Impfschaden Forum

Forum rund ums Impfen => Pro & Contra Impfungen => Thema gestartet von: Gab am 17. März 2015, 08:50:59

Titel: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Gab am 17. März 2015, 08:50:59
ich hoffe, dass hier der richtige Ort für dieses Thema ist. Der Artikel sagt ja nichts Neues, wnne man schon über Impfungen gelesen hat, aber es ist ein interessante Zusammenfassung:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/autoimmunerkrankung-durch-impfung-ia.html?et_cid=24&et_lid=26&et_sub=ZDG150315&campaign=ZDG150315
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 17. März 2015, 18:03:37
Hallo Gab,

Also zum Thema Autoimmunerkrankungen gibt es erstens hier http://www.springermedizin.at/artikel/20982-impfen-bei-autoimmunerkrankungen eine Aufklärung darüber, das mit nichten Menschen mit Autoimmunerkrankungen besonders toll durchgeimpft werden sollen - sondern dass es erstens in Abhängigkeit der Erkrankung darüber entscheiden werden soll - wobei nicht wirklich zwischen Autoimmunerkrankung und Rheuma unterschieden wird (Anmerkung: Rheuma ist einer der häufigsten Autoimmunerkrankungen, deswegen hat man da die meisten Erfahrungen; man sollte jedoch wissen, dass es eigentlich nicht DAS Rheuma gibt, sonder unter rheumatischen Erkrankungen - viele Erkrankungen zusammengefasst sind)
Die meisten Autoimmunerkrankungen haben eine ungleiche Geschlechterverteilung und die meisten Autoimmunerkrankungen sind um ein vielfaches häufiger bei Frauen anzutreffen - eine Vermutung liegt darin, dass neben vererbten Einflussfaktoren Schwangerschaften (je mehr desto eher) den Ausbruch begünstigen - genaues weiß man aber nicht. Stress wiederum verschlechtert den Verlauf, obwohl man denken könnte, dass Stress ja das Immunsystem unterdrückt und deswegen eher helfen müsste - ist aber nicht so
wenn Impfen Autoimmunerkrankungen und auch Allergien verursacht - was man vom Prinzip bisher nicht ausschließen kann - müsste es jedoch in Ostdeutschland viel häufiger zu diesen Erkrankungen kommen, da in Ostdeutschland Impfen Pflicht war - im Falle der Allergien, ist jedoch DAS GEGENTEIL der Fall (wusste ich, musste ich nicht Nachschlagen). Im Falle der Autoimmunerkrankungen habe ich dazu nichts gefunden - werde ich demnächst mal tiefer recherchieren.
Möchte gern noch einmal hierauf verweisen: mintikis-krims-krams-blogkiste.blogspot.de bzw. http://mintiki.de/2015-1 und würde mich gleichzeitig sehr freuen, wenn ich zu meiner Frage unter http://www.impfschaden.info/forum/index.php/topic,8111.0.html eine Antwort bekomme :)

Grüße

MINTiKi

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 17. März 2015, 18:26:30
Danke für den Link.

Ich kanns aber, ehrlich, nicht mehr hören: "Es sollte aber jedem klar sein, dass wenn er sich nicht impft, er dadurch auch andere [...] bewusst in Gefahr bringt."

Der verkürzte und abgeschwächte Nestschutz/ Immunschutz bezüglich Masern nach Impfung der Mutter (statt Durchmachen der Krankheit) wird zwar aktuell nicht mehr breitflächig geleugnet - in den diversen Masern-Berlin-Sendungen haben diesen Sachverhalt sogar Hardliner zugegeben -, dennoch wird dessen Tragweite ("Babys, die noch zu klein zum Impfen sind" und sich eben DURCH die Impfpraxis früher anstecken können) nicht so dargelegt, dass auch der Letzte das kapiert. Dass aber Menschen, die nicht impfen, "bewusst" andere gefährden, wird gebetsmühlenartig runtergerasselt.
Man könnte doch auch sagen: Gegen alle Warnungen hat man "bewusst" in Kauf genommen, dass Säuglinge mittlerweile so gefährdet sind wie noch nie (bezüglich einer Maserninfektion). Das jetzt denen in die Schuhe zu schieben, die z. T. aus sehr dramatischen Gründen nicht mehr impfen, ist unglaublich.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Gab am 18. März 2015, 08:36:53


Ich kanns aber, ehrlich, nicht mehr hören: "Es sollte aber jedem klar sein, dass wenn er sich nicht impft, er dadurch auch andere [...] bewusst in Gefahr bringt."


Einverstanden. Außerdem wird auch behauptet, dass ungeimpfte Kinder ganz gesund (ich schreibe jetzt nicht gesunder als ungeimpfte) sind...Und man sollte auch nicht vergessen, dass jedes Körper anders reagiert, wenn man solche Generalisierungen in Betracht zieht (Ungeimpfte = gefährlich, unverantwortlich, schlechte Bürger, etc. etc. versus Geimpfte = ungefährlich etcetera...)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Taira am 19. März 2015, 22:11:13
...also alle Rheumakranken meiner Bekanntschaften / Verwandtschaften sind geimpft.
Klassiker ist die 3er-Auffrischkomponente: Tetanus - Diphtherie - Keuchhusten. Hatte gerade meine Nachbarin. (Sie ist übrigens berufsunfähig daheim.)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 21. März 2015, 05:21:37


Einverstanden. Außerdem wird auch behauptet, dass ungeimpfte Kinder ganz gesund (ich schreibe jetzt nicht gesunder als ungeimpfte) sind...Und man sollte auch nicht vergessen, dass jedes Körper anders reagiert, wenn man solche Generalisierungen in Betracht zieht (Ungeimpfte = gefährlich, unverantwortlich, schlechte Bürger, etc. etc. versus Geimpfte = ungefährlich etcetera...)

Nein, es wird nicht gesagt, das ungeimpft gefährlich sei oder schlecht ... es steht z.B., dass immungeschwächte/kranke Menschen nicht geimpft werden können, weil diese davon Schaden nehmen würden (das ist wie einem an Diabetes Erkrankten ständig Zucker zu geben, was einem gesunden wenig ausmachen würde) und es wurde auch nicht geschrieben, dass geimpfte Kinder ganz gesund sind

Und das immer wieder gesagt wird, dass man andere dadurch in Gefahr bringt, wenn man sie mit gefährlichen Krankheiten ansteckt, was man hätte ggf. durch eine Impfung vermeiden können, liegt einfach daran, weil das der Grund ist, das Impfgegner so einen großen Widerspruch erfahren - es würde ja die wenigsten interessieren, wenn man für sich selber entscheidet, dass man sich nicht impfen lassen möchte, wenn man dadurch nicht andere unter Umständen gefährdet - wenn man ein Baby mit Masern infiziert, welches daraufhin stirbt und es würde sich um euer Kind handeln - was würdet ihr von demjenigen halten, der es angesteckt hat und das hätte vermeiden können durch eine Impfung und wie würdet ihr auf diesen reagieren - doch genauso wie, wenn ihr davon ausgeht, dass die Impfung eurem Kind schadet, oder nicht?

Und es wird hier sehr oft der so genannte Nestschutz erwähnt, der höher ist bei einer Mutter mit echter Maserinfektion statt einer Impfung - wie hoch ist denn der Nestschutz vor Masern, wenn die Mutter weder Masern noch Impfung je hatte - genau NULL und wie hoch ist der Schutz, wenn die Mutter sowohl Impfung als auch später eine Maserninfektion (keine Erkrankung hatte) oder wie hoch ist der Schutz, wenn die Infektion während der Schwangerschaft auftritt?

Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Taira am 22. März 2015, 16:07:32
Hallo zusammen,

der Artikel: „Autoimmunerkrankung durch Impfung“ ist brisant.
Natürlich könnten das alles herbeigedachte vermutete Zusammenhänge sein. >Impfverschwörungstheorien<
MINTiKi, kannst du einen Zusammenhang leugnen. Kannst du mikrobiologisch erklären, dass das niemals so sein kann?

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Doch dass das alles eine Mär sein soll... In den Beipackzetteln sind sehr wohl autoimmune Reaktionen beschrieben. Die Häufigkeitsangabe ist leider nicht realistisch, weil ja die Impfungen nur an gesunden Menschen getestet werden und auch nur über einen kurzen Zeitraum eine Beobachtung der Probanden stattfindet.

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Im Artikel des Springer:
„Patienten mit rheumatischen Erkrankungen leiden häufiger und generell schwerer an Infektionserkrankungen und sollten nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung möglichst im inaktiven Krankheitsstadium gegen impfpräventable Infektionserreger geimpft werden.

D.h. eben, dass sie doch geimpft werden sollten. Der Arzt entscheidet nur vorher über das jeweilige Stadium der Erkankung.


„Um klare Leitlinien zur Impfung selbst und zu den Impfintervallen bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen erstellen zu können, sind prospektive Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen bei Rheumapatienten an großen Kollektiven nötig. (…)
Auch die behandelnden Ärzte sind durch die mangelnde Evidenz in diesem Bereich und das Fehlen von großen, prospektiven Studien verunsichert.„

Das brauche ich gar nicht kommentieren. Es spricht für sich.

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„Und es wird hier sehr oft der so genannte Nestschutz erwähnt, der höher ist bei einer Mutter mit echter Maserinfektion statt einer Impfung - wie hoch ist denn der Nestschutz vor Masern, wenn die Mutter weder Masern noch Impfung je hatte - genau NULL und wie hoch ist der Schutz, wenn die Mutter sowohl Impfung als auch später eine Maserninfektion (keine Erkrankung hatte) oder wie hoch ist der Schutz, wenn die Infektion während der Schwangerschaft auftritt?“

Diesbezüglich drehen sich Befürworter und Kritiker immer im Kreis.
Kritiker:
Die Mutter würde nie an Masern während der Schwangerschaft erkranken, wenn man ihr nicht die Möglichkeit genommen hätte, während ihrer Kindheit daran zu erkranken. Wie es noch in den 60ern üblich war.
(Nestschutz nach Erkrankung höher als nach Impfung) http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html#doc2378400bodyText9
Und wenn eine Mutter während ihrer Kindheit nicht geimpft wurde und auch keine Infektion durchgemacht hat – dann trägt sie natürlich die persönliche Verantwortung, falls sie in ihrer Schwangerschaft an Masern erkranken sollte. Platt gesagt: Persönliches Pech. - Das muss einen als Impfbefürworter eigentlich nicht interessieren. - Ich glaube aber, dass Kinder, welche heutzutage ungeimpft aufwachsen eine Aufklärung durch ihre Eltern erhalten, warum diese das so handhaben. Falls es ihnen nicht einleuchtet, können sie mit 18 Jahren alle für sie erdenklichen Präventionsmaßnahmen nachholen lassen.

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„es würde ja die wenigsten interessieren, wenn man für sich selber entscheidet, dass man sich nicht impfen lassen möchte, wenn man dadurch nicht andere unter Umständen gefährdet - wenn man ein Baby mit Masern infiziert, welches daraufhin stirbt und es würde sich um euer Kind handeln - was würdet ihr von demjenigen halten, der es angesteckt hat und das hätte vermeiden können durch eine Impfung und wie würdet ihr auf diesen reagieren - doch genauso wie, wenn ihr davon ausgeht, dass die Impfung eurem Kind schadet, oder nicht?“

Mit diesem Gewissen muss ich dann leben können. Das ist wohl wahr.
Dennnoch ist es für mich gar kein Grund mein Kind für das Wohl eines anderen zu beimpfen. Keine Mutter würde, überspitzt gesagt, ihr eigenes Kind opfern, damit andere überleben. Keine Mutter impft ihr Kind aus solidarischen und ganz uneigennützigen Gründen. Wer impft, der möchte ja SEIN EIGENES Kind vor Krankheiten schützen. Und das in erster Linie! Der Fakt, dass ich dadurch andere eventuell schützen kann, ist mehr als sekundär.
Eltern haben Angst um ihr EIGENES KIND – Befürworter wie Kritiker.

(Bildlich: es kommt ein Tsunami. Ich halte zwei Kinder in meinem Arm. Um zu überleben, muss ich mich festhalten. Welches Kind werde ich loslassen...?)

-

„aber noch soviel: eine Impfung schützt nicht vor der erneuten Infektion, sondern gibt dem Körper die Möglichkeit die bei einer erneuten Infektion schnell wieder zu beenden und somit nur wenige Zellen/ Ressourcen zu verlieren - man ist also quasi nicht vor einer Erkrankung geschützt, sondern vor den schädlichen Folgen - was eigentlich klar sein sollte, wenn man die Erklärung hier mintikis-krims-krams-blogkiste.blogspot.de bzw. hier http://mintiki.de/2015-1 gelesen hat“

Demzufolge ist es doch egal, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Wenn mich die Masern während der Schwangerschaft erwischen, ist mein Baby gefährdet. Mit oder ohne Impfung.
Nur das biologische Erkranken an Masern bietet also den Netzschutz während und nach der Schwangerschaft.

-

Fakt ist: dass es möglich ist, dass Impfungen, einen Anteil daran haben können, dass autoimmune Krankheiten zunehmen. Gerade auch eben im Kleinkindalter.
Das bedarf ungefragt der Aufklärung.

Liebe Grüße
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 22. März 2015, 23:35:12
Hallo,

"Demzufolge ist es doch egal, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Wenn mich die Masern während der Schwangerschaft erwischen, ist mein Baby gefährdet. Mit oder ohne Impfung.
Nur das biologische Erkranken an Masern bietet also den Netzschutz während und nach der Schwangerschaft."

auch eine richtige Masernerkrankung bietet keinen Schutz vor einer neuen Infektion - das hätte ich vielleicht dazu schreiben müssen, ich dachte nur das sei eine logische Schlussfolgerung aus der allgemeinen Erklärung zum Thema Immunreaktion - Der erhöhte Nestschutz kommt zustanden, weil eine richtige Infektion vom Körper als gefährlicher erkannt wird, als eine Impfung

das eine war ja eine Erklärung dazu, warum Impfbeführworter das betonen - zumal sie halt keine höhere Gefahr beim Impfen sehen als beim Nicht-Impfen, sondern eben eine höhere Gefahr durch das Nicht-Impfen - ich persönlich sehe das im übrigen so, dass es langfristig vll. mehr Voruntersuchungen geben sollte bei vielen medizinischen Behandlungen (= personalisiertere Medizin) - die Umsetzung an sich und die Forschung dahingehend ist aber eben teuer
 
Das Problem ist, dass man bei Autoimmunerkrankungen vieles nicht pauschal sagen kann, da es einen ganzen Haufen dieser Erkrankungen gibt, genauso wie auch einen ganzen Haufen von verschiedenen Impfstoffen - der  Punkt dabei ist, dass man bei jeder Immunerkrankung jeden Impfstoff testen müsste, um das auszuschließen - da viele Autoimmunerkrankungen nicht unbedingt übermäßig häufig sind, wird das schwierig, zumal diese Menschen jetzt auch keine Versuchsobjekte sind 
- und in dem Artikel wurde z.B. geschrieben, dass nur Totimpfstoffe - wenn überhaupt gegeben werden sollen; die Rede war zudem von rheumatischen Erkrankungen und "nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung" heißt, dass NICHT grundsätzlich geimpft werden soll - sondern nur nach Abwägung und dann, wenn sich für eine Impfung entschieden wurde, im inaktiven Stadium. Außerdem wurde auch geschrieben, dass Menschen mit Autoimmunerkrankung "leiden häufiger und generell schwerer an Infektionskrankheiten" - also nicht nur Impfung schlecht vertragen und wenn da z.B. steht " Zu bedenken ist jedoch, dass vor allem die Gelbfieberimpfung (Lebendimpfung!) bei immunsupprimierten Patienten kontraindiziert ist." - ist das keine Impfempfehlung - kontraindiziert heißt, dass davon abgeraten wird, wie von Lebendimpfstoffen auch
Außerdem gibt es Erkrankungen (geht hier um eine dominante Erbkrankheit) die bei dem einen zum qualvollen langsamen Tod führen und bei dem anderen einfach nur braune Flecken auf der Haut bewirken

und wenn von immer häufiger werdenden Autoimmunerkankungen die Rede ist, schließt das auch Diabetes ein - und ob da die Impfungen schuld sind, ist doch sehr fraglich
und es gibt tausend andere mögliche Ursachen für eine Zunahme von Autoimmunerkrankungen - eine davon ist die Möglichkeit zur differenzierteren Diagnose; weniger Epidemien, mehr Feinstaub, weniger Sport (auch der Eltern), Rauchen, Fettleibigkeit - auch der Eltern, Stress, gestörte Darmflora, seltener gestillte Kinder, wesentlich höheres Durchschnittsalter der Erstgebärenden und damit auch der Väter (denn es sind nicht nur die Mütter, wo das nicht gut ist) und bei 100.000 verschiedenen Stoffen die der Mensch so einsetzt gibt es entsprechen viel Spielraum, woran das alles liegen kann - auch die Babypille wird seit den 60igern massenhaft eingesetzt und es kann auch die Kombination von vielen Faktoren sein - die Behauptung, dass es die Impfungen sind finde ich mutig, da wie gesagt, dann in Ostdeutschland wesentlich mehr Autoimmunerkrankungen auftreten sollten als in Westdeutschland - https://twitter.com/MINTiKid/status/483577459812872195

möchte in dem Zusammenhang einer der Hauptkomponenten von Impfstoffen vorstellen DHMO = Dihydrogenmonoxid - verantwortlich für viele Todesfälle - jedes Jahr: https://www.youtube.com/watch?v=T995bBYC-0Y

Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 23. März 2015, 01:14:54
Wollte aber noch was anderes ausführen,


„es würde ja die wenigsten interessieren, wenn man für sich selber entscheidet, dass man sich nicht impfen lassen möchte, wenn man dadurch nicht andere unter Umständen gefährdet - wenn man ein Baby mit Masern infiziert, welches daraufhin stirbt und es würde sich um euer Kind handeln - was würdet ihr von demjenigen halten, der es angesteckt hat und das hätte vermeiden können durch eine Impfung und wie würdet ihr auf diesen reagieren - doch genauso wie, wenn ihr davon ausgeht, dass die Impfung eurem Kind schadet, oder nicht?“

Mit diesem Gewissen muss ich dann leben können. Das ist wohl wahr.
Dennnoch ist es für mich gar kein Grund mein Kind für das Wohl eines anderen zu beimpfen. Keine Mutter würde, überspitzt gesagt, ihr eigenes Kind opfern, damit andere überleben. Keine Mutter impft ihr Kind aus solidarischen und ganz uneigennützigen Gründen. Wer impft, der möchte ja SEIN EIGENES Kind vor Krankheiten schützen. Und das in erster Linie! Der Fakt, dass ich dadurch andere eventuell schützen kann, ist mehr als sekundär.
Eltern haben Angst um ihr EIGENES KIND – Befürworter wie Kritiker.

dann versteht man natürlich das Misstrauen gegenüber der Pharmakonzerne ...man schließt da von sich auf andere oder?  ... - was daran aber nicht logisch ist, warum sich Impfgegner dann in solchen Foren hier treffen, denn wenn ich mein Kind impfe, kann das ja auf keinem Fall einem anderen schaden, dann muss ich doch als Impfgegener nicht andere überzeugen? - im Gegenteil, wenn Impfen gefährlich ist, nützt es doch dem eigenen Kind dann viel mehr, wenn alle anderen geimpft wurden und das eigene Kind nicht?!
und nein ich habe keine Angst um mein eigenes Kind - ich habe ein solches bisher nicht

Nebenbei - nicht im Zusammenhang zum Thema impfen: es ist nicht so, dass der "stärkere" überlebt - es ist so, dass Menschen alleine so gut wie gar nicht leben können - deswegen funktioniert Isolationshaft so effektiv als Foltermethode - Menschen sind auf Kooperation und Solidarität in der Gemeinschaft aber sowas von angewiesen

Grüße
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Gab am 23. März 2015, 11:08:19
was daran aber nicht logisch ist, warum sich Impfgegner dann in solchen Foren hier treffen, denn wenn ich mein Kind impfe, kann das ja auf keinem Fall einem anderen schaden, dann muss ich doch als Impfgegener nicht andere überzeugen? - im Gegenteil, wenn Impfen gefährlich ist, nützt es doch dem eigenen Kind dann viel mehr, wenn alle anderen geimpft wurden und das eigene Kind nicht?!

ich verstehe nicht, warum es unlogisch sein sollte. Austausch, Büchertipp, Ärztesuche, Vertiefung der Kenntnis...das machen alle im Netz in allen Bereichen...ich habe auch nicht den Eindruck, dass jemand hier versucht, die andere zu überzeugen...ich persönlich auf gar kein Fall. es ist eine individuelle Entscheidung (noch) und ich würde mir nie erlauben, die Entscheidungen anderer Eltern zu kritisieren, denn ich weiß, wie es schwierig sein kann (wenn ich deine Wörter richtig verstanden habe).
was die EVENTUELLE Gefahr mancher Impfungen für die "andere" betrifft, sollte man an Impfungen "in vivo" (s. die letzte Seiten des Topics über Masern) auch denken....
was die Gesundheit ungeimpfter Kinder angeht: http://www.efi-online.de/wp-content/uploads/2014/01/UngeimpfteGesuender.pdf
und das kann natürlich auch das Thema "soziale Verantwortung" betreffen
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 24. März 2015, 07:49:19
"... dann muss ich doch als Impfgegner nicht andere überzeugen?"


In der Tat nicht. Mir ist es herzlich egal, wer sich wann wie oft impfen lässt. Solange es ein Angebot ist, das man jederzeit wahrnehmen kann, ist doch alles okay.

Nur will ich nicht mit fadenscheinigen und aggressiven "Argumenten" ("... ist harmlos ..." - "die meisten Masernfälle waren ungeimpft" - "Nichimpfen ist asozial") zugequatscht werden.  Und ich bezweifle, ob die Talkgäste, die im Moment rudelweise auftauchen (müssen, dürfen ...) überhaupt wissen, wovon sie reden.
Zum Beispiel möchte ich wetten, dass die fast alle noch das Märchen von der Entschädigung nach Impfschaden glauben und von den allfälligen jahrelangen Prozessen, die die Betroffenen noch zusätzlich zermürben, nie etwas mitbekommen haben.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Gab am 24. März 2015, 09:06:10
"... dann muss ich doch als Impfgegner nicht andere überzeugen?"

Zum Beispiel möchte ich wetten, dass die fast alle noch das Märchen von der Entschädigung nach Impfschaden glauben und von den allfälligen jahrelangen Prozessen, die die Betroffenen noch zusätzlich zermürben, nie etwas mitbekommen haben.

Wette gewonnen: sehe die Sendung "hartaberfair" von gestern Abend...
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 24. März 2015, 21:55:10
Hallo in die Runde,

Dann wäre es aber um ein vielfaches sinnvoller die Frage der Entschädigungen bei Behandlungsfehlern grundsätzlich zu hinterfragen und sich dafür einzusetzen - was ich sehr, sehr sinnvoll finden würde - angefangen davon, dass Ärzte (soweit ich weiß), nicht zugeben dürfen einen Fehler gemacht zu haben, weil sie anderenfalls ihren Haftpflichtversicherungsschutz verlieren - so etwas ist überhaupt nicht dienlich; oder auch mehr Zeit für Ärzte mit Patienten zu fordern, sodass eine ausreichende Aufklärung stattfinden kann - würde erstens die Nebenwirkungen massiv verringern und auch die Wirkung steigern

und da ist nicht der richtige Ansatz Impfen vom Prinzip her zu hinterfragen und nicht alles, was nach Impfschaden klingt ist einer - ich meine wenn man weiß, dass Epilepsie durch Fieber ausgelöst werden kann bei einer entsprechenden Disposition und dann ein Kind bei einer Impfung Fieber bekommt (was eine ganz natürliche Reaktion des Körpers auf sehr, sehr viele Infektionen ist), dann ist das nicht wirklich ein Impfschaden - ein Impfschaden wären Folgen durch unsaubere Impfdosen, verschwiegene Nebenwirkungen um die Zulassungen zu bekommen und so weiter - eine Sache, die ich nicht abstreiten möchte, dass das vorkommt

und genauso wie man nicht ausschließen kann, dass jede x beliebige Infektion eine Autoimmunreaktion auslösen kann, kann man das bei Impfungen nicht und man wird bei keiner medizinischen Behandlung je eine 100 % Sicherheit angeben - genauso wenig wie man mit 100% Sicherheit sagen kann, ob man morgen noch lebt

mein Problem mit den Impfgegnern sind einfach völlig überzogene Argumente wie z.B. zum Thema Formaldehyd (siehe ein paar Diskussionsrunden eher) - damit schadet man wirklich sinnvollen Diskussionen nur und stellt sich als genauso unwissend dar, wie die kritisierten Leute in irgendwelchen Diskussionsrunden "aus" dem Fernsehen - so wie Impfgegner aber zum großen Teil auftreten ist es einfach nur Panikmache

so jetzt mal zu diesen ganz am Anfang aufgeführten Artikel:
"Impfstoffe können Autoimmunprozesse verursachen, indem sie die Zytokinproduktion aktivieren, für die Entstehung eines anti-idiotypischen Antikörper-Netzwerkes sorgen, die Expression histokompatibler Leukozyt-Antigene fördern, die Modifizierung von Oberflächenantigenen in die Wege leiten, die Entstehung neuer Antigene anregen sowie eine molekulare Mimikrie, eine Bystander-Aktivierung, die Ausbreitung von Epitopen und die polyklonale Aktivierung von B-Zellen verstärken."
Klingt furchtbar gefährlich - ich sehe jetzt nur keine Begründung darin, dass Impfungen Autoimmunerkrankungen mehr verursachen als jede andere Infektion ... angefangen davon, dass die Zytokinproduktion erhöht wird - da musste ich lachen - wäre schlimm, wenn Impfungen das nicht tun - Zytokine sind ein Sammelbegriff für Botenstoffe, u.a. von denen ich gesprochen habe, als ich die Botenstoffe in dem Artikel auf dem Blog von MINTiKi erwähnte - und auch die anderen gefährlichen Begriffe mal googlen - das ist definitiv KEINE Begründung, das Impfstoffe mehr Schaden anrichten können als die "natürliche" Infektion
" Bystander-Aktivierung von autoreaktiven T-Zellen
Diese Hypothese stützt sich auf den epidemiologischen Beweis, dass Autoimmunkrankheiten vermehrt im Kontext von Infektionen vorkommen. Im Unterschied zur molekularen Mimikry wird nicht eine spezifische Infektion gefordert, sondern man nimmt an, dass das entzündliche Milieu, das im Rahmen jeder Infektion entsteht der entscheidende Faktor ist.  " aus http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/siffrin-volker-2005-04-25/PDF/Siffrin.pdf

"Weitere Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind ... andererseits der Gesundheitszustand der Darmflora. Beide Möglichkeiten werden von der Schulmedizin nicht wirklich ernst genommen[...]" - Nein - wirklich nein - die Bedeutung einer gesunden Darmflora leugnet DIE Medizin überhaupt nicht - auch nicht im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen - vll. ein paar ältere Ärzte -  aber DIE Medizin weiß sehr gut, dass die Darmflora sehr wichtig ist - deswegen könnte auch das seltenere Stillen z.B. ein Einflussfaktor sein - ein Beitrag an dieser Stelle, den man als besorgtes Elternteil leisten könnte, wäre also sich für ein besseres Weiterbildungskonzept für Ärzte, bessere Bildung im allgemeinen - von klein auf - und eine gerechtere Rechtssprechung  einzusetzen - Angst und Schrecken vor Impfungen, wie vor Dihydrogenmonoxid, zu schüren bringt da wenig


Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 27. März 2015, 21:34:03
Hallo in die Runde,

hat nichts mit dem Thema Impfen zu tun - aber zum Teil mit dem Thema Autoimmunerkrankung bzw. Immunsystem im Allgemeinen http://www.max-wissen.de/Fachwissen/show/5957

Grüße
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 29. März 2015, 21:59:18
Hallo in die Runde,

folgendes möchte ich (habe ich per Privatnachricht bekommen) niemandem vorenthalten

Hallo MINTIKI!
"wenn Impfen Autoimmunerkrankungen und auch Allergien verursacht - was man vom Prinzip bisher nicht ausschließen kann - müsste es jedoch in Ostdeutschland viel häufiger zu diesen Erkrankungen kommen, da in Ostdeutschland Impfen Pflicht war - im Falle der Allergien, ist jedoch DAS GEGENTEIL der Fall (wusste ich, musste ich nicht Nachschlagen). Im Falle der Autoimmunerkrankungen habe ich dazu nichts gefunden - werde ich demnächst mal tiefer recherchieren."

Das hatte mich zunächst auch irritiert. Dazu gilt es aber klarzustellen:
1. Bis zur Wende erhielten Kinder (in Ost und Welst) im Vorschulalter nur etwa ein Drittel der Impfdosen, die heute verabreicht werden. Autoimmunerkrankungen gab es damals auch in der BRD nicht in dem heutigen Ausmaß.
2. Der Impfpläne im Osten und Westen waren nahezu identisch.
3. Auch im Westen gab es de facto eine Impfpflicht.
4. Nach meinen Informationen waren die Ärzte im Osten mit dem Impfen sehr zurückhaltend. Auch bei leichten Erkrankungen wurde das Impfen unterlassen.
5. Eine mir gut bekannte Ärztin meinte gar: In der DDR wurden wohl häufig Placebos eingesetzt, weil viele Impfstoffe aus dem (westlichen) Ausland für viel Geld besorgt werden mussten. (Diese Darstellung ist nicht belegt, könnte aber zutreffen.)
6. Ich vermute, dass die auffallend wenigen Autoimmunkrankheiten in der damaligen DDR vor allem damit zusammenhängen, dass dort wesentlich anders gegessen wurde. Zusatzstoffe spielten kaum eine Rolle. Viel mehr Menschen als im Westen ernährten sich mit Nahrungsmitteln aus dem eigenen Garten.

Da weiß man ja gar nicht wo man anfangen soll - nein die Ärzte in der DDR waren nicht zurückhaltend, wenn es um Pflichtauflagen ging - wenn man bestimmte Behandlungen nicht oder in einer anderen Form wollte - wenn man zB Vitamintabletten zur Rachitisvorbeugung seinen Kindern  nicht Schubweise, sondern in kleinen täglichen Dosen geben wollte, hatte man es nicht leicht das durchzusetzen und das ist kein hören-sagen  ... und sämtliche meine Verwandtschaft und auch ich wurden nicht zögerlich geimpft ... 
und wenn es angeblich die gleichen Impfpläne gab und in beiden Teilen des Landes Impfen pflicht gewesen wäre - kann es logischerweise nicht am Impfen gelegen haben  - sprich die Ausführungen sind in sich komplett widersprüchlich
Abgesehen davon, dass es im Westen nur gegen die Pocken eine Impfpflicht gab und das, weil es noch aus Bismarks Zeiten stammte (1874)
Das nächste ist: Autoimmunerkrankungen und Allergien sind nicht das gleiche und ob es weniger Autoimmunerkrankungen in der DDR gab weiß ich nicht - wenn jemand offizielle Zahlen hat - immer her damit
Und wo sollten die Leute im Osten die ganze Anbaufläche für die Selbstversorgung gehabt haben? - War das nicht immer so, dass der Osten großflächig zur Giftkeule gegriffen hat und der Westen ganz sauber gearbeitet hat? (und das war eine rhetorische Frage, die darauf abzielte zur verdeutlichen, dass man Klischees nicht als Argumente nutzen sollte) 
Der Osten hatte nebenbei auch eigene Forschung - auch im medizinischen Bereich 

das sind doch alles keine Argumente, sondern der Versuch das eigene Weltbild irgendwie aufrecht zu halten, egal wie - das ist wie bei Glaubensfragen - rationale Argumente zählen nicht, wenn die Erde nun mal laut Bibel etwa 6000 Jahre alt ist - können die versteinerten Dinosaurierknochen nur eine Prüfung Gottes sein

Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Brina am 30. März 2015, 15:58:19
Meiner Meinung nach kann man Vergleiche mit der DDR nicht ziehen, denn die DDR war ein Profi im Vertuschen von Realitäten.
Wieviel unter den Tisch gekehrt wurde und wie viel nicht so lief wie es eigentlich sollte, das kommt doch nur sehr langsam an die Öffentlichkeit.

Für mich ist die DDR definitiv kein Vergleichsvorbild. Schon gar nicht was Erkrankungen angeht.

Was ich für mich sagen kann (als Autoimmunopfer) kam meine Erkrankung deutlich nach einer Impfung durch. Ich wurde vor etlichen Jahren Tetanusgeimpft und kurz darauf kam ein Schub. Erst Jahre später wurde die Erkrankung diagnostiziert.
Bei beiden Schwangerschaften habe ich eine Anti-D-Prophylaxe bekommen. Alle drei Male ging es mir hinterher schlecht. Nach dem zweiten Mal haben sich etliche Allergien gezeigt, die bis heute nicht weg sind.

Ich persönlich bin durch mit Impfungen. Zumal Autoimmunerkrankungen ja sowieso eine Kontraindikation sein sollen.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 30. März 2015, 20:07:33
Es hat niemand die DDR als Vorbild genommen - ich habe noch nicht einmal die Impfpflicht gefordert, was ich auch nicht tue - ich habe nur dargestellt, das die Argumente klischeebehaftet sind, ohne zu differenzieren und gezeigt wie das auf anderer Ebene aussieht, wenn man so diskutiert
Allerdings wurde die DDR als Vergleich herangezogen um Beispiele zu bringen, die nahelegen, dass es eben nicht so einfach ist zu behaupten die Autoimmunerkrankungen bzw. in dem Fall die Allergien würden  durch Impfungen ausgelöst und schon gar nicht so zu tun, als sei das Fakt
Nebenbei Angemerkt geht man davon aus, dass gerade die für viel Erkankungsverläufen hier als positiv dargestellten "hygienischeren" Lebensbedingungen, die zum einen helfen manche Krankheiten besser zu überstehen auf der anderen Seite eben zu mehr Autoimmunerkrankungen und Allergien führen und dass die Kinder der DDR häufiger in Kinderkrippen und -Gärten waren, wo es häufiger zum Austausch  ungefährlicher Infektionen gekommen ist (denn nicht jede Infektion muss Krankheitssymptome auslösen) dazu geführt haben, dass zwischen Ost und West Unterschiede in der Häufigkeit von Allergien zustande gekommen waren
Was ich jetzt wiederum nicht verstehe ist, warum eine Anti-D-Prophylaxe, die definitiv nicht darauf ausgelegt ist, die Immunantwort zu stimulieren, gleichgesetzt wird mit aktiven Impfungen gegen Krankheiten, wo es darauf ankommt eine Immunantwort zu erzeugen ... mag sein, dass man mit Autoimmunerkrankung so etwas nicht gut verträgt - zumal Autoimmunerkrankung und Schwangerschaft in ihrer Kombination, aus mehreren Gründen, ein heikles Thema sind. Angefangen, dass bei einer Schwangerschaft das Immunsystem vom Körper abgeschwächt wird, damit der Fötus nicht angegriffen wird - nach der Schwangerschaft wird das Immunsystem wieder hochgeregelt vom Körper ... das kann also auch einfach daher kommen, das es einem im Anschluss schlecht geht- Außerdem werden immer Zellen zwischen Fötus und Mutter ausgetauscht - deswegen bekommt man als Frau mit Blutgruppe Rhesus negativ ja eine Anti-D-Prophylaxe, um bei zukünftigen Kindern mit Rhesus-positiv die Kinder nicht abzustoßen - Und ein 3. Punkt, warum Schwangerschaft und Autoimmunerkrankung Probleme aufwirft ist, dass es wohl für das Kinder weniger von Vorteil ist, wenn die Mutter zum Zeitpunkt der Schwangerschaft bereits unter einer Autoimmunreaktion leidet - für Allergien gilt ähnliches - ist aber trotzdem in den Auswirkungen wieder etwas anderes

wie genau, wann genau und in welcher Stärke kam denn nach der Impfung der Schub?
Mal eine andere Anmerkung, und ich hoffe dies kam aus den letzten Beiträgen von mir heraus, es ist schon klar, dass die Frage ist, ob die Wahrscheinlichkeit nach einer Impfungen eine Autoimmunerkrankung zu bekommen eine ANDERE ist als nach der tatsächlichen "natürlichen" Infektion ?
und das Autoimmunerkrankungen erst sehr spät erkannt werden ist richtig, das sagen selbst Leute die auf diesem Gebiet arbeiten (mein Prof. auf dem Gebiet meinte das zu mindestens) - die meisten Hausärzte hätten dabei keine Erfahrung und kommen erst zu spät auf die Idee die Patienten an Fachkräfte zu überweisen, denn es ist wohl wesentlich einfacher zu Beginn einer Autoimmunerkrankung den Verlauf erträglich zu machen, als in späteren Phasen
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 01. April 2015, 18:43:15
hallo,

tut mir leid, wenn ich nerve. Aber ein entscheidender Punkt, woher die steigende Zahl der Autoimmunerkrankungen und Allergien auch kommen kann, ist das liebe Rauchen - und zwar auch der Väter und nicht nur kurz vor oder während der Schwangerschaft sondern grundsätzlich - bei Männer die mit 15 Jahren oder eher mit Rauchen angefangen haben können schaden damit auch ihrem Kind, selbst wenn sie lange vor der Zeugung, wieder damit aufgehört haben.
Außerdem nimmt man an, dass Rauchen auch die Wahrscheinlichkeit für den plötzlichen Kindstod um ein Vielfaches erhöht
und da bestimmte Dinge auch epigenetisch weitergegeben werden kann man u.U. sogar noch seinen Enkeln damit schaden

kann man ja mal googlen

Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: jamira am 01. April 2015, 21:16:48
Hallo,

Ich möchte einwerfen, dass ein Mensch heutzutage im Laufe seines Lebens mit geschätzten 70 000 chemischen Produkten in Kontakt kommt.
(Quelle: MARQUARDT, H. & SCHÄFER, S. G. (2004): Lehrbuch der Toxikologie. 2. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.)

Ein so komplexes Thema wie Autoimmunerkrankungen wird man meiner Meinung nach kaum dadurch lösen können, dass man DEN EINEN SCHULDIGEN Auslöser sucht.
Höchstwahrscheinlich spielen mehrere Faktoren zusammen.

Um das zu erforschen, braucht man Multi-Expositionsanalysen, wie z.B. in diesem Artikel beschrieben wird:
http://www.academia.edu/3394750/Von_Mono-_zu_Multiexpositionanalysen (http://www.academia.edu/3394750/Von_Mono-_zu_Multiexpositionanalysen)
Eine solche Vorgehensweise steckt noch in den Kinderschuhen, ist zur Beantwortung solcher Fragen aber vermutlich das Mittel der Wahl.

LG
Jamira

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 02. April 2015, 14:44:21
Hallo Jamira,

dem möchte ich vollständig zustimmen. Etwas ähnliches hatte ich auch schon weiter vorn geschrieben - nur ich wollte damit noch einmal klar stellen, dass die Unterstellung, dass es ja nur die Impfungen sein kann, Unfug ist und damit andere mögliche Kandidaten aufzeigen, die vor allem in viel größeren Konzentrationen in den Körper kommen.

Grüße

MTINiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 17. April 2015, 17:53:04
hat denn hier mal jemand nachgeschlagen, dass die genannten "gefährlichen" Körperreaktionen durchs Impfen auch nach jeder Infektion eintreten - da keinerlei Reaktion darauf mehr erfolgte

"Impfstoffe können Autoimmunprozesse verursachen, indem sie die Zytokinproduktion aktivieren, für die Entstehung eines anti-idiotypischen Antikörper-Netzwerkes sorgen, die Expression histokompatibler Leukozyt-Antigene fördern, die Modifizierung von Oberflächenantigenen in die Wege leiten, die Entstehung neuer Antigene anregen sowie eine molekulare Mimikrie, eine Bystander-Aktivierung, die Ausbreitung von Epitopen und die polyklonale Aktivierung von B-Zellen verstärken."


Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Honey am 20. April 2015, 19:17:21
Natürlich ist die Impfung nur eine Möglichkeit, um eine Autoimmunkrankheit auszulösen. Umso tragischer, wenn Impfungen doch die Menschen gesünder machen sollen und dann das Gegenteil eintritt!

Ich kenne sehr wohl Impfschadensopfer. Der Vater einer Freundin hat Ende der 60er Jahre die Kinderlähmung bekommen, weil das Mädchen frisch geimpft nach Hause kam. Er ist seitdem gehbehindert. Tja, beweise mal, dass er sich nicht ZUFÄLLIG bei einem anderen Kind am gleichen Tag mit Polio angesteckt hat. HaHa. Das ist die Logik der Impfindustrie. Meine Schwiegermutter hat seit Monaten unerklärliche Schulterschmerzen, nichts ist zu finden, jetzt hat sie ganz zufällig herausgefunden, dass sie in den Arm gegen FSME geimpft wurde und danach erst die Schmerzen anfingen. Davon mal abgesehen wohnt sie in der Stadt und geht überhaupt nicht in den Wald, aber das ist ein anderes Thema.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 20. April 2015, 21:06:42
Wenn der Vater deiner Bekannten am gleichen Tag Symptome hatte, an dem seine Tochter geimpft worden ist, dann ist es sogar mehr als wahrscheinlich, dass der Impfstoff seiner Tochter völlig in Ordnung war und seine Erkrankung völlig unabhängig davon aufgetreten ist, zumal ja seine Tochter offensichtlich keine Komplikationen hatte.
Ehe Seine Tochter ihn hätte Anstecken können, falls der Impfstoff verunreinigt gewesen wäre mit voll funktionsfähigen Polioviren, und sich bei ihm Symptome gezeigt hätten, währen ein paar Tage vergangen - denn die Tochter hätte erst einmal genügend Viren ausscheiden müssen und die dann breit schmieren müssen. Der Vater hätte diese  in ausreichend großer Zahl aufnehmen müssen und dann seinerseits eine hinreichend starke Vermehrung der Viren mit anschließender Immunreaktion "abwarten müssen" ehe sich Symptome gezeigt hätten.
Und deine Schwiegermutter ist von selbst darauf gekommen, dass Wochen nachdem die Schmerzen anfing, das erst direkt (0-3 Tage) nach der Impfung einsetzte? Oder wurde sie direkt gefragt, ob das an der Impfung liegen könnte  - Erinnerungen  sind trügerisch und nichts Objektives. Und nein, das sind keine Ausflüchte, sondern die Beispiele laufen alle nach dem Prinzip hören/ sagen/ müsste/ erinnert - deswegen sind in der heutigen Medizin nur Doppelblindstudien anerkannte Studien - wenn ich einem Kind ein einfaches Pflaster auf eine frische Wunde klebe und 3 mal drüber streiche, kommt auch niemand auf die Idee dem Pflaster heilende Kräfte zu zusprechen, wenn das Kind weniger Schmerzen hat im Anschluss
Und ja Ursache und Wirkung liegen manchmal zeitlich und räumlich etwas entfernt voneinander, aber die vorgetragenen Beispiele klingen wie gesagt nach hören sagen/ Mutmaßung - wie im Mittelalter die "Hexen", wo alle im Dorf plötzlich festgestellt haben, dass ihnen schon mal aufgefallen ist, dass dieses und jenes nicht mit rechten Dingen zu gehen konnte
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 20. April 2015, 21:21:27
MINTiKi, ich empfehle Dir mal das Buch von Suzanne Humphries "Die Impf-Illusion" zu lesen und da Du ja (verständlicherweise) großen Wert auf anerkannte Studien legst, in dem Buch ist jede Aussage mit Fakten und Reports belegt.

Ich habe Ursache und Wirkung einer FSME Immunisierung an eigenem Leib erlebt, mir macht keiner was vor, dass Impfungen ohne Nebenwirkungen sind. Und aus heutiger Sicht war es der größte Quatsch aller Zeiten mich gegen FSME impfen zu lassen. Ich wurde damals von meiner Hausärztin regelrecht überrumpelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Ziegel vom Dach mir auf den Kopf fällt ist aus meiner Sicht bei weitem höher als an einer Krankheit zu erkranken, vor die mich auch nur eine auf dem Markt befindliche Impfung schützen soll. Meine persönliche Meinung und Überzeugung.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Honey am 22. April 2015, 15:08:30
Hi Mintiki, wunderbar, wir hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. LOL. Natürlich hat der Vater die Symptome nicht am SELBEN Tag gezeigt, sondern sich beim frisch geimpften Kind infiziert und ist krank geworden.

Das kam nämlich bei der Schluckimpfung häufiger vor und das war mit ein Grund, sie schnellstens abzuschaffen! Interessant, das der Zusammenhang der ganzen Familie schnell klar war, von MINTIKI aber heute nach fast 50 Jahren "widerlegt" wird, WOW.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 25. April 2015, 18:17:47
ich habe keine grundsätzlichen Nebenwirkungen widerlegt
und ich zitiere dazu auch gern aus meinem Beitrag zum Thema impfen, da meine Aussagen völlig falsch verstanden werden und polarisierende Schlüsse daraus gezogen werden, die so nie von mir gemacht wurden:
"Zuerst ein "kleines Allgemeinbrötchen" zum Thema Medizin. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass so gut wie kein Medikament oder medizinische Behandlung ohne Nebenwirkungen auskommt. Das Gleiche gilt auch für Impfungen. Es müssen also bei jeder Behandlung die Vor- und Nachteile abgewogen werden. Daher möchte ich nicht grundsätzlich alle und jede Impfung gut heißen: wer nicht vor hat nach Afrika zu Reisen, braucht keine Impfung gegen Malaria, wer schwanger ist sollte die meisten Impfungen auch nicht ins Auge fassen. Wessen Kind eine Immunschwäche hat, sollte ebenso vermeiden bestimmte Impfungen vornehmen zu lassen."
Ich kenne eigentlich keine medizinische Behandlung, die keine Nebenwirkungen hat - das was wirklich keine Nebenwirkungen hat, ist in aller Regel Hokuspokus und keine Medizin

- aber wenn ich das Auftreten von möglichen Impfschäden beschreibe und möglichen Zufällen, dann sollte da schon mit einer gewissen Präzision herangegangen werden - alles andere ist oberflächlich und sieht sehr leicht nach Panikmache aus, wie z.B. der zitierte Artikel ganz zu Beginn dieser Diskussion: Dieser ist in meinen Augen gezielte Manipulation und da möchte ich gern wissen warum und wozu? Wenn Impfen so schädlich sein soll, sind solche Darstellungen nicht notwendig. Nebenbei es ist nicht alles was unwahrscheinlich klingt unmöglich.
und der ganzen Familie war also alles klar ... im Mittelalter war ganzen Gemeinden "klar", dass bei der Pest nur vergiftete Brunnen die Ursache sein können...
-Aber ein anderer Punkt: ich habe nicht bestritten, dass die Polio-Schluckimpfung keine Nebenwirkungen haben kann, sondern, dass der dargelegte Fall durchaus nicht so klar sein muss, wie er dargestellt wird und genau das versuche ich die ganze Zeit deutlich zu machen - hier wird mit subjektiven Wahrnehmungen und Erlebnissen diskutiert - ich bin als Kind 2 mal auf ein Erdwespennest getreten daraufhin wurden diese aggressiv - ist da jetzt die Folgerung, dass Wespen gefährlich sind und ausgerottet werden sollten? Und außerdem kein anderer Mensch aus meinem Umfeld hat das auch nur einmal geschafft – das kann doch kein Zufall sein – doch kann es und war es! Und Wespen sind sehr nützliche Tiere, auch wenn Wespenstiche böse enden können– Aber auf dieser Ebene - Wespen/Impfen schlimm und deswegen abschaffen- läuft die Diskussion zu dem Thema impfen und ich versteh ehrlich gesagt nicht warum -> https://de.wikipedia.org/wiki/Illusorische_Korrelation

Wer vor Interleukinen und Co im Allgemeinen warnt oder auch vor Formaldehyd, welches in jedem von uns als Stoffwechselprodukt vorkommt, und zur Panikmache einsetzt, der verfolgt schlichtweg ergreifend sehr fragwürdige Ziele und schadet jeder ernsthaften Diskussion zum Thema, wie ich schon mehrfach betont habe
und die Polioschluckimpfungen würden sofort wieder eingeführt anstelle des inaktiven Impfstoffes, sobald ein erhöhtes Risiko einer Ansteckung bestehen würde - nur es wurde eben eine Abwägung in Abhängigkeit verschiedener Risikofaktoren gemacht - etwas was mir hier komplett fehlt - alle Impfungen sind für alle schlecht und alle die sich oder ihr Kind impfen, opfern und schaden sich bzw. ihrem Kind und die, welche es nicht tun, machen das beste was man machen kann und Masern und die ganzen anderen Krankheiten sind ja völlig unbedenklich (so unbedenklich, dass 1/4 der Masernfälle stationär behandelt werden müssen und daran verdient die Pharmaindustrie im Übrigen viel besser - nur so und die Zahl der Spätfolgen kennt keiner bisher)
Infektionen sind auch Gifte und nicht alles, was von selbst da ist in der Welt (=Natürliche) ist automatisch besser und gesünder - ich zumindest würde keinen Pfeilgiftfrosch kosten oder Eisenhuttee schlürfen und verzichte auch gern auf eine Pocken- oder Maserninfektion, aber ich lass mich auch nicht gegen jeden Schnupfen impfen oder brauch wegen jeder Beule Schmerzmittel; Gegen Masern und vieles andere bin ich aber geimpft und die FSME-Impfung hat bei mir auch keine schlimmen Folgen gehabt
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 25. April 2015, 18:51:25
MINTiKi,

1/4 der Maserninfektionen müssen deshalb im Krankenhaus behandelt werden, weil sich kaum ein Arzt heute noch mit Masern und der "Behandlung" auskennt und nicht weil es den Masernerkrankten so schlecht geht, dass sie ins Krankenhaus müssen.
Diese hätten auch genausogut zu Hause bleiben können und die Masern dort auskurieren, zumindest ein Großteil von dem 1/4.

Quelle? Gerne, das stand in der Zeitung Anfang März:
An den Vivantes-Kliniken mussten einige Masern-Patienten wegen der Grippewelle bereits abgewiesen werden. «Im Normalfall stehen Erwachsene die Masern auch zu Hause durch», sagte der Vivantes-Pandemie-Beauftragte Christian Träder jüngst dazu.

Und sollte es als Kompilkation eine otitis media hinzukommen, dann ist das auch noch lange keinen Grund ein Krankenhaus aufzusuchen. Die hatte eines unserer Kinder auch ohne die Masern und der Kinderarzt hat uns auch nicht ins Krankenhaus geschickt.

Und im TV hat ein Arzt von den Vivantes Kliniken sich sogar geäußert, dass dies alles übertrieben werden würde und viele von den Masernpatienten noch nicht mal wissen, dass sie Masern haben, da es wie eine Grippe verläuft. Der Beitrag ist aber leider nicht bei youtube oder sonstigen sc. media Quellen verfügbar.

Gerade aus solchen Parolen "1/4 aller Masernpatienten mussten stationär behandelt werden" werden aus meiner Sicht polarisierende Schlüsse gezogen. "Oh Gott, die Masern verlaufen ja so schlimm, dass die Wahrscheinlichkeit ins Krankenhaus zu müssen  so groß ist. Das dies alles aber ein ganz großes Lügengerüst ist, das bei auch nur ansatzweisen guten Recherche schon zusammenkrachen würde, sieht niemand. Das ist nämlich der Punkt, die Massenmedien so zu instrumentalisieren, damit die Botschaft auch überall so ankommt, um genau das Ziel zu erreichen, was man möchte.

Ich verteufel keine Impfung, jedoch bin ich der Meinung, dass es in diesem Staat jedem selbst zu überlassen ist, ob er sich impfen lässt oder nicht. Wer meint er braucht es, nur zu, ich werde es ihm weder aus- noch einreden. Ich entscheide für mich punktum.

Und wegen Pest und Co. dazu möchte ich nicht mehr darauf eingehen. Hierzu gibt es wirklich genug glaubhafte Literatur in der auch Beweise geliefert werden, dass es eben nicht die Impfungen waren, die hier zum Rückgang der Krankheiten beigetragen haben und der Schuß gerade mit den Pestimpfungen genau in die andere Richtung losgegangen ist.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 25. April 2015, 18:55:02
Zuerst ein "kleines Allgemeinbrötchen" zum Thema Medizin. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass so gut wie kein Medikament oder medizinische Behandlung ohne Nebenwirkungen auskommt.

Homöopathie und Kräuter kommen in den allermeisten Fällen ohne Nebenwirkungen aus und in meiner Familie haben diese Medikamente auch schon bei ernsthaften Krankheiten geholfen - bei leichteren Beschwerden nehmen wir nichts.
Bettruhe und sich schonen hat übrigens auch keine Nebenwirkungen!  :smile:

ich bin als Kind 2 mal auf ein Erdwespennest getreten daraufhin wurden diese aggressiv - ist da jetzt die Folgerung, dass Wespen gefährlich sind und ausgerottet werden sollten?

Nee, daraus schließe ich, dass man in ein Erdwespennest nicht reintreten soll - mir ist das auch mal passiert, war ein Erlebnis...
wie die sich dann in meinen Haaren verfangen haben und meine Mutter voll Panik auf meinen Kopf gehaut hat!  :teeth:

Masern und die ganzen anderen Krankheiten sind ja völlig unbedenklich (so unbedenklich, dass 1/4 der Masernfälle stationär behandelt werden müssen

Das glaube ich nicht - nee: ich weiß, dass das so generell nicht stimmt!
In meiner Kindheit hatten wir alle die Masern und niemand kam deshalb ins Krankenhaus.

übrigens bin ich weder gegen Masern geimpft noch gegen FSME - erstere hatte ich nachgewiesenermaßen, letztere nur vermuteterweise - egal: geschadet hat es mir nicht...
So macht man echt tolle Statistiken ....  :hypocrite:
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 29. April 2015, 14:01:34
MINTiKi, die Presse wiederholt sich derzeit, ohne hier die genauen Hintergründe sauber recherchiert haben. Eigentlich sollte dieser Beitrag von mir unter "Masernausbruch in Berlin", aber ich schreibe es besser hier, hier scheinst Du mitzulesen.

Ich nehme bewußt nicht diesen Artikel
 http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/masern-in-berlin-ausbruch-scheint-abzuebben-a-1031130.html (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/masern-in-berlin-ausbruch-scheint-abzuebben-a-1031130.html)

bei dem man nahezu alle Kernaussagen wegfallen lies, sondern nehme die daraus zittierte Quelle direkt:

 http://www.berlin.de/imperia/md/content/lageso/gesundheit/infektionsschutz/wb/2015/berlin_ewb_2015_16_gesch.pdf?download.html (http://www.berlin.de/imperia/md/content/lageso/gesundheit/infektionsschutz/wb/2015/berlin_ewb_2015_16_gesch.pdf?download.html)

Man sieht hier auch sehr deutlich, wie aktiv manipuliert wird.

Und nun fange ich mal das zittieren an:
"Insgesamt sind 1.134 Fälle seit der 41. MW 2014 gemeldet worden"

weiter:

"Für 275 (25%) der Fälle ist übermittelt, dass sie hospitalisiert wurden und ein Kind verstarb auf Grund der Masernerkrankung (8. MW). Komplikationen traten in zehn Fällen auf (acht Fälle mit Otitis media, zwei Fälle mit Lungenentzündung)"

Nun frage ich Dich, was es rechtfertigt, diese Panikmache zu betreiben? Ganze 10 Fälle (von einer Gesamtzahl 1.134 Masernerkrankte und 274 ins Krankenhaus eingweisenen Personen) werden mit Komplikationen beschrieben und von den 10 Komplikationen waren 8 Mittelohrentzündungen, die auch ohne Masern immer wieder auftreten und 2 Lungenentzündungen, die nicht schön sind, aber heute in aller Regel problemlos behandelbar sind und vor allem auch mit anderen Krankheiten oder alleine auftreten.
Das verstorbene Kind hatte eine Vorerkrankung und wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch an einer Grippe oder sonstigen Viruserkrankung verstorben. Das Kind wurde hier nur als Mittel zum Zweck in das Licht gerückt um eben diese Massenpanik auch wirkungsvoll loszutreten. Wahrscheinlich wären von den 10 Fällen mit "Komplikationen" deutlich weniger, wenn man diese betroffenen Personen richtig behandelt hätte, das ist aber reine Spekulation.

Weiter kann man aus dem Dokument heraus lesen, dass 14% trotz korrekter Impfung erkrankt sind und der Großteil der Betroffenen junge Erwachse waren die erkrankten und vor allem Kinder unter 1 Jahr, für die es keinen Impfschutz gibt.

Es sind also nicht vornehmlich diejenigen gelistet, die man nun mit aller Gewalt impfen möchte, nämlich die Kindergarten und Schulkinder, sondern die jungen Erwachsene, die keinen Impfschutz (mehr) haben. Die Zielgruppe der Impfkampagne ist gar nicht das Problem, wie es bislang dargestellt wurde, nur scheint das gar keiner zu merken, was man hier den Menschen unterjubeln möchte.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass in meinen Augen die "Komplikationen" mehr als lächerlich sind, ist die ganze Diskussion um die Masernimpfung reine Propaganda und sonst gar nichts. Du verlangst Präzision, hier ist sie. Deutlicher kann man aus keinem Dokument herauslesen, dass die Masern noch genau so verlaufen, wie vor 50 Jahren, nämlich in aller Regel komplikationslos. Alles was daraus gemacht wurde ist gezielte Manipulation und sonst gar nichts. Hätte man den Wahnsinn mit der Masernimpfung nicht angefangen und die heutigen Mütter hätten die Masern noch durchgemacht, dann gäbe es auch das Risiko der SSPE für die Kinder unter 1 Jahr nicht. Dann würde die Natur funktionieren und der notwendige Nestschutz wäre vorhanden, den man mit der Impfung niemals in der Tiefe aufbauen kann.


Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 30. April 2015, 01:32:46
Homöopathie ist sehr, sehr teurer Hokuspokus - Kräuterheilkunde hingegen kann erhebliche Nebenwirkungen haben - vgl. Johanniskraut - kann! muss nicht - wie bei "künstlichen" Medikamenten auch (ob biotechnologisch hergestellte Medikamente jetzt künstlich oder "mehr" künstlich sind als aufkonzentrierte  Extrakte aus gezüchteten Pflanzen/Organismen, darüber lässt sich streiten)
wobei man fairer Weise erwähnen muss, dass auch Hokuspokus, sogar zum Teil tödliche Nebenwirkungen, haben kann - man nennt das Placebo bzw. das Gegenteil Nocebo - das erstere sind positive Reaktionen des Körpers und mögliche Phänomene sind Spontanheilung bei Totgesagten, das zweite sind negative Folgen, welche bis zum Tod führen können, obwohl kein Wirkstoff verabreicht wurde; Es gibt Fälle wo jemand nur daran gestorben ist, weil er dachte, dass er vergiftet wurde, ohne dass er es wurde
da Placebos besser wirken, wenn der Patient denkt, dass es teuer war, rechtfertigt dies zwar die Kosten einerseits - andererseits könnte man das Geld trotzdem sinnvoller einsetzten und dafür große bunte Zuckerkapseln nehmen, die man günstig vertreibt
wenn das angebliche Wirkprinzip von Homöopathie zutrifft, würde ich mir keine Sorge mehr machen um irgendwelche Nebenwirkungen durch Impfen, da würde ich meine Urne bestellen, denn dann können sämtliche Lebensmittel, Wasser und Luft nur akut tödlich enden ...
 
ich habe nicht behauptet, dass die Pest aufgrund von Impfungen zurück gegangen ist, ich habe ansprechen wollen, dass Ursache und Wirkung nicht dadurch bestimmt sind, was man als Mensch wahrnimmt - das war ein Beispiel um meine Aussage an weniger konflikthaltigen Themen festzumachen, damit der Stresspegel nicht den Blick auf den Kern meiner Aussage vernebelt

wenn Impfungen nicht funktionieren/ nicht helfen, besteht doch gar kein Grund zu der Annahme, dass aufgrund der Impfungen die Masernfälle zurück gegangen sind - das ist ein kompletter Widerspruch - entweder Impfungen funktionieren nicht, dann müsste es weiterhin lustig Masern geben und wenn es die nicht gibt, dann ist ja die Masernimpfung nicht schuld daran, dass die Frauen nicht mehr die "Chance"  haben die Masern zu bekommen oder Impfungen funktionieren, dann ist ja zumindest schon einmal geklärt, dass Impfungen vor einem Ausbruch einer Infektion schützen - beides geht nicht
Titel: MINTiKi
Beitrag von: Honey am 01. Mai 2015, 09:36:09
Wer Homöopathie als sehr teuren Hokuspokus bezeichnet, disqualifiziert sich selbst. Die Krankenkassen sparen Riesensummen an homöopathischen Medikamenten, denn sie sind viel billiger, das geben die Kassen doch offen zu!

Denke bitte nur einmal an den wahren Satz "Wer heilt, hat recht" , dann sollte doch jedes JA, ABER ohne Widerworte im Keim erstickt sein!

Meine "Zuckerkügelchen ohne Inhalt" haben einen so tollen "Placebo" Effekt, dass ich zur Heuschnupfenzeit Fahrrad fahren und joggen kann, was früher gar nicht möglich war. (Dies ist nur ein Beispiel von vielen)

MinTiki, in Deinem Alter hielt ich Homöopathen auch für Spinner und Impfungen für den Segen der Menschheit, ich habe die starke Wirksamkeit der Homöopathie erst am eigenen Leib erfahren müssen.

Versuche mal von Deinem hohen Ross abzusteigen und den Menschen zuzuhören statt sie niederzureden. Versuche doch auch mal, andere Standpunkte einzunehmen. Wie gesagt - ich hatte Deinen Standpunkt schon in jungen Jahren und kann Deine Seite AUCH verstehen, ich wurde im Laufe der Zeit überzeugt und denke heute anders. Du versuchst gar nicht erst, andere Ansichten gelten zu lassen und schließt jede Möglichkeit einer Verständigung aus.

Wenn die Impfungen die Rettung der Menschheit wären und wir hier alle nur zu dumm, die wissenschaftlichen Zusammenhänge zu erkennen -
warum gibt es dann allein in Deutschland hunderte approbierte Ärzte die vom Impfen abraten? 
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 01. Mai 2015, 09:58:01
Es ist immer so schön praktisch, im Netz gegen die Homöopathie zu stänkern, der Unmut dagegen lässt sich so wunderbar verbreiten.

Diejenigen, die gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht haben, sind oft "umgestiegen", weil die allopathischen Medikamente nicht so gewirkt haben, wie sie sollten. Man muss sich doch fragen, warum (oft) der Bogen dermaßen überspannt wird - Antibiotika bei 'ner Erkältung und anschließend die Schelte, dass sich die Patienten leichtfertig viel zu oft, viel zu viele Antibiotika "verschreiben lassen". Das sorgt natürlich für Vertrauensbildung ...vor allem zusammen mit Meldungen dieser Art: http://www.sueddeutsche.de/wissen/medikamente-und-nebenwirkungen-bis-zu-todesfaelle-durch-medikamente-1.793240

Wenn man seine Patienten halten will, behandelt man sie anders! Und treibt sie nicht in die Arme von Heilpraktikern und Homöopathen. Sind die Menschen erstmal vom konventionellen System enttäuscht, hilft es auch nicht mehr so sehr, ständig die Homöopathie und andere "alternativen" Heilmittel zu verteufeln. Dann haben sie nämlich (vielfach) gemerkt, dass es auch anders geht.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 02. Mai 2015, 07:52:13
Hallo,

Und es werden ständig Vermutung geäußert über mich, die einfach mal völlig aus der Luft gegriffen sind - ich habe mich sehr wohl mit Homöopathie beschäftigt - seither halte ich davon nichts, denn es ist zu teuer und wird falsch eingesetzt. Wieso also in meinem Alter? - Ich habe nirgendwo mein Alter erwähnt und MINTiKi ist eine Spinne, die erst 3,5 Jahre alt ist; bzw. MINTiKi ist ein ein Projekt, was es seit 2002 gibt und seit 3,5 Jahren MINTiKi heißt.

Ich stänkere nicht gegen alternative Heilmethoden, ich sage, dass die Wirkung von Homöopathie nicht größer ist als von anderen Placebos und dafür ist sie zu teuer* - ich habe nichts gegen Placebos. Nur ich finde dass man lieber unser Gesundheitssystem so aufbauen soll, dass Ärzte die Zeit haben, die auch Homöopathen und andere "Heiler" so bekommen, dann brauchen wir die letzteren beiden nicht.  Und ja Placebos helfen vielen und das ist schön und man sollte das gezielter nutzen und erforschen - aber dann sollte man es auch beim Namen nennen und von Ärzten entscheiden lassen, wann Placebos sinnvoll sind und wann nicht (man sollte dem Patienten, dass natürlich nicht mitteilen).
Wenn der Placebo- bzw. Noceboeffekt sogar tödliche Folgen haben kann - warum sollte das nicht gegen Allergien helfen, zumal Allergien durch ein falsch reguliertes Immunsystem gekennzeichnet sind?

Ich glaube auch das Psychotherapie wirken kann - je nach Mensch und Therapeut sogar bei Autoimmunerkrankungen und Krebs. Die Frage zur Psychotherapie ist nur wie und warum - es gibt dafür naturwissenschaftliche Erklärungen, dass es hilft, das ist keine Magie. Leider ist unser Bildungssystem nicht so aufgebaut, dass man auch über den Tellerrand sieht, deshalb wissen die meisten Ärzte nichts genaues von den Zusammenhängen zwischen psychologischen und physiologischen Zusammenhängen. Dafür kann man aber nicht den Ärzten alleine die Schuld geben, sondern muss eben auch selbst für eine bessere Bildung einsetzen. Dazu gehört z.B. sich gegen das derzeitige Fernsehprogramm zu wehren, den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken, denn Menschen sind soziale Lebewesen, die in Gruppen leben, d.h. 'der stärkere gewinnt und "verdient" besser zu leben' ist einfach Unsinn und führt zu vielen Krankheiten, da sozialer Stress einfach mal unglaublich schlecht ist für das Immunsystem, kognitive Leistungen und vieles andere. Zu einer besseren Bildung gehört aber auch, diese derzeitige Bildung, die nur noch "Spaß" und Eigenverantwortung der Kinder beinhaltet zu verändern. Außerdem wollen Kinder lernen, richtiges Lernen macht Spaß, da muss man nicht versuchen künstlich Spaß dazu zu fügen und damit Kinder "veräppeln". 
Und es gibt so vieles, wofür man sich einsetzen kann und wo es wirklich wichtig wäre: politisch aktiv zu sein z.B. Fracking, für Bildung (nach neurobiologischen Maßstäben nicht nach Traumvorstellungen), sozialen Zusammenhalt, das unser Gesundheitssystem wieder besser wird oder sonst was zu unternehmen - Homöopathie und gegen Impfung grundsätzlich erachte ich für schädlich, nicht für sinnvoll

Wen die naturwissenschaftlichen Erklärungen zu den Zusammenhängen zwischen Psyche und Körper interessiert, kann von Joachim Bauer das Buch "Das Gedächtnis des Körper, wie Gefühle und Lebensstile unsere Gene beeinflussen" lesen (Anmerkung: MINTiKi bekommt für keinerlei Empfehlungen Geld, also werden Dinge wirklich nur aus Überzeugung empfohlen) - Dieses Buch kann man sich sicherlich auch in eine Bibliothek ausborgen. Zumindest ist dieses Buch der Grund, dass ich in psychologischen Ursachen einer der Hauptauslöser für viele Volkskrankheiten sehe und es wäre wirklich schön, wenn das mehr Menschen lesen und anwenden würden


* und ja 20 € für 9g Zucker selbst mit Ceramiden, Gold oder Platin hochverdünnt, ist einfach unverschämt - und da sind das die Sparsets - dafür bekommt man 2 niveauvolle Bücher aus Papier, nen Taschenrechner, eine halbe Wochen Essen für eine Person, ein paar Schuhe oder man kann 9 mal 1h Schwimmen gehen - die billigsten neuen Handys (keine Smartphones) kosten nur 15 € ohne Vertrag - für eine Stunde Arbeiten liegt der Mindestlohn nur bei 7,50 € - nach Steuernabzug müsste man mit Mindestlohn also 3 h dafür arbeiten - selbst Silber ist für den Endverbraucher billiger pro Gramm (bei 20 g)- und da vergleiche man mal den Aufwand für die Gewinnung
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 02. Mai 2015, 11:47:17
manche merken eben erst sehr spät, wenn sie Mist labern. Ich hab echt überlegt, ob ich hier zu schreibe oder nicht, aber nun reicht es mir. Deine Unwissenheit, die durch Deine Äußerungen zur Homöopathie deutlich lesbar für mich wurden, und sie dann als Fakten darzustellen und sehr wohl gegen sie zu stänkern, reicht mir jetzt einfach an diesem Punkt. Deshalb werd ich jetzt doch ein Kommentar dazu abgeben, und es dabei auch belassen.
Um es mal klar zu stellen: Homöopathie wirkt sehr gut, wenn es das passende Mittel ist! Und die Verbesserung hat NICHTS oder zumindest nicht ausschließlich mit psychischen Faktoren zu tun, weshalb der Vergleich Homöopathie sei nur ein Placebo und teurer Zuckern nicht stimmt. Homöopathie wirkt schließlich auch bei Pflanzen sehr gut, und da erklär mit mal die psychische Palcebo-Theorie oder ob Pflanzen an Globuli glauben können und nur dann fallen Läuse von Rosen (nur ein Beispiel) Da kann ich bei Deinen Texten nur mit dem Kopf schütteln und Dir raten, Dich nur zu Dingen zu äußern, von denen Du auch wirklich etwas verstehst.


Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 02. Mai 2015, 12:35:48
Zitat von: MINTIKI
Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass so gut wie kein Medikament oder medizinische Behandlung ohne Nebenwirkungen auskommt. Das Gleiche gilt auch für Impfungen.

