Impfschaden Forum

Forum rund ums Impfen => Erfahrungsberichte => Thema gestartet von: Martina am 02. Mai 2015, 21:11:57

Titel: Probleme nach impfung
Beitrag von: Martina am 02. Mai 2015, 21:11:57
Ich (46) abe am Montag dieser Woche die erste Impfung gegen Hebatitis A und B -Twinrix Impfung bekommen . 
Ab DIENSTAG hat mein Arm fast 3 Tage lang sehr geschmerzt und die Stelle um die Einstichstelle war sehr hart dick und rot . Da ich noch njie solch eine impfreaktion hatte bin ich am Donnerstag nochmals zur Ärztin die mir dann sagt das das eben eine Reaktion ist die selten vorkommt .Ich sollte eben kühlen und Schmerztabletten nehmen .Bis heute ist die Stelle hart und die teilweise noch rot .
Ich wollte gerne mal wissen ob jemand auch so eine Erfahrung gemacht hat und ob es dann bei der 2.Impfung auch so war und ob ich diese 2.Impfung wirklich brauche .Habe keine Lust in 4 Wochen nochmals das gleiche durchzumachen .Grüße Martian
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: kunksmuhme am 04. Mai 2015, 23:02:15
Hallo Martina,

Ein Impfstoff ist ein Medikament. Hast du einen Beipackzettel bekommen und wurdest du über eventuelle Nebenwirkungen aufgeklärt? Hier der Link zum Beipackzettel http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/Twinrix-Erwachsene-2010-03.pdf. Dort kannst du nachlesen und selbst entscheiden was du am besten machst. Gezüchtet wurde der Impfstoff auf humanen diploiden Zellen, was bedeutet das dir menschliche Zellkulturen geimpft wurden. Im Internet alles nachlesbar. Deine Ärztin ist vepflichtet Nebenwirkungen an das Paul Ehrlich Institut zu melden, wird aber meistenes nicht gemacht. Da Nebenwirkungen aufgetreten sind, sollte man sich das schriftlich vom Arzt bestätigen lassen, um evenuelle Impfschäden später juristisch geltend machen zu können. Auch nach zu lesen im Internet. Ich wünsche dir viel Glück, dass deine Beschwerden wieder weggehen.... Gruss, kunksmuhme
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Maya am 06. Mai 2015, 17:09:06
Keine Panik, das hört sich nach ner ganz normalen Entzündung  an. Wenn es dir aber wirklich nicht gut geht, hilft es vielleicht noch einen anderen Arzt aufzusuchen. Wenn es für einen nahe 100 %igen Schutz empfohlen wird, nochmal zu impfen, würde ich es tun, es sei denn dein Arzt sieht das anders. Vielleicht verträgst du die Impfung nicht gut und kannst auf ein Alternativprodukt ausweichen.
Im übrigen wurden dir natürlich keine menschlichen oder sonstige Zellen geimpft. Die Viren wurden nur in Zellen hergestellt, weil sich Viren allein nicht vermehren können.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Taira am 07. Mai 2015, 22:16:50
Hallo Martina,
das zählt wohl allgemein noch zu den "normalen" Impfnebenwirkungen.
Du musst also für dich entscheiden, wie schlimm es war bzw. wie du Risiko zu Nutzen einschätzt.
Im Beipackzettel (siehe kunksmuhme) steht ja der in etwa zu erwartende Schutz nach der Impfung.

Hepatitis A Impfstoff wird auf MRC-5 Zellen (humane diploide Zellen) gezüchtet. D.h., auf fetalem Lungengewebe.
Hepatitis B wird in gentechnisch veränderten Hefezellkulturen gezüchtet.

@Maya
Und natürlich befindet sich im Twinrix-Impfstoff, wie in allen Impfstoffen und Medikamenten, Reste aus dem Herstellungsprozess.
Herstellungsreste müssen nicht in Beipackzetteln oder Fachinformationen angegeben sein (Betriebsgeheimnis u.a.). Nur das Wirksystem des letzten Schrittes der Herstellung ist deklarationspflichtig.
Man denke nur an die zahlreichen Lebensmittelskandale.

