Impfschaden Forum

Forum rund ums Impfen => Erfahrungsberichte => Thema gestartet von: Mertens am 17. Mai 2013, 10:32:50

Titel: Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 17. Mai 2013, 10:32:50
Vielleicht ist das hier das falsche Forum - aber immerhin findet sich der Eintrag "Erfahrungen zum impfen, bzw. nicht impfen". Also kann es so falsch nicht sein.
Meine Erfahrungen fangen zunächst bei mir selbst an. Ich habe an meine frühe Kindheit wie üblich einige wenige Erinnerungen. Dazu aber einige negative die mich mein Leben lang begleiten. Die eigenen Erfahrungen gebe ich daher wieder aufgrund meiner Erinnerungen und vielen Gesprächen mit meinen älteren Geschwistern und Eltern, die sich an diese Zeit noch intensiver erinnern als ich.

Ich bin Jahrgang 1968 und 1973 an Masern erkrankt. Der zunächst übliche Krankheitsverlauf hat wenig Aufsehen erregt. Das musste man durch. Ich wurde von vielen Freunden besucht und nach ca. 1 Woche erweiterte sich der Maserninfekt um Windpocken. Da war bereits Schluss mit lustig. Im Verlauf der gleichen Woche stellte sich dann noch eine schwere Lungenentzündung ein. Ich erinnere mich an diesen Teil noch an Omas alte Wolldecke, an das fürchterliche Rasseln beim Atmen und die sehr gedrückte Stimmung. Ich erinnere mich auch stückweise an die Fahrt im Krankenwagen, der mit Blaulicht die knapp 70 Km zur damals nächstgelegenen Kinderklinik zurückgelegt hat. Und ich erinnere mich an die Klinik, in der ich mit 5½ Jahren mehr als 3 Monate gelegen habe. Zunächst in Quarantäne. Allein. Später dann mit zwei weiteren Kindern. Die Schwestern waren alle mit Mundschutz. Immer. Auch die Ärzte. Heute weiß ich, dass die wenigsten damals geimpft waren und alle mit dem Risiko agieren mussten, sich ggf. zu infizieren. Die Besuche waren rar. Meine Eltern hatten damals noch Landwirtschaft, mein Vater war in einer kaufmännischen Zusatzausbildung und Mutter hatte keinen Führerschein. So kam mein Familie einmal in der Woche zu Besuch. Für Besucher gab es den Balkon. Überdacht, damit die nicht nass wurden. Zum Zimmer hin war eine große Scheibe. Daneben ein Telefon. So konnten sich die Besucher mit den kleinen Patienten unterhalten. Besuche in der Station waren verboten. Kontakt gab es nur von außen. Körperkontakt, mütterliche Geborgenheit und körperlichen Trost gab es nicht. An Besuchstagen habe ich das Telefon belagert und Weinkrämpfe gekriegt, wenn es jemand anders gewagt hat, den Hörer draußen auch nur anzufassen. Ich dachte immer wenn meine Mutter kommt, dann kann sie nicht mit mir sprechen und ich muss wieder warten.
Die Besuchszeiten waren kurz, ein paar Worte Trost und dann waren sie auch schon wieder weg und ich hatte nur die lieben, aber maskierten Krankenschwestern in den komischen Ganzkörperkitteln um mich herum und ich habe jeden Abend Rotz und Wasser geheult.
Manchmal träume ich davon. Bis heute.

Ich habe mich damals bei meinem Nachbarsjungen angesteckt. Der hatte die Masern wie sich später herausstellte. Nur die Masern. Normaler Verlauf. Der Glückliche.

Diese Maserninfektion mit Windpocken und der Lungenentzündung war eine der schlimmsten Erfahrungen meiner Kindheit und bis heute bedrückt es mich - auch wenn es schon 40 Jahre her ist.

Und meine Kinder werden derartiges auch nicht erleben, soweit ich das beeinflussen kann!

Ihr ahnt es bereits. Ich bin ein bis ins tiefste überzeugter Impfbefürworter. Ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht und stütze mich nicht auf irgendwelche Forschungen oder Ergebnisse wie auch immer motivierter Arbeitsgruppen. Ich hatte damals keinen Impfschutz und daran wäre ich fast verreckt. Ich habe mich zudem bei einem anderen Kind infiziert, und war kränker als derjenige der mich angesteckt hat.

Zu meinen Kindern. Beide sind vollständig durchgeimpft. Komplikationen gab es, aber wenige und es waren die, die man erwarten kann, wenn sich ein Immunsystem auf Krankheitserreger einstellt. Leichtes Fieber, Hautausschlag, die leichte Masernsymptomatik usw. Im Vergleich zu dem was passiert wenn die aggresiven Formen der Krankheiten ausbrechen - pillepopp!
Ja. Ich weiß. Impfungen können Nebenwirkungen haben. Infektionen haben diese "Nebenwirkungen" aber auch und das in deutlich häufigerer und schmerzhafterer Form. Ich selbst kann immer noch an einer Masernspätfolge erkranken. Diese möglichen Spätfolgen bestehen bei allen, die die Krankheit durchlebt haben. Das ist Fakt. Nur weil das Kind dann irgendwann (scheinbar) wieder gesund ist, heißt das längst nicht, dass das Kind tatsächlich beschwerdefrei leben wird. Ob man das Glück hat (es ist tatsächlich nichts weiter als Glück) dass das Kind keine subakut-sklerosierende Panenzephalitis bekommt, wird man mit Erreichen des 12ten Lebensjahres wissen. Und ob man das Risiko der später möglichen Krankheiten eingehen will....   Ich will es nicht.
Meine Kinder sind kein Spekulationsobjekt!

Hinzu kommt meine Verantwortung gegenüber jenen, die nicht geimpft sind! Weil sie noch zu jung sind. Weil Krankheiten keine Impfung zu lassen, oder weil Eltern aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen bewusst nicht impfen. Meine Kinder werden niemanden vermeidbar infizieren so wie ich infiziert wurde.
Allerdings ist meine Einstellung auf der anderen Seite ebenso konsequent: Wird unser noch ungeborenes Kind in den ersten Lebensmonaten von einem vorsätzlich ungeimpften Kind mit welchem vermeidbaren Infekt auch immer infiziert, dann werde ich die verantwortlichen Eltern auf vorsätzliche Körperverletzung verklagen!
Das wird dann ein (in meinen Augen längst überfälliger) Musterprozess.

Für mich heißt impfen Verantwortung übernehmen gegenüber meinem Kind. Es heißt aber auch Verantwortung zu übernehmen gegenüber jenen, die ggf. durch mein Kind oder mich infiziert werden können. Und bei aller Freiheit, die die erklärten Gegner von Impfungen in Anspruch nehmen vermisse ich Stellungnahmen zu sozialen Verantwortung.

Meinethalben mag es jeder für sich entscheiden und auch der Impfung ablehnend gegenüber stehen. Aber ich erwarte, dass sich diejenigen der Verantwortung bewusst sind, dass sich ggf. andere infizieren, die dann echt Probleme haben können.
Hier besteht akut Handlungsbedarf. Wenn zB. ein ungeimpftes Kind eine Masernerkrankung in eine Kinderaztpraxis oder in eine Kita schleppt und sich dort Kinder infizieren, die entweder nicht geimpft sind - oder aufgrund von Alter oder gesundheitlichen Belangen nicht geimpft werden können, wie gehen bewusst nicht impfende Eltern damit um?

Ich verlange als Impfbefürworter, dass die Verursacher haftbar gemacht werden. Sich an den Behandlungskosten beteiligen, oder gar Schadensersatz leisten müssen. Ich vermisse hier klare Regeln. Ob ich nun ein Kind oder jemand anderen Schlage, oder zulasse dass er sich infiziert - wo ist da der Unterschied? Seine körperliche Unversehrtheit wird beeinträchtigt. Ob durch Viren oder Prügel. Verletzungen können aktiv oder durch Unterlassung zugefügt werden. Schlussendlich leidet jemand, der nicht leiden müsste. Schwieriges Thema. Ich weiß. Aber wer A sagt, der sollte auch B sagen.

Nicht impfen? Okay, ist in Deutschland möglich!
Fremdinfiziert? Ist in Deutschland auch möglich!

Aber wer haftet? Denken nicht impfende Eltern überhaupt an andere Kinder oder ist die Betrachtung einseitig, d.h. man denkt nur an die eigenen Kinder? Steht das vermeintliche Wohl der eigenen Kinder höher? Selbst dann noch, wenn durch diese Einstellung die Gesundheit anderer beeinträchtigt werden kann?

DAS würde mich interessieren. Ganz ehrlich! Und ist auch der Grund warum ich hier - als Impfbefürworter - schreibe.

Lg.
J.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Ichweissimmernochnichtsor am 17. Mai 2013, 14:26:07
Hallo Martens,

interessante Geschichte. Ich habe leider einen ähnlichen Fall in der Familie miterlebt, allerdings mit bleibenden Folgen.

Leider wirst du hier sicher keine brauchbaren Antworten erhalten. Differenzierte und kritische Ansichten suchst du in diesem Forum vergebens. Hier gibt es nur 1 Meinung.

Zum Thema "wie gehen Impfkritiker mit vermeidbarer Ansteckung(Körperverletzung) um ?" wird dir allenfalls hahnebüchen entgegnet, dass Impfungen sowieso niemals wirken würden oder die pure Existenz von Viren wird einfach eben mal geleugnet.

Oft wird dir hier auch einfach erzählt, dass Impfungen nur dazu da wären, Krankheitssymptome zu "unterdrücken". Wer soetwas behauptet kann sich niemals damit auseinandergesetzt haben, wie eine Impfung funktionert.

Es tut mir leid dir das zu sagen aber erwarte einfach nicht zu viel....
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 17. Mai 2013, 15:51:43
Die Argumentationen von Impfgegnern sind mir nicht unbekannt. Ich will auch niemanden missionieren. Ich rede von selbst erlebten Erfahrungen. Wie gesagt, solange man in Deutschland die freie Entscheidung hat, lohnt es sich wenig. Allerdings interessiert es mich halt, wie bewusst infizierende Eltern (so kann man es auch sehen) die eigene Verantwortung gegenüber anderen wahrnehmen. Und natürlich auch wie sich der überzeugte Impfgegner verhält, wenn der Schuss nach hinten losgeht und die Masernparty drastisch endet. Geht er dann doch ins Krankenhaus und erwartet dass die Summe der Beitragszahler die Suppe auslöffeln und die Heilungskosten zahlen? Oder geht man selbst dann nicht zum Arzt wenn die Komplikationen bedrohlich werden?

Vielleicht am Rande:
Ich selbst lehne Selbstmedikationen vollständig ab. Im gleichen Atemzug lehne ich jede Art von Heilpraktikern ab. Allerdings - warum auch immer - sind wir nur selten krank und gehen demnach selten zum Arzt. Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, dann gehen wir zu unserem langjährigen Hausarzt. Ein Mediziner, der auch Sportvereine betreut. Der hat allerlei - auch alternative - Zusatzausbildungen. Aber er ist studierter Mediziner.
Wenn meine Heizung kaputt ist gehe ich schließlich auch nicht zum Autoschrauber, nur weil der auch eine Werkbank hat.

Zur so gerne bemühten Verflechtung der Pharmaindustrie. Ich nehme jeden Stoff als Medikament wahr, den ich einsetze um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Ob das eine Aspirin ist, ein Arnika-Kügelchen oder eine Muskelsalbe. Mir ist bewusst, dass es beim Einsatz von Medikamenten zu sog. Nebenwirkungen kommen kann. Nicht muss. Kann. Steht der Zweck jedoch im Vordergrund, wäge ich ab und akzeptiere dieses Risiko. Bei Impfungen ist mir bekannt, dass es zu Komplikationen kommen kann. Nicht muss. Kann.
Ich wäge also ab. Im Hinterkopf habe ich meine eigene Geschichte. Ich weiß, Krankenhäuser von heute sind anders als die von damals. Aber das Rasseln in der Lunge wird sich heute nicht anders anfühlen als damals und so wie mein Nachbar damals glimpflich davon gekommen ist, kann es auch heute noch für einen anderen lebensbedrohlich werden.
Und die Pharmaindustrie stellt Medikamente her. Mitunter ziemlich fragwürdiges Zeug. Meistens aber durchaus wichtige Dinge. Oder bezweifelt hier jemand ernsthaft, dass Insulin für Diabetiker ein fragwürdiges Erzeugnis der Pharmaindustrie ist?
Natürlich hat die Pharmaindustrie Lobbyisten und natürlich wollen diese Medikamente platzieren. Deshalb ist die Pharmaindustrie aber ebensowenig böse wie es Brauereien sind, die Alkohol auf den Markt werfen und den nahezu alle trinken, obwohl die Nebenwirkungen von Alkohol hinlänglich bekannt sind. Niemand schimpft auf Brauer- und Brennereien. Aber alle auf die böse böse Pharmaindustrie...
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 17. Mai 2013, 19:06:48
Wow!
schön geschrieben - und sehr überzeugend!!

Leider kann ich "meine Fakten" nicht so schön beschreiben. Nur....
an dem Satz blieb ich hängen:


Zitat
Infektionen haben diese "Nebenwirkungen" aber auch und das in deutlich häufigerer und schmerzhafterer Form.



stimmt das wirklich?

Mein Sohn hatte auch eine Lungenentzündung durchgemacht - wir hatten wohl sehr großes Glück, es war eine bakterielle Infektion (ohne dass er Masern hatte). Er konnte zu Hause auskuriert werden, ohne AB.

Er sagt darüber, dass es nicht so schlimm war.
Das Husten hat wehgetan, ich hielt ihn, während er hustete und ermunterte ihn, fest "alles rauszuhusten".
Das hat - so meint der Arzt - seine Heilung beschleunigt.

Ich akzeptiere Impfbefürworter, aber bei einem Pubkt werde ich wütend (also zumindest mal im persönlichen Gespräch), wenn jemand mit der Keule kommt "nichtimpfen sei egoistisch".
Es gibt sooo vieles, was der Mensch tut, um seiner Gesundheit (und der seiner Mitmenschen) zu schaden - nicht impfen gehört da nicht dazu.

Fliegst du nie? keine importierten Lebensmittel? keine Platiktüten für den Einkauf? keine sinnlosen Konsumgüter? kein Auto?  etc.

p.s.: in meiner Herkunftsfamilie hatten wir alle alle üblichen Kinderkrankheiten - und es gab keine Probleme.
In meiner Erinnerung waren die Masern sogar ein bisschen schön. Sehr erwärmend - na gut, ich hatte keine Komplikationen
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: philadelphia am 17. Mai 2013, 20:11:57

 
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=99027

 Bis jetzt sind seit Beginn der Grippesaison im Herbst 2012 offiziell ca. 46.000 Personen an Influenza erkrankt.

 Wird inzwischen bei den Meldungen an das PEI auch vermerkt, ob die Personen geimpft oder nicht geimpft waren? Bei jährlich 5.000 oder gar 40.000 Grippetoten wie immer wieder veröffentlicht wird, sollte man doch inzwischen erfahren dürfen, wer geimpft oder nicht geimpft war. Und außerdem müsste doch auch jede Grippeerkrankung trotz Impfung der bußgeldbewehrten Meldepflicht unterliegen, so denke ich zumindest. Anderenfalls wäre eine Grippeerkrankung trotz Impfung doch eine ganz normale Nebenwirkung. Weiß jemand, ob diesbezüglich Meldungen erfolgen wegen Impfnebenwirkungen, die über das normale Maß hinausgehen???

 Unsere Mutter ist ca. 6 Wochen nach der Grippe- bzw. 5 Wochen nach der eine Woche später verabreichten Tetanusimpfung verstorben und kein einziger Arzt (HA, CA, OA usw., mindestens 10 Ärzte haben daran rumgepfuscht)hat trotz wiederholter Krankenhausaufenthalte bezüglich Impfnebenwirkungen auch nur im geringsten Ansatz daran gedacht, auch Impfnebenwirkungen zu überprüfen, sondern die neu aufgetretenen Beschwerden wurden lediglich mit Tabletten, Spritzen, Infusionen usw. bekämpft und dann war schnell ausgekämpft (nur das Alter war wichtig und das war eh schon über 80!). Obwohl dieses Ereignis schon über 6 Jahre zurückliegt, ist mir der Verlauf noch in Erinnerung, als ob er gestern gewesen wäre. Und eine Meldung erfolgte nicht.