Nur dass man sich impfen lässt, wenn man gesund ist (in der Hoffnung, dann nicht krank zu werden) - dann sind Nebenwirkungen viel schwerwiegender zu bewerten, als wenn man das Medikament braucht, um eine Krankheit, an der man bereits leidet, zu bekämpfen - oder etwa nicht?

Da ist es dann schon ein sehr wichtiger Punkt, vorher die Frage eindeutig zu klären:  "Wie gefährlich ist die Krankheit, gegen die ich impfen will, und wie wahrscheinlich werde ich (schwer) erkranken?"

Das ist doch der Punkt, oder nicht??
Deshalb war es mir auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass eben nicht ein Viertel der an Masern erkrankten (bei annähernd richtiger Behandlung!) ins Krankenhaus muss und dass Masern normalerweise eine Krankheit ist, die man ohne Folgeschäden übersteht.....

Ob jetzt eine Impfung wirkt oder nicht, ist hier irrelevant - das ist eine ganz andere Diskussion.  :whistling:

Ebenso eine ganz andere Diskussion ist, ob Homöopathie wirkt oder nicht - bzw. ob sie Nebenwirkungen hat oder nicht...
Ich weiß, dass Homöopathie wirkt, denn ich habe damit bereits eine Lungenentzündung bei einem Kleinkind und den Resttumor in meinem Kopf behandelt - ohne Nebenwirkungen!
Das sind Tatsachen, ob das jetzt irgendein Mediziner oder Laie verstehen kann,  wie Homöopathie wirkt, ist mir egal.
Sie wirkt - natürlich wäre es spannend, herauszufinden, wie sie wirkt, aber einfach leugnen, dass sie wirkt, ist ein bisschen billig.
Bei der Lungenentzündung meines Sohnes kann es auch kaum einen nennenswerten Placeboeffekt gegeben haben, denn wir haben ihn sehr nervös beobachtet und "beteten", dass er ohne ABs gesund werden möge.
Sicher waren wir nicht, die Option dann doch ABs zu geben, war offen!
Ach ja, wahrscheinlich hat ihn das "Beten" geheilt.....

Welche serlösen Studien beweisen, dass Homöopathie nicht besser wirkt als ein Placebo?
(gibt es da einen link? danke)

Wer heilt, hat recht.
Welche Krankheiten werden durch Impfungen geheilt??

Es ist auch ein bisschen seltsam, dass immer alles hergeholt wird, wenn es bei geimpften Menschen zu "Nebenwirkungen" kommt - alles außer der Impfung - die KANN es ja nicht sein.

Woher diese Sicherheit??  (link??)

Übrigens ist mein Vater Kettenraucher, war es schon vor meiner Geburt.
Ich hab keine Allergien, hatte allerdings eine Saison lang Heuschnupfen, nachdem ich mich leider zu einer (Schluck)impfung überreden lassen hab.
Bin den Heuschnupfen durch Desensibilisierung losgeworden (in Kombination mit sehr starker "Placebokraft" meines Geistes - ich liebe blühende Gräser, da kann ich doch nicht dagegen allergisch werden...)

Was die Kasse für Medikamente und Impfungen bezahlt, das kommt uns nicht teuer??
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 02. Mai 2015, 17:53:20
@yanna, @Krümel

Es ist meiner Ansicht nach vergeudete Zeit sich mit einer 3,5 Jahre alten Spinne abzugeben, die allem Anschein nach eine Persönlichkeitsstörung hat, denn wenn sich jemand permanent hinter einem Projekt verstecken muss und im Namen des Projektes schreiben muss. Jedoch war Psychologie  nicht mein Hauptgebiet, von daher kann ich nur vermuten.

MINTiKi, oder das was dahinter steckt, kommt bei mir innerlich auf die Ignore Liste, denn wenn jemand den Käse der Mainstreampresse einfach nur mantraartig nachplappert, wie 95% der "Herde", mit so einem Menschen möchte ich mich nicht auseinander setzen (müssen). Das endet in aller Regel wie immer mit unsachlichen Äußerungen und wenn man nicht mehr weiter weiß  mit Difflamierungen.

Solche Menschen muss man in ihrem Herdenglauben belassen.

Und zum Abschluß, es gibt ein gutes Sprichwort zur Herdenimmunität: https://newstopaktuell.files.wordpress.com/2013/04/wer-mit-der-herde-geht-der-folgt-c3a4rschen1.jpg (https://newstopaktuell.files.wordpress.com/2013/04/wer-mit-der-herde-geht-der-folgt-c3a4rschen1.jpg)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 02. Mai 2015, 19:45:05
gröhl.... geiles Bild im Link, Timmerich! Danke!
 
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 03. Mai 2015, 05:53:10
Ich schreibe als MINTiKi, weil MINTiKi ein Projekt für Bildung in den MINT Bereichen für interessierte Kinder ist und wenn ich schon meine Zeit opfere für Diskussionen, kann ich so MINTiKi etwas bekannter machen - schade, wenn Menschen, die für Homöopathie und gegen Impfungen sind, etwas gegen Bildung haben und diese ignorieren...

Und meine Person ist einfach nicht wichtig für diese Diskussion, außer dass ich Biosystemtechnik studiert und erfolgreich beendet habe, da es eine fachlich relevante Information ist, ansonsten wäre auch das nicht von Belang und da habe ich schon mehr bekannt gegeben, als der Rest der Runde - was mich nebenbei aber interessieren würde, da ja Lobbyarbeit in Foren grundsätzlich so gestaltet wird.
Ich bin bisher kein einziges Mal ausfallen geworden, ledig etwas sehr scharf, als es darum ging, dass das Leben anderer Kinder offensichtlich jemanden nicht wirklich interessiert hat - Da war ich einfach wirklich sauer bei der Aussage; Deswegen finde ich es schon schade, wenn jemand verbal aggressiv mit Körperteilen und Krankheiten versucht zu beleidigen. Da aber Aggression die Kapitulation des Geistes ist, kann ich es wiederum richtig einsortieren und gehe darauf nicht weiter ein. 

@yanna
Die Gewinne sind halt entsprechend hoch - unverschämt hoch, daher versteh ich auch die aktive Lobby der Homöopathie-Industrie:
http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/168589/index.html (und dieser Beitrag ist keinerlei Aussage über die Lobbyarbeit eingier klassischer Pharmazieunternehmen)
Ein Hausarzt bekommt nach jahrelangem Studium plus Facharztausbildung plus teurer Praxisausstattung und mit einem sehr, sehr guten Abitur gerade einmal den gleichen Stundensatz wie ein Homöopath verlangt (meine Stichprobe bei letzterem liegt bei bei 50/ 60/ 70/ 80/ 80/ 80 €) - in beiden Fällen gehen von den Honoraren die Betriebskosten ab
für die Ausbildung zum Homöopathen braucht man :
"Lehrgang "Klassische Homöopathie"
Ausbildungsdauer: 90 Unterrichtstage in Ausbildungsblöcken von drei Tagen (500 Stunden gemäss EMR)
Voraussetzungen: Der Einstieg ist ohne Vorkenntnisse möglich"

(Quelle: http://www.paracelsus-schulen.ch/klassische-homoeopathie.html)
Doktoranden haben häufig eine 50 % Stelle, was ein Netto von etwa 1200€ im Monat bedeutet und das für 4,5 bis 5 Jahre Studium  (- mit solchen Gehälter bekommt man auch als gebildeter, junger Mensch bestimmt kein Kind - dafür gibt es dann später Leihmutterschaft und künstliche Befruchtung  :dash: )
Also ja ich finde es zu teuer, denn das Geld kann sinnvoller eingesetzt werden und wie gesagt die Ärzte sollten einfach die Zeit bekommen für ihre Patienten und entscheiden, wann Placebos sinnvoll sind  (wenn die Zuckerkügelchen Kiloweise 2 € kosten, habe ich nichts allgemeines mehr gegen Globuli - der zusätzliche Euro wird geschenkt für die Verdünnung und die Form, auch wenn ich denke, dass große bunte Kapseln einfach viel hübscher und viel leichter voneinander zu unterscheiden sind)
Laut Roche werden für ein neues Medikament: 7 000 874 h gearbeitet und 6587 Experimente von 423 Forschern durchgeführt - wird das in der Homöopathie auch getan, wie hoch sind da die Ausgaben für die Forschung?

aber ja, zurück zur Impfung

Ich kann die Zahlen natürlich nicht selber prüfen - angefangen dabei, dass ich nicht einfach in die Krankenhäuser spazieren und Patienten untersuchen kann und ich andererseits zwar genügend Ahnung von Medizin habe, um zu wissen, wie viel ich nicht weiß* - aber ich kein Arzt bin, sodass ich noch nie Patienten angefasst oder anderweitig untersucht habe. ABER genauso wenig können wir die Gegenargumente selbst überprüfen - sie sind genauso von Interessengruppen aufgestellt worden, die beweisen möchten, dass Masern gar nicht so schlimm sind und Impfungen sinnlos seien. Zu dem Argument, dass das gestorbene Kind anderweitig krank gewesen wäre - Kinder die mit Impfungen Probleme haben, haben in der Regel Immundefizite - deswegen hatte ich auch mehr Vorsorgeuntersuchungen vor dem Impfen in den Raum geworfen und deswegen bin ich dafür, dass sich Menschen ohne Immundefizite impfen, damit Kinder, die Immunprobleme haben, eben nicht impfen muss.
Und mir fehlt trotzdem die Logik in der Begründung, Kinder können keine Masern bekommen wegen der Impfungen, die aber angeblich gar nicht funktionieren.

Zum Thema Rauchen -  Rauchen ist ungesund - ich vermute darin stimmen wir überein - es KANN - muss nicht Raucherbein, Krebs und so weiter verursachen, manche Kettenraucher werden trotzdem über 80. Deswegen bleibt Rauchen ungesund und löst bei manchen Menschen oder deren Kinder/Enkel, ... verschiedenste Krankheiten aus. Das vorgebrachte Beispiel ist also kein Gegenargument. Aber abgesehen davon weiß ich nicht, ob Rauchen Autoimmunerkrankungen oder Allergien auslöst - es war lediglich ein Faktor, der ebenfalls ausschlaggebend sein KANN, aber nicht muss - es sind lediglich Aufzählungen gewesen, was sich noch alles verändert hat. Ich kenne die Ursachen nicht. Ich sehe nur keinen Grund anzunehmen, Impfungen seien schuld und mir konnte bisher auch keiner molekulare Begründungen liefern und die bisherigen Fakten sprechen dagegen.
Ich gehe davon aus, dass es viele Faktoren sind und ein sehr wichtiger dabei, ist meiner Meinung nach (ich weiß es NICHT, ich habe nur aus verschiedenen Gründen die Vermutung) der zunehmenden sozialen Stress - und da sozialer Stress ein subjektiver Faktor ist, sprich er richtet sich nach der subjektiven Bewertung der Menschen, braucht man hier keine historischen Vergleiche ziehen: Objektiv mögen frühere Generationen mehr Stress gehabt haben, sie haben diesen dann aber nicht subjektiv so empfunden.
Wen es interessiert meine Beweggründe, warum ich Stress als eine wichtige (nicht einzige) Ursache sehe (wie gesagt es gibt dafür keine Beweise, lediglich Indizien die mich diese Vermutung haben lassen):
Seit der Wende haben sich die Zahlen in Ost- und Westdeutschland bei den Allergien angeglichen - ( die Durchimpfungsraten sind nebenbei gesunken) - es hat sich aber im Osten der empfundene soziale Stress massiv erhöht. Sozialer Stress verschlechter den Verlauf von sowohl Autoimmunerkrankungen, als auch Allergien massiv. Stress hat einen sehr starken Einfluss auf unser Immunsystem.  Bewertet man eine Situation als stressig, sendet das Gehirn Signale aus, die zur Ausschüttung vieler verschiedener Botenstoffe führt, einige der Botenstoffe regulieren das Immunsystem - ständiger Stress sorgt also für eine dauerhafte einseitige Beeinflussung einiger Immunmechanismen. Was in eine Fehlregulierung mündet - Autoimmunerkrankungen und Allergien sind Resultate eines falsch geregelten Immunsystems. Und wenn sozialer Stress eine sehr wichtige Ursache sein sollte für Allergien und Autoimmunerkrankungen, dann würde das auch erklären, warum viele den Eindruck haben, dass alternative "Medizin" dagegen hilft. Denn da werden positiv empfundene sozialen Interaktionen vorgenommen, meistens einhergehend mit einer Umstellung des restlichen Lebens, die ein wenig mehr Ruhe rein bringt  (Das sind ein paar Gründe, die mich zu dem Schluss bringen, ABER ich denke nicht, dass es alleinige Ursache ist).
Nebenbei ich habe 2 Bekannte, die während der Schwangerschaft Heuschnupfen bekommen haben, das kann mich nicht zu der allgemeinen Aussage bringen, dass Schwangerschaften Allergien auslösen. Ich kann es natürlich auch nicht ausschließen, dass zusammen mit anderen Faktoren ein Zusammenhang besteht.

*das klingt doof aber, aber ehrlich gesagt, verstehe ich, warum Menschen sich entmündigt fühlen bei so vielen Gelegenheiten -angefangen in der Medizin und viele der Heiler vermitteln den Patienten einfach das Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen - nur ich denke, dass viele das auch wieder ausnutzen
Nebenbei: ich bin nicht für alle "klassischen" medizinischen Behandlungen - z.B. würde ich mich persönlich - und das ist wirklich meine ganz persönliche MEINUNG dazu, die kein Aufruf ist für andere dem Folge zu Leisten, da es auch eine Frage meiner Lebenseinstellung ist, dass ich keine Chemotherapie machen würde, manch andere Krebstheraphie ggf. wiederum ja
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 03. Mai 2015, 10:12:41
Schwarze Schafe gibt es überall! Auch unter Schulmedizinern hört man immer mal wieder von Fällen, die übel sind. Ich denke da nur mal an die vorgetäuschte Approbation einiger Ärzte, die dann in D schon Behandlungsverbot hatten und in den Niederlanden dann trotzdem wieder irgendwo als Arzt arbeiten. Oder der Gyn, der seine Patientinnen missbraucht und Fotos von ihnen macht oder den Krankenpfleger der Patienten umbringt oder der Arzt, der einige Patienten betäubt und vergewaltigt hat. Da kann ich endlos weiter machen. Selbst ein Sanitäter war schon dabei.
Dein Text läßt mich vermuten, dass Du selbst/ oder ein Angehöriger einmal schlechte Erfahrungen mit einer Heilpraktikerin oder einem Homöopathen gemacht hast. Dazu sage ich Dir jetzt mal, dass nicht alle Heilpraktiker Homöopathen sind. Ich weiß auch von einigen Heilpraktikern, die ich als fragwürdig einstufe, manche bieten davon auch Homöopathie an. Aber wenn man dann mal ihren Ausbildungsnachweis und das Prüfungszertifikat als Nachweis sehen will, können sie nur den GU Ratgeber aus dem Schreibtisch ziehen. Echte, mit Leib und Seele praktizierende Homöopathen können Dir eine gute und mehrjährige Ausbildung in KLASSISCHER Homöopathie nachweisen, außerdem kannst Du sie daran erkennen, dass sie in der Regel mehrere Fortbildungen in den Jahren danach besucht haben. Und solche Leute mit den Schalatanen über einen Kamm zu scheren, konnte ich einfach nicht so stehen lassen. Die echten Homöopathen sind so überlaufen, weil es eben wirkt was sie machen, und zwar innerhalb von 24 Stunden, die haben es weder nötig ihre Patienten einzulullen noch die Zeit dies zu tun. Ich kennen einen Allgemeinmediziner, der hat vor vielen Jahren eine Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie gemacht und sitzt derzeit im Prüfungsausschuss und prüft Ärzte, die die aufwendige Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie absolvieren wollen.
Ich find ja das vernünftigste ist, wenn man weder da eine noch das andere verteufelt, sondern mit Blick auf die Patienten zusammen arbeitet und zunächst die Nebenwirkungsärmsten Methoden versucht, bevor man die harten Mittel auffährt.

Ich entschuldige mich an dieser Stelle für das lange Offtopic!
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 08. Mai 2015, 19:37:42
Hallo Krümel,

ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit "Schulmedizinern" gemacht ... das hat also rein mit der objektiven Betrachtung der Fakten zu tun und ein ausschlaggebender Faktor sind 20 € für 9 g Zucker ... das ist verfahrenstechnisch kein bisschen begründbar diese Preise - das ist gerundet das 2220fache der Kosten für Zucker, den man in jedem Supermarkt bekommt - und da sind dies die günstigeren Angebote, es gibt auch welche für 80 € in den Mengen und ich habe noch keine vernünftige physikalische Erklärung gelesen, warum Homöopathie besser wirken sollte als Placebo. Warum Placebo wirkt, dazu habe schon wissenschaftliche Ansatzpunkte vorgestellt bekommen. Außerdem ,wie bereits gesagt, wenn Homöopathie wirklich an sich wirken sollte, wovon ich nicht ausgehe, dann müsste es andersherum auch zu Vergiftungen kommen, wenn man bedenkt wie viele Spurenstoffe man im Trinkwasser nachweisen kann.
Wenn man mir das Geld aus der Tasche ziehen möchte und auch noch auf so plumpe Art, dann sind das ausreichend negative Erfahrungen.
Und mag sein, dass man als Heiler sich mehr bilden kann, nur es sagt ja schon über die Herangehensweise etwas aus, wenn nicht mehr erforderlich ist, sondern nur optional.
Bei 30 000 Genen plus noch ein Vielfaches an Proteinen die danach gebildet (da es ja auch austauschbare Introns bzw. Exons bei den Genen gibt) werden und die Tatsache das im Allgemeinen die Kinetik eine entscheidende Rolle bei der richtigen Regulation spielt, ist es schon für einen Arzt schwierig alles im Blick zu behalten, weil auch nicht molekulare Probleme hinzukommen, wie die des Skelettes usw.
Zum Zeitpunkt der Einführung gab es nicht einmal ansatzweise ein ausreichendes Verständnis über die Art und den Umfang dieser Probleme und trotzdem soll Homöopathie ein Allheilmittel sein - schon das ist eine sehr stabile Grundlage zur Skepsis

Aber zurück zum Impfen, auch wenn das vielleicht nicht so rüber kam,  zu Beginn der Diskussionen, war ich durchaus offen für allgemeine Kritikpunkte gegen Impfungen, aber ich wurde wirklich vom Gegenteil  überzeugt, nämlich, dass es keinerlei objektiven allgemeinen Argumente gegen Impfungen gibt und es sich lediglich um eine Glaubensfrage handelt, so wie andere eben kein Blutspenden annehmen - allerdings hat es aufgrund des Noceboeffektes ggf. dann wirklich keinen Sinn sich impfen zu lassen, wenn man sich oder sein Kind, aus Angst vor den Nebenwirkungen, wirklich schwer krank macht und diese negativen Erlebnisse dann wieder als Argumente gegen das Impfen nimmt - wobei ja eigentlich mit homöopathischen Mitteln, das auch wieder alles zurecht zu rücken sein müsste
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 09. Mai 2015, 11:40:56
timmerich: du hattest Recht - leider....

so viel Unlogik und Vor-Urteile auf einem Haufen ist sogar mir zuviel  :so_krank:

ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit "Schulmedizinern" gemacht ... das hat also rein mit der objektiven Betrachtung der Fakten zu tun

ja, sicher - ein sehr wissenschaftliches, objektives Argument!

und ein ausschlaggebender Faktor sind 20 € für 9 g Zucker ...

aha - homöoptische Globuli in den Kaffee als Zuckerersatz!  :laughing:
Die Herstellung der Globuli ist halt ein bisschen aufwendiger als "nur" das Trocknen des Saftes vom Zuckerrohr....

und ich habe noch keine vernünftige physikalische Erklärung gelesen, warum Homöopathie besser wirken sollte als Placebo.

nur physikalische Erklärungen zählen?

Bei 30 000 Genen plus noch ein Vielfaches an Proteinen die danach gebildet (da es ja auch austauschbare Introns bzw. Exons bei den Genen gibt) werden und die Tatsache das im Allgemeinen die Kinetik eine entscheidende Rolle bei der richtigen Regulation spielt, ist es schon für einen Arzt schwierig alles im Blick zu behalten, weil auch nicht molekulare Probleme hinzukommen, wie die des Skelettes usw.

Aber Impfungen wirken bei allen und sind für jeden gut??

muss dazu sagen, dass ich in meinem Umkreis keine echt schweren Impfnebenwirkungen kenne, also bis auf meine eigene Allergie.
was mich echt wurmt:

Ich kenne sooo viele Menschen, die nie geimpft worden sind und sich allerbester Gesundheit erfreuen, dass ich echt keine Gründe sehe, warum man sich impfen lassen sollte - und nee: an den Durchimpfungsraten, die viele Krankheiten ausgerottet haben, liegt es nicht.
Ich bin so alt, dass in meiner Kindheit es noch "normal" war, die Kinderkrankheiten durchzumachen und von meinen Freunden in México hatten einige Hepatitis A durchgemacht und gesund überstanden.
Wir haben an Limas (Perú) Strand rohe Muscheln gegessen. sind nicht krank geworden.
ganz ohne Impfungen ....

nach dem Durchleben einer Kinderkrankheit hab ich mich (objektiv) sehr stark gefühlt und bin nicht bald darauf wieder (an etwas anderem) erkrankt.

Mir ist es einfach wichtig, dass solche Erfahrungen nicht geleugnet werden.

Übrigens hätte ich keine Kinder bekommen können und das Risiko einer Behinderung wäre noch höher gewesen, wenn ich damals die Bestrahlung der Homöopathie vorgezogen hätte - ich hatte Gehirntumor (Blastom) mit Resttumor nach eine Operation. Nachbehandlung: Homöopathie und alles war dann bei der Kontrolle verschwunden. (ist über 20 Jahre her).
war das echt nur Placebo???
Dann bin ich aber eine mächtige Schamanin......

Die Medikamentation wurde mir übrigens geschenkt, weil ich damals echt pleite war!!!

danke an alle!
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 09. Mai 2015, 15:54:33
... Echte, mit Leib und Seele praktizierende Homöopathen können Dir eine gute und mehrjährige Ausbildung in KLASSISCHER Homöopathie nachweisen, außerdem kannst Du sie daran erkennen, dass sie in der Regel mehrere Fortbildungen in den Jahren danach besucht haben. Und solche Leute mit den Schalatanen über einen Kamm zu scheren, konnte ich einfach nicht so stehen lassen.

Ich habe schon viele Homöopathen und auch Dozenten für Homöopathie nach einem konkretem Beispiel für Fachwissen auf dem Gebiet der Homöopathie gefragt, das diesen Namen verdient.

Also nicht irgendwelche Rituale und Glaubensätze die sich irgendwelche Homöopathiegurus irgendwann mal ausgedacht haben und die man nun nachbetet

sondern:

objektiv überprüfbare Erkenntnisse, die man auch mehrfach (durch unterschiedliche Personen) einer entsprechend kritischen objektiven Überprüfung unterzogen hat.

Und was soll ich sagen - noch nie konnte mir ein Homöopath auch nur ein einziges konkretes Beispiel für eine derartige Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie nennen.

Da frage ich mich doch, was Homöopathen in ihren mehrjährigen Aus- und Fortbildungen eigentlich lernen.
Doch wohl nicht nur das Nachbeten von Ritualen und Glaubenssätzen?

Ich find ja das vernünftigste ist, wenn man weder da eine noch das andere verteufelt, sondern mit Blick auf die Patienten zusammen arbeitet und zunächst die Nebenwirkungsärmsten Methoden versucht, bevor man die harten Mittel auffährt.

Die nebenwirkungsärmste Methode ist gar nichts zu tun. Immerhin können homöopathische Mittel (zumindest nach homöopathischer Lehre) ja durchaus Nebenwirkungen in Form von Anfangsverschlimmerungen verursachen
Ausserdem verursachen homöopathische Mittel zwangsläufig (gemäß homöopathischer Lehre) bei Gesunden Symptome den sonst wäre ja das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip nutzlos.

Ein Mittel das bei Gesunden Symptome verursacht würde ich aber nicht als nebenwirkungsfrei bezeichen.

Also wäre die bessere, da nebenwirkungsfreiere Methode eindeutig abwarten und nichts tun.
Und ja - diese Methode führt auch in erstaunlich vielen Fällen zur Heilung...
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 09. Mai 2015, 16:32:33
aha - homöoptische Globuli in den Kaffee als Zuckerersatz!  :laughing:
Die Herstellung der Globuli ist halt ein bisschen aufwendiger als "nur" das Trocknen des Saftes vom Zuckerrohr....

Aber nicht viel aufwendiger.

Verdünnen und Verschütteln sind ja nun wirklich keine Vorgänge für die man hochqualifizierte Fachkräfte oder teure Gerätschaften bräuchte.

Wenn man bedenkt dass durch diese simplen Vorgänge aus Hundekot (Excrementum caninum) ein homöopathisches Mittel wird das man (aufs Gramm gerechnet) teurer verkaufen kann als Gold dann bekommt der Spruch "Aus Scheisse Gold machen" eine ganz reale Anwendung.


nur physikalische Erklärungen zählen?

Ich bin da bescheidener. Mir würde es schon reichen, wenn ein Homöopath reproduzierbar (und besser als es durch Raten möglich ist) zeigen könnte, dass er zwei verschiedene (von ihm beliebig ausgewählte) Hochpotenzglobuli anhand der Wirkung bei Gesunden (oder Kranken) voneinander unterscheiden kann.
Oder ein Hochpotenzglobuli anhand der Wirkung von einer Placebozuckerkügelchen.

Das dürfte eigentlich kinderleicht sein - denn laut homöopathischer Lehre müßte ja z.B. Arsen C1000 bei Gesunden kann andere Symptome wie Arnica C30 verursachen - und natürlich auch andee als Zuckerpillen.

Ein Homöopath der tatsächlich den Unterschied öfters als es per reinem Raten zu erwarten ist erkennen könnte , der könnte diverse Preisgelder in Millionenhöhe abkassieren.

In der Realität kann es eben nur kein Homöopath....


Aber Impfungen wirken bei allen und sind für jeden gut??

Ich glaube nicht, dass das jemand behauptet hätte. Es ist aber z.B. gar nicht wichtig, ob eine Masernimpfung nun bei 100% der Geimpften oder nur bei 98% der Geimpften wirkt weil auch 98% bei einer entsprechend hohen Impfquote reichen, damit Masern nicht mehr zirkulieren können

Ich kenne sooo viele Menschen, die nie geimpft worden sind und sich allerbester Gesundheit erfreuen, dass ich echt keine Gründe sehe, warum man sich impfen lassen sollte

Wenn eines von 1000 Kindern durch Masern einen bleibenden schweren Schaden bekommt und es in Deutschland pro Jahr (aufgrund der einigermassen hohen Masernimpfquote) "nur" noch circa 1000 Masernfälle gibt - und damit auch nur einen Fall mit einem bleibenden schweren Schaden - wie wahrscheinlich ist es dann (selbst wenn man sooo viele Menschen kennt) das man ausgerechnet diesen einen betroffenen Menschen kennt?
Ich würde sagen, wenn eine Million Deutsche diesen einen Betroffenen kennen (1 Million sind sooo viele) - dann gibt es immer noch 79 Millionen die diesen Fall nicht kennen.
Und wenn diese 79 Millionen Menschen gemäß ihrer Logik nun meinen die Masernimpfung wäre überflüssig und sich also nicht impfen lassen dann hätten wir eben statt 1000 Masernfälle pro Jahr entsprechend wieder 600.000 Masernfälle pro Jahr.
Und entsprechend dann 600 Fälle von Menschen mit bleibenden schweren Schäden durch Masern.
Aber auch diese 600 Fälle würde ein Großteil der 80 Millionen Deutschen nicht persönlich kennen.

und nee: an den Durchimpfungsraten, die viele Krankheiten ausgerottet haben, liegt es nicht.

Das junge Menschen heute niemanden mehr persönlich kennen der durch Polio verkrüppelt wurde hat sehr wohl etwas mit den Durchimpfungsraten zu tun.

Ich bin so alt, dass in meiner Kindheit es noch "normal" war, die Kinderkrankheiten durchzumachen und von meinen Freunden in México hatten einige Hepatitis A durchgemacht und gesund überstanden.

Und ich bin so alt, dass ich mich noch an ein Mädchen in der Grundschulklasse über mir erinnern kann, dass nach einer Masernerkrankung geistig behindert war. Sie konnte zwar Lesen und Schreiben und ein bisschen rechnen - hat aber in den restlichen 15 Jahren ihres Lebens keinerlei geistigen Fortschritte mehr gemacht.

Noch viel früher (vor ihrer Zeit) war es auch "normal" das von den 5 bis 8 Kindern die eine Frau durchschnittlich gebar 1/4 nicht das Erwachsenenalter erreichte sondern zuvor an heute als "harmlos" geltenden (Kinder-)Krankheiten starb. Scharlach, Diphtherie und Masern lassen grüssen.

Wir haben an Limas (Perú) Strand rohe Muscheln gegessen. sind nicht krank geworden.
ganz ohne Impfungen ....

Und ich bin schon mal unangeschnallt und besoffen Auto gefahren - ist auch nichts passiert...


nach dem Durchleben einer Kinderkrankheit hab ich mich (objektiv) sehr stark gefühlt und bin nicht bald darauf wieder (an etwas anderem) erkrankt.

Wie fühlt man denn objektiv?

Mir ist es einfach wichtig, dass solche Erfahrungen nicht geleugnet werden.

Ich leugne auch nicht, dass Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt trotz fast lebenslangem Kettenrauchen schon weit über 90 Jahre alt geworden ist - und das bei bester geistiger Gesundheit.

Ich warne nur davor, aus solchen Einzelerfahrungen generelle Schlußfolgerungen zu ziehen


ich hatte Gehirntumor (Blastom) mit Resttumor nach eine Operation. Nachbehandlung: Homöopathie und alles war dann bei der Kontrolle verschwunden. (ist über 20 Jahre her).
war das echt nur Placebo???

Wohl eher die Operation, die zum Glück so gründlich war, dass dabei der Krebs vollständig entfernt wurde.

Gemäß homöopathischer Lehre hätten sie übrigens ein homööopathisches Mittel benötigt, dass bei Gesunden ähnliche Symptome wie bei einem Blastom verursacht.
Darf ich fragen welches homöopathisches Mittel das gewesen ist?

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 09. Mai 2015, 18:22:45
Das junge Menschen heute niemanden mehr persönlich kennen der durch Polio verkrüppelt wurde hat sehr wohl etwas mit den Durchimpfungsraten zu tun.

sicher??

na ja, ich hatte eine Arbeitskollegin, die durch Polio einen gelähmten Arm hatte...
(aber sie stammte aus einem ehemaligen Ostblockland - geflüchtet von dort)

Wegen der anderen "Kinderkrankheiten" hast du mich wohl falsch verstanden - "alle" Kinder aus meinem Bekanntenkreis hatten Masern/Röteln/Mumps und Co. bekommen, also nicht ungeimpft und nicht erkrant, sie waren alle jeweils ca. 14 Tage zu Hause und wir haben von der Schule erfahren, was gerade umgeht...
Nicht jeder hat jede Krankheit bekommen, ich hab zum Beispiel weder Scharlach noch Keuchhusten durchgemacht.
Gegen Zecken sind "wir" auch alle nicht geimpft, auch nicht gegen Tetanus - und da gibt es nun wirklich keine "Herdenimmunität", oder?
Natürlich ist jede Behinderung, jede Krankheit schwierig für die Betroffenen - auch jeder Autounfall und jeder Impfschaden übrigens.

Noch viel früher (vor ihrer Zeit) war es auch "normal" das von den 5 bis 8 Kindern die eine Frau durchschnittlich gebar 1/4 nicht das Erwachsenenalter erreichte sondern zuvor an heute als "harmlos" geltenden (Kinder-)Krankheiten starb. Scharlach, Diphtherie und Masern lassen grüssen.

nein - schlechte Ernährung und mangelnde Hygiene lassen grüßen....
Gegen Scharlach gibt es meines Wissens nach keine Impfung - oder doch?


nach dem Durchleben einer Kinderkrankheit hab ich mich (objektiv) sehr stark gefühlt und bin nicht bald darauf wieder (an etwas anderem) erkrankt.

Wie fühlt man denn objektiv?

ha! Du hast mich ertappt! Ich wollte natürlich subjektiv schreiben.
Obwohl... ich war danach konzentrierter und mit mehr Freude in der Schule - ob das vielleicht objektiv sein könnte?
Persönlich glaube ich nicht, dass das an den Masern gelegen hat, sondern daran, dass ich lange Zeit zu Hause im Bett verwöhnt worden bin und recht hohes Fieber gehabt habe (wirkt auf mich - subjektiv! - wie Sauna). Wer weiß.
Aber auf jeden Fall ist "bei uns" niemand bald nach einer "Kinderkrankheit" gleich wieder krank geworden. Allergien hat auch niemand entwickelt nach einer durchgemachten Kinderkrankheit  :bigwink:

Wohl eher die Operation, die zum Glück so gründlich war, dass dabei der Krebs vollständig entfernt wurde.

war sie eben nicht - und der Tumor ist im Labor so schnell weitergewachsen, dass sich die Ärzte echt Sorgen gemacht haben um mich aber ich wollte auf keinen fall Bestrahlung und/oder Chemotherapie. musste versprehen, dass ich mir das noch überlege, wenn bei der Kontrolle der Tumor in meinem Kopf wieder größer geworden sei (was die Ärzte erwarteten)

Darf ich fragen welches homöopathisches Mittel das gewesen ist?

ich oute mich nicht gerne, aber es war ein anthroposophisches Medikament - homöopatisierte Mistel.
Erklärung: weil die Pflanze in der Natur so "formlos" wuchert und ein Parasit ist wie der Krebs, hilft sie dagegen.

Ich bin überzeugt davon, dass es das Mittel alleine nicht geschafft hat - es hat meinem Körper geholfen, die Krankheit selber zu besiegen.
natürlich auch erst nachdem die Operation mal den Anstoss gebracht hat.
Ob es ganz ohne OP gegangen wär, weiß ich nicht - der Tumor wurde leider erst so spät diagnostiziert, dass er schon bedrohlich gewesen wäre.
lag nicht daran, dass ich nicht gerne zum Arzt geh oder dass ich "nur" zu einem Homöopaten gegangen bin, sondern daran, dass sie im Spital einfach überzeugt waren, es läge an der Schwangerschaft und ich sei leicht hysterisch....
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 09. Mai 2015, 21:23:10
sicher??
na ja, ich hatte eine Arbeitskollegin, die durch Polio einen gelähmten Arm hatte...
(aber sie stammte aus einem ehemaligen Ostblockland - geflüchtet von dort)

Zumindest gibt es in Deutschland seit Jahrzehnten keine endemischen Polio-Neuerkrankungen mehr - nicht einmal unter schlecht ernährten und in schlechten hygienischen Verhältnissen lebenden Obdachlosen...
Die Jüngeren kennen also in den allermeisten Fällen keine Menschen mit Polio persönlich - aber Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.



Wegen der anderen "Kinderkrankheiten" hast du mich wohl falsch verstanden - "alle" Kinder aus meinem Bekanntenkreis hatten Masern/Röteln/Mumps und Co. bekommen, also nicht ungeimpft und nicht erkrant, sie waren alle jeweils ca. 14 Tage zu Hause und wir haben von der Schule erfahren, was gerade umgeht...
Nicht jeder hat jede Krankheit bekommen, ich hab zum Beispiel weder Scharlach noch Keuchhusten durchgemacht.

Trotzdem sind bleibende Schäden bei Masern so selten, dass die meisten eben keinen solchen Fall in ihrem persönlichen Umfeld kennen - auch wenn das noch größtenteils an Masern erkrankt ist.

Was trotzdem nichts daran ändert das es solche Fälle eben gibt.
Das eigene persönliche Umfeld ist halt für solche relativ selten auftretenden Komplikation meist eine zu kleine Stichprobe.

Natürlich ist jede Behinderung, jede Krankheit schwierig für die Betroffenen - auch jeder Autounfall und jeder Impfschaden übrigens.

Und deswegen sollte man eben die Risiken rational abwägen - und nicht per Bauchgefühl entscheiden oder mit der Methode: "Wenn ich gar nichts mache, dann mache ich mich auch nicht aktiv einer Fehlentscheidung schuldig"

nein - schlechte Ernährung und mangelnde Hygiene lassen grüßen....

Das wird von Impfgegner immer wieder behauptet.

Manche deutsche Waldorfschule schafft es in einem Jahr ein Vietel aller deutschen Masernfälle zu "produzieren".
Das liegt wohl kaum an der schlechten Ernährung (etwa die dort beliebte Bio-Kost?) oder an den schlechten hygienischen Umständen an Waldorfschulen - sondern an der weit unterdurchschnittlichen Impfquote.

Das das Risiko an Masern zu sterben deutlich gesunken ist (tatsächlich schon lange vor Einführung der Masernimpfung) liegt größtenteils daran, dass man die früher häufigste tödliche Masernkomplikaten nämlich eine durch eine bakterielle Superinfektion verursachte Lungenentzündung durch verbesserte "Schulmedizin" nach und nach immer besser in den Griff bekam (woran Antibiotika maßgeblich beteiligt waren).

Gegen Scharlach gibt es meines Wissens nach keine Impfung - oder doch?

Gibt es bislang nicht - aber es gibt Antibiotika dank derer tödliche Verläufe praktisch nicht mehr vorkommen - wenn sie denn verfügbar sind


Obwohl... ich war danach konzentrierter und mit mehr Freude in der Schule - ob das vielleicht objektiv sein könnte?
Persönlich glaube ich nicht, dass das an den Masern gelegen hat, sondern daran, dass ich lange Zeit zu Hause im Bett verwöhnt worden bin und recht hohes Fieber gehabt habe (wirkt auf mich - subjektiv! - wie Sauna). Wer weiß.

Das ist das Problem - im Einzelfall kann man nur spekulieren was die Ursache für eine Veränderung gewesen ist.
Als ich meinen schwerkranken Onkel im Krankenhaus besuchte habe ich auf der Rückfahrt (unbeabsichtigt) auf ein altes alternativmedizinischen Verfahren zurückgegriffen - nämlich auf Tieropfer (in Form einer Katze die mir unter das Auto gerannt ist).

Und was soll ich sagen - bereits am nächsten Tag ging es meinem Onkel sehr viel besser und nach einer weiteren Woche konnte er zum Erstaunen der Ärzte entlassen werden.

Gilt da eigentlch auch: "Wer heilt hat recht" ?


Aber auf jeden Fall ist "bei uns" niemand bald nach einer "Kinderkrankheit" gleich wieder krank geworden.

Und was folgerst Du nun daraus?

Dass Du als Kind häufiger krank gewesen wärest wenn Du keine Kinderkrankheiten gehabt hättest?


ich oute mich nicht gerne, aber es war ein anthroposophisches Medikament - homöopatisierte Mistel.
Erklärung: weil die Pflanze in der Natur so "formlos" wuchert und ein Parasit ist wie der Krebs, hilft sie dagegen.

Und ich dachte doch, dass sie deswegen funktioniert, weil es der Chef-Anthroposoph Rudi Steiner in der unsichtbaren Akasha-Chronik gelesen hat. Aus der hat er nämlich die Rezepturen für seine Arzneimittel entnommen.
Wobei er sich beim Abschreiben ganz offensichtlich von bereits damals bekannten medizinischen "Ideen" wie der Homöopathie oder speziell bei der Mistel von der Signaturenlehre inspirieren lassen hat.

Ähnliche "Konzepte" gibt es übrigens auch in der chinesischen Medizin - aus den "hervorstechenden" Eigenschaften eines Nashorns folgert der traditionelle Chinese z.B., dass zermahlenes Nashorn ein gutes Mittel für männliche Potenzprobleme sein muss....

Schaut man sich aber hingegen die sichtbaren vorhandenen Studien zur Wirksamkeit von Mistelpräparaten bei Krebs an sieht es eher flau aus (bei Nashornpulver als Potenzmittel sind mir keine placebokontrollierten Studien bekannt - aber das auch bei Chinesen Viagra und Co immer beliebter wird spricht nicht gerade für die überragende Wirksamkeit des Nashornpulvers)

Insgesamt ist das Problem mit Erfahrungsberichten im Internet ("dank Mistel wurde ich von Krebs geheilt"), dass naturgemäß diejenigen die eben nicht geheilt wurden sondern an ihrer Krebserkrankung starben mangels Internetzugang im Jenseits nur höchst selten noch von ihren negativen Erfahrungen berichten können.

Das ist ein bisschen so wie die Argumentation, dass Masern harmlos sein müssen, denn schließlich haben die eigenen Omas und Opas und Vater und Mutter als Kind alle die Masern gehabt und überlebt.

Da die negativen Fälle prinzipbedingt weniger schreiben können verzerrt das sehr leicht die Wahrnehmung - man liest und hört tendenziell mehr positives - weil Tote eben nicht mehr schreiben und sprechen können und Todkranke da auch ihre Probleme damit haben,

Lesen möchten Betroffene solche Negativ-Berichte meist ohnehin nicht - wer will sich schon gerne die Hoffnung nehmen lassen.


Ich bin überzeugt davon, dass es das Mittel alleine nicht geschafft hat - es hat meinem Körper geholfen, die Krankheit selber zu besiegen.natürlich auch erst nachdem die Operation mal den Anstoss gebracht hat.
Ob es ganz ohne OP gegangen wär, weiß ich nicht - der Tumor wurde leider erst so spät diagnostiziert, dass er schon bedrohlich gewesen wäre.

Und da sind wir wieder beim Problem des Einzelfalls - man kann sich im Einzelfall eben nur für eine Variante entscheiden (Operieren oder nicht, Mistelpräparat oder nicht) und dann (wenn man es überlebt) hinterher berichten, was man bei der gewählten Variante für Erfahrungen gemacht hat.

Ob die anderen möglichen Varianten nun bessere oder schlechtere Erfahrungen geliefert hätten darüber kann man im Einzelfall nur spekulieren - ohne dabei aber zu irgendwelchen verwertbaren Erkenntnissen zu kommen.

Das gelingt erst wenn man vielen Kranke die unterschiedliche Varianten für sich gewählt haben miteinander vergleicht - und zwar so systematisch und objektiv wie möglich.
Und da stellt sich dann (leider) oft genug heraus, dass scheinbar erfolgreiche Methoden praktisch keinen Effekt haben...

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 09. Mai 2015, 22:33:58
Vorweg: ich will jetzt nicht weiter ot schwafeln - überzeugen muss ich auch niemanden...
Aber wenn Fragen kommen  :whistling:

Trotzdem sind bleibende Schäden bei Masern so selten, dass die meisten eben keinen solchen Fall in ihrem persönlichen Umfeld kennen -  [....]
Was trotzdem nichts daran ändert das es solche Fälle eben gibt.

genau das gilt auch für Impfschäden!

Ja, man sollte die Risiken rational abwägen!!   :super:

Manche deutsche Waldorfschule schafft es in einem Jahr ein Vietel aller deutschen Masernfälle zu "produzieren".
Das liegt wohl kaum an der schlechten Ernährung (etwa die dort beliebte Bio-Kost?) oder an den schlechten hygienischen Umständen an Waldorfschulen - sondern an der weit unterdurchschnittlichen Impfquote.

Obwohl ich jetzt überrascht bin, dass dort nur ein Viertel aller Masernfälle "produziert" wird - ja, ok.

Masern haben wir damals auch (fast) alle bekommen, obwohl wir gut genährt und unter akzeptablen hygienischen Bedingungen aufgewachsen sind - ja?
Aber wir haben es alle gut überstanden, darauf wollte ich hinaus. Niemand hat Lungenentzündung oder sowas davon bekommen.
Mein eigener Sohn hatte als Kleinkind eine (bakterielle) Lungenentzündung - ohne Masern dazu.
ohne AB auskuriert und seitdem nimmt er kaum noch einen Husten mit,
So wie ich die "Waldörfler" kenne, werden die das auch, wenn irgend möglich, ohne AB auskurieren.
Meine Schwester und meine Nichten/Neffen haben bei Scharlach auch nur "Placebo" bekommen.

Ich will damit auch gar nichts beweisen - nur um Verständnis werben, warum meine Risikovergleiche eindeutig gegen Impfen ausfallen....

Das ist das Problem - im Einzelfall kann man nur spekulieren was die Ursache für eine Veränderung gewesen ist.

Jeder Fall ist ein Einzelfall.....

Aber auf jeden Fall ist "bei uns" niemand bald nach einer "Kinderkrankheit" gleich wieder krank geworden.

Und was folgerst Du nun daraus?

Dass Du als Kind häufiger krank gewesen wärest wenn Du keine Kinderkrankheiten gehabt hättest?

Nein, ich folgere daraus, dass man nach Masern nicht automatisch anfälliger für andere Krankheiten ist, wie ich eben eine "Impfwerbung" gelesen habe -  aber wie gesagt: ich kann nur Einzelfälle beurteilen und .... ich verlasse mich auf das, was ich selber erlebt habe  :whistling:

Meine eigenen Kinder haben (noch?) kaum klassische Kinderkrankheiten gehabt, aber trotzdem: nach einer durchstandenen Krankheit werden sie recht lange nicht wieder krank - sie sind danach nicht geschwächt, im Gegenteil!
Wie das direkt nach einer Impfung aussieht, kenne ich nur aus Berichten im Netz, tut mir leid.
Ich weiß nur, dass die geimpften Kinder in meinem Bekanntenkreis viel weniger robust sind als meine - aber woran das liegt - ??

(ich wüßte es gerne mit Sicherheit)

Da die negativen Fälle prinzipbedingt weniger schreiben können verzerrt das sehr leicht die Wahrnehmung - man liest und hört tendenziell mehr positives - weil Tote eben nicht mehr schreiben und sprechen können und Todkranke da auch ihre Probleme damit haben,

eine meiner Kindheitsfreundinnen ist an der Chemotherapie gestorben - mag sein, dass mich das beeinflusst hat, aber ich kann dir versichern, dass ich mich nicht auf Informationen aus dem Netz verlasse - sie sind nicht mehr und nicht weniger als ein Puzzleteil mehr....

man kann sich im Einzelfall eben nur für eine Variante entscheiden (Operieren oder nicht, Mistelpräparat oder nicht) und dann (wenn man es überlebt) hinterher berichten, was man bei der gewählten Variante für Erfahrungen gemacht hat.

Ob die anderen möglichen Varianten nun bessere oder schlechtere Erfahrungen geliefert hätten darüber kann man im Einzelfall nur spekulieren

na ja nicht ganz - die Ärzte haben mir schon gesagt, dass so eine Bestrahlung höchstwahrscheinlich dazu führen würde, dass ich nie Kinder bekommen werde. Und sie haben mir dann eben erlaubt, es mit dem "Placebo" auszuprobieren - aber unter engmaschiger Kontrolle!

Ich finde, das ist ein sehr vernünftiger Weg.

Bei Impfungen ist halt das Problem da, dass man "Medikamente" nimmt, obwohl man völlig gesund ist.
Da kann man dann schwer ausprobieren und kontrollieren, ob es klappt.
Das ist ein Pieks und die Entscheidung ist gefallen.

Und da stellt sich dann (leider) oft genug heraus, dass scheinbar erfolgreiche Methoden praktisch keinen Effekt haben...

Das glaube ich jetzt im Fall der Homöopathie einfach nicht  (vorausgesetzt natürlich sie wird richtig angewendet!).

************************

Und ob Impfungen Autoimmunerkrankungen auslösen können oder nicht - das ist sehr schwer bis unmöglich zu beweisen bzw. zu widerlegen.....

Man kann nur im Einzelfall (individuell) entscheiden
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 09. Mai 2015, 23:08:25
Ich verstehe nicht, dass man immer gegen die Homöopathie annörgeln muss. Fragt irgendwer nach dem Placebo-Effekt von Autos? Rechnet da jemand den Materialwert eines Porsche nach? Und wie ist es mit anderen konsumierten Dingen, die ein Wohlfühlen/ Placebo vielleicht in der Werbung versprechen, mehr aber auch nicht? Gibts dazu hier Kritisches?

Wichtig ist doch, dass es meiner Vorposterin gut geht. Wie auch immer, warum auch immer. Ich habe selbst so gut wie keine Homöopathie-Erfahrung, nehme sie anderen aber auch nicht übel. Warum sollte ich? Jede Krankengeschichte ist anders. Wir alle kennen vom Krebs Geheilte und an Krebs Verstorbene - zum ersten wegen, zum zweiten trotz ("schulmedizinischer") Therapie. So what?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 10. Mai 2015, 05:31:53
Hallo

@nachgedacht auch wenn es ein wenig ... na man könnte es vulgär nennen... war - ich habe gerade laut gelacht über "Sch*** zu Gold machen"   :laughing:

@yanna - man kann nicht hingehen und behaupten die eigenen Allergien kämen vom Impfen, wenn es dafür keine objektiven Anhaltspunkte* gibt und wenn man die ganze Diskussion gelesen hätte, dann wäre zumindest eine Erklärung notwendig, warum die ganzen Argumente von mir falsch sind ... es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür dass Allergien durch Impfungen ausgelöst würden, denn dann hätte es wie gesagt im Osten mehr Allergien geben müssen als im Westen und es war schlicht weg ergreifend umgekehrt, das hatten wir schon mehrfach diskutiert - abgesehen davon, dass ja die Homöopathie da helfen müsste deiner Argumentation folgend, wenn sie es nicht tut wäre ja zumindest der Punkt geklärt...
und nein ich habe Verfahrenstechnik in meinem Studium gehabt ... einfaches Verdünnen in großtechnischen Anlagen ist kein komplexer Vorgang, der das 2220 fache für Haushaltszucker rechtfertigt  -wirklich nicht und ich habe jede Menge andere Konsumartikel aufgeführt, die um ein vielfaches aufwendiger in der Produktion sind und trotzdem günstiger - man kann bei einer Diskussion nicht immer nur Fragmente aus dem Zusammenhang reißen und diese dann mit hören-sagen-Geschichten "widerlegen" - was schon die gesamte Diskussion (jetzt nicht nur dich betreffend) über so läuft

*und die eigene "Erinnerung" ist kein objektiver Grund oder Beweis, sondern lediglich ein rhetorisches Mittel zur anschaulichen Erklärung eines Standpunktes - jedes Gegenargument war bisher nur irgendeine möglichst dramatisch klingende Geschichte


@Lisa naja, weil bei einem Porsche bestreitet es niemand, dass man da Lebensgefühl verpackt bekommt - die Werbung läuft doch direkt auf dem Prinzip. Außerdem wird ein Porsche nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen und auf Kosten von z.B. der Assistenzärzte finanziert und ich persönlich fände z.B. Zahnersatz, kostenlose Zahnspangen in allen Fällen, kostenlose Brillen,  komplett kostenlose Voruntersuchungen bei Schwangerschaften, mehr Vorsorgeangebote in den Kitas+Schulen und mehr Zeit der Ärzte für anständige Diagnostik wesentlich sinnvoller. Ein weiterer Punkt: ein Porsche kostet zwar vll. mehr als notwendig, aber er verspricht keine bessere Wirkung bei gesundheitlichen Fragen als klassische Medizin -
Letzter Punkt: bei anderen Wohlfühlversprechen - kommt darauf an - wenn Dinge versprochen, nicht eingehalten und Menschen damit betrogen werden - ja klar regt das sicherlich viele auch auf, nur hier ist gerade ein Forum, wo es um Nutzen und Schaden medizinischer Methoden geht, daher werde ich im allgm. nicht über den Nutzen und die Berechtigung von Windkraftanlagen, Atomkraftwerken oder ähnliches philosophieren - außer vll. um Beispiele für Analogien der Diskussionsführung zu bringen
Aber weil A schlecht ist und B schlecht ist, wird ja A nicht besser, wenn ich mich nur gerade über B aufrege ...oder?
und wenn Hebammen Globuli verteilen statt ärztliche Versorgung anzuraten, weil ein Kind Gelbsucht nach der Geburt hat und sich das Kind wegen des guten Glaubens der Mutter und der Hebamme dann 2 Monate total gelb quält (den Gelbsucht ist ja durchaus anstrengend für den kleinen Körper), weil die Globuli eben nicht geholfen haben, dann regt es mich auf, denn es schadet dem Kind langfristig
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 10. Mai 2015, 05:46:13
oh habe gerade in einer anderen Runde aus diesem Forum etwas gelesen

von kunksmuhme "habt ihr in eurem Bekanntenkreis, wo ihr wisst, dass die Kinder geimpft wurden, mal nachgefragt, ob ein Beipackzettel vom Kinderarzt ausgehändigt [...] Es wäre doch ein Weg von uns Impfgegnern, die Eltern, welche unbedingt impfen wollen erst mal dahingehend zu sensibilisieren"

Geht es um Missionierung? - zumindest klingt es so für mich so - auch bei sämtlichen der Diskussionen hier - es wird versucht zu missionieren, deswegen auch die ganzen emotionalen Aussagen, es geht nicht um Aufklärung - daher habe ich bisher auch keine vernünftige wissenschaftliche Antwort auf irgendwelche Argumente von mir bekommen und sämtliche wissenschaftlichen Argumete wurden schlicht weg ergreifend nie aufgegriffen
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 10. Mai 2015, 08:15:13
Klingt so schön argumentativ maßgeschneidert, dass "die" gesetzlichen Kassen homöopathische Behandlungen übernehmen. Tun "sie" aber doch gar nicht.

Vielleicht einzelne mit Sonderkonditionen, aber meine Krankenkasse bezahlt keinen Cent. Das ist doch beruhigend?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 10. Mai 2015, 12:06:07
genau das gilt auch für Impfschäden!

Richtig - und weil beides vergleichsweise selten vorkommt nützt es wenig, sich auf die entsprechenden Fälle im eigenen Bekanntenkreis zu verlassen. Der ist nämlich viel zu klein um dafür auch nur halbswegs aussagekräftige Werte zu liefern.

Ja, man sollte die Risiken rational abwägen!!   :super:

nur machen das eben die wenigsten "Impfkritiker" - nämlich tatsächlich die Zahlen und Wahrscheinlichkeiten betrachten und vergleichen.


Masern haben wir damals auch (fast) alle bekommen, obwohl wir gut genährt und unter akzeptablen hygienischen Bedingungen aufgewachsen sind - ja?

Eben - ob man Masern bekommt oder nicht ist kaum von Hygiene und Ernährung abhängig

Aber wir haben es alle gut überstanden, darauf wollte ich hinaus. Niemand hat Lungenentzündung oder sowas davon bekommen.

Und da sind wir wieder an dem Punkt wo der eigene Bekanntenkreis als Stichprobe zu klein ist.
Ich kenne in meine Bekanntenkreis niemanden der jemanden umgebracht hätte.
Daraus kann ich aber eben nicht folgern, dass es keine Mörder gibt.


So wie ich die "Waldörfler" kenne, werden die das auch, wenn irgend möglich, ohne AB auskurieren.
Meine Schwester und meine Nichten/Neffen haben bei Scharlach auch nur "Placebo" bekommen.

In 99% der Fälle klappt das ja auch ohne medizinische Behandlung. Das restliche Prozent ist früher dann eben gestorben und überlebt heute auch zum alergrößten Teil da in diesen Fällen die moderne Intensivmedizin den betroffenen Kindern fast immer doch das Leben rettet.
Impfkritiker behaupten nun, dass das gar nicht der modernen Medizin zu verdanken ist sondern der besseren Ernährung und Hygiene.

Ich will damit auch gar nichts beweisen - nur um Verständnis werben, warum meine Risikovergleiche eindeutig gegen Impfen ausfallen....

Ich sehe noch keinen Risikovergleich....



Jeder Fall ist ein Einzelfall.....
Und weil Menschen eben nicht alle gleich sind und viele Faktoren ihre Gesundheit beeinflußen muß man eben vorsichtig sein, aus Einzelfällen Schlußfolgerungen zu ziehen.
Nur weil Helmut Schmidt 96 Jahre alt und geistig fit ist heißt das eben nicht das Kettenrauchen gut für ein langes Leben bei guter geistiger Gesundheit ist.
Schaut man sich hingegen 1000 Einzelfälle von Rauchern an, dann stellt man fest dass die deutlich kürzer leben als 1000 Nichtraucher.

Auf Basis der letzteren Information kann man eine vernünftige Risikoabwägung machen - auf Basis des Einzelfalls Helmut Schmidt eben nicht.
Impfkritiker neigen aber dazu sich anhand von wenigen Einzelfällen zu entscheiden.
Das ist menschlich aber eben nicht besonders sinnvoll.

Nein, ich folgere daraus, dass man nach Masern nicht automatisch anfälliger für andere Krankheiten ist, wie ich eben eine "Impfwerbung" gelesen habe -  aber wie gesagt: ich kann nur Einzelfälle beurteilen und .... ich verlasse
mich auf das, was ich selber erlebt habe  :whistling:

Ich habe noch nicht selbst erlebt, dass es gefährlich ist bei Gewitter in einem See zu baden. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis auch niemanden der durch so etwas gestorben wäre.
Sollte ich mich nun darauf verlassen, dass von einem Gewitter keine Gefahr droht wenn man in einem See schwimmt?


Meine eigenen Kinder haben (noch?) kaum klassische Kinderkrankheiten gehabt, aber trotzdem: nach einer durchstandenen Krankheit werden sie recht lange nicht wieder krank - sie sind danach nicht geschwächt, im Gegenteil!

Das sagt nur rein gar nichts aus.
Hätte man 500 Kindern in einem bestimmten Alter (z.B. 5 Jahre) die gerade die Masern durchgemacht haben und dann noch 500 Kinder die ebenfalls 5 Jahre alt sind aber in den letzten 12 Monaten keine der "Kinderkrankheiten" hatten

DANN
könnte man die beiden Gruppen z.B. 3 Monate lang beobachten und würde z.B. feststellen, dass von den 500 Kindern aus der "Maserngruppe" innerhalb dieser 3 Monate 15 Kinder neu erkranken während es in der anderen Gruppe mit 500 Kindern nur 5 Kinder sind die im gleichen Zeitraum krank werden.

Die Eltern der 485 Kinder aus der Maserngruppe deren Kinder nicht in diesen 3 Monaten krank wurden würden (wenn sie sich auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen) wohl annehmen, dass Masern nicht das Risko erhöhen erneut zu erkranken.
Und das obwohl die Zahlen "ganzheitlich" betrachtet eben durchaus zeigen, dass das falsch ist.

Man könnte auch sagen das 485 von 500 Eltern (also die überwältigende Mehrheit) zu einer falschen Schlußfolgerung kommt wenn sie sich nur auf ihre eigene Erfahrung verlässt.

Wie das direkt nach einer Impfung aussieht, kenne ich nur aus Berichten im Netz, tut mir leid.

Und genau diese Berichte stammen eben bevorzugt von Personen die etwas zu berichten haben.
Wird ein Kind kurz nach der MMR Impfung krank (oder ein Erwachsener fängt sich nach eine Grippe-Impfung einen grippalen Infekt ein) dann ist das ja auch viel berichtenswerter (weil aufgrund des Verdachts eines Zusammenhangs spannender) als wenn nach einer Impfung nichts passiert.

Oder hast Du schon mal einer Mutter im Internet gesehen, die darüber berichtet dass ihr Kind nach der MMR-Impfung 3 Monate lang nicht krank wurde und die nun vermutet dass das an der Impfung liegt?
Das ist zwar der millionenfache Normalfall - aber eben weil er das ist "lohnt" es sich für die Einzelnen nicht darüber zu berichten.
Und deswegen bekommt man durch Erfahrungsberichte aus dem Internet nur ein stark verzerrtes Bild - weil eben Personen die bestimmte Erfahrungen machten viel häufiger Berichte schreiben als Personen mit bestimmten anderen Erfahrungen.

Ich weiß nur, dass die geimpften Kinder in meinem Bekanntenkreis viel weniger robust sind als meine - aber woran das liegt - ??

Um das zu wissen müßte man erst einmal klar definieren, wie man die "Robustheit" von Kindern quantitativ ermitteln kann um sie dann vergleichen  zu können.

Man bräuchte also irgendwelche (nachvollziehbare) Kriterien um z.B. jedes Kind auf einer Skala von 0-10 bezüglich seiner Robustheit einzustufen.

Und diese Kriterien müßten so klar sein, dass verschiedene Personen die unabhängig voneinander das gleiche Kind bewerten zu ähnlichen Bewertungen kommen.

Und dann müßte man auch noch sicherstellen, dass die Gruppe der geimpften Kinder sich (bis auf die Impfung) nicht nenneswert von der Gruppe der nicht geimpften Kinder unterscheidet.

Nehmen wir z.B. ein 3-jähriges Einzelkind. Mutter ist nicht berufstätig und hat den ganzen Tag Zeit sich um das Kind zu kümmern und das deswegen nicht in den Kindergarten geht

Und dazu eine alleinerziehende teilzeitarbeitende Mutter mit 3 kleinen Kindern. im Alter von 3-6 Jahren.

Welche der beiden Mütter wird ihr Kind/Kindern wohl wahrscheinlich nicht impfen lassen?

Ich würde wohl sagen, dass die Mutter des Einzelkinds viel weniger ein Problem damit hat wenn ihr Kind die Masern bekommt als die Mutter der 3 Kinder für die das wesentlich schwieriger zu handhaben wäre.

Das nicht geimpfte Einzelkind geht nun aber auch nicht in den Kindergarten - und hat dadurch viel weniger Gelegenheiten sich mit Krankheitserregern zu infizieren - während die drei Kinder der anderen Mutter sich sowohl im Kindergarten als auch gegenseitig mit solchen "Kinderkrankheiten" anstecken können.

Und schon würde man zur falschen Schlußfolgerung kommen, dass ungeimpfte Kinder seltener krank sind als geimpfte - obwohl die eigentliche Ursache aber eine ganz andere ist - und diese eigentliche Ursache (Anzahl der möglichen Infektionskontakte mit anderen) aber eben auch die Bereitschaft zu impfen/nicht zu impfen beeinflußt.


eine meiner Kindheitsfreundinnen ist an der Chemotherapie gestorben - mag sein, dass mich das beeinflusst hat,

Das ist eine Interpretation. Ich nehme mal deine Freundin hatte Krebs und wurde unter anderem mit einer Chemotherapie behandelt und ist danach gestorben.

Nun hat ihr die Chemotherapie zwar offensichtlich nicht das Leben gerettet - aber ist sie deswegen nun auch an der Chemotherapie (bzw. deren Nebenwirkungen) gestorben oder ist sie an ihrem  Krebs gestorben?

Könnte sie die Entscheidung zur Chemotherapie rückgängig machen und es nun ein zweites Mal ohne Chemotherapie versuchen UND würde dann noch leben - DANN könnte man mit einiger Berechtigung sagen, dass sie "an der Chemotherapie" gestorben ist.

Nur sind Zeitreisen in die Vergangenheit leider nicht möglich - und deswegen kann man eben nur sagen, dass die Chemotherapie sie nicht gerettet hat - das ist aber nicht das gleiche wie das sie an der Chemotherapie gestorben ist.


na ja nicht ganz - die Ärzte haben mir schon gesagt, dass so eine Bestrahlung höchstwahrscheinlich dazu führen würde, dass ich nie Kinder bekommen werde.

Aber ob das auf dich als Einzelfall dann zugetroffen hätte kann man eben nicht wissen - man kann eben nur auf Basis möglichst vieler ähnlicher Fälle sagen, dass es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit passieren wird.

 
IUnd sie haben mir dann eben erlaubt, es mit dem "Placebo" auszuprobieren - aber unter engmaschiger Kontrolle!
Ich finde, das ist ein sehr vernünftiger Weg.

Klar das Du das im Nachhinein findest - schließlich hat dieser Weg bei dir ja zum gewünschten Zeil geführt.

Bei anderen ging dieser Weg vielleicht in die Hose - die finden diesen Weg vermutlich (aus ihrer Sicht) nun extrem unvernünftig - aber da sie größtenteils tot sind können sie darüber nun kaum im Internet berichten.


Bei Impfungen ist halt das Problem da, dass man "Medikamente" nimmt, obwohl man völlig gesund ist.
Da kann man dann schwer ausprobieren und kontrollieren, ob es klappt.
Das ist ein Pieks und die Entscheidung ist gefallen.

Das Problem hat man bei jedem Medikament.
Hat man es erst einmal genommen dann hat man es genommen. Einen zweiten Versuch sich noch mal umzuentscheiden und es doch ohne dieses Medikament zu probieren hat man da auch nicht....


Das glaube ich jetzt im Fall der Homöopathie einfach nicht  (vorausgesetzt natürlich sie wird richtig angewendet!).

Es gibt z.B. die Münchner Kopfschmerzstudie die von Homöopathen durchgeführt wurde.

Dabei wurden 96 Frauen die an Migräne litten nach allen Regeln der klassischen Homöopathie durch Homöopathen behandelt.

Das heißt die behandelnden Homöopathen haben mit jeder der Frauen eine homöopathische Anamnese durchgeführt um für jede Frau das für sie individuell jeweils passende homöopathische Mittel zu bestimmen.

Allerdings wurden die Frauen zuvor in zwei Gruppen aufgeteilt - in eine Verum- und eine Placebogruppe.
Weder die Frauen selbst noch ihre  behandelnden Homöopathen wußten welche Frau zu welcher Gruppe gehört.

Die Frauen aus der Verumgruppe bekamen tatsächlich während des gesamten Versuchs die jeweils für sie individuell ausgewählten homöopathischen Globuli.

Die Frauen aus der Placebogruppe hingegen (ohne das sie oder der behandelnde Homöopath es wußten) in Wahrheit die ganze Zeit nur Zuckerpillen

Am Ende des Versuchs ging es den Frauen aus der Verumgruppe durchschnittlich tatsächlich besser - allerdings passierte das gleiche auch in der Placebogruppe. Den Frauen die nur Zuckerpillen bekamen ging es durchschnittlich genauso gut wie den Frauen mit den individuellen ausgewählten Globuli

Es gab nur einen kleinen (allerdings nicht signifikanten) Unterschied. Den Frauen die Zuckerpillen statt Globuli bekamen ging es durchschnittlich etwas früher besser als den Frauen der Verumgruppe.

Übrigens glaubten auch Ärzte jahrhundertelang sie würden ihren Patienten mit Aderlässen helfen.
Immerhin wurden ja viele Kranke wieder gesund NACHDEM sie zur Ader gelassen wurden.

Allerdings wären noch deutlich mehr wieder gesund geworden, wenn man stattdessen auf den Aderlass verzichtet
und einfach nichts gemacht hätte.

Das erklärt auch, warum Homöopathie sich damals einger Beliebtheit erfreut hat. Statt nichts zu machen hat man nur Zuckerpillen verabreicht - aber die Aderlässen und andere Methoden die mehr Schaden angerichtet haben als genutzt haben weggelassen.

Und oh Wunder - dank Zuckerpillen wurden die Menschen viel häufiger gesund als ohne....

Und ob Impfungen Autoimmunerkrankungen auslösen können oder nicht - das ist sehr schwer bis unmöglich zu beweisen bzw. zu widerlegen.....

Wieso?

Man braucht doch nur 10.000 Geimpfte mit ansonsten vergleichbaren 10.000 Nicht-Geimpften zu vergleichen und dann über einen längeren Zeitraum zu erfassen wie viele Autoimmunkrankheiten in den beiden Gruppen auftreten....
Für einzelne Impfstoffe hat man solche Untersuchungen auch gemacht....

Man kann nur im Einzelfall (individuell) entscheiden

Aber sinnvollerweise besser auf Basis von 10.000 systematisch erfassten und ausgewerten Einzelfällen als anhand von 50 zufälligen Einzelfällen aus dem Bekanntenkreis die weder systematisch erfasst noch ausgewertet wurden.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 10. Mai 2015, 12:20:53
@yanna - man kann nicht hingehen und behaupten die eigenen Allergien kämen vom Impfen, wenn es dafür keine objektiven Anhaltspunkte* gibt

Als ich im Sommer nach meiner Schluckimpfung Heuschnupfen bekam, hat das keine Statistik irgendwo registriert....
- hab mich dann durch eine selber erfundene und selber gemachte Desensibiliserung und bewußte Arbeit mit dem Placebo-Effekt geheilt, weißt du, ich bin gar kein besondere Fan von der Homöopathie  :bigwink:
steh viel mehr auf "Selber-Mach-Medizin"
Aber ich kenne einfach viele Fälle, wo die "Schulmedizin" nicht geholfen hat, die Leute dann zum Homöopathen gegangen sind und gesund geworden.
Den umgekehrten Fall gibt es sicherlich auch - aber warum was wann passiert, das wissen wir doch in Wahrheit gar nicht - oder weißt du, ob und wann mich mal der Schlag treffen wird??
und wenn es dann soweit ist: "warum"??

Nachdem ich gesund geworden bin, nach dem "Blastom", wollten die Ärzte mit mir Studien machen zur besseren Erforschung dieser Krankheit und ihrem weiteren Verlauf.
war anfangs begeistert und sagte:" Ja, gerne! Ich hab dieses Mittel bekommen, weil ich die Bestrahlung ablehnte, und jetzt bin ich geheilt. Ich will gerne bei einer Studie mitmachen!"

Was kam als Antwort??
"Nein, dieses Mittel müssen wir da nicht erwähnen, das ist ja Homöopathie, das kann ja gar nicht wirken. Sie sind eine Spontanheilung."

Sowas von unwissenschaftlich und unseriös - sorry, wenn ich jetzt an die allermeisten "Studien" einfach nicht mehr glauben kann - tut mir wirklich leid, ich verstehe etwas anderes unter wissenschaftlich.....

Ich kenne auch genügend Kurven, wo man deutlich sehen kann, dass es eben nicht die Einführung der Impfungen war, die zum Rückgang einiger schweren (wirklich schweren! und das ist Masern nicht) Infektionskrankheiten geführt hat. Es gibt genügend Studien, wo steht, dass geimpfte Kinder weniger gesund sind (natürlich!! es ist niemals beweisbar, dass das an den Impfungen liegt) - es gibt sogar Studien, dass Impfungen in manchen Fällen erst zu einer Epidemie geführt haben.

Aber das liest nur der, der das lesen will.....  :hug:

@*und die eigene "Erinnerung" ist kein objektiver Grund oder Beweis, sondern lediglich ein rhetorisches Mittel zur anschaulichen Erklärung eines Standpunktes - jedes Gegenargument war bisher nur irgendeine möglichst dramatisch klingende Geschichte


bitte zumindest in meinem Fall, stelle "Erinnerung" nicht unter Anführungszeichen!
Es könnte sowohl hier als auch in anderen Foren, Blogs, "wissenschaftlichen" Seiten alles erfunden sein. Aber in meinem Fall ist Erinnerung Erinnerung und nicht "Erinnerung".
Nein, als rhetorisches Mittel wende ich sie nicht an - ich verlasse mich auf meine Erinnerung und meinen Verstand, um "meine" Wahrheit zu finden. Dabei hilft es mir, wenn ich mit anderen Menschen über deren Erinnerungen reden kann und mich von derem Verstand korrigieren bzw. bestätigen lassen kann. Angeblich fälschungssichere "wissenschaftliche" Studien gelten da für mich nicht mehr und nicht weniger als Erfahrungen, Erinnerungen und unmittelbare Erlebnisse.
sorry, so tick ich und ich finde auch alles andere ist ... - nee, sag ich lieber nicht!  :hypocrite:


@komplett kostenlose Voruntersuchungen bei Schwangerschaften,

gibt es die etwa nicht?

Nur kurz noch etwas aus meiner Erinnerung: Als ich Jahre nach der Operation schwanger wurde, war eine der ersten Fragen vom Gynäkologen. "ja, hat Ihnen das denn Ihr Neurologe erlaubt?" - ich war baff, denn ich hatte keinen eigenen Neurologen. Ich war nicht in irgendeiner neurologischen Therapie danach - ich war/bin echt geheilt, seltsame Frage für mich damals....
Aber diese Frage zeigte mir doch irgendwie, wie es normalerweise (mit der üblichen Medikamentation) nach einer Gehirn-OP weiter geht.... Und natürlich - das alles lag an meiner gott(öh?? gen-) gegebenen robusten Gesundheit, am Glück, am Zufall - an allem möglichen aber nicht daran, dass ich mich mit Homöopathie ausgeheilt habe.
selbstverständlich.

(p.s.: so kann man nicht wissenschaftlich seriös arbeiten, wenn man einfach einige Dinge ausblendet... nur als gutgemeinter Tipp - mein persönlicher Feind sind Axiome....)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 10. Mai 2015, 12:25:53
Ich verstehe nicht, dass man immer gegen die Homöopathie annörgeln muss.

Den Hinweis auf die auch nach über 200 Jahren Homöopathie noch immer fehlenden Belege für eine Wirkung (abgesehen vom immer vorhandenen Placeboeffekt der bei jeder Therapieform auftritt) würde ich nicht als "Nörgeln" bezeichnen.

Fragt irgendwer nach dem Placebo-Effekt von Autos? Rechnet da jemand den Materialwert eines Porsche nach? Und wie ist es mit anderen konsumierten Dingen, die ein Wohlfühlen/ Placebo vielleicht in der Werbung versprechen, mehr aber auch nicht? Gibts dazu hier Kritisches?

Bei Homöopathie geht es aber nicht um den Wohlfühleffekt den manch einer durch ein neues Auto bekommt sondern es geht um kranke Menschen.
Wenn kranke Menschen auf Basis halbwegs objektiver Information für sich selbst entscheiden dass sie Zuckerpillen in Form von Globuli schlucken wollen ist das ihr Problem - sollen sie damit glücklich werden oder auch nicht.

Behandeln diese Menschen aber ihre minderjährigen Kinder bei ernsten Erkranungen mit Verfahren wie Homöopathie, deren Wirksamkeit aus wissenschaftlicher Sicht hochgradig fragwürdig ist dann sieht es (meiner Meinung nach) anders aus.

Wenn ein Kind an Scharlach erkrankt und die Gefahr lebensbedrohlicher Komplikationen droht  und die Eltern nun statt einem Antibiotikum beschließen stattdessen ein Huhn in einer Vollmondnacht zu opfern (auch ein altbewährtes Heilverfahren) dann hört der Spaß auf.

Homöopathische Globuli erscheinen dem Laien zwar nicht annähernd so abstrus wie so ein Tieropfer - aber es gibt keinen vernünftigen Grund für die Annahme dass sie auch nur ein bisschen weniger abstrus sind.

Wichtig ist doch, dass es meiner Vorposterin gut geht. Wie auch immer, warum auch immer.

Wichtig ist, dass ein krankes Kind mit dem Verfahren behandelt wird, dass die bestmögliche Chancen auf Heilung bzw. des bestmöglichen Krankheitsverlauf liefert.

Und da schneidet die Homöopathie im Vergleichstest mit wissenschaftlicher Medizin regelmässig sehr schlecht ab - ungefähr auf dem Niveau dass man auch bei einer Behandlung mit Zuckerpillen erreicht.

Wir alle kennen vom Krebs Geheilte und an Krebs Verstorbene - zum ersten wegen, zum zweiten trotz ("schulmedizinischer") Therapie. So what?

Ich kenne weltweit keinen einzigen Fall, in dem ein an Leukämie erkranktes Kind das ausschließlich homöopathisch behandelt wurde die nächsten 10 Jahre überlebt hätte oder gar geheilt wurde.
Erfolgsquote der Homöopathie. 0%

Ich kenne hingegen hunderte von Fällen, in denen ein an Leukämie erkranktes Kind dank wissenschaftlicher Medizin geheilt wurden. Die Erfolgsquote hat sich da im Lauf der letzten Jahrzehnte inzwischen über 50%.erreicht.

Zu Zeiten Hahnemanns war Leukämie (trotz Globuli) ein sicheres Todesurteil.
Dank "Schulmedizin" haben Kinder heute durchaus gute Chancen von Leukämie geheilt zu werden.

Ich kenne keine einzige Krankheit bei der Homöopathie eine höhere Erfolgsquote nachweisen könnte als die wissenschaftliche Medizin.

Kennst Du eine?

So what?

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 10. Mai 2015, 13:06:49
Und da sind wir wieder an dem Punkt wo der eigene Bekanntenkreis als Stichprobe zu klein ist.
Ich kenne in meine Bekanntenkreis niemanden der jemanden umgebracht hätte.

ha! in meinem Bekanntenkreis gibt es zwei davon.....
(nicht beide in Österreich) - sorry, dummer Witz (stimmt aber sogar)   :bigwink:

Daraus kann ich aber eben nicht folgern, dass es keine Mörder gibt.

nein, um Gottes willen nicht! Es gibt Mörder, es gibt Masern-Spätfolgen und es gibt Impfschäden, aber eben - selten....

Ich geh übrigens auch nachts in México-Stadt in die "Verbrecherviertel" und das obwohl ich weiß, dass dort tatsächlich Morde stattfinden - nur:
wie wahrscheinlich und warum will "es" mich treffen?
Da will ich nachforschen!

Übrigens kenne ich auch jemandem, der beim Schwimmen einen Herzanfall bekommen hat - daraus schließe ich nicht, dass sowas mir/meinen Kindern passieren wird.

In 99% der Fälle klappt das ja auch ohne medizinische Behandlung. Das restliche Prozent [...] überlebt heute auch zum alergrößten Teil da in diesen Fällen die moderne Intensivmedizin den betroffenen Kindern fast immer doch das Leben rettet.

ist doch schön und gut so?
freut mich und leugne ich auch sicher nicht!  :super:

Impfkritiker behaupten nun, dass das gar nicht der modernen Medizin zu verdanken ist sondern der besseren Ernährung und Hygiene.

Also ich meine jetzt, dass es in 99% der Fälle ohne medizinische Behandlung geht, das liegt nicht an der Medizin (auch nicht an den Impfungen), sondern an den verbessereten Lebensumständen.

Ich sehe noch keinen Risikovergleich....

Statistiken, die Impfschaden-Wahrscheinlichkeit mit Wahrscheinlichkeit schlimmer Krankheitsfolgen für unsere familiären Bedingungen vergleicht - hab aber die Statistiken schon wieder verworfen, nachdem meine Entscheidung feststand, sorry, tut mir echt leid. Aber da findet jeder das, was er finden soll, wenn er nur sucht...

Du musst das tun, was du für richtig hältst!

Oder hast Du schon mal einer Mutter im Internet gesehen, die darüber berichtet dass ihr Kind nach der MMR-Impfung 3 Monate lang nicht krank wurde und die nun vermutet dass das an der Impfung liegt?

doch, doch - haben manche schon geschrieben....
ich hol meine Entscheidungen aber nicht aus dem Internet, sondern aus der Akasha-Chronik!  :whistling: :friends:  (Witz)

Man bräuchte also irgendwelche (nachvollziehbare) Kriterien um z.B. jedes Kind auf einer Skala von 0-10 bezüglich seiner Robustheit einzustufen.

ich nehm jetzt mal das heraus, um etwas zu fragen, was mir echt am Herzen liegt:
wenn wir so arg "gar nichts" wissen, wieso soll ich dann impfen???????

Ich würde wohl sagen, dass die Mutter des Einzelkinds viel weniger ein Problem damit hat wenn ihr Kind die Masern bekommt als die Mutter der 3 Kinder für die das wesentlich schwieriger zu handhaben wäre.

oh danke!! Da steht ja schon die Antwort.......  :victory:

Meine drei ungeimpften Kinder gehen/gingen übrigens in den Kindergarten und auf den Spielplatz, ich bin aber Hausfrau und kann es mir leisten, sie auch mal längere Zeit daheim zu betreuen. Trotzdem: die Nachbarskinder sind öfter krank zu Hause als meine, komisch und völlig unlogisch. (Durchfall, Mittelohrentzündung und sowas - liegt sicher daran, dass meine Kinder am Spielplatz Gänseblümchen essen)

ist sie deswegen nun auch an der Chemotherapie (bzw. deren Nebenwirkungen) gestorben oder ist sie an ihrem  Krebs gestorben?

an den Nebenwirkungen - der Arzt sagte zur Mutter" der Krebs ist weg, aber eine Therapie machen wir noch, damit kein Rückfall passiert" Das hat sie dann nicht überlebt. Aber sie war so ein toller Mensch und konnte fast ohne Angst übers "Danach" reden.....
Natürlich wissen wir nicht, wie es ohne Chemotherapie gegangen wäre - das hab dann ich ausprobiert

:gibt es hier kein "weiße-Fahne-Smiley"?:

Bei anderen ging dieser Weg vielleicht in die Hose - die finden diesen Weg vermutlich (aus ihrer Sicht) nun extrem unvernünftig - aber da sie größtenteils tot sind können sie darüber nun kaum im Internet berichten.

????  Sie hätten sofort mit eier Betrahlung begonnen, wenn der Tumor nicht kleiner geworden wäre - ich denke, da ist das Risiko echt minimal, hm?

Es gibt z.B. die Münchner Kopfschmerzstudie die von Homöopathen durchgeführt wurde.

Wenns nicht viel verlangt ist: hast du da einen link oder einen Hinweis, wo ich darüber mehr lesen kann?

Man braucht doch nur 10.000 Geimpfte mit ansonsten vergleichbaren 10.000 Nicht-Geimpften zu vergleichen und dann über einen längeren Zeitraum zu erfassen wie viele Autoimmunkrankheiten in den beiden Gruppen auftreten....

ich hab früher an solchen Studien mitgearbeitet und glaube sie nicht - sorry.

Dass "nichts-Tun" manchmal das beste für die Gesundheit ist, glaube ich dir und ist mit einer der Gründe, warum wir nicht impfen wollen......
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 10. Mai 2015, 15:33:06
nein, um Gottes willen nicht! Es gibt Mörder, es gibt Masern-Spätfolgen und es gibt Impfschäden, aber eben - selten....

Abei bei "selten"gibt es eben auch noch sehr viele Abstuftungen.
z.B. ist das Risiko einer Enzephalitis bei einer Masernimpfung irgendwo zwischen 1:1000 und 1:10000 bei einer Masern-Impfung hingegen 1: 1000 000 (oder kleiner) also 100 bis 1000 mal seltener als bei der Masererkrankung.
Wenn man da eine vernünftige Risikobetrachtung machen will kommt man nicht umhin sich die entsprechenden Zahlen auch anzuschauen.

Miniaturstatistken auf Basis des eigenen Bekanntenkreises sind da höchst unzuverlässig da aufgrund der kleinen Stichprobe höchgradig zufällig.

Es fällt aber auf das viele derer, die sich als "Impfkritiker" bezeichnen genau das nicht machen sondern letztlich aus dem Bauch heraus und auf Basis einiger bekannter Einzelfälle entscheidet.

Das ist zwar auch eine Form von Risikoabwägung - aber eben eine mit suboptimalen Ergebnis.

Ich geh übrigens auch nachts in México-Stadt in die "Verbrecherviertel" und das obwohl ich weiß, dass dort tatsächlich Morde stattfinden - nur:
wie wahrscheinlich und warum will "es" mich treffen?

Vermutlich weit wahrscheinlich als je einen Impfschaden in der eigenen Familie zu erleben.

Der Risikoforscher Prof. Renn (wenn ich mich recht entsinne) hat mal festgestellt ,dass Menschen Risiken total unterschiedlich bewerten - je nachdem ob sie selbst glauben den Verlauf beeinflußen zu können oder nicht.

Sitzt jemand hinter dem Steuer seines Autos fühlt er sich viel sicherer (weil er den Verlauf beeinflußen kann) als auf dem Passagiersitz im Linienflugzeug (wo er den Verlauf des Flugs nicht beeinflussen kann).

Obwohl es auf dem Fahrersitz weitaus wahrscheinnlicher ist einen Unfall zu erleiden als auf dem Passagiersitz in einem Flugzeug.

Bei deinen nächtlichen Ausflügen in Mexico-City hast Du auch das Gefühl die Situation beeinflussen zu können.
Bei der Impfentscheidung hingegen kann man nicht beeinflußen ob es hinterher zu einem Impfschaden kommt oder nicht.

Die Evolution hat uns leider nicht mit einer angeboreren Kompetenz zur Risikoabwägung bei komplexeren Fragen ausgestattet - und unser Bauchgefühl führt uns oft in die Irre (auch wenn wir es in vielen Fällen nicht merken weil die Konsequenzen nicht dramatisch sind)

Also ich meine jetzt, dass es in 99% der Fälle ohne medizinische Behandlung geht, das liegt nicht an der Medizin (auch nicht an den Impfungen), sondern an den verbessereten Lebensumständen.

Die Zahl der Polioneuerkrankungen ging in der BRD innerhalb des Jahres 1962 (zufällig in dem Jahr in dem in der BRD die Polio-Impfung eingeführt wurde) um über 95% zurück.
Das gleiche "Wujnder" passierte 2 Jahre zuvor 1960 in der DDR. Zufällig auch wieder in dem Jahr in dem dort die Polio-Impfung eingeführt wurde.

Mir wäre nicht bekannt dass sich die Lebensumstände in der BRD 1962 dermassen sprunghaft verbessert haben sollten - und auch von derartigen Verbesserungen in der DDR innerhalb eines Jahres ist mir nichts bekannt.
Die Pocken wurden übrigens (zufällig während einer weltweiten Pockenimpfkampagne der WHO) ausgerottet.

Die letzten Fälle traten in Somalia auf - und dort waren die Lebensumstände nun bei weitem nicht so toll - wie in vielen anderen Ländern übrigens damals (und oft heute) auch nicht.

Dank dieser Impfungen stirbt kein einziges Kind mehr an Pocken und nur noch wenige hundert (statt hundertausender) Kinder erkranken an Polio.

Ich glaube nicht dass dieser Fortschritt den weltweit guten Lebensumständen zu verdanken ist...

Statistiken, die Impfschaden-Wahrscheinlichkeit mit Wahrscheinlichkeit schlimmer Krankheitsfolgen für unsere familiären Bedingungen vergleicht - hab aber die Statistiken schon wieder verworfen, nachdem meine Entscheidung feststand, sorry, tut mir echt leid.

Auch eine Art von Entscheidung. Man entscheidet sich erst und ignoriert hinterher dann Statistiken die nicht zur eigenen Entscheidung passen.
Ob es allerdings eine besonders sinnvolle Strategie ist wage ich zu bezweifeln.

hol meine Entscheidungen aber nicht aus dem Internet, sondern aus der Akasha-Chronik!  :whistling: :friends:  (Witz)

So witzig ist das gar nicht.

Zum Beispiel liest man im Internet öfters, dass Kinder die an Masern erkranken "Entwicklungsschübe" machen würden. Speziell anthroposophsch orientierte Ärzte und Heilpraktiker erzählen das gerne.

Das allerdings diese "Entwicklungsschübe"  in der Anthroposophie eine vollkommen andere Bedeutung haben als das was Lieschen Müller sich unter einem Entwicklungschub bei einem Kind vorstellt wird nicht verraten.

Welche Mutter würde wohl auch nicht die Stirn runzeln, wenn ihr der Arzt erzählen würde, dass ihr Kind deswegen die Masern hat weil es in einem "früherem" Leben "zu viel gegrübelt" hat und es die Masern im jetzigen Leben braucht um sein Karma davon zu befreien?

(Das ist übrigens der eigentliche Hintergrund warum die Masernimpfung in Anthroposophenkreisen ziemlich unbeliebt ist...Masern bekommt ein Kind wegen seines Karmas. Und dem darf man nicht per Masernimpfung ins Handwerk pfuschen).

Soll heißen:

Viele Anhänger alternativmedizinischer Lehren wie Homöoapthie, Anthroposophischer Medizin, TCM, Ayurverda usw. haben oft keine oder vollkommen falsche Vorstellung von der jeweiligen Lehre.
Viele Homöopathieanwender glauben zum Beispiel Homöopathie wäre eine Art von Naturheilkunde oder gar Pflanzenheilkunde.

Oder Mistelextrakte wären Arzneimittel, die im Rahmen ihrer Zulassung ihre Wirksamkeit belegt hätten....


Man bräuchte also irgendwelche (nachvollziehbare) Kriterien um z.B. jedes Kind auf einer Skala von 0-10 bezüglich seiner Robustheit einzustufen.
ich nehm jetzt mal das heraus, um etwas zu fragen, was mir echt am Herzen liegt:
wenn wir so arg "gar nichts" wissen, wieso soll ich dann impfen???????
[/quote]

Wer sagt denn das "wir" nichts wissen?
ich habe lediglich ein paar Hinweise und Fragen dazu gestellt, warum Du zu wissen glaubst, dass ungeimpfte Kinder "robuster" wären.

Wir wissen aber sehr wohl wie häufig bestimmte Komplikationen bei Masern auftreten - und wir wissen auch wie wahrscheinlich Komplikationen bei der Masernimpfung auftreten.
Ausserdem wissen wir auch, dass in einer ungeimpften Bevölkerung praktisch alle früher oder später an Masern erkranken.
Mit dem Wissen kann man doch schon einiges anfangen....

Meine drei ungeimpften Kinder gehen/gingen übrigens in den Kindergarten und auf den Spielplatz, ich bin aber Hausfrau und kann es mir leisten, sie auch mal längere Zeit daheim zu betreuen. Trotzdem: die Nachbarskinder sind öfter krank zu Hause als meine, komisch und völlig unlogisch. (Durchfall, Mittelohrentzündung und sowas - liegt sicher daran, dass meine Kinder am Spielplatz Gänseblümchen essen)

Ich lasse mich fast jedes Jahr gegen Influenza impfen (wenn ich es nicht ausnahmsweise mal vergesse) und war in den letzten 15 Jahren genau zwei mal krankheitsbedingt beim Arzt.
Mein Kollege ("Impfkritiker", Homöopathiefan und anthroposophisch angehaucht) lässt sich nie gegen Grippe impfen.
Dafür ist er auch zwei mal beim (homöopathischen Arzt) - allerdings pro Monat und nicht pro 15 Jahre.

Und was sagt und das nun?

Richtig - so gut wie gar nichts.

Mit Anekdoten kann man in der Medizin alles belegen - und das Gegenteil davon auch.
Und damit sind sie fast wertlos..


an den Nebenwirkungen - der Arzt sagte zur Mutter" der Krebs ist weg, aber eine Therapie machen wir noch, damit kein Rückfall passiert" Das hat sie dann nicht überlebt. Aber sie war so ein toller Mensch und konnte fast ohne Angst übers "Danach" reden.....

Mit den heutigen Methoden kann kein Arzt sicher sagen dass der Krebs vollständig weg ist - von daher ist die Aussage "der Krebs ist weg" schon unsinnig. Eine Tumor kann man ab einer gewissen Größe sicher erkennen und nach der Operation dann auch sagen, dass der Tumor nun weg ist
Aber festzustellen das nicht noch einzelne Krebszellen vorhanden sind kann heute noch niemand  - und genau das ist ja einer der Gründe dafür, dass Chemotherapien gemacht werden.

Eine Chemotherapie als prohylaktische Massnahme gegen eine zukünftige Krebserkrankungen bei einem Menschen bei dem der Krebs tatsächlich weg wäre (wenn man das denn tatsächlich sicher feststellen könnte) ist medizinischer Unsinn....

????  Sie hätten sofort mit eier Betrahlung begonnen, wenn der Tumor nicht kleiner geworden wäre - ich denke, da ist das Risiko echt minimal, hm?

Kann ich nicht beurteilen - ich denke, dass es da je nach Art des Krebs und der Gefahr der Metastasenbildung große Risikounterschiede gibt.

Wenns nicht viel verlangt ist: hast du da einen link oder einen Hinweis, wo ich darüber mehr lesen kann?

Ganz im Gegenteil - man sollte ruhig nachfragen wenn fremde Personen im Internet Behauptungen aufstellen..

http://www.zeit.de/2004/24/M-Interview

Zitat
In der Münchner Kopfschmerzstudie, finanziert von der Karl und VeronicaCarstens-Stiftung, wurden 98 Patienten mit chronischen Kopfschmerzen beobachtet. Erst untersuchten die Ärzte sie nach allen Regeln der homöopathischen Heilkunst, dann erhielt die eine Gruppe zwölf Wochen lang ein Placebo, die anderen bekamen individuelle homöopathische Arzneien verordnet. Das überraschende Resultat: Den Probanden der Placebogruppe ging es nach den drei Monaten besser als jenen der Homöopathiegruppe. Nach einem Jahr hatte sich das Bild verändert. 18 Patienten führten über diesen Zeitraum ein Kopfschmerztagebuch. Allen ging es besser – unabhängig davon, zu welcher Gruppe sie gehörten.

Und hier der Link zum Volltext der Studie:

http://www.karger.de/Article/Pdf/210350


ich hab früher an solchen Studien mitgearbeitet und glaube sie nicht - sorry.

Wenns nicht zuviel verlangt ist: hast du da einen link zu einer Studie an der Du mitgearbeitet hast und  einen kleinen Hinweis, warum du sie nicht glaubst?


Dass "nichts-Tun" manchmal das beste für die Gesundheit ist, glaube ich dir und ist mit einer der Gründe, warum wir nicht impfen wollen......

Ich hatte ja geschrieben, dass Nichtstun die bessere Wahl sein kann wenn die einzige Alternative eine Methode ist die mehr Schaden anrichtet als nutzt.

Nichtstun ist bei Krankheiten wie Tetanus, Hepatitis-B oder auch Masern  zwar besser als die Betroffenen mit Aderlässen zu schwächen - aber lange nicht so gut wie sich vor diesen Krankheit prophylaktisch durch eine Impfung zu schützen.

Vorsorge ist doch besser als Nachsorge.....
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 10. Mai 2015, 15:44:30
Es gibt genügend Studien, wo steht, dass geimpfte Kinder weniger gesund sind (natürlich!! es ist niemals beweisbar, dass das an den Impfungen liegt) - es gibt sogar Studien, dass Impfungen in manchen Fällen erst zu einer Epidemie geführt haben.

Aber das liest nur der, der das lesen will.....  :hug:
[/quote[

Also ICH würde diese Studien sehr gerne lesen.

Allerdings müßtest Du mir dazu verraten welche Studien das konkret sein sollen, die belegen, dass geimpfte Kinder weniger gesund und Impfungen in manchen Fällen erst zu einer Epidemie geführt haben.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 10. Mai 2015, 17:38:37
Wenn man da eine vernünftige Risikobetrachtung machen will kommt man nicht umhin sich die entsprechenden Zahlen auch anzuschauen.

Ich täte gerne die Zahlen sehen - aber ich seh nur Buchstaben, die von den Zahlen erzählen. und ich weiß, dass jemand diese Buchstaben geschrieben hat - also muss ich diesem jemand wohl oder übel glauben.

Und das will ich eben nicht - muss ich das??

Miniaturstatistken auf Basis des eigenen Bekanntenkreises sind da [....] aufgrund der kleinen Stichprobe höchgradig zufällig.

Wenn man an Zufall glaubt, nicht wenn man an Schicksal glaubt  :bigwink:
Ich glaube, ich sagte schon, dass jeder tun soll/muss, was er will und woran er glaubt?
Solange wir uns nicht einig sind, was und wo die Wahrheit ist, darf niemand dem anderen seine Wahrheit aufnötigen - ich will das im übrigen auch wirklich nicht!

Der Risikoforscher Prof. Renn (wenn ich mich recht entsinne) hat mal festgestellt ,dass Menschen Risiken total unterschiedlich bewerten - je nachdem ob sie selbst glauben den Verlauf beeinflußen zu können oder nicht.

hach, lustig - ich fühle mich absolut nicht deshalb sicher, weil ich denke, dass ich in dem Moment irgendwas tun kann, um dort "sicher" zu sein.
Ich fühle mich sicher, weil ich weiß, dass alles, was mir passieren sollte, passiert, weil es passiert.
Vielleicht bin ich fatalistisch??

Auch eine Art von Entscheidung. Man entscheidet sich erst und ignoriert hinterher dann Statistiken die nicht zur eigenen Entscheidung passen.

??? nein, so war es nicht!
Ich hab nur die links bzw. Bücher nicht mehr und ehrlich gesagt, interessiert es mich auch nicht sooo toll, dass ich jetzt stundenlang danach suchen möchte.
Wenn du wirklich willst, findest du solche Studien!  :smile:

(und darfst sie auch zerreißen, aber da hab ich dann nichts mehr mit zu tun).

Ich brauche keine Statistiken, um meine Entscheidung zu fällen - uyuyuyu, bin ich ein gefährlicher Mensch!  :hypocrite:

Das allerdings diese "Entwicklungsschübe"  in der Anthroposophie eine vollkommen andere Bedeutung haben als das was Lieschen Müller sich unter einem Entwicklungschub bei einem Kind vorstellt wird nicht verraten.

Welche Mutter würde wohl auch nicht die Stirn runzeln, wenn ihr der Arzt erzählen würde, dass ihr Kind deswegen die Masern hat weil es in einem "früherem" Leben "zu viel gegrübelt" hat und es die Masern im jetzigen Leben braucht um sein Karma davon zu befreien?

höh? also woher hast du denn das? hat mir niemals ein anthroposophischer Arzt erzählt!!
ich bin nicht Lieschen Müller und verstehe wohl auch manchmal unter "Entwicklungsschub" etwas anderes als manch anderer, aber sowas hab ich noch nie gehört - sorry, ich glaube dir das nicht.
Masern sind wohl eine Krankheit, die viel aufweicht und die Menschen - wie sagt man - liebevoller, weicher, aufnahmefähiger macht und zugleich aber ihr Inneres stärkt.
Aber so einfach "im vorigen Leben war das und deshalb wirst du jetzt krank" geht es halt doch nicht  :dizzy:

nicht jedes Unglück, das einem zustößt, hat seinen wahren Grund in der Vegangenheit - manches hat seinen wahren Grund in der Zukunft...
Aber ich glaube ich rede zuviel und klick mich aus dem Thema raus.

Nur soviel: was du da behauptest, ist nicht die anthroposophische "Erklärung" für Masern.

Wir wissen aber...

Wer sind "wir"??
"ich und du"? nein, oder?  :bigwink:

Mit den heutigen Methoden kann kein Arzt sicher sagen dass der Krebs vollständig weg ist [...]
Eine Chemotherapie als prohylaktische Massnahme gegen eine zukünftige Krebserkrankungen bei einem Menschen bei dem der Krebs tatsächlich weg wäre (wenn man das denn tatsächlich sicher feststellen könnte) ist medizinischer Unsinn....

Oooch ist das kompliziert - es war ja kein Tumor, die Ärzte haben das so gesagt, was weiß ich, warum sie das gesagt haben - ??
wahrscheinlich eben deshalb, weil sie sich gar nicht sicher waren, dass der Krebs weg war, wollten sie noch eine Behandlung machen. Schade, dass Ärzte mit den Patienten oft so undeutlich - unverstädnlich - kurz angebunden - reden.....
Dass meine Freundin aber an der Behandlung gestorben ist, das haben alle Ärzte zugegeben (ihr Immunsystem hat die letzte Chemo nicht verkraftet).
Es war also nicht der Krebs, der sie getötet hat - obwohl indirekt schon, ohne Krebs hätte sie ja keine Chemo bekommen.

Wenns nicht zuviel verlangt ist: hast du da einen link zu einer Studie an der Du mitgearbeitet hast und  einen kleinen Hinweis, warum du sie nicht glaubst?

tut mir leid, das darf ich nicht. Es wird sehr viel manipuliert, ich hoffe, damit verrate ich kein Betriebsgeheimnis.
Du sollst mir das auch gar nicht glauben - wie könntest du, so ganz ohne Beweise?
Aber meine Entscheidung, Studien nicht einfach so zu glauben, bestärkt es.

Ich glaube, ich habe zuviel verraten - sorry, wer mir nicht glauben will, der soll es nicht!

Studien und links dazu findest du übrigens auch hier im Forum jede Menge - und es bleibt auch da dir überlassen, ob du sie glaubst oder nicht.....

Nur eines bitte: wenn ein Mensch nach einer Impfung erkrankt, dann braucht er jede mögliche Unterstützung - medizinisch, finanziell und moralisch.
Es ist sehr traurig, wenn solcherart Betroffene dann auch noch um ihre Rechte kämpfen müssen - egal jetzt, wie die Beweislange aussieht!!

Gäbe es mehr echte Unterstützung für die Opfer von Impfungen, gäbe es mehr Transparenz - hm???
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 10. Mai 2015, 19:52:56
Ich täte gerne die Zahlen sehen - aber ich seh nur Buchstaben, die von den Zahlen erzählen. und ich weiß, dass jemand diese Buchstaben geschrieben hat - also muss ich diesem jemand wohl oder übel glauben.

Und das will ich eben nicht - muss ich das??
Da man im Leben schon aus rein zeitlichen Gründen nicht alles selbst überprüfen kann (mal davon abgesehen das die Zeit von Universalgenies die so etwas konnten schon lange vorbei ist) wird man nicht umhinkommen vieles glauben zu müssen.
Ich habe selbst z.B. von Chemie wenig Ahnung - aber wenn Chemiker behaupten, es gäbe verschiedene Arten von Atomen in Form chemischer Elemente dann glaube ich ihnen das  - wel ich weiß dass man z.B. Computerchips auf Basis dieser Behauptungen produziert und ich täglich erlebe, dass die tatsächlich funktionieren.
Hätten die Chemiker gelogen dann wäre es wohl ein unglaublicher Zufall wenn Computerchips die auf Basis der von Chemiker behaupteten Atomeigenschaften konstruiert wurden trotzdem funktionieren würden.
Von daher ist es für mich weitaus plausibler den Chemikern zu glauben als Atomleugnern...

Impfungen gibt es schon in größerem Umfang seit über 100 Jahren - und praktisch alle Länder dieser Welt die auch nur über ein ansatzweise funktionierendes Gesundheitssystem verfügen empfehlen sehr ähnliche Impfungen (Masern, Polio. Mumps usw.)
Erstaunlicherweise nicht nur kaptialistische Ländern - sondern auch sozialistische oder kommunistische Länder und was es da sonst noch so alles gibt.

Nun kann ich mich fragen was plausibler ist,

das all diese Länder Impfungen empfehlen weil sie der Auffassung sind dass diese nützlich sind

ODER ABER

das es eine Art Verschwörung gibt die dafür sorgt das Länder wie Kuba, Nordkorea, USA, China und Russland wider besseren Wissens oder zur Profitmaximierung von Glaxo Smith Kline und anderer Pharmakonzerne Impfungen empfehlen.



Wenn man an Zufall glaubt, nicht wenn man an Schicksal glaubt  :bigwink:
Ich glaube, ich sagte schon, dass jeder tun soll/muss, was er will und woran er glaubt?
Solange wir uns nicht einig sind, was und wo die Wahrheit ist, darf niemand dem anderen seine Wahrheit aufnötigen - ich will das im übrigen auch wirklich nicht!

Solange mit seinem Glauben und Tun nicht andere Menschen gefährdet oder schädigt schon.
In Bad Salzuflen sind zwei Kinder gestorben weil sie sich als Babies in der Praxis eines Arztes bei einem ungeimpften Jungen mit Masern angesteckt haben....

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/lage-14-jaehriger-an-spaetfolgen-von-masern-gestorben-a-905585.html


Ich fühle mich sicher, weil ich weiß, dass alles, was mir passieren sollte, passiert, weil es passiert.
Vielleicht bin ich fatalistisch??

Die Methode hat immerhin auch den Vorteil, dass man beim  Überqueren der Strasse auch nicht mehr schauen muss ob ein Auto kommt.
Denn wenn man vom Auto überfahren wird dann passiert das eben weil es passieren sollte.



Ich brauche keine Statistiken, um meine Entscheidung zu fällen - uyuyuyu, bin ich ein gefährlicher Mensch!  :hypocrite:

Kleinkinder brauchen auch keine Statistiken um Entscheidungen zu treffen.
Um aber gute Entscheidungen bei komplexen Fragestellungen zu treffen sind sie trotzdem oft sehr hilfreich.


höh? also woher hast du denn das? hat mir niemals ein anthroposophischer Arzt erzählt!!
ich bin nicht Lieschen Müller und verstehe wohl auch manchmal unter "Entwicklungsschub" etwas anderes als manch anderer, aber sowas hab ich noch nie gehört - sorry, ich glaube dir das nicht.

Natürlich erzählt das der anthroposophische Arzt nicht - die anthroposophische Medizin die sich der Begründer der Anthroposophie (Rudolf Steiner) ausgedacht hat ist dermassen abstrus dass man damit einen Großteil der Patienten verscheuchen würde.

