Glossar
| Begriff | Definition | ||||||||||||||||||||
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| Schock | Beim Schock handelt es sich um eine Verminderung der Mikrozirkulation mit Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und damit verbundenen Störungen des Gewebes. Der Schock kann durch mehrere Faktoren ausgelöst werden, weswegen man den Schock in mehrere Untergruppen einteilt.
Was passiert beim Schock genau? Zu Beginn besteht ein Blutdruckabfall, der zur Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin führt, welches Die Herzfrequenz erhöht und die Arteriolen enger gestellt. Damit wird versucht, den Kreislauf aufrechtzuerhalten, indem das Blut aus der Peripherie (Arme und Beine) zu zentralen Organen und dem Gehirn befördert wird. Durch die verminderte Durchblutung in der Peripherie kommt es zu einer Ansammlung von Stoffwechselprodukten, die zu einem Verlust von intravasaler Flüssigkeit führt und damit den Volumenmangel verstärkt. Durch die Konstriktion kommt es ferner zu Mikrothromben in den Gefässen. Beim Schock können auch andere Organe, wie Niere, Herz, Lunge betroffen sein, wo es zu schwerwiegenden Folgen kommen kