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Glossar

Begriff Definition
Nelkenwurz (Geum urbanum)

Die Nelkenwurz findet man bei uns an feuchten Standorten. Die heilende Wirkung ist vor allem in der Wurzel enthalten. Ihre Wirkstoffe sind: Eugenol, Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle.


Die ätherischen Öle der Nelkenwurz haben eine schmerzlindernde und bakterienabtötende Wirkung. Das Öl wird gerne bei Zahnfleischentzündungen angewendet, aber wegen seiner keimtötenden Wirkung, kann man es auch sehr gut als Abkochung bei Darmkatarrhen mit starken Gärungsvorgängen einsetzten. Auch bei Mundgeruch ist es sehr hilfreich.

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Neomycin

Neomycin ist ein Breitband-Antibiotikum aus der Gruppe der Aminoglykoside gegen gram-positive und vor allem  gram-negative Bakterien.

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Neomycin
Neomycin is an aminoglycoside antibiotic that is found in many topical medications such as creams, ointments and eyedrops and in vaccines. Similar to other aminoglycosides, neomycin has excellent activity against Gram negative bacteria, and has partial activity against Gram positive bacteria. It is relatively toxic to humans, and many people have allergic reactions to it.
Nephrotisches Syndrom

Nephrotisches  Syndrom:

Beim Nephrotischen Syndrom handelt es sich um einen Symptomenkomplex, der bei bestimmten Nierenerkrankungen auftreten kann.

Der Komplex besteht aus folgenden Symptomen:

  • Hypoproteinämie
  • Proteinurie
  • Hyperlipidämie und Hypercholesterinämie
  • Ödeme

 Ursache ist eine erhöhte Durchlässigkeit der Basalmembran in den Glomeruli der Nieren für Eiweisse. Betroffen sind hierbei meist Albumine. Dies sind die kleinsten Bluteiweisse. Die Durchlässigkeit kommt durch die Phagozytierung abgelagerter Immunkomplexes in der Basalmembran zustande(z.B. 2 Wochen nach einem "abgeheilten"Streptokokkeninfekt) Andere Ursachen sind Toxine, Amyloidablagerungen.

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Nesselsucht

Ber der Nesselsucht , auch Urticaria genannt, handelt es sich um einen Hautausschlag, bei dem es zur Bildung von Quaddeln kommt. Die Urticaria betrifft immer nur die Oberhaut.

Ursachen können eine Allergie sein, aber die Quaddeln können auch durch physikalische Reize entstehen.

Ursachen:
allergische Urticaria:
- Pollen, Staub, Medikamente, Nahrungsmittel, Insektenstiche
physikalische Urticaria:
- Sonnenlicht, Wärme, Kälte, Druck und Reibung von Kleidung

Symptome:

  • Quaddeln, leicht erhaben, rot oder weiss gefärbt, linsen bis handtellergross

  • heftiger Juckreiz

  • Quincke-Ödem: es Stellt eine Sonderform der Urticaria dar. Hier kommt es zu einer Schwellung der Subcutis. Die Schwellungen sind oft sehr groß. Die Haut über dem Ödem ist gerötet und die Haut ist meist prall gespannt. In einigen Fällen verursachen sie auch Schmerzen. Das Quincke-Ödem juckt in der Regel nicht. Meistens sind das Gesicht und die Genitalregion betroffen. Insbesondere kommt es oft zu starken Schwellungen der Lippen und Augenlider. Die Gesichter der Betroffenen können regelrecht entstellt aussehen. Bilden sich starke Schwellungen im Bereich des Kehlkopfes, besteht Erstickungsgefahr. Normalerweise bildet sich das Quincke-Ödem innerhalb von ein bis drei Tagen zurück.

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Netzhautablösung

Netzhautablösung:

Es handelt sich um eine Trennung der Netzhaut vom Pigmentepithel durch subretinale Flüssigkeit.

Ursachen:

  • degenerative Netzhaut- oder Glaskörperveränderungen
  • Glaskörperschrumpfung bei Diabetes
  • Trauma
  • Tumore, die einen Druck von hinten auf das Auge ausüben

Symptome:

  • prodromale Flusen
  • Blitze
  • später Schatten und Schleier(Gesichtsfeldausfall)

Therapie: Photokoagulation durch Laser, Dellmethode

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Neuralgie

Neuralgie ist das medizinische Fachwort für Nervenschmerz (griechischneuron = Nerv und algos = Schmerz). Es bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines (oder mehrerer) Nerven (Innervationsgebiet) ausbreiten und durch diese verursacht werden.

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Neuralgien

Neuralgie ist das medizinische Fachwort für Nervenschmerz (griechischneuron = Nerv und algos = Schmerz). Es bezeichnet Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines (oder mehrerer) Nerven (Innervationsgebiet) ausbreiten und durch diese verursacht werden.

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Neuritis

Als Neuritis bezeichnet man eine Entzündung eines peripheren oder Hirnnervens. Im weiteren Sinne werden auch degenerative, toxischeTrauma entstehende Erkrankungen als Neuritis bezeichnet.

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Neurodermitis

Neurodermitis

Bei der Neurodermitis handelt es sich um ein endogenes, stark juckendes Ekzem. Zusammen mit Heuschnupfen und allergischem Asthma bildet sie den Formenkreis der sogenannten „Atopischen Erkrankungen“.

Etwa 20% der Menschen besitzen die Erbanlage zur Atopie (Atopiker). Die meisten davon (ca. 80%) erkranken bereits in der Kindheit. Hinzu treten oft Heuschnupfen und Asthma bronchiale. Für die Auslösung der Neurodermitis kommen meist eine Reihe unterschiedlicher Faktoren in Betracht.

Die auslösenden Faktoren können sein:

  • psychisch
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Kontaktallergien
  • Schwächung des Immunsystems (Impfung?)

Symptome:

  • entzündliche Hautareale, die stark jucken, vor allem nachts
  • Bei Säuglingen sind diese häufig an den Wangen zu finden aber auch der restliche Körper kann betroffen sein.
  • Milchschorf der Säuglinge
  • ab dem Kleinkindesalter Beugenekzeme
  • bei Erwachsenen zusätzlich Gesicht, Hals, Brust, Schulter

Hinweise auf eine Atopie können ferner sein:

  • abgeschwächte Rachenreflex (verminderter Würgereflex beim Berühren der Rachenhinterwand)
  • ausgedünnte seitliche Augenbrauen
  • doppelte Lidfalte an den Unterlidern
  • weiße Dermographismus (Weißwerden der Haut nach mechanischer Reizung).
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Nickel

Nickel:

 
Umweltbelastende Faktoren: Nickelraffinerien, Kohle- und Ölverbrennung, Abfall am Kohlebergbau (Halden, Katalysatoren Maschinenteile, Farbstoffe, Küchengeräte, Körperteile und Funktionen Knochen, Muskeln, Blut, Verhinderung der Enzymwirkung evtl krebserzeugend (Lunge, Nase, Niere)

Belastungserscheinungen: Asthma, Hautkrankheiten, Funktionsminderung der Hirnblutgefäße, Lungenkrebs, Allergien

Ernährungsmaßnahmen: Gedünstete Hülsenfrüchte (Bohnen etc.), Milch, Fleisch, Eier, Getreidekleien, Vollkorngetreide, ölhaltige Samen, Knoblauch Vitamin C

Belastende Nahrungsmittel Kaffee, Tee, Gemüse, Konservennahrung, Tabak

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Nierenarterienstenose

Nierenarterienstenose:

Die Nierenarterienstenose ist entweder durch eine Arteriossklerose( dann meist in höherem Alter) oder durch eine fibromuskuläre Stenose bedingt. Die Verengung der Blutzufuhr zur Niere führt in dieser zur Ausschüttung von Renin, welches über den Renin-Angiotensin-Aldosteron-Mechanismus den Blutdruck erhöht.

Gerda bei einem hohen systolischem(erster Blutdruckwert) Blutdruck, über 110 mmHg ist eine Verengung sehr wahrscheinlich.

Bei einer arteriossklerotischen Ursache ist zunächst die Arteriosskleorse zu therapieren (siehe auch Hypertonie)
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Nierensteine

Nephrolithiasis (Nierensteine):

 Nierensteine betreffen rund 5% der Bevölkerung, wobei Männer doppelt so häufig betroffen sind. Durch eiweissreiche Kost(Wohlstandsernährung) steigt die Harnsäure, Oxalat und Kalziumazusscheidung im Urin und damit auch die die Häufigkeit der Erkrankung. Auch  eine geringe Flüssigkeitszufuhr und grosse Hitze fördern die Bildung.

Man unterscheidet mehrere Steinarten:

1. Kalziumoxalat -Steine
2. Kalziumphosphat -Steine
3. Urat-Steine
4. Magnesium-Ammonium-Phosphat-Steine

Symptome:

  • Harnleiterkolik bei Lösung eines Steines aus dem Nierenbecken. Es kommt zu heftigsten Schmerzen im Rücken, Flanken, Bauch mit Ausstrahlung bis in die Hoden, Schamlippen, je nach Lokalisation der Steineinklemmung. Hinzu treten oft Übelkeit, Erbrechen und ein reflektorischer Subileus(Darmperistaltik wird reflektorisch gestoppt)
  • Hämaturie(Mikrohämaturie kommt eigentlich immer vor, Makrohämaturie in etwa 30% der Fälle)

Die Hämaturie muss immer gegen ein Nieren oder Blasenkarzinom abgegrenzt werden! Häufig ist eine Nierenkolik schwer zu diagnostizieren, da andere Erkrankungen ähnliche Symptome bereiten, z.B. Appendizitis, stielgedrehte Ovarialzyste, Eileiterschwangerschaft, Ileus, Pankreatitis, Gallenkolik, Divertikulitis, LWS-Syndrom

Die Diagnose kann aber sicher durch Sonographie, Urographie gestellt werden.

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Nierenversagen

Beim akuten Nierenversagen handelt es sich um eine meist reversible Niereninsuffizienz, bei der es zum Versiegen der Urinproduktion kommt.

Ursachen können prärenal, renal oder postrenal sein.


Prärenales Nierenversagen:
- durch Schock und damit verbundene Minderdurchblutung der Niere,
- Blutdruckabfall oder
- Hypovolämie

Renales Nierenversagen:
- entzündliche Nierenerkrankungen
- vaskuläre Nierenerkrankung
- hämolytisch urämisches Syndrom

Postrenales Nierenversagen:
- Abflussbehinderung der ableitenden Harnwege

Symptome:

  • zunächst meist symptomlos
  • später rasche Ermüdbarkeit, Übelkeit, Somnolenz
  • Oligurie(nicht in allen Fällen)

Komplikationen:

  • Schocklunge
  • Hypertonie(durch Überwässerung)
  • Herzinsuffizienz
  • Hirnödem
  • Stressulkus
  • Anämie, Thrombozytopenie
  • Abwehrschwäche
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Nierenzellkarzinom

Nierenzellkarzinom (Hypernephrom, Grawitz-Tumor):

 Es handelt sich um einen bösartigen Tumor in der Niere, der meist nach dem 50. Lebensjahr auftritt.

Symptome: mehr als die Hälfte der fälle ist symptomlos und wird nur durch Zufall diagnostiziert. Die folgenden Symptome sind in aller Regel auf, wenn der Tumor schon weit fortgeschritten ist:

  • Hämaturie(Blut im Urin ist immer sorgfältig abzuklären)
  • Metastasierung in Lunge, Knochen, Leber oder Hirn, da der Tumor häufig in die Vena renalis durchbricht.
  • unklares Fieber, evtl. Flankenschmerzen
  • Varikozele des linken Hodens bei Tumoreinbruch in die linke V. renalis
  • Paraneoplastische Symptome durch Hormonproduktion: Hypertonie durch Renin oder Polyglobulie durch Erythropoetin
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