600 „invasiven Haemophilus influenzae-Infektionen“ (Erregernachweis in Blut oder Rückenmarksflüssigkeit) ausgegangen.
Nach der Einführung der flächendeckenden HiB-Impfung kam es in Deutschland - wie auch in anderen Ländern (Adams 1993, van Alphen 1997, Garpenholt 1996, Herceg 1997) - zu einem deutlichen Rückgang von invasiven HiB-Erkrankungen (Kalies 2008).
Seit 2006 wird jetzt in Deutschland ein kontinuierlicher Wiederanstieg der HiB-Infektionen beobachtet, ohne dass dafür bisher eine Erklärung gefunden worden wäre (RKI 2013) - es ist dies zur Zeit ein auf Deutschland begrenztes Phänomen, das jedoch so auch schon in anderen Teilen der Welt beobachtet wurde (Nascimento-Carvalho 2006, McVernon 2004); europaweit sind die Erkrankungszahlen seit 2007 relativ konstant (ECDC 2012).

In Großbritannien kam es nach der Einführung der HiB-Impfung zunächst zu einem deutlichen Abfall der HiB-Infektionen auch bei Erwachsenen ("Herdenimmunität"), 10 Jahre nach der Einführung jedoch - bei gleichbleibenden Impfquoten - zu einem deutlichen Wiederanstieg. Parallel konnte man in Blutproben eine Abnahme der HiB-Immunität in der erwachsenen Bevölkerung nachweisen - beides erklärte man sich über den fehlenden Erregerkontakt (durch die "erfolgreiche" Impfstrategie). Die Autoren der Untersuchung sprechen von unvorhergesehen Effekten von Impfprogrammen auf Bevölkerungsteile (Erwachsene), die primär an der Impfstrategie gar nicht beteiligt sind - denn zum Zeitpunkt der Studie waren HiB-Erkrankungen bei Erwachsenen häufiger, als vor Impfbeginn (McVernon 2004).

Auch in Deutschland steigen seit Jahren die Erkrankungszahlen älterer Erwachsener kontinuierlich an, etwa 70% der gemeldeten HiB-Infektionen betrafen 2012 Patienten über 60 Jahre (RKI 2013)

Da die Impfung "serotypenspezifisch" nur gegen einen Teil der Haemophilus influenzae-Bakterien schützt - nämlich gegen diejenigen mit einer Kapsel und dem Kapseltyp B - war eine entscheidende Frage in der Langzeitbeurteilung der Impfstrategie, inwieweit es durch die Massenimpfung zu einer Verschiebung hin zu durch die Impfung nicht erfassten Hi-Typen kommen würde. Auch wenn im Laufe der zurückliegenden 20 Jahre immer wieder vorübergehende, räumlich und zeitlich begrenzte entsprechende Beobachtungen gemacht wurden (Ribeiro 2007 und 2003), ist über den langen Zeitraum - anders als z.B. bei den Pneumokokken - kein nachhaltiges replacement durch andere Serotypen festzustellen (ECDC 2012, Berndsen 2012, Kalies 2009). Ein kleiner, wenn auch typischer Schönheitsfehler dieser Studien speziell für Deutschland war ihre Finanzierung durch die Hersteller des HiB-Impfstoffs... (Kalies 2009).
Der tatsächliche Schutzeffekt der Impfung ist unklar - eine Literaturübersicht der renommierten Cochrane Library kommt denn auch 2003 zu irritierenden Ergebnissen: der Schutzeffekt der HiB-Impfung vor HiB-Erkrankungen liegt wohl irgendwo zwischen 46 und 93% (!) – ein sicherer Schutz durch die Impfung vor tödlichen HiB-Verläufen oder ein Einfluss auf die Sterblichkeit überhaupt ließ sich nicht sicher nachweisen (Swingler 2003).

In Deutschland waren 2012 von den 35 HiB-Patienten unter 22 Jahren (Einführung der Impfung 1990) 15 geimpft (7 davon vollständig, 1 unvollständig) und 11 ungeimpft (RKI 2013).

50% aller invasiven HIB-Fälle betreffen Kinder aus „day-care-settings“, also Kinder in Kinderkrippen, Kindertagesstätten etc. (Cochi 1986)
Ca. 90% aller Erkrankungen treten vor dem 6. Geburtstag, ca. 75% vor dem 2. Geburtstag, ca. 50% vor dem 1. Geburtstag auf.
Bis zu 5% der (ungeimpften) Vorschul/Schulkinder sind gesunde Keimträger
Der Erkrankungsgipfel der Meningitis liegt im 2. Lebenshalbjahr, der der Epiglottitis ab dem 3. bis zum 6. Lebensjahr
Stillen verringert das Risiko einer schweren HiB-Infektion nachweisbar, der Effekt hält auch nach Ende des Stillens bis ins Schulkindesalter an (Silfverdal 1997)
 

Infektionsverlauf

Inkubationszeit einige Tage
verantwortlich für im wesentlichen 2 „invasive“ Erkrankungen
Eitrige Hirnhautentzündung (Meningitis) (früher Haupterreger - nicht einziger Erreger! im Kindesalter)
typischer Verlauf mit hohem Fieber, stark reduziertem Allgemeinzustand, Kopfschmerzen, neurologischen Symptomen
Eitrige Kehldeckelentzündung (Epiglottitis acutissima phlegmonosa)
akut einsetzende entzündliche Verschwellung des Kehldeckels mit starker Luftnot, Erstickungsgefahr, hohem Fieber
Therapie

für beide Erkrankungen intensivmedizinische Betreuung
antibiotische Therapie
Epiglottitis: i.d.R. Intubation und künstliche Beatmung
Meningitis: i.d.R. Cortison zum verhindern neurologischer Folgeschäden
Prognose

abhängig vom Zeitpunkt des Therapiebeginns
Meningitis: bleibende Innenohrschwerhörigkeit bei bis zu 6% der Patienten
Epiglottitis: lebensbedrohlich, bei rechtzeitigem Therapiebeginn/Intubation gute Prognose
 

Literatur

Adams WG. Jama 1993, 269:221-226.

van Alphen L. J Pediatr 1997, 131:869-873.

