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Glossar

Begriff Definition
Paul-Ehrlich-Institut

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist das deutsche Bundesamt für Sera und Impfstoffe. Es liegt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Benannt wurde es nach dem deutschen Mediziner und Nobelpreisträger Paul Ehrlich.

Das PEI ist zuständig für die Zulassung und staatliche Chargenfreigabe von biologischen Arzneimitteln, hierunter fallen auch Impfstoffe und Sera.

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PEI

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist das deutsche Bundesamt für Sera und Impfstoffe. Es liegt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Benannt wurde es nach dem deutschen Mediziner und Nobelpreisträger Paul Ehrlich.

Das PEI ist zuständig für die Zulassung und staatliche Chargenfreigabe von biologischen Arzneimitteln, hierunter fallen auch Impfstoffe und Sera.

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Pektine

Pektine sind Kohlenhydrate, wie z.B. Apfelpektin, die in vielen, vor allem unreifen Früchten vorkommen. Da sie durch die eigenen Verdauungssäfte nicht aufgespalten werden können, binden sie im Darm eine grosse Menge Wasser. Sie werden deshalb bei Durchfallerkrankungen eingesetzt.
Pektine werden erst in unteren Darmabschnitten von Darmbakterien zersetzt. Dies führt dort zu einer Abnahme des ph Wertes, der für darmfremde Bakterien (die meist Durchfall erzeugen) eine schlechte Lebensgrundlage darstellt.

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Pericarditis

Es handelt sich hier um eine Entzündung des Pericards(Herzbeutels) des Herzens.

Ursache sind am häufigsten Viren, manchmal immunologisch bedingt , wie etwa rheumatisches Fieber, systemischer Lupus erythematodes, durch Allergien oder auch ein paar Wochen nach einem Herzinfarkt. Auch bei Urämie tritt eine Perikarditis auf.

Symptome:

  • bei einer trockenen Pericarditis kommt es zu stechenden Schmerzen hinter dem Sternum, die sich durch Liegen, tiefes Einatmen und Husten verstärken
  • eine "feuchte" Perikarditis ist typisch bei Tbc, Virusinfekten, rheumatischen Fieber und Urämie und äussert sich dadurch, dass die Herztöne leiser werden und die Schmerzen geringer.

Anfangs besteht immer eine trockene Perikarditis; erst wenn es zu Absonderungen kommt, spricht man von feuchter Perikarditis.

Nimmt die Menge des Esudates stark zu , spricht man von einer Herzbeuteltamponade. Dabei kommt es zu einer Behinderung der Füllung, was zu folgenden Symptomen führt:

  • Durch den Rückstau kommt es zu starken Fülling der Halsvenen
  • Schmerzen in der Leber(Kapselspannung), der auch durch den Rückstau bedingt ist
  • Blutdruckabfall, der sich beim Einatmen verstärkt
  • Ein sogenannter Pulsus paradoxus: Abnahme der Blutdruckamplitude beim Einatmen(d.h. die Differenz zwischen den beiden Blutdruckwerten nimmt ab). Dies findet man auch bei schweren Asthma oder Panzerherz.
  • Tachykardie

Therapie ist Behandlung des Grundleidens.

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Pestwurz (Petasites hybridus)

 

Lateinisch Petasitidis
Familie Asteraceae/Korbblütler
Wirkstoffgruppe Alkaloid Droge
Vorkommen Europa, Asien
Indikation Krampfzustände im Magen/Darm Kanal
  Leber-Gallenwegsleiden
  Krampfhusten
Wirkung sedativ
  spasmolytisch auf vegetativen Tonus
  krampfstillend bei Frauenleiden
Inhaltsstoffe Petasin
Kontraindikation keine bekannt
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Petechia
A petechia is a small (1-2mm) red or purple spot on the body, caused by a minor hemorrhage (broken capillary blood vessels)
Petersilie (Petroselinum crispum)

 Die Petersilie gehört zur Familie der Karotten und wird heute hauptsächlich als Dekoration von Speisen verwendet. ;an schätzt , dass über 90 Prozent der Petersilie als Dekoration verwendet wird und damit im Abfall landet. Welch eine Verschwendung, wenn man bedenkt, welchen enormen gesundheitlichen Nutzen die Petersilie aufweisst.

Petersileinsamen wurden schon immer als Carminativum für den Darm eingesetzt und unterstützt dazu noch die Verdauung. Die Wurzel hat einen leicht abführenden Effekt und auch als Mittel gegen Mundgeruch wird es gerne eingesetzt.

Petersilie enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe und hat , wie auch das Weizengras, einen sehr hohen Chlorophyll Gehalt.

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Pfefferminze
Lateinisch Menthae piperitae folium
Familie Lamiaceae/Lippenblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Ostasien, Europa, Amerika, Afrika
Indikation Infektion der Haut und Schleimhäute
  krampfartige Beschwerden im Magen/Darmtrakt
  akute Magenerkrankungen
  Brechreiz
  Leberleiden
Wirkung antiemetisch
  choleretisch
  cholagog
  antiseptisch, desinfizierend
Inhaltsstoffe Menthol,
Kontraindikation keine bekannt
Anmerkung in jungen Blättern befindet sich Menthofuran welches stark giftig ist, deshalb sollte man nur alte Blätter verwenden
  Die Pfefferminze gilt bei uns schon lange als sehr wichtiges Hausmittel bei einer Vielzahl von Beschwerden.. Ihre Inhaltsstoffe, wie ätherische Öle(Menthol), Gerb-und Bitterstoffe machen sie zu einem wirklichen Alleskönner.

