There are 838 entries in this glossary.
Suche nach Begriffen

Glossar

Begriff Definition
Ostitis

Ostitis deformans (Morbus Paget):

 

Bei der Ostitis deformans handelt es sich um eine Erkrankung des Knochens im höheren Alter. Nach der Osteoporose handelt es sich um die zeithäufigste Knochenerkrankung in Deutschland, deren Ursache  noch nicht bekannt ist.

Durch eine starke Stimulation der Osteoklasten kommt es zum Knochenabbau, dem anschliessend ein überschiessender, unkontrollierter Knochenanbau folgt. Daduch kommt es zur Bildung eines instabilen Knochens mit Verbiegungen und Verformungen.

Meistens ist das Becken befallen und zusätzlich Oberschenkel, Unterschenkel, Schädel und Lendenwirbel.

Symptome:

  • Knochenschmerzen
  • Verbiegung und Verkürzung der Beine (z.B. Sädelscheidentibia)
  • Zunahme des Kopfumfanges

Im Blut ist die alkalische Phosphatase und das Hydroxyprolin als Zeichen gesteigerten Knochenumbaus erhöht.

Therapie: Schulmedizinisch setzt man symptomatsch Osteoklastenhemmer, z.B Biphosphonate ein. Therapie mit klasssischer Homöopathie sollte in Erwägung gezogen werden, da diese den aus dem Gleichgewicht geratenen Knochenumbau stabilisieren kann.

Zugriffe - 3605
Otitis media

Otitis media (Mittelohrentzündung):

 Es handelt sich um eine Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs. Die Entzündung entwickelt sich oft aufsteigend (durch die Eustachische Röhre)aus einer Erkältung oder Infektionskrankheit, vornehmlich bei Kindern.

Durch das Anschwellen der Schleimhaut in der Eustachischen Röhre können sich Bakterien im Innenohr stark vermehren und haben nicht die Möglichkeit abzufliessen.

Symptome:

  • Schmerzen
  • Fieber
  • Hörstörungen durch Druckerhöhung

Häufig kommt es durch die Eiteransammlung zum Durchbruch des Trommelfells. Dies verheilt aber in der Regel komplikationslos aus.

Durch Antibiotikagabe kommt es häufig zu wiederholten Mittelohrentzündungen, da diese nicht mehr richtig ausheilen können .So ist es nicht selten, dass Kinder  mehrer Entzündungen jährlich haben. ALs Komplikation kann auch eine Mastoiditis auftreten

Therapie: Mittelohrentzündungen sollten gut ausheilen, damit es nicht zu einer chronischen Otitis kommt. Eine naturheilkundliche Behandlung ist deshalb zu empfehlen. Bei Kleinkindern  steht hier an erster Stelle die Behandlung mit dem homöopathischen Konstitutionsmittel. Zusätzlich kann man frische Zwiebelsäckchen anwenden.

Zugriffe - 5443
Otosklerose

Otosklerose 

Bei der Otosklerose kommt es zu einer Sklerosierung des ovalen Fensters im Innenohr, die auf den Steigbügel übergreift. Diese Verhärtung führt zu einer Unbeweglichkeit der Hörknöchelchen und damit Abnahme des Hörvermögens. Es entsteht eine Schallleitungsschwerhörigkeit.
Meist sind Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen und es kommt zu einer Verschlechterung in der Schwangerschaft.

Symptome:

  • Die Beschwerden treten sehr langsam auf, weshalb anfangs noch nichts bemerkt wird.
  • Beginn meist einseitig
  • Oft in Verbindung mit einseitgen Ohrgeräuschen
Zugriffe - 3437
Panartheritis nodosa

Es handelt sich um eine Entzündung der mittelgrossen und kleinen Arterien im Bereich der Waden- und Unterarmmuskeln und in den inneren Organen. Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt, aber bei 30% der Patienten findet man einen Hinweis auf eine Hepatitis B Infektion.

Symptome:

  • Fieber, Gewichtsverlust, Nachtschweiss
  • Nierenbeteiligung: Nephritis, oft mit Entwicklung einer renalen Hypertonie
  • kolikartige Bauchschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Angina pectoris , Herzinfarkt
  • Polyneuropathie
  • knötchenartige Hautveränderungen

es können noch eine Reihe weiterer Symptome auftreten, je nach Lokalisation der Erkrankung.