@Martina
Ich hoffe, es geht dir besser.
Vielleicht hast du Lust uns deine Entscheidung noch mitzuteilen.
Alles Gute dir.
Liebe Grüße
Taira
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Maya am 12. Mai 2015, 01:33:30
Ich habe offen gesagt keine Ahnung wie genau die Aufreinigung der Viren bei der Herstellung von Impfstoffen funktioniert. Ich könnte mir vorstellen, dass die Zellen grob zerstört werden und dann abzentrifugiert werden. Natürlich können dabei winzige Zellbestandteile  im Endprodukt laden, aber man kann beim besten Willen nicht sagen, dass einem menschliches Gewebe geimpft wurde!
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Nachgedacht am 13. Mai 2015, 10:53:49
@Maya
Und natürlich befindet sich im Twinrix-Impfstoff, wie in allen Impfstoffen und Medikamenten, Reste aus dem Herstellungsprozess.

Das in einem Hepatitis-Impfstoff allerdings noch eine menschliche Zelle (oder gar eine ganze Zellkultur) als "Rest aus dem Herstellungsprozess" enthalten sein soll ist ungefähr so als würde man behaupten, dass aus einer Packung Eiernudeln von Aldi des öfteren noch ein lebendes Huhn heraus gekrochen kommt, weil Hühner ja schließlich im Herstellungsprozess von Eiernudeln vorkommen um die erforderlichen Eier zu produzieren.

Mal ganz davon abgesehen - was wäre denn so schlimm daran, wenn tatsächlich eine menschliche Zelle in einem Impfstoff enthalten wäre?



Herstellungsreste müssen nicht in Beipackzetteln oder Fachinformationen angegeben sein (Betriebsgeheimnis u.a.). Nur das Wirksystem des letzten Schrittes der Herstellung ist deklarationspflichtig.
Man denke nur an die zahlreichen Lebensmittelskandale.

Für die Deklaration von Lebensmitteln gelten ganz andere Richtlinien als für Arzneimittel - und für jede Richtlinie gilt dass es prinzipiell auch möglich (wenn vielleicht auch nicht legal) ist sie nicht einzuhalten.
Wäre das unmöglich, dann bräuchte man die Richtlinie ja nicht.

Was also haben nun Lebensmittelskandale mit der Deklaration von Inhaltsstoffen von Impfstoffen zu tun?

Übrigens muss auch der Biobäcker auf seinen Biobrötchen nicht deklarieren mit welchen Spritsorte der Traktor betrieben wurde, der das Getreidefeld umgepflügt hat auf dem hinterher das Getreide gewachsen ist aus dem der Bäcker später seine Brötchen gebacken hat.

Ist das nun auch ein Skandal das solche Information aus dem Herstellungsprozess von Brötchen dem Verbraucher verschwiegen werden?
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 13. Mai 2015, 11:50:30
Ach, ihr mit euren Sicherheitsgurten und Brötchen (klingt irgendwie nach  Didaktik der Rettung des Impfgedankens).

Einen entscheidenden Unterschied gibt es ja doch: Ich muss kein Dreier-, Vierer-, Fünfer- oder Sechserpack aus Sesam-, Mohn-, Rosinen-, Körner-, Quark- und Zwiebelbrötchen nehmen. Der Bäcker erlaubt mir eine freie Auswahl, und er redet mir auch nicht rein, wann ich die Brötchen zu essen habe. Und er gibt mir auch kein Paracetamol mit.

(Das hättet ihr wohl gern, täglich eine Impfung zum Frühstück ... herrlich).
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Krümel am 13. Mai 2015, 12:09:45
liesa  :give_heart:
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: kunksmuhme am 14. Mai 2015, 22:30:51
Hallo zusammen,

ich weiss, dass hört sich absurd an, aber lest selbst:

hier ist der Link aus dem Handbuch der Biotechnologie mit der Definition zu humanen dipoloiden Zellen

https://books.google.de/books?id=DxoJYfxFo-wC&pg=PA181&lpg=PA181&dq=was+sind+humane+diploide+zellen?&source=bl&ots=W1PryhM6SI&sig=z_pjqZTU0D7_RN0l2vqR8iqrZnU&hl=de&sa=X&ei=SgRVVdPEFofpUpOlgbgK&ved=0CF8Q6AEwCQ#v=onepage&q=was%20sind%20humane%20diploide%20zellen%3F&f=false

Wer sagt denn, dass dies nicht so wäre? Was ist mit z. Bsp. Hühnereiweissallergien.... stehen auch im Beipackzettel...wird doch gerade bei Impfstoffen alles mögliche als Zellkulturen verwendet....

Lg kunksmuhme
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Nachgedacht am 15. Mai 2015, 12:13:55
ich weiss, dass hört sich absurd an, aber lest selbst:

Und was soll daran jetzt absurd sein?


Was ist mit z. Bsp. Hühnereiweissallergien

Die gibt es - und die Betroffenen wissen normalerweise dass sie daran leiden - spätestens wenn sie mal durch die Nahrung Hühnereiweiß zu sich genommen haben
Influenzaimpfstoffe werden zum Teil mit Hilfe von Hühnereiern hergestellt und können deswegen auch Spuren von Hühnereiweiß enthalten.

Bei Menschen die gegen Hühnereiweiß allergisch sind und das nicht wissen und sich dann mit so einem Impfstoff impfen lassen kann es zu einer allergischen Reaktion kommen - die allerdings nur bei extremen Allergiker Reaktionen auslösen, da die Menge an Hühnereiweiß in solchen Impfstoffen minimal ist.
Aber deswegen impft man sich ja nicht selbst zu Hause im Wohnzimmer sondern in einer Arztpraxis unter Aufsicht einer medizinischen Fachperson die dann im Falle eines anaphylaktischer Schocks die entsprechenden Massnahmen ergreifen kann.

Aber wie gesagt - diejenigen die an einer solchen extremen Allergie gegen Hühnereiweiß leiden die wissen das normalerweise.

Und wenn sie es nicht wissen, dann ist die Impfung noch das kleinste Problem.

Viel gefährlicher wäre dann wenn sie in ihrer Unwissenheit stattdessen versehentlich ein Ei essen und nicht gerade ein Arzt in der Nähe ist der den anaphylaktischen  Schock behandeln kann.

Nur was hat die Tatsache dass einige Impfstoffe Spuren von Hühnereiweiß enthalten nun mit der Behauptung zu tun Impfstoffe würden menschliche Zellkulturen enthalten.

Die Impfstoffe mit Spuren von Hühnereiweiß enthalten weder Zellen von Hühnern noch von Menschen.

Kann es sein dass die Größenordnungen von Eiweißen und Zellen nicht so ganz geläufig sind?
Wenn ein Eiweiß die Größe einer sehr kleinen Schraube hat dann hat eine Zelle die Größe eines Güterzugs.
Nur weil man nicht verhindern kann das ein paar kleine Schrauben (Eiweiße) die während der Produktion verwendet werden am Ende im Impfstoff landen findet man deswegen dort noch lange keinen Güterzug (also komplette Zellen)


.... stehen auch im Beipackzettel...wird doch gerade bei Impfstoffen alles mögliche als Zellkulturen verwendet....

Nicht alles mögliche sondern eben solche Zellen in denen das jeweilige Virus sich reproduzieren kann.
Viren sind nun mal auf Zellen angewiesen da sie selbst nicht reproduzieren können.

Und je nach Virus eignet sich nicht jede Zelle um Viren zu vermehren.

Da man gegen Viren impft die Menschen infizieren liegt es in der Natur der Sache, dass viele dieser Viren sich auch nur in humanen Zellen reproduzieren können weil sie sich im Lauf der Jahrtausende an den Menschen angepasst haben.

Influenzaviren können hingegen auch Hühner infizieren (Vogelgrippe) - und deswegen kann man zu ihrer Vermehrung auch Hühnerzellen nutzen.

Wo ist da das Problem?

Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 15. Mai 2015, 12:27:51
Wie das? Die Impfseren, deren Viren auf Hühnereiern vermehrt wurden, haben Reste intus, die für Allergiker fatal sein können - aber diejenigen, die auf menschlichen Zellen vermehrt wurden, bringen keine "Reste" mit. Das muss man verstehen?
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Nachgedacht am 15. Mai 2015, 13:41:27
Wie das? Die Impfseren, deren Viren auf Hühnereiern vermehrt wurden, haben Reste intus, die für Allergiker fatal sein können -

Die wären dann fatal, wenn es bei extremen Allergikern der nichts von seiner Allergie weiß bei der Impfung zu einem anaphylaktischen Schock kommt  UND kein Arzt oder entsprechend ausgebildete Fachkraft da ist, welche in so einem Fall nicht wüßte was zu tun ist.

Das ist in einer Arztpraxis aber sehr unwahrscheinlich - viel wahrscheinlicher ist, dass der gleiche Allergiker (der von seiner Allergie nichts weiß) versehentlich irgendetwas  ißt, was Hühnereiweiß enthält (Geflügelwurst, gekochtes Ei).
Denn dabei bekommt er dann eine weit größere Menge des Allergens ab UND normalerweise steht dann nicht gerade ein Arzt neben ihm der weiß was zu tun ist.


aber diejenigen, die auf menschlichen Zellen vermehrt wurden, bringen keine "Reste" mit. Das muss man verstehen?

Das ist einfach zu verstehen - gegen Eiweiße wie sie der menschliche Körper bildet (und wie sie daher in menschlichen Zellen vorkommen) sind Menschen nicht allergisch und wenn doch dann bräuchten sie sich wegen  den paar menschlichen Eiweißen die in einem Impfstoff (der auf humanen Zellen gezüchtet wurde( enthalten sein könnten die geringsten Sorgen  machen.

Jemand der gegen Eiweiß wie es in menschlichen Zellen vorkommt allergisch ist der hat nämlich dann ein ganz anderes und gigantisch größeres Problem - nämlich die entsprechenden Eiweiße die er in seinen eigenen menschlichen Zellen hat....(ganz ohne Impfung)



Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 15. Mai 2015, 13:58:42
Fest steht: Die Probleme, die man nach einer Impfung bekommen kann, beschränken sich keinesfalls auf eine gerötete Impfstelle und a bisserl Fieber.

Wenn man über das, was einer Impfung folgen kann, nicht genügend weiß, dann ist das eine sehr unsichere Kiste und bringt  - logischerweise - kritische Haltungen hervor. Man kann Impfschäden zwar runterspielen oder leugnen, aber wer geschädigt ist, wird darüber berichten (sofern er es noch kann). Dass dies einigen nicht passt, kann man sich vorstellen. Dieses Forum gäbe es nicht, müsste man sich über einen kleinen roten Punkt auf dem Impfarm austauschen.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Rötelchen am 10. Juni 2015, 14:44:55
Fest steht: Die Probleme, die man nach einer Impfung bekommen kann, beschränken sich keinesfalls auf eine gerötete Impfstelle und a bisserl Fieber. 

Fest steht aber auch, dass man Probleme ohne Impfung bekommen kann. Ich bin ja auch nicht der Meinung, dass jeder Sch*** geimpft werden muss, wie Windpocken oder Grippe. Da muss man halt durch. Aber wenn es um potenziell gefährliche Krankheiten wie Mumps, Masern, Röteln, Polio etc. etc. geht hört der Spaß auf. Aber die Argumente werden manchmal auch sehr eigenwillig ausgelegt. Ich habe z.B. das Problem, dass die Rötelnimpfung nicht anschlägt, d.h. ich baue keinen Schutz auf. Ich kann nichts dafür, ist einfach so. Aber glaubt ihr wirklich, ich möchte mich in der Schwangerschaft durch ein Kind anstecken lassen, das nicht geimpft ist? Röteln sind für Schwangere gefährlich und für das ungeborene Kind. Was würdet ihr denn sagen, wenn eins eurer ungeimpften Kinder die Behinderung oder den Tod eines anderen verursacht hätte?
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Krümel am 10. Juni 2015, 15:18:23
wenn die Rötel-Impfung nicht bei Dir anschlagen, hilft es wohl nur, selbst mal Röteln durchzumachen, denn der Körper hat danach lebenslang Immunität und so würdest Du dann auch keine Panik bei einer Schwangerschaft schieben.
Tolle Impfungen, wenn sie nicht anschlagen. Dann kann man sie wohl auch gleich bleiben lassen.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 10. Juni 2015, 15:22:47
Ringelröteln können Ungeborenen auch große Probleme machen - was nicht großartig bekannt ist / gemacht wird.


Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: timmerich am 10. Juni 2015, 17:16:48
Und Cytomegalieviren in der Frühschwangerschaft erst recht, mit das fatalste was passieren kann...
Auch hier ist das beste, dass man sie vorher durchgemacht hat, denn eine Impfung gibt es nicht, die man hier heranziehen könnte und bei denen, die CMV übertragen und bei denen die sich infizieren wird dann nicht so ein Geschrei veranstaltet wie bei den Krankheiten, für die man "Schutz"impfungen hat. Dabei hat eine CMV Infektion in den meisten Fällen in der Frühschwangerschaft ganz üble Folgen, wenn man da nicht weiß, dass es gute Behandlungsmöglichkeiten gibt (und die haben sich leider noch nicht überall herumgesprochen).
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Rötelchen am 10. Juni 2015, 19:01:30
Hätte ich, das früher erfahren, hätte ich mich vielleicht mal irgendwo angesteckt...

Doch klar weiß man, dass Ringröteln in der Schwangerschaft ein Problem sind. Das wird schon bekannt gemacht. Ich zumindest werde beim Frauenarzt danach gefragt.

Zur Zytomegalie:  Die Durchseuchungsrate liegt bei 30-90%. Man kann davon ausgehen, dass fast jeder die Infektion schon einmal durchgemacht hat. Außerdem kann das durch einen Antikörpertest auch bestimmt werden. In Deutschland stecken sich 0,3 - 1% der schwangeren Frauen mit Zytomealgie an und bei 40% dieser Schwangeren kommt es zu einer Übertragung auf das Kind. Im Jahr sterben dadurch 60 Kinder und mehr als 1000 haben Behinderungen. HIer kann ich das Risiko nicht durch eine Impfung minimalisieren, deshalb wird man hier auch nicht gefragt, sondern erst in der konkreten Situation (Schwangerschaft) darauf hingewiesen. Könnte man gegen Zytomegalie impfen sähe es hier auch anders aus.

Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Krümel am 10. Juni 2015, 20:12:05
bist Du schwanger rötelchen?
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: timmerich am 10. Juni 2015, 20:12:34

Zur Zytomegalie:  Die Durchseuchungsrate liegt bei 30-90%. Man kann davon ausgehen, dass fast jeder die Infektion schon einmal durchgemacht hat. Außerdem kann das durch einen Antikörpertest auch bestimmt werden.


Dein Wikipedia Auszug ist ein Paradoxon. 30% bedeutet nicht, dass fast jeder die Infektion durchgemacht hat. Bei uns in der Familie war nicht einer CMV positiv (als Blutspender bekommt man da einen schönen Aufkleber "CMV negativ"). Die in Wikipedia dargestellten Zahlen stimmen auch nicht mit der aktuellen Forschung überein. Es stimmt, dass man in Afrika eine Durchseuchungsrate von 100% vorfindet, in der westlichen Welt geht man von 40% aus. Die Gründe liegen in der Bevölkerungsdichte und den Lebensumständen. Frauen der Mittel- und Oberschicht kommt weniger mit dem Virus in Berührung.

Der Antikörpertest wird während der Schwangerschaft in aller Regel beim Frauenarzt im ersten Trimenon durchgeführt, aus dem geht hervor, ob und wann man sich u.U. mit CMV angesteckt hat. Da ist es jedoch bereits zu spät. Von daher ist auch eine Impfung völlig daneben, sondern die Aufklärung VOR einer Schwangerschaft muss hier betrieben werden, wenn eine Frau VOR der Schwangerschaft negativ getestet wird.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Rötelchen am 10. Juni 2015, 23:58:05
Ja völlige Übereinstimmung bezüglich der Aufklärung. Aber es gibt ja noch keine Impfung gegen Zytomegalie. Vom absichtlichen Anstecken mit einer Krankheit halte ich nichts, dafür bin ich viel zu gerne gesund.

Und nein ich bin nicht schwanger. Da ich aber eine verheiratete Frau Mitte 20 bin, werde ich mich wohl zukünftig mit diesem Thema auseinandersetzten.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: ElkeO am 23. Juni 2015, 21:06:27
Zitat
Tolle Impfungen, wenn sie nicht anschlagen. Dann kann man sie wohl auch gleich bleiben lassen.

Nur schlägt die zweifache Rötelnimpfung eben in den allermeisten Fällen an....und bietet dann auch einen lebenslangen Schutz.

Weltweit ist meines Wissens auch kein einziger Fall bekannt in dem eine Schwangere die zuvor zweifach gegen Röteln geimpft wurde während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt ist.

Deswegen empfiehlt man inzwischen auch bei Frauen die eine Schwangerschaft planen keine Titerüberprüfung mehr.

Das Frauen ohne Rötelnimpfung an Röteln erkranken können weiß man hingegen sehr wohl - an den nicht wenigen Kindern die dadurch früher  behindert auf die Welt kamen.

Nur weil etwas nicht in 100% Fälle funktioniert (obwohl das bislang für die Rötelnimpfung für Schwangere durchaus 100% zu sein scheinen bzw. sehr sehr dran ist) muß es ja nicht gleich so sinnlos sein, dass man es gleich bleiben lassen kann.

Ein um 99% reduziertes Risiko ist allemal besser als ein um 0% reduziertes Risiko.

Und nur 1 wegen Röteln während der Schwangerschaft behindertes Kind ist wohl auch besser als wenn es 100 davon gibt.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: timmerich am 24. Juni 2015, 06:07:23
Liebe(r) ElkeO,

es wäre nett, wenn man sich hier im Forum erst einmal vorstellen würde, welche Intention man hat, welche Vorgeschichte man zum Thema Impfen hat (vor allem Imfpschädigungen). Ich hoffe Du hast gesehen, dass Du hier in einem IMPFSCHADEN-Forum unterwegs bist. Vornehmlich sind hier Menschen unterwegs, die keine guten Erfahrungen mit Impfungen gemacht haben.

Nachdem hier in der Vergangenheit einige Trolle unterwegs waren, sind wir besonders aufmerksam und werden auch jeglichen Verstoß oder den Versuch der Unterminierung dieses Forums unverzüglich dem Admin melden.

Nochmals die Bitte an Dich, eine kleine Vorstellungsrunde unter "Vorstellung Mitglieder" damit wir Dich "verstehen" können.

Danke.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 24. Juni 2015, 06:56:36
Wahrscheinlich willst du auf den "Herdenschutz" hinaus, ElkeO? Dass das ein wackeliges Konstrukt ist, hat sich ja u. a. in Berlin gezeigt. (Ach, ich vergaß ... ganz Berlin ist ja eine Waldorfschule ...)

Mit Titer-Untersuchungen ist man eh zurückhaltend, vor allem bei Geimpften. Denn da könnte sich ja zeigen, dass der Impfschutz zumindest nicht messbar ist und dass sich verquere Werte zeigen, das hat man ja nicht so gern.

Nun, das Thema heißt "Probleme nach Impfung", kommen wir doch darauf wieder zurück. Und es gibt eine Menge, die über eine "Schwellung an der Einstichstelle" hinausgehen.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: timmerich am 24. Juni 2015, 13:27:43
ElkeO, Du solltest mal meine Frage beantworten, was ist Deine Intention, dass Du Dich hier bei uns niederlässt und Dich in vielen Untergruppen einbringst, ohne Dich vorgestellt zu haben!
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: ElkeO am 24. Juni 2015, 16:46:22
Wahrscheinlich willst du auf den "Herdenschutz" hinaus, ElkeO?

Nein eigentlich wollte ich darauf, dass das Argument

Zitat
Tolle Impfungen, wenn sie nicht anschlagen. Dann kann man sie wohl auch gleich bleiben lassen.

ein bisschen dürftig ist weil die üblichen Impfungen ja eben sehr wohl in den allermeisten Fällen "anschlagen".
Nur weil etwas nicht in 100% aller Fälle funktioniert kann es deswegen immer noch sinnvoll sein.
Mich stört da dieses Schwatz-Weiß-Denken - nach der Devise alles was nicht blütenweiß ist muss pechschwarz sein... aber es gibt eben auch Grautöne.


Dass das ein wackeliges Konstrukt ist, hat sich ja u. a. in Berlin gezeigt. (Ach, ich vergaß ... ganz Berlin ist ja eine Waldorfschule ...)

In Berlin hat sich gezeigt was passiert wenn in einer bestimmten Population die Impfquote unter einen bestimmten Wert fällt - dann kommt es z.B. zu Masernausbrüchen (von denen in Berlin zum allergrößten Teil (circa 90%) dann auch Ungeimpfte betroffen waren). An Waldorfschulen kann man das gleiche Spiel in kleinerem Maßstab auch regelmässig beobachten.

Die Herdenimmunität wird dann "wacklig" wenn der Anteil der Nichtgeimpften und/oder bei Masern Menschen die die Masern noch nicht hatten einen gewissen Prozentsatz überschreitet. Denn damit es zu einem größeren Masernausbruch kommen kann muss jeder Erkrankte durchschnittlich etwas mehr als einen anderen anstecken.
Ob das gelingt hängt davon ab, mit wie vielen nicht immunen Personen er in Kontakt kommt und davon wie leicht die Krankheit übertragbar ist.

Wenn ein Maserkranker jede 5. nicht immune Kontaktperson  infiziert und 95% der möglichen Kontaktpersonen geimpft sind dann braucht er 100 verschiedene Kontaktpersonen während seiner Erkrankung um durchschnittlich eine davon anzustecken.