Bekannt ist das Pfefferminzöl, welches man gerne bei Kopfschmerzen in die Stirn einreibt. Auch bei anderen Neuralgien kann es hilfreich sein. Neben dieser äusseren Anwendung ist vor allem die Wirkung des Pfefferminztees bekannt. Er regt den Gallenfluss an, wirkt keimtötend und hemmt damit Gärungsprozesse im Magen und Darm. Die Pfefferminze lindert Magen-und Darmübelkeit. Hier sollte man den Tee schluckweise warm trinken.

Zubereitet wird der Tee am besten aus frischen Pfefferminzblättern, die man 15min. ziehen lassen sollte. Wenn man keine frischen Blätter zur Hand hat, kann auch ganz genauso gut getrockenete Blätter verwenden. Pro Tasse nimmt man etwa 1 Esslöffel.

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Pfortaderhochdruck

Die Pfortader bringt das Blut von den Eingeweiden zur Leber. Durch Obstruktion oder Verlegung kann es  hier zu einem Hochdruck kommen.

Man unterscheidet  3 verschieden Arten:

1. Prähepatischer Block
- durch Thrombose der Milzvene  oder der Pfortader.
2. Intrahepatischer Block
- Leberzirrhose
- Leberkarzinom, Lebermetatstasen
- Bilharziose
3. Posthepatischer Block:
-Konstriktive Perikarditis

Die Durchblutung der Leber beträgt normalerweise 1.5 Liter pro Minute. Kommt es zu einem Widerstand oder Block, staut sich das Blut und es kommt zum Pfortaderhochdruck.. Als Folge sucht sich das Blut andere Wege(Kollateralkreislauf) zum Herzen zurück. Dadurch entstehen:
- Ösophagusvarizen
- Caput medusa(Kollateralkreislauf über die Bauchvenen)
- Hämorrhoiden

Symptome:

  • Caput medusa(um den Bauchnaben heraum hervortretende Venenzeichnung)
  • Ösophagusvarizen mit Blutungen
  • Milzschwellung
  • Aszites (Hinweis ist ein vorgewölbtes Abdomen, seitlich ausladende Flanken, verstrichener Nabel, Missverhältnis zwischen Abmagerung der Extremitäten und geblähtem Abdomen). Beim Aszites handelt es sich um ein Ödem in der Bauchhöhle durch verschieden Ursachen wie portale Hypertension, vermehrte Lymphproduktion, Hypalbuminämie und gesteigerte Natriumrückresorption.
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Phäochromozytom

Beim Phäochromozytom handelt es sich um einen Tumor in der Nebenniere, die vermehrt Adrenalin und Noradrenalin produzieren. Die Symptomatik ist abhängig von der Menge des produzierten Adrenalins:

  • Es kommt zu plötzlichen Hochdruckanstieg, manchmal auch länger andauernd
  • Bei hohem Blutdruck hat der Patienten Kopfschmerzen, Tachycardie, Schweiss und ist zittrig
  • bei länger bestehendem Phäochromozytom findet man oft einen Gewichtsverlust( durch erhöhten Stoffwechsel), eine blasse Haut und erhöhten Blut-und Harnzucker.

Häufig wird es mit einer Schilddrüsenüberfunktion verwechselt, welche man aber labordiagnostisch schnell ausschliessen kann. Auch ein Diabetes ist wegen der Hyperglycämie auszuschliessen.

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Pharyngitis

Es handelt sich um eine Entzündung der Rachenschleimhaut, welche durch Viren ausgelöst wird. Meist geht ein Schnupfen voraus.

Symptome:

  • Halsschmerzen
  • Kratzen
  • Trockenheitsgefühl
  • Schluckbeschwerden
  • Fieber
  • Lymphknotenschwellung
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Phenol

Phenol ist ein Antisepticum (Desinfektionsmittel) und wurde früher wegen seiner bakteriziden Wirkung zur Wunddesinfektion eingesetzt; wegen seiner hautirritierenden Wirkung wurde es aber in der Chirurgie bald durch andere Antiseptika ersetzt. Phenol verursacht Verätzungen und ist ein Nerven-/Zellgift. 

In manchen Impfstoffen wird es wegen seiner bakterienabtötenden Wirkung noch verwendet.

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Phenolrot

Phenolrot ist ein Triphenylmethan-Farbstoff, abgeleitet vom Phenolphthalein.

Phenolphthalein wurde für mehr als hundert Jahre als Abführmittel verwendet, bis bekannt wurde, dass es in grösseren Mengen krebserregend ist.

In Impfstoffen findet man in Spuren Phenolrot, da es für Zellkulturmedien verwendet wird.

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Synonyme - Phenolphthalein
Phenolsulfonphthalein

Phenolphthalein (Triphenylmethan-Farbstoff) wurde für mehr als hundert Jahre als Abführmittel verwendet, bis bekannt wurde, dass es in grösseren Mengen krebserregend ist.

In Impfstoffen findet man in Spuren Phenolrot, da es für Zellkulturmedien verwendet wird.

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Phenoxyäthanol

Phenoxyethanol ist eine organische Verbindung und wird Impfstoffen oder auch dermatologischen Produkten als Konservierungsstoff beigefügt. Es hat eine bakterizide Wirkung.

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