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Glossar

Begriff Definition
Morbus Wilson

Es handelt sich um eine Erbkrankheit, die zu einer krankhaften Speicherung von Kupfer in Leber und Stammganglien führt. Die Krankheit tritt zunächst meist im Kindesalter auf und manifestiert sich erst an der Leber.

Normalerweise wird Kupfer an Coeruloplasmin gebunden. Dieses Eiweiss ist im blut bei den Betroffenen stark vermindert. Da freies Kupfer toxisch ist, wandert es rasch ins Gewebe und wird dort abgelagert. Primär wird das Kupfer in der Leber und den Stammganglien abgelagert.

Symptome:

  • Zunächst als Fettleber, später Hepatitis und Leberzirrhose
  • nach dem 10. Lebensjahr: Parkinsonähnliche Symptome wie Rigor, Tremor, Dysarthrien
  • am Auge findet man den Kayser-Fleischer Kornealring(goldbraun-grüne Verfärbung des Kornealringes)
  • in seltenen Fällen kann es zu Nierenfunktionsstörungen, Anämien und Herzerkrankungen kommen.

Therapie: wichtig ist eine Kupferarme Diät. Die Patienten werden meist schulmedizinisch behandelt. Eine ergänzende homöopathische Behandlung ist unbedingt zu empfehlen.

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Mortalität
Die Mortalität oder rohe Sterberate, auch Sterblichkeitsrate genannt, (von lat. mortalitas das Sterben, Sterblichkeit oder Todesrate) ist ein Begriff aus der Demographie. Man versteht unter der so genannten rohen Sterberate den Anteil der Individuen einer definierten Population, die in einem bestimmten Zeitraum (meist 1 Jahr) bezogen auf 1.000 Individuen der Population sterben.
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MR

Magnetresonanztomographie (MR, MRT) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Mit einer MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die einen Vergleich und eine Orientierung an anatomischen Schnitten derselben Region zulassen

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MRC 5

Hierbei handelt es sich um eine Zelllinie von HDC Zellen(Human diploid cells)

MRC-5 Zellen stammen aus den Lungenzellen eines 14 Wochen alten männlichen Fötus der im Jahre 1966 abgetrieben wurde.

http://www.immunizationinfo.org/immunization_issues_detail.cfv?id=32

 

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MRC-5

Hierbei handelt es sich um eine Zelllinie von HDC Zellen(Human diploid cells)

MRC-5 Zellen stammen aus den Lungenzellen eines 14 Wochen alten männlichen Fötus der im Jahre 1966 abgetrieben wurde.

http://www.immunizationinfo.org/immunization_issues_detail.cfv?id=32

 

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MRC-5
The MRC-5 cell line was developed in September 1966 from lung tissue taken from a 14 week fetus aborted for psychiatric reason from a 27 year old physically healthy woman. The cell morphology is fibroblast-like.
MRI

Magnetresonanztomographie (MR, MRT oder MRI für den englischen Fachbegriff Magnetic Resonance Imaging) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Mit einer MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die einen Vergleich und eine Orientierung an anatomischen Schnitten derselben Region zulassen

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MRI
Magnetic resonance imaging (MRI), or nuclear magnetic resonance imaging (NMRI), is primarily a medical imaging technique most commonly used in radiology to visualize detailed internal structure and limited function of the body. MRI provides much greater contrast between the different soft tissues of the body than computed tomography (CT) does, making it especially useful in neurological (brain), musculoskeletal, cardiovascular, and oncological (cancer) imaging. Unlike CT, it uses no ionizing radiation, but uses a powerful magnetic field to align the nuclear magnetization of (usually) hydrogen atoms in water in the body.
MRT

Magnetresonanztomographie (MR, MRT) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Mit einer MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die einen Vergleich und eine Orientierung an anatomischen Schnitten derselben Region zulassen

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MS

Abkürzung für Multiple Sklerose.

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Mukoviszidose

Es handelt sich um eine Erbkrankheit, bei der es zur Bildung zäher Schleimsekrete im Bronchialsystem, Dünndarm, Pankreas, Gallenwegen und Schweissdrüsen kommt.

Symptome:

  • Atemwege: Die Patienten leiden an rezidivierenden Infekten der Bronchien mit Husten, Auswurf. Es kann auch zu Bronchiektasen kommen. Später besteht die Gefahr eines Bluthochdruckes durch eine Lungenstauung. Durch die vermehrte Schleimproduktion kommt es zu einer angestrengten Atmung.
  • Darm:Mekoniumileus bei der Geburt
  • Bauchspeicheldrüse: Exokrine Pankreasinsuffizienz mit Maldigestion und chronischen Durchfälle
  • Galle: es kann sich eine bihiläre Zirrhose entwickeln

Die Kinder gedeihen sehr langsam, nehmen nicht zu genügend zu. Hier sollte man an eine Mukoviszidose zumindest denken, da die Krankheit immerhin bei jeder 2000sten Geburt auftritt. 

Komplikationen: Der zähe Schleim bildet den idealen Nährboden für Bakterien, wie Pseudomonas, Staphylokokken und Haemophilus influenza, so dass es immer wieder zu Lungenentzündungen kommt. Auch Bronchiektasen und Atelektasen  bilden sich aus.

Therapie: da es sich um eine angeborene Störung handelt, besteht die schulmedizinische Behandlung in Linderung der Symptome. Eine zusätzliche klassisch homöopathische Behandlung ist zu empfehlen.

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Multiple Sklerose

Die MS gehört zu den häufigsten Nervenerkrankungen überhaupt. In Mitteleuropa erkranken etwa 30-70 Personen/100.000 Einwohner. Die Krankheit ist in nördlichen Breitengraden sehr viel häufiger als in südlichen. Am Äquator kommt sie sehr selten vor. MS tritt meist zwischen dem 20-40 Lebensjahr auf und betrifft häufiger Frauen.

Bei der MS kommt es zu Markscheidenverfall, Gliawucherungen der Nerven des ZNS, die je nach Lokalisation zu unterschiedlichen Symptomen führen

Ursachen: noch unklar, diskutiert werden Slow Virus Infektion oder Autoimmunerkrankungen

Symptome:

typische Charcot Trias:

  • 1.Nystagmus(Augenzittern)
  • 2.Skandierende Sprache(langsame Sprache, der Patient buchstabiert förmlich)
  • 3.Intentionstremor(Zielbewegungen verursachen Zittern
  • Hirnstammsymptome mit Augenmuskellähmungen, Blickparesen und Schluckstörungen
  • fehlende oder stark abgeschwächte Bauchhautreflexe
  • Sensibilitätsstörungen und Parästhesien
  • Neuritis des Nervus opticus mit Nebelsehen, etc.
  • Blasen-Mastdarmstörungen
  • in späterem Stadium: hirnorganisches Psychosyndrom
  • spastische Lähmungen

Der Krankheitsverlauf erfolgt in Schüben, die Wochen anhalten können. Zwischen den Schüben können Jahre liegen.

Therapie: In der Schulmedizin werden Kortison eingesetzt, um die Schübe zu verkürzen, ansonsten keine kausale Therapie bekannt.Zu empfehlen sind naturheilkundliche Therapien und klassische Homöopathie.

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Mutterkraut (Chrysanthemum parthenium)

Gartenliebhaber kennen das Mutterkraut auch unter dem Namen  Hemdknöpfchen . Es ist eine sehr hübsche etwa einen halben Meter hohe Pflanze mit hunderten von weiß-gelben Blüten.

Die aus Kleinasien stammende Pflanze gelangte ums Jahr 300 v. Chr nach Griechenland und breitete sich von dort über den gesamten Balkan aus. Es wurde dort hauptsächlich bei Menstruationsbeschwerden und Beschwerden bei der Geburt verabreicht. Auch der griechische Arzt Dioskorides ( 1. Jh. nach Chr.) empfahl Mutterkraut als fiebersenkendes und antirheumatisches Mittel. Deshalb vermutlich auch der englische Name Feverfew.

Während des Mittelalters war die Pflanze auch in den Kräutergärten Mitteleuropas heimisch und viele Menschen pflanzten das Mutterkraut wegen seines starken Geruches in die Nähe des Hauses, um sich vor Malaria zu schützen. Später gewann es dann wachsende Beliebtheit bei der Behandlung von Kopfschmerzen und Migraine, wofür es auch heute noch eingesetzt wird. Diese Anwendungen lassen darauf schliessen, daß das Mutterkraut einen oder mehrere starke COX-2 Hemmer enthalten muß. Das Mutterkraut enthält mindestens 2 bekannte COX-2 Hemmer, nämlich Parthenolid und Apigenin und einen indirekten COX-2 Hemmer, das Melatonin.. Apigenin kennen wir ja schon aus verschiedenen anderen Pflanzen, wie der Kamille, Rosmarin oder Oregano. Melatonin findet man auch in Ingwer oder dem Baikalhelmkraut. In Untersuchungen fand man heraus, daß Melatonin strukturell mit einen bekannten antientzündlichen Stoff, dem Indomethacin verwandt ist.

Es zeigte sich , daß Melatonin über COX-2 Hemmung starke antientzündliche Wirkungen aufweist. Da Melatonin in der Hirnanhangdrüse des Menschen ausgeschüttet wird, könnte dies ein Hinweis darauf sein, daß Melatonin eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Alzheimer spielt. Die stärkste Wirkung zeigt jedoch der Hauptinhaltsstoff, das Parthenolid, dem neben der vorbeugenden Wirkung gegen Migräne auch antirheumatische, antibakterielle und entzündungshemmende sowie pilztötende Eigenschaften zugeschrieben werden.

Zusammen bewirken die Inhaltsstoffe der Mutterkrautblätter eine Hemmung der Plättchenaggregation und der Prostaglandinsynthese und führen zu einer verminderten Freisetzung von Serotonin aus den Thrombozyten und Leukozyten. Die Hemmung der Blutplättchenaggregation und die antientzündliche Wirkung ist wahrscheinlich für die gute Wirksamkeit bei Kopfschmerzen verantwortlich.

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Muttermilch
Inhaltsstoffe Muttermilch Kuhmilch
Proteine 1,2%
Casein : Molkenprotein  30 : 70
3,3%
Casein : Molkenprotein  80 : 20
Kohlenhydrate 3,5%
ungesättigte Fettsäuren, Linolsäure
3,5%
gesättigte Fettsäuren
Fette 7,0%, vor allem Laktose 4,8%
Salze 0,2%, wenig Natrium 0,7%, reich an Natrium
Sonstiges Antikörper IgA(50mg/100ml), Lysozym, Laktoferrin  

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Myalgia
Myalgia means "muscle pain" and is a symptom of many diseases and disorders. The most common causes are the overuse or over-stretching of a muscle or group of muscles. Myalgia without a traumatic history is often due to viral infections or vaccinations. Longer-term myalgias may be indicative of a metabolic myopathy, some nutritional deficiencies or chronic fatigue syndrome.
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