 Man hat ja nicht einmal gewusst, dass man die wegen Osteoporose vom Hausarzt verordneten Bisphosphonate bei Bettlägerigkeit mit OP wegen frischen Knochenbrüchen und bereits aufgetretenen Beschwerden wie z.B. Schmerzen hinter dem Brustbein, Erbrechen, Atemnot, Schluckbeschwerden usw. nicht weiter verabreichen darf; nein man hat sogar statt der Fosamax die erst kurz vorher zugelassenen Fosavance verabreicht (Mutter konnte sie selbst nicht mehr nehmen).

 Und daher glaube ich, dass bezüglich Impfnebenwirkungen seitens der meisten Ärzte überhaupt keine Notwendigkeit gesehen wird an solche zu denken, weil die Impfungen ja von der STIKO empfohlen sind und dann braucht man doch nicht mehr zu überlegen

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Diese Info habe ich bereits zum Thema Grippeimpfung hier in diesem Forum mitgeteilt.
Nun würde mich interessieren, ob denn Mertens weiss, ob irgendwo verzeichnet ist, ob bei an erkrankten Personen vermerkt ist, ob diese Person geimpft war gegen die Krankheit oder nicht. Ich war bis zu diesem o.g. schlimmen Ausgang ganz und gar fürs Impfen, aber seit dieser Zeit eben nicht mehr.
Im vergangen Winter sind z.B. in einem Heim ausgerechnet einige Bewohner an Grippe erkrankt welche  ("geimpft / geschützt / gesund" - Werbung für die Grippeimpfung)gegen die Grippe geimpft waren - und wer kann dann die Nichtgeimpften anstecken - die Geimpften.  Einen hundertprozentigen Schutz bietet angeblich keine Impfung.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 17. Mai 2013, 20:54:11
hallo philadelphia,

Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Und ich nehme mir gerne die Zeit ihnen auch zu erklären warum.
Was für die Influenzaimpfung gilt, gilt keineswegs für alle Impfungen. Bei der Influenzaimpfung wird nämlich gegen die saisonale Grippe geimpft. Dazu werden 10 verschiedene Influenzastämme aus Asien hergenommen. Da diese in aller Regel ca. ein halbes Jahr später zum ersten Mal bei uns in Europa auftreten.

Die 10 am Häufigsten in Asien auftretenden Stämme werden dazu abgetötet. Dabei bleibt für den Laien gesprochen die Öberfläche der Viren intakt, so das der Körper nach der Injektion der toten Viren nun weis, wie dieser Erreger ausschaut.
Kommt es nun zum Kontakt mit den lebenden Viren, z.B. durch Tröpfcheninfektion, so kann unser natürliches Immunsystem, gezielt dagegen ankämpfen, es hat ja so zu sagen den Feind schonmal gesehen und weis nun was es zu tun hat. Nämlich natürliche Antikörper bilden. Das geschieht nun innerhalb von Minuten bis Stunden. So können sich die Viren gar nicht erst ausbreiten und es kann zu keiner Infektion kommen. Exakt so funktioniert auch die Immunität nach einer durchgemachten Viruserkrankung.
 
Bei einem Erstkontakt ohne vorhergehnden Impfung dauert die Antikörperbildung mehrere Tage. Dadurch können sich die Viren extrem vermehren bis der Körper, auf gleicher Weise wie nach einer Impfung, bereit ist sich dagegen zu wehren. Bis es soweit ist treten dann die typischen Krankheitssymptome auf.

Leider gibt es sehr viel mehr Influenzastämme als  die 10 am Häufigsten in Asien vorkommenden, und diese verändern ihre Oberfläche auch noch im Schnitt 1x pro Jahr. Eine Influenzaimpfung gibt also 100%igen Schutz gegen die häufigsten Influenzaerreger in der jeweiligen Saison, nicht aber einen vollständigen Schutz generell gegen eine Influenzaerkrankung. Dazu kommt, dass auch die Stämme aus Asien ihre Oberfläche ändern können bis sie bei uns sind. Das machen sie zwar nicht oft, es kommt aber gelegentlich vor.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man nach einer Influenzaimpfung immun gegen die wahrscheinlichsten Influenzaviren bei uns ist. Andere Stämme können uns dennoch infizieren. Das Krankheitsbild ist dabei kaum verschieden.

Und genau hier unterscheidet sich die Influenzaimpfung dramatisch von anderen Impfungen wie z.B. gegen Masern,Mumps,Röteln,Tetanus etc. Denn diese Virusstämme sind konserviert. Das bedeudet sie bleiben über viele Jahrzehnte hinweg  unverändert. So wie die Großmutter, die vor 70 Jahren an Masern erkrankte immernoch immun gegen die heutigen Masernviren ist, so bleibt ein gegen Maserngeimpftes Kind auch immun.
Ist ja auch klar, bei beiden Personen wurde das Immunsystem auf die Erreger "geschult". Das Resultat ist in beiden Fällen exakt das selbe: Das Immunsystem kennt nun den Feind und kann diesen gezielt bekämpfen.
Bei den inaktivierten Viren der Masernimpfung ist im Unterschied zur Großmutter die Krankheit allerdings nicht ausgebrochen. Denn diese Viren konnten sich ja gar nicht vermehren. Für das Immunsystem macht das übrigens gar keinen Unterschied.

Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärt.
Sie sehen also Impfung ist nicht gleich Impfung. Vor allem die Influenzaimpfung ist ein absoluter Spezialfall. Und die Variabilität der Influenzaviren ist faszinierend.

Abschließend möchte ich noch sagen: Die Influenzaimpfung kann uns keinesfalls 100%ig gegen die Erkrankung schützen, sie kann das Risiko allerdings dramatisch senken. Das hängt aber vor allem von dem jeweiligen Jahr und der Gegend in der man lebt ab.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: philadelphia am 18. Mai 2013, 09:23:02
Lieber Dr. Best,
danke für Ihre aufschlussreiche Info. Nur mir nützt das wenig, wenn sowieso bekannt ist, dass die Grippeimpfung ein "Spezialgebiet" ist und man dann nur ständig für diese Impfung wirbt und dann wenn Nebenwirkungen auftreten, diese von den Ärzten ignoriert werden. Bei unserer Mutter sind immer nach der Impfung grippeähnliche Symptome aufgetreten und kaum hatte sie sich wieder einigermaßen erholt, waren ca. 10 Monate um und die nächste Impfung wurde gespritzt. Bereits nach der vorletzten Impfung ist sie gestürzt und mußte wegen Bruch beider Arme ins Krankenhaus, musste operiert werden, hatte beide Arme in Gips, war dort ca. 3 Wochen - eine schwere Zeit mit vielen UAW - und trotz noch nicht ausgeheilter Bronchitis wurde im nächsten Dez. wieder diese "Gesund-Impfung" verpasst, weil ja eine "leichte" Erkältung kein Hindernis ist.

Dann wieder gestürzt und wieder Krankenhauseinweisung und weil es so der Brauch ist und es ja eh keine Nebenwirkungen bei Tetanusimpfung gibt, wurde gleich noch diese Tetanusimpfung verpasst, obwohl die letzte noch keine 8 Jahre zurücklag und genau ab dieser damaligen letzten Tetanusimpfung hat sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert und keiner wusste warum!?! Wieso sollte dann die Tetanusimpfung harmlos sein? Gerade bei der Tetanusimpfung soll oft eine "Überimpfung" gegeben sein mit den entsprechenden Auswirkungen. Ich habe mir Lektüre besorgt und auch im Beipackzettel ist die Krankheit GBS aufgeführt, aber keiner glaubt daran und der Patient ist der Dumme, versteht doch nix von Medizin, hat kein Abi usw.

Nachdem Sie Ihrem Bericht nach "medizinisch geschult" sind im Gegensatz zu mir, wäre es doch auch für Sie interessant, ob bei den Erkrankungen immer festgehalten wird, ob diese Person nun geimpft oder nicht geimpft war. Ich konnte diese Gegenüberstellung bis heute noch von niemandem erfahren, genau so wenig wie ich erfahren konnte, ob denn schon jemals gegen einen Arzt ein Bußgeld verhängt wurde, weil er die bußgeldbewehrte Meldepflicht eines VERDACHTS auf eine Impfnebenwirkung nicht beachtet hat. Angeblich werden ja nur ca. 5 - 10 % Verdachtsfälle auch wirklich gemeldet, so dass mindestens 90 % (und zwar aller Impfungen, nicht nur die Grippeimpfung) nicht gemeldet werden und somit gar nicht bekannt sind und somit auch im Beipackzettel falsche Zahlen stehen.

Kurz - ich bin geheilt von den Impfungen und dem Wissen der Ärzte. Dies nützt unserer Mutter (sie war immerhin Mutter von 8 Kindern, 18 Enkelkindern und 10 Urenkeln - wir haben auch 4 Mediziner in der Familie und davon sind zumindest zwei von Impfungen nicht überzeugt) nichts mehr - schade, dass wir damals noch nicht Internet hatten und wir einfach blind den oft (ein-)gebildeten Ärzten vertraut haben. Gerade auch was die UAW der Bisphosphonate betrifft: Keiner, aber überhaupt keiner - weder Hausarzt  noch sonst einer der vielen Ärzte oder das Pflegepersonal wusste weder von den UAW noch von den Einnahmevorschriften Bescheid. Davon muss ich ausgehen oder die haben einfach ausprobiert??
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 21. Mai 2013, 09:11:09
@yanna: Ich komme mit der Keule, denn nicht impfen ist egoistisch. Wenn Sie bewusst nicht impfen nehmen Sie ebenso bewusst in Kauf, dass Sie sich ggf. infizieren. Da der Infekt hochgradig ansteckend ist nehmen Sie demzufolge ebenso bewusst in Kauf, dass Sie - oder in Ihrer Verantwortung stehende ungeimpfte Personen - andere Personen anstecken.
Wenn das nicht egoistisch ist braucht der Begriff wohl eine neue Definition.

@philadelphia: Es ist ja bereits durchgekommen, ich bin ärztlich versorgt. In den vergangenen Jahren gab es zwei Grippetypen, die mich animiert haben meinen Arzt zum Gespräch zu bitten: Schweinegrippe und Vogelgrippe! Mein Arzt erklärte es mir folgendermaßen:
"Mertens, du bist impffaul, weil du dich nur knapp alle drei Jahre gegen die jährliche Influenza impfen lässt. Dennoch bist Du gegen die am häufigsten auftretenden Influenzastämme immunisiert. Der Schweinegrippenvirus ist ein Subjekt, dass es geschafft hat vom tierischen Wirt auf den Menschen überzugehen. Da du aber eine gewisse Grundresistenz besitzt, bist du zumindest nicht hochgradig gefährdet. Selbiges gilt für die Vogelgrippe. Mir wurde die normale, saisonale Influenzaimpfung empfohlen. Ich habe die genommen und bislang (zumindest in den letzten 7 Jahren) bin ich nicht einmal an Grippe erkrankt. Jop, ich hatte schon die echte Influenza und ich habe die auch durchgestanden - ich kann mir aber angenehmeres vorstellen. Abgesehen davon zahlt der Arbeitgeber diese netten kleinen Eskapaden der "alternativen Selbstheilung" und mir fällt eigentlich kein Grund ein, warum ich ihm diese vermeidbaren Kosten aufbürden soll.
Und ja, natürlich kann ich an Grippe erkranken, wenn mich eine Mutation befällt die im Cocktail nicht enthalten ist. Allerdings ist diese Möglichkeit deutlich geringer, als wenn ich ungeimpft bin. 100% Schutz? Gibt es nicht. Noch nichtmal für deinen PC. Aber Risikominimierung. Mir ist es das wert. Die Alternative ist weitaus gefährlicher!

Das mit deiner Mutter tut mir aufrichtig leid.
Ich hatte vor einiger Zeit eine Erkrankung, die den Gang zum Gynäkologen notwendig werden ließ. Die Diagnose war niederschmetternd und der Arzt der sie mir mitteilte aufgrund der Art und Weise wie er es tat ein ausgesprochenes Arschloch. Ich habe die Diagnose nebst der Kompetenz dieses Herrn angezweifelt und bin zu einem anderen Gynäkologen gegangen. Die Diagnose war gleich, die Art und Weise eine ganz andere. Mir wurde empfohlen eine dritte Meinung einzuholen. Nicht weil dieser Arzt falsch gelegen hätte, er hat es mir empfohlen um mit dieser Diagnose klarzukommen. Ich habe einen Wust an Info bekommen, habe mich informiert und die dritte Meinung eingeholt. Die Diagnose war unverändert. Allerdings hatte ich nun von zwei Ärzten Therapiemöglichkeiten an der Hand. Der zuletzt aufgesuchte Mediziner war ein Professor an einer Uniklinik. Ich bin ziemlich weit gefahren, aber der Mann hat einen weltweit guten Ruf auf diesem Gebiet. Ich habe mich für eine Therpie entschieden, die beide - der Landarzt und der Professor - empfohlen haben. Heute ist die Sache ausgestanden.
Warum erzähle ich dir das? Weil es wie in jeder Branche gute und schlechte "Spezialisten" gibt. Man neigt dazu sofort alles in einen Topf zu werfen wenn man negative Erfahrungen gesammelt hat. Das ist aber der falsche Ansatz. Wenn die Ärzte deine Mutter falsch behandelt haben, dann verstehe ich deinen Ärger, finde es aber nicht nachvollzienbar, dass Du davon ausgehst, dass alle Ärzte so handeln, oder dass bei allen ähnlich gelagerten Fällen die Patienten versterben. Ich finde diese Verallgemeinerung nicht in Ordnung!

Nein, ich kenne kein Verzeichnis. Verzeichnisse interessieren mich auch nicht. Wozu auch?



Am Rande:
In einer kleinen Provinzstadt hier in der Nähe sind Masern aufgetreten. In einer 3ten Klasse mit nur 21 Schülern liegen vier Schüler mit Masern im Bett. Ein Baby ist ebenfalls schwer an Masern erkrankt. In einer ansonsten durchgeimpften Familie. Im selben Ort. Die Impfdichte liegt Dank der ortsansässigen Alternativmedizinierin (sie lehnt Impfungen ab) bei unter 85%. Das ist vermutlich Musik in euren Ohren....
Alle erkrankten Kinder haben die Möglichkeit später - nach angeblich durchgestandenem Infekt - an den Spätfolgen zu erkranken. Dem Baby geht es richtig beschissen und ich bin wütend.
Wenn die Kinder das 12te Lebensjahr vollendet haben, dann dürft Ihr vorsichtig feiern, denn dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit an einer subakut-sklerosierende Panenzephalitis zu erkranken weitestgehend ausgeschlossen. Wenn das Baby Schaden nimmt möchte ich nicht in der Haut der verantwortlichen Eltern der infizierten/infizierenden Kinder stecken.

Der Egoismus dieser Eltern wird mit der Gesundheit eines 8 Monate alten Babys bezahlt.

Ich könnte kotzen!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Luna am 21. Mai 2013, 09:41:01
@ Mertens: Wenn Du nur ein ganz, ganz kleines bisschen Ahnung zum Thema hättest, dann wüsstest Du, dass dieses Baby nur die Masern hat, gerade WEIL es in einer komplett durchgeimpften Familie leben muss. Eine geimpfte Mutter kann KEINEN Nestschutz mehr an Ihr Kind weitergeben durch das Stillen. (Falls sie überhaupt stillt.)

Also bitte: Erstmal unabhängige Bücher wälzen, seinen Verstand einschalten und DANN diskutieren und verurteilen..

Und schon mal was von EIGENverantwortung gehört?
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 21. Mai 2013, 13:12:27
Hallo Luna! Aha. Schön. Die geimpfte Familie (die nicht als Überträger fungieren kann) ist also Schuld. Entschuldige, dass ich da nicht ganz mitkomme, eine Erklärung würde ich begrüßen!

Eine geimpfte Mutter kann keinen Nestschutz mehr weitergeben? Diese Aussage verbuche ich bestenfalls als (schlechten) Witz, denn sie ist falsch.