Berndsen MR. Clin Microbiol Infect. 2012 Sep;18(9):918-23. doi: 10.1111/j.1469-0691.2011.03700.x.

ECDC. Annual epidemiological report 2012.

Garpenholt O. Scand J Infect Dis 1996, 28:165-169.

Herceg A. Commun Dis Intell 1997, 21:173-176.

Kalies H. Vaccine 2008, 26:2545-2552.

Kalies H. BMC Infectious Diseases 2009, 9:45 doi:10.1186/1471-2334-9-45

McVernon J. BMJ VOLUME 329 18 SEPTEMBER 2004

Nascimento-Carvalho CM. J Pediatr (Rio J). 2006 Jul;82(3 Suppl):S109-14.

Ribeiro GS. J Infect Dis. 2003 Jan 1;187(1):109-16. Epub 2002 Dec 13.

Ribeiro GS. Vaccine. 2007 May 30;25(22):4420-8. Epub 2007 Mar 30.

RKI. Infektionsepidemiologisches Jahrbuch 2012. Berlin, 2013.

Swingler G. The Cochrane Library, Issue 4, 2003.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 21. Juli 2016, 08:51:27
Danke für die Links und die kopierten Texte. (Leider) habe ich das aber schon alles gelesen und bin dennoch noch so unschlüssig. (außer den englischen Text - kann leider kaum Englisch :-(.

@(B)engelchen: Martin Hirte habe ich auch gelesen - sogar teilweise 3fach oder noch mehr :-(. Wie geht ihr denn mit der Angst vor HIb und Pneumokokken um? Habt ihr nicht manchmal das Gefühl, dass jeder das in sich tragen könnte, der mit eurem Kind in Kontakt kommt?
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Krümel am 21. Juli 2016, 09:02:14
Was erwartest Du hier eigentlich genau? Dass Dir jemand sagt impfe oder impfe es nicht? Das wird nicht passieren. Es ist alleine Deine Verantwortung mit der Entscheidung zu leben und die Folgen zu tragen. Also durch Impfen mit negativen Folgen leben zu müssen oder ohne Impfen mit negativen Folgen leben zu müssen.

Es scheint generell ein Generationsproblem zu sein, sich nicht allein entscheiden zu können. Kein Wunder, wird es einem doch ständig abgenommen.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: yanna am 21. Juli 2016, 09:35:25
Wenn man Kinder hat, muss man dauernd Entscheidungen fällen, obwohl man meistens nicht ganz sicher weiß, wie man richtig entscheidet. Abnehmen kann einem das niemand, es sei denn, man geht in eine Sekte  :bigwink:

wünsch dir, dass du eine Entscheidung findest, die zu euch passt!!

Ich persönlich wurde nie besonders über dieses Hib aufgeklärt, bei mir haben die Ärzte eher wegen Tetanus und FSME auf mich eingeredet....
Ich hab dann einfach die Wahrscheinlichkeit, dass eine Impfung vor einer Krankheit schützt, die sonst schlimm gewesen wäre, für zu gering gehalten.
Meine 4 Kinder sind gesund.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 21. Juli 2016, 10:03:22
Ja, Entscheidungen treffen ist bei mir generell ein Problem, aber hier geht es ja im schlimmsten Fall um Leben oder Tod und damit ist das die bisher schwierigste Entscheidung, die ich bisher zu treffen hatte, so habe ich das Gefühl...

Ich weiß nicht, warum mich Hib so verunsichert... Wahrscheinlich, weil mir die symptomlosen Träger nicht aus dem Kopf gehen... Bei Tetanus z.B. merkt man ja, wenn die Gefahr sich erhöht, aber Hib kann ja irgendwie überall lauern, wenn ich das richtig verstanden habe. Und Pneumokokken auch... Von Tetanus, Diphterie, Polio etc. kann ich mir eher ein Bild machen bzw. habe da ein gutes Gefühl, mit den Impfungen zu warten, bei Hib und Pneumokokken nicht. Auch bei Martin Hirte oder auch im Internet liest man bei Hib und Pneumokokken weniger Eindeutiges finde ich... Also was das Risiko der Erkrankung betrifft... Ich kann das irgendwie gar nicht einschätzen bzw. schätze es bei 5% der Bevölkerung als sehr hoch ein, aber auf der anderen Seite gibt es ja viele ungeimpfte Kinder, die sich nicht anstecken... Oder liegt das daran, dass sie vielleicht mit Hib in Kontakt kommen, es aber abwehren können? Irgendwie will ich nicht impfen, finde aber noch nicht genug Argumente, die mir die Angst vor den Erkrankungen nehmen :-(.

Also die Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Hib und Pneumokken impfen gelassen haben: Wie geht ihr mit dem Risiko um bzw. was sagt ihr euch selbst, dass ihr da beruhigter sein könnt?!?
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: (B)engelchen am 21. Juli 2016, 10:31:50
Ich bin der Meinung, dass ein gesundes Immunsystem sich gegen viele Erreger gut zur Wehr setzen kann. Das zeigt zumindest unsere Erfahrung. Unser Kind ist seit 2 Jahren in der Kita und hat sich noch nie was gefangen, kein Scharlach, keine Rotaviren, nix.
Was die Angst betrifft: Ich kann auch Angst haben, dass mein Kind vom Auto überfahren wird oder sonst was. Es gibt so viele Erkrankungen, die potentiell tödlich verlaufen können und gegen die es keine Impfung gibt. Und die Hib-Impfung deckt auch nicht alle Erreger ab, d.h. du kannst trotz Impfung erkranken, weil dich entweder der falsche Stamm erwischt hat oder du sogar Impfversager bist.
 
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: timmerich am 21. Juli 2016, 10:56:01

Also die Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Hib und Pneumokken impfen gelassen haben: Wie geht ihr mit dem Risiko um bzw. was sagt ihr euch selbst, dass ihr da beruhigter sein könnt?!?

Unsere Kinder sind gänzlich ungeimpft und wie gehen wir mit dem Risiko um? Nun, das Risiko, dass sich irgendwo ein Dachziegel löst und mir auf den Kopf fällt ist wahrscheinlich genau so hoch, als dass meine Kinder oder ich an HiB erkranken, dennoch rennen wir nicht mit dem Schutzhelm herum, der wie die Impfung wohl nur bedingten Schutz bieten würde.
Ich mache mir da ganz andere Gedanken in unserem Land, die eine ernst zu nehmende Bedrohung darstellen und das sind sicher nicht die Krankheiten, gegen die es eine "Schutz" impfung gibt.
Die Gefahr, dass meine Mädels irgendwo im Bus/Zug/Straße sexuell belästigt oder gar vergewaltigt werden ist für mich deutlich höher als der oben beschriebene Dachziegel und dafür habe ich noch keinen Lösung. Dennoch muss ich auch hier Entscheidungen treffen und kann den Kopf nicht in den Sand stecken.

Also mein Tipp, calm down und wenn ich permanent nur mit Angst durch das Leben laufe und keine Entscheidungen treffe, dann kann ich mich auch nicht des Lebens erfreuen und das sollten wir tun.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 21. Juli 2016, 11:02:19
Mh, da habt ihr irgendwie recht - letztendlich kann man sich nicht zuhause einschließen (und selbst da lauern Gefahren). Aber bei der Impfung kommt es mir mehr so vor, dass ich dann "schuld" wäre, wenn ich nicht impfe. Gut, wenn ein Dachziegel auf den Kopf fällt und ich meine Kinder gerade in dem Moment rausgeschickt habe, dann mache ich mir wahrscheinlich auch Vorwürfe... Mh... Wahrscheinlich ist es so, weil die meisten Impfen und das derzeit noch als "normal" gilt...
Auf der anderen Seite: Ist das Risiko, an Hib zu erkranken wirklich so gering, wie das Risiko, dass ein Dachziegel auf den Kopf fällt oder man einen Autounfall hat? Das würde mich sogar beruhigen (auch wenn es genug Autounfälle gibt)... Ich habe nur immer wieder das Gefühl, dass das Risiko höher ist?!? Aber gut, vielleicht sollte ich auf die Immunabwehr meiner Tochter vertrauen?!? Puh...
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: holzwuermle am 21. Juli 2016, 13:02:53
Hallo,

es kann dir niemand die Entscheidung abnehmen.
Sprich doch nochmal mit dem Ki-Arzt eures Vertrauens über eure Ängste.
Lasst nicht locker und fordert  Beratung!