Sinkt die Impfquote auf 80% dass infiziert er durchschnittlich eine von 25 Kontaktpersonen um eine davon anzustecken. Bei der gleichen Anzahl von Kontaktpersonen infiziert er also 4 mal so viele wie bei 95% Impfquote.

Daran sieht man, dass ein scheinbar recht kleiner Unterschied (Imfpquote 80% statt 95%) einen gewaltigen Unterschied macht.

Das die Herdenimmunität "wacklig" wird wenn nicht ein ausreichend großer Teil der Herde geimpft wird ist ja nun nichts neues und wird ja auch nicht bestritten.

Warum Berlin  jetzt allerdings ein Argument gegen die Masernimpfung sein könnte verstehe ich nicht.


Mit Titer-Untersuchungen ist man eh zurückhaltend, vor allem bei Geimpften. Denn da könnte sich ja zeigen, dass der Impfschutz zumindest nicht messbar ist und dass sich verquere Werte zeigen, das hat man ja nicht so gern.

Titer-Untersuchungen liefern nur in bestimmten Fällen zuverlässige Ergebnisse. Ein hoher Titer sagt zwar aus, dass eine Immunität vorhanden ist - ein niedriger Titer aber hingegen umgekehrt  leider nichts.

Um die Wirksamkeit einer Impfung generell (also nicht bei einer Einzelperson) zu überprüfen muss man das aber ja auch gar nicht. 

Dazu reicht es wenn man z.B. bei einem Masernausbruch schaut, ob der Anteil der ungeimpften Erkrankten deutlich höher ist als der Anteil der Ungeimpften in der restlichen Bevölkerung.

Denn wenn eine Impfstoff unwirksam wäre dann müßte es ja für das Erkrankungsrisiko egal sein ob man geimpft ist oder nicht.

Wenn also in der Bevölkerung 10% nicht Geimpfte sind dann müßte es unter den Erkrankten auch ungefähr 10% nicht Geimpfte geben.

In Berlin waren aber circa 90% der Erkrankten nicht geimpft.

Wenn die Impfung nicht wirken würde müßte entsprechend auch der Anteil der nicht gegen Masern Geimpften unter den Berlinern bei 90% liegen (oder umgekehrt die Masernimpfquote bei 10%) .
Aber so schlechte Impfquoten findet man noch nicht einmal an Waldorfschulen.

Nun, das Thema heißt "Probleme nach Impfung", kommen wir doch darauf wieder zurück. Und es gibt eine Menge, die über eine "Schwellung an der Einstichstelle" hinausgehen.

"Eine Menge" ist ein arg dehnbarer Begriff. Gibt es eine Menge unterschiedlicher Arten von unerwünschten Nebenwirkungen - oder eine absolut große Zahl von Fällen wo solche Nebenwirkungen auftreten - oder eine relativ  zur Zahl der Impfungen große Zahl bei denen solche Nebenwirkungen auftreten?

Es sind auch schon eine Menge Flugzeuge abgestürzt - nur was hilft diese Information nun bei der Bewertung ob nun Fliegen sicherer oder weniger sicherer ist als z.B. Autofahren (da gab es auch schon eine Menge tödlicher Unfälle).
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 24. Juni 2015, 17:03:14
"Nur weil etwas nicht in 100% aller Fälle funktioniert kann es deswegen immer noch sinnvoll sein."

Ja, ja, nur wird das bei den (bald Zwangs-)Impfberatungen so nicht gesagt. Es wird immer als "sicherer Schutz" angepriesen, wie in der Waschmittelwerbung.
Und über die Nebenwirkungen - wir sind hier beim Thema Probleme nach Impfung - wird auch nichts gesagt, sie werden zu "etwas Fieber" (+ Fiebersenker auf die Hand) und "Schwellung an der Einstichstelle" runtergeredet.
Und wenn es zu Schädigungen kommt, dann sind es deshalb keine, weil es keine gibt  :devil: .


Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 24. Juni 2015, 17:05:32
Und der ganze Quatsch mit Auto und Flugzeug und Anschnallgurten und Kindersitzen ... es gibt NICHTS, was mit einer Impfung vergleichbar wäre. 
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Krümel am 24. Juni 2015, 17:32:45
Darf ich an das Thema dieses Threads erinnern!!!
Hier wird schon wieder durch ElkeO Beiträge ins endlose kopiert und das Thema zerschossen.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Hoppalla am 10. Juli 2015, 22:56:18
Ja, ja, nur wird das bei den (bald Zwangs-)Impfberatungen so nicht gesagt.

