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Glossar

Begriff Definition
Nierenzysten:

Nierenzysten:

Nierenzysten werden meist durch Zufall diagnostiziert und sind in aller Regel nicht behandlungsbedürftig. Sie können einseitig, beidseitig, einzeln oder multipel auftreten.

Mögliche Symptome:

  • Schmerzen im Rücken bei grossen Zysten
  • Polyglobulie(durch Erythropoetin-Stimulierung)
  • Hypertonie(durch Renin-Stimulierung)

Nur bei starken Beschwerden werden die Zysten punktiert oder eventuell entfernt.

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Non Hodgkin Lymphom

Non Hodgkin Lymphom:

Beim Non Hodgkin Lymphom handelt es sich um Neoplasien, die von den B- oder T-Lymphozyten des lymphatischen Gewebes ihren Ausgang nehmen

Symptome: Es kommt zu Lymphknotenschwellungen und typischen Allgemeinsymptomen, wie Fieber, Nachtschweiss und Gewichtsabnahme. Im Blutbild kann es zu einer Abnahme der der Leuko-, Thrombo- und Erythrozyten kommen. Dies ist dann der Fall, wenn das Knochenmark befallen ist.

Therapie: Schulmedizinisch wird Chemotherapie eingesetzt. Heilung ist durch Chemotherapie jedoch nicht möglich. Hinzu kommen auch Knochenmarkstransplantationen.

Wie auch beim Hodgkin Lymphom sollte man auch hier eine homöopathische Behandlung in Erwägung ziehen.

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NW

Abkürzung für Nebenwirkungen

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Nystagmus

Nystagmus:

 Beim Nystagmus handelt es sich um schnelles, ruckartiges Hin- und Herbewegen der Augen. Die Bewegungsrichtung kann dabei waagrecht, senkrecht aber auch drehend sein.
Nystagmus findet man häufig bei Kleinhirnstörungen, der Multiplen Sklerose oder Verletzungen des Labyrinths. Auch bei einer Schädigung des VIII. Hirnnerves (N. vestibulocochlearis) kann es zum Nystagmus kommen.

Ein plötzlich einsetzender Nystagmus muss unbedingt abgeklärt werden.

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Obstipation

Obstipation (Verstopfung):

 Obstipation oder Verstopfung ist eine recht häufige Erkrankung. Es sind meist mehr Frauen als Männer betroffen und die Häufigkeit nimmt mit dem alter zu.

Die Ursachen sind sehr vielfältig:

  • Funktionelle Störung durch ballaststoffarme Kost, wenig Bewegung und mangelnde Flüssigkeitzufuhr
  • Reizdarmsyndrom
  • Durch Medikamente verursacht
  • Elektrolytstörungen(vor allem Hypokaliämie - oft durch Missbrauch von Abführmitteln)
  • Organische Darmerkrankungen, wie Adenom, Karzinom, Divertikulitis, M. Crohn, Hämorrhiden, Abszesse
  • Neurologische Störungen, z.B. MS, Parkinson, diabetische autonome Neuropathie
  • Endokrine Ursachen, wie Schilddrüsenunterfunktion
  • Schwangerschaft

Therapie: Zunächst muss die Ursache abgeklärt werden. Da es sich in den allermeisten Fällen um eine funktionelle Störung handelt, sind folgende Massnahmen erfolgversprechend:

  • Ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salate,Vollkorn
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr(mind. 2 Liter)
  • Körperliche Bewegung
  • Kolonmassage(leichte Bauchdeckenmassage entlang dem Darmverlauf, tgl. 10 min lang vor dem Aufstehen)
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Ödem

Bei Ödemen handelt es sich um eine Ansammlung von Flüssigkeit im interstitiellen Raum. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich. Nicht alle Ödeme sind pathologisch, sie treten nach längerem Sitzen oder Stehen auch bei Gesunden auf.

