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Glossar

Begriff Definition
Psoriasis

Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine Erkrankung der Haut, bei der es zu Flecken und Schuppenbildung kommt. 1-5 % der Bevölkerung sind betroffen, meist junge Menschen.

Die Ursache der Schuppenflechte ist bisher nicht bekannt. Es gibt jedoch eine Reihe von Faktoren, die die Krankheit auslösen können. Hierzu zählen vor allem psychischer Stress und  Infekte, aber auch beta Blocker, Lithium, NSAR, ACE-Hemmer.

Man unterscheidet zwei Typen:

  • Typ I – 10-25 Jahre, 70%, bei ihnen kann man die Psoriais mit mechanische Reizung provozieren (Köbner Phänomen).
  • Typ II – ab 40 Jahre, mildere Verlauf, keine genetische Veranlagung


Typische Symptome:

  • scharf abgegrenzte Flecken an Ellenbogen, Knie, Kreuzbeingegend und am behaarten kopf
  • auf den Flecken bilden sich silberweisse Schuppen
  • Beim Kratzen kommt es zur punktförmiger Blutung (Ausspitz-Phänomen oder auch Tautropfenphänomen )
  • Die Mundschleimhaut ist fast immer ausgespart
  • Tüpfelnägel (nicht beweisend), Ölflecken in der Nagelmatrix, Nageldystrophie

Je nach Lokalisation der Psoriasis unterscheidet man:

Psoriasis pustolosa
- palmarplantare Form / generalisierte Form (Arthralgien, Fieber)
- Immunsuppression
- Berührungsschmerzhaft multipel gruppierte oder zusammenlaufende Pusteln
- Sterile Pusteln


Psoriasis arthropathica
- 5-7 %
- periphere Form / zentrale Form

Psoriasis inversa
- 5 %
- Beugeseiten
- Interdigites
- Rima ani
 

 

Schulmedizinische Therapie
1. Triggerfaktoren beseitigen  beta Blocker, Lithium, NSAR, ACE-Hemmer
2. lokal – abhängig von dem Status der Schuppung
- Vit D3-Derviate für kleine umschriebene Flächen
- UV Therapie / PUVA – 90% der Pat haben Besserung im Sommer
3. systemisch, indiziert wenn lokal keinen Erfolg hat
- Corticosteroide


Verlauf: Die Krankheit entartet nie, Befall der Schleimhäute und der Gelenke kommt nur gelegentlich vor. Der Verlauf ist jedoch oft chronisch rezidivierend, was sich therapeutisch aufgrund der Disposition kaum verhindern lässt. Tritt eine chronische, häufig rezidivierende P auf treibt sie viele Pat in die Isolation oder zum Alkohol.

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Purpura

Unter Purpura versteht man kleinfleckige Kapillarblutungen in die Haut, Unterhaut (Subkutis) oder die Schleimhäute. Meist kommt sie an den unteren Extremitäten vor

Die Ursache für eine Purpura ist eine Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese, „Blutdurchtritt“) durch zum Beispiel:

  • Erkrankungen der Blutgefäße (Vaskulitis)

  • Schädigung der Blutplättchen (Thrombozytopathie)

  • toxisch-allergische Gerinnungsstörungen (zum Beispiel durch Arzneimittel oder Infektion)

  • Blutstauung (Stase)

Symptome: Die Blutflecken sind zunächst rot, später verfärben sie sich durch den Abbau des Hämoglobins ähnl. wie ein blauer Fleck.

Die Flecken verschwinden nicht bei Druck auf die entsprechende Stelle.

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Purpura
Purpura (from the Latin, purpura, meaning "purple") is the appearance of red or purple discolorations on the skin that do not blanch on applying pressure. They are caused by bleeding underneath the skin. Purpura measure 0.3-1 cm.
Pyelonephritis akute

Eine Pyelonephritis entsteht meist auf dem Boden einer bakteriellen Zystitis. Wie auch bei der Zystitis bestehen Ursachen, die eine Pyelonephritis fördern
 

Prädisponierende Faktoren:

  • Harnabflussstörungen durch anatomische Anomalien, Obstruktionen(Steine, Tumore, Stricturen), Blasenfunktionsstörungen, Vesiko-retero-renaler Reflux
  • Schmerzmittelabusus
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht, Hyperkalzämie, Hypokalzämie
  • Abwehrschwäche
  • Schwangerschaft
  • Untersuchungen der Harnblase durch Katheter
  • äussere Faktoren wir Unterkühlung, sexuelle Aktivität

Symptome der Pyelonephritis:

  • Fieber mit eventuell Schüttelfrost
  • Beschwerden beim Wasserlassen
  • Klopfschmerzen im Nierenlager
  • manchmal können auch atypische Symptome beobachtet werden: Übelkeit, Erbrechen, Leibschmerzen, Kopfschmerzen, auch unklares Fieber ohne Beschwerden beim Wasserlassen

Bei einer Pyelonephritis besteht immer die Gefahr von Komplikationen wie eitrige Nephritis, Urosepsis, Abszess an den Nieren, Niereninsuffizienz und Hypertonie

Im Urin finden sich Leukozyten(Leukozytenzylinder sind Hinweis auf Pyelonephritis) und Bakterien. Eventuell findet man auch Erythrozyten.

Therapie: Bettruhe, reichlich trinken, schulmedizinisch werden Antibiotika eingesetzt. Eine homöopathische Behandlung wird empfohlen

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Pyelonephritis chronische

Eine chronische Pyelonephritis entwickelt sich meist durch obstruktive Veränderungen im Bereich des Harntraktes, die den Harnfluss blockieren, mit sekundärer bakteriellen Infektion. Ursache ist oft ein vesikoureteraler Reflux.

Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit
  • Brechreiz
  • Gewichtsabnahme
  • dumpfe Rückenschmerzen

Bei einer Pyelonephritis besteht immer die Gefahr von Komplikationen wie eitrige Nephritis, Urosepsis, Abszess an den Nieren, Niereninsuffizienz und Hypertonie

Im Urin finden sich Leukozyten(Leukozytenzylinder sind Hinweis auf Pyelonephritis) und Bakterien. Eventuell findet man auch Erythrozyten.

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Q-Fieber
Es handelt sich um ein Erkrankung , die von Tieren auf den Menschen übertragbar ist(sog. Zoonose). Infektion erfolgt vorwiegend über Staubinfektion über infizierte Tieren und infiziertes Material in Ställen. Der Erreger ist Coxiella burneti.

Symptome: In den allermeisten Fällen verläuft das Q-Fieber asymptomatisch. Es kann jedoch auch zu schweren Fällen mit hohem Fieber, Kopfschmerzen und einer atypischen Pneumonie mit trockenem Husten und Brustschmerzen kommen.

Als Komplikation kann eine granulomatöse Hepatitis oder seltener Menigoenzephalitis, Endokarditis oder Myokarditis auftreten.

Viele Personen, die in ständigem Kontakt mit dem Erreger sind, haben Antikörper im Blut und sind damit vor der Erkrankung geschützt.
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Quecksilber

Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall. Metallisches Quecksilber, das schon bei Raumtemperatur und normalen Druckverhältnissen flüssig ist, ist in diesem Aggregatzustand noch relativ ungefährlich. Es geht jedoch bereits bei Raumtemperatur in einen gasförmigen Zustand über und bildet giftige Dämpfe.

Umweltbelastende Faktoren: Erdölproduktion und -weiterverarbeitung, Elektroindustrie, Farbenherstellung, Schädlingsbekämpfungsmittel, Haarfärbemittel, Amalgamfüllungen für Zähne, Leuchtstofflampen, Batterien, Kosmetika, Impfstoffe

Gefährdete Körperteile und -funktionen: Nervensystem, Appetit- und Schmerz-Zentren, Zellmembrane, Zellvernichtung, Verhinderung des Zuckertransports zu den Zellen, Erhöhung der Durchlässigkeit der Zellen für Kalium

Vergiftungserscheinungen:

Die ersten Symptome einer akuten Vergiftung sind

  • Kopfschmerzen

  • Übelkeit

  • Schwindel

  • trockener Mund-Rachenraum

Die Chronische Vergiftung wird auch Minamata-Krankheit genannt (trat erstmals an der japanischen Küste in der Umgebung der Stadt Minamata auf)

Symptome sind:

  • zunächst nur Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Kopf- und Gliederschmerzen, Muskelzittern, Blutveränderungen,

  • später Ataxie, Lähmungen, Psychosen, in schweren Fällen Koma, die Krankheit endete dann nicht selten tödlich.

 

Belastete Nahrungsmittel: Fische (Süßwasser, Meer; abhängig vom Fangort), Fischerzeugnisse, Leber

Ernährungsmaßnahmen: Gedünstete Hülsenfrüchte (Bohnen etc.), Milch, Fleisch, Eier, Getreidekleien, Vollkorngetreide, ölhaltige Samen, Äpfel, Knoblauch,Vitamin C, Selen

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Quercetin
Dieses Flavonoid kommt vor allem in Zwiebeln, Brokkoli, Äpfeln, Traubenkernen, Traubenschalen, grünem Tee und Rotwein vor.. Es ist eines der am häufigsten vorkommenden Flavonoiden überhaupt. Präventiv kann es zur Verhinderung von Krebs eingesetzt werden.

Es hilft bei Arthritis, Katarakten, verbessert die Durchblutung der Kapillare und kann damit die Komplikationen bei Diabetes verhindern, Es hemmt ferner die Ausschüttung von Prostaglandinen, hilft , den Cholesterinspiegel zu senken.
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Querlage

Die Querlage bedeutet, dass das Kind zum Geburtsausgang der Gebärmutter nicht wie üblich mit dem Kopf nach unten (Kopflage) liegt sondern quer dazu. In solchen Fällen ist ein Kaiserschnitt meist unumgänglich. Die Querlage kommt bei etwa 0,5-1% aller Schwangerschaften vor. Eine Drehung des Kindes kann in vielen Fällen durch die Verabreichung eines homöopathischen Mittels erreicht werden. Falls es nicht zu der gewünschten Drehung kommt, ist ein Kaiserschnitt nötig.