Ob jemand stillt, oder warum jemand nicht stillt überlasse ich vollständig derjenigen die diese Entscheidung zu treffen hat. Mitunter können Frauen nicht stillen - selbst dann nicht wenn sie es gerne wollen.

Unabhängige Bücher? Was soll das sein? Es gibt keine unabhängigen Bücher! Es gibt lediglich Meinungen die in Büchern vertreten werden. Daneben gibt es noch die ein oder andere wissenschaftliche Erkenntnis.

Eigenverantwortung? Du willst das Baby dafür verantwortlich machen dass es sich infiziert hat? Oder die Eltern dafür dass Sie das Kind in die Nähe einer "wirverwirklichenunsmalselbst"-Familie gelassen hat.
Das Kind ist infiziert worden. Niemand anders ist verantwortlich als der oder diejenigen die zugelassen haben dass das Virus verbreitet wird.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Tuberkulinum am 21. Mai 2013, 13:50:49
Der Netzschutz ist aber wohl viel geringer als für Mütter, die die Masern vollständig durchgemacht haben.
Bei der ganzen Maserndebatte muss man sich aber auch andere Dinge vor Augen führen: Nach Einführung der Masernimpfung haben schwere Lungenerkrankungen bei Säuglingen durch RSV Viren zugenommen. Mütter, die geimpft sind, können Ihren Kindern keinen Schutz vor RSV Viren übertragen, die aus der gleichen Familie wie Masernviren stammen.
Dies hat zur Folge, dass jedes Jahr schätzungsweise 20000 Babies und Kleinkinder mit schwerer RSV-Bronchiolitis oder Pneumonie (Lungenentzündung) ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die WHO schätzt , dass jährlich 4 Mio Kinder an diesen Erkrankungen sterben (man arbeitet jetzt an einer RSV Impfung). Was nützt es mir, wenn die Maserntoten zurückgehen, die Kinder aber an RSV Infektionen sterben?
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 21. Mai 2013, 16:07:35
Ich habe keinen Hinweis finden können, dass der Nestschutz bei geimpften Müttern geringer ausfällt als der von ungeimpften. Eine seriöse Quellenangabe würde ich daher nicht ablehnen.

Zitat: Dies hat zur Folge, dass jedes Jahr schätzungsweise 20000 Babies und Kleinkinder mit schwerer RSV-Bronchiolitis oder Pneumonie (Lungenentzündung) ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die WHO schätzt , dass jährlich 4 Mio Kinder an diesen Erkrankungen sterben.  Zitat Ende

Ganz schön ungenau Ihre Anmerkung. Schätzungen sind nicht gerade das, was ich als Grundlage für eine solche Entscheidung akzeptieren kann.

Was nützt es? Geschätzte Pest oder bewiesene Cholera? Ich finde den Vergleich nicht sehr seriös.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 21. Mai 2013, 16:11:29
Und was ich noch vermisse sind Stellungnahmen, wie bewusst nicht impfende Eltern Ihre Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit sehen.

Da kommt hier ja relativ wenig bis garnichts.

Wie gehen Sie damit um, wenn Sie ein an Masern erkranktes Kind haben, dies ggf. nicht bemerken und es in die Kita, Schule oder ins Zeltlager schicken. Wie verhalten Sie sich, wenn Ihr Kind das erste Erkrankte ist und andere Kinder infiziert. Das interessiert mich wirklich brennend.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 21. Mai 2013, 20:11:25
Auch wenn ich hier eigentlich Nichts mehr dazu schreiben wollte, muss ich mich bei so viel Halbwissen und Unwahrheiten doch  noch einmal einmischen.

Was sie als Nestschutz bezeichnen wird eigentlich Leihimmunität genannt. Vereinfacht gesagt besitzt Jedes Kind, das zur Welt kommt kein eigenes Immunsystem. In den letzten Schwangerschaftswochen allerdings können bestimmte plazentagängige Antikörper von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden. Diese geben ihm dann für eine gewisse Zeit einen relativ spezifischen Schutz.
Spezifisch? Genau! Nämlich kann die Mutter natürlich NUR Antikörper übertragen, die sie selbst gebildet hat. Und dazu muss bei ihr eine Immunisierung erfolgt haben. Das ist ein Prozess der NICHT aktiv funktioniert. Die Mutter bildet diese Antikörper in den letzten SSW NICHT vermehrt, sondern die Plazenta wird dafür durchgängiger. Die Antikörper sind die ganze Zeit schon da.

Ob die Mutter diese Antikörper wegen einer vorangegangenen Viruserkrankung produziert, oder ob sie sie auf Grund einer Impfung produziert ist völlig egal. In beiden Fällen sind sie absolut identisch. Kein Mensch könnte beide Formen unterscheiden. Es liegt ja exakt der selbe Prozess des Immunsystems vor. Somit spielt das warum die Mutter diese Antikörper produziert überhaupt keine Rolle für die Leihimmunität des ungeborenen Kindes!  

Ihre Aussage ist nicht nur vage, sie ist absolut falsch!

Das Ganze hat mit dem Stillen übrigens überhaupt nichts zu tun, denn die Weitergabe von Antikörpern endet selbstverständlich mit  der Geburt und dem Durchtrennen der Nabelschnur.
Leider werden diese Antikörper so etwa nach 4 Monaten vollständig abgebaut sein und das Kind muss sie nun selbst produzieren. Das kann es z.B. nach einer Impfung oder nach einer Viruserkrankung. Bei beidem natürlich wieder mit dem selben Effekt.

Wo ich ihnen allerdings Recht geben muss ist, dass auch durch das Stillen spezielle(andere) Antikörper über die Milch auf den Säugling übertragen werden. Diese haben aber eine völlig andere Struktur und könnten niemals die Plazenta durchqueren. Ebenso können die plazentagängigen Antikörper niemals in der Milch gefunden werden. Im großen und ganzen schützen die Antikörper aus der Muttermilch gegen bakterielle Erreger von Darmkrankheiten und nicht gegen Viren.

Sie können also ihr Kind solange stillen wie sie möchten, es wird dadurch nicht mehr Immun gegen z.B. das Masern-Virus. Nach 4 Monaten ist mit der Immunität Schluss und das Kind besitzt überhaupt keinen antikörpervermittelten Schutz mehr gegen Viruserkrankungen.

Es gibt also folgende mögliche Fälle für die ersten 4 Lebensmonate des kleinen Säuglings:

Mutter bereits  vorher erkrankt ---> Kind ist immun

Mutter geimpft ---> Kind ist genau gleich immun

Mutter weder geimpft noch vorher erkrankt ---> Kind ist überhaupt nicht immun

Nach 4 Monaten sind, was die Virusimmunität angeht, natürlich alle drei Kinder gleich ---> nicht immun.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 21. Mai 2013, 20:24:55
Achso noch eins habe ich vergessen:

Was die Zahl an RSV-Erkrankungen angeht, so wäre mir völlig neu, dass sie seit Einführung der Masern-Impfung angestiegen ist. Woher nehmen sie das?

Eine RSV-Infizierung war schon immmer sehr häufig und hat auch früher schon 40 - 70% aller Kinder in den ersten beiden Lebensjahren betroffen, meist aber ohne lebensbedrohliche Komplikationen.

Auch schon zu Zeiten ihrer Großmutter. Nur wusste sie das damals vermutlich noch nicht.
Ein großer Faktor warum diese Krankheit immernoch so häufig auftritt wie früher ist sicher, dass es dagegen nie eine Schutzimpfung gab, die die Virusverbreitung eindämmen konnte und auch Deutschland damit noch sehr durchseucht ist.
Bei solchen Zahlen spricht man übrigens schon lange von einer Endemie...
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Tuberkulinum am 21. Mai 2013, 21:41:00
Hier ist die Studie:
Klin Padiatr. 2005 Sep-Oct;217(5):259-67.

The descriptive epidemiology of severe lower respiratory tract infections in children in Kiel, Germany.

Weigl JA, Puppe W, Belke O, Neusüss J, Bagci F, Schmitt HJ.


Source

Pediatric Infectious Diseases, Department of General Pediatrics, University of Kiel, Germany. weigl@pediatrics.uni-kiel.de

CONCLUSIONS:

LRI, especially obstructive forms of LRI, are increasing in Germany as described earlier for the USA, UK and Sweden. The major burden is carried by children under 2 years. RSV is the single pathogen with the highest impact.


Das steht nicht im Abstract:
Der Anstieg steht im Zusammenhang mit der Einführung der Maserimpfung. Etwa 20 Jahre nach Einführung einer flächendeckenden Masernimpfung steigen die RSV Infektionen an.


Und hier noch was zu den Antikörpern.  DrBest, sowas lernt man wohl im Medizinstudium nicht?


J Infect Dis. 2013 May 8. [Epub ahead of print]

Waning of Maternal Antibodies Against Measles, Mumps, Rubella, and Varicella in Communities With Contrasting Vaccination Coverage.

Waaijenborg S, Hahné SJ, Mollema L, Smits GP, Berbers GA, van der Klis FR, de Melker HE, Wallinga J.


Source

Department of Epidemiology and Surveillance.


Abstract


Background. The combined measles, mumps, and rubella (MMR) vaccine has been successfully administered for >20 years. Because of this, protection by maternal antibodies in infants born to vaccinated mothers might be negatively affected.Methods. A large cross-sectional serologic survey was conducted in the Netherlands during 2006-2007. We compared the kinetics of antibody concentrations in children and women of childbearing age in the highly vaccinated general population with those in orthodox Protestant communities that were exposed to outbreaks.Results. The estimated duration of protection by maternal antibodies among infants in the general population, most of whom were born to vaccinated mothers, was short: 3.3 months for measles, 2.7 months for mumps, 3.9 months for rubella, and 3.4 months for varicella. The duration of protection against measles was 2 months longer for infants born in the orthodox communities, most of whom had unvaccinated mothers. For rubella, mothers in the orthodox communities had higher concentrations of antibodies as compared to the general population.Conclusions. Children of mothers vaccinated against measles and, possibly, rubella have lower concentrations of maternal antibodies and lose protection by maternal antibodies at an earlier age than children of mothers in communities that oppose vaccination. This increases the risk of disease transmission in highly vaccinated populations.

Und noch eine:
Expert Rev Anti Infect Ther. 2010 Dec;8(12):1339-43. doi: 10.1586/eri.10.126.

Early waning of maternal measles antibodies: why immunization programs should be adapted over time.
Gagneur A, Pinquier D.


Source

Université de Sherbrooke, CHUS Fleurimont, Département de Pédiatrie, 3001 12ième avenue Nord, J1H5N4, Sherbrooke, Québec, Canada. arnaud.gagneur@usherbrooke.ca


Abstract


Primary protection against measles in the first months of life is provided by transferred maternal antibodies. Since the introduction of the measles vaccine, changes in epidemiology have had major effects on the transmission of protective antibodies. The majority of women of childbearing age are now vaccinated and transfer fewer antibodies than naturally immune mothers, conferring shorter protection to their offspring. This article reveals an early loss of maternal antibodies in infants of vaccinated mothers but also in infants of naturally immune women. This increasing susceptibility window between loss of maternal antibodies and vaccination should be taken into account for a timely administration of the first dose of measles vaccine, particularly in the current context of re-emerging measles in Europe. Additional programs are needed to improve vaccination coverage within the global population and to reduce the spread of measles.


Oder vielleicht diese:
BMJ. 2010 May 18;340:c1626. doi: 10.1136/bmj.c1626.

Early waning of maternal measles antibodies in era of measles elimination: longitudinal study.

Leuridan E, Hens N, Hutse V, Ieven M, Aerts M, Van Damme P.


Source

Centre for the Evaluation of Vaccination, Vaccine and Infectious Disease Institute, Faculty of Medicine, University of Antwerp, Universiteitsplein, 1, 2610 Wilrijk, Belgium. elke.leuridan@ua.ac.be


Abstract


OBJECTIVE:

To investigate the duration of the presence of maternal antibodies to measles in infants.

DESIGN:

Prospective study (May 2006 to November 2008).

SETTING:

Five hospitals in the Province of Antwerp, Belgium.

PARTICIPANTS:

Of 221 pregnant women recruited, 207 healthy woman-infant pairs were included-divided into a vaccinated group (n=87) and naturally immune group (n=120), according to vaccination documents and history.

MAIN OUTCOME MEASURE:

Measles IgG antibodies measured by enzyme linked immunosorbent assay (ELISA) at seven time points (week 36 of pregnancy, birth (cord), and 1, 6, 9, and 12 months); decay of maternal antibody in infants modelled with linear mixed models.

RESULTS:

Vaccinated women had significantly fewer IgG antibodies (geometric mean titre 779 (95% confidence interval 581 to 1045) mIU/ml) than did naturally immune women (2687 (2126 to 3373) mIU/ml) (P<0.001). Maternal values were highly correlated with neonatal values (r=0.93 at birth). Infants of vaccinated women had significantly lower antibody concentrations than did infants of naturally immune women (P<0.001 at all ages over the follow-up period). Presence of maternal antibodies endured for a median of 2.61 months-3.78 months for infants of naturally infected women and 0.97 months for infants of vaccinated women. At 6 months of age, more than 99% of infants of vaccinated women and 95% of infants of naturally immune women had lost maternal antibodies according to the model.

CONCLUSIONS:

This study describes a very early susceptibility to measles in infants of both vaccinated women and women with naturally acquired immunity. This finding is important in view of recent outbreaks and is an argument for timeliness of the first dose of a measles vaccine and vaccination of travelling or migrating children under the age of 1 year.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 21. Mai 2013, 23:08:05
Ich habe nicht Medizin studiert, sie etwa?
Glauben sie so etwas lernt man als Mediziner???

Ärzte sind doch meist "nur" Anwender und das ist auch gut so!

Haben Sie Vollzugriff auf die Paper? Dann könnten wir auf Augenhöhe diskutieren.
Ließt man sich die mal nämlich vollständig durch, so kommt man wie so oft zu einem anderen Bild als es in den reisserischen Abstracts und Conclusions, die wir doch alle so schreiben, vermittelt wird.

Ich will gar nicht sagen, dass das schlecht gemachte Paper sind, im Gegenteil sie sind sehr interessant! Aber lesen sie sie doch bitte vollständig.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: ElenaLouisa am 21. Mai 2013, 23:32:20
Hallo,

ja wenn ich das so alles lese, dann könnte ich mich ja fast schuldig fühlen, weil meine ungeimpften Kinder die geimpften wohl anstecken... Naja...

Aber wenn hier schon so heiß diskutiert wird: was ist mit den Inhaltsstoffen der Impfungen??? Also ich fand, dass meine Kinder keine Dosis Quecksilber, Aluminium und Formaldehyd bekommen sollten. Vor allem, da diese tollen Toxine gleich mal ins Gehirn wandern und schön die Entwicklung der Nerven stören / zerstören.

Und weiter finde ich es interessant, wenn man sich mal mit dem Ursprung der Impfgeschichte auseinander setzt. Sehr interessant - aber das soll jeder selbst machen, der es möchte. Der Aha-Effekt war bei mir auf jeden Fall da.

Und man sollte auch nicht vergessen, dass sich der Lebensstandard drastisch verbessert hat. So haben wir schöne Häuser, ein Bett, ein Klo, Wasser zum Duschen und Händewaschen, einen vollen Kühlschrank, eine Familie.... Ja, auch das trägt tatsächlich zu unserer Gesundheit bei.

Damit möchte ich nur eins sagen: Eine Impfung ist sicherlich nicht die Garantie und der Grund für unsere Gesundheit. Da gehört schon mehr dazu.

Und weiter denke ich an einen Satz, den eine Ärztin zu mir gesagt hat: "mal ganz ehrlich unter uns - die nicht geimpften Kinder kommen nur zu den Us in die Praxis und die geimpften sind ständig hier wegen Bronchitis, Mittelohrentzündung, Asthma, Neurodermitis..."

Also ganz so sicher sind Impfungen wohl auch nicht bzw. deren Inhaltsstoffe...
Egal wie man es dreht und wendet - nichts ist perfekt. Aber jeder sollte für sich entscheiden, mit welcher Entscheidung er besser leben kann.

Und ehrlich: es ist keiner Schuld an irgend welchen Ansteckungen der anderen. Jeden kann es treffen - ob geimpft oder nicht / bzw. gibt es ja auch Fälle, wo die Impfung wohl nicht anschlägt.

LG
ElenaLouisa
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 22. Mai 2013, 09:45:54
@Tuberkulinum: Hui. Eine ganze Menge. Ich werde mir diese - soweit vollständig verfügbar - zu Gemüte führen. Mangels medizinischer Ausbildung brauche ich da wohl etwas länger, werde es aber tun. Dank an dieser Stelle auch an DrBest, der mich davon abhält die Werke nur zu überfliegen.

Auf wissenschaftliche Diskussionen werde ich mich dennoch nicht einlassen. Dazu fehlt mir schlicht die Wissensgrundlage - und es ist auch nicht mein Begehr.

@ElenaLouisa: Ihre Gelassenheit in allen Ehren. Wenn Ihre Kinder tatsächlich jemanden anstecken, ist Ihnen das folglich vollkommen schnuppe? Andersherum. Werden Ihre Kinder aus Gleichgültigkeit mit etwas infiziert oder von jemandem infiziert, sind Sie dann genauso gelassen?

Zu den Inhaltsstoffen. Schlussendlich ist alles Gift. Es kommt auf die Dosis an und schlussendlich auch auf den Zweck der Gabe. Quecksilber/Formaldehyd/Aluminium sind wahrhaftig Dinge, die nicht auf den Frühstückstisch gehören. Die Dosen in den Impfstoffen erfüllen jedoch Ihren Zweck, sonst wären die dort nicht drin.
Im Übrigen finden Sie Formaldehyd bereits reichlich im direkten Umfeld Ihrer Kinder. Spielzeug, selbst von namhaften Herstellern, enthält Formaldehyd. Kunststoffe idR Weichmacher, nicht selten hormonell störende Stoffe, insbesondere in Kunststoffverpackungen oder bedruckten Kartons. Ebenso quecksilber/cadmiumhaltige Farben in Spielzeug das in Schwellenländern produziert wird. Das finden Sie selbst in Ökoläden und bei Herstellern, bei denen Sie es nie vermuten würden. Besonders auch in Kinderkleidung. Dabei ist es vollkommen wurscht ob da SOliver oder die KIK Eigenmarke draufsteht. Produziert werden die meist in ein und der selben Firma irgendwo in Asien unter Bedingungen, die wir uns alle nicht vorstellen wollen.
Gönnen Sie sich das Vergnügen und besuchen Sie einen KIK-Markt. Tiiiiiief durch die Nase einatmen. Die Läden stinken nach allerlei Dingen die niemand der nur rudimentäre Kenntnisse von  Kunst- und Giftstoffen hat in der Nähe von Kindern haben möchte.
Nahezu alle Arten von weichem Kunststoff enthalten Bestandteile, die in Dosis und Giftigkeit jeden Impfstoff bei weitem toppen. Ein gutes Beispiel ist "Sophie la Girafe". Ein niedliches Beißtier, dass seltsamerweise gerade in Alternativspielzeugläden reißenden Absatz fand. Das Biest ist für Kleinkinder hochgradig giftig.
Wer's lesen mag:
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=11331&gartnr=90&bernr=07

Schlangengift wird zu medizinischen Zwecken eingestzt. Darüber beschwert sich niemand. Die recht populistische Argumentation "Quecksilber und Formaldehyd füge ich meinen Kindern nicht zu" sieht zwar gut aus, ist in der Sache aber nicht haltbar.

Der Lebensstandard hat sich verbessert. Stimmt. Mit dem verbesserten Standard sind einige Probleme minimiert, andere hinzugekommen. In der Summe hat sich nicht viel getan. Das Wasser zum Duschen ist übrigens nicht neu. Soweit ich weiß waschen sich Menschen schon länger - zumindest dort wo ich wohne.

Nein, eine Impfung ist keine Garantie. Die Nichtimpfung ist es auch nicht. Garantien gibt es nicht. Soviel steht fest.

Zitat
Und ehrlich: es ist keiner Schuld an irgend welchen Ansteckungen der anderen. Jeden kann es treffen - ob geimpft oder nicht / bzw. gibt es ja auch Fälle, wo die Impfung wohl nicht anschlägt.

Wenn die Infizierung vermeidbar ist, dann kann man sich nicht rausreden. Wenn Ihre Kinder eine vermeidbare Infektionskrankheit in die Umwelt tragen, die Sie als verantwortungsvolle (??) Nichtimpferin nicht frühzeitig erkannt und Ihre Kinder isoliert haben, dann sind Sie schuld.

Sie dürfen das impfen unterlassen, aber man darf erwarten, dass Sie sich das entsprechende Fachwissen aneignen um eine solche Krankheit frühzeitig zu erkennen um der Allgemeinheit nicht Ihre Lebensweise aufzuzwingen. Diese Sachkenntnis spreche ich Ihnen ab. Ich bezweifle ernsthaft dass Sie Masern im Frühstadium erkennen können (wenn die Krankheit bereits hochgradig ansteckend ist) und ich bezweifle, dass Sie alles tun um andere zu schützen.
Das ist Ihre Verantwortung. Und die geht untrennbar einher mit Ihrer Entscheidung.
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 22. Mai 2013, 10:11:03
[quote name="ElenaLouisa" date="21-05-2013 23:32:20"] Hallo,

ja wenn ich das so alles lese, dann könnte ich mich ja fast schuldig fühlen, weil meine ungeimpften Kinder die geimpften wohl anstecken... Naja...


ElenaLouisa [/quote]

Nein! Ihre ungeimpften Kinder können natürlich keine geimpften Kinder anstecken, das ist unsinnig!
Sie können aber sehr wohl kleinere Kinder anstecken, die noch zu jung sind um geimpft zu werden! Dafür sollten sie sich dann schuldig fühlen...
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 22. Mai 2013, 10:18:20
[quote name="Mertens" date="22-05-2013 09:45:54"]Ich bezweifle ernsthaft dass Sie Masern im Frühstadium erkennen können (wenn die Krankheit bereits hochgradig ansteckend ist) und ich bezweifle, dass Sie alles tun um andere zu schützen.[/quote]

wie?
wie bitte kann man Masern in diesem ganz frühen Stadium erkennen?

(ich meine ja: gar nicht - deshalb wäre ich auch mit Schuldzuweisungen vorsichtig)

Denn zweiten Teil dieses Satzes tät ich zurücknehmen - sonst entschuldige ich mich mal stellvertretend für diesen Vorwurf!

"alles tun" schließt doch hoffentlich nicht "sich und seinen eigenen Kindern schaden" mit ein?

falls ja: dann schadet jeder jedem - dauernd..... (denn nur wenige schaden sich selber, um andere zu schützen)  :spritze:
Titel: Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 22. Mai 2013, 10:25:12
[quote name="DrBest" date="22-05-2013 10:11:03"]Nein! Ihre ungeimpften Kinder können natürlich keine geimpften Kinder anstecken, das ist unsinnig![/quote]

??
Können sie wirklich nicht? B)


[quote name="DrBest" date="22-05-2013 10:11:03"]Sie können aber sehr wohl kleinere Kinder anstecken, die noch zu jung sind um geimpft zu werden! Dafür sollten sie sich dann schuldig fühlen... [/quote]

möchte gerne wissen, wie oft das vorkommt - gibt es doch sicher Statistiken, oder?
Wäre echt interessant!

Was hältst du von Menschen mit vererbbaren Krankheiten? sind die auch schuldig?
Ich mein jetzt zum Beispiel Eltern, deren Eltern Altersdiabetes bekamen (ist erblich) oder kurzsichtige Menschen - ??
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 22. Mai 2013, 15:17:22
Möge dieser Kelch an euch vorüberziehen....


http://www.aktion-max.de/
Titel: Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Mertens am 22. Mai 2013, 15:29:13
/quote]
...wie?
wie bitte kann man Masern in diesem ganz frühen Stadium erkennen?
(ich meine ja: gar nicht - deshalb wäre ich auch mit Schuldzuweisungen vorsichtig)
[/quote]

Also akzeptierst Du das Risiko. Du akzeptierst, dass deine ungeimpften Kinder andere Personen anstecken können.

Deine Entscheidung - deine Verantwortung.
Titel: Aw:Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 22. Mai 2013, 20:33:45
[quote name="yanna" date="22-05-2013 10:25:12"] [quote name="DrBest" date="22-05-2013 10:11:03"]Nein! Ihre ungeimpften Kinder können natürlich keine geimpften Kinder anstecken, das ist unsinnig![/quote]

??
Können sie wirklich nicht? B)


[quote name="DrBest" date="22-05-2013 10:11:03"]Sie können aber sehr wohl kleinere Kinder anstecken, die noch zu jung sind um geimpft zu werden! Dafür sollten sie sich dann schuldig fühlen... [/quote]

möchte gerne wissen, wie oft das vorkommt - gibt es doch sicher Statistiken, oder?
Wäre echt interessant!

Was hältst du von Menschen mit vererbbaren Krankheiten? sind die auch schuldig?
Ich mein jetzt zum Beispiel Eltern, deren Eltern Altersdiabetes bekamen (ist erblich) oder kurzsichtige Menschen - ?? [/quote]

Zum Ersten: Ja können sie wirklich nicht!

Zum Zweiten: Wie stellen sie sich solch eine Statistik vor? Wissen sie wer sie jemals mit welchen Krankheiten angesteckt hat? Wohl kaum! Vor allem nicht bei einer Krankheit, die oft erst nach 4-5 oder gar 7 Tagen Symptome zeigt!!!

Ein geimpfter Mensch, der nicht an Masern erkranken kann, der kann sehr wohl noch andere Menschen damit anstecken, wenn er mit dem Virus in Kontakt kommt. Das kann nämlich für eine gewisse Zeit (30-60min in etwa) auf seiner Haut überleben.

Ein an Masern erkrankter Mensch ist allerdings 4 Tage vor den ersten Symptomen und bis zu 10 Tagen nach den letzten Symptomen noch hochansteckend.

Sie können sich, denke ich, sicherlich selber vorstellen wer von beiden wohl mehr andere Menschen potentiell anstecken wird.
Außerdem werden Masern zu einem viel größeren Teil via Tröpfcheninfektion als via Schmierinfektion verbreitet!

Zum Dritten: Lesen sie das bitte selbst noch einmal und überlegen sie sich bitte ob diese Frage ernst gemeint ist!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: ElenaLouisa am 23. Mai 2013, 08:56:26
"www.initiative.cc"
Ist sehr interessant. Bitte mal lesen.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: ElenaLouisa am 23. Mai 2013, 08:59:59
Anmerkung: auf dieser Seite gibt es viele Infos. Aber gerade die Info über`s Impfen finde ich sehr interessant. Das ganze ist hier sehr kompakt und verständlich dargestellt.
LG
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: ElenaLouisa am 23. Mai 2013, 09:08:30
Entschuldigt bitte, noch eine Anmerkung:
die Zusammenfassung findet ihr unter "alle Artikel" vom 29.08.2002 (dann müsst ihr nicht so lange suchen - denn die anderen Beiträge interessieren hier nicht).

LG
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Liesa am 24. Mai 2013, 14:05:06
An Mertens und DrBest habe ich die Frage, warum man nicht einfach eine Masern-Impfpflicht einführt. Dann hätt's a Ruh mit den Vorwürfen, und Ärzte bekämen hoffentlich wie bei der Pocken(pflicht)impfung strengere Maßgaben, wer alles nicht geimpft werden darf. Ich verstehe nicht, warum ihr einerseits immer so laut appelliert, und zwar mit ziemlich knackigen Argumenten (Verantwortung, Schuld usw. - klingt übrigens alles ziemlich religiös), andererseits keine Impfpflicht durchkriegt. Ab uns zu meldet sich mal einer im Konjunktiv "Wir bräuchten eine Impfpflicht" oder so, aber es tut sich nichts. Finde ich komisch. Dann kloppt doch endlich mal dieses WHO-Ziel durch! Wer hindert euch? Die paar Impfgegner doch bestimmt nicht!
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 25. Mai 2013, 17:27:38
[quote name="Liesa" date="24-05-2013 14:05:06"] An Mertens und DrBest habe ich die Frage, warum man nicht einfach eine Masern-Impfpflicht einführt. Dann hätt's a Ruh mit den Vorwürfen, und Ärzte bekämen hoffentlich wie bei der Pocken(pflicht)impfung strengere Maßgaben, wer alles nicht geimpft werden darf. [/quote]

Das wäre in der Tat eine sinvolle Entscheidung. Leider korreliert die Sinnhaftigkeit einer Sache selten mit der rechtlichen Umsetzbarkeit.
Und da ich kein Jurist bin und mich in derartiger Rechtssprechung praktisch überhaupt nicht auskenne, maße ich mir nicht an zu behaupten ob so etwas rechtlich umsetzbar ist oder nicht!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 09. Juni 2013, 14:30:06
Hallo Mertens,


Zitat Mertens,

Ich bin Jahrgang 1968 und 1973 an Masern erkrankt. Der zunächst übliche Krankheitsverlauf hat wenig Aufsehen erregt. Das musste man durch. Ich wurde von vielen Freunden besucht und nach ca. 1 Woche erweiterte sich der Maserninfekt um Windpocken. Da war bereits Schluss mit lustig. Im Verlauf der gleichen Woche stellte sich dann noch eine schwere Lungenentzündung ein.


Was für ein Geschreibsel !! Meinem Sohn ist es genau wie dir ergangen, zuerst die Masern, dann die Windpocken, dann die schweren Infekte ( Lunge, Haut, Ohren, Mandeln ). Also ich kann mir gut vorstellen wie es dir ergangen ist. Mit einem kleinen Unterschied, bei meinem Sohn wurden die Krankheiten durch die MMRV Impfung ausgelöst. Wir waren so dämmlich und haben gedacht wir könnten ihn und die Allgemeinheit schützen und haben jetzt ein Kind mit einem völlig zerstörten Immunsystem und anderen Schäden. Natürlich wird den impfwilligen Eltern Hilfe im Fall eines Schadens zugesagt durch das Infektionsschutzgesetzt, bekommen tut sie aber so gut wie keiner der geschädigt wurde. Egal wer euch beauftragt hat hier so schöne ( schlimme ) Geschichten zu posten mich beeindruckt das schon lange nicht mehr.

Also wer sich seine Gesundheit für die Allgemeinheit ruiniert hat braucht nicht auf Hilfe hoffen, vielleicht sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit. Ansonsten hab ich zu dem Geschreibsel echt nichts mehr zu erwiedern.

Smilla
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 09. Juni 2013, 15:02:31
[quote name="Smilla" date="09-06-2013 14:30:06"] Hallo Mertens,


Z
 bei meinem Sohn wurden die Krankheiten durch die MMRV Impfung ausgelöst. Wir waren so dämmlich und haben gedacht wir könnten ihn und die Allgemeinheit schützen und haben jetzt ein Kind mit einem völlig zerstörten Immunsystem und anderen Schäden.
Smilla [/quote]

Wäre interessant, wenn sie das etwas präzisieren könnten. z.B. wie wurde der monokausale Zusammenhang mit einer Impfung geschlossen?
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 09. Juni 2013, 19:27:57
Ich werde für sie überhaupt nichts präzisieren, ich prozessiere. Dr. Best ihre Geschichten tauchen so oder ähnlich auf allen impfkritischen Seiten auf, wie abgeschrieben. Auf Facebook werden sehr viele geschlossene Gruppen gegründet von Impfgeschädigten, Impfkritikern und Impfgegnern. Kapern sie doch die Gruppen und viel Erfolg mit den immer gleichen Geschichten die inzwischen jeder der sich mit den Folgen von Impfungen beschäftigt kennt.

Ich persöhnlich habe keinen Zweifel an der Wirksamkeit von Impfungen, also das sie z.B. Masernausbrüche minimieren. Für mich wurden allerdings nur die Krankheiten getauscht, statt Masern und Co. haben wir jetzt neue Kinderkrankheiten, die uns in der Zukunft das Leben schwer machen werden. Einfach mal unsere degenerierten Kinder anschauen die fast alle in der ein oder anderen Weise sehr krank sind. Bei uns eindeutig ein Impfschaden bei anderen vielleicht nicht so eindeutig oder schleichend, da ist die Beweisführung natürlich schwer.
Durch die ganze Impferei ( Vergifterei) wurde für die Menschheit nichts gewonnen.

