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Bockshornklee
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 Bockshornklee, ein Schmetterlingsblütler, ist eine uralte Nahrungs- und Würzpflanze, die ursprünglich aus Griechenland kommt. Dort wurden in Gerstenöl geröstete Bockshornkleesamen von Sportlern und Philosophen geknabbert; daher auch der Spitzname "Philosophenklee". Vor etwa 1100 Jahren kam die Pflanze dann nach Deutschland. Heute findet man Bockshornklee in Mitteleuropa, im Mittelmeergebiet und in Asien. In der Medizin wird er bei Furunkeln und Nagelbettentzündungen angewandt. Die Samen haben einen hohen Gehalt an Schleimstoffen, Eiweiß und hochwertigen Fetten, ferner enthalten sie Enzyme, essentielle Aminosäuren (z.B. viel Lysin), Cholin, Vitamin E, beta-Carotin, Mineralstoffe wie Kupfer, Saponine, Flavonoide .
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Borkenflechte
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Bei der Borkenflechte handelt es sich um einen ansteckenden Hautausschlag, der in den meisten Fällen Kinder betrifft. Die Borkenflechte wird über Staphylokokken oder Streptokokken übertragen. Symptome: - kleine Blasen und Pusteln oder grosse Blasen, gefüllt mit eitriger Flüssigkeit. Mesit an Gesicht, Hals und Händen
- Nach Aufplatzen bilden sich gelb-braune Krusten.
- Juckreiz
- Lymphknotenschwellung
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Borreliose
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Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragbare Krankheit, die relativ häufig auftritt. Die auch von Zecken übertragbare FSME(Frühsommermeningoenzephalitis) ist hingegen recht selten. Symptome: Erythema migrans: Um den den Zeckenstich bildet sich ein kreisförmiger roter Hautausschlag, manchmal begleitet von grippalen Symptomen. Dieses Erythem ist aber nicht zwingend. Viele Personen bemerken oft auch gar nichts! In späteren Stadien kann es zu Meningitis/Enzephalitis und zu einer Entzündung der Knie oder Sprunggelenke kommen. Manchmal sieht man auch die sogenannte Pergamenthaut.(Acrodermatitis chronica atrophicans). Diese Symptome können Monate bis Jahre nach einem Zeckenbiss auftreten und werden deshalb oft damit nicht mehr in Verbindung gebracht. Therapie: Die Schulmedizin behandelt mit Antibiotikum. Eine spätere Erkrankung mit Arthitis oder Meningitis ist dadurch aber nicht auszuschliessen. Eine naturheilkundliche(klassisch homöopathische) Behandlung ist unbedingt anzuraten.
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Brennnessel
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 | Lateinisch | Urtica folium,Urtica dioica | | Familie | Urticaceae/ Brennnesselgewächse | | Wirkstoffgruppe | Diverse Wirkstoffe | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Harnwegserkrankungen | | | Rheuma und Gicht | | | Furunkel | | Wirkung | diuretisch | | | stoffwechselfördernd | | | verbessert die Blutzusammensetzung | | Inhaltsstoffe | Vitamin C, Chlorophyll, Eisen, Histamin, Ameisensäure, Kieselsäure, Flavonoide | | Kontraindikation | nicht bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz oder Nierenfunktion | Der Name Urtica kommt von urure = brennen, eine wohlbekannte Tatsache. Das Brennen auf der Haut wird durch sogenannte Brennhaare hervorgerufen, die Amine enthalten. Geschichte:Die Anwendung der Brennessel ist schon sehr alt. Schon 3000 v. Chr war sie als Heilmiitel bekannt. Dioskurides empfahl die Brennessel bei Geschwüren, Drüsenentzündungen und Bissen. Früher dachte man, die Pflanze würde böse Geister fernhalten. Wünschelrutengänger behaupten, daß die Pflanze oft an Kreuzungspunkten von Erdfeldern wächst. Inhaltsstoffe: Sie enthält reichlich Flavonoide, Kieselsäure, Kalzium und Kalium. Anwendung und Wirkung: Die Brennessel fördert die Durchspülung der Niere und der Blase und wird deshalb auch bei Entzündungen dort eingesetzt. Ferner ist es auch eine gute Heilpflanze bei Rheuma. Traditionell wird sie zur Blutreinigung , bei Gallenbeschwerden und zur Anregung der Bauchspeicheldrüse eingesetzt. Äußerlich wird die Brennessel bei Rheuma oder Hexenschuss auf die Haut "gepeitscht"
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Bromelain
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Bromelain ist ein Enzym aus der Ananas, das Eiweisse verdauen kann. Bromelain besitzt ein breites Wirkungsspektrum ohne schädliche Nebenwirkungen. Man setzt es u.a. gerne bei entzündlichen Erkrankungen ein,wie z.B. Arthritis und es ist auch bei Sportverletzungen sehr sinnvoll, da es durch seine eiweissspaltende Kraft, Blutergüsse schneller absorbieren kann und Entzündungen verhindert. Es verbessert ferner die Fliesseigenschaften des Blutes und hilft damit vor Gefässverschlüssen vorzubeugen. Die Fähigkeit, Proteine aufzulösen macht Bromelain auch zu einem starken immunstimulierenden Stoff. Es "demaskiert" Antigene (fremde Stoffe, wie Bakterien, Viren,...)und macht sie damit für die Abwehrzellen angreifbar. Dies ist auch ein wichtiger Faktor bei der Behandlung von Krebs.
