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Glossar

Begriff Definition
ADHS
Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
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Adjuvans
Ein Adjuvans, Mehrzahl Adjuvantien oder Adjuvanzien (lat., von adjuvare, „unterstützen“, „helfen“) ist ein Hilfsstoff, der die Wirkung anderer Bestandteile eines Arzneimittels verstärkt.

In der Immunologie werden Adjuvantien bei Todimpfstoffen eingesetzt, um die Immunantwort auf einen gegebene Substanz unspezifisch zu steigern. Das heißt, dass für die spezifische Immunanwort das Antigen, für die Stärke der Antwort im wesentlichen das Adjuvans verantwortlich ist. Dabei gilt die Regel, dass zum Erzielen des erwünschten Effekts die Hilfswirkung eines Adjuvans umso mehr benötigt wird, je kleiner das in Frage kommende Antigen ist.

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Adjuvant
Adjuvants are agents which modify the effect of other agents while having few if any direct effects when given by themselves. In this sense, they are very roughly analogous with chemical catalysts. In immunology an adjuvant is an agent which, while not having any specific antigenic effect in itself, may stimulate the immune system, increasing the response to a vaccine.
Adjuvantien
Ein Adjuvans, Mehrzahl Adjuvantien oder Adjuvanzien (lat., von adjuvare, „unterstützen“, „helfen“) ist ein Hilfsstoff, der die Wirkung anderer Bestandteile eines Arzneimittels verstärkt. 

In der Immunologie werden Adjuvantien bei Todimpfstoffen eingesetzt, um die Immunantwort auf einen gegebene Substanz unspezifisch zu steigern. Das heißt, dass für die spezifische Immunanwort das Antigen, für die Stärke der Antwort im Wesentlichen das Adjuvans verantwortlich ist. Dabei gilt die Regel, dass zum Erzielen des erwünschten Effekts die Hilfswirkung eines Adjuvans umso mehr benötigt wird, je kleiner das in Frage kommendeAntigen ist.

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Adonisröschen

Lateinisch Adonis vernalis
Familie Ranunculaceae/Hahnefussgewächse
Wirkstoffgruppe Glycosid Droge
Vorkommen Südosteuropa, Westasien
Indikation bei leicht eingeschränkter Herzleitung
Wirkung positiv inotrop(Herzschlagkraft verstärkend)
  venentonisierend
Inhaltsstoffe Herzglycoside, Flavonoide
Kontraindikation gleichzeitige Digitalistherapie
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Adrenalin

 Adrenalin gehört zur Gruppe der Katecholamine und hat eine Aufgabe als Neurotransmitter. Gebildet wird Adrenalin im Nebennierenmark und in den Paraganglien des Sympatikus. Bei Stress und körperlicher Belastung wird über die Nervi splanchnici die Ausschüttung angeregt.

Wirkungen:

  • Erhöhung der Pulsfrequenz
  • Erhöhung des Herzminutenvolumens
  • Erhöhung des systolischen Blutdruckes
  • Verminderung der Darmperistaltik
  • Steigerung der Schweisssekretion
  • Erweiterung der Bronchien
  • Pupillenerweiterung
  • Erhöhung des Sauerstoff-Verbrauches
  • Erhöhung des Blutzuckers
  • Abbau der Glykogenreserven in Leber und Muskeln
  • Abbau von Fetten
  • bei starker Produktion von Adrenalin kommt es zu starkem Blutdruckanstieg, Tachykardie, Unruhe mit kaltem Schweiss, Zittern. etc.
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ADS
Attention-Deficit-Syndrom, auch Aufmerksamkeitsstörung.

Heute meist auch als ADHS(Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) bezeichnet

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AFP

 AFP ist die Abkürzung für “Acute Flaccid Paralysis”. Ein Sammelbegriff für akute schlaffe Lähmungen unterschiedlicher Genese.