Ursachen:

  • Herzinsuffizienz(dadurch erhöhter hydrostatischer Druck in den Kapillaren)
  • Thrombose
  • Eiweissmangel durch Nierenerkrankung(nephrotisches Syndrom), Leberzirrhose oder veringerte Zufuhr
  • gesteigerte Durchlässigkeit der Kapillare(Glomerulonephritis) und bei Allergien
  • Verminderte Lymphdrainage

Die Ödeme bei Herzinsuffizienz findet man an schwerkraftabhängigen Körperteilen, wie etwa den Knöcheln. Bei Nierenerkrankungen sind die Ödeme an den Lidern zu finden.

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Optikusneuritis

Entzündung des Sehnerves (Nervus opticus).

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Orbitopathie

Orbitopathie, endokrine:

 Die Endokrine Orbitopathie tritt häufig zusammen mit einer immunogenen Hyperthyreose(Morbus Basedow) auf. Es kommt zur Einlagerung von Glukosaminoglycane mit einer lymphozytären Infiltration in das periorbitale Gewebe und die Augenmuskeln, die zu Exophtalmus und Bewegungseinschränkung der Augen führen.

Symptome:

  • durch Exophtalmus, der immer doppelseitig ist: seltener Lidschalag,Zrückbleiben des Oberlides bei Blicksenkung(Graefe Zeichen), Konvergenzschwäche(Möbius-Zeichen), als Frühsymptom oft Schwellung der der lateralen Partie der Augenbrauen
  • Lichtscheu, Fremdkörpergefühl, Doppeltbilder, Schmerzhafter Druck
  • ev.prätibiales Myxödem
  • Hyperthyreose Symptome

Therapie: Schulmedizinisch ist keine kausale Behandlung bekannt.

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Oregano

Der Name Oregano kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Freude der Berge(oros = Berg, Ganos = Freude) und es wirklich eine große Freude, wenn man die vielen Inhaltsstoffe dieses Gewürzes betrachtet. Oregano kennt man bei uns eigentlich nur als Gewürz, vor allem in der italienischen Küche. Daß Oregano aber eine wahre Schatztruhe COX-2 hemmender Inhaltsstoffe ist, wurde erst in den letzten Jahren bekannt.

Traditionell wendet man Oregano vor allem bei entzündlichen Atemwegserkrankungen und anderen Entzündungen an. Hierbei wird vor allem der Tee und äußerlich das Öl eingesetzt. Das Öl hat eine sehr starke antiseptische Wirkung, d.h. es tötet Bakterien und andere Mikroben sehr effektiv ab.

Man kennt bis heute 31 antientzündliche Inhaltsstoffe des Oregano, die man teils auch in anderen Pflanzen, wie z.B. Ingwer, Rosmarin wiederfindet .

Wichtige Inhaltsstoffe sind folgende:
1. Rosmarinic-Säure
2. Apigenin
3. Kampfer
4. Oleanolic Säure
5. Ursol-Säure

Rosmarinic Säure ist , wie der Name schon sagt ein Hauptbestantteil des Rosmarins, findet sich aber auch in relativ großer Menge im Oregano wieder. Es hat die besondere Fähigkeit, die Verklumpung des Blutes zu verhindern. Damit wird das Blut dünner und die Gefahr von Verschlüssen verringert sich deutlich. Dies ist ja auch ein Grund, weswegen man Aspirin einnimmt.

Wie Rosmarin lässt sich Oregano sehr gut als Öl einsetzen. Wegen seiner Fähigkeit, die Haut sehr gut durchdringen zu können, eignet es sich sehr gut als Massageöl(aber nur stark verdünnt anwenden) bei arthritischen Entzündungen der Gelenke oder bei schmerzhaften Muskelverletzungen.

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Ornithose

Ornithose (Papageienkrankheit, Psittakose):

 Die Ornithose wird durch Papageien bzw Wellensittische auf den Menschen übertragen.

Erreger ist Clamydia psittaci mit einer Inkubationszeit von 7-14 Tagen.

Symptome: Entweder verläuft die Erkrankung wie eine Grippe oder es kommt zu einer atypischen Lungenentzündung mit hohem Fieber(Continua über 2 Wochen), Schüttelfrost, Kopfschmerzen und trockenem Husten.

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Ösophagitis

Bei der Ösophagitis handelt es sich um eine Entzündung der Speiseröhre.

Ursachen einer Entzündung können sein:

  • Candida albicans. Candida kommt nur dann zum Ausbruch, wenn der Körper eine Abwehrschwäche hat. Z.B. bei AIDS, Krebs oder bei Therapie mit immunsuppressiver Medikamente.
  • durch Reflux von Magensaft
  • Alkoholismus
  • Verengungen durch Karzinome
  • durch chemische Gifte oder physikalische Einwirkungen

Symptome:

  • Schluckstörungen(Dysphagie)
  • Schmerzen beim Schlucken(Odynophagie)

Da Candida Infektionen oft symptomlos sind, werden sie häufig übersehen. Bei immunsuppremierten oder abwehrschwachen Personen droht immer auch einevsystemische Infektion durch Candida.

Therapie ist zunächst Behandlung der Grundkrankheit

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Ösophagusdivertikel:

Es handelt sich um eine Ausstülpung in der Speiseröhre und betrifft meist Männer in höherem Alter.

Symptome:

  • Die Patienten verspüren einen Druckschmerz, besonders bei Nahrungsaufnahme und man hört ein gurgelndes Geräusch beim Trinken
  • Schluckstörungen, Regurgitation
  • Hustenreiz beim Essen
  • Mundgeruch(durch faulende Nahrungsreste im Divertikel)

Gefahr bei grossen Divertikeln besteht in einer Aspirationspneumonie (Lungenentzündung durch Speisereste , die in die Lunge gelangen).

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Osteomalazie

Hierbei handelt es sich um eine mangelnde Mineralisierung des Knochens(Spongiosa und Kompakta). Bei Kindern heisst das Krankheitsbild Rachitis.

Ursachen:

  • Vitamin D Mangel, meist durch Malassimilation bedingt
  • Störung des Vitamin D Stoffwechsels in Leber oder Niere

Symptome:

  • Schmerzen in den Knochen
  • Knochenverbiegungen(z.B. O-Beine)
  • Gehstörungen

Therapie: Vitamin D Gabe und Behandlung der kausalen Krankheit

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Osteomyelitis

Die Osteomyelitis (von lat. os „Knochen“ und griech. μυελός „Mark“) ist eine infektiöse Entzündung des Knochenmarks. Meist sind jedoch nur Anteile des Knochen betroffen, weshalb man auch von Osteitis.

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Osteoporose

Osteoporose

Bei der Osteoporose handelt es sich um einen Verlust von Knochenmasse, -struktur und -funktion, die zu zunehmender Brüchigkeit der Knochen führt. Die Osteoporose betrifft entweder nur die Spongiosa des Knochens(Typ I) oder zusätzlich auch die Kompakta(Typ II)

Ursachen:

primäre Osteoporose:

  • Osteoporose nach der Menopause
  • Senile Osteoporose

sekundäre Osteoporose

  • Malabsorptionssyndrom(Kalzium)
  • Hormonale Krankheiten wie Hyperkortisolismus, Hypogonadismus, Hyperthyreose
  • Bettlägerigkeit
  • Medikamente(Kortison)

Angeborene Krankheiten: Osteogenesis imperfecta, Ehlers-Danlos-Syndrom

Symptome:

  • Knochenschmerzen vor allem im Rücken
  • häufig kommt es zu Brüchen vor allem am Oberschenkelhals
  • Rundrücken durch Zusammensinterung der Wirbelkörper
  • Kleinerwerden; hierbei sieht man starke Hautfalten am Rücken(tannenbaumartig)

 Die Diagnose umfasst neben klinischen Zeichen und Röntgen auch besondere Konchendichtemessungen

Therapie: Diese ist abhängig vom Grundleiden. Bei postmenopausaler  und seniler Osteoporose sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:

  • ausreichende Kalziumzufuhr und Vitamin C(Kollagenbildend)
  • körperliche Bewegung (fördert den Kalziumeinbau): hier vor allem Training mit Gewichten

 

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