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Bronchialkarzinom
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Das Bronchialkarzinom gehört bei Männern zur Krebsart mit den häufigsten Todesfällen. Der Tumor geht von der Schleimhaut der Bronchien aus, im Gegensatz zum Lungenkarzinom, das seinen Anfang in den Alveolarzellen nimmt. Das Lungenkarzinom ist jedoch sehr selten. Ursache Nr. 1 ist das Rauchen. Raucher haben ein 2000% erhöhtes Risiko, an Bronchialkrebs zu erkranken als Nichtraucher. Andere Ursachen sind kanzerogene Stoffe(Asbest, Arsen, Teer...) und radioaktive Strahlung. Auch chronische Bronchitiden prädisponieren zu dieser Krankheit. Normalerweise reagiert die Schleimhaut der Lunge mit einer erhöhten Schleimproduktion, wenn sie über längerer Zeit Zigarettenrauch aussetzt ist. Der Körper versucht so, den Terr des Rauches aus der Lunge zu befördern. Es kann jedoch auch zu einer überschiessenden Zellteilung mit nachfolgender Entartung kommen. Symptome: - Reizhusten, vor allem nachts
- blutiges Sputum
- Heiserkeit durch Lähmung des Kehlkopfnerves(N. recurrens)
- Gewichtsverlust
- Leistungsverminderung
- Lymphknotenschwellung
- paraneoplastisches Syndrom durch Freisetzung von Hormonen
Anfangs sind die Symptome des Bronchialkarzinoms sehr unspezifisch, weshalb die Diagnose oft sehr spät erfolgt. Die oben genannten Symptome treten erst sehr spät auf. Komplikationen: Je nach Gröss und Lage des Tumors können ganz unterschiedliche Komplikationen auftreten. Häufig sind: Lungenentzündung, Pleuraerguss, Atelektasen, Lähmung von benachbarten Nerven, Schluckbeschwerden durch Kompression des Ösophagus.
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Bronchiektasen
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Bronchiektasen sind sackförmige Ausweitungen der Bronchien mit bronchialer Obstruktion. Es tritt entweder angeboren z.B. bei zystischer Fibrose oder erworben durch chronische Infekte, Bronchitiden, Bronchusstenosen der Luftwege auf. Symptome: Typisch ist die sogenannte "maulvolle Expektoration". Besonders morgens oder bei Lagewechsel im bett kommt es zu reichlichem Auswurf. Hinzu kommt ein produktiver Husten, wobei das Sputum oft Eiter und Blut enthält. Es riecht zudem noch süsslich-fade.
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Bronchiolitis
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Bronchiolitis ist eine virusinduzierte (80% der Fälle durch RS-Viren, desweiteren Parainfluenza-, Rhino-, Adenoviren oder Mykoplasmen) obstruierende Entzündung der Bronchiolen, die fast ausschliesslich Säuglinge betrifft. Symptome: Im Rahmen eines Luftwegsinfektes mit Fieber und Husten treten nach 1 - 2 Tagen Tachypnoe und exspiratorische Dyspnoe auf. Das Allgemeinbefinden der kleinen Patienten ist schwer beeinträchtigt. Diagnose: Die Diagnose wird klinisch gestellt. Auskultatorisch findet man ein sehr leises Atemgeräusch mit meist fehlenden Nebengeräuschen. Im Röntgenbild: ausgeprägte Überblähung beider Lungen mit verstärkter Bronchialiszeichnung im parahilären Bereich. Oftmals zusätzlich auch Hypoxie und Hyperkapnie.
Therapie: In der Regel bilden sich die Symptome nach 3 - 4 Tagen rasch wieder zurück. In einzelnen Fällen kann eine Intensivtherapie notwendig werden.Die Gesamtprognose ist gut, falls keine anderen Begleiterkrankungen vorliegen. Etwa 40 - 60% der Kinder mit einer RS-Viren induzierten Bronchiolitis leiden später an rezidivierenden, obstruktiven Bronchitiden oder an einem Asthma bronchiale.
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Bronchitis, akute
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Die akute Bronchitis wird meist durch Viren oder Mycoplasmen ausgelöst. bei Kindern koomt es oft zusammen mit masern oder Keuchhusten vor. Selten ist eine Bronchitis duch Pilze oder Reizstoffe. Symptome: - Hustenreiz mit Schmerzen hinter dem brustbein
- Zäher, spärlicher Auswurf. Erst bei einer bakteriellen Infektion kommt es zu reichlichem, gelben Auswurf.
- Fieber , Kopfschmerzen und gewöhnliche Erkältungssymptome
Als Komplikation kann immer eine Brochopneumonie oder bakterielle Infektionen auftreten. Dies kompliziert den Verlauf etwas.
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Bronchitis, chronische
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Von einer chronischen Bronchitis spricht man dann, wenn es zu einem lang andauernden Husten und Auswurf über mind. 3 Monate pro Jahr in zwei aufeinander folgenden Jahren kommt. Ursachen sind meist Rauchen oder Luftverschmutzung. Durch Zigarettenrauch wird die Reinigungsfunktion der Zilien der Bronchialschleimhaut herabgesetzt und es kommt zu einer Hyperplasie der Schleimdrüsen mit Bildung eines zähen Schleimes. Dieser Schleim kann nur erschwert abtransportiert werden und es kommt zu einer Atrophie der Bronchialschleimhaut. Symptome: - es kommt zu morgendlichem Abhusten von Schleim
- mit zunehmender Dauer entwickelt sich eine Belastungsdyspnoe und Leistungsabfall
- Im letzten Stadium kann es zu einer Insuffizienz und einem Cor pulmonale kommen.
Hier sieht man zusätzlich: Lippenzyanose, Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel
Als Komplikation können eine eitrige Bronchitis, Lungenabszess, sekundäre Bronchieektasen auftreten. Differentialdiagnose: Lungenkarzinom, Asthma bronchiale, Lungenemphysem, Bronchieektasen, Tuberkulose, Mukoviszidose
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Bronchospasmus
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Bronchospasmus bezeichnet das Verkrampfen der Muskeln, die die Atemwege umspannen. Hierbei verengt sich durch die Verkrampfung der bronchienumspannenden Muskulatur der Durchmesser der Atemwege und erzeugt eine Erhöhung des Atemwiderstandes (Obstruktion).
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Brucellose
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Es handelt sich um eine Antropozoonose, bei der der Mensch das Endglied der Infektionskette ist. Die Erreger werden von Haustieren wie Rinder, Schafen, Ziegen, Schweine oder Hunde über Schleimhäute oder Mikroverletzungen der Haut oder Milchprodukte auf den Menschen übertragen. Betroffen sind meist Personen, die beruflich mit Tieren zu tun haben, wie Metzger, Landwirte, Schäfer, Tierärzte. Bei der Erkrankung bilden sich Granulome in verschieden Organen, wie Lymphknoten, Milz ,Leber und Knochen. Man unterscheidet 4 Arten der Brucellosen: 1. Brucella melitensis, auch Maltafieber wird meist über Milchprodukte von Schafen und ziegen übertragen 2. Brucella abortus, auch Morbus Bang, wird über Rinder und Milchprodukte übertragen 3. Brucella suis, Schweinebrucellose, über direkten Kontakt mit Schweinen 4. Brucella canis, Hundebrucellose, über direkten Kontakt mit Hunden Symptome: Prodromalstadium mit Unwohlsein, Abgeschlagenheit, u.U. leichtem Fieber(bei B. melitensis feht dieses Stadium) Im Generalisationsstadium: Fieber, Schweissausbrüche, Bradykardie, Schwellung von Leber und Milz, Lymphknotenschwellung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen Die Erkrankung verläuft häufig chronisch, da sich die Erreger im RES festsetzen. Es kann dann immer wieder , auch nach Jahren zu Rezidiven kommen.
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Brustkrebs
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Das Mammakarzinom ist heute die häufigste Geschwulstkrankheit bei Frauen. Etwa 6% aller Frauen sind davon betroffen, meist nach dem 45. Lebensjahr. Symptome: - schmerzloser Knoten in der Brust, der mit der Umgebung verwachsen ist (unverschieblich)
- Einziehung der Brustwarze
- Ödem
- Absonderung aus der Brustwarze
Die genannten Symptome sind erst im fortgeschrittenen Stadium sichtbar. Im Laufe der zeit kommt es dann zu Metastasierung. Zunächst sind die regionären Lymphknoten betroffen, im späteren Stadium Wirbelsäule, Beckenknochen, Leber, Lunge und Eierstöcke. In vielen Ländern wird als Vorsorgeuntersuchung die Mammographie durchgeführt. Diesbezüglich gibt es jedoch eine Menge Kontroversen: Eine kürzlich durchgeführte Studie der Dänen Dr. Peter Gotzsche und Ole Olsen, die im britischen Medizinjournal "the Lanclet" veröffentlich wurde, untersuchte man anderen Studien über Mammographie und musste feststellen, dass die Mammographie nicht zu einer höheren Lebenserwartung führt oder die Mastektomie(Entfernung der Brust) verhindert. Das einzige Land , das landesweite Vorsorgeuntersuchungen mit Mammographie ablehnt, ist die Schweiz. In allen anderen Ländern hält man jedoch weiter daran fest.
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Calcitonin
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Calcitonin wird in der Schilddrüse gebildet und bewirkt eine Hemmung der Osteoklasten. Osteoklasten sind Zellen, die Knochenzellen abbauen. Calcitonin führt also zu einer Vermehrung der Knochendichte.
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Candiasis
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Candida albicans kommt in geringer Anzahl auch bei gesunden Personen auf der Haut und im Darm vor. Erst bei einer Abwehrschwäche kann es zu einer Vermehrung des Pilzes kommen Symptome: Man findet heute sehr häufig Candida Infektionen des Darmes. Die Patienten klagen dann über Stuhlunregelmässigkeiten, Blähungen und Verdauungsprobleme Der Candida Pilz kann aber auch auf der Mundschleimhaut auftreten. Hier kommt es dann zu weisslichen Belägen. In diesem Fall handelt es sich um eine massive Abwehrschwäche und kommt oft im ersten Stadium von AIDS vor. Gefahr ist immer die Einschwemmung der Candidapilze in das Blut und eine damit verbundene Sepsis. Wichtig ist die Abklärung der Grundursache, da es bei einem gesunden Abwehrsystem nicht zu einer Candidosis kommen kann. Als Therapie werden in den Schulmedizin Antimycotica eingesetzt. Darmpilz Candida albicans - Ursache vieler Leiden ... durch einen zu sorglosen Umgang mit Antibiotika und den Verzicht auf einen nach der Antibiotika-Einnahme eigentlich obligatorischen Darmaufbau mit darm-freundlichen Bakterien hat sich die Situation deutlich verändert. Auch der immer noch steigende Konsum von einfachen Kohlen- hydraten, Zucker und auch Alkohol in Kombination mit einem insgesamt einseitigen Ernährungsverhalten trägt seinen Teil zur Verbreitung des Pilzes bei. So wundert es nicht, dass der Pilz mittlerweile bei 50 - 75% der Bevölkerung nachgewiesen wird. Darmpilze können in einem immungeschwächten Körper häufig jahrzehntelang wuchern und das Leben für die Betroffenen durch eine Vielzahl von Leiden in ein wahres Martyrium verwandeln. Hierzu gehören Symptome wie Blähbauch, Kurzatmigkeit und Herzbeschwerden, Heißhungerattacken, erhöhte Leber- und Cholesterin-Werte, Pilzbefall im Genitalbereich, Gelenk- und Muskelschmerzen und Erkältungen, verursacht durch eine niedrige Immunschwelle. Was kann man tun? Liegt der Verdacht einer Infektion mit Candida albicans vor, so sollte unbedingt folgende naturheilkundliche Maßnahme durchgeführt werden: Die Darmflora, die aus den verschiedensten Bakterienstämmen besteht, ist der natürliche Feind der Pilze. Ist die Darmflora intakt, vermag der Pilz es nicht, sich zu vermehren. Als besonders herausragend gilt das Präparat MultiDophilus des amerikanischen Herstellers Solaray, in dem nicht weniger als 12 freundliche Bakterienstämme auf die Besiedelung des Darms warten. Die Kapsel ist magensaft-resistent beschichtet. Zweitens müssen die Pilze raus. Caprylsäure greift den Candida albicans konkret an. Unter normalen Umständen bilden die Darmbakterien genügend Caprylsäure, um ein Ausbreiten der Infektion zu verhindern. Sind allerdings die Gleichgewichte gestört, sollte man Caprylsäure (eine kurzkettige, gesättigte Fettsäure) über mehrere Wochen gleichzeitig mit der Darmaufbaukur (Multidophilus) einnehmen.
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