Aber lassen wir den Meister selbst zu Wort kommen:

Zitat
„Nehmen wir an, im späteren Leben bekommt eine Persönlichkeit Masern, und wir suchen nach dem karmischen Zusammenhang dieses Falles. Wir finden dabei, daß dieser Masernfall aufgetreten ist als eine karmische Wirkung von solchen Vorgängen in einem vorangegangenen Leben, die wir etwa so beschreiben können: Die betreffende Individualität war in einem vorhergehenden Leben eine solche, die sich nicht gern um die äußere Welt bekümmert hat, sich nicht gerade im grob egoistischen Sinne, aber doch viel mit sich selber beschäftigt hat; eine Persönlichkeit also, die viel nachgeforscht hat, nachgedacht hat, aber nicht an den Tatsachen der äußeren Welt, sondern die im inneren Seelenleben geblieben ist. Sie finden auch heute sehr viele Menschen, welche glauben, daß sie durch In-sich-abgeschlossen-Sein, durch Grübeln und so weiter zur Lösung von Welträtseln kommen können. Bei der Persönlichkeit, die ich meine, handelte es sich darum, daß sie mit dem Leben so fertigzuwerden suchte, daß sie innerlich nachgrübelte, wie man sich in diesem oder jenem Falle verhalten soll. Die Schwäche der Seele, welche sich daraus ergeben hat im Verlaufe des Lebens, führte dazu, daß im Leben zwischen Tod und neuer Geburt Kräfte erzeugt wurden, welche den Organismus in verhältnismäßig später Lebenszeit noch einem Masernanfall aussetzten.

Jetzt können wir uns fragen: Wir haben auf der einen Seite den Masernanfall, der die physisch-karmische Wirkung ist eines früheren Lebens. Wie ist es denn aber nun mit dem Seelenzustand? Denn das frühere Leben gibt ja als karmische Wirkung auch einen gewissen Seelenzustand. Dieser Seelenzustand stellt sich so dar, daß die betreffende Persönlichkeit in dem Leben, wo sie auch den Masernanfall hatte, immer wieder und wieder Selbsttäuschungen unterworfen war. Da haben Sie also die Selbsttäuschungen anzusehen als die seelisch-karmische Folge dieses früheren Lebens und den Eintritt der Masern als die physischkarmische Folge jenes Lebens.

Nehmen wir nun an, dieser Persönlichkeit wäre es gelungen, bevor der Masernfall eintrat, etwas zu tun, um sich gründlich zu bessern, das heißt, um eine solche Stärke der Seele sich anzueignen, daß sie nicht mehr ausgesetzt wäre allen möglichen Selbsttäuschungen. Dann würde diese dadurch heranerzogene Seelenstärke dazu geführt haben, daß die Masernerkrankung hätte unterbleiben können, weil das, was im Organismus schon hervorgerufen war bei der Bildung dieser Organisation, seinen Ausgleich gefunden hätte durch die stärkeren Seelenkräfte, welche durch die Selbsterziehung herangezogen worden wären. Ich kann natürlich nicht ein halbes Jahr über diese Sachen reden; aber wenn Sie weit im Leben herumschauen und alle Einzelheiten, welche sich als Erfahrungen darbieten, von diesem hier gegebenen Ausgangspunkt aus betrachten würden, so würden Sie immer finden, daß das äußere Wissen voll bestätigen würde – bis in alle Einzelheiten -, was hier gesagt worden ist. Und was ich jetzt gesagt habe über eine Masernerkrankung, das kann zu Gesichtspunkten führen, die erklären, warum Masern gerade zu den gebräuchlichen Kinderkrankheiten gehören. Denn die Eigenschaften, die genannt worden sind, kommen in sehr vielen Leben vor. Insbesondere in gewissen Zeitperioden haben sie in vielen Leben grassiert. Und wenn dann eine solche Persönlichkeit ins Dasein tritt, wird sie so schnell wie möglich Korrektur üben wollen auf diesem Gebiet und in der Zeit zwischen der Geburt und dem gewöhnlichen Auftreten der Kinderkrankheiten, um organische Selbsterziehung zu üben, die Masern durchmachen; denn von einer seelischen Erziehung kann ja in der Regel in diesem Alter nicht die Rede sein.

Daraus sehen Sie, daß  wir wirklich davon sprechen können, daß die Krankheit in gewisser Beziehung wieder zurückverwandelt werden kann in einen geistigen Prozeß. Und das ist das ungeheuer Bedeutsame, daß wenn dieser Prozeß in die Seele als Lebensmaxime aufgenommen wird, er eine Anschauung erzeugt, die gesundend auf die Seele wirkt. In unserer Zeit braucht man sich nicht besonders zu wundern, daß man so wenig auf die Seelen wirken kann. Und wer die Zeit heute vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus durchschaut, der wird es begreifen, daß so viele Mediziner, so viele Ärzte Materialisten werden (…)“

Aus Rudolf Steiner, „Die Offenbarungen des Karma“, GA 120, FÜNFTER VORTRAG, Hamburg, 20. Mai 1910, S. 102ff




Masern sind wohl eine Krankheit, die viel aufweicht und die Menschen - wie sagt man - liebevoller, weicher, aufnahmefähiger macht und zugleich aber ihr Inneres stärkt.
Aber so einfach "im vorigen Leben war das und deshalb wirst du jetzt krank" geht es halt doch nicht  :dizzy:

Bei Rudi dem Versteinerten geht das schon mit den Ursachen im vorherigen Leben.....


Nur soviel: was du da behauptest, ist nicht die anthroposophische "Erklärung" für Masern.

Na dann lies mal  oben, was Rudi Steiner zu Masern geschrieben hat.


Es war also nicht der Krebs, der sie getötet hat - obwohl indirekt schon, ohne Krebs hätte sie ja keine Chemo bekommen.

Ohne Krebs hätte sie eine (wenn auch dann sinnlose) Chemotherapie wohl auch überstanden.
Es ist bei schweren Erkrankungen die unbehandelt oft tödlich verlaufen gar nicht so einfach zu sagen, ob nun die Krankheit, die mangelnde Wirkung der Behandlung oder die zu großen unerwünschten Nebenwirkungen der Behandlung nun zum Tode geführt haben.

Was man aber relativ gut beurteilen kann ist wie lange Patienten mit bestimmten Krebserkranken bei bestimmten Therapieansätzen noch durchschnittlich leben.


tut mir leid, das darf ich nicht. Es wird sehr viel manipuliert, ich hoffe, damit verrate ich kein Betriebsgeheimnis.
Du sollst mir das auch gar nicht glauben - wie könntest du, so ganz ohne Beweise?

Ehrlich gesagt habe ich auch nicht damit gerechnet, dass Du eine konkrete Studien nennen kannst.

Allerdings finde ich die Begründungen dafür, dass zuvor erwähnte Studien dann auch Nachfrage nicht konkret genannt werden können immer "interessant".

Bei Dir liegt es also daran, dass es eine Art "Geheimstudie" war - das hatte ich noch nicht in meiner Sammlung

Allerdings frage ich mich wozu man so eine Gehemstudie eigentlich manipulieren sol - wenn sie doch eh kein Aussenstehender zu Gesicht bekommt.

Nur eines bitte: wenn ein Mensch nach einer Impfung erkrankt, dann braucht er jede mögliche Unterstützung - medizinisch, finanziell und moralisch.

Alle geimpften Menschen werden nach einer Impfung erkranken wenn sie nicht gerade tödlich verunglücken -
und alle geimpften Menschen werden nach ihrer letzten Impfung sterben.

Es ist sehr traurig, wenn solcherart Betroffene dann auch noch um ihre Rechte kämpfen müssen - egal jetzt, wie die Beweislange aussieht!!

Nur ist eben nicht jeder der NACH einer Impfung erkrankt ein von einem Impfschaden Betroffener.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: yanna am 10. Mai 2015, 20:31:38
Ehrlich gesagt habe ich auch nicht damit gerechnet, dass Du eine konkrete Studien nennen kannst.

na Gott sei Dank hast du eh nicht damit gerechnet....

lies dich mal durchs Forum!

ich mach Pause, es stimmt schon - kann zum eigentlichen Thema kaum was beitragen - Impfschäden ....

tut mir leid
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 11. Mai 2015, 09:04:49
@nachgedacht und all die anderen die sich hier so tummeln

ihr wollt nicht wirklich diskutieren, ihr zerreibt die einzelnen Beiträge.
Das ist sooooooooooooooooo langatmig zu lesen, ist es das was ihr wollt?
Nebenschauplätze schaffen und die Diskussion ständig in eine andere Richtung lenken..............

Bitte nicht darauf antworten, ist eine Rhetorische Frage!!!

 :give_heart:Schade Yanna das du so aussteigen musst. Vielleicht liest du ja still mit.  :hug: Wünsch dir alles gute. Bist für dich auf dem richtigen Weg, Alles andere muss jeder selbst mit sich ausmachen.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: ellis am 11. Mai 2015, 09:56:11
Ich habe es schon in einem anderen Beitrag eingefügt, aber auch hier nochmal:

http://www.freie-ansichten.com/vorsicht-bezahlte-internet-freunde-manipulieren-die-meinungen-auf-facebook/

https://www.youtube.com/watch?v=etVxUaT1cLs



VG
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 11. Mai 2015, 11:04:40
ihr wollt nicht wirklich diskutieren, ihr zerreibt die einzelnen Beiträge.

Ich gehe andere Beiträge Punkt für Punkt durch und kommentiere, wenn ich da (aus meiner Sicht) Unstimmigkeiten, unbelegte Behauptungen oder unzulässige Schlußfolgerungen finde.

Das ist sooooooooooooooooo langatmig zu lesen,

Dann lass es...

ist es das was ihr wollt?
Das die Thematik vielleicht nicht für jeden so spannend ist wie ein Krimi liegt in der Natur der Sache und ist nicht gewollt. Medizinische Studien sind (zumindest für Laien) auch nicht gerade spannend - aber trotzdem wichtig wenn man sich ernsthaft mit der Materie beschäftigen möchte.
Und von einem Kritiker (also auch einem Impfkritiker) erwarte ich eigentlich schon, dass er sich einigermassen ernsthaft mit der Materie beschäftigt.
Die Realität sieht allerdings bei geschätzt 95% aller "Impfkritiker" anders aus....

Nebenschauplätze schaffen und die Diskussion ständig in eine andere Richtung lenken..............

Wenn Du mit Nebenkriegsschauplätzen die Homöopathie und Anthroposophische "Medizin" meinst dann schau Dir mal wie hoch der Prozentsatz der Homöopathen und Anthroposophen im Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V" ist dann wirst Du feststellen dass der deutlich über 90% liegt.

Da kann man wohl ja mal einen Zusammenhang zwischen diesen Lehren und der Ablehnung von Impfungen vermuten und mal ein bisschen hinterfragen, was z.B. die Anthroposophie eigentlich gegen die Masernimpfung hat - gerade weil das eben alles andere als allgemein bekannt ist.

Wenn Du damit ein Problem hast: Augen zu und einfach nicht lesen....

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 11. Mai 2015, 11:33:23
Ich habe es schon in einem anderen Beitrag eingefügt, aber auch hier nochmal:

http://www.freie-ansichten.com/vorsicht-bezahlte-internet-freunde-manipulieren-die-meinungen-auf-facebook/

https://www.youtube.com/watch?v=etVxUaT1cLs



VG

 :super:
Danke
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 11. Mai 2015, 11:42:41
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
Johann Wolfgang von Goethe, *1749 †1832

 :scared:
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Klausi am 11. Mai 2015, 13:41:19
Ich habe es schon in einem anderen Beitrag eingefügt, aber auch hier nochmal:

http://www.freie-ansichten.com/vorsicht-bezahlte-internet-freunde-manipulieren-die-meinungen-auf-facebook/

https://www.youtube.com/watch?v=etVxUaT1cLs



VG

Hallo Ellis,

vielen Dank für deine Links. Besonders der erste charakterisiert ja unsere Impftrolle hier im Forum und anderswo besonders gut und ich musste dabei schon schmunzeln, weil es die Beiträge unserer Impftrolle hier so treffend beschreibt, nach welchen einzelnen Taktiken die vorgehen und ihre Beiträge verfassen. Deswegen klingen die Beiträge der Impftrolle ja auch alle so gleich. Hat man einen gelesen, hat man alle gelesen. Auf der anderen Seite tun mir die Impftrolle auch ein klein wenig Leid. Sie müssen ja ihre Beiträge nach den 17 Taktikregeln in einer sehr eng abgegrenzten Form verfassen, die keinen eigenen Spielraum zulässt und wo er auch seine eigene Meinung zum Impfen nicht kundtun darf und sie verleugnen muss. Das ist für die Persönlichkeit sicher auch nicht angenehm. Aber zu viel Mitleid möchte ich mit den Impftrollen dann auch wieder nicht haben, weil die haben sich den Job selber ausgesucht und dann müssen die damit auch leben und es selber ausbaden.
Wie geht man jetzt mit diesen Impftrollen um? Diskutieren macht ja keinen Sinn, weil man ja nicht mit einem Menschen diskutiert, sondern mit Diskussionstaktiken. Ich denke man muss es mit Humor nehmen, aber nicht wirklich ernst nehmen oder gar drauf eingehen, was ein Impftroll von sich gibt, weil etwas Substanzielles hat er ja nicht zu sagen.

Grüsse
Klausi

 

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 11. Mai 2015, 20:55:27
Auf der anderen Seite tun mir die Impftrolle auch ein klein wenig Leid. Sie müssen ja ihre Beiträge nach den 17 Taktikregeln in einer sehr eng abgegrenzten Form verfassen, die keinen eigenen Spielraum zulässt

Taktikregel #7
"Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert."

hat mich gerade an etwas erinnert - nämlich das hier:


... Da meldet sich einer neu an und fängt mantraartig die Dinge vorzubeten, die wir hier schon längst durchgekaut haben. Schmeißt alte Kamellen in die Runde, die Impfungen haben die Krankheit ausgerottet, die andere diese und wenn wir endlich alle gegen Masern impfen, dann wird auch diese ausgerottet werden. Es nervt einfach nur. ...

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 11. Mai 2015, 21:40:04
Yeah, "Nachgedacht" hat ein Tooooor geschossen. Jetzt müsst ihr euch aber anstrengen!
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 11. Mai 2015, 22:25:03
Nachgedacht: Du bist aufgeflogen, gib endlich auf. Deine Show hier wird einfach nur peinlich.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 11. Mai 2015, 22:40:40
Und ich dachte timmerich wäre aufgeflogen - weil er die Taktikregel #7 verwendet....
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 11. Mai 2015, 23:03:30
ich liege fast unterm Tisch vor Lachen, Nachgedacht! Guter Witz! Jeder, der Deine Texte liest, weiß mit was er es hier zu tun hat. Daher schalte ich mich an dieser Stelle bei Deinen Texten ab.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 13. Mai 2015, 21:15:32
bitte zumindest in meinem Fall, stelle "Erinnerung" nicht unter Anführungszeichen!
@komplett kostenlose Voruntersuchungen bei Schwangerschaften,

gibt es die etwa nicht?


Hallo Yanna,

erstens nein, es werden nicht alle Vorsorgeuntersuchungen bezahlt in der Schwangerschaft (die sogenannte Feindiagnostik nur nach Überweisung, da Frauenärzte aber ohne ausreichende Erfahrung eher was übersehen, finde ich das eine wichtige Untersuchung) und nicht einmal Folsäure - weder davor noch während der Schwangerschaft - wobei das, genau wie die Homöopathie, natürlich von Kasse zu Kasse unterschiedlich ist
zum Thema der Anführungszeichen - das bezog sich nicht auf deine Aufrichtigkeit, sondern auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Verlässlichkeit von Erinnerungen - und auch wenn Zeugen ein sehr schlagkräftiges Argument sind - es ist eines der unsichersten Indizien - das gilt natürlich hier auch für beide Seiten, nur man sollte die eigene Erinnerung nicht als etwas absolutes sehen

Und noch einmal, wenn man mit einer Erwartungshaltung heran geht, wie deiner, kannst du dich damit sogar umbringen - genannt der Nocebo Effekt vgl. dazu http://www.welt.de/gesundheit/article4951876/Eingebildet-krank-Die-dunkle-Seite-der-Placebos.html
und ich sage ja nicht, dass Schulmedizin immer hilft, kritiklos toll ist oder richtig angewendet wird - ich denke, ich habe ausreichend oft betont, dass ich dort auch Kritikpunkte habe, nur die Kritikpunkte an der Schulmedizin haben nichts mit den Kritikpunkten an der Homöopathie zu tun - ich habe letztens einen Beitrag gehört von einem Schulmediziner (Anästhesisten), der in Russland studiert hat von hier kommt und hier selber lehrt und der hat zum Beispiel einen Punkt gesagt, den ich richtig finde - Ärzte werden in Deutschland viel zu viel an technische Apparate gewöhnt, das wichtigste Instrument was ein Arzt hat, sind seine 5 Sinne - Ärzte sollten also eher versuchen Dinge mit den Augen und den Händen zu erfassen und zuzuhören und erst danach auf technische Hilfsmittel zurück greifen (damit verteufel ich jetzt keine technischen Hilfsmittel ) - das hat aber kein bisschen was damit zu tun, ob Homöopathie in der Form ihre Berechtigung hat - in meinen Augen hat sie das nicht

- ich kenne einige Fälle von Allergien in meinem Bekanntenkreis - und bei denen kamen die erstens nicht plötzlich und zweitens nicht nach Impfungen - also gibt es da wohl andere Ursachen - ganz bestimmt




Das ist sooooooooooooooooo langatmig zu lesen,

Dann lass es...

ist es das was ihr wollt?
Das die Thematik vielleicht nicht für jeden so spannend ist wie ein Krimi liegt in der Natur der Sache und ist nicht gewollt. Medizinische Studien sind (zumindest für Laien) auch nicht gerade spannend - aber trotzdem wichtig wenn man sich ernsthaft mit der Materie beschäftigen möchte.
Und von einem Kritiker (also auch einem Impfkritiker) erwarte ich eigentlich schon, dass er sich einigermassen ernsthaft mit der Materie beschäftigt.
Die Realität sieht allerdings bei geschätzt 95% aller "Impfkritiker" anders aus....

Nebenschauplätze schaffen und die Diskussion ständig in eine andere Richtung lenken..............

Wenn Du mit Nebenkriegsschauplätzen die Homöopathie und Anthroposophische "Medizin" meinst dann schau Dir mal wie hoch der Prozentsatz der Homöopathen und Anthroposophen im Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V" ist dann wirst Du feststellen dass der deutlich über 90% liegt.

Da kann man wohl ja mal einen Zusammenhang zwischen diesen Lehren und der Ablehnung von Impfungen vermuten und mal ein bisschen hinterfragen, was z.B. die Anthroposophie eigentlich gegen die Masernimpfung hat - gerade weil das eben alles andere als allgemein bekannt ist.

Wenn Du damit ein Problem hast: Augen zu und einfach nicht lesen....




Mein Respekt an der Stelle, da hat jemand wirklich Ausdauer. Allerdings wird hier keine sachliche Diskussion geführt, sondern ein Glaubenskrieg, weshalb ich den Testbrocken mit der Homöopathie eingeworfen habe, entsprechend sind da rationale Argumente nicht zielführend, deswegen reagieren Impfkritiker am giftigsten, wenn "die" Medien "Schreckensmeldungen" bringen, denn dann wird mit den gleichen Mitteln gearbeitet, die sie nehmen und dagegen kann man viel schwerer vorgehen, deswegen nutzen sie diese Mittel ja
wenn ich sagen, dass es Menschen gibt die Impfungen nicht vertragen und genau für die sollten sich gesunde Menschen impfen lassen, da bekomme ich gesagt, dass einem andere Kinder doch herzlich egal sind (was sehr erleuchtend war - es ist vielen Impfgegnern nämlich egal ob andere Kinder an Masern sterben, deswegen ist es auch egal, dass Impfen besser ist als nicht Impfen) und mir werden irgendwelche Dinge unterstellt, die keiner auch nur annähernd abschätzen kann - also das einzige was man hier tun kann ist, die  durch Schreckensmeldungen der Impfkritker Unentschlossenen und Verunsicherten Menschen beruhigen und zeigen, dass es keine wirklichen Gegenargumente gibt, sonst würde man sie ja lesen können und man kann zeigen wie die Gegenseite mit Beleidigungen anfängt, wenn sie keine Fortschritte sieht

Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 13. Mai 2015, 22:02:29
Stimmt, mit Homöopathie hat eine kritische Haltung gegenüber Impfungen nichts zu tun.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 13. Mai 2015, 23:48:32
Stimmt, mit Homöopathie hat eine kritische Haltung gegenüber Impfungen nichts zu tun.

Doch, da beide Gruppen eine sehr große Schnittmenge haben aufgrund des gemeinsamen ideologischen Ursprunges

Nebenbei ist es eigentlich allen hier klar, dass man wenn man das Prinzip von der molekularen Wirkung der Impfungen her grundsätzlich hinterfragt und argumentiert, man hätte dazu keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, man sämtliche wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Immunologie und damit zum Thema Autoimmunerkrankungen und Allergien hinterfragt und damit diese Krankheiten aus dieser Sicht folgend überhaupt nicht durch das Impfen entstehen können, da es sie ja gar nicht geben muss, wenn das Immunsystem überhaupt nicht erforscht wäre?
noch so was logisches, was in den Diskussionen nicht berücksichtigt wird und wo man nur eines haben kann - entweder weiß die Medizin einiges über das Immunsystem, dann weiß sie auch das bestimmte Symptome Autoimmunerkrankungen und Allergien sind oder die Medizin weiß nichts über die immunologischen Prozesse im Körper, dann ist die Existent dieser Krankheiten rein spekulativ und es wird schwer diese Symptome überhaupt zu kategorisieren


Grüße
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 14. Mai 2015, 04:58:51
Hallo,

@Nachgedacht habe gerade die Begründung gelesen, warum bei den Anthroposophen die Masern so wichtig sind - den Teil wusste ich noch nicht - danke - ich habe mich mit Anthroposophie nur beschäftigt im Zusammenhang mit den verschiedenen Bildungskonzepten, wegen MINTiKi, um mir eine Meinung darüber zu bilden und daraus Argumentationen abzuleiten für bestimmte Überzeugungen, die ich aus meinen Recherchen gezogen habe, solche zusammenfassenden Infos sind da natürlich sehr hilfreich, weil sie mir sehr viel Arbeit ersparen und mir die Zeit der Frustration über die Inhalte beim Zusammensuchen stark verkürzen - also vielen Dank

Zum Thema Chemotherapie, das sollte kein Diskussionsgegenstand werden, zumal ich an der Stelle niemanden davon überzeugen möchte diese Meinung zu übernehmen, deswegen behalte ich auch die Gründe für meine Einstellung dazu zurück - ich wollte damit nur verdeutlichen, dass ich mir über viele Dinge und öffentliche Meinungen - auch ohne konkrete Indikation bei mir persönlich - Gedanken mache und mir meine eigene Meinung bilde; Quasi sollte es helfen, meinen Standpunkt doch etwas wissenschaftlicher zu betrachten und Vorurteile ab zu bauen/ Die Möglichkeit eröffnen, dass man auch zu Zwischenformen bei einer Überzeugung kommen kann und nicht schwarz-weiß-Denken als Lebensphilosophie einsetzen muss und die Angriffe die daraus folgen, zeigen, dass dies einigen nicht passt, da es die Feindbilder nicht hilft zu unterstützen

der andere Schauplatz - Anthroposophie + Homöopathie: Wie wenig hier in dem Forum man über die Anthroposophie weiß, zeigt, dass es sehr wichtig ist, an dieser Stelle auf die Zusammenhänge zu Impfgegnern hinzuweisen, das zurückhalten dieser Zusammenhänge ist Manipulation und das Abstreiten entweder auch oder eben Uninformiertheit und Blindheit und da die öffentliche Information über die Anthroposophie sehr zurückhaltend ist, ist die Unterstellung Nachgedacht würde Lobbyarbeit betreiben wieder einmal mehr als lächerlich und zeigt, dass die Argumente ausgehen
und wenn ich Lobbyarbeit betreibe, ist es natürlich schade, dass ich dafür leider kein Geld bekomme und MINTiKi ebenso nicht, zumal das Projekt dringend welches braucht - sprich wenn sich an der Stelle jemand findet, der mir für die Vertretung meines wissenschaftlichen Standpunktes Geld anbieten möchte - immer her damit - dann würde ich damit gern promovieren und MINTiKi voranbringen - auch über Geld bei meiner Klage gegen das Programm des öffentlichen Rundfunkes für Kinder und Jugendliche freu ich mich auch
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 14. Mai 2015, 09:37:27
Homöopathie und Anthroposophie interessieren hier nicht. Dafür gibt es entsprechende Foren.

Wer impfgeschädigt ist und deshalb impfkritisch wurde, hat sich - wie man sich denken kann - impfen lassen. Und diese Impfung war dann - logischerweise - eine ganz normale (und keine homöopathische), und kein anthroposophisch angehauchter Arzt - auch logisch - hat erfolgreich von dieser Impfung abraten können.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: kunksmuhme am 14. Mai 2015, 22:51:34
Hallo mintiki,

 solche Diskussionen nicht ohne eine gewisse Emotionalität ab. Ich selbst habe eine ungeimpfte Tochter und glaube mir, ich wurde beschimpft seitens der Ärzteschaft... und werde in gewissen Situationen immer noch dafür... angemacht im Sinne von Du bist eine Bioterroristin... So what... meine Entscheidung und ich habe keine Angst... Denn mit Angst macht man ja bekanntlich Geld...in jeder Hinsicht...

Mal was ganz anderes... z.B. Die Masernepidemie in Berlin... es waren über tausend Menschen erkrankt... ein grosser Teil war geimpft... mit dem Genotyp A.. Ca. 197 bestätigte Fälle wurden typisiert mit dem Genoty D8.. und hast du vllcht eine Erklärung dafür? Kann es sein, dass dann Impfingen gar nicht wirken können, da es sich um verschiedene Typen handelt? Wo soll denn der Impfschutz entstehen? Auf unserer Erde gibt es zu jeder Klimazone immer andere Viren, auch gearde bei den Masernviren. Und nun zum HPV Impfstoff.... Warum enthält der Impfstoff nur die Viren von 2 Typen, wenn es doch  soweit ich weiss, 38 gibt? Und die meisten Viren sind von Grund aus Herpesviren, wovon 95% der Weltbevölkerung durchseucht sind... Es findet immer ein Austausch der Viren statt egal wann und wo.... Es überleben immer die stärkeren und vor allen Dingen, die, welche die besten hygienischen Voraussetzungen haben, also die Reichen..... Wir zählen dazu....Die Schulmedizin kann auch viel Gutes nämlich... operoeren und Schmerzen lindern, aber zuhören schon lange nicht mehr... den Menschen als Ganzes sehen auch nicht.... dazu gibt es zuviel Bürokratie und ist auch nicht gewünscht... Das ist unsere Zukunft... Denken abnehmen und Entscheidungen auch, dass es sich bequem leben lässt.... in Luxus auf Kosten der Natur und der Armen....

LG Kunksmuhme
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 14. Mai 2015, 23:59:22
Mal was ganz anderes... z.B. Die Masernepidemie in Berlin... es waren über tausend Menschen erkrankt... ein grosser Teil war geimpft...

86% der in Berlin an Masern Erkrankten waren NICHT geimpft.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: kunksmuhme am 15. Mai 2015, 08:10:07
hallo nachgedacht,

danke für deine Hinweise. Ich habe auch noch ein paar parat. Beigefügt der Link vom Ärzteblatt zur Impfaufklärung, was das jetzt mit Kinderschutz und Tierschutz zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/32595/Schutzimpfungen-Aufklaerungspflicht-im-Licht-der-neuen-Rechtsprechung.

Ja ich habe Angst vor Impfungen und habe zwei schwerste Impfschäden in der Familie, alles Pflegefälle... Du hast noch keine gesehen und anscheinend auch kein menschliches Leid erfahren oder gesehen.

Ausserdem ist Tetanus Sepsis, was durch Bakterien verursacht wird. Es gibt in den Krankenhäusern keine Schnelltests zu Sepsis, deswegen sterben auch viele daran. Das gleiche gilt für MRSA.

Es gab bisher viele Masernausbrüche wo viele Geimpfte erkrankten. Im Kern geht es hier um die Frage gibt es wirklich eine Herdenimmunität.... Wenn wie jetzt bei der letzten Epidemie doch nur 1% der Fälle typisiert wird, wie kann man da sich so in Sicherheit wiegen, dass dieses Prinzip funktioniert....Für mich sind das keine aussagenden Facts.

Also kann man auch keine Aussage dazu treffen, denn 99% sind nicht typisiert worden. Ich denke aus Kostengründen... wie immer.
Dazu noch ein interessanter Link für dich.

Das ist das wöchentliche Bulletin vom LaGeso und nicht von der allgemeinen Presse. Da stehen die Facts zu allen meldepflichtigen Erkrankungen drin. Lies das.... später kann man dann nochmals über die Facts reden...

https://www.berlin.de/imperia/md/content/lageso/gesundheit/infektionsschutz/wb/2015/berlin_ewb_2015_18_gesch.pdf?start&ts=1431339820&file=berlin_ewb_2015_18_gesch.pdf

Gruss, Kunksmuhme




 
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 17. Mai 2015, 20:06:42
Homöopathie und Anthroposophie interessieren hier nicht. Dafür gibt es entsprechende Foren.

Wer impfgeschädigt ist und deshalb impfkritisch wurde, hat sich - wie man sich denken kann - impfen lassen. Und diese Impfung war dann - logischerweise - eine ganz normale (und keine homöopathische), und kein anthroposophisch angehauchter Arzt - auch logisch - hat erfolgreich von dieser Impfung abraten können.

nur das ist ja der springende Punkt - es haben ja viele ihre Kinder oder sich gar nicht geimpft und sind impfkritisch, sprich sie sind es nicht aus der negativen Erfahrung heraus - kann man im Verlauf der Diskussion gern nachlesen und viele die mit einer sehr schlechten Haltung gegen Impfung sich doch versuchsweise impfen lassen und dann wundern, dass sie oder ihre Kinder doch tatsächlich die erwarteten Nebenwirkungen haben; außerdem liest man hier im Forum öfter typische anthroposophische Einstellungen zum Beispiel im Zusammenhang mit Masern
und da die Anthroposophen und die anthroposophischen Ärzte, diejenigen sind, die zum großen Teil öffentlich und organisiert gegen Impfungen werben und auftreten, sollte es jedem selbst überlassen sein, welches Gewicht dem ideologischen Hintergrund beigemessen werden sollte - daher gehört die Diskussion über diesen Bereich unbedingt hier in dieses Forum
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 17. Mai 2015, 20:26:02
Hast Du ein Problem damit, dass sich Ärzte gegen die Impfung organisieren?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Nachgedacht am 17. Mai 2015, 21:07:53
Ich habe dann ein Problem wenn Ärzte etwas empfehlen oder von etwas abraten und dafür andere Gründe als medizinische ausschlaggebend sind - aber das den Patienten verschwiegen wird.

Ich hätte durchaus ein Problem wenn ein Arzt einem Teenager von der Verwendung von Kondomen oder der Antibabypille ablehnt und das mit medizinischen Nebenwirkungen begründet obwohl er in Wahrheit Kondome und Antibabypille nur oder hauptsächlich deswegen ablehnt weil er streng gläubiger Katholik ist.

Ich hätte durchaus ein Problem wenn ein Arzt seinen Paitenten aus mediznischen Gründen von Impfung abrät obwohl der eigentlich Grund ist, dass er Scientologe und ist Scientology Impfungen aus ideologischen Gründen ablehnt

Warum sollte ich bei einem anthroposophischen Arzt dann kein Problem damit haben, wenn der Eltern erzählt das die Masern "regelrechte Entwicklungsschübe bei Kindern" auslösen die positiv zu werten sind und dabei verschweigt dass mit diesen "Entwicklungsschüben" in der Anthroposophie etwas ganz anderes gemeint ist als das was sich Eltern normalerweise darunter vorstellen.

Oder welche Eltern denken bei "Entwicklungsschüben" daran das ihr Kind in einem früheren Leben karmische Defizite hatte die nun im "jetzigen" Leben durch die Masernerkrankung beseitigt werden sollen?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 17. Mai 2015, 21:47:06
ich hatte eigentlich Mintiki gefragt, ob er sie es damit ein Problem hat, aber da Nachgedacht sofort drauf angesprungen ist, frage ich mich, ob es nicht doch ein und die selbe Person ist oder zumindest der selbe Kreis.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 17. Mai 2015, 22:00:11
Also mir rät ein Arzt immer medizinisch begründet zu oder ab. Komische Praxen scheint es zu geben, scientologische ... da geh ich nicht hin. Hoffentlich begegnet mir so einer nicht mal im Krankenhaus, da kann man ja nicht einfach weg.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 18. Mai 2015, 02:03:27
Hast Du ein Problem damit, dass sich Ärzte gegen die Impfung organisieren?

wenn es ohne Angabe der weltanschaulichen Gründen geschieht und die medizinischen Aspekte ungenau zur Manipulation eingesetzt werden bist du dafür? also wenn jemand z.B. vor den Gefahren der Bluttransfusion warnt, interessiert mich schon dessen Glaubenshintergrund - ebenso wenn mich ein Arzt berät zu Lebensverlängernden Maßnahmen - dann darf der gern etwas dagegen haben, wenn diese nicht eingesetzt werden und das auch gesittet äußern, aber er hat öffentlich dazu zu stehen, welchen weltanschaulichen Hintergrund er dazu hat - und nebenbei man darf in Deutschland Kindern viele Behandlungen nicht aus religösen Gründen verwehren - daher versteh ich, dass die Weltanschauung hinter der Ablehnung der Impfung möglichst nicht bekannt werden soll

@liesa ja aber wenn du nicht zu einem Scientologen gehen möchtest, musst du das auch erst einmal wissen und genauso sehe ich das bei Anthroposophen. Wenn jemand vor der erhöhten Bildung von Interleukinen nach einer Impfung warnt, dann stimmt das und es wäre eine "medizinische Erklärung", die suggeriert, dass ggf. dadurch angeblich das Allergie-/ Autoimmunerkrankungsrisiko erhöht werden könnte - nur wenn man weiß, was Interleukine sind und dass die logischerweise erhöht sein sollten, dann wird spätestens die Aussage unsinnig, dass richtige Masern besser sind , denn auch eine Maserninfektion erhöht die  Interleukinbildung (sogar stärker als die Masernimpfung)

Die meisten Fragen, die ich stelle, sind im Übrigen nicht rhetorischer Natur, daher frage ich mich, warum darauf nicht geantwortet wird -

Es überleben immer die stärkeren und vor allen Dingen, die, welche die besten hygienischen Voraussetzungen haben, also die Reichen..... Wir zählen dazu
kannst du das genauer ausführen?
Wer überlebt was? Was heißt überleben? Was ist hygienisch und was sind entsprechend beste hygienische Voraussetzungen? Wer und was sind die Reichen? Wer ist "wir" und warum gehört das "wir" wozu?
also die Fragen sind ernst gemeint

ich hatte eigentlich Mintiki gefragt, ob er sie es damit ein Problem hat, aber da Nachgedacht sofort drauf angesprungen ist, frage ich mich, ob es nicht doch ein und die selbe Person ist oder zumindest der selbe Kreis.

eigentlich wollte ich schon aufhören hier noch irgendwas zu diskutieren, andererseits finde ich es wichtig zu antworten ... daher an dieser Stelle die wie vielte fachfremde Vermutung ist das jetzt schon über mich, die mich in irgendeiner Weise unglaubwürdig machen soll? - wir hatten mein Alter, wir hatten hypothetische psychische Störungen, wir hatten meine Affinität zu Schafshinterteilen, nun die Unterstellung zu verschiedenen  Sockenpuppenaccounts,  Bezahlung durch Firmen (wie gesagt ich freue mich nach wie vor, wenn MINTiKi finanz. Hilfe bekommt, meine Promotion bezahlt wird, finanz. Mittel wegen der Klage für ein unschädliches Kinder- und Jugendfernsehprogramm), mein Verhalten an Verkehrsampeln -  mir fehlen noch welche ... was folgt als nächstes - Haarfarbe? Augenfarbe? Körpergröße? Essgewohnheiten? Sternzeichen? Zahl der Pflanzen, Bücher und Löffel in meinem Haushalt? (die Fragen in diesem letzten Absatz sind allesamt rhetorische Fragen)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 18. Mai 2015, 08:56:59
ich kenne keinen einzigen Arzt, der aufgrund seiner Weltanschauung von irgend etwas abrät. Wohl aber Ärzte, die aufgrund ihrer Beobachtungen und Rückschlüsse zwischen Impfzeitpunkt und Auftritt der Erkrankung einen Zusammenhang sehen und sich dieser Tatsache nicht wie viele andere verschließen, sondern auf Nachfragen von Patienten diese Fakten auch berichten. Ich kenne keinen Arzt, der eine freiwillige Leistung für Patienten bestimmt und gegen ihren Willen nicht durchführt. Wäre auch ein Knaller, schließlich sind wir nicht entmündigt.
Hingegen empfinde ich den erpresserischen Druck, der auf junge Eltern seitens der impffreudigen Kinderärzte ausgeübt wird, einen Skandal. Ich habe noch nicht erlebt, dass in diesen Praxen eine echte Impfaufklärung statt findet, ich habe in dem Gespräch damals nichts von den Impfschäden gehört nur ein am Rande gerade zu ins lächerliche abgetaner Hinweis einer kleinen Rötung oder mal etwas Fieber, wofür ich sofort auch ein Rezept für Fieberzäpfchen mitbekam. Was dann folgte, war kein Spaß mehr für uns. Mit Schäden durch die Impfung wird der Betroffene / seine Eltern dann übrigens fein allein gelassen. Weder Hilfe, Unterstützung ja noch nicht mal das Gefühl mit den Sorgen ernst genommen zu werden und der Pflicht der Meldung nach einer Impfreaktion wurde getätigt. Und wenn man so etwas selbst erlebt, dann hört man auf so blauäugig zu sein und der Masse hinter her zu rennen und zu tun, was "alle" tun.
Und das letzte was man dann gebrauchen kann, sind Leute, die das Leid verharmlosen, abwinken und weiter mantra-artig die Mainstream-Meinung runter beten. Es muß leicht sein über die Opfer der Impfungen zu spotten, wenns einen selbst nicht getroffen hat.
Mehr will ich dazu nicht sagen. 
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 18. Mai 2015, 09:50:09
Mit Schäden durch die Impfung wird der Betroffene / seine Eltern dann übrigens fein allein gelassen. Weder Hilfe, Unterstützung ja noch nicht mal das Gefühl mit den Sorgen ernst genommen zu werden und der Pflicht der Meldung nach einer Impfreaktion wurde getätigt.