Eine sehr gute Zusammenfassung über HIB gibt es auch in dem Buch "Bedrohte Kindheit" von Norbert Enders.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Krümel am 22. Juli 2016, 09:01:40
Mir reicht schon die Tatsache, dass Impfungen aus wirtschaftlichem Interesse heraus nicht mehr neutral bewertet werden. Nehmen wir nur mal die HPV-Impfung, von der es nachweislich schon einige Todesfälle gegeben hat. Andere Länder sind deshalb zurückhaltender mit der Werbung um die Impfung geworden, eben aufgrund der gemachten Erfahrungen. Nicht so Deutschland. Hier wirbt man nun intensiv, dass auch Jungen sich gegen HPV impfen lassen sollen. Ich begreife nicht, wie ein Staat das mit sich machen lassen kann. Er hat doch auch eine Pflicht seine Bürger zu schützen. Hier werden nur wirtschaftliche Interessen geschützt, nicht aber die Gesundheit der Bürger. Würde ich etwas verkaufen, was einem anderen das Leben kostet, würde ich es doch sofort einstellen und nicht noch mehr davon verkaufen. Das ist es auch, was ich an der Glyphosat-Diskussion nicht verstehe. Wenn es auch nur den Verdacht gibt, dass eine Substanz gesundheitsschädlich wirkt, sollte man dann nicht im Zweifel für die Sicherheit der Bevölkerung denken und entscheiden anstatt für wirtschaftliche Interessen? Hier gehts es um die Nachweispflicht. Nichts anderes ist es bei den Impfungen auch. Weise mal nach, dass Du durch die Impfung ein Schaden bekommen hast. Das ist fast unmöglich. Dann verschwinden plötzlich Patientenakten, Ärzte, die Dir vorher gesagt haben, dass sie den Verdacht schon sehr gegeben sehen, dass es sich um eine Impfschädigung hält, sind plötzlich abweisend, wenn Du das schriftlich haben willst. Dann lies mal im Internet wie es betroffenen von Impfschäden geht mit ihren Prozessen gegen die Ärzte / Pharma ect. Schau Dir die Prozesse mal genauer an, dann stellst Du fest, dass sie nicht gerade selten über Jahrzehnte gehen! In der Hoffnung, dass der impfgeschädigte Patient in der Zwischenzeit verstirbt. Ich find das ne Sauerei wie mit Geschädigten umgegangen wird. Mit all dem Wissen wird es Dir auch klar werden, dass die Statistik zur Nutzen-Risiko Analyse bei Impfungen nicht ganz stimmen kann. Allgemein bekannt ist ja, dass man keiner Statistik glauben soll, die man nicht selbst gefälscht hat. Ich bin daher sehr vorsichtig geworden mit dem was angeblich nachgewiesen wurde. Ich glaube eher an die Realität vor meinen Füßen. Sehe, wie man unter dem Impfschaden leidet, wie der Staat eben nicht problemlos bei Impfschäden ein Schadenersatz leistet sondern die Betroffenem im Regen stehen läßt und wenn ich mich jetzt noch frage, wieso man Menschen zu etwas Zwingen muß, was gut für sie ist, ( Impfpflicht)  dann stimmt da doch was nicht. Wenn mir jemand einfach so 100 € schenken würde, weil er meint, das wäre gut für mich, würde mir nicht schaden, ohne Gegenleistung, einfach zur Freude. Müsste er mich dann dazu zwingen es anzunehmen? Wohl kaum. Wüsste ich aber, dass andere, die solche 100€ schon angenommen haben, danach für den Rest ihres Lebens gesundheitlich einen Schaden davon getragen haben, sehe es anders aus. Und so ist es. Es sind keine Gerüchte von Impfschäden. Es gibt sie und zwar mehr als es die Statistiken her geben, eben weil die Geschädigten 1. keine Unterstützung von den Ärzten erhalten 2. Weil Prozesse auf Jahre hinaus gezögert werden, die überwiegende Anzahl der Schäden von Ärzten erst gar nicht gemeldet werden, obwohl sie dazu verpflichtet sind aber das nimmt man wohl genau so wenig ernst wie die Schadenszahlungen an Impfgeschädigte seitens des Staates.
Will ich so einen korrupten Stiel unterstützen, indem ich deren Produkte in mich hinein spritzen lasse?
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Taira am 22. Juli 2016, 10:29:43
Hallo Krümmel,
ich finde du schlägst da einen tollen gesellschaftlichen Bogen.
Zum Thema StikoImpfempfehlung hat Herr Rabe gerade eine Übersicht bei Impf-Info eingestellt:
http://www.impf-info.de/impfaufklaerung/impfempfehlungen-in-der-eu.html
-
Zum Thema Erfahrung mit Pneumokokkenimpfung;
Meine Cousine hat eine differenzierte Impfentscheidung getroffen und als der Junge ein Jahr war hat sie sich vom KA überreden lassen, dass er auf Grund seiner gehäuften Infekte unbedingt die Pneumokokkenvorsorge bekommen müsse.
Der Junge klappte gleich am Abend noch mit Fieber ab und entwickelte eine Lungenentzündung. Und obwohl sie sich mal mit dem Impfthema beschäftigt hat, hat sie den KA nicht genötigt eine Meldung zu machen, zu der er ja gesetzlich sowieso verpflichtet ist.  (und das ist leider Tagesordnung - weil es einem Schuldeingeständnis gleich kommt)
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: (B)engelchen am 22. Juli 2016, 12:04:32
Mein Bruder hat nach einer Diphtherie-Impfung beim Bund einen anaphylaktischen Schock bekommen. Intensivstation und jahrelange Muskelprobleme. Vom Leistungssportler zum Krüppel kann man sagen. Erst nach 10 Jahren war es ihm wieder möglich, langsam mit sportlichen Aktivitäten anzufangen. Trotzdem hat die BW geleugnet, dass es eine Impfreaktion war  :dash: ne, klar doch... mein Bruder wurde tatsächlich als Simulant bezeichnet... es wurde nie gemeldet und meine Eltern haben sich letztlich gegen eine Klage entschieden, weil sie Zeit und Geld in die Genesung meines Bruders gesteckt haben.
Ich glaube keiner Statistik! Wenn es ums Geld geht, wird an allen Fronten beschissen und betrogen, siehe auch Abgasskandal bei VW und anderen Autoherstellern. Und irgendwann kommt es raus - früher oder später... Ich hoffe bei den Impfungen auf früher!
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Krümel am 23. Juli 2016, 00:24:32
also soweit mir bekannt ist, sind Einzelimpfstoffe gar nicht mehr erhältlich. Soviel zum Thema Wahlfreiheit und selektives Impfen. Was haben wir denn für eine Wahl, wenn die Pharmakonzerne nur noch 6fach und mehr Impfstoffe produzieren? Dann haben einige vielleicht eine differenzierte Impfentscheidung getroffen aber bekommen hat das Kind dann letztlich den Stoff, der da war / ist und somit gleich ein großen Kombi-Impfstoff.
Ich merke daran auch deutlich, dass wir nur Pseudo-Wahlfreiheit haben.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 23. Juli 2016, 19:35:12
Also mal angenommen, dass es stimmt, dass die Impfungen so viel Schaden anrichten: Dennoch ist es ja so, dass die Krankheiten auch viel Schaden anrichten :-(. Vielleicht sind sich Ärzte insgeheim durchaus der Risiken der Impfungen bewusst, empfehlen sie aber dennoch, weil eben auch die Risiken der Erkrankungen bestehen... Mich irritiert, dass selbst die mir bekannten Ärzte ihre Kinder komplett impfen lassen... Sie würden doch niemals bewusst ihren Kindern schaden?!?
Gibt es eigentlich gar keine Berichte von Eltern, die nicht geimpft haben und deren Kind dann erkrankt ist? Lese immer nur von Impfschäden oder geimpften Kindern, die erkrankten...
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: yanna am 23. Juli 2016, 21:17:51
Gibt es eigentlich gar keine Berichte von Eltern, die nicht geimpft haben und deren Kind dann erkrankt ist?