Zugriffe - 3259
Pankreaskarzinom

Es handelt sich hier um ein Karzinom der Bauchspeicheldrüse. Kommt meist bei Personen über dem 60. Lebensjahr vor und betrifft in Deutschland etwa 8000 Menschen jährlich.

Ursache des Pankreaskarzinoms ist nicht genau bekannt.. Als Risikofaktoren gelten jedoch Zigarettenrauchen, starker Kaffeegenuss und eine chronische Pankreatitis.

Symptome:

  • Schmerzen im Oberbauch und Rücken(gürtelförmig)
  • Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust
  • u.U. besteht ein Ikterus(Gelbfärbung der Haut) , da das Karzimom den Gallenweg(Ductus choledochus) blockiert und es somit zu einem Rückstau der Gallenflüssigkeit kommt. Die Galle ist dabei prall gefüllt, aber schmerzlos und von aussen gut tastbar(Courvoisier' Zeichen)
  • selten sind Thrombosen, Thrombophlebitiden
  • selten auch eine krankhafte Glukosetoleranz

Therapie: normalerweise Operation, aber nur bei 10-20 % der Patienten kann das Karzinom entfernt werden

Zugriffe - 2993
Papain
Das Enzym aus der Papayafrucht hat wie auch das Enzym Bromelain aus der Ananas sehr interessante Eigenschaften. Es gehört zur Klasse der eiweissspaltenden Enzyme und hilft damit bei der Behandlung von Verletzungen, die mit starken Blutergüsseneinhergehen.

Es verringert Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen und stärkt das Immunsystem, indem es die "Schutzschicht" von Eindringlingen im Körper, die diese bilden, um sich vor dem Abwehrsystem des Menschen zu schützen, zerstört und die Eindringlinge ( im Fachterminus auch Antigene genannt) für das Immunsystem nun angreifbar macht.
Zugriffe - 2557
Paraesthesia
Paresthesia is a sensation of tingling, pricking, or numbness of a person's skin with no apparent long-term physical effect. It is more generally known as the feeling of "pins and needles" or of a limb "falling asleep" (although this is not directly related to the phenomenon of sleep). The manifestation of paresthesia may be transient or chronic.
Paraesthesie

Eine Parästhesie (griechisch παραίσθηση, paraisthese, „die Fehlwahrnehmung“) ist eine Sensibilitätsstörung der Nerven. Diese kann sich als Kribbeln in den Fingern, als elektrisierende Missempfindung oder als schmerzhaft brennendes Gefühl äußern.

Zugriffe - 3672
Parästhesie

Eine Parästhesie (griechisch παραίσθηση, paraisthese, „die Fehlwahrnehmung“) ist eine Sensibilitätsstörung der Nerven. Diese kann sich als Kribbeln in den Fingern, als elektrisierende Missempfindung oder als schmerzhaft brennendes Gefühl äußern.

Zugriffe - 4514
Parästhesien

Eine Parästhesie (griechisch παραίσθηση, paraisthese, „die Fehlwahrnehmung“) ist eine Sensibilitätsstörung der Nerven. Diese kann sich als Kribbeln in den Fingern, als elektrisierende Missempfindung oder als schmerzhaft brennendes Gefühl äußern.

Zugriffe - 5225
Parathormon

Das Parathormon wird in den Epithelkörperchen der Nebenschilddrüse gebildet. Der Spiegel ist abhängig von der Höhe des Kalziums im Blut. Fällt beispielsweise Kalzium im Blut ab, so steigt der Wert des Parathormons, welches in der Niere und Knochen zu einer Stimulation der Adenylzyklase führt. In der Nieren wird dadurch vermehrt Phosphat ausgeschieden und Kalzium rückresorbiert. Ferner wird die enterale(im Darm) Absorption im Darm erhöht.

Ist Parathormon pathologisch erhöht, kommt es zu einer Abnahme des Kalziums im Knochen und damit einhergehend einer verstärkten Brüchigkeit.

Zugriffe - 3099
Parkinson

Der Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems bei älteren Menschen. Es kommt zur Degeneration der Substantia nigra im Mittelhirn.
Man unterscheidet zwei Gruppen des Parkinsonismus: Den primären Parkinsonismus und den sekundären Parkinsonismus.. Der sekundäre P. ist Folge einer anderen Grundkrankheit, wie Hirnarteriossklerose, Vergiftung mit Mangan und CO2, nach einer Enzephalitis oder nach Medikamenteneinahme. Beim primären P. kennt man die genaue Ursache bisher nicht.

Symptome: die typische Trias des Parkinson ist Tremor, Rigor  und Akinese:

  • Tremor: starkes Zittern in Ruhe, das sich bei Bewegung vermindert und bei Erregung verstärkt
  • Rigor: es handelt sich hier um einen erhöhten Muskeltonus, der zum sogenannten Zahnradphänomen führt. D.h. passive Bewegungen werden ruckartig durchgeführt.
  • Akinese: Hierbei handelt es sich um eine Bewegungslosigkeit. Der Patient sitzt und bewegt sich nicht. Das Gesicht erscheint wie eine Maske(Maskengesicht), die Sprache wird leise und monoton, der Gang ist kleinschrittrig und schlürfend, die haltung ist meist gebeugt und beim Gehen fehlt die Mitbewegung der Arme.
  • Stimmungslabilität: Die Patienten reagiern sehr emotional, oft sind sie egozentrisch und in sich gekehrt.
  • Salbengesicht: Durch Überproduktion der Talkdrüsen kommt es zum Salbengesicht

Therapie: Schulmedizinisch wird meist L-Dopa eingesetzt, eine Substanz, die normalerweise von der Substantia nigra produziert wird. Man sollte auf alle Fälle eine klassisch homöopathische Behandlung in Betracht ziehen

Zugriffe - 4545
Paroxysmale Tachykardie

Mit paroxysmaler Tachykardie bezeichnet man eine plötzliche, meist Minuten (manchmal auch Tage)andauernde Erhöhung der Herzfrequenz bis auf über 220 /min.

Dabei kann es zu Symptomen, wie Schwindel, Kaltschweissigkeit, Atemnot und häufig auch Ängsten kommen.

Je nach Ausgangsort der Tachykardie spricht man von ventrikulären oder supraventrikulären paroxysmalen Tachykardien.

Bei supraventriculären (die Erregung liegt nicht in der Herzkammer, sondern in den Vorhöfen oder im Bereich der AV-Knoten)  ist die Ursache meist eine eine vegetative Fehlregulation, ein Drittel der Fälle sind jedoch durch Erkrankungen des Herzens, wie Myokarditis oder Herzinsuffizienz bedingt.
Den patienten rät man bei einem Anfall zur Vagusreizung: Man übt einen Reiz auf den N. vagus aus, der die Herzfrequenz  drosseln kann. Dazu wird entweder ein Druck auf den Augenbulbus ausgeübt, oder Patient muss die Luft anhalten  und Luft sozusagen in sich hineinpressen. Auch das Trinken von eiskaltem Wasser reizt den Nervus vagus.

Ventrikuläre p. T. entstehen in den Kammern des Herzens und sind meist Folge eines schweren Herzmuskelschadens. Gefahr besteht hier immer , dass die Tachykardie in ein Kammerflimmern oder Kammerflattern übergeht. In diesem Fall besteht Lebensgefahr.

Zugriffe - 3233
Passionsblume (Passiflora incarnata)
Lateinisch Passiflorae herba
Familie Passifloraceae/Passionsblumengewächse
Wirkstoffgruppe Flavonglycosid/Alkaloid Droge
Vorkommen Südamerika, Ostindien
Indikation Neurasthenie
  Verspannungen
  Schlafstörungen
Wirkung Sedativum
Inhaltsstoffe Flavonglycoside, Alkaloid: Passiflorin, Harmin
Kontraindikation keine bekannt
Zugriffe - 2443
Paul Ehrlich Institut

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist das deutsche Bundesamt für Sera und Impfstoffe. Es liegt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Benannt wurde es nach dem deutschen Mediziner und Nobelpreisträger Paul Ehrlich.

Das PEI ist zuständig für die Zulassung und staatliche Chargenfreigabe von biologischen Arzneimitteln, hierunter fallen auch Impfstoffe und Sera.

Zugriffe - 4158
Unterstützen Sie impfschaden.info

 Über impfschaden.info   ¦    Über mich   ¦  Glossar   ¦ Newsletter  ¦  Kontakt   ¦   Impressum