Erstaunlich dass Du als Impfgegnerin bei so vielen Impfberatungen dabei bist um das beurteilen zu können. Wie kommt das?

Und über die Nebenwirkungen - wir sind hier beim Thema Probleme nach Impfung - wird auch nichts gesagt, sie werden zu "etwas Fieber" (+ Fiebersenker auf die Hand) und "Schwellung an der Einstichstelle" runtergeredet.

Die möglichen Nebenwirkungen sind doch kein Geheimnis - die entsprechenden Beipackzettel wo diese aufgeführt kann jeder z.B. im Internet nachlesen.
Davon abgesehen hat mit mein Arzt bei der letzten Grippeimpfung auch ein entsprechendes Blatt vorgelegt wo diese aufgeführt waren und das ich unterschreiben mußte.
Übrigens ist nach der Influenzaimpfung der Motor meines Autos "gestorben" - aber NACH ist eben nicht das gleiche wie DURCH oder war das am Ende jetzt auch ein Impfschaden.

Und wenn es zu Schädigungen kommt, dann sind es deshalb keine, weil es keine gibt  :devil: .

Aber es gibt doch anerkannte Impfschäden ...
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 10. Juli 2015, 23:05:57
Immer diese Widersprüche.
Nein, die möglichen Nebenwirkungen sind kein Geheimnis. Nur wenn sie eintreten, dann waren sie zuuufällig naaach Impfung. Kann ja mal passieren, dieses zuuufällige zeitliche Zusammentreffen. Oder was wollte hoppala jetzt genau mitteilen?
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Hoppalla am 10. Juli 2015, 23:29:16
Oder was wollte hoppala jetzt genau mitteilen?

Ganz einfach - dass nicht alles was NACH einer Impfung passiert deswegen auch DURCH die Impfung verursacht wurde.

Wenn das so wäre dann wären auch Salami-Brote tödlich.

Denn jeder der einmal ein Salami-Brot gegessen hat wird DANACH sterben. Es ist nur ein Frage der Zeit.

(Ach ja Globuli  wären natürlich dann auch 100% tödlich)
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Liesa am 10. Juli 2015, 23:34:02
... hatte ich doch schon so gesagt. Und mit diesem NACH-Argument passt dann wieder alles ins Konzept. Egal ob Salami oder Impfspritze.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: holzwuermle am 11. Juli 2015, 08:36:08
@ hoppalla & co,

"Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen".  (Friedrich Schiller)

Da wir ja jetzt aufgeklärt sind, Danke für dein hier sein. Adieu

Wir lassen euch in eurer Ursuppe, lasst mir die meine.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Biggi83 am 15. September 2015, 11:56:16
Um mal zum Ursprungsthema zurück zu kommen, ich hatte als Kind ähnliche Nebenwirkungen nach einer Impfung, wobei meine Eltern meine Beschwerden nicht mit einer Impfung in Zusammenhang gebracht haben. Ich kann mich daran erinnern, dass ich einen schmerzhaften, schweren Arm hatte. Von den Schmerzen her war es ein Mischmasch aus "Tennisarm" und Verstauchung, ja es hat sehr weh getan und da ich den Arm nicht bewegen konnte, bekam ich von meinen Eltern eine Schlinge, in die ich meinen Arm legte. Ich meinte zu meinen Eltern, dass die Schmerzen ganz plötzlich da waren aber die beiden haben das Ganze abgetan und gedacht, ich wäre mit dem Arm irgednwo hängengeblieben, was nicht der Fall war. Unser Hausarzt konnte nichts finden, wer untersuchte den Arm und war ratlos. Das Ganze zog sich über Tage hin, wo ich den Arm nicht bewegen konnte und wenn ich es tat tat es sofort weh. Nach jahren, als ich mich mit dem Thema Impfen näher auseinandersetzte, viel mir ein, dass ich, bevor diese Schmerzen auftraten, eine Impfung bekommen hatte. Höchst wahrscheinlich gab es da einen Zusammenhang. Gegen was ich geimpft wurde, weiß ich nicht mehr.
Titel: Re: Probleme nach impfung
Beitrag von: Krümel am 15. September 2015, 13:56:23
Tetanus?
Schau doch mal in Dein Impfpass und verknüpf den Zusammenhang.