Eins noch wäre es nicht klüger endlich Forschung in Richtung behandeln von akuten Virusinfekten zu betreiben. Aber wann müssen schon mal Windpocken behandelt werden, meist reicht Schüttelmilch. Das Geschäft mit Medikamenten zur Behandlung für akute Windpocken wäre nicht besonders gut, also lieber alle Kinder schon vor einer Ansteckung behandeln.

Also auf zu Facebook, viel Arbeit wartet auf euch.
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 09. Juni 2013, 20:21:15
[quote name="Smilla" date="09-06-2013 19:27:57"] Ich werde für sie überhaupt nichts präzisieren, ich prozessiere. Dr. Best ihre Geschichten tauchen so oder ähnlich auf allen impfkritischen Seiten auf, wie abgeschrieben. Auf Facebook werden sehr viele geschlossene Gruppen gegründet von Impfgeschädigten, Impfkritikern und Impfgegnern. Kapern sie doch die Gruppen und viel Erfolg mit den immer gleichen Geschichten die inzwischen jeder der sich mit den Folgen von Impfungen beschäftigt kennt.

Ich persöhnlich habe keinen Zweifel an der Wirksamkeit von Impfungen, also das sie z.B. Masernausbrüche minimieren. Für mich wurden allerdings nur die Krankheiten getauscht, statt Masern und Co. haben wir jetzt neue Kinderkrankheiten, die uns in der Zukunft das Leben schwer machen werden. Einfach mal unsere degenerierten Kinder anschauen die fast alle in der ein oder anderen Weise sehr krank sind. Bei uns eindeutig ein Impfschaden bei anderen vielleicht nicht so eindeutig oder schleichend, da ist die Beweisführung natürlich schwer.
Durch die ganze Impferei ( Vergifterei) wurde für die Menschheit nichts gewonnen.

Eins noch wäre es nicht klüger endlich Forschung in Richtung behandeln von akuten Virusinfekten zu betreiben. Aber wann müssen schon mal Windpocken behandelt werden, meist reicht Schüttelmilch. Das Geschäft mit Medikamenten zur Behandlung für akute Windpocken wäre nicht besonders gut, also lieber alle Kinder schon vor einer Ansteckung behandeln.
Also auf zu Facebook, viel Arbeit wartet auf euch. [/quote]




sehr sachlich...

ich habe hier übrigens noch nie irgendwelche "Geschichten" erzählt, falls ihnen das entgangen ist! Bevor Sie mich, warum auch immer, so anfeinden sollten Sie erst einmal meine Beiträge lesen...
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 09. Juni 2013, 21:11:11
So, alles gelesen. Genau das gleiche das in jedem Forum, Petitionen, Rezensionen gelesen werden kann wo sich Impfgeschädigte austauschen oder Bücher vorgestellt werden.Immer muss ein SSPE Kind herhalten um die Gefährlichkeit des nicht impfen zu unterstreichen. Natürlich wird in diesem Fall auch schnell überall bekanntgegeben das es ein Kind getroffen hat weil es sich bei einem ungeimpften Kind angesteckt hat. Natürlich bekommen die Eltern sehr viel Unterstützung auch vom Staat.

Wer sich dummerweise einen schweren Impfschaden einhandelt kann sich jahrelang durch die Instanzen klagen. Glücklicherweise geht den Eltern irgendwann das Geld aus, wäre ja auch noch schöner wenn der Staat dafür auch noch eine Rente bezahlen würde. Nach ein paar Jahren sind die Eltern dann auch noch wegen der vielen Gerichtskosten, kosten für Gutachter usw.arm wie Kirchenmäuse und können für ihr Kind finanziell auch nicht mehr viel tun.

Ob es hier erlaubt ist zu verlinken weiss ich nicht, ich versuch es mal. Ansonsten Youtube " Der Fall Cynthia "

http://www.youtube.com/watch?v=L1f8XTTsrpU

Sorry, mir ist die Sachlichkeit abhanden gekommen
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 09. Juni 2013, 21:34:03
[quote name="Smilla" date="09-06-2013 21:11:11"] So, alles gelesen. Genau das gleiche das in jedem Forum, Petitionen, Rezensionen gelesen werden kann wo sich Impfgeschädigte austauschen oder Bücher vorgestellt werden.Immer muss ein SSPE Kind herhalten um die Gefährlichkeit des nicht impfen zu unterstreichen.[/quote]

                          Auch das habe ich nie getan! Ich habe lediglich versucht hier ein paar grundlegende Verständnisprobleme zu Themen wie  Virenübertragung und Immunisierung (durch intakte Erreger oder eben Impfungen) zu klären.

Ich habe absolut wertfrei geschildert, wie die Übertragung des Immunsystems von der Mutter auf das ungeborene Kind funktioniert und was dahinter steckt.

Ich habe die Grippeimpfung sehr kritisch betrachtet und erklärt, warum man diese nicht auf andere Viruserkrankungen pauschalisierend übertragen kann.
Ansonsten habe ich mich doch ziemlich nicht wertend verhalten. Finden Sie nicht?
Generell habe ich weder Impfungen kritisiert noch angepriesen.

Bei den meisten meiner Beiträge ging es viel mehr gar nicht um Impfungen oder der gleichen. Vielleicht sollten Sie sie noch einmal lesen...

Die einzigen Personen, die hier im Moment irgendwelche Schreckensszenarien aufbauen und Menschen Angst machen(z.B. mit Fallbeispielen), sind Sie und der Themenersteller.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 09. Juni 2013, 21:56:37
Auch so waren sie und der Themenersteller nicht die gleiche Person, komisch kam mir so vor. Aber nichts für ungut, Menschen die in diesem Forum schreiben haben meistens ihren Grund dafür und sind empfindlich wenn es um die Belehrung über die  Vorzüge des Impfens geht.

Es gibt doch bestimmt auch ein Forum " Impfen ist toll " oder so, beglückt doch die Menschen dort mit eurem umfangreichen Wissen.

Grüßle gute Nacht und weiterhin ein schönes Leben
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 09. Juni 2013, 22:06:48
hmmmmm

Panikmache ist immer dumm.

Allerdings gibt es so viel Panikmache auf der Seite "pro impfen", dass man darüber leicht vergisst, wie schlimm Impfschäden sein können.

Bei Sachen wie zum Beispiel Tetanus (eine der wenigen Impfungen zu der mir ansonsten impfkritische Ärzte geraten haben - warum??)
ok: Tetanus - niemand konnte mir bisher die Frage beantworten, wie hoch die statistische Wahrscheinlichkeit ist, dass ich als ansonsten gesunder weder alter noch allzu junger Mensch mich mit Tetanus infiziere (von außen!), daran erkranke und Folgeschäden bleiben. - Dann möchte ich diese Zahl gerne vergleichen mit der Wahrscheinlichkeit einen Impfschaden zu bekommen von der Tetanus-Impfung.
Und dann möchte ich dazu sagen, dass es bei Tetanus nicht möglich sien kann, "die Krankheit" durch Impfmaßnahmen auszurotten.

(hab gelesen, dass Fledermäuse als Masernviren-Reservoir fungieren können - ist da was dran?)

Mertens? Dr. Best?
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 09. Juni 2013, 22:06:49
doppelt gewordem. daher gelöscht - sorry!
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 09. Juni 2013, 22:18:30
[quote name="Smilla" date="09-06-2013 21:56:37"] Auch so waren sie und der Themenersteller nicht die gleiche Person, komisch kam mir so vor. Aber nichts für ungut, Menschen die in diesem Forum schreiben haben meistens ihren Grund dafür und sind empfindlich wenn es um die Belehrung über die  Vorzüge des Impfens geht.[/quote]

Wir hatten ziemlich verschiedene Aussagen und Meinungen hier ausgetauscht. Wie kann ihnen das dann so vorkommen???
Ich kann Sie beim besten Willen nicht verstehen und ihr Handeln und ihre Anfeindungen überhaupt nicht nachvollziehen.

Sie mischen sich hier nur mit Andeutungen kurz ein, und wenn ich aus Interesse nachfrage, feinden sie an, halten mich für eine andere Person weil sie den Thread überhaupt nicht gelesen hatten und sagen mir ich solle mich verziehen.

Kann es vielleicht sein, dass sie nur den Threadtitel gelesen haben und sich den Nächstbesten rausgesucht haben um diesen zu diskreditieren ohne auch nur zu wissen, was ihr gegenüber darüber denkt?

Ich  glaube Sie haben den Thread tatsächlich bis jetzt noch gar nicht gelesen. Dann wäre ihnen nämlich sicherlich aufgefallen, dass das Thema sich ein paar mal geändert hatte und ich eigentlich hier über völlig andere Themen, als der ursprüngliche Titel war, geschrieben habe.
Das ist in der Tat ein sehr seltsames Verhalten und trägt nicht zum informellen Austausch in einem Forum bei.
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 09. Juni 2013, 22:22:52
[quote name="yanna" date="09-06-2013 22:06:48"] hmmmmm

Panikmache ist immer dumm.

Allerdings gibt es so viel Panikmache auf der Seite "pro impfen", dass man darüber leicht vergisst, wie schlimm Impfschäden sein können.

Bei Sachen wie zum Beispiel Tetanus (eine der wenigen Impfungen zu der mir ansonsten impfkritische Ärzte geraten haben - warum??)
ok: Tetanus - niemand konnte mir bisher die Frage beantworten, wie hoch die statistische Wahrscheinlichkeit ist, dass ich als ansonsten gesunder weder alter noch allzu junger Mensch mich mit Tetanus infiziere (von außen!), daran erkranke und Folgeschäden bleiben. - Dann möchte ich diese Zahl gerne vergleichen mit der Wahrscheinlichkeit einen Impfschaden zu bekommen von der Tetanus-Impfung.
Und dann möchte ich dazu sagen, dass es bei Tetanus nicht möglich sien kann, "die Krankheit" durch Impfmaßnahmen auszurotten.

(hab gelesen, dass Fledermäuse als Masernviren-Reservoir fungieren können - ist da was dran?)

Mertens? Dr. Best? [/quote]

Ja das stimmt! Man geht heute sogar davon aus, dass das Masernvirus und andere Viren erst von den Fledermäusen auf den Menschen übertragen wurden.
Sozusagen war eine Fledermaus damals die Person 0!
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 09. Juni 2013, 23:26:58
[quote name="DrBest" date="17-05-2013 20:54:11"]
Bei den inaktivierten Viren der Masernimpfung ist im Unterschied zur Großmutter die Krankheit allerdings nicht ausgebrochen. Denn diese Viren konnten sich ja gar nicht vermehren. Für das Immunsystem macht das übrigens gar keinen Unterschied.

Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärt. [/quote]

Nein das ist ziemlich schlecht erklärt. Bei der Masernimpfung wird das Virus nicht inaktiviert (abgetötet) sondern attenuiert.

Attenuierter Lebendimpfstoff

Solche Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte (attenuierte) Viren oder Bakterien, die sich noch vermehren können und eine Immunantwort auslösen, in der Regel jedoch keine Erkrankung. Ein attenuierter Lebendimpfstoff ist in der Regel deutlich wirksamer als ein Totimpfstoff.

In seltenen Fällen kann es nach der Anwendung eines solchen Impfstoffes bei der möglichen Vermehrung der Erreger zu einer Mutation in Richtung der nicht abgeschwächten Ausgangsform kommen, durch die dann doch die Erkrankung eintreten kann. Beispiele hierfür sind die in Europa aufgegebene Polio-Schluckimpfung, welche sehr selten die Impfpoliomyelitis ausgelöst hat, der MMR-Impfstoff, der Bacillus Calmette-Guérin sowie Impfstoffe gegen Gelbfieber. Zur Typhus-Impfung stehen sowohl Lebend- als auch Totimpfstoffe zur Verfügung.

Quelle: Wikipedia

Das Sätzchen " in der Regel" heisst nicht niemals oder unter keinen Umständen. Es heisst ungefair das gleiche wie das Wort Grundsätzlich ( Regel mit Ausnahme )

Unglaublich !!
Titel: Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 09. Juni 2013, 23:43:36
[quote name="Smilla" date="09-06-2013 23:26:58"] [quote name="DrBest" date="17-05-2013 20:54:11"]
Bei den inaktivierten Viren der Masernimpfung ist im Unterschied zur Großmutter die Krankheit allerdings nicht ausgebrochen. Denn diese Viren konnten sich ja gar nicht vermehren. Für das Immunsystem macht das übrigens gar keinen Unterschied.

Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärt. [/quote]

Nein das ist ziemlich schlecht erklärt. Bei der Masernimpfung wird das Virus nicht inaktiviert (abgetötet) sondern attenuiert.

Attenuierter Lebendimpfstoff

Solche Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte (attenuierte) Viren oder Bakterien, die sich noch vermehren können und eine Immunantwort auslösen, in der Regel jedoch keine Erkrankung. Ein attenuierter Lebendimpfstoff ist in der Regel deutlich wirksamer als ein Totimpfstoff.

In seltenen Fällen kann es nach der Anwendung eines solchen Impfstoffes bei der möglichen Vermehrung der Erreger zu einer Mutation in Richtung der nicht abgeschwächten Ausgangsform kommen, durch die dann doch die Erkrankung eintreten kann. Beispiele hierfür sind die in Europa aufgegebene Polio-Schluckimpfung, welche sehr selten die Impfpoliomyelitis ausgelöst hat, der MMR-Impfstoff, der Bacillus Calmette-Guérin sowie Impfstoffe gegen Gelbfieber. Zur Typhus-Impfung stehen sowohl Lebend- als auch Totimpfstoffe zur Verfügung.

Quelle: Wikipedia

Das Sätzchen " in der Regel" heisst nicht niemals oder unter keinen Umständen. Es heisst ungefair das gleiche wie das Wort Grundsätzlich ( Regel mit Ausnahme )

Unglaublich !! [/quote]

Ich bin erstaunt! Sie haben sich ja doch die 5 Minuten Zeit genommen meine Beiträge zu lesen.

Sie haben auch vollkommen recht! Ich gebe auch gerne zu, dass mir hier ein Fehler unterlaufen ist. Abgeschwächt wäre ein treffenderes Wort als inaktiviert gewesen.Am Verständnis der Thematik ändert sich dadurch aber nichts.  Ein Vergleich zwischen attenuierten und abgetöteten Viren als Impfstoffe hätte den  Beitrag allerdings unnötig verkompliziert.
Attenuiert bedeuted übrigens, dass die Viren ihre Zielzellen im Wirt nicht mehr erkennen können, da sie die benötigten wirtsspezifischen Proteine nicht auf ihrer Oberfläche tragen. Dadurch können sie nicht in menschliche Zellen eindringen, also auch nicht ihre Erbinformation in die menschliche DNA einbringen und sich somit auch nicht im Menschen vermehren. Denn ohne Wirt keine Vermehrung.
Sie sind aber generell immernoch Vermehrungsfähig. z.B. im Hühnerei in dem sie gezüchtet wurden.

Und auch mit dem letzten Abschnitt haben sie ziemlich recht! Es gibt eine verschwindend geringe Zahl an Masernerkrankungen die durch die Impfung ausgelöst werden. Diese werden auch Impfmasern genannt.
Dabei kommt es zu den typischen Symptomen in abgeschwächter Form. Die Betroffenen sind aber im Gegensatz zur richtigen Maserninfektion nicht infektiös und leiden nie unter Komplikationen.
Die Symptomdauer ist auch sehr viel kürzer.
Titel: Aw:Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 10. Juni 2013, 00:37:07
Zuerst einmal ihnen ist nicht ein Fehler unterlaufen sondern zwei und das ist nicht zu entschuldigen. Aber nett von ihnen das sie die dummen Impfkritiker nicht überfordern wollten und auf eine präzisere Erklärung verzichtet haben.


Attenuiert bedeutet das hier : Herstellung eines Varizellenimpfstoff

Herstellung und Zusammensetzung
Die verfügbaren Varizellen-Impfstoffe sind attenuierte Lebendimpfstoffe, die auf dem Oka-Stamm des Varicella-Zoster-Virus (VZV) beruhen. Dieser Virusstamm wurde Anfang der 70er Jahre in Japan aus Bläscheninhalt eines 3-jährigen Kindes mit dem Familiennamen Oka isoliert. Zur Abschwächung der Virulenz des Virus erfolgten wiederholte Passagen in humanen embryonalen Lungenfibroblasten bei 34°C mit anschließender Kultivierung in embryonalen Fibroblasten von Meerschweinchen bei 37°C. Das auf humane embryonale Lungenfibroblasten zurück übertragene, attenuierte Oka-Impfvirus bildet die Grundlage für alle verfügbaren Varizellen-Impfstoffe und ist der einzige von der WHO empfohlene Virusstamm für die Anwendung am Menschen.
Die von verschiedenen Firmen hergestellten Oka-Varizellen-Impfstoffe unterscheiden sich in der Anzahl der Viruspassagen in humanen diploiden Zellkulturen, im Gehalt an vermehrungsfähigem Virus und im Zusatz von Stabilisatoren. Derzeit werden lyophilisierte Impfstoffe vertrieben, die eine Aufbewahrung im Kühlschrank für 18-24 Monate erlauben. Die Impfstoffe enthalten mehr als 1.350 plaquebildende Einheiten VZV-Oka-Impfvirus in 0,5 ml und sind frei von Konservierungsmitteln. Gegenwärtig stehen in Deutschland die monovalenten Varizellenimpfstoffe Varilrix des Herstellers GlaxoSmithKline und Varivax® des Herstellers Aventis Pasteur MSD sowie die MMR-Varizellen (MMRV)-Vierfachimpfstoffe Priorix-Tetra® von GlaxoSmithKline und ProQuad® von Merck & Co. sowie Sanofi Pasteur MSD zur Verfügung.

Anwendung
Seit August 2004 wird die Varizellen-Impfung von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) für alle Kinder und Jugendliche empfohlen. Die 1. Dosis der Impfung wird in der Regel im Alter von 11-14 Monaten appliziert, und zwar entweder simultan mit der 1. MMR-Impfung oder frühestens 4 Wochen nach dieser. Es kann auch ein MMRV-Kombinationsimpfstoff angewendet werden. Die 2. Impfung sollte im Alter von 15 bis 23 Monaten erfolgen. Der Mindestabstand zwischen zwei Dosen Varizellen- bzw. MMRV-Impfstoff sollte 4 bis 6 Wochen in Abhängigkeit vom verwendeten Impfstoffprodukt betragen (Fachinformation beachten). Noch ungeimpfte 9- bis 17-Jährige ohne Varizellen-Anamnese sollten möglichst bald geimpft werden, da die Erkrankung bei ihnen mit einer höheren Komplikationsrate einhergeht.

Verträglichkeit
Für gesunde Kinder sind Varizellen-Impfstoffe gut verträglich. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse sind Reaktionen an der Impfstelle, wie sie auch bei anderen Impfungen bekannt sind. Eine unbeabsichtigte Impfung von Personen, die bereits Varizellen hatten bzw. nach subklinischer Infektion seropositiv sind, hat keine Zunahme von Nebenwirkungen zur Folge. Varizellenartige Exantheme, die innerhalb der ersten zwei Wochen nach Impfung auftreten, sind meist Wildvirus-Infektionen. Später auftretende Effloreszenzen werden in aller Regel durch das Impfvirus verursacht, sind aber äußerst selten. Bei schwer immundefizienten Personen, die in Unkenntnis der Grundkrankheit geimpft werden, besteht die Gefahr von lebensbedrohlichen Komplikationen, so dass in diesen Fällen eine Kontraindikation für die Varizellenimpfung vorliegt. Prinzipiell kann das Impfvirus nach Impfung latent in sensorischen Ganglien verbleiben und mittels Reaktivierung einen Zoster verursachen. Zoster-Erkrankungen durch das Impfvirus wurden in der Literatur bislang selten beschrieben.


Wer noch nicht genug hat kann hier gerne weiterlesen

http://www.g-f-v.org/inhalt_de.php?lmnop=1&modul=TEXTE&aktion=LIST&rubrik=23


Besondere Beachtung verdient dieser Satz.

Zur Abschwächung der Virulenz des Virus erfolgten wiederholte Passagen in humanen embryonalen Lungenfibroblasten bei 34°C mit anschließender Kultivierung in embryonalen Fibroblasten von Meerschweinchen bei 37°C.

Ich hab mich schon immer gewundert wo das artfremde Eiweiss herkommt,ja nun weiss ich es.

Hatten wir schon öfter das vergnügen, das mit den Äpfel und Birnen kommt mir so bekannt vor ?

Egal, einig werden wir uns nicht !!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 10. Juni 2013, 00:52:23
Das ist das Varizella-Zoster Virus!!! Nicht Masern!

"Egal, einig werden wir uns nicht!!"- Naja was gibt es da auch einig zu werden? Wir sprechen hier über Fakten bei der Impfstoffherstellung. Die sind wie sie sind egal was jeder von uns davon hält oder ob wir uns "einig werden", sie bleiben genau so wie sie sind!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 10. Juni 2013, 01:00:06
Auch ein attenuierter Varizella Zoster Lebendimpfstoff, wird zusammen mit Masern, Mumps, Röteln Viren gespritzt. Die Anzucht und Abschwächung ist bei allen vier Viren ähnlich nur die Tiere die gebraucht werden sind wohl andere.

Allgemein wird immer von Virusanzucht in Hühnereiern gesprochen, das hört sich schön harmlos an. Mit dem Masernvirus funktioniert die Virusanzucht wohl tatsächlich in angebrüteten Hühnereiern.
Titel: Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 10. Juni 2013, 09:26:33
[quote name="yanna" date="09-06-2013 22:06:48"]ok: Tetanus - niemand konnte mir bisher die Frage beantworten, wie hoch die statistische Wahrscheinlichkeit ist, dass ich als ansonsten gesunder weder alter noch allzu junger Mensch mich mit Tetanus infiziere (von außen!), daran erkranke und Folgeschäden bleiben. - Dann möchte ich diese Zahl gerne vergleichen mit der Wahrscheinlichkeit einen Impfschaden zu bekommen[/quote]

Die Frage ist leider noch immer offen.

bitte nicht nur andere kritisieren, dass auf manche Fragen keine konkreten Antworten kommen, sondern selber alles beantworten! B)
Mich interessiert das wirklich!!


[quote name="DrBest" date="09-06-2013 22:22:52"]Ja das stimmt! Man geht heute sogar davon aus, dass das Masernvirus und andere Viren erst von den Fledermäusen auf den Menschen übertragen wurden.
Sozusagen war eine Fledermaus damals die Person 0! [/quote]

ok, dan versteh ich nur eines nicht: wie will die WHO die Masern ausrotten?
Und wieso sind ungeimpfte Menschen schuld, dass man Masern nicht völlig ausrotten kann - wieso gebt ihr nicht den Fledermäusen die Schuld?
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Liesa am 10. Juni 2013, 09:56:20
Wegen der Fledermäuse scheint es unterschiedliche Forschungsergebnisse zu geben - da wüsste ich gern mal, was nun stimmt: NUR von Mensch zu Mensch übertragbar, die Masern, oder doch über die Fledermaus? Angesichts der Masernausrottungskampagnen ist das ja nun ein himmelweiter qualitativer Unterschied.

Wenn es stimmt, dass Fledermäuse Überträger sein können, wäre auch nachvollziehbar, warum Masern scheinbar aus dem Nichts auftauchen, allerdings täte sich die Frage auf, wie dann Masern im amerikanischen Raum ausgerottet werden konnten/ angeblich ausgerottet sind.
- Werden dort auch die Fledermäuse geimpft?
- Gibt es die "gefährlichen" Fledermausarten dort nicht?
- Stimmt es womöglich nicht mit der Ausrottung?

Für mich klingt das alles noch sehr rätselhaft. Wie überhaupt vieles zum Thema Impfungen.
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Liesa am 10. Juni 2013, 10:06:39
[quote name="Smilla" date="09-06-2013 14:30:06"]
Meinem Sohn ist es genau wie dir ergangen, zuerst die Masern, dann die Windpocken, dann die schweren Infekte ( Lunge, Haut, Ohren, Mandeln ). Also ich kann mir gut vorstellen wie es dir ergangen ist. Mit einem kleinen Unterschied, bei meinem Sohn wurden die Krankheiten durch die MMRV Impfung ausgelöst. Wir waren so dämmlich und haben gedacht wir könnten ihn und die Allgemeinheit schützen und haben jetzt ein Kind mit einem völlig zerstörten Immunsystem und anderen Schäden.

Smilla [/quote]


Und P. S.: Selbst hier im impfkritischen Forum gehen solche Fälle fast unter. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Hier hat die Impfung nichts gebracht. Liest man davon in der Tageszeitung? Nein. Aber über die Masernfälle bekommen wir bestens Bescheid. Klar, was der Leser daraus schließt.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 10. Juni 2013, 13:22:14
Schaut euch mal diese Reiseinformation von 2011 an. In den USA sind die Masern nicht ausgerottet. Es gab im  Jahr 2010 sogar sehr viele Masernausbrüche in den USA. Dann kommt der unvermeidliche SSPE Fall und anschließend eine Impfempfehlung für Touristen der Stiko.

Das heisst die Fledermäuse in den USA sind ungeimpft und können anstecken.

http://www.fit-for-travel.de/news/usa-zahl-der-masernerkrankungen-erreicht-traurigen-hoehepunkt.thtml
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Liesa am 10. Juni 2013, 14:56:55
Danke für den Link, liebe Smilla - da bin ich doch glatt auf das amerikanische "no vaccination, no school" reingefallen, das uns immerzu als "masernfrei" präsentiert wird. Zwar sind ~ 200 Masernfälle bezogen auf ein so großes Land natürlich relativ wenig; doch wenn eine Ansteckung im "bösen" Europa genügt, um eine (kleinere) Epidemie in Gang zu setzen, halte ich die "Masernfreiheit" doch für Augenwischerei. Denn ein Importfall sollte, bei funktionierendem Impfschutz, keinerlei Folgen haben - oder, meine Herrschaften?

Und bei unserer letzten Berlin-München-Epidemie frage ich mich, ob der Impfschutz bei einigen "jungen Erwachsenen", die betroffen waren, nicht vielleicht schon nachgelassen hat?
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 10. Juni 2013, 22:22:22
[quote name="Liesa" date="10-06-2013 14:56:55"]

Und bei unserer letzten Berlin-München-Epidemie frage ich mich, ob der Impfschutz bei einigen "jungen Erwachsenen", die betroffen waren, nicht vielleicht schon nachgelassen hat? [/quote]

Die Frage wird in diesem Bericht beantwortet " Die Masern sind zurück "

http://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/in-form/kinderkrankheit-f%C3%BCr-alle-die-masern-sind-zur%C3%BCck-090223247.html

Auch die Antwort der Masernfälle in Nord und Südamerika wird beantwortet.

"Dass es auch anders geht, zeigt sich in Nord- und Südamerika: Hier sind die Impfraten so hoch, dass nach WHO-Angaben seit acht Jahren keine Masern mehr aufgetreten sind"!

Ja was den nun, immer so wie es gerade passt. Mal gibt es viele Masernausbrüche in den USA, damit sich die Touristen impfen lassen. Mal wird die "Impfpflicht" gefeiert weil es seit 8 Jahren keine Masernausbrüche in Nord- und Südamerika mehr gab.
Titel: Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 16. Juni 2013, 16:27:02
[quote name="Liesa" date="10-06-2013 10:06:39"] [quote name="Smilla" date="09-06-2013 14:30:06"]
Meinem Sohn ist es genau wie dir ergangen, zuerst die Masern, dann die Windpocken, dann die schweren Infekte ( Lunge, Haut, Ohren, Mandeln ). Also ich kann mir gut vorstellen wie es dir ergangen ist. Mit einem kleinen Unterschied, bei meinem Sohn wurden die Krankheiten durch die MMRV Impfung ausgelöst. Wir waren so dämmlich und haben gedacht wir könnten ihn und die Allgemeinheit schützen und haben jetzt ein Kind mit einem völlig zerstörten Immunsystem und anderen Schäden.

Smilla [/quote]


Und P. S.: Selbst hier im impfkritischen Forum gehen solche Fälle fast unter. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Hier hat die Impfung nichts gebracht. Liest man davon in der Tageszeitung? Nein. Aber über die Masernfälle bekommen wir bestens Bescheid. Klar, was der Leser daraus schließt.                                              [/quote]





                                                           







Was wissen wir denn über diesen tragischen Fall? Als ich nachgefragt habe und interessiert an Details war, wurde ich nur angefeindet.
Stellen Sie sich doch einfach mal als Gedankenexperiment vor, dass die Impfung keinen Zusammenhang mit der Erkrankung des Kindes hatte. Egal wie sie nun über Impfungen denken oder nicht, lassen Sie einfach mal alle Vorurteile beiseite.
Können Sie mit ihren Informationen mit Bestimmtheit sagen, dass die Impfung Nichts gebracht hat oder gar der Auslöser war? Wohl kaum? Wir kennen ja noch nicht einmal den zeitlichen Ablauf.
Bei akuten Masernfällen allerdings schon. Daher können Sie diese in der Tageszeitung auch lesen.

[quote name="Smilla" date="10-06-2013 22:22:22"]
"Dass es auch anders geht, zeigt sich in Nord- und Südamerika: Hier sind die Impfraten so hoch, dass nach WHO-Angaben seit acht Jahren keine Masern mehr aufgetreten sind"!

Ja was den nun, immer so wie es gerade passt. Mal gibt es viele Masernausbrüche in den USA, damit sich die Touristen impfen lassen. Mal wird die "Impfpflicht" gefeiert weil es seit 8 Jahren keine Masernausbrüche in Nord- und Südamerika mehr gab.
[/quote]









Es gibt nicht viele Masernausbrüche in der USA! Es gibt ein paar Einzelfälle in diesem riesigen Land mit 315 Mio Einwohnern.
Es wird auch Nichts "hingedreht so wie es passt".
Natürlich gibt es auch ungeimpfte Amerikaner, die die Masern meist aus dem Urlaub dann "mitbringen". Das ist bei ca. der Hälfte der Fälle die traurige Tatsache.
 
Bei einer derartig hohen Impfquote wie in den USA kommt es jedoch, zum Glück für die Bevölkerung, nicht zu einem großflächigen Masernausbruch.

Sie müssen einfach bedenken, dass die USA zwar an sich die größte Impfquote der Welt hat es aber lokal trotzdem sehr große Unterschiede gibt. So gibt es Viertel und Gemeinden, die nur sehr sehr dünn durchimpft sind und in denen sich dann das Virus isoliert vom Rest des Staats ausbreiten kann.
Diese lokalen Unterschiede wurden in den letzten Jahren noch forciert, da vermutlich auch in den USA Impfgegner einen Teil der Bevölkerung verunsichert und vom Impfen abgebracht haben.

Wären die Amerikaner nämlich alle ungeimpft, so würde sich die Infektion nur durch wenige Einzelfälle in kürzester Zeit grippeartig über das ganze Land ausbreiten, so wie sie es in vielen Ländern der dritten Welt schon taten und leider auch heute teilweise immernoch tun.

Da die Situation aber eine Andere ist zählen wir nur wenige Fälle pro Jahr.
Das ist viel mehr ein Paradebeispiel, wie gut das ganze funktioniert. Mit Verlaub, Sie scheinen  die Zusammenhänge einfach nicht  verstehen zu wollen.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 16. Juni 2013, 21:09:26
Hier noch ein kleiner Nachtrag am Rande:

in der Zeit zwischen 1958 und 1962 wurden in der USA 503.282 Masernfälle PRO JAHR gezählt. Die Impfung wurde 1962 durchgeführt und hatte zur Folge, dass in diesem Jahr nur
noch 116 Fälle gezählt wurden.

Das entspricht einer Reduktion(Wirksamkeit) von 99,95% und ist sehr beeindruckend!

Herr Tolzin und Ähnliche "betrügen" sie immer wieder mit anderen Zahlen. Denn die beziehen sich auch die MasernTOTE. Diese sind auch schon 30 Jahre zuvor stark gesunken, da die medizinische Behandlung, lebenserhaltende Maßnahmen, Einführung fiebersenkender Pharmaka und Pflege nach Komplikationen schon vorher deutlich besser oder erst entdeckt wurden.

Man kann aber nicht die Wirksamkeit einer Impfung an der Sterblichkeitsrate der Erkrankung festmachen.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 17. Juni 2013, 00:19:16
Na, das hat aber gedauert. Hab schon gedacht die ungeimpften Feldermäuse hätten sie endgültig vertrieben.

Nie hab ich daran gezweifelt das Impfungen für den Rückgang einiger Krankheiten verantwortlich sind. Dafür haben wir aber neue Krankheiten die ebenso tötlich sind oder die Lebensqualität sehr einschränken. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, es wurde nichts gewonnen.

An Anaphylaxie sind nur in Deutschland von 2009-2011 113 Menschen gestorben, Tendenz steigend. Die zahlen in den USA sind um ein vielfaches höher. Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür, genausowenig wie für den Anstieg von ADHS/ADS, Autismus, multiple Allergien, Untergang der Empathie, Neurodermitis, Asthma.  



Allergien gehören laut DDG zu den häufigsten Krankheiten. Auslöser seien Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Kuhmilch und Haselnüsse sowie Insektengifte. Auch wachse die Zahl der Menschen, die allergisch auf Medikamente reagiere - zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika oder Lokalnarkosen. Allergische Erkrankungen können schwerwiegende Folgen haben. Die wohl stärkste Reaktion ist der allergische Schock (Anaphylaxie). Er ist selten, kann aber tödlich verlaufen. Gab es von 2006 bis 2008 noch 92 gemeldete Todesfälle in Deutschland, waren es von 2009 bis 2011 schon 113. (dpa) Quelle:http://www.ksta.de/gesund---fit/-von-erdnuss-bis-narkose-portal-informiert-ueber-allergien,15938554,22667828.html

Und kommen sie nicht wieder mit der guten alten DDR, dort gab es keine "Pflichtimpfung" für Röteln und Mumps.

Hier noch eine intressante Statistik, http://www.hal-allergie.de/allergien/allergie/allergien-auf-dem-vormarsch/

Drbest, wir werden alle belogen und betrogen, sie auch !!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 28. Juni 2013, 22:57:48
[quote name="Smilla" date="17-06-2013 00:19:16"]
An Anaphylaxie sind nur in Deutschland von 2009-2011 113 Menschen gestorben, Tendenz steigend. Die zahlen in den USA sind um ein vielfaches höher. Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür, genausowenig wie für den Anstieg von ADHS/ADS, Autismus, multiple Allergien, Untergang der Empathie, Neurodermitis, Asthma.



Allergien gehören laut DDG zu den häufigsten Krankheiten. Auslöser seien Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Kuhmilch und Haselnüsse sowie Insektengifte. Auch wachse die Zahl der Menschen, die allergisch auf Medikamente reagiere - zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika oder Lokalnarkosen. Allergische Erkrankungen können schwerwiegende Folgen haben. Die wohl stärkste Reaktion ist der allergische Schock (Anaphylaxie). Er ist selten, kann aber tödlich verlaufen. Gab es von 2006 bis 2008 noch 92 gemeldete Todesfälle in Deutschland, waren es von 2009 bis 2011 schon 113. (dpa) Quelle:http://www.ksta.de/gesund---fit/-von-erdnuss-bis-narkose-portal-informiert-ueber-allergien,15938554,22667828.html
[/quote]













Ich denke wir beide unterscheiden uns in diesem Punkt nicht sehr. Auch ich sehe diese Entwicklungen mit Sorge wie sie. Nur im Gegensatz zu Ihnen höre ich nicht nach dem ersten gefundenen Sündenbock (für Sie: Impfungen) auf nach dem "Warum" zu fragen.

Wie Sie ja schon treffend gesagt haben: "Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür, genausowenig wie für den Anstieg von ADHS/ADS, Autismus, multiple Allergien, Untergang der Empathie, Neurodermitis, Asthma. "

Und ich kann und will einfach nicht verstehen, wie Sie hier eine Verbindung zu Impfungen herstellen können. Den Zeitraum zwischen 2006 bis 2011 können sie wohl kaum mit einer zunehmenden Impfung korrelieren.
Und selbst wenn! Nur weil sie 2 Zahlenreihen haben, die ähnlich aussehen, so müssen diese noch lange nicht im logischen Zusammenhang stehen.
Sie könnten ebenso das Verbot von FCKW im Jahr 1990, den fortschreitenden Ausbau des Internets, den Anstieg an Impfgegner-Foren im Selbigen, den Mauerfall oder irgendein anderes willkürlich gewähltes Ereignis zur selben Zetit als Ursache auswählen

Ein tolles anderes Beispiel für falsche statistische Zusammenhänge ist folgendes:

Die Zahl der Störche ist in den letzten Jahrzehnten praktisch analog zur Zahl der Neugeborenen gesunken. Sie können diese Zahlen vergleichen und einen absolut linearen Zusammenhang herstellen. Wenn sie die Zahl der Störche aber als Ursache für die sinkende Geburtenquote in D sehen, dann sind Sie ein Narr.

Die steigenden Zahlen von ADS und Autismus sind eigentlich ganz einfach erklärt. Diese werden nämlich mit Sicherheit heute nur häufiger diagnostiziert. Möglicherweise sogar teilweise fälschlich positiv. Wenn eine Krankheit erst in den 1980ern öffentlich bekannt wird und auch von Ärzten beachtet wird, steigen natürlich automatisch die Zahl der Erkrankten. Früher hätte man die Betroffenen eher als geisteskrank, besessen oder schizophren abgestempelt ohne ihre wahre Erkrankung zu respektieren.

Niedergang der Empathie? Das muss ein schlechter Scherz sein. Die Menschen und die Gesellschaft ist heute empatischer denn je. Öffnen Sie doch mal ein x-belibiges Geschichtsbuch und schauen Sie sich das Mitgefühl der Menschen in irgendeiner beliebigen Epoche an! Heute übernehmen wir Verantwortung und Fürsorge für Menschen, die wir nicht kennen und vermutlich auch niemals sehen werden. Mir ist klar, dass es immernoch schreckliche Dinge gibt die Menschen und ganzen Gesellschaften tun. Verglichen mit früher bin ich aber heil froh, dass ich die heutige Zeit erleben darf.
Ich denke ich bin 1-2 Generationen älter als Sie. Ich würde aber niemals behaupten, dass früher irgendetwas besser war, denn das war es einfach nicht!

Leider gewöhnen wir uns zu schnell an die Umstände in denen wir Leben, ohne diese zu schätzen und vergessen zu respektieren warum diese so sind wie sie sind.
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 29. Juni 2013, 23:04:55
[quote name="DrBest" date="28-06-2013 22:57:48"]Und selbst wenn! Nur weil sie 2 Zahlenreihen haben, die ähnlich aussehen, so müssen diese noch lange nicht im logischen Zusammenhang stehen.[/quote]

Und wie war dann nochmal der Zusammenhang zwischen Impfungen und Rückgehen gewisser Infektionskrankheiten??

Auf meine Frage krieg ich wohl keine Antwort?
Ich meine das mit dem Tetanus...
Wie hoch ist das Risiko, dass ich als sonst gesunder - weder alter noch ganz junger Mensch in Mitteleuropa durch eine Verletzung Tetanus krieg und Folgeschäden davon trage?

Wollte das gerne vergleichen mit dem Risiko durch die Impfung einen Schaden zu erleiden, denn das wäre eine echte Entscheidungshilfe.

Wobei wir uns ja wohl einig sind, dass weder der Impfschutz mit der Impfung zusammenhängen muss noch der "Impfschaden" - beides kann genausogut rein zufällig ungefähr zurselben Zeit passieren, oder?

p.s.: ich bin noch nie aktiv/passiv (??) gegen Tetanus geimpft worden - also diese Impfung, die man im Spital als Ungeimpfter gerne mal kriegt, hab ich immer abgelehnt bzw. gesagt, mein Impfstatus sei in Ordnung.

danke vielmals!! :-)
Titel: Aw:Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 30. Juni 2013, 14:24:12
[quote name="yanna" date="29-06-2013 23:04:55"]
Auf meine Frage krieg ich wohl keine Antwort?
Ich meine das mit dem Tetanus...
Wie hoch ist das Risiko, dass ich als sonst gesunder - weder alter noch ganz junger Mensch in Mitteleuropa durch eine Verletzung Tetanus krieg und Folgeschäden davon trage?

Wollte das gerne vergleichen mit dem Risiko durch die Impfung einen Schaden zu erleiden, denn das wäre eine echte Entscheidungshilfe.

Wobei wir uns ja wohl einig sind, dass weder der Impfschutz mit der Impfung zusammenhängen muss noch der "Impfschaden" - beides kann genausogut rein zufällig ungefähr zurselben Zeit passieren, oder?

p.s.: ich bin noch nie aktiv/passiv (??) gegen Tetanus geimpft worden - also diese Impfung, die man im Spital als Ungeimpfter gerne mal kriegt, hab ich immer abgelehnt bzw. gesagt, mein Impfstatus sei in Ordnung.

danke vielmals!! :-) [/quote]



















Sie werden auf ihre Frage keine Antwort bekommen, da niemand sie seriös beantworten kann!

Ob sie sich mit dem Tetanus Bakterium infizieren hängt von vielen Faktoren ab.
Eine Wahrscheinlichkeit in Form einer Zahl kann ihnen niemand geben.

Es ist vergleichbar mit der Frage wie wahrscheinlich sie in den nächsten Jahren einen Autounfall haben werden, wie schwer dieser sein wird, ob Sie bleibende Schäden davon tragen werden und ob es sich denn dann überhaupt lohnt sich anzuschnallen...

Halten Sie sich oft im Wald auf, laufen Sie barfuss oder machen sie sehr viel Gartenarbeit wird die wirklich sehr geringe Chance einer Infektion um ein Vielfaches erhöhen.
Dennoch werden Sie nur sehr unwahrscheinlich infiziert.

Sollten Sie trotz der vermeintlichen Sicherheit eine Tetanusinfektion bekommen und sind nicht geimpft, dann zählen Sie zu den 15 traurigen Fällen, die wir pro Jahr in Deutschland zählen müssen.

Für ca. 20% dieser Patienten(meißt > 50Jahre alt) geht die Geschichte tödlich aus.
Die anderen 80% haben z.T. bleibende Schäden oder werden symptomfrei nach einigen Wochen.

Die steigende Hygiene und die moderne Wundheilung hat das Auftreten von Tetanus im letzten Jhd extrem reduziert.
So waren früher Neugeborene die Mehrheit der Erkrankten, sind es heute eher Erwachsene.

Das haben wir der modernen Entbindung und dem Hygienestandard in Krankenhäusern und auch Privatwohnungen zu verdanken. Bei einer Hausgeburt ist die Infizierungswahrscheinlichkeit ein Wenig höher. Bei einer Entbindung im Freien gehen wir dabei schon ein nicht hin zu nehmendes, hohes Risiko ein.

Sollten Sie zur verschwindend geringen Zahl der Erkrankten pro Jahr gehören, dann ist es natürlich nur ein schwacher Trost, dass es dem Rest der Bevölkerung gut geht.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Smilla am 30. Juni 2013, 23:09:59
Da sind sie mal wieder die Störche !! Drbest und wohl auch Mertens ist der Blogger der Seite Ratioblog. Gedacht hab ich es mir schon die ganze Zeit, durch die Störche bin ich mir sicher. Den Blog müsst ihr mal lesen, das Geschreibsel lohnt sich aber nicht wirklich. Ist aber schon interessant wer sich alles in impfkritischen Foren rumtreibt.

http://ratioblog.de/entry/forschung-stoerche-bringen-kinder

Grüssle Herr Hohner
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 01. Juli 2013, 00:28:45
Sehr erheiternde Internetseite, vielen Dank dafür. Ich kann Ihnen aber versichern, dass ich das nicht bin. Ohnehin besitze ich gar keine Internetpräsenz.
Auch der Urheber dieser Seite hat dieses Beispiel nicht erfunden.
Das ist viel mehr ein Paradebeispiel, das Sie in jedem ersten Kapitel eines guten Statistikbuches oder einer Statistikvorlesung von einem Dozenten, der Sie zum Nachdenken anregen will,  finden werden.

Das hat der Ersteller der von ihnen zitierten Seite einfach übernommen. Was Mertens damit zu tun hat fällt mir im Moment aber auch nicht ein.#


P.S: Der Urheber des Links gibt sogar die Originalquelle an.

Und die Seite ist wirklich einen Klick wert!
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 01. Juli 2013, 09:42:15
Generell scheinen Sie sich ja ziemlich schnell bei vielen Dingen ziemlich sicher zu sein....
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: am 01. Juli 2013, 12:13:35
@Dr Best: danke für die ehrliche Antwort!!

Da ist es dann alledings für mich gar nicht mehr ersichtlich, warum das Gesetz "gegen Tetanus muss man impfen" sogar von den meisten impfkritischen Ärzten nicht in Frage gestellt wird - wegen so einem kleinen Restrisiko geh ich doch nicht das Risiko einer Impfung ein, hm.

:P  Ja, ich bin viel im Garten und ich gehe barfuß - für mich ist es allerdings nicht bewiesen, dass solche Wunden zu Tetanus führen - oder gibt es wenigstens dafür einen Beweis?

Den Vergleich Gurt-Anschnallen/Impfen hab ich schon von meiner Tante gehört (als sie mich überzeugen wollte, ich solle impfen).
Ist aber ein Unsinn, denn Gurtanschnallen schadet so ziemlich sicher nicht - etwas, was einem übers Impfen aber kein seriöser Arzt garantieren kann....
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Ichweissimmernochnichtsor am 01. Juli 2013, 19:49:43
.
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Klausi am 01. Juli 2013, 20:56:17
Huch, Herr DrBest, Sie haben ja versehentlich unter dem Namen "Ichweissimmernochni" Ihren Beitrag verfasst und auf den Beitrag von yanna geantwortet. Gott sei Dank haben Sie es noch rechtzeitig gemerkt und den Beitrag schnell gelöscht. Haben Sie denn noch mehr Namen hier im Forum angemeldet?
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 01. Juli 2013, 21:15:23
[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"] @Dr Best: danke für die ehrliche Antwort!!
[/quote]






Gern geschehen!
[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"]
Da ist es dann alledings für mich gar nicht mehr ersichtlich, warum das Gesetz "gegen Tetanus muss man impfen" sogar von den meisten impfkritischen Ärzten nicht in Frage gestellt wird - wegen so einem kleinen Restrisiko geh ich doch nicht das Risiko einer Impfung ein, hm.
[/quote]






Zum einen, weil die Folgeschäden in einer zivilisierten Gesellschaft nicht hinnehmbar sind und zum anderen, weil diese Zahlen eben nicht NUR ein Verdienst von erhöhten Hygienestandards, sondern auch der Schutzimpfung und vor allem der Antitoxingabe im akuten Verletzungsfall ist.

Die Zahl der Erkrankten(15/Jahr), bezieht natürlich die Impfquote von run 97% gg. Tetanus mit ein. Würde man von einem gänzlich ungeimpften Deutschland ausgehen, so käme man rein rechnerisch auf 500 Fälle/Jahr.
Diese Zahl kann natürlich niemand exakt angeben, sie existiert ja auch gar nicht aber das wäre ungefähr die seriöse Größenordnung.
Das Entspricht dann natürlich auch einer Risikoreduktion von 97%.

Sind Sie allerdings einer der Erkrankten ist diese Zahl für Sie ohnehin  bedeutungslos.

[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"]
:P  Ja, ich bin viel im Garten und ich gehe barfuß - für mich ist es allerdings nicht bewiesen, dass solche Wunden zu Tetanus führen - oder gibt es wenigstens dafür einen Beweis?
[/quote]






Das ist der natürliche Hauptübertragungsweg zwischen diesem Bakterium und seinen Säugetierwirten. Die Sporen lassen sich nahezu überall im Boden feststellen.
Diese überleben nur kurze Zeit auf intakter Hautoberfläche und müssen also durch eine Läsion der Hautbarriere in den Körper eindringen, sich vermehren und ihr Toxin bilden können.
Dafür eignen sich insbesondere großflächige Schürfwunden, die allmählich verkrusten.

[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"]
Den Vergleich Gurt-Anschnallen/Impfen hab ich schon von meiner Tante gehört (als sie mich überzeugen wollte, ich solle impfen).
Ist aber ein Unsinn, denn Gurtanschnallen schadet so ziemlich sicher nicht - etwas, was einem übers Impfen aber kein seriöser Arzt garantieren kann.... [/quote]







Ganz so abwegig ist dieser Vergleich nicht. Bei einem Autobrand stehen Sie in der Regel unangeschnallt sehr viel besser da als mit Gurt. Sofern Sie denn den Unfall überlebt haben. Der Gurt kann ihnen also in seltenen Fällen durchaus auch schaden.


Wie Sie sich bezügl. der Tetanus-Impfung entscheiden, bleibt allein ihre Sache. Die Entscheidung kann ihnen auch niemand abnehmen. Sie haben sich leider hier keinen sehr gute Quelle ausgesucht um ihre Entscheidung zu fällen. Sehr viel kritische Auseinandersetzung mit Themengebieten werden sie in einem derartig einseitigen Forum vergeblich suchen.
Viele Ansichten haben hier eine Art religiösen Charakter mit sehr wenig Fakten. Auch ist es ungemein schwiereig festzustellen, was hier wirklich Tatsachen sind und was einfach nur Vermutungen und Spekulationen.
Die soziale Verantwortung ist bei der Tetanus-Impfung natürlich nicht existent, Sie können ja niemanden damit infizieren.

An ihrer Stelle würde ich mir aber schon die Frage stellen ob Sie, wenn Sie z.B. eine großflächige Schürfwunde erleiden, nicht doch auf die Passivimpfung (Antitoxingabe) im Krankenhaus bestehen sollten.
Sind Sie beispielsweise bewusstlos und haben eine schwere Verletzung wird ihnen die Entscheidung allerdings abgenommmen und Sie bekommen die Injektion ungefragt.
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Klausi am 01. Juli 2013, 21:26:18
Ah, da ist ja der Beitrag wieder, diesmal mit ihrem Namen Herr DrBest. So ist gut und nächstes Mal etwas besser aufpassen unter welchen Namen Sie sich hier einloggen, sonst fällt das gleich auf, dass Sie hier mit mindestens 2 Namen angemeldet sind.





[quote name="DrBest" date="01-07-2013 21:15:23"] [quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"] @Dr Best: danke für die ehrliche Antwort!!
[/quote]






Gern geschehen!
[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"]
Da ist es dann alledings für mich gar nicht mehr ersichtlich, warum das Gesetz "gegen Tetanus muss man impfen" sogar von den meisten impfkritischen Ärzten nicht in Frage gestellt wird - wegen so einem kleinen Restrisiko geh ich doch nicht das Risiko einer Impfung ein, hm.
[/quote]






Zum einen, weil die Folgeschäden in einer zivilisierten Gesellschaft nicht hinnehmbar sind und zum anderen, weil diese Zahlen eben nicht NUR ein Verdienst von erhöhten Hygienestandards, sondern auch der Schutzimpfung und vor allem der Antitoxingabe im akuten Verletzungsfall ist.

Die Zahl der Erkrankten(15/Jahr), bezieht natürlich die Impfquote von run 97% gg. Tetanus mit ein. Würde man von einem gänzlich ungeimpften Deutschland ausgehen, so käme man rein rechnerisch auf 500 Fälle/Jahr.
Diese Zahl kann natürlich niemand exakt angeben, sie existiert ja auch gar nicht aber das wäre ungefähr die seriöse Größenordnung.
Das Entspricht dann natürlich auch einer Risikoreduktion von 97%.

Sind Sie allerdings einer der Erkrankten ist diese Zahl für Sie ohnehin  bedeutungslos.

[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"]
:P  Ja, ich bin viel im Garten und ich gehe barfuß - für mich ist es allerdings nicht bewiesen, dass solche Wunden zu Tetanus führen - oder gibt es wenigstens dafür einen Beweis?
[/quote]






Das ist der natürliche Hauptübertragungsweg zwischen diesem Bakterium und seinen Säugetierwirten. Die Sporen lassen sich nahezu überall im Boden feststellen.
Diese überleben nur kurze Zeit auf intakter Hautoberfläche und müssen also durch eine Läsion der Hautbarriere in den Körper eindringen, sich vermehren und ihr Toxin bilden können.
Dafür eignen sich insbesondere großflächige Schürfwunden, die allmählich verkrusten.

[quote name="yanna" date="01-07-2013 12:13:35"]
Den Vergleich Gurt-Anschnallen/Impfen hab ich schon von meiner Tante gehört (als sie mich überzeugen wollte, ich solle impfen).
Ist aber ein Unsinn, denn Gurtanschnallen schadet so ziemlich sicher nicht - etwas, was einem übers Impfen aber kein seriöser Arzt garantieren kann.... [/quote]







Ganz so abwegig ist dieser Vergleich nicht. Bei einem Autobrand stehen Sie in der Regel unangeschnallt sehr viel besser da als mit Gurt. Sofern Sie denn den Unfall überlebt haben. Der Gurt kann ihnen also in seltenen Fällen durchaus auch schaden.


Wie Sie sich bezügl. der Tetanus-Impfung entscheiden, bleibt allein ihre Sache. Die Entscheidung kann ihnen auch niemand abnehmen. Sie haben sich leider hier keinen sehr gute Quelle ausgesucht um ihre Entscheidung zu fällen. Sehr viel kritische Auseinandersetzung mit Themengebieten werden sie in einem derartig einseitigen Forum vergeblich suchen.
Viele Ansichten haben hier eine Art religiösen Charakter mit sehr wenig Fakten. Auch ist es ungemein schwiereig festzustellen, was hier wirklich Tatsachen sind und was einfach nur Vermutungen und Spekulationen.
Die soziale Verantwortung ist bei der Tetanus-Impfung natürlich nicht existent, Sie können ja niemanden damit infizieren.

An ihrer Stelle würde ich mir aber schon die Frage stellen ob Sie, wenn Sie z.B. eine großflächige Schürfwunde erleiden, nicht doch auf die Passivimpfung (Antitoxingabe) im Krankenhaus bestehen sollten.
Sind Sie beispielsweise bewusstlos und haben eine schwere Verletzung wird ihnen die Entscheidung allerdings abgenommmen und Sie bekommen die Injektion ungefragt.[/quote]
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Luna am 03. Juli 2013, 00:19:41
Dr. Best, geh nach Hause u. mach was Sinnvolleres, als die ganze Zeit hier irgenwelche Leute zu "bekehren". (Obwohl - irgendwie bringst Du mit Deinem Dummsinn auch Schwung hier hinein.. Ha, ha..)
In diesem Forum sind Menschen die denken können! Du könntest z. B. in der Zeit, in der Du Dir hier die Finger wund schreibst, besser auf's Klo gehen oder Deinen aktuellen Impfstatus kontrollieren und ihn ggf. vervollständigen lassen, damit bei Dir auch weiterhin alles rund läuft... ;-)Aber der wird bei Dir bestimmt peinlichst gepflegt sein. Kann doch nicht schaden, noch ein bisschen Formaldehyd, Aluminiumhydroxid, Phenolrot, etwas Gewebe von Affennieren oder meschlichen Embryonen, ein Schuss Polysorbat 80, damit die guten Stoffe auch ins Gehirn gelangen können, usw., usw..
Kann sich Ihrer Meinung nach ja auf gar keinen Fall negativ auswirken. Die neuen Krankheiten haben grundsätzlich andere Ursachen - das kommt doch nicht von so einem wahren Vitamincocktail, der sich Impfung nennt!
Titel: Aw:Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: DrBest am 06. Juli 2013, 11:53:54
[quote name="Luna" date="03-07-2013 00:19:41"]...noch ein bisschen Formaldehyd, Aluminiumhydroxid, Phenolrot, etwas Gewebe von Affennieren oder meschlichen Embryonen, ein Schuss Polysorbat 80, damit die guten Stoffe auch ins Gehirn gelangen können, usw., usw..
 [/quote]





Sie sollten auf jeden Fall noch, das in hoher Konzentration in Impfstoffen vorhandene Dihydrogenmonoxid(DHMO) erwähnen, um ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen.

Quelle: http://www.dhmo.de/fakten.html
Titel: Aw:Meine Erfahrungen
Beitrag von: Luna am 08. Juli 2013, 09:27:24
Dr. Best, Sie sind so witzig wie kompetent. Wegen Leuten wie Ihnen hat jetzt ein 3jähriges Kind aus unserer Straße Krebs und muss Chemotherapien über sich ergehen lassen. Und -stellen Sie sich vor!- dieses Mal sogar erwiesenermaßen wegen der SchMutzimpfungen! Wobei es für die (positive) Wirksamkeit von Impfstoffen bis heute KEINEN Beleg gibt..
Titel: Re: Meine Erfahrungen
Beitrag von: Krümel am 21. November 2014, 03:16:22
Hallo Mertens,

ich lese Ihren Beitrag von 2013 erst jetzt und es tut mir leid zu hören, was bei Ihnen war. Ich kann Ihre Wut auch verstehen. Sie stellten die Frage der Verantwortung.  Dazu möchte ich schreiben, dass ich - ebenso wie sie, nämlich aus persönlicher Erfahrung heraus - eine Einstellung gegen das Impfen habe. Und ich bin ganz sicher kein Missionar. Ich lasse jedem seine Meinung zum Impfen und kann es aushalten, wenn jemand anderer Meinung ist.
Ich sehe die Verantwortung ganz klar bei den Eltern. Wenn ich als Elternteil ein so kleines Baby, welches noch nicht gegen Masern geimpft werden kann, einer "Bedrohung" aussetze, z. B. eine Krippe, wo Masern unter Umständen ausbrechen könnten, dann liegt die Verantwortung bei mir. Heutzutage kann man sich überall anstecken. Es gibt sogar Spielplätze wo benutzte Nadeln von Drogensüchtigen herum liegen.  Da liegt es auch in meiner Verantwortung mein Kind davon fern zu halten, bis es alt genug ist zu verstehen, dass es gefährlich ist und nicht angefasst werden darf. Sie fordern, wenn ich das richtig verstanden habe, nach Haftung des Verursachers? Wo wollen sie da ein Schlussstrich setzen? An Grippe sterben auch Menschen, nicht nur an Masern. Und Grippevieren sind überall und nicht gegen alle gibt es Impfungen.
Ich trage Verantwortung für mich und meine Familie, auch gegenüber der Allgemeinheit, indem wir bei den geringsten Anzeichen einer Erkrankung, eines Infektes Achtsam sind und zu Hause bleiben. Wenn sich meine Kinder nicht gut fühlen bzw. kränklich aussehen, lasse ich sie sofort zu Hause. Da gibt es nicht ein .. naja, wird schon gehen.... sind doch nur ein paar Stunden... oder ich hab ein ganz wichtigen Termin / Arbeit, mein Kind muß betreut werden OBWOHL es evtl ansteckend (und sei es auch nur mit Schnupfen) ist. Ich ärgere mich über Eltern, die Ihre Kinder mit Ibu-Fiebersaft voll pumpen und dann in die Kita stecken, wohl wissend, dass sie ohne Fiebersaft Fieber hätten und eigentlich krank sind und ins Bett gehören, und dabei so unsozial sind und alle anderen anstecken. Das sind übrigens merkwürdiger Weise häufig die selben Eltern, die sich darüber aufregen, dass es ungeimpfte Kinder gibt, die andere anstecken können. Wir haben ein Familienmitglied, welches gerade eine Chemotherapie durchlaufen muß. Da sind solche "Kleinigkeiten" wie Schnupfen schon ein ernstes Problem wegen der herabgesetzten Immunabwehr und können mit Lungenentzündung tödlich verlaufen. Wenn ich jetzt Ihr Schema aufgreifen würde, sollte ich dann die Eltern des Kindes, welches mit Schnupfen mein Kind angesteckt hat, verklagen? Weil sie sich der sozialen Verantwortung entzogen haben? Ich kann Ihre Trauer und Wut wegen der persönlichen Erfahrung wirklich nachvollziehen, es ist schmerzhaft so etwas durchmachen zu müssen und unterm Strich sucht man "Schuldige". Es ist immer dieses... Wenn.... dann... im Raum. So geht es auch Eltern mit einem Impfgeschädigtem Kind. Die machen sich auch Vorwürfe, bereuen zu tiefst, dass ihr Kind eine Impfung bekommen hat. Die sehen ihr komplett behindertes Kind hilflos im Bett liegen und schauen sich Fotos und Filme vor der Impfung an, wo es noch gesund war. Was sollen solche Eltern von Ihrem Vorschlag des Verklagens halten? Sollen die los ziehen und diejenigen verklagen, welche ihr Kind zu der Impfung gezwungen haben? Nur eines darf nicht vergessen werden, egal auf welcher Seite man steht; Die Erkrankung / Behinderung wird davon nicht weg gehen. Geschädigte durch oder ohne Impfung sind sich ähnlicher als sie glauben, sie geben nur der Gegenseite die Schuld, weil es ihr Leid vielleicht gefühlt vermindert. Ich kann andere nicht ändern, aber ich habe Einfluss auf das was mir passiert durch mein eigenes Verhalten. Womit ich wieder bei der Elternverantwortung wäre. Kranke/ angeschlagene Kinder gehören ins Bett und nicht in die Öffentlichkeit.

Was Masern konkret angeht, da kann ich Ihnen noch sagen, dass meine Eltern mich als Kind komplett durchgeimpft hatten, auch gegen Masern. Und ich bekam sie trotzdem. Das ist eine Tatsache, die ich nicht verstehe. Obwohl die Abstände der Grundimmunisierung eingehalten wurden bekam ich einige Jahre später trotzdem Masern. Mich hat die Impfung also nicht vor der Masern-Erkrankung geschützt. Wie ich inzwischen mitbekommen habe, bin ich leider auch nicht die einzige. Aufgrund dieser Erfahrung sehe ich keinen Nutzen der Impfung, weil sie bei mir nicht gewirkt hat und ich will meinen Kindern die Impfnebenwirkungen ersparen.
Titel: Re: Meine Erfahrungen
Beitrag von: Soleil2904 am 21. November 2014, 21:37:03
Krümel,

ein sehr "schöner" Beitrag und sehr weise Worte. Wir sind unser eigenes Glückes Schmied - egal welche Entscheidung man trifft, man sollte sie aus "eigener und tiefster Selbstüberzeugung" treffen und seiner inneren Stimme stets folgen. Egal ob Pro oder Kontra Impfen, wie du schreibst, man sollte tolerant sein gegenüber jeder Entscheidung. So sehen und handhaben wir das auch. In unserem Umfeld sind alle Kinder geimpft und wir können nur mit wenigen offen über unsere Entscheidung sprechen. Uns hat neben dem Buch "Leben ohne impfen" sehr die DVD "Wir impfen nicht" in unserer Entscheidung bestärkt.
 Wir würden uns einfach auch mehr Toleranz von Eltern geimpfter Kinder wünschen und das der Informationsfluss bzw die Aufklärung über Pro&Cons zu Impfungen ausführlicher bzw. überhaupt  stattfindet.
Alles hat zwei Seiten ... Aber beim Thema Impfen wird Seite zwei ausgeblendet und häufig durch Angst und Panikmache ersetzt....

Titel: Re: Meine Erfahrungen
Beitrag von: Swahnja am 08. Januar 2015, 13:24:59
Mein erstes Kind wurde mit einem halben Jahr geimpft - eine sechsfach Impfung.Im Anschluss daran hat sich eine sehr heftige Ganzkörperneurodermitis entwickelt,  die wir nur mit alternativen Mitteln langsam wieder in den Griff bekamen. Ich habe dazu ein Buch geschrieben: Mein Kind - ein Kristall, der aus der Seele leuchtet/R. Zieglschmid. Ich halte tatsächlich nichts vom Impfen und habe folglich meine anderen beiden Kinder davon verschont, mit dem Ergebnis, dass alle drei so gut wie nie krank sind und ein äußerst robustes und gut funktionierendes Immunsystem besitzen. Mir erzählt keiner mehr, dass Impfen risikolos ist!  :finger: