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Eisenmangelanämie
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Die Krankheit betrifft in Europa ca. 10% aller Frauen im gebärfähigem Alter. Es handelt sich um die am häufigsten vorkommende Anämieform. Die Ursachen der Eisenmangelanämie können folgende sein: - Mangelhafte Zufuhr von Eisen
- Mangelhafte Resorption
- Gesteigerter Bedarf (Wachstum, Schwangerschaft und Stillzeit)
- Eisenverluste durch chronische Blutungen(Blutungen im Verdauungstrakt(sehr häufig!), Menstruationsblutungen)
Ein Eisenmangel zeigt sich auf vielen Ebenen. Bei den betroffenen Menschen kommt es zu Mundwinkeleinrissen, und Atrophie der Schleimhäute im Mund, Rachen und Speiseröhre. Dies zeigt sich in Zungenbrennen und Schlucken ist schmerzhaft. Bei Kindern kann es zudem noch zu einem atopischen Ekzem oder vermehrt zu Streptokokkeninfektionen kommen. Auffällig ist eine blasse Haut und Schleimhaut und die Patienten kommen schnell ausser Atem bei Belastung (Eisen ist ein Sauerstoffträger im Blut) Wichtig ist immer eine Abklärung der Ursache, da eine Eisenmangelanämie immer auch ein Hinweis auf ein Tumorgeschehen sein kann. Therapie ist normalerweise die Gabe von Eisenpräparaten bei einem "normalen" Eisenmangel. Dabei wird nur zweiwertiges Eisen vom Darm resorbiert! Dreiwertiges Eisen wird praktisch nicht resorbiert und wieder ausgeschieden.
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Eiweissverlustsyndrom
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Es handelt sich hier um einen krankhaften Verlust von Eiweiss über den Verdauungskanal. Der Verlust ist hier pathologisch gesteigert und die Leber kann den Verlust durch Mehrproduktion nicht mehr ausgleichen Ursachen können sein: - eine Lymphstauung im Bereich des Darmes durch Lymphangiektasie( angeborene Missbildung der Lymphgefässe) ,maligne Lymphome etc. oder erhöhten Druck im Lymphsystem(z.B. konstriktive Perikarditis) - Schleimhauterkrankungen mit verstärkter Eiweissauuscheidung Symptome: - Durchfall, Steatorrhoe
- Gewichtsverlust
- Ödeme durch Eiweissmangel(Hypoproteinämisches Ödem)
- Pleuraerguss, Aszites, Lymphozytopenie
Therapie ist Behandlung des Grundleidens
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EKG
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Abkürzung für Elektrokardiogramm. Elektrokardiogramm heißt auf Deutsch Herzspannungskurve. Mit Hilfe des EKGs können Herzfrequenz, Herzrhythmus und Lagetyp (elektrische Herzachse) bestimmt und die elektrische Aktivität der Herzvorhöfe und Herzkammern abgelesen werden. Wichtig auch für die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen , Störungen der Erregungsleitung und -ausbreitung (z.B. Schenkelblock und AV-Block) und zur Erkennung eines Herzinfarktes.
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Ekzem
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Beim Ekzem handelt es sich um eine juckende, oft schubweise auftretende Erkrankung der Oberhaut. Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Formen . Die häufisten sind: - Allergisches Kontaktekzem - Nicht-allergisches Kontaktekzem - Mikrobielles Ekzem Die Symptome sind bei allen Ekzemen sehr ähnlich: Es kommt zu Juckreiz, Rötung, Nässen und Krustenbildung. Allergisches Kontaktekzem: Hierbei kommt es durch den Kontakt mit einem bestimmten Stoff zur Hautreaktion, zunächst jedoch nur an der Stelle des Kontaktes. Bei erneuten Kontakt kann sich dann das Ekzem an anderen Körperstellen ausbreiten. Der Körper reagiert übersensibel auf den Stoff. Im Blut lässt sich meist eine Eosinophilie nachweisen. Nicht-allergisches Kontaktekzem: Durch den wiederholten Kontakt mit schädigenden Stoffen kann sich an den Kontaktstellen ein Ekzem entwickeln. Bekannt ist das Handekzem bei Friseuren, dass sich durch ständigen Kontakt mit Haarwaschmittel entwickeln kann, oder bei Personen, die sich ständig die Hände mit Desinfektionsmittel desinfizieren müssen. Die Substanzen greifen die Haut an, zerstören den Säuremantel und machen dadurch die Haut empfindlich für äussere Reize. Nach Absetzen des auslösenden Stoffes lässt das Ekzem meist wieder nach. Mikrobielles Ekzem: Man sieht hier scharf begrenzte Herde, die sich gerne auf Hand oder Fussrücken bilden. Ursache ist vermutlich eine allergische Reaktion gegen Mikroorganismen, z.B. Staphylokokken.
