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Glossar

Begriff Definition
Lupus erythematodes

 Es handelt sich um eine Erkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen mit Vaskulitis und Perivaskulitis der Arterien, mit Ablagerungen von Immunkomplexen. Die Krankheit befällt zehn mal so viel Frauen wie Männer

Die genaue Ursache ist leider nicht bekannt. Eine Hypothese ist, dass durch einen Virusinfekt DNS aus der Zelle freigesetzt wird, gegen die der Körper Antikörper bildet

Symptome:

  • Allgemeinbeschwerden mit Fieber, Schwäche , Gewichtsverlust
  • Muskel und Gelenkbeschwerden(meist mehrere Gelenke betroffen)
  • Myositis
  • Hautveränderung: Schmetterlingserythem an Wangen und Nasenrücken, leuchtend rote Papeln mit Schuppenbildung und follikuläre Hyperkeratose, Lichtempfindlichkeit, Ulzerationen an Nase und Mund. Diagnose über Hautbiopsie(IgG oder IgM Immunkomplexe an der Basalmembran)
  • Pleuritis/Pericarditis
  • Glomerulonephritis oder nephrotisches Syndrom
  • neurologische Veränderungen, wie Psychosen, Epilepsie, Hirnnervensymptome...

Zur Diagnose bestimmt man antinukleäre Antikörper(ANA) und Antikörper gegen doppelsträngige DNS

Eine schulmedizinische Therapie  richtet sich nach der Behandlung der unterschiedichen Manifestationen des Lupus. Eine systemische Behandlung, also Behandlung im ganzheitlichen sinne erfolgt hier nicht. Deshalb sollte man eine homöopathische Behandlung ins Auge fassen.

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Lyme disease
Lyme disease, or borreliosis, is an emerging infectious disease caused by at least three species of bacteria belonging to the genus Borrelia. Borrelia burgdorferi sensu is the main cause of Lyme disease in the United States, whereas Borrelia afzelii and Borrelia garinii cause most European cases. The disease is named after the village of Lyme, Connecticut where a number of cases were identified in 1975. Although Allen Steere realized in 1978 that Lyme disease was a tick-borne disease, the cause of the disease remained a mystery until 1982, when B. burgdorferi was identified by Willy Burgdorfer.
Lymphadenitis

Als Lymphadenitis oder auch reaktive Lymphknotenschwellung bezeichnet man eine krankhafte Schwellung von Lymphknoten aufgrund von akuten oder chronischen Infektionen.

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Lymphadenitis
Lymphadenitis is an inflammation of a lymph node(Inflammation of lymph channels is called lymphangitis).
Lymphadenopathie

Lymphadenopathie ist die krankhafte Schwellung von Lymphknoten.

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Lymphadenopathie

Lymphadenopathie bezeichnet eine krankhafte Schwellung von Lymphknoten.

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Lymphadenopathy
Lymphadenopathy is a term meaning "disease of the lymph nodes." It is, however, almost synonymously used with "swollen/enlarged lymph nodes". It could be due to infection, auto-immune disease, or malignancy.
Lymphozytose

Es handelt sich um eine Vermehrung der Lymphozyten im Blut über 3000/mcl.

Ursachen können sein:

  • Virusinfekte(z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber(Mononukleose), Röteln, Masern)
  • nach bakteriellen Infektionen: die sogenannte "lymphozytäre Heilphase"
  • Tuberkulose, Keuchhusten
  • Chronisch lymphatische Leukämie(CLL)

Kinder haben ganz häufig eine Lymphozytose und ist im Kindesalter nicht beunruhigend.

 

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Lysin

Die essentielle Aminosäure Lysin kann therapeutisch gut eingesetzt werden bei Herpes, sie hilft bei der Absorption von Calcium, bei Reparaturvorgängen von Körpergeweben und der Collagenbildung .

Spielt auch eine wichtige Rolle bei der Produktion von Enzymen, Hormonen und Antikörpern. Ein Mangel an Lysin zeigt sich in Blutarmut, Haarverlust, Reizbarkeit, Energieverlust und Seestörungen.

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Magenkarzinom

Das Magenkarzinom ist in Westeuropa viel seltener anzutreffen als in China und Japan. Vermutlich spielen hier Ernährungsfaktoren eine wesentliche Rolle. Obst und Gemüse haben eine protektive Wirkung!

Folgende Faktoren spielen bei der Entstehung eine Rolle:

  • Blutgruppe A
  • Hoher Nitratgehalt in Nahrungsmitteln und Zufuhr von Nitrit(auch in Tabakrauch vorkommend)
  • zu wenig Salzsäure
  • Helicobakter pylori

Symptome: Sehr viele Patienten geben an, dass sie nie etwas mit dem Magen hatten. Die Symptome kommen in aller Regel recht plötzlich, wie z.B:

- plötzliche Gewichtsabnahme
- Abneigung gegen Fleisch
- Druck und Schmerz im Oberbauch
- Leistungsknick
- subfrebrile Temperaturen
- akute Magenblutungen
- Blut im Stuhl

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Magnesium

 Magnesium ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Proteinen, Muskelkontraktionen, Funktion der Nervenbahnen, Energieproduktion, und der Angleichung von Kalzium.

Beeinflusste Körperfunktionen: sauer-alkalische Balance, Blutzuckerstoffwechsel , Eiweißaufbau Enzymaktivitäten, Knochendichte und Kariesschutz, Kalium- Natrium-Regulator für die Zelle Mögliche

Mangelerscheinungen (Symptome): Geistesverwirrung, Desorientiertheit, leichte Erregbarkeit Nervosität, schneller Puls, Zittern, Schwäche, Muskelkrämpfe; Kaliumverlust

Senkung der Magnesiumkonzentration im Körper durch: Eiweiß, Calcium (übermäßige Einnahmen, zuviel Fett in der Nahrung, hohen Alkoholkonsum, Phytinsäure, orale Empfängnis-Verhütung

Erhöhung der Magnesiumkonzentration im Körper durch: Umwelteinflüsse, mangelnde Nierenfunktion, Resorptionsstörung Magnesiumreiche Nahrungsmittel: Honig, grünes Gemüse, Nüsse, Meeresfrüchte, Spinat, Meeralgen, Dolomit, Brot und Backwaren, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte, Weizenkeime

Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D, Calcium,

Magnesium ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Alkoholismus, hohem Cholesterinspiegel, Depressionen, Nierensteinen, Nervosität, Prostataleiden, Lärmempfindlichkeit, Magenübersäuerung, Zahnverfall, Übergewicht, Eiweißmangel und zur Stärkung des Herzens

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Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Lateinisch Convallaria herba
Familie Liliaceae/ Liliengewächse
Wirkstoffgruppe Glycosid Droge
Vorkommen Europa, Nordasien, Nordamerika
Indikation Nierenstau
  Kopfschmerzen
  leichte Herzschwäche
  Schwindel
Wirkung gefässentspannend
  harntreibend
Inhaltsstoffe Herzglycoside, Steroidsaponine
Kontraindikation keine bekannt

 

Das Maiglöckchen ist eine sehr wichtige Pflanze bei der Behandlung von leichter Herzschwäche, sowie von Symptomen, die durch Herzstörungen hervorgerufen werden, wie z.B. Ödemen. Sie wurde früher recht häufig angewandt, aber aufgrund ihres stark schwankenden Gehaltes an Herzglycosiden vom roten Fingerhut verdrängt.

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Makrophagische Myofasciitis

Die Makrophagische Myofasciitis (grch. Myos = Muskel; Faszie von lat. Fascis = Bündel ; -itis = Entzündung; "Entzündung des Muskelbindegewebes") ist eine Muskelschwächeerkrankung, die vor wenigen Jahren erstmals in Frankreich beobachtet wurde. Sie tritt in der Nähe der Einstichstellen vorausgegangener Impfungen auf. Es gibt einen Zusammenhang mit Aluminiumverbindungen, die in vielen Impfstoffen als Verstärker der Immunabwehr enthalten sind: Makrophagen wandern zu den betroffenen Muskeln und schließen dort die Aluminiumpartikel ein. Bisher wird die Erkrankung selten diagnostiziert, was möglicherweise damit zusammenhängt, dass Ärzte sie einfach nicht kennen. Von der Krankheit sind, wie eine neue Studie aus Spanien zeigt, auch Kinder betroffen.

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Malaria

Die Malaria ist die häufigste Infektionskrankheit. Man schätzt heute 500 Mio. Neuerkrankungen pro Jahr. In Africa sterben jährlich 2 Mio. Kinder daran. Durch zunehmende Resistenz der Plasmodien gegen Chemotherapeutika u. der Anopheles-Mücken gegen Insektizide  verschlechtert sich die Situation in vielen Endemiegebieten. In Europa zunehmende Zahl importierter Malaria(sogenannte Airport-Malaria);In Europa kommt die Malaria  im Donaudelta u. Teilen der Türkei vor.
 

Es gibt 4 verschieden Erreger, die von der Anopheles Mücke übertragen werden können:

Plasmodium malaria = Malaria quartana
Plasmodium vivax = Malaria tertiana
Plasmodium ovale = Malaria tertiana
Plasmodium falciparum = Malaria tropica

Symptome:

  • Fieber(bei M. quartana alle 3 Tage, bei M. tertiana alle 2 Tage) mit schüttelfrost und starkem Fieberabfall
  • subfrebrile Temperaturen mit unregelmässigem Rhythmus bei M. tropica
  • Kopf und Gliederschmerzen
  • Leber und Milzvergrösserung
  • Schmerzen in der Lebergegend
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Anämie
  • M. tropica: Mikrozirkulationsstörungen in Gehirn, Herz, Lunge und Nieren

 

Diagn.: mikroskop. Nachweis der Plasmodien (Blutausstrich, Dicker Tropfen), v. a. zu Beginn des Fieberanfalls.
Wichtig: Daran denken!!

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Malassimilationssyndrom

Es handelt sich hier um mehrere Krankheiten, die zu zu einem Verlust zugeführter Nahrungsstoffe führt. Es kann sich prinzipiell entweder um eine Maldigestion oder um eine Malabsorption handeln.

Maldigestion: Hier kommt es zu einer Störung der Verdauung im Magen und der Aufspaltung der Nahrung durch Pankreasenzyme im Dünndarm. Dies kann verursacht sein durch:

- Pankreasinsuffizienz
- Mangel an Gallensäuren durch Behinderung des Galleabflusses oder mangelnde Rückresorption der Gallensäuren.

Malabsorption. In diesem Fall werden die bereits im Darm gespaltenen Nahrungsbestandteile nicht genügend ins Blut bzw. die Lymphe aufgenommen. Ursachen hierfür können sein:

- Dünndarmerkrankungen, wie z.B. Zöliakie, M. Crohn, Laktasemangel, chron. Darminfektionen
- Störung der Darmdurchblutung z.B. durch schwere Rechtsherzinsuffizienz oder konstriktive Perikarditis
- Störung des enteralen Lymphabflusses
- Hormonal aktive Tumore

Symptome:

  • chronischer Durchfall, manchmal Steatorrhoe(grau-glänzende Fettstühle)
  • Gewichtsverlust
  • Mangelsyndrom durch Nährstoff- und Vitaminmangel:

Der Mangel an Nährstoffe zeigt  sich ganz unterschiedlich:
Eiweissmangel: Abmagerung, hypoproteinämische Ödeme
Kohlenhydratmangel: Gärungsstühle, Flatulenz, geblähtes Abdomen
Fettlösliches Vitamin A: Nachtblindheit, trockene Haut, verminderte Tränensekretion
Fettlösliches Vitamin D: Rachitis bei Kindern und Kleinkindern, Osteomalazie bei Erwachsenen
Fettlösliches Vitamin K: Gerinnungsstörungen des Blutes und Blutungsneigungen
Vitamn B12, Folsäure, Eisen: Anämien (Eisenmangelanämie, Megaloblastäre Anämie)
Kalium: Schwäche
Kalzium: eventuell Tetanie

 

Therapie: Zunächst auffinden und Behandlung der Grundkrankheit. Eine homöopathische Behandlung bringt in vielen fällen sehr gute Besserung.

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