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Agnosie

 Agnosie bezeichnet eine Erkennungsstörung, die nicht durch Demenz, Aphasie oder Störung der elementaren Wahrnehmung verursacht ist.

Man unterscheidet 4 Formen der Agnosie:

  1. Auditive Agnosie, auch Seelentaubheit genannt. Geräusche werden hier zwar gehört, aber ihr Zusammenhang wird nicht erfasst.
  2. Autotopagnosie: hierbei hat die Person die Fähigkeit verloren, Hautreize am Körper zu lokalisieren.
  3. Visuelle Agnosie, auch Seelenblindheit genannt.Die Person erkennt einen Gegenstand, der z.B. gelb ist, gebogen, weiss aber nicht , dass es eine Banane ist.
  4. Taktile Agnosie: Unfähigkeit Gegenstände durch durch Tasten zu erkennen
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Agranulozytose
Es handelt sich um eine plötzliche Zerstörung aller Granulozyten durch die Einnahme von Medikamenten.

Auslösende Medikamente können sein:
  • Schmerzmittel
  • Nicht-steroidale Antiphlogistika
  • Tyreostatika
  • Sulfonamide
  • Antidiabetika
  • Antiepileptika
  • Psychopharmaka
     
Die Medikamente verbinden sich im Blut mit einem Eiweiss(werden dadurch zum Vollantigen) und werden dadurch vom Körper als fremd erkannt. Der Körper produziert Antikörper. Diese lagern sich zusammen mit dem Vollantigen auf den Granulozyten an und führen unter Beteiligung von Komplement zu deren Zerstörung.

Symptome: Der Patient hat hohes Fieber mit Schüttelfrost und Schleimhaut-bzw. Tonsillen(mandel)ulzerationen.

Therapie: Absetzen des auslösenden Medikamentes. Der Patient muss sich zudem in keimfreier Umgebung aufhalten, bis sich die Granulozyten nach einer Woche neu gebildet haben.

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Akelei, gemeine
Lateinisch  Aquilegia vulgaris
Familie: Ranunculaceae
Inhaltsstoffe: Cyanogene Glycoside, Fettsustanzen, Enzyme
Medizinische Eigenschaften: Adstringierend, Antiseptisch, sedativ

Die Akelei ist wegen ihrer auffallenden Blüten eine sehr beliebte Gartenpflanze. Heute findet man viele Züchtungen vor, die gemeine Akelei findet man hingegen nur in lichten Wäldern, an Wegrändern, vorzugsweise auf kalkhaltigem Boden.
Die Pflanze war schon der heiligen Hildegard bekannt und wurde im Mittelalter gegen eine Vielzahl von Krankheiten eingesetzt. Die Samen enthalten eine Verbindung, aus denen Blausäure freigesetzt werden kann.
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Akne

 Bei der Akne handelt es sich um eine typische Hauterkrankung, die in der Pubertät und frühen Erwachsenenalter auftritt. Es kommt zu einer Vrstopfung der Follikel mit Bildung von Komedonen(Mitesser).

Ursache:Es gibt keine alleinige Ursache für die Akne. Meist kommen mehrere ätiologische Faktoren zusammen. Eine genetische Vordisposition, hormonelle Einflüsse, Seborrhoe und bestimmte Bakterien spielen wesentliche Rollen

Formen: Die Akne tritt in drei unterschiedlichen Formen auf, die sich in ihrere Schwere unterscheiden. die leichteste Form ist die Akne comedonica. Hier findet man offene und geschlossene Komedone(schwarze Mitesser). Bei der Akne papulo-pustulosa kommt es zu Entzündungen und zur Entwicklung von Pusteln und Papeln. Die schwerste Form der Akne ist die Acne conglobata . Hier sind meist Männer betroffen und es kommt zu entzündlichen Knoten, Abszessen mit späterer Narbenbildung. Diese kommen häufig nicht mehr im Gesicht , sondern an Extremitäten, Rücken und dem Gesäss vor.

Therapie: In der Naturheilkunde gibt es mehrere Verfahren, die Hilfe versprechen. Günstig wirkt sich die Heliotherapie(Behandlung mit Sonnenlicht) und die äusserliche Therapie mit Medizinalhefe aus. Wichtig ist auch eine Kostumstellung mit Schwerpunkt auf rohes Obst und Gemüse.

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Akromegalie
Es handelt sich um ein Adenom des Hypophysenvorderlappens mit gesteigerten Produktion von Wachstumshormon(Growth Hormon oder Somatotropes Hormon). Besonders in der Pubertät und im Kindesalter ist das Wachstumshormon von Bedeutung. Es wird vor allem nachts ausgeschüttet. Die Anregung von Groth Hormon erfolgt über das Releasing Hormon des Hypothalamus.

Symptome:
  • Vergröberung der Gesichtszüge, verdickte Haut
  • Hände, Füsse und Schädel vergrössern sich
  • Vergrösserung der Zunge und des Kiefers(Zahnlücken)
  • Vergrösserung der Inneren Organe
  • ev. Hypertonie
  • ev. Sehstörungen
  • ev. Karpaltunnelsyndrom
  • ev. übermässiges Schwitzen
  • Pathologische Glucosetoleranz
  • Bei Kindern kommt es durch eine verstärkte Ausschüttung von GH zu verstärktem Längenwachstum (Gigantismus)

Therapie: Schulmedizinisch wird OP, Strahlen und ev. hemmende Medikamente eingesetzt.

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Akute Pankreatitis

 Bei einer akuten Pankreatitis handelt es sich um eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Hierbei kommt es durch die Freisetzung der eigenen Enzyme zu einer Selbstverdauung der Bauchspeicheldrüse.

Die Ursachen sind vielfältig:

  • Gallenwegserkrankungen, meist Gallensteine im Gallenweg oder Verengung der Papilla  vateri(Mündung des Gallenweges in den Dünndarm)
  • Alkoholabusus
  • Bei bis zu 30% der Fälle ist die Ursache unklar

Symptome:

  • Bauchschmerzen im Oberbauch, meist sehr heftiger Beginn; die Schmerzen strahlen in alle Seiten aus, oft gürtelförmig(wird oft mit Herzinfarkt verwechselt)
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Auftreibung
  • Fieber
  • Hypotonie
  • Es besteht die Gefahr eines Kreislaufschockes mit Nierenversagen

Die akute Pankreatitis wird leider oft übersehen, da sie mit anderen Erkrankungen verwechselt wird. In Frage können kommen:
- Nierenkolik
- Gallenkolik
- Perforation von Magen, Darm oder Gallenblase
- akute Appendizitis
- Mechanischer Ileus

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Akutes Abdomen

Als akutes Abdomen bezeichnet man ein akut einsetzende Symptomatik im Bereich der Bauchhöhle, die meist durch lebensbedrohliche Erkrankungen ausgelöst wird.

Symptome:

  • akut auftretende Schmerzen
  • Darmbewegung verändert(entweder keine oder sehr heftige) mit Störung der Darmentleerung
  • Bauchdecke ist bretthart
  • oft Fieber
  • Schock

Die Ursachen eines akuten Abdomens sind äusserst vielfältig. In Frage können kommen:

  • Appendizitis
  • Abszesse
  • Ulkusperforation
  • Pankreatitis
  • Cholezystitis
  • Stauungsleber
  • Pleuritis
  • Herzinfarkt
  • Ösophagusperforation
  • Hiatushernie
  • M. Crohn
  • Eileiterschwangerschaft
  • Gallenblasenperforation
  • Adnexitis
  • stielgedrehte Ovarialzyste
  • Mesenterialinfarkt
  • Ileus
  • Aneurysmaruptur
  • inkarzerierte Hernie

Therapie: Sofortige Krankenhauseinweisung!

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