interessante Frage ....

ich kann - poch, poch, poch! - keine großen Geschichten liefern. Meine Schwester und ich hatten so gut wie alle üblichen Kinderkrankheiten mitgenommen (die meisten unserer Freunde auch - bei niemandem ist was schlimmes passiert!). Es war alles nicht wirklich arg unangenehm - hatte auch einmal eine Mittelohrentzündung und was Schmerzen und "leiden" angeht, war das die schlimmste Erkrankung meiner Kindheit. Na gut, Mumps tat auch weh.
Meine Kinder sind bisher gesund geblieben - "nur" Windpocken, hin und wieder Magen-Darm und ein leichter Husten oder ein bisschen Halsweh, nichts wegen dem ich sie unbedingt zum Arzt schleppen müsste.
Nur einer meiner Söhne, der hatte eine bakterielle Lungenentzündung. Die ist ohne Antibiotikabehandlung auskuriert worden. Seitdem ist er "nie" mehr verkühlt. Er hatte da schon etwas mitgemacht, aber es war zum aushalten, hohes Fieber halt und Schmerzen beim Husten.
Aber sicher bin ich nicht, ob das jetzt war, weil er nicht gegen Pneumokokken geimpft worden ist??



Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Krümel am 24. Juli 2016, 00:11:04
vermutlich liest Du solche Berichte nicht, weil die Erkrankungen bei ungeimpften Kindern harmloser verläuft? Vielleicht sind unter anderem auch die Behandlungsmethoden im Falle einer Erkrankung anders als in einem Elternhaus, wo die Eltern klassisch Schulmedizinisch mit Fieber senken ect. unterwegs sind?
Dass alle Ärzte ihre Kinder impfen, also ehrlich, das glaube ich erst, wenn die mir mal den Impfpass vorlegen und nicht ihr eigener Stempel drin ist. Ich warte auf den Tag, an dem ein Familienmitglied von Herrn Gröhe oder er auch selbst durch eine Impfung zu Schaden kommt. Mal sehen ob er dann immer noch so laut danach schreit oder ob er langsam für anders denkende auch mal Toleranz entwickelt.
Es ist ja auch eine Frage des Könnens. Was hat man gelernt? Ärzte, die nur schulmedizinisch unterwegs sind, werden auch nur so behandeln können. Aber diejenigen, die sich auch für andere Behandlungsformen interessieren, würden wahrscheinlich auch anders behandeln.
Ich habe erst vor wenigen Wochen wieder was erlebt:
Meine Tochter hatte morgens einen Insektenstich am Fuß. Ist ja nichts besonders. Doch als sie kurz vor 12 aus der Schule kam, hatten sich von der Stichstelle aus 2 rote dick geschwollene Linien aufwärts Richtung Knöchel gebildet. Als der Kinderarzt nachmittags wieder auf hatte, bin ich mit ihr hin. Da war die roten Linien schon weiter Richtung Wadenbein hoch gewandert.  Wir haben 2 verschiedene Antibiotika verschrieben bekommen, Diagnose Blutvergiftung. Leider waren die beide nicht in der Apo vorrätig, sondern erst zu nächsten Tag vormittags. Ich bin dann in den Bioladen gegangen, habe Manuka Honig gekauft und ihr ein Teelöffel davon zu Essen gegeben und zudem den Manuka Honig dick auf die roten Linien geschmiert und den Fuß dann eingewickelt. Nächsten Morgen war die Überraschung groß. Die 2 roten Striche waren nicht mehr so intensiv rot, außerdem waren sie wieder rückläufig und haben sich um die Hälfte zurück gebildet. Ich habe dann voller Verwunderung weiter den Honig drauf geschmiert, 2x täglich und das Antibiotikum nicht gegeben, da nach so kurzer Zeit eine so große Verbesserung eingetroffen war. Meiner Tochter ging es auch gut, sie hatte kein Fieber oder andere Beschwerden. Nur der Stich juckte sie und die roten Linien taten bei Druck leicht weh. 3 Tage später war alles fast komplett abgezogen, 6 Tage nach Stich sah man nur noch ein kleinen geröteten Punkt an der Stichstelle, mehr nicht. An Tag 8 war alles komplett weg. Das Antibiotikum hätte sie 7 Tage nehmen sollen, wenns dann nicht weg wäre, sogar 10 Tage.
Für mich war das die erste Erfahrung mit Manuka Honig und ich war sowas von erstaunt und glücklich, denn nach der Antibiotikagabe hätte sie ein Darmaufbaupräparat nehmen müssen und das ist eine wochenlange Geschichte die Darmflora wieder halbwegs ins Lot zu bekommen. Der Kinderarzt war ebenfalls sehr überrascht, als wir 3 Tage nach Stich zur Kontrolle zu ihm gingen. Er hat sich das mit dem Manuka Honig aufgeschrieben und will es auch mal bei seiner Familie ausprobieren hat er mir gesagt. Außerdem sagte er noch, dass er es niemals für möglich gehalten hätte, dass ich lokal noch was zum Guten wenden könnte. Er meinte, eine Antibiotika-Salbe lokal hätte nichts gebracht, dazu war die Blutvergiftung zu weit fortgeschritten.

Ich hab Dir das geschrieben, weil ich Dir damit zeigen will, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt, eine Erkrankung zu behandeln und jedes seine Vor- und Nachteile hat. Hätte der Honig bei meiner Tochter nicht in kürzester Zeit so toll angeschlagen, also wäre es nach wenigen Stunden noch schlimmer geworden, wäre ich mit ihr auch ins Krankenhaus gefahren, denn die Apo hätte das Antibiotikum ja erst am nächsten Morgen gehabt. Ich bin dankbar für manche Medikamente, aber ich finde man sollte sie wirklich nur dann geben, wenn es nicht anders geht und nicht immer gleich sofort.

Oft kommt es mir so vor als können die Menschen nicht mehr warten. Keiner hat Zeit. Das entspricht dem Sinn der Zeit. Alles muß schnell gehen, das schließt auch die Krankheiten mit ein. Eine Erkältung? Die muß in spätestens 3 Tagen weg sein. Am besten lieber in wenigen Stunden dank Wik Daymed oder so. Dass es aber ganz normal ist, dass eine Erkältung 3 Tag kommt, 3 Tage bleibt, 3 Tage geht und dann alles gut sein sollte, das ist dem Hektik-Mensch entfallen.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Krümel am 24. Juli 2016, 00:24:36
ach so, noch was Linny, Du kannst ja nur mit einer echten Statistik beurteilen, wie viel Schaden die Krankheit und wie viel Schaden die Impfung anrichtet, wenn es eine echte Impfschaden-Statistik gäbe. Die gibt es aber nicht. Das ist kein Geheimnis. Was meinst Du, wie die Statistik ausfallen würde, wenn alle Impfgeschädigten Ihren Impfschaden selbst eintragen lassen könnten und die Statistik nicht nur die Arztmeldungen berücksichtigt? Ich glaub da wird einem schlecht. Wenn man jetzt noch bedenkt, wie viele Leute überhaupt selbst einen Verdacht auf einen Impfschaden äußern, also selbst drauf kommen, das wird nur ein Bruchteil sein. Denn bedenke: Bevor man ein Impfschaden bekommt, muß man sich ja impfen lassen, was bedeutet, dass man die Impfung wollte, also kein notorischer Impfgegner ist / war. Manche werden eben erst durch Schaden klug.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen im Zeitraum von 14 Tagen nach einer Impfung Symptome kriegen oder krank werden, und es nicht in Verbindung mit der Impfung bringen. Wenn ein Kind z.B. am 1.7. die 6fach Impfung bekam und am 15.7. zum ersten Mal im Leben so trockene, juckende Haut bekommt. Am Anfang einer Neurodermitis wird es ja nicht von jetzt auf gleich so heftig, der Verlauf ist langsam und das Impfdatum rückt in Vergessenheit. Wenn jetzt die 2. Impfung fällig wird und die Haut danach wieder schlimmer wird und man immer noch keinen Zusammenhang sieht un der Arzt auch nicht, weil vielleicht der Kinderarzt impft, die Neurodermitis aber beim Hautarzt vorgestellt und behandelt wurde... das wird nie in der Statistik zu Impffolgen kommen.
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Sonnenscheinchen2015 am 24. Juli 2016, 10:23:55
Hallo Linny48,

ich kann Dich sehr gut verstehen, denn unsere ganze Familie ist verunsichert und weiß nicht was für die Kleine das Beste ist. Kurz für Dich zusammengefasst (ich hatte  auch einen Thread erstellt):

Meine kleine Enkelin - jetzt genau 1 Jahr alt - hat evtl. auch auf die zwei 6-fach-Impfungen reagiert. Mit explodierender Neurodermitis, gleich mehreren Lebensmittelallergien, die allein schon bei Hautkontakt (Milch, Käse)  fast einen Schock auslösen und einem gestörten Immunsystem (zu wenige Antikörper auch gegen die geimpften Sachen, also Impfversager, dafür ganz viele Antikörper gegen Lebensmittel). Die Kleine wurde bisher nicht mehr geimpft! Die 3. und 4. Auffrischung der 6-fach-Impfung wurde aufgrund des schlimmen Hautbildes ständig verschoben und die jetzt anstehende MMR-Imfpung wäre gar nicht möglich, aufgrund ihrer Immunschwäche, da jetzt eine Impfung mit Lebendviren zu gefährlich wäre!

Und trotzdem hat man ein ungutes Gefühl so ohne Impfungen.... sie sollte jetzt im September eigentlich in die KITA aber niemand weiß so recht, ob das aufgrund ihrer schlimmen Allergien und der fehlenden Impfungen überhaupt machbar ist. Auch wir alle haben/hätten da richtig Angst um die Gesundheit der Kleinen, da die Ansteckungsgefahr in einer KITA natürlich viel größer ist als zuhause (abgesehen von den allergischen Reaktion auf bestimmte Lebensmittel), aber Impfen ist einfach im Moment kein Thema! Die Angst, dass wir alle die Hölle der letzten Monate nochmal durchschreiten müssten bzw. die Allergien vllt. sogar noch mehr werden und man gar nicht mehr wüsste, was man der Kleinen überhaupt noch zu essen geben könnte, ist einfach zu groß!

Meine Tochter sagte erst gestern wieder: Gegen die Sachen, mit denen sie sich im Kindergarten anstecken könnte, kann ich gerade eh nicht impfen und  Keuchhusten wäre jetzt mit 1 Jahr nicht mehr so dramatisch wie als Säugling. Gegen Tetanus kann man angeblich eh nicht wirklich durchs Impfen schützen, da es sich um ein Gift handel und gegen Gifte kann man keinen Impfschutz aufbauen und Diphtherie und Hib etc..... ja natürlich bleibt das Risiko das ist schon klar und ich denke, wenn die Kleine nicht so reagiert hätte, hätte sie genauso wie wahrscheinlich 90 % der Eltern weiter geimpft!

Natürlich wird man unsicher, wen man soviel über die Schäden des Impfens liest und sich mal ein paar eigene Gedanken zur STIKO und der Pharmakonzerne macht, aber auch wir sind oft am wanken, denn wieviel wirklich Impfschäden kennt man? Ich kenne ehrlich gesagt keinen Einzigen...... und trotzdem bekäme ich Panik, würde die Kleine morgen geimpft werden.... wir wissen auch nicht was richtig ist! Sicher heißt es immer, ein gesundes Immunsystem kann mit diesen Krankheiten umgehen, aber unser Kleine HAT im MOment kein gesundes Immunsystem - lt. Ärzten! Andererseits war sie noch nie krank.....man weiß oft gar nicht mehr was und wem man noch glauben soll!

Wir haben auch die Erfahrung gemacht (wie auch schon oben geschrieben), dass einem die Entscheidung niemand abnehmen kann und dass sie falsch sein kann, egal wie wir oder wie du dich entscheidest! Es gibt keine Sicherheit, such erst gar nicht danach!

Die einzige Hoffnun, die wir inzwischen haben, ist die, dass sich jetzt im Laufe der Zeit ihr Immunsystem stabilisiert - natürlich ungeimpft!!! Und dass sie sich hoffentlich die nächsten 1-2 Jahre mit keiner lebensbedrohlichen Krankheit ansteckt und dann sehen wir weiter..... Sollte sie sich in der KITA aber z.B. die Masern holen, dann glauben wir, dass man diese auch homöopathisch begleiten kann, um einen evtl. schlimmen Verlauf zu verhindern. Die Homöopathie war auch JETZT das Einzige was ihr Leiden zu 90 % behoben hat, die Schulmedizin hat da leider komplett versagt und denen soll man dann in Punkto Impfen noch irgend etwas glauben ........... ?????

Aber wie schon gesagt: Es gibt für nichts eine 100%ige Sicherheit! Aber die gibt es bei nichts im Leben!

LG
Sonnenscheinchen2015
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Linny48 am 26. Juli 2016, 11:17:18
Danke nochmals für eure Beiträge und die ausführlichen Berichte :-).

Zum Thema Homöopathie etc.: Habt ihr alle Ärzte, bei denen die Kasse die Kosten übernimmt oder zahlt ihr selbst oder wie macht ihr das? Ich wollte hier mal mit meinem Sohn zu einem Homöopathen, aber das hätte ich nie bezahlen können inkl. Anamnese etc. (also nicht auf Dauer)

Ich glaube, wenn ich wüsste, dass wir einen Arzt hätten, der bei Fieber etc. schnell reagiert und gut weiß, wie man behandelt, dann wäre ich bzgl. der Impfungen auch etwas "lockerer" bzw. die Entscheidung würde mir vielleicht leichter fallen...

Zum Thema Lungenentzündung: Die hatte mein Sohn mit 2 Jahren auch mit Impfung :-(. Da hieß es allerdings, uuuunbedingt Antibiotika - er war sogar eine Woche im Krankenhaus... Wundert mich, dass das tatsächlich auch manchmal ohne geht?!? Ich hatte auch mal eine, da wurde mir auch gesagt, wenn ich überleben will, dann AB...
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: timmerich am 29. Juli 2016, 07:01:14

Zum Thema Homöopathie etc.: Habt ihr alle Ärzte, bei denen die Kasse die Kosten übernimmt oder zahlt ihr selbst oder wie macht ihr das?

Ich glaube, wenn ich wüsste, dass wir einen Arzt hätten, der bei Fieber etc. schnell reagiert und gut weiß, wie man behandelt, dann wäre ich bzgl. der Impfungen auch etwas "lockerer" bzw. die Entscheidung würde mir vielleicht leichter fallen...

Zum Thema Lungenentzündung: Die hatte mein Sohn mit 2 Jahren auch mit Impfung :-(. Da hieß es allerdings, uuuunbedingt Antibiotika - er war sogar eine Woche im Krankenhaus... Wundert mich, dass das tatsächlich auch manchmal ohne geht?!? Ich hatte auch mal eine, da wurde mir auch gesagt, wenn ich überleben will, dann AB...

Unsere Kinder sind privat versichert, da werden sämtliche Kosten problemlos übernommen (die sich bislang alle im Rahmen gehalten haben, will sagen, sie Schulmedizinische Behandlung wäre sicherlich nicht günstiger gewesen).

Und wir sind wegen Fieber alleine noch nie zum Arzt, warum auch, Fieber ist keine Krankheit. Sicher waren wir gerade im Babyalter oftmals gerade bei Fieber um oder über 40°C verunsichert, aber hier hat sich es immer Bewahrheitet als Eltern einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn sonst alles beim Kind zum Fieber gepasst hat, war alles im normalen Bereich. Andere Eltern bekommen bei 38°C schon Schnappatmung. Wir hatten in den Anfangsjahren einen alten und sehr erfahrenen Kinderarzt, der uns unheimlich viel mit auf unseren Lebensweg gegeben hat. Dafür werde ich dem Karlsruher Athroposophen auch ewig dankbar sein.

Mit Antibiotika sind unsere Kinder (die älteste ist 8 Jahre alt) außer in Lebensmitteln noch nie in Berührung gekommen. Und unser erstes Kind ist im frühen Alter auch an einer Lungenentzüdung knapp vorbeigeschrappt, aber wie ich oben geschrieben hab....erfahrener Kinderarzt.....

Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Mel89 am 12. September 2016, 09:05:35
Hallo  :smile:
Diese Frage ob ich impfe oder nicht war auch schwierig für mich. Als meine Tochter geboren wurde hatte ich nicht mal das "Wissen" und habe auch vom Arzt verlangt er solle meine Entscheidung abwarten. Da ich mich erst kurz vor der Geburt damit befasst habe kamen Ängste in mir hoch da ich eine Entscheidung und Verantwortung für mein Kind treffen musste. Ich habe mich nun von Anfang an dann gegen das Impfen entschieden. Meine Gründe waren: Ich war selber ein durchgeimpftes Kind und habe damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht in der Kindheit. Ich hatte auch meine letzte Impfung vor 6 Jahren und da hatte ich auch einen Schaden davon getragen.  Meine Tochter ist jetzt 18Monate und total gesund und fit und entwickelt sich super. Sie war in ihrer Babyzeit nicht einmal wirklich krank...Sie hatte immer mal ne leichte Erkältung wie wir Erwachsenen auch aber das hat sie schnell wieder gelegt daher sie hat ein sehr tolles Immunsystem was sich entwickelt hat. Meinen Sohn lasse ich auch nicht Impfen. Die schlimmste Frage war für mich eine Impfung die mich heute noch beschäftigt hatte. Gegen Tetanus " Der böse rostige Nagel"...aber für mich war dann klar bei unseren heute hygienischen Standards hier in Europa ist ein Wundstarrkrampf eher ausgestorben...eher würde man eine Sepsis ( Blutvergiftung) bekommen aber dagegen kann man sich auch nicht Impfen...Ich werde dabei bleiben und keines der Kinder "Impfen"...sie können sich jeder Zeit auch selbst nachimpfen lassen wenn sie selbst mündig sind und können das dann selbst entscheiden wenn sie aufgeklärt sind. Mein Sohn ist auch gesund er ist jetzt 5 Monate und hat auch noch nie was wirkliches gehabt wo ich mir Sorgen machen müsste. Und ein Schnupfen eine "Erkältung" wo sich ein Abwehrsystem erst bildet ist kein Grund zur Sorge auch nicht für die Pharmaindustrie für die Antibiotika :-)
Ich habe alles ohne Antibiotika weg bekommen egal was meine Kinder angeschleppt haben oder Ich anschleppe :-)

Alles Gute von einer Mama die nicht impft und lass dir nicht reinreden und du wirst schon am besten wissen was für deine Kinder das Richtige ist.

LG aus Österreich :-)
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: Verbal am 26. September 2016, 21:17:04
 hallo,
wir haben bis jetzt nicht impfen lassen, unser Kind ist jetzt 5 Monate alt.
An sich wollten wir erst mit 1 Jahr impfen...
Nun haben wir überlegt, mit den ganzen Flüchtlingen die herkommen und sonst den vielen Gästen aus Osteuropa...was macht ihr, wenn das nicht geimpfte Baby mit zB 6 Monaten an Polio erkrankt?
Haut euch dan selber zwischen die Beine?
Ich finde es auch kritisch mit dem Impfen wegen Aluminium usw...Aber wenn wir abwägen, dann weiä ich nicht was heutzutage wirklich besser ist.
Mit der ganzen Einwanderung kommen auch die Krankheiten und wenns passiert dann ist für heulen zu spät.
Wir haben bald die nächste Unterauchung beim KA und sind schwer am Überlegen ob noch bis 1 Jahr warten oder zumindest die 5 Fach Impfung durchführen lassen oder ähnliches.

Es ist echt ein verdammt heikles Thema

Gruß
Titel: Re: Säugling impfen oder warten?!? Kann mich einfach nicht entscheiden :-(.
Beitrag von: holzwuermle am 29. September 2016, 08:06:26
Hallo Verbal,
auch hier der Hinweis:

vorab eine Bitte, stell dich doch im Bereich "Vorstellung neuer Mitglieder" kurz vor.

Jetzt zu deiner Aussage "Flüchtlinge = Krankheitsbringer", dazu empfehle ich dir die Literatur von Dr. Loiber "Mythos Ansteckung" und die Zeitschrift Impuls Nr. 1 Q.1/2016, darin enthalten ist ein sehr guter Artikel mit genau deiner Fragestellung.

Grüße