Glossar
| Begriff | Definition |
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| Hyperparathyreoidismus | Primärer HyperparathyreoidismusEs handelt sich um eine Erkrankung der Nebenschilddrüse mit einer vermehrten Bildung von Parathormon. Ursachen sind in den meisten Fällen solitäre bzw multiple Adenome der Nebenschilddrüse, wobei die meisten Adenome hinter der Schilddrüse lokalisiert sind. Seltener handelt es sich um eine Hypertrophie der Epithelkörperchen. Das erhöhte Parathormon führt zu einer vermehrten Phosphatausscheidung über die Niere. Das Absinken des Phosphatspiegels hat eine Stimulation der Calcitriolbildung zur Folge, das wiederum die Kalziumresorbtion im Darm erhöht. Und dies führt zu einer Hyperkalzämie. Die Symptome bzw. die Krankheit werden also durch die Höhe des Kalziums im Blut bestimmt. Symptome (oft wird der Hyperparathyreoidismus übersehen):
Komplikation: Hyperkalzämische Krise mit Polyurie, Polydipsie, Erbrechen , Exikkose, Adynamie, Psychotische Erscheinungen bis hin zum Koma und Herzrythmusstörungen, die bis zum Tod führen können. Differentialdiagnose: Eine Hyperkalzämie kann auch durch bösartige Tumore verursacht werden, einerseits durch auftretende Knochenmetastasen oder durch Bildung parathormonähnlicher Hormone. Ein Tumor sollte daher immer in Betracht gezogen werden. Sekundärer HyperparathyreoidismusDurch den Absinken des Kalziumspiegels infolge einer Erkrankung, kommt es zu einer Mehrproduktion von Parathormon in den Epithelkörperchen. Ursache ist meist eine chronische Niereninsuffizienz. Die Chronische Niereninsuffizienz führt zu einer mangelnden Ausscheidung von Phosphat mit Anstieg des Phosphates mit konsekutivem Absinken des ionisierten Kalziums. Die Hypokalzämie regt nun die Nebenschilddrüse zu einer vermehrten Produktion von Parathormon an Symptome:
Diagnose erfolgt über:
Therapie: Schulmedizinisch wird mit kalziumhaltigen Phosphatbindern behandelt, ferner phosphatarme Kost und Gabe von Vitamin D3. Zudem Behandlung der zugrundeliegenden Niereninsuffizienz.
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| Hypersensitivitätvaskulitis | Es handelt sich um eine nekrotisierende Vasculitis der kleinen Gefässe. An den Gefässwänden lagern sich Immunkomplexe ab, die diese Entzündungen hervorrufen. Symptome:
Therapie: Ausschaltung der Causa
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| Hyperthyreose | Die Hyperthyreose ist eine Überfunktion der Schilddrüse, bei der zu viel Schilddrüsenhormon gebildet wird. Man unterscheidet hier mehrere Formen: Die Hyperthyreose vom Typ Basedow wird durch Autoantikörper verursacht, die die Schilddrüse stimulieren. Bei der Schilddrüsenautonomie unterliegt die Steuerung nicht mehr dem Hypothalamus und es werden ohne Feed-Backmechanismus ständig Schilddrüsenhormone produziert. Symptome
Bei älteren Menschen wirkt sich eine Hyperthyreose durch Gewichtsverlust, Depressionen, Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen aus. Der Gewichtsverlust wird häufig als Tumor fehldiagnostiziert. Eine Thyreotoxische Krise/Koma kann bei einer Hyperthyreose jederzeit auftreten, z.B. nach Jodaufnahme(auch Röntgenkontrastmittel). Es kommt zu:
Ein Patient mit threotoxische Krise muss sofort ins Krankenhaus eingewiesen werden Therapie: Schulmedizinische werdenThyreostatika, Operation und Radiojodtherapie eingesetzt. Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind hier zu beachten.
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| Hypertonie | Unter Hypertonie versteht man einen hohen Blutdruck.Ein hoher Blutdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Man schätzt, dass bis zu 40 % der Bevölkerung einen erhöhten Blutdruck aufweist.
Bei langandauerndem Hochdruck sind immer die Gefässe, das Herz, die Nieren, das Gehirn und die Aorta betroffen. Es kommt zu frühzeitiger Arteriossklerose, Linksherzinsuffizienz, Hirninfarkt oder Ischämie, arteriosklerotische Schrumpfniere oder Aortenaneurysma. Therapie: zunächst müssen die Risikofaktoren eines Bluthochdruckes ausgeschaltet werden. Behandlung des Übergewichtes, Reduzierung von Alkohol und Rauchen. Desweiteren ist regelmässiger Sport sehr wichtig. Allein durch diese Massnahmen ist ein grosser Teil der Hypertoniker sehr gut behandelbar.
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| Hyperventilationssyndrom | Das Hyperventilationssyndrom betrifft in der Regel mehr Frauen als Männer. Ursachen sehr häufig psychisch bedingt, wie Ängste, Aufregung, oder Depressionen. Ferner kann es auch durch Krankheiten(hohes Fieber, hepatisches Koma, metabolische Azidose, Hypoxie) verzursacht sein.
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| Hypoglykämie | Von Hypoglykämie spricht man bei Blutzuckerwerten von unter 50mg/dl. Ursachen der Hypoglykämie können sein:
Symptome:
Da das Gehirn nur Glukose als Energielieferant nutzen kann, ist ein Absinken unter 50mg/dl besonders kritisch und führt deshalb zu neurologischen Symptomen Therapie: Gabe von Glucose in Form von Rohzucker, Traubenzucker oder zuckerhaltigen Getränken. Eine homöopathische Therapie hat sich bewährt.
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| Hypokaliämie | Es handelt sich um eine Abnahme der Kaliummenge im Körper. Normalerweise befindet sich 98% des Kaliums im Zellinneren. Durch den Unterschied zwischen Kalium in der Zelle und Natrium ausserhalb der Zelle wird das Membranpotential bestimmt, welches wesentlich für die Erregung der Zelle ist. Ursachen einer Hypokaliämie:
Symptome:
Therapie: Bei chronischer Hypokaliämie sollte man eine kaliumreiche Ernährung zu sich nehmen(mit viel Obst und Gemüse). Im akuten Fall ist eine parenterale Substitution erforderlich.
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| Hypokalzämie | Von Hypokalzämie spricht man, wenn das Kalzium im Serum unter 2,2mmol/l fällt. Ursachen können sein:
Symptome:
Therapie: Gabe von Kalzium, u.U. i.v., und Behandlung des Grundleidens.
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| Hypoparathyreoidismus: | Es handelt sich um eine Unterfunktion der Schilddrüsen mit einem Mangel an Parathormon. Die Unterfunktion wird meist durch Operationen an der Schilddrüse ausgelöst, wenn die kleinen Epithelkörperchen mitentfernt werden. Symptome:
Differentialdiagnose: Eine Hyperkalzämie kann auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden:
Therapie: Kalzium und Vitamin D Gabe unter strenger Überwachung wegen Gefahr einer Hyperkalzämie
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| Hypophysenvorderlappeninsuffizienz | Es handelt sich um einen totalen oder partiellen Ausfall d Hypophysenvorderlappens. Ursache:
Symptome:
Die Hormone fallen bei einem Adenom des Hypophysenvorderlappens oft in einer gewissen Reihefolge aus: Growth Hormone>Gonadotropin>TSH>ACTH Im Medizinstudium gibt es die wichtige Merkregel "7A" für die Symptome der Hypophysenvorderlappeninsuffizienz: Therapie: Kausale Behandlung, dh. in der Regel OP des Tumors
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| Hypothyreose | Es handelt sich um eine Unterfunktion der Schilddrüse man unterteilt die Hypothyreose in die primäre, sekundäre und tertiäre Hypothyreose ein, wobei die primäre H. die häufigste ist. Die primäre Hypothyreose kann entweder angeboren oder erworben sein. Symptome der angeborenen Hypothyreose:
Beimgesetzlich vorgeschriebenen Neugeborenen Screening wird eine TSH Bestimmung gemacht, um eine eventuelle Hypothyreose auszuschliessen. Die erworbene Hypothyreose ist meist Folge einer Autoimmunerkrankung, sog. Hashimoto Thyreoiditis. Sie kann aber auch durch Operationen an der Schilddrüse, nach Behandlung mit Radjodtherapie und bestimmte Medikamente ausgelöst(Thyreostatika) werden Symptome der erworbenen Hypothyreose:
Diagnose: Zur Bestimmung einer Hypothyreose misst man das TSH (Thyreo-Stimulating Hormon) aus dem Hypothalamus. Bei einer Hypothyreose ist es erhöht.
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| Hypoton-hyporesponsive Episoden | Bei Hypoton-hyporesponsive Episoden handelt es sich um einen schockartigen Zustand mit Blässe der Haut, reduziertem Muskeltonus und Apathie. Die Säuglinge, sind nicht mehr ansprechbar. Der Zustand kann Minuten bis Stunden anhalten.
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| Hypoton-hyporesponsiven Episode | Bei Hypoton-hyporesponsive Episoden handelt es sich um einen schockartigen Zustand mit Blässe der Haut, reduziertem Muskeltonus und Apathie. Die Säuglinge, sind nicht mehr ansprechbar. Der Zustand kann Minuten bis Stunden anhalten.
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| Hypoton-hyporesponsiven Episoden | Bei Hypoton-hyporesponsive Episoden handelt es sich um einen schockartigen Zustand mit Blässe der Haut, reduziertem Muskeltonus und Apathie. Die Säuglinge, sind nicht mehr ansprechbar. Der Zustand kann Minuten bis Stunden anhalten.
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| hypotonisch-hyporesponsive Episoden | Bei Hypoton-hyporesponsive Episoden handelt es sich um einen schockartigen Zustand mit Blässe der Haut, reduziertem Muskeltonus und Apathie. Die Säuglinge, sind nicht mehr ansprechbar. Der Zustand kann Minuten bis Stunden anhalten.
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