Völlig richtig, ich erinnere an meine FSME Impfung, die mein Leben einschneidend bis zum heutigen Tage drastisch verändert hat. Die Impfärztin hat gar nichts unternommen, weder die Meldung an das PEI noch an den Impfmittelhersteller. Erst auf der Durchgangsreise von Arzt zu Arzt hat dies dann die Augenärztin übernommen, nach dem auch der Beweis durch eine Uni-Klinik geführt wurde.
Sie hat viele Jahre hinweg einfach weggeschaut. Mich wundert es gar nicht, dass es so wenig gemeldete Impfschäden gibt, wenn die Ärzte genau so reagieren, wie es bei mir war. Keiner will so einen Fall in seiner Praxis haben. Negativ publicity braucht keiner. Daher ist in Bezug zur Impfung immer alles grün, alles heile Welt. Alle andere Krankheiten, die im Verlauf auftreten sind alles andere, nur keine Impfschäden, die gibt es einfach nicht. So kann ich mir die Welt auch schön reden.....
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: philadelphia am 18. Mai 2015, 20:53:52
Ich lese hier schon einige Zeit mit, aber die überlangen Beiträge "überspringe" ich. Mir genügt meine traurige Erfahrung mit der Grippe- bzw. Tetanusimpfung meiner Mutter. Wenn ich mich auch wiederhole: Unsere Mutter ist ca. 5 bzw. 6 Wochen nach der Grippe- und dann eine Woche später verabreichten Tetanusimpfung verstorben. Unsere Mutter ist jeweils ca. 1 Woche nach den Grippeimpfungen der letzten beiden Jahre infolge Kreislaufbeschwerden gestürzt, jeweils war eine Krankenhauseinweisung erforderlich. Und weil sie sich beim Sturz nach der letzten Grippeimpfung eine offene Verletzung zugezogen hat, hat man ihr im Krankenhaus trotz der Kreislaufbeschwerden gleich noch die übliche Tetanusimpfung verpasst ohne Rücksicht darauf, dass die letzte Tetanusimpfung noch keine 10 Jahre zurück lang. Und die dann neu aufgetretenen Beschwerden hat man lediglich mit weiteren Tabletten, Spritzen, Infusionen usw. bekämpft und dann war schnell ausgekämpft. Und die wegen Osteoporose verordneten Bisphosphonate hat man auch ohne Beachtung der Einnahmevorschriften und trotz der Schluckbeschwerden weiter verabreicht und sogar zusammen gleichzeitig mit einer Reihe weiterer Medis. gegeben. 
Nachdem ich mir die den Ärzten und m.E. auch dem Fachpersonal bekannte Fachinformation besorgt habe, habe ich festgestellt, dass die Ärzte (Hausarzt, Chefarzt, Oberarzt usw.) von allen zu beachtenden Vorschriften nix, aber überhaupt nix gewusst haben, denn hätten sie diese gewusst und trotzdem so gehandelt wie geschehen, dann hätten sie dies ja vorsätzlich gemacht.
Eine Meldung an das PEI erfolgte  von keinem Arzt.
Ich bin medizinisch nicht geschult, aber meine Erfahrungen genügen mir.  :spritze:
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 21. Mai 2015, 12:48:49
Das hier halte ich für höchst fahrlässig: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/886394/kinder-impfen-erkaeltung.html

Warum mutet man das einem Kind (oder auch Erwachsenen) zu? Klopfen die Viren, gegen die man impft, täglich an die Tür, so dass es auf ein, zwei Wochen Aufschub wirklich ankäme?  :zorn:

Wenn man den Masern "anhängt", dass sie das Immunsystem eine Zeitlang beeinträchtigen - früher: sechs Wochen, jetzt aufgeplustert auf "langfristig" -, dann müsste man ohnehin erwähnen, dass aus jeder Erkältung "mehr" werden kann (Bronchitis/ Lungenentzündung zum Beispiel). NIEMALS würde ich daher eine Impfung draufgeben.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 21. Mai 2015, 13:33:29
Liesa, da fällt mir nur Einstein ein: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Aber man sieht, der Druck auf die Ärzte und auf die Öffentlichkeit wird erhöht, kein Versuch wird ausgelassen den Hebel anzusetzen.....
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 22. Mai 2015, 19:06:12
ich kenne keinen einzigen Arzt, der aufgrund seiner Weltanschauung von irgend etwas abrät.

Komisch, dann werden vergewaltigte Frauen an katholischen Krankenhäusern für die Pille danach abgewiesen weil?

Ich bin medizinisch nicht geschult, aber meine Erfahrungen genügen mir.  :spritze:

was kann den das Prinzip des Impfens dafür, wenn Leute es falsch einsetzen - ich kenne auch jede Menge Fälle von medizinischen Fehlern - da sind aber nicht die Techniken dran schuld sondern die Menschen, die es anwenden und wenn man weiß, dass Menschen, die 24 h am Stück wach sind, reagieren wie 1,0 Promille Alkohol im Blut - was den Stress und den dauerhaften Schlafentzug der Ärzte in den Krankenhäusern da bedeutet, brauch ich nicht ausführen. Zum Thema Ärztefehler hatte ich auch weiter vorn etwas bezgl. des Versicherungsschutzen geschrieben
und sämtliche Fragen der Entschädigung (und so weiter) bei Problemen kann man gern versuchen zu verändern - bin ich sofort dafür, dass sich da einiges ändert- ist nebenbei sehr viel interessanter bei Problemen mit Heilen (zB Homöopathen), da gibt es nämlich nicht einmal eine theoretische rechtliche handhabe. Nur fachliche medizinische Fragen haben nichts zu tun mit den rechtlichen Problemen

Und das letzte was man dann gebrauchen kann, sind Leute, die das Leid verharmlosen, abwinken und weiter mantra-artig die Mainstream-Meinung runter beten. Es muß leicht sein über die Opfer der Impfungen zu spotten, wenns einen selbst nicht getroffen hat.
Mehr will ich dazu nicht sagen. 
wo habe ich denn über Betroffene gespottet und was genau wird denn mantra-artig wiederholt, da dieser Vorwurf ja wiederholt hier von dir geschrieben wird - bitte mit Zitaten

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 23. Mai 2015, 08:53:20
1. wurde die katholische Abweisung von allen Seiten kritisiert
2. hat eine - wie auch immer - ungewollte Schwangerschaft nichts mit Impfungen zu tun
3. kennt man das Verhältnis katholische Kirche - Schwangerschaftsabbruch (so traurig das ist, klar)
4. wäre es dann wohl genauso ideologisch, impfkritische Eltern aus der Praxis zu schmeißen


Und über Impfgeschädigte zu spotten, beginnt schon damit, dass man die Zahlen in den Keller redet und - ja, mantramäßig - herunterleiert, dass die Erkrankung nach Impfung auftrat, was ja nicht-unbedingt heißt durch Impfung, neinneinnein. Was wiederum bedeutet, dass völlig unwissenschaftlich der Zufall eingebaut wird. Woanders darf es genau den aber nicht geben.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 23. Mai 2015, 10:49:08
Liesa, jetzt bist Du mir zuvor gekommen, macht aber nix, da der Inhalt genau dem entspricht, wie ich es sehe.  :cheers:
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 29. Mai 2015, 00:26:07
1. wurde die katholische Abweisung von allen Seiten kritisiert
2. hat eine - wie auch immer - ungewollte Schwangerschaft nichts mit Impfungen zu tun

1. ja weil es öffentlich geworden ist und es ändert nichts an der Tatsache, dass es genauso wieder gemacht werden würde und  zu
2. dass die Weltanschauung eines Arztes nicht von seiner Behandlung zu trennen ist, wer andere Sachen behauptet, verschließt die Augen vor dem, was es bedeutet ein Mensch zu sein - also hat es sehr wohl etwas mit der Argumentation zu tun

immernoch keine Zitate, wo hier was mantra-artig heruntergeleiert wird - außer die Beiträge der Impfgegner da wurde jetzt mantra-artig 3 mal (timmerich 02.05.2015 um 17:53:20; Krümel: 18.05.2015 um 8:56:59 und Liesa am 23.05.2015 um 8:53:20 ) ohne Belege behauptet die Impfbeführworter würden mantra-artig bei gleichzeitig viel zu langen Texten ihre Argumente wiederholen (das mantra-artig und viel zu lang sich eigentlich widersprechen - geschenkt)
und Spott ist nicht, wenn man etwas bezweifelt - in unserem Land gilt die Unschuldsvermutung - das ist an manchen Stellen vielleicht hart und häufig übertrieben umgesetzt; aber in diesem Zusammenhang sehe ich es als voll gerechtfertigt und wenn man der Pharmaindustrie vorwirft unwissenschaftlich vorzugehen und dann im Vergleich zu deren Studien solche Arguemntationen führt, dann ist das Hohn - ohne dass ich jetzt Aussagen dazu treffen möchte, ob es berechtigte Kritikpunkte gibt an den Vorgehensweisen "der" Pharmaindustrie
und beleidigt reagieren, wenn man die Heilgegenvorschläge der Anthroposophen - wie die Homöopathie - wegen Unwissenschaftlichkeit angreift, weil die eindeutig meilenweit von einem guten wissenschaftlichen Standard entfernt liegen, das ist Hohn - oder andere mit Popos zu vergleichen würde ich als Hohn bezeichnen - wobei Schafe jetzt nichts dafür können, dass es dumme Menschen gibt ... daher finde ich solche Tiervergleiche eigentlich immer gemein, weil man ja versucht zu beleidigen

und seit wann ist Zufall unwissenschaftlich ? - Zufall ist ein wissenschaftlich sehr bedeutender Aspekt für Fehlerbetrachtungen und co ... deshalb gibt es einen ganzen Fachbereich in der Mathematik, der sich mit Stochastik beschäftigt und sowohl Teil des Abiturs als auch jedes Ingenieurstudiums ist
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 29. Mai 2015, 11:03:56
Mantramäßig ist beispielsweise das immer-wieder-Abdriften in die Homöopathie- und Anthroposophenschelte.

Impfgeschädigte bzw. Eltern mit impfgeschädigten Kindern wenden sich oft an Homöopathen, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt! Die Befunde sind oft rätselhaft, machen die Mediziner ratlos ...  weil "es" die Impfung ja nicht gewesen sein kann. Und weil man das eben von vornherein ausschließt, kann (will? Der Impfgedanke könnte ja Schaden nehmen!) man den Eltern nicht helfen. Den Betroffenen bleibt also nur, sich Alternativen zu suchen. Ich kenne einige, die zuvor überhaupt nichts von der Homöopathie hielten, nun aber, aus o. g. Gründen, bei einem Homöopathen gelandet sind. Es ist niederträchtig, das nun auch schon wieder runterzumachen.

Helft den Betroffenen und legt endlich die tatsächlichen Zahlen offen! Dann können wir meinetwegen gemeinsam über die Homöopathie meckern.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 31. Mai 2015, 03:01:28
na das ist ja aber in den anderen Diskussionen offensichtlich nicht so- außerdem hast du selbst in einer anderen Diskussionsrunde für Homöopathie geworben und ich persönlich finde halt diesen Zusammenhang sehr sehr wichtig für Ratsuchende

was anderes zum Thema Autoimmunerkrankungen - denkbare wäre demnach (nur meine Idee), dass z.B. wenn Abtreibung zu erhöhtem Mikrochimärismus führt und dieser zu mehr Autoimmunerkrankungen, dass ggf. auch Kaiserschnitte zu mehr Autoimmunerkrankungen führen könnten http://www.spektrum.de/news/wir-omamutterkind-mischwesen/1345475 - das ist nur eine Überlegung, für Menschen die hier herkommen und Wissenschaft interessant finden - also einfach nicht mit Gegenargumenten darauf eingehen, da bei Hypothesen das an dieser Stelle eh nichts bringt

nebenbei 2009 (war die neueste Zahl die ich gefunden habe) gibt es 11 anerkannte Impfschäden, die Zahl der Verkehrstoten jährlich betragen 3000 - 4000, die der Verkehrsunfälle mit Personenschaden rund 300.000
es ist also 300 mal wahrscheinlicher an einem Unfall zu sterben als einen Impfschaden zu bekommen und es ist 3 * 10^4 wahrscheinlicher einen Schaden im Verkehr zu bekommen als beim Impfen


Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Krümel am 31. Mai 2015, 08:53:03
und wie viele Fälle von Impfschadenverdacht gab es 2009, wo Angehörige ein Prozess eingeleitet haben, weil sie entweder von dem impfenden Arzt nicht gemeldet wurden oder generell mit der Verfahrenweise über die Anerkennung von Impfschäden nicht zufrieden waren?
Du hebst gern die offiziellen Zahlen hoch, dabei haben wir Dir hier alle schon sehr oft erklärt, dass es viele Impfschäden gibt, die einfach nicht gemeldet werden oder nicht anerkannt werden, obwohl die Lage eindeutig ist.
Es sieht so aus als müsse der Schaden erst passieren, bevor man die Augen öffnet. Und eines scheinst Du auch zu übersehen: Bevor ein Impfschaden passiert, wurde GEIMPFT! Das bedeutet, dass diese Personen nicht generell Impfgegner sind / waren!
Dein Missionieren hier in diesem Forum ist nicht nötig, denn hier sind überwiegend Menschen mit einem Impfschaden (selbst oder im Bekanntenkreis)

Du sprichst also mit einem Personenkreis, der durchs Impfen krank wurde und keine Hilfe von Schulmedizinern bekommt. Und für diese Menschen klingt Dein Mantra-Predigen nach den offiziellen Impfschäden einfach nur verletzend.



Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 31. Mai 2015, 10:24:27
Ich? Für Homöopathie geworben? Ja, ich habe mal gute Erfahrungen gemacht, vor allem bei meinem impfgeschädigten Kind. Ich bewerbe aber nichts, wie käme ich dazu? Mir ist es nämlich völlig egal, wodurch Menschen mit Beschwerden wieder gesund werden. Wurden sie - wie auch immer - gut beraten, ist es doch okay. Dann frage ich ganz bestimmt nicht, welche "Richtung" ihr Arzt vertritt.

ABER: ich schaue schon hin, wenn ein Mensch durch eine medizinische Maßnahme krank geworden ist. Ich spreche nicht über lebensgefährliche Situationen, klar, dass - wenn alles versucht werden muss - man mit heftigen Nebenwirkungen bis hin zum Tod zu rechnen hat. Eine Impfung wird aber i. a. bei gesunden Menschen vorgenommen, und die Risiken werden systematisch heruntergespielt. Das sieht man beispielsweise daran, dass Menschen, die schlechte bis übelste Erfahrungen mit einer Impfung gemacht haben und sich nun verständlicherweise zurückhalten, als bekloppte, mörderische Impfgegner beschimpft werden, mittlerweile sogar öffentlich in den Medien! Dass da etwas nicht stimmt, könnte der letzte Blödmann erkennen (wenn er es wollte). Denn es handelt sich hier doch genau im diejenigen Menschen, "die nicht geimpft werden können", wie es so gern und so oft zitiert wird. Es wird dabei aber nie von Impfschäden gesprochen, sondern man soll immer Krebs- und Transplantationspatienten u. ä. assoziieren. Denn Impfschäden gibt es ja nicht bzw. sooooo selten, dass man sie nicht erwähnen müsste. Nein, stimmt gar nicht, man soll sie nicht erwähnen! Damit der Impfgedanke immer positiv besetzt bleibt. "Schutz" - das klingt doch schön? Wenn man allerdings nicht nur nicht geschützt ist - manche lassen sich ja dann doch die Titer testen, und manche Ergebnisse sind, trotz genau eingehaltenem Impfplan, himmelschreiend -, sondern auch geschädigt: Was dann?

Genau das wollt ihr immer vom Tisch wischen: Wenn der Schutz keiner ist und zur Erkrankung oder Behinderung mutiert. Aber ach, dann sind die Eltern vielleicht doch irgendwie Schuld, der böse Zufall natürlich auch, und man muss sich opfern für die Herde usw. Nein danke!
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 31. Mai 2015, 10:32:13
Es sieht so aus als müsse der Schaden erst passieren, bevor man die Augen öffnet. Und eines scheinst Du auch zu übersehen: Bevor ein Impfschaden passiert, wurde GEIMPFT! Das bedeutet, dass diese Personen nicht generell Impfgegner sind / waren!
Dein Missionieren hier in diesem Forum ist nicht nötig, denn hier sind überwiegend Menschen mit einem Impfschaden (selbst oder im Bekanntenkreis)

Du sprichst also mit einem Personenkreis, der durchs Impfen krank wurde und keine Hilfe von Schulmedizinern bekommt. Und für diese Menschen klingt Dein Mantra-Predigen nach den offiziellen Impfschäden einfach nur verletzend.

Klasse geschrieben Krümel. Auch mein Impfschaden wurde nicht reguliert, sprich ich habe keine Entschädigung bekommen, obwohl der Beipack der FSME Impfung damals durch meinen Impfschaden erweitert wurde. Der Rechtstreit hätte sich viele Jahre (wenn nicht Jahrzehnte) hingezogen, die Anwalt- und Prozesskosten wären ins unermeßliche gelaufen. Ich konnte mir das damals nicht leisten, meine Anwältin damals hat mir signalisiert, dass dies sehr langwierig werden kann. Von daher gebe ich auch Null auf die Zahlen der Impfschäden, denn es wird nur ein sehr geringer Bruchteil gemeldet, das habe ich selbst erlebt und ich erinnere mich noch wie heute, wie mich meine Hausärztin/Impfärztin heruntergeputzt hat, weil sich an das PEI plötzlich Stellung nehmen musste.

Ich habe absolut kein Verständnis für MINTiKi, warum er/sie hier herummissionieren will und muss. Die Menschen, die sich hier treffen haben viel hinter sich und können es nicht mehr hören, dass Impfen doch so harmlos ist und gegen Krankheiten schützt. Die Kehrseite der Medallie wurde und wird einfach nicht beachtet. Für mich gibt es keinen einzigen vernünftigen Grund, weder mich, noch meine Kinder impfen zu lassen.

Hier nochmals ein Link ein, wie die "Wissenschaft" funktioniert und wie Studien "angepasst" werden:

http://de.sott.net/article/17531-Pharmakonzern-Merck-wegen-Betruges-angeklagt-Whistleblower-enthullen-die-gefalschten-Studien-zum-Mumps-Impfstoff (http://de.sott.net/article/17531-Pharmakonzern-Merck-wegen-Betruges-angeklagt-Whistleblower-enthullen-die-gefalschten-Studien-zum-Mumps-Impfstoff)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 01. Juni 2015, 00:36:01
rümel hatte geworben für Homöopathie ... da ist das "du" natürlich misszuverstehen in dem Zusammenhang

dabei haben wir Dir hier alle schon sehr oft erklärt, dass es viele Impfschäden gibt, die einfach nicht gemeldet werden oder nicht anerkannt werden, obwohl die Lage eindeutig ist.
Es sieht so aus als müsse der Schaden erst passieren, bevor man die Augen öffnet. [...] Und für diese Menschen klingt Dein Mantra-Predigen nach den offiziellen Impfschäden einfach nur verletzend.
mir wurde hier bisher überhaupt nichts erklärt, hier wurde nur dauernd irgendwas behauptet - was ja mein Problem ist in dieser "Diskussion" - ich habe ja die ganze Zeit auf Erklärungen gehofft

und hier wird überhaupt kein Opfer verhöhnt ... ich kenne genügend Fälle von med. Fehlbehandlungen und die Probleme die daraus folgen und das es da prinzipiell Handlungsbedarf gibt - nur ich kenne auch einige der wissenschaftlichen Aspekte - quasi die Gegenseite  - auf diese Argumentation wird ja aber nicht eingegangen ... passt das nicht zu der Untermauerung der des Feindbildes? oder passt es nicht in die ideologische Diskussion grundsätzliche Aspekte zu betrachten und das ganze wissenschaftlich zu tun - wurde darauf eingegangen unter welchem Druck Ärzte stehen - nein, wurden Gegenkonzepte vorgeschlagen für Produktion, Forschung und Co - nein?  Wurde sich insgesamt mit medizinischen Sachverhalten auseinandergesetzt - nein - es wird nur mantra-artig runtergeleiert, dass man ja Erfahrungen hat die immer wieder sehr vage beschrieben werden (nebenbei der einzige wo ich, wenn ich Arzt wäre, eingehen würde - ist der geschilderte Fall von philadelphia ) - wo ich auch denke, dass da ein ziemlicher Spießrutenlauf die Folge war - aber Fehlbehandlungen sind kein Impfproblem sondern ein grundlegender Fehler - wie gesagt der Versicherungsschutz entfällt, wenn der Arzt einen Fehler zugibt und einen anderen Arzt eines Fehlers zu beschuldigen ist auch nicht ohne - und ich weiß wovon ich spreche aus eigenen Fällen - das sind aber alles keine Probleme des Impfprinzips und die Probleme sind nicht gelöst, wenn man die komplette Bevölkerung missioniert hat nicht zu impfen
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 01. Juni 2015, 06:01:12
http://gaia-health.com/conventional-medicine/vaccines/mortality-rate-50-higher-vaccine-doses/ (http://gaia-health.com/conventional-medicine/vaccines/mortality-rate-50-higher-vaccine-doses/)

http://het.sagepub.com/content/31/10/1012.long (http://het.sagepub.com/content/31/10/1012.long)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 01. Juni 2015, 11:54:20
@MINTIKI

Warum züchtet ihr eigentlich immer das Missverständnis an, dass wir hier "missionieren", nicht zu impfen?

Du kannst rauf und runter impfen, zweifach, dreifach, sonstwas. Und das gilt für alle, die Impfen einfach-nur-gut finden. Mir ist es völlig schnuppe, was du machst und was andere machen.
Aber ICH will in Ruhe gelassen werden mit dem angeblich so sicheren und verträglichen Impf"schutz". Und ich will auch nicht gezwungen werden, mich oder meine Kinder weiterhin impfen zu lassen. Ein Desaster reicht - und wir hatten nur ein vergleichsweise kleineres. Nicht auszudenken, was manche anderen durchmachen müssen nach fehlgeschlagener oder wildgewordener Impfung.

Ich finde so Missionierungs-Unterstellungen fehl am Platze. Denn es ist doch umgekehrt: Strenggläubige Impfbefürworter fallen in ein ImpfSCHADENsforum ein und versuchen die, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, klein und still zu halten und die Mitlesenden auf den Weg der Impfempfehlungen zurückzulenken. Das hat schon was von - Hohn, find'ste nicht?

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: (B)engelchen am 01. Juni 2015, 12:49:57
Hallo,
ich lese hier immer fleißig mit und will mit doch mal kurz zu Wort melden.
MINTIKI, ehrlich gesagt, interessieren mich deine wissenschaftlichen Prinzipien des Impfen (die eventuell in der Theorie funktionieren) nicht! Die Realität sieht nämlich anders aus, auch wenn du offensichtlich (und dafür darfst du dankbar sein!) keine negativen Erfahrungen mit Impfungen gemacht hast. Ich kenne zwei Impfschäden, einer davon ist mein Bruder. Anaphylaktischer Schock nach Diphterie-Impfung, Intensivstation, 10 Jahre keine Chance auf Sport, jahrelange Schmerzen selbst bei einfachen Bewegungen. Willst du wissen, was passiert ist??? Zusammenhang wurde geleugnet, die entsprechende Bundeswehrärztin wegbefördert und meinen Bruder haben sie als Simulant dargestellt. Der Fall wurde nie gemeldet! Meine Eltern haben in Erwägung gezogen zu klagen, habe sich informiert und dann beschlossen, ihr Geld lieber in einen Ärzte- und Heilpraktikermarathon zu stecken, um meinem Bruder zu helfen. Klagen sind langwierig und kosten ein Schweinegeld. Steht übrigens im Buch "Hilfe- Ich muss eine Impfentscheidung treffen" von Julia Bütikofer (Rechtsanwältin, die sich seit 40 Jahren mit Impfschadensrecht befasst). Das muss man sich erst mal leisten können! Der zweite Impfgeschädigte (weiterer Bekanntenkreis - Grippeimpfung wurde vom Arbeitgeber empfohlen) hat geklagt und erst kürzlich, nach 10 (!!!!) Jahren Recht bekommen.
Dann auch aus eigener Erfahrung in der Familie: Masern trotz Masernimpfung, und das so schwer, dass ein Krankenhausaufenthalt nötig war (Kindesalter) und Keuchhusten trotz Keuchhustenimpfung (auch Kindesalter).
So, so viel zu den wissenschaftlichen Prinzipien aus meiner Sicht: Funktioniert eventuell, aber nicht bei jedem. Wenn meine Familie aber belastet ist, woher soll ich wissen, wie mein Kind reagiert??? Garantiert mir keiner, das alles glatt geht. Von irgendwelchen Spätfolgen, die aufgrund fehlender Untersuchungen gar nicht untersucht sind, mal ganz abgesehen.
Und jetzt, verabschiede dich doch einfach von hier. Denn ich kann Krümel und allen anderen nur zustimmen: Was ihr macht interessiert uns nicht, wir haben unsere Gründe, warum wir nicht impfen und skeptisch sind. Wir wollen keinen missionieren, sondern nur in Ruhe gelassen werden und nicht als "verantwortungslos" etc. beschimpft werden! Das soll jetzt nicht aggressiv klingen, sondern einfach nur müde, müde, sich immer rechtfertigen zu müssen.

Viele Grüße
Titel: Warum lasst Ihr Euch noch auf Mintikis Spielchen ein
Beitrag von: Honey am 01. Juni 2015, 20:25:51
Mintiki möchte nicht diskutieren, es hilft nur, ihn/sie zu ignorieren und gar nicht mehr auf die Provokationen zu antworten. Mintiki lässt sich auf keine Diskussion ein, er/sie streitet alles ab, leugnet alle Beobachtungen, Erlebnisse, Beweise und will uns auf diese Art nur zermürben. Selbst wenn Du während der Impfung tot umfällst, behauptet Mintiki noch, dass es gar nichts beweist und alles totaler Zufall ist. Mintiki begreift auch nicht, dass wir in diesem Forum unsere Entscheidung gegen das Impfen nach langen Recherchen und teils vor vielen Jahren bereits getroffen haben! Offenbar hat Mintiki noch nicht mal in die Impfschadensbank dieser kleinen Website nachgeschaut, wo über 1300 Schadensfälle registriert sind und monatlich kommen welche dazu. Wohlgemerkt, eine kleine Datenbank einer kleinen deutschen Seite, die kaum einer kennt. Rechnet das mal hoch. Spart Eure Nerven und Eure Energie für andere Menschen.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 12. Juni 2015, 02:37:13
@ honey persönliche Beobachtungen sind subjektiv und nicht wissenschaftlich, sie können lediglich dazu dienen wissenschaftliche Untersuchungen zu starten, die einen Verdacht bestätigen oder widerlegen - und deshalb ist es keine Diskussion immer wieder die gleichen persönlichen Eindrücke als "Argumente" zu nehmen

@(B)engelchen und wieder nur ein trauriges persönliches Beispiel, was versucht auf Gefühlsebene zu überzeugen - man kann ja mal versuchen von einem Homöopathen bei Falschbehandlung eine Entschädigung zu bekommen
oder bei einem Ärztefehler in einem komplett anderen Bereich zum Beispiel Kieferorthopädie: einfach nur eine Bestätigung durch einen anderen Arzt zu bekommen, der solange man nicht erwähnt, dass man diesbezüglich Probleme mit einem anderen Arzt hatte, einem genau das erzählt, was man selbst vermutet und plötzlich umschwingt in dem Moment, wo man fragt ob es Gründe gibt, warum das dann anders behandelt wurde - macht es deswegen die Behandlungsmethode an sich falsch - nein - das hat mit der Methode nichts zu tun  - zur Erklärung, was ich damit sagen möchte: wenn ich eine Katze in der Mikrowelle "trocknen" möchte, kann ich nicht das Prinzip der Technik verteufeln, weil die Katze stirbt

so und zum Thema Autismus durch Impfungen und Bestechungen:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Andrew_Wakefield
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 12. Juni 2015, 06:13:50
Wollte MINTiKi nicht gehen, anstatt hier Werbung für seine/ihre Einrichtung zu machen? Und so langsam kommt die Katz aus dem Sack mit den PSIRAM Links.

Und zum Thema Wissenschaft gebe ich Dir noch was mit auf den Weg und ich sags Dir nun gleich, Du brauchst das nicht wissenschaftlich zerlegen, wie es die PSIRAM Anhänger gerne tun, die Methode ist enttarnt, Du bekommst von mir keine Antwort darauf:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16235361 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16235361)„[…] We could not identify studies assessing the effectiveness of MMR that fulfilled our inclusion criteria even though the impact of mass immunisation on the elimination of the diseases has been largely demonstrated.“

 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22336803 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22336803)
 

 „AUTHORS' CONCLUSIONS: The design and reporting of safety outcomes in MMR vaccine studies, both pre- and post-marketing, are largely inadequate. The evidence of adverse events following immunisation with MMR cannot be separated from its role in preventing the target diseases.“
 
 MINTiKi, ich würde mich ja schon gerne mit Dir geistig duellieren, aber ich sehe Du bist unbewaffnet. Dein Link mit PSIRAM gab mir nun Aufschluß genug über Dich.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 12. Juni 2015, 08:19:18
... ich frage mich, wozu die Homöopathenschelte eigentlich gut sein soll. Persönliche Erfahrungen und Empfehlungen wiegen eben doch mehr als das Beschimpfen im Netz ... lach.

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 12. Juni 2015, 08:45:54
also ich bin mir sicher das es da einen Zusammenhang gibt.
Wir haben in der Familie einen direkten Fall.
Also diese für mich erkennbare kausale Kette reicht mir.

Dazu brauch ich keine ellenlangen Wissenschaftlichen Studien.
Ich hab ein Gehirn und kann zusammenhänge auch so erkennen.

sorry, das musste ich mal an dieser Stelle loswerden  :dash:
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 12. Juni 2015, 18:16:06
Ok dann versuch ich es mal anders

@Liesa zum Thema Homöopathie - nein es sind keine persönlichen Erfahrungen, die mich zum Gegner machen und die Anmerkung mit der Entschädigung bezieht sich auf die Gesetzeslage - ich kenne allerdings Fälle wo Bekannte sich auf Homöopathie verlassen haben und ich das nicht gut fand auf Grund des Mangels an Wirksamkeit und die Homöopathieschelte ist wegen des ideologischen Zusammenhanges gut; So richtig verstanden und gegen Homöopathie bin ich erst, seit ich diesen Zusammenhang kenne - das gleiche gilt für Impfgegner - ich denke es gibt hin und wieder Folgeschäden und ich denke, es ist nicht einfach das anerkannt zu bekommen, ich denke aber auch, dass das nicht der Grund ist, warum dagegen so viel Meinungsmache betrieben wird und genau das bestätigt mir die Form des Umganges hier


so und zum Thema Impfung:
wenn man etwas gegen Impfungen hat, dann kann man das ja tun, wenn man aber kein Wissen hat über irgend etwas wissenschaftliches dabei, dann sollte man das auch bei einer Begründung immer mit erwähnen, zum Beispiel so: "Ich habe keine Ahnung von den wissenschaftlichen Hintergründen und auch keine wissenschaftliche Begründung und ich kenne auch keine wissenschaftlichen Studien, die dem wissenschaftlichen Standard Stand halten würden, es sind jedoch Fälle in meiner Familie/ bei mir selbst aufgetreten, wo ich einen zeitlichen Zusammenhang zwischen Impfung und gesundheitlichen Folgen sehe .  Daher stehe ich dieser Behandlungsmethode kritisch gegenüber und fordere, dass das Gesundheitssystem in solchen Fällen eine Überprüfung und ggf. Entschädigung erleichtern würde." - so jemanden würde ich zum Beispiel viel, viel mehr Glaube schenken, als den meisten Beispielen hier

zu dem Thema Voruntersuchungen (ich glaube das stand weiter hinten noch als Frage): es gibt die Möglichkeiten bestimmte Konzentrationen (Antikörper, Blutzellen, Entzündungswerte...) von Blut zu bestimmen - außerdem kann man bestimmte Reaktionen des Körpers auf bestimmte Ereignisse an Körperzellen im Reagenzglas testen - selbstverständlich sind das dann nur Modelle, aber diese lassen schon einiges an Rückschlüsse zu - zur Zeit wäre das allerdings für jede Impfung eingesetzt viel zu teuer für unser Gesundheitssystem, da vieles davon recht aufwendig ist - es gibt jedoch sehr viele Forschungen daran, dass man ein "Lab-on-the-Chip" also ein "Labor auf einem Chip" breitgefächert einsetzten kann - da muss dann nicht mehr per Hand gemessen werden und mit großen Mengen Blut gearbeitet werden bzw. große aufwendig Apparate für jeden einzelnen Test eingesetzt werden - aber das ist wie gesagt noch in den Kinderschuhen und ich habe keine Einblicke wie weit die Entwicklung damit schon ist

@timmerich und schon wieder irgendwelche Vermutungen, wo ich hingehöre, zu welcher Organisation und wo nicht ... das ist echt "mantra-artig" umgesetzt (ich gehöre zu keiner Organisation, keiner Partei und keiner Pharmafirma) fordere aber die Gesprächsteilnehmer auf , welche dazu immer wieder Vermutung aufstellen, sich ihrerseits über ihre eigene Situation zu äußern.  Nebenbei: Wenn so auch bei der "Findung" von Zusammenhängen vorgegangen wird, kann man diese "gefundenen Zusammenhänge" nicht für voll nehmen.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 12. Juni 2015, 18:52:19
"ich kenne allerdings Fälle wo Bekannte sich auf Homöopathie verlassen haben und ich das nicht gut fand auf Grund des Mangels an Wirksamkeit und die Homöopathieschelte ist wegen des ideologischen Zusammenhanges gut"

- das versteht kein Mensch, was willst du damit sagen?

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 13. Juni 2015, 16:29:03
zum Thema Homöopathie - nein es sind keine persönlichen Erfahrungen, die mich zum Gegner machen und die Anmerkung mit der Entschädigung bezieht sich auf die Gesetzeslage - ich kenne allerdings Fälle wo Bekannte sich auf Homöopathie verlassen haben und ich das nicht gut fand auf Grund des Mangels an Wirksamkeit und die Homöopathieschelte ist wegen des ideologischen Zusammenhanges gut; So richtig verstanden und gegen Homöopathie bin ich erst, seit ich diesen Zusammenhang kenne - das gleiche gilt für Impfgegner - ich denke es gibt hin und wieder Folgeschäden und ich denke, es ist nicht einfach das anerkannt zu bekommen, ich denke aber auch, dass das nicht der Grund ist, warum dagegen so viel Meinungsmache betrieben wird und genau das bestätigt mir die Form des Umganges hier

Hier mischt du aber Äpfel mit Birnen. Uns wirfst du vor wir würden verallgemeinern und auf der Naturheilkundewelle schwimmen.
Aber genau das selbe machst du mit deinem, "ich bin gegen Naturheilkunde im speziellen Homöopathie und gegen Nichtimpfen"
Du verallgemeinerst. Deine Beobachtung über deine Bekannten die ohne Erfolg Homöopathisch behandelt wurden, drückst du jetzt allem auf was mit Homöopathie und/oder Naturheilkunde zu tun hat.
Und ziehst für dich den Schluß, das alles Falsch ist.
Schon mal überlegt das die Beweggründe deiner Bekannten anders sind als deine?  Warum haben sie sich in Homöopathische Behandlung begeben? Was war der Grund des Misserfolges?

Und bitte versuch doch in deinem realen Umfeld die Menschen zu überzeugen, wenn das geglückt ist dann hast du sicher genügend Argumente um hier zu überzeugen.


Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 14. Juni 2015, 02:56:39
Ich habe mich nie über Naturheilkunde beschwert, da dieser Zweig viel zu heterogen ist, als darüber im allgemeinen Aussagen treffen zu können und ich habe mich mit dem "Prinzip" der Homöopathie beschäftigt - es sind nicht nur Beobachtungen - Homöopathie ist keine Naturheilkunde, aber ideologisch verknüpft mit manchen Teilen der Impfgegner und genau über diese Vertuschung dieses ideologischen/ esoterischen Bezugspunktes beschwer ich mich. Zumal genau das unschöne Folgen hat für eine sachliche Diskussion und wirklich Betroffenen von gesundheitlich nachteiligen Folgen durch Impfungen nichts weiter als schadet, weil es ihnen die Glaubwürdigkeit nimmt und die Chance auf Entschädigung damit drastisch reduziert und unnötig erschwert - daher sollte es eigentlich im Interesse aller wirklich Betroffenen liegen sich klar davon zu distanzieren und sich nicht durch Vertreter diese Weltanschauung instrumentalisieren zu lassen und selbst darüber aufklären, wie die tatsächlichen Risiken von den ideologischen Gründen zu unterscheiden sind. Da sich bisher keiner der Impfgegner von den ideologischen Gründen distanziert hat und sie obendrein noch geleugnet werden und als Anlass dienen unsachlich zu werden, spricht dafür, dass hier ideologische Hintergründe vertreten werden und und weniger medizinische
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 14. Juni 2015, 08:17:24
"Da sich bisher keiner der Impfgegner von den ideologischen Gründen distanziert hat ..."


Was ist das für eine Aussage?

Wenn du alle Impfgegner zusammen meinst, wäre das - auch - viel zu heterogen. Natürlich gibt es da Ideologen, wie bei euch auch; aber es gibt deutlich mehr andere Gründe, den anderen Grund überhaupt: Schlechte Erfahrungen mit Impfungen. Und deswegen sind wir hier.
Es verbietet sich, eine reale, traurige Ursache zur Ideologie umzustricken - nur weil sich das besser anhört.

Und nochmal: Ob wir je mit Homöopathie in Berührung gekommen sind, geschweige denn "darauf schwören", weißt du mitnichten. Der eine so, der andere so - wie das eben so ist im Leben. Ferner hast du überhaupt keine Kenntnis darüber, ob diejenigen, die homöopathische Mittel benutzen, das nur tun. Ich würde dir recht geben, wenn jemand meint, eine Appendizitis hömöopathisch angehen zu wollen. Aber wenn er Einschlafstörungen hat?? Das sind so unterschiedliche Qualitäten, da kann man einfach nicht mit der Anti-Homöopathie-Keule ankommen, wie du das so schön findest.

Ich habe eine Freundin, die impft nach Empfehlung - und darüber hinaus geht sie (öfter mal) zum Homöopathen. Da wärst du nun in der Bredouille, oder? Ist das jetzt eine Ideologin? (Keine Angst, sie würde niemals das Impfen ablehnen ... obwohl allergiegeplagt bis dorthinaus, sie und die Kinder, aber das ist natürlich der reine Zufall).

Also: Ich jedenfalls distanziere mich von jeder Ideologie. Wir haben aufgehört zu impfen, weil unser Sohn impfgeschädigt wurde - punktum. Ich will so etwas nie mehr erleben.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 19. Juni 2015, 02:39:55
in dieser Runde wurde ja nun von verschiedenen Gesprächsteilnehmern bereits erwähnt, dass Homöopathie verwendet und für gut befunden wird (wenn auch nicht von allen)

"Wenn du alle Impfgegner zusammen meinst, wäre das - auch - viel zu heterogen[...]"
also ich würde mich ja in einer Diskussion über zum Beispiel Bluttransfusionen von den Zeugen Jehovas distanzieren (ich glaube es waren die, welche das ablehnen), wenn ich Kritikpunkte hätte gegen die Vorgehensweise - gab es ja mal Probleme bei der Übertragung von AIDS und versuchen ganz klar bei jedem Diskussionspunkt abzugrenzen, so wie ich klar gestellt habe, dass ich kein Mitarbeiter eines Pharmaunternehmens bin, noch  irgendwelchen ideologischen Strömungen angehöre, die diesbezüglich irgendwelche Interessen vertreten

folglich: falls dein Sohn betroffen war (kann ich ja nicht nachprüfen) von welchem Schaden auch immer und in welcher Form auch immer - dann war das eine spezielle Impfung, die dein Kind nicht vertragen hat - daraus ist nicht die logische Schlussfolgerung möglich, dass erstens Impfungen die schlechtere Wahl sind und zweitens das sämtliche Impfungen für dein Kind nicht gut sind; eine logische Schlussfolgerung wäre, sich dafür einzusetzen, dass in solchen Fällen die Anzeige und Entschädigung, Nachbehandlung erleichtert wird - aber darauf ist hier bisher noch keiner eingegangen, obwohl ich das schon bestimmt 3 mal erwähnt habe - es wird das weder diskutiert noch irgendwie berücksichtigt in der eigene aussage - es wird nur immer und immer wieder erzählt, dass man selbst dagegen ist, weil man irgendwelche Zusammenhänge für sich festgestellt hat aufgrund bestimmter Ereignisse -
das ist wie, wenn jemand, der ein Problem mit einem Narkosemittel hat, anfängt die Betäubung für Operationen und Schmerzreduzierung grundsätzlich in Frage zustellen und ich kenne Menschen die da nicht so herangehen - sondern eher auf die Idee kommen, etwas an der Art der Versorgung, Voruntersuchung und  Nachsorge verbessern zu wollen, statt immer wieder bei jeder Diskussion von sich zu geben: "Narkose ist böse, böse, böse - weil ich die nicht vertragen habe, deswegen ist Narkose schlecht und böse und wenn du die gleiche Erfahrung hättest und sowieso " - genauso läuft es bei Impfungen und bei der "Argumentation" - und das Problem mit den Narkosemittel war ein reales Beispiel - da hoffe ich hier in der Rund, dass auch jeder intuitiv versteht, dass es Schwachsinn wäre Narkosemitteln grundsätzlich eine Berechtigung abzusprechen

und nein da wäre ich nicht in der Bredouille, da sich Homöopathie ersten immer mehr verbreitet und viele Menschen die ideologischen Ursprünge nicht kennen, und zweitens die Hintergründe des ideologischen Zusammenhanges zwischen Impfen und Homöopathie jünger sind als die Homöopathie - es wurde quasi später von R. Steiner eine gemeinsame ideologische Basis errichtet

und wenn jemand Schlafstörungen hat, helfen Placebos (und damit Homöopathie und vor allem die aufmerksame Betreuung durch den Behandelnden ) häufig gut, da es oft psychische Ursachen hat und wie wesentlich weiter vorn ausführlich erklärt, habe ich nichts gegen Placebos - aber ich habe etwas gegen 9 g Haushaltszucker für mindestens 20 € neben anderen Kritikpunkten, die ich jetzt nicht wiederholt ausführe

und schon wieder irgendwelche suggestiven Einschübe Allergien würden durch Impfungen erzeugt - bisher keine Begründung - aber das ist so - weil aus persönlichen Erfahrungen, wo ja nicht mehr geimpft wird? wo gelesen von anderen?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 19. Juni 2015, 07:20:45
"da sich Homöopathie ersten immer mehr verbreitet"

- das ist in deinen Augen natürlich "böse, böse, böse". Ja, wir hatten das schon von Beginn an verstanden. Niemand, wirklich niemand hier hat irgendein Interesse daran, dass du dich jemals im Leben homöopathisch behandeln lässt. Lass es einfach sein und predige nicht 'rum. Was deine Bekannten gemacht haben oder auch nicht, sollte keine Rolle spielen - unsere Bekannten mit Impfschäden sind ja auch nicht maßgeblich, dann sind es deine, die Homöopathie für oder gegen irgendwas genutzt haben, erst recht nicht; da das gar nicht unser Thema ist.

Ja, mag sein, dass diejenigen, die einen Impfschaden erleiden, einen bestimmten Impfstoff nicht vertragen haben (vielleicht auch nur eine bestimmte Charge). Aber wenn man das erlebt hat, ist man naturgemäß vorsichtig mit Weiterimpfen. Es gibt genügend Berichte, dass weitere Impfungen, empfohlen durch den Kinderarzt, der wieder mal von "Zuuufall" sprach, zum Desaster geführt haben. Wer will das schon?
Das ist ja nun das, was wir anprangern: Mag man über das Prinzip Impfung alles "wissen", so ist das sehr theorielastig, da man über die praktischen Details eben viel zu wenig weiß. Warum verträgt der eine Mensch die Impfung, der andere aber nicht? Warum wirkt die Impfung bei dem einen, der andere - siehe "Rötelchen" - entwickelt aber nicht die erwünschten Antikörper? Da wird bloß gesagt "Ist halt so". Das reicht mir nicht. Und ich werde einen Teufel tun, meine Kinder nochmal diesen Gefahren auszusetzen. Was wir erlebt haben, hat uns gereicht. Wie vielen anderen auch. Frag mal Timmerich, der hat auch die Nase gestrichen voll vom Impfen. Aber ach, das war ja alles ein zuuuufälliges Zusammentreffen. Oder Schicksal. Im Abwiegeln seid ihr wirklich gut.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 19. Juni 2015, 13:20:00
@MINTiKi

also hör mal bitte auf mit deiner Homöopathie schelte.

Danke, du hast uns jetzt ja aufgeklärt und für alle zukünftigen Nutzer dieses Forums ist das ja alles hier zu lesen.
 
Überlass es doch bitte den Anwendern ob und wie sie sich informieren.


Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Taira am 19. Juni 2015, 14:51:14
"- es wird nur immer und immer wieder erzählt, dass man selbst dagegen ist, weil man irgendwelche Zusammenhänge für sich festgestellt hat aufgrund bestimmter Ereignisse -"
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer!

Und es ist ja nicht so, dass die gebrannten Kinder des Forums alles verteufeln. Sie halten Ausschau nach Alternativen und besorgen sich Informationen aus diversen Quellen um ihr Weltbild zum Problem zu erweitern.
Manchen hilft die Homöopathie. Und dabei ist nur entscheidend, was wirkt und nicht, ob man es molekularbiologisch beweisen kann.
Manchen würde auch das Beten genügen. Nur das ist ja sehr aus der Mode gekommen.  :wink3:
Vor allem aber hilft es sich mit den Krankheiten selbst zu beschäftigen.
Wie wahrscheinlich ist es daran zu erkranken. Was sind die Risiken bzw. wie wahrscheinlich unter Bezugnahme von Alter, Heimat, Gesundheitszustand.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es dann... (schulmedizinisch, naturheilkundlich, etc.)
Also letztendlich die Frage: Wovor habe ich Angst oder Sorge.

Bei einem Narkotikum kann ich ja auf diverse Alternativen zurückgreifen.
So recht vergleichen kann man die Medikamentengabe Impfungen vs. Unverträglichkeit Narkotikum nicht.

Und man kann es ebenso als Ideologie bezeichnen, anzunehmen, dass all unser medizinisches Wissen über biologische Prozesse und das Eingreifen darin, ohne Folgen für die Menschheit bleibt. Und Folgen meine ich natürlich immunologisch negativ.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 19. Juni 2015, 15:07:38
Ich finde es schon spannend, dass es Menschen gibt, die sich mehr Sorgen über die Einnahme homöopathischer Mittel machen als über viel Wesentlicheres wie z. B. den Hunger in der Welt.

Das gibt mir sehr zu denken. Was ist daran soooo wichtig, dass man es immer wieder aus der Mottenkiste holen muss, wie schrecklich die Homöopathie ist? Es sieht vielleicht auf den ersten Blick sozial aus, dass man sich um seine Mitmenschen sorgt - aber ist es das? Es gäbe Wichtigeres, auch im Nahbereich (wo "der Hunger der Welt" ja nicht spürbar ist). Aber man reitet auf der angeblichen Scharlatanerie der Homöopathie rum.
Nun, aber was ist es anderes als Scharlatanerie, welche "Lebensmittel" uns teilweise angedreht werden? Schöne Bildchen, und drinnen Ekelkram, chemisch aufgehübscht. Das halte ich alles für viel schlimmer. Komisch, dass ihr dagegen nicht wettert.

Wie gesagt, das alles gibt mir zu denken. Vielleicht will man der Homöopathie schlichtweg die Wirkung absprechen? Vielleicht sind damit schon zu viele  :zorn: gesund geworden? Das könnte man aus der Überaktivität hier fast schließen. Etwas zu überdrehen führt manchmal ins Gegenteil - schon mal überlegt?



Titel: Lasst Euch nicht mehr von Mintiki provozieren
Beitrag von: Honey am 19. Juni 2015, 17:35:01
Mintiki wurde mehrmals aufgefordert, das Forum "Impfschaden" zu verlassen. Er leugnet alle von anderen hier beschriebenen Impfschäden und wird nie jemandem zustimmen. Spart Eure Energie, er ist unbelehrbar.
Titel: Re: Lasst Euch nicht mehr von Mintiki provozieren
Beitrag von: MINTiKi am 27. Juni 2015, 00:34:30
Mintiki wurde mehrmals aufgefordert, das Forum "Impfschaden" zu verlassen. Er leugnet alle von anderen hier beschriebenen Impfschäden und wird nie jemandem zustimmen. Spart Eure Energie, er ist unbelehrbar.
Tatsache - wann denn - also wann wurde ich dazu aufgefordert, in der Kategorie Pro und Contra nichts mehr zu schreiben? und niemanden zustimmen - soll ich in einfacheren Wortgefügen schreiben oder wurde gar nicht erst gelesen, was ich geschrieben habe? - diskutieren ist keine Provokationen - nicht verstehen wollen und einfach Behauptungen aufzustellen hingegen schon und mir Meinungen unter zu schieben, die einfach mal nicht zu treffen auch


@Liesa und ja das Geld was da für Homöopathie ausgegeben wird könnte für wichtigere Dinge ausgegeben werden und auch hier habe ich mich nicht erschreckt vor der Homöopathie  ... aber ich sehe jetzt auch keinen Sinn darin, mich ständig selbst zu zitieren ...
und Lebensmittel sind gerade nicht Teil des Problems und der Ideologie gewesen und auch nicht zu teuer - da gibt es andere Kritikpunkte, wo wir sicherlich viele gemeinsame Kritikpunkte hätten - wenn auch vermutlich gänzlich andere Lösungen befürworten

zu Taira - ich habe nie behauptet, dass es ohne Folgen ist, was der Mensch so anstellt und ich denke auch dass es Kritikpunkte bei der Pharmazie und den Umgang mit Medizin allgemein, und auch das habe ich mehrfach kommuniziert - aber die sind halt etwas komplexer als hier vermutet/ dargestellt wird und wenn es irgendjemanden wirklich interessiert hätte, wäre ich auch darauf eingegangen - und ich versuche frei von Fachbegriffen solche Dinge zu erklären, auch wenn ich meistens keine Lust habe in "richtigen" Sätzen zu schreiben, weil es eben alles Zeit raubt - nur es hat niemanden interessiert diese Dinge zu erfahren- gezielt Dinge genauer erklärt zu bekommen - im Gegenteil - entsprechend kann ich dann die Behauptungen hier sehr selten für voll nehmen und schließe daraus, dass es mehr um ideologische Fragen geht - genau da verlaufen"Diskussionen" nämlich auch so
- und zu den restlichen Punkten von dir das ist ja alles richtig, nur wenn man sich die Finger verbrannt hat, ist es nicht hilfreich das Feuer zu bekämpfen, sondern zu überlegen, wie man mit dem Feuer richtig umgeht - das war die Aussage bezüglich der Narkose - es ging mir da nicht darum "Narkosen" als Thema zu eröffnen, sondern eben zu kritisieren, dass nichts aber auch gar nichts sinnvolles hier gefordert wird oder wenigstens sich tiefgründig mit Impfungen beschäftigt wurde - es wurden irgendwelche Sachen für sich festgelegt und da wird jetzt um sich geworfen - ohne auch nur den Versuch zu unternehmen sich wirklich mit dem Wissen was es dazu gibt auseinander zusetzen - frei nach dem Prinzip "meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen" - es wird sich nicht einmal die Mühe gemacht zu verstehen, was andere dazu tippen, geschweige denn darauf dann einzugehen - also ja einige lesen wenigstens was ich getippt habe und so konnte ich darauf eingehen, was ich mit dem Beispiel der Narkose sagen wollte - aber auf die meisten Fragen in den vielen Beiträgen habe ich keine Antworten bekommen
(.. eine andere Sache - ja das Beschäftigen mit einer Krankheit kann helfen und wird vernachlässigt, habe ich auch weiter vorn erklärt, warum das helfen kann (ich habe auch vor einer Weile einen Artikel über Depressionen geschrieben, wo man einen genaueren Eindruck vermittelt bekommt warum man sich mit Erkrankungen auseinander setzen sollte und in wie weit psychische auf physische Faktoren Einfluss nehmen und umgekehrt - falls es dich interessieren sollte)
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Liesa am 27. Juni 2015, 08:36:37
"ja das Geld was da für Homöopathie ausgegeben wird könnte für wichtigere Dinge ausgegeben werden

ist das jetzt dein Ernst?
Ja, stimmt, das Individuum verliert momentan gehörig an Bedeutung (ich lese immer öfter "Herde"), aber auch DU, MINTiKi, kannst dein Geld so ausgeben, wie du das möchtest. Was jeder Einzelne wichtig findet und auch bereit ist zu finanzieren, geht niemanden was an. Wer meint, sich einen Porsche leisten zu müssen, wird 'n Teufel tun und bestimmt nicht auf die hören, die ihm "raten", doch lieber VW zu fahren.


"nur wenn man sich die Finger verbrannt hat, ist es nicht hilfreich das Feuer zu bekämpfen, sondern zu überlegen, wie man mit dem Feuer richtig umgeht"

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: Bezüglich Impfungen hinkt jeder Vergleich. Ich kann mir die Impfung geben lassen oder nicht, dazwischen gibt es nichts; ich kann also nicht "richtig" oder "falsch" mit einer Impfung umgehen im Sinne von vorsichtig (wie mit dem Feuer).

Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Taira am 28. Juni 2015, 20:51:10
Hallo Mintiki,

ich kann mir gut vorstellen, dass es anstrengend ist sich immer zu wiederholen. Und du bekommst ja hier viel Gegenwind von diversen Seiten. Manche fühlen sich verletzt und reagieren entsprechend. Und bestimmt gibt es welche, die deine Seite nicht besuchen.
Und weil auch wir uns fortwährend wiederholen und ähnlich klingen in den Argumenten, kommt es dir ideologisch vor.
Man könnte auch sagen: manche sind dafür und andere dagegen. Sprich negativ: schwarz vs. weiß & positiv: sie sind alle konsequent. („meine Meinung steht fest, verwirr mich nicht mit Tatsachen“)

„weil es alles Zeit raubt“ … dazu möchte ich festhalten, dass du dich auf diese impfkritische Seite bewusst ins Kreuzfeuer begeben hast. Dann ist doch klar, dass es anstrengend wird. Und weil es jene und solche Menschen gibt, sind auch mal unqualifizierte Antworten/Kommentare zu erwarten. Das wäre für mich im Proforum genauso.
Positiv möchte ich festhalten, dass du aber augenscheinlich für mich auch wirklich nur hier im Pro & Contra schreibst.
   
„ohne auch nur den Versuch zu unternehmen sich wirklich mit dem  Wissen was es dazu gibt auseinander zu setzen.“

Mmmh, also ich unterhalte mich mit dir, nur habe ich natürlich eine recherchierte Meinung und demzufolge wird es für einen Vertreter der „anderen Seite“ schwierig mich auf den „rechten Pfad“ zurückzubringen. Aber ich informiere mich gerne.
Für mich kurz und knapp gesagt reichen folgende Infos um von Impfungen abzusehen.
- Alle Krankheiten gegen welche wir per STIKO impfen, sind heilbar.
- Ich habe keine Angst vor Infektionen.
- Ich lebe in Deutschland, bin gut situiert, ernährt, gesund.
Der Impfgedanke ist gut. Die Umsetzung missfällt mir:
- Es gibt Reste aus den Herstellungsprozessen, welche toxisch sind.
- Es gibt bewusste Beimengungen die gesundheitlich bedenklich sind.
- und von welchen wir nicht wissen, welche neuen Erkrankungen sie im Immunsystem evtl. auf den Plan rufen.
- Denn jene, welche vermutet werden sind nämlich ganz und gar nicht mehr einfach heilbar oder therapierbar, überlebbar.
- Der Infektionsweg (Bsp. Toxine, Erreger, o.ä. wird natürlicherweise über die Verdauung ausgeschieden. Bei einer Injektion schwirrt es im Organismus und bindet sich im Idealfall im Fettgewebe.)
So fasse ich es mal für mich zusammen.

Wenn also das Feuer gut ist und ich eine Alternative zur Prävention suchen sollte:
- gibt es viele Studien, die aufzeigen, dass „unsere Nahrung = unser Schicksal“ ist. (Zitat: M.O. Bruker)
Hätte ich weniger bedenken, wenn:
- eine Impfe NUR den Erreger enthält.
- der natürliche Infektionsweg (naturgemäße Immunabwehr) nachgeahmt wird. (Die Abwehr liegt im Darm, spätestens bekannt seit: „Darm mit Charme“.)

(Zur Kenntnis: Ich bin auch primär kein Freund von Medikamenten, wegen eines Infektes oder AUAs. Ich mache es mir somit nicht leicht. Ich wäge ab. Lieber bin ich ein paar Tage länger krank gegebenenfalls, statt dass ich plötzlich Herzrasen o.a. Nebenwirkungen mit einkaufe.)

Ich habe de facto keine Angst vor natürlichen Krankheiten. Ich mache mir wesentlich mehr Sorgen über Nebenwirkungen, welche nicht im ursprünglichen Kontext gesehen werden.
Die meisten in diesem Forum haben eben gerade solche Erfahrungen gemacht. Und wenn sie dann nachfragen (z.Bsp. beim Arzt ihres Vertrauens) und patzige verleumdende Aussagen bekommen und recherchieren, dass Studien zur Impfe nicht veröffentlicht werden, wegen betrieblicher Geheimnisse und veröffentlichte Verträglichkeitsstudien NIE interessenunabhängig geprüft werden und weitere überraschende, wenig vertrauenerweckende Infos …
… wundert es dann, dass das Vertrauen weg ist?
Jeder normale Mensch wird durch solche Erfahrungen kritisch oder auch gegnerisch oder stur und trotzig.

Und du bist so naiv und hoffst ausgerechnet jene Zielgruppe mit ca. 90% gewachsenem Misstrauen mit einer theoretischen Logik zu überzeugen?
Wenn dann ist dieses Forum hier eher für dich ein Ort zur Information, um Einsichten in die Chaostheorie der Impftheorie zu bekommen. Wir informieren dich und du guckst, was für dich verständlich, überlegbar, annehmbar klingt. Eventuell besprichst du diese Merkwürdigkeiten mit deinen Kollegen und schaust mit offenen Augen, ob ihr dafür Erklärungen finden könntet oder sonstige Ansätze, welche kausale Zusammenhänge möglich oder unmöglich machen.
Ansonsten musst du in ein Pro und Contra Forum außerhalb dieser geschädigten, gebrandmarkten Plattform. Dort wirst du diskutieren können und Gehör finden und auch überzeugen können. Hier haben 90% andere Erfahrungen. Ich sage nur: Theorie und Praxis and mice tell lies.

Deinen Depressionsartikel habe ich derweil gelesen und würdest du ihn hier posten, dann würden bestimmt 90% der Mitglieder dir dazu zustimmen können.

Wegen des Homöopathiekonfliktes habe ich einen Thread geöffnet, in der Hoffnung, hier nicht in jedem Verlauf mir das Hickhack durchlesen zu müssen.

Liebe Grüße Taira.
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 09. Juli 2015, 20:39:18
Hallo Taira,

ich gebe dir in einigen Punkten recht - nur ich bin nicht per se für jede Impfungen und ich hätte begründete wissenschaftliche Argumente gegen Impfungen akzeptiert - hatte ehrlich gesagt sogar darauf gewartet,  - nur hier wurde ich vom Gegenteil überzeugt
warum ich ausgerechnet diese Forum gewählt habe? weil, es das erste war, was bei Google angezeigt wurde und ich dachte hier bekomme ich vernünftige Argumente und Informationen
Leider werden hier aber viele Verunsicherte nachsehen und sich informieren -und dann auf völlig falsche Informationen stoßen, gepaart von Schreckensmeldungen, statt wissenschaftlicher Argumentationen und das ist einfach mal unangemessen
und ich selber bin auch nicht gegen alles geimpft - nur es gibt Krankheiten, da ist es eben gefährlich (Masern und Tetanus zähle ich da mal dazu) und es gibt Krankheiten, da sage ich - naja pfff egal - klar es ist teuer und nicht schön, wenn man sehr starken Durchfall hat und ins Krankenhaus muss - aber tödlich ist es vor allem in Ländern, wo man kein sauberes oder insgesamt zu wenig Trinkwasser hat - da würde ich es völlig anders bewerten, da es dort die Hauptursache für verdursten ist
oder wenn jetzt empfohlen würde, dass alle sich gegen Tollwut impfen lassen - würde ich den Sinn auch nicht sehen - wird ja aber nicht empfohlen, sondern nur bestimmten Risikogruppen
und zum Thema Ärzte - das meinte ich aber mit der klaren Abgrenzung zu esoterischen Gruppen, das man sich da keinen Gefallen tut, wenn man so vorgeht wie hier  - wenn man dann mit Ärzten spricht die halb außer sich geraten, weil sie eben noch Patienten haben die gelähmt sind von verschiedenen Krankheiten gegen die man heute Impfungen hat, die sind dann eben genervt denn die sehen keinen Grund etwas gegen Impfungen zu haben - und wenn die hier lesen, was es da für Einwände gibt sehen die noch weniger Grund dazu
zum Thema Depression - habe ich hier erwähnt, da es sehr gut an einem Beispiel erklärt, wie der Placebo-/Noceboeffekt biolog. zu erklären ist, denn das wissen einfach mal die wenigsten

zum Thema Homöopathie ist doch völlig egal wo das diskutiert wird - es ging darum, ob das alles in einen Topf geworfen wird oder nicht

Grüße

MINTiKi
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: timmerich am 09. Juli 2015, 20:56:50
1) Aus einer Meta-Analyse der Cochrane Coll. zu Studien zur Influenza-Impfung:
„[…] WARNING: This review includes 15 out of 36 trials funded by industry (four had no funding declaration). An earlier systematic review of 274 influenza vaccine studies published up to 2007 found industry funded studies were published in more prestigious journals and cited more than other studies independently from methodological quality and size. Studies funded from public sources were significantly less likely to report conclusions favorable to the vaccines. The review showed that reliable evidence on influenza vaccines is thin but there is evidence of widespread manipulation of conclusions and spurious notoriety of the studies. The content and conclusions of this review should be interpreted in light of this finding.“
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20614424 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20614424)

2) Aus einer Analyse zur MMR-Impfung:
„[…] We could not identify studies assessing the effectiveness of MMR that fulfilled our inclusion criteria even though the impact of mass immunisation on the elimination of the diseases has been largely demonstrated.“
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16235361 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16235361)
„AUTHORS' CONCLUSIONS: The design and reporting of safety outcomes in MMR vaccine studies, both pre- and post-marketing, are largely inadequate. The evidence of adverse events following immunisation with MMR cannot be separated from its role in preventing the target diseases.“
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22336803 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22336803)

3) Über die Einführung der Hep-B-Impfung in Frankreich:
„Weiche Daten und Interessenskonflikte
Es ist allgemein anerkannt, dass Daten aus der klinischen Forschung im Gegensatz zu den "harten" Daten in der Physik, der Chemie und meist auch in der Biologie "weich" sind (3) - nicht letztlich objektiv und oft nicht eindeutig zu interpretieren. Solange sich nicht Experten um die Interpretation bemüht haben, sind die Ergebnisse aus der klinischen Forschung nicht zu verwerten; man könnte fast sagen, sie sind nicht real.“
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/172/thema/girard/hepatitis-b-impfung-frankreich (http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/172/thema/girard/hepatitis-b-impfung-frankreich)

War es das, was Du mit Wissenschaftlichkeit meintest, oder?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: Taira am 09. Juli 2015, 22:45:36
Okay, dann wählt der Leser halt zwischen den Schreckensmeldungen der Contraseite hier und den Schreckensmeldungen der Presse und Impfbroschüren.
Er hat doch die Wahl sich eine eigene Meinung zu bilden.
Hier herrscht doch reger Austausch.  :secret:
Vielleicht hat die aegis.at eine Austauschforum. Ich fand die Beiträge immer eher sachlich. Vielleicht sind die Schweizer n bißl gelassener im Austausch. :cheers:
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: holzwuermle am 14. Juli 2015, 11:30:07
der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber sich immer noch aktuell:
http://www.impf-report.de/zeitschrift/archiv/impf-report050.html
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 03. August 2015, 23:25:33
Meinung ist ja immer schön, aber jemand meinte eben mal ihm sei mehr Bildung und weniger Meinung sehr lieb und darum geht es mir auch  - eine sachliche Diskussion aufgrund von Fakten ... nur das ist hier ja nicht möglich - egal

@timmerich ... ich zitiere mich wie gesagt nur ungern ... aber die vorgetragenen Argumenten gegen was auch immer - ich vermute gegen das Impfen im allgemeinen, da es ja in das Thema so passen würde - betreffen die Umsetzung und die Vermarktung und die Interessenkonflikte in der Pharmazie, nicht das Prinzip des Impfens - unabhängig davon, ob das, was da argumentiert wird fachlich begründet ist oder nicht - nebenbei - warum bekommen eigentlich mehr Frauen als Männer Autoimmunerkrankungen, wenn Impfen die Ursache sein soll?
Titel: Männer gehen viel zu selten zum Arzt
Beitrag von: Honey am 07. August 2015, 20:59:11
Was für eine Überraschung. Gib mal in eine X-Beliebige Suchmaschine ein:"Männer gehen viel zu selten zum Arzt" und finde x Artikel dazu, dass Frauen und Mädchen regelmäßig zum Arzt gehen, viele Männer aber jahrzehntelang gar nicht. Wo kein Arzt - da keine Impfung, oder?
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 11. September 2015, 18:21:22
... und Mütter gehen nur mit ihren Mädchen zum Arzt und die Jungen lassen sie zu hause ?  - sowas unqualifiziertes


ach zum Thema Homöopathie nochmal, weil es lustig ist: http://www.der-postillon.com/2013/10/erster-homoopathischer-klempnerbetrieb.html
Titel: Re: Autoimmunerkrankung durch Impfung?
Beitrag von: MINTiKi am 29. April 2017, 17:56:15
So - weil es damals in dieser Diskussion Thema war, inwiefern was schaden kann - auch Rauchen ... und dann gemeint wurde, es werde weniger geraucht denn je und das soetwas auf keinen Fall Einfluss haben könne daher- was zum einen subjektiv ist und zum anderen  möchte ich das hier nachschieben:
https://scienmag.com/diagnosed-autism-linked-to-maternal-grandmothers-smoking-in-pregnancy/

ja es ist bisher nur eine Korrelation - aber die Kausalität ist nicht ausgeschlossen