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Embolie
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Eine Embolie ist in den meisten Fällen eine Verschleppung eines Thrombus (=Embolus) innerhalb der Blutbahn, der zu einer Verlegung dieser führt. Löst sich ein Thrombus im venösen System kommt es zur einer Embolie im kleinen Kreislauf, d.h. in der Lunge. Ein Embolus aus den arteriellem System führt zu einer arteriellen Embolie und kann je nach Lokalisation folgende Bereiche betreffen: - Hirn - Extremitäten - Nieren - Milz - Mesenterium Die grösste Emboliegefahr besteht durch frische venöse Thrombosen, da diese sich leicht ablösen können. Auslösende Faktoren können sein: morgendliches Aufstehen, plötzliche Belastung und Anstrengung Therapie: Sofortige Krankenhauseinweisung zur sofortigen Beseitigung des Embolus
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Encephalomyelitis
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Eine Encephalomyelitis ist eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarkes.
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Endemie
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Endemische Krankheiten sind Krankheiten, die regelmäßig in einer Population auftreten, wobei die Krankheitsursache ständig präsent ist. Es kommt jedoch nicht zur Epidemie.
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Endokarditis
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Die infektiöse Endokarditis ist eine Entzündung des Herzens im Bereich des Endocards bzw. der Herzklappen. Meist sind schon vorgeschädigte Herzklappen betroffen. Diese Herzklappen sind nicht mehr sehr glatt und mit Fibrin bedeckt. Dies ist die optimale Voraussetzung für die Ablagerung von Bakterien, da sie hier einen Unterschlupf finden können. Die Erreger sind sind Streptokokken, Staphylokokken oder Enterokokken und Pilze. Symptome: Fieber mit Allgemeinsymptomen, wie Schwäche, Appetitverlust, Schweissneigung, Tachykardien(Herzrasen). An der Haut kommt es zu Einblutungen (Petechien) und den sogenannten Osler Knötchen. Hierbei handelt es um linsengrosse Knötchen, die an Fingern und Zehen lokalisiert sind. Die Milz ist vergrössert (Splenomegalie) und es kommt fast immer zu einer Nierenbeteiligung (glomeruläre Herdnephritis) Es kann zu einer akuten Sepsis kommen, (besonders bei Staphylokokken), weshalb eine sofortige Therapie unbedingt notwendig ist.
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Endometriose
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Bei der Endometriose handelt es sich um ein Wachstum der Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter. Organe, die betroffen sein können, sind z.B. Eierstöcke, Eileiter, Gebärmuttermuskulatur, Harnblase oder Darm. Das Wachstum dieser versprengten Gebärmutterzellen ist zyklusabhängig, d.h. die Schleimhaut baut sich während des Zyklusses auf und ab. Symptome: - 1-2 Tage vor der Menstruation starke, krampfartige Schmerzen
- Nachlassen der Schmerzen bei Beginn der Periode
- Monatsblutung oft verstärkt und verlängert
- manchmal Schmerzen und Blutungen beim Geschlechtsverkehr
In den Wechseljahren verschwinden die Beschwerden, auch in der Schwangerschaft tritt keine Endometriose auf. Therapie: Die Endometriose wird schulmedizinisch mit Hormonen behandelt. Dabei wird jedoch auch das natürliche Wachstum der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutter gehemmt und es kommt damit zu einer Unterdrückung der Periode. Viele Frauen reagieren sehr empfindlich darauf. Eine homöopathische Behandlung wirkt hier sehr gut, da sie zu einer Rückbildung der Schleimhautzellen führt.
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Engelwurz (Angelica archangelica)
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 | Lateinisch | Angelicae radix | | Familie | Apiaceae/Doldengewächse | | Wirkstoffgruppe | Ätherische Öldroge | | Vorkommen | Nord- und Osteuropa | | Indikation | Appetitlosigkeit | | | dyspeptische Beschwerden | | Wirkung | magensaftsekretionsfördernd | | Inhaltsstoffe | ätherische Öle, Cumarine | | Kontraindikation | Magen- und Darmgeschwüre | Dong Quai wird in China schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet, vornehmlich für Frauenbeschwerden während der Periode und in den Wechseljahren. Gerade unregelmäßige Menstruation oder starke Blutungen sprechen gut an. Auch bei chronischer Verstopfung bei älteren Menschen zeigt es eine gute Wirkung. Die Inhaltsstoffe von Angelica sinensis wirken antientzündlich, schmerzlindernd, antiseptisch, entkrampfend und stärken das Immunsystem.
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Enophthalmus
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Es handelt sich hierbei um ein Zurücksinken des Auges in die Augenhöhle. Der Enophthalmus tritt häufig zusammen mit Ptosis(herabhängen des Augenlids) und Miosis(Engstellung der Pupillen) als Horner-Trias bei Schädigung des Sympathikusnerven auf. Bei Traumata kann es auch zu einem Enophthalmus kommen, wenn die Augenhöhle eine Fraktur aufweist.
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Entwicklung des Kindes
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Monat | Entwicklung | | | | | ab Geburt | erwidert Lächeln | | ab Geburt | reagiert auf akustische Reize | | ab Geburt | hebt Kopf in Bauchlage an | | 1 | spontanes Lächeln | | 2 | Lachen | | 2 | hinhören, hinsehen | | 3 | greift nach Gegenstand innerhalb der Reichweite | | 3 | positiver Traktionsversuch: Kopf kann gehalten werden | | 4 | kann sich umdrehen | | 5 | greift nach Gegenstand außerhalb der Reichweite | | 6 | imitiert Sprachlaute | | 6 | Durchbruch der ersten Zähne (mittlere untere Incisivi) | | 7 | benutzt ungezielt Mama + Papa | | 7 | sitzt ohne Hilfe | | 8 | Fremdeln | | 9 | trinkt aus Tasse | | 9 | Pinzettengriff | | 9 | läuft an Möbeln entlang | | 10 | macht ohne Schreien wünsche deutlich | | 10 | kann kurze Zeit stehen | | 11 | benutzt gezielt Mama + Papa | | 11 | steht ohne Hifle | | 12 | läuft allein | | 12 | erster Werkzeuggebrauch | | 13 | Wortschatz etwa 7 Wörter | | 18 | sinnvolle Kombination zweier Wörter | | 24 | Wortschatz etwa 20 Wörter | | 24 | komplettes Milchgebiß | | 24 | Zwei- und Drei-Wort-Sätze | | 6 Jahre | erster Molarer des bleibenden Gebißes bricht durch | | | | | | | | 1. - 4. Woche | Säuglingsperiode | | 5. Woche - 1. Geburstag | Neugeborenenperiode | | 1. - 6. Jahr | Kleinkindalter | | ab 6. Jahr | Schulalter | | | | Die Entwicklung des Kindes wird bei den so genannten U-Untersuchungen beim Kinderarzt überprüft. | Untersuchung | Alter | | | | | U1 | 1. Lebenstag | | U2 | 3.-10. Lebenstag | | U3 | 1. Lebensmonat | | U4 | 3. Lebensmonat | | U5 | 6. Lebensmonat | | U6 | 1. Lebensjahr | | U7 | 2. Lebensjahr | | U8 | 4. Lebensjahr | | U9 | 5. Lebensjahr | | J1 | 12-13 Jahre |
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Enzephalitis
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Eine Enzephalitis ist eine Entzündung des Gehirns. Sie ist meist infektiös bedingt, hervorgerufen durch Viren oder – seltener – durch Bakterien, Protozoen oder durch medizinisch relevante Pilze (wie Cryptococcus neoformans). Sind auch die Hirnhäute mit betroffen, spricht man von einer Meningoenzephalitis. Bei Beteiligung des Rückenmarks spricht man von einer Enzephalomyelitis. Ursache: häufig durch Viren, häufigste Form ist die Herpes-simplex-Encephalitis. Symptome: - Unspezifisches Prodromalstadium
- Fieber
- Meningismus
- neurologische Herdsymptome
- Hemiparese
- Aphasie
- Epileptische Anfälle
Therapie:Schwere Gehirnentzündungen müssen im Krankenhaus beobachtet und behandelt werden, um hinzukommende Probleme, wie etwa Bewusstlosigkeit oder Krämpfe, rechtzeitig zu erkennen und fachgerecht behandeln zu können. Eine durch Bakterien verursachte Gehirnentzündung wird mit Antibiotika behandelt. Bei einer Infektion mit Herpes-simplex-Viren wird meist Aciclovir eingesetzt.
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Enzephalomyelitis
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Eine Enzephalomyelitis ist eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarkes.
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Enzephalopathie
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Enzephalopathie (griech. encephalon Gehirn, pathia Leiden) ist ein Sammelbegriff für krankhafte Veränderungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache und Ausprägung. Der Begriff wird im Allgemeinen nur für Veränderungen verwendet, die das Gehirn als Ganzes und nicht nur einzelne Gehirnabschnitte betreffen. Enzephalopathien können u. a. durch abnorme Konzentrationen toxischer Substanzen, Krankheitserreger oder Durchblutungsstörungen verursacht sein.
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