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Quincke Ödem

Es handelt sich um eine starke Urticaria mit Ödementwicklung an Lippen, Augenlidern, Zungen, Rachen und Glottis.

In den meisten Fällen handelt es sich um eine allergische Reaktion, die in seltenen Fällen zu Erstickungsanfällen wegen der starken Anschwellung der Glottis führen kann.
Neben allergische Ursachen kann das Quinckeödem auch durch einen genetischen Defekt ausgelöst werden, dies ist jedoch recht selten.

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Rachitis

Es handelt sich um eine gestörte Mineralisierung der Knochen und zusätzlich eine Desorganisation der Wachstumsfuge. Hinzu kommt bei Kindern eine mangelnde Mineralisierung des Knochens (Spongiosa und Kompakta). Bei Erwachsenen nennt man das Krankheitsbild Osteomalazie.

Ursachen:

  • Vitamin D Mangel, meist durch Malassimilation bedingt
  • Störung des Vitamin D Stoffwechsels in Leber oder Niere

Symptome:

  • Schmerzen in den Knochen
  • Knochenverbiegungen(z.B. O-Beine)
  • Gehstörungen
  • "Rachitis-Rosenkranz": Schwellung der Rippenenden an der Knorpel-Knochengrenze

Therapie: Vitamin D Gabe und Behandlung der kausalen Krankheit

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Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Der Rainfarn gilt schon seit Alters her als wirksames Mittel gegen Wurmbefall, weswegen er auch den Namen Wurmfarn bekam. Die Pflanze riecht stark aromatisch, wird bis zu einem Meter hoch und hat einen grossen, goldgelben Blütenstand.

Neben seiner Wirkung gegen Würmer, wird er als Tee auch gerne bei Magen und Darmkoliken eingesetzt.  Da er sehr scharf ist, sollte man ihn nicht zu viel trinken.

Bei Furunkeln und Rissen in den Händen  oder Füssen verwendete man früher gerne Umschläge mit zerstossenen Rainfarnblättern.

Man kann auch eine Tinktur bereiten, indem man frische Rainfarnblätter in Alkohol für etwa 5 Tage einlegt. Diese kann man dann auf die Furunkel auftragen oder auch bei rheumatischen Schmerzen zeigt sie eine gute Wirkung.

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Raute (Ruta graveolens)

 
Lateinisch Ruta herba
Familie Rutaceae/Rautengewächse
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Europa
Indikation Venenleiden
  Schutz der Gefässe
Wirkung carminativ
  verdauungsfördernd
  cholagog
Inhaltsstoffe Rutin
Kontraindikation Schwangerschaft
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Refluxkrankheit

Bei der Refluxkrankheit kommt es zu einem Rückfluss des Mageninhaltes in die Speiseröhre. Kommt es häufig zu einem Reflux, kann sich die Speiseröhre entzünden. Diese Erkrankung wird Refluxösophagitis genannt.

Es kommt zu einem gestörten Verschlussmechanismus. In der Hälfte der Fälle ist die Ursache hierfür unbekannt. Ansonsten sind die Ursachen z.B. Schwangerschaft, eine Magenausgangsstenose etc.

Symptome:

  • Sodbrennen, besonders im Liegen und nach Mahlzeiten. Auch Schmerz hinter dem unteren Brustbein
  • Luftausstossen
  • Schluckbeschwerden
  • Aufstossen von Nahrungsresten
  • Brennende Schmerzen im Magen(Epigastrium)

Komplikationen können Ulcerationen, Stenosen und eventuell nächtliche Einatmung von Mageninhalt sein.

Therapie: Man sollte zunächst auslösende Noxen meiden, wie Wein , fettreiche Mahlzeiten, Zucker, Alkohol, Nikotin, auch Medikamente. Auch Mahlzeiten am spätem Abend  sollten gemieden werden. Ein bestehendes Übergewicht sollte normalisiert werden.

Besonders hilfreich hat sich eine klassisch homöopathische Behandlung erwiesen.

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Reiter-Syndrom

Es handelt sich hier um eine entzündliche Gelenkerkrankung, die als Zweiterkrankung nach einem bakteriellen Infekt der Harnwege oder des Darmes auftritt. Personen, die HLA-B27 positiv sind sind hierfür anfälliger

Der auslösende Infekt ist meist eine Gonorrhoe oder eine nichtgonorrhoische Urethritis durch Clamydia trachomatis oder Ureaplasma urealyticum. Im Gastrointestinaltrakt handelt es sich vor allem um Infektionen mit Salmonellen, Shigellen, Yersinien, Campylobacter jejuni.

Symptome:

  • Arthritis(oft asymetrisch und wandernd)
  • Urethritis
  • Konjunktivitis oder Iritis
  • Reiter Dermatose

Die ersten 3 Symptome gehören zur Reiter-Trias. Treten weniger Symptome auf, spricht man nur von einer reaktiven Arthritis.

  • als Nebensymptome können noch auftreten: Fieber, Sakroiliitis, Entzündung der Sehnenansätze, manchmal Beteiligung der inneren Organe

Die meisten Fälle heilen nach 6 Monaten aus.

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