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Glossar

Begriff Definition
La1

Es ist nicht bekannt, ob die Substanz in die Milch übergeht.

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Laktasemangel

Milch und manche Milchprodukte enthalten Milchzucker, auch Laktose genannt. Zur Verdauung benötigt der Körper bzw. der Darm ein Enzym mit den Namen Laktase. Bei vielen Menschen ist dieser Mangel angeboren. Z.B bei Chinesen.

Der Laktasemangel kann sich aber auch später entwickeln.

Symptome sind starke Durchfälle, Blähungen und unter Umständen Darmkrämpfe nach Milchgenuss.

Therapie ist Vermeidung von Milch. Vergorene Milchprodukte werden jedoch in der Regel gut vertragen.

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Laryngitis

Es handelt sich um eine akute oder chronische Entzündung des Kehlkopfes. Verursacht wird  die Laryngitis durch Katarrhe(Beta-hämolysierende Streptokokken, Pneumokokken, Staphylokokken), Überbeanspruchung der Stimme, Rauchen, trockene Luft oder Staub.

Symptome:

  • Heiserkeit bis hin zur Aphonie
  • Reizhusten
  • Kitzelhusten
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Lavendel (Lavendula agustifolia):
 
Lateinisch Lavendulae flos
Familie Lamiaceae/Lippenblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Südfrankreich
Indikation Einschlafstörungen
  Unruhezustände
  nervöser Reizmagen
  funktionelle Kreislaufstörungen
Wirkung entspannend
  beruhigend
  blähungswidrig durch vegetative Beruhigung
Inhaltsstoffe ätherisches Öl
Kontraindikation keine bekannt
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Laxantien

Als Abführmittel wirksame Heilpflanzen:

  • Aloe ferox (Aloe)
  • Astralagus gummifer (Tragant)
  • Cassia senna (Senna)
  • Ficus carica (Feigenbaum)
  • Frangula anus (Faulbaum)
  • Linum usitatissimum
  • Plantago afra (Flohsamen-Wegerich)
  • Plantago ovata (Wegerich- Plantago ovata)
  • Rhamnus purshianus (Amerikanischer Faulbaum)
  • Rheum palmatum (Medizinal Rhabarber)
  • Ricinus communis
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Lebendimpfstoff

Ein Lebendimpfstoff besteht im Gegensatz zum Totimpfstoff aus sehr geringen Mengen lebender Keime. Die Erreger sind vermehrungsfähig, aber abgeschwächt (attenuiert). Verabreicht wird ein Lebendimpfstoff als Spritzimpfung (Injektion) oder als Schluckimpfung (oral).

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Lebensmittelvergiftung

Eine Lebensmittelvergiftung wird durch enterotoxinbildende Bakterien hervorgerufen, die in verdorbenen Nahrungsmitteln vorkommen. Die wichtigsten Erreger sind: Staphylococcus aureus, Bacillus cereus und Clostridium perfringens. Diese Bakterien bilden Gifte, auf die der Körper mit den unten genannten Symptomen reagiert. Er versucht quasi, das aufgenommene Gift, mit allen Mitteln wieder loszuwerden.

Die Symptome entstehen schon sehr schnell nach der Nahrungsaufnahme. Bereits nach 1 Stunde kann es zu Erscheinungen kommen.

Symptome:

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchkrämpfe
  • eventuell Fieber
  • Durch den oft sehr schnell vor sich gehenden Wasserverlust kann es zu einer Exsikkose und zu einem Kollaps kommen.


Therapie: Flüssigkeitszufuhr und Ausgleich von Elektrolyten

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Leberkarzinom

Das Leberkarzinom ist in unseren Breitengraden relativ selten. In Afrika, Asien und China  ist es allerdings relativ häufig.

Ursachen können sein:
- chronische Hepatitis B oder C
- Leberzirrhose
- Aflatoxine (Giftstoff eines Schimmelpilzes, der auf Erdnüssen, Getreide wächst)
- Vergiftung mit Arsen

Symptome: Druckschmerz im rechten Oberbauch, Abmagerung. Die Symptome sind zunächst recht unspezifisch. Sind die Symptome jedoch schon manifest, ist das Stadium schon recht weit fortgeschritten und eine Therapie  sehr schwierig.

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Leberversagen (Leberzerallskoma)

Es handelt sich um eine akute Leberinsuffizienz infolge eines massiven Untergangs von Leberzellen, ohne dass eine chronische Lebererkrankung vorliegt.

Auslösende Ursachen können sein:
- Virushepatitis
- Toxische Stoffe: Medikamente, Knollenblätterpilz, Chemikalien(Tetrachlorkohlenwasserstoff)
- akute Schwangerschaftsfettleber

Symptome:

  • Bewustseinstörungen von Schläfrigkeit bis zum Koma reichend
  • Ikterus
  • Geruch nach Leber(Foetor hepaticus)
  • Lebergrösse abnehmend
  • Blutungsneigung durch Abnahme der Gerinnungsfaktoren
  • Arterielle Hypotonie durch Vasodilatation
  • Hyperventilation mit respiratorischer Alkalose

Es besteht immer die grosse Gefahr eines Hirnödems und Blutungen. Eine Einweisung ins Krankenhaus ist deshalb unabdingbar.

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Leberzirrhose

Bei der  Leberzirrhose handelt es sich um einer Zerstörung der Leber mit bindegewebigen Umbau, was zu Leberinsuffizienz und Portaler Hypertension führt.

Ursachen:

  • Alkoholabusus
  • Virushepatitis
  • primäre biliäre Zirrhose
  • M. Wilson
  • Hämochromatose
  • Rechtsherzinsuffizinez

Symptome:

  • Abgeschlagenheit, Leistungsminderung
  • Druck und Völlegefühl im Oberbauch
  • Leberhautzeichen: Spider Naevi, Teleangiektasien
  • Palma- und Plantarerythem
  • Lacklippen, Lackzunge
  • Ikterus mit Juckreiz
  • Weissnägel
  • Hormonelle Störungen: Beim Mann: Hodenatrophie, Potenzstörung, Verlust der männlichen Sekundärbehaarung. Bei der Frau: Menstruationsstörungen
  • Lebervergrösserung, Leberverhärtung, im Spätstadium wird die Leber jedoch kleiner

Diagnose: Durch die Zirrhose verliert die Leber die Fähigkeit, Eiweisse zu synthetisieren. Deshalb fallen im Blut die Werte für Gerinnungsfaktoren und Albumin, und lassen sich gut nachweisen. Die Leberenzyme sind in entzündlichen Schübern erhöht.Ferner nimmt das Ammoniak(entseht beim Eiweissabbau zu, da die Leber es nicht mehr in Harnstoff umwandeln kann. Amoniak ist hirntoxisch und kann zum Koma führen.

Komplikationen: Es kommt zur portalen Hypertension und das Blut versucht, einen alternativen Weg zu nehmen, da der Weg durch die Leber zusehends versperrt wird. Hierdurch staut sich das Blut an und es kommt zu Speiseröhrenvarizen, Aszites (Bauchwassersucht) und vergrösserte Milz. Die Varizen können bluten und zu lebensgefährlichen Zuständen führen.

Therapie: Da in den meisten Fällen der Alkohol der Auslöser für die Zirrhose ist , ist eine Alkoholkarenz unabdingbar. Durch mangelnde Syntheseleistung der Leber, sollten auch Vitamine substituiert werden.

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Lecithin

Lecithin enthält in der Regel eine Mischung mehrerer Substanzen mit dem Namen Phoshatidylserin, Phoshatidylcholin, Myo-inositol und Ethanolamin. Wichtig sind vor allem die beiden erstgenannten , das Cholin und das Serin. Beide Stoffe sind absolut notwendig für die Aufrechterhaltung eines gesunden Immunsystems. Cholin ist bei der Produktion eines wichtigen Neurotransmitters im Gehirn beteiligt. Sinnvoll ist Lecithin bei einer Reihe von Beschwerden wie z.B., Gedächtnisverlust, Nervenstörungen, Hepatitis, viralen Erkrankungen und Gallensteinen. Heute wird Lecithin vor allem als Emulgator in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, z.B. in Schokolade, Margarine oder Eiscreme. Es ist in der Lage, Wasser und Fette miteinander zu verbinden.

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Legionellose

Die Legionellose ist eine recht häufige Infektionskrankheit, wobei es bei nur 10% der Infizierten zu einer manifesten Infektion kommt. In Deutschland schätzt man jährlich etwa 800000 Infektionen. Von diesen erkranken dann etwa 80000 manifest. Bei den anderen 90% läuft die Krankheit symptomlos ab. 

Legionellen kommen weltweit in Süsswasser vor und werden z.B. über Klimaanlagen, Wasseranlagen, Duschen etc übertragen. Legionellen verursachen  gerade bei äteren Menschen, DiabetikernLungenentzündung. und Abwehrgeschwächten eine

Symptome:

  • Nach einer Inkubationszeit von 2-10 Tagen kommt es zu Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, einer atypischen Pneumonie und gastrointestinalen Beschwerden. Als Komplikation kann ein akutes Nierenversagen auftreten
  • Manche Fälle laufen auch ohne Lungenentzündung ab (sogenanntes Pontiacfieber)

 

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Leinsamen (Linum usitatissimum)

Lateinisch Lini semen
Familie Linaceae/Leingewächse
Wirkstoffgruppe Schleimdroge
Vorkommen Südeuropa, Südwestasien
Indikation Verstopfung
  Magen-und Darmschleimhautkatarrh
  äusserlich bei Geschwüre, Eiterungen
Wirkung abführend
  reizmildernd
  entzündungswidrig
  regenerierend
Inhaltsstoffe Schleim, Linolensäure, Linol, Blausäureglycosid
Kontraindikation Ileus

Leinsamen ist neben einem ausgezeichneten Nahrungsmittel auch ein sehr wertvolles Naturheilmittel mit vielen Heilwirkungen.

Bekannt ist es wegen seiner Quelleigenschaft bei der Behandlung chronischer Verstopfung. Dazu nimmt man tgl. mehrmals ein bis zwei Esslöffel ungequollene Samen zu sich. Wichtig dabei ist, dass man viel dazu trinkt.

Äusserlich kann man Leinsamenumschläge zur Behandlung von Geschwüren, Prellungen oder rheumatischen Schmerzen machen. Dazu verwendet man zerstossene Leinsamen, mischt sie mit wenig heissem Wasser und lässt sie aufquellen. Die fertige Paste gibt man dann auf die betroffene Stelle.

Interessant ist auch der Gehalt an Lignanen . Dabei handelt es sich um sogenannte Phytoöstrogene, die ähnlich den weiblichen Östrogenen wirken und damit vor allem in den Wechseljahren sehr hilfreich sind. Dabei ist eine Kombination mit Sojamilch und Sojaprodukten zu empfehlen, da Soja Isoflavone enthält, die ein ähnliches Wirkungsspektrum, wie die Lignane aufweisen.

Ferner enthalten Leinsamen wichtige Omega 3 Fettsäuren, die zu den essentiellen Fettsäuren gehören.

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Leptospirose

Leptospirosen sind Erreger, die durch den Harn von infizierter Nagetiere über den Erdboden oder Wasser übertragen werden. Die Erreger können über kleine Verletzungen der haut und Schleimhäute oder über die Bindehaut aufgenommen werden.

Die Leptospiren führen zu einer Sepsis mit Beteiligung Leber, Nieren und Zentralnervensystem und sind meist sehr schwer verlaufend(werden oft auch als Morbus Weil bezeichnet). Wichtig ist ein zweiphasiger Verlauf: In der ersten Phase kommt es zur Erregereinschwemmung ins Blut, in der zweiten Phase zur Beteiligung innerer Organe.

Symptome:

  • Frühstadium: äusserst dramatischer beginn mit sehr hohem Fieber, hinzu treten Konjunktivitis, Exantheme und Wadenschmerzen aund anderen Muskelschmerzen; Fieber lässt nach einigen Tagen wieder nach.
  • Organstadium: hier kommt es zur Organmanifestation mit Hepatitis und Ikterus (bei Auftreten des Ikterus geht es dem Patienten schlechter), Nierenentzündung, Meningitis, Myokarditis

Es besteht die Gefahr eines Nierenversagens und starker Blutungsneigung durch einen Abfall der Thrombozyten.

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Letalität
Die Letalität (von lat. letalis tödlich) bezeichnet die "Tödlichkeit" einer Erkrankung oder eines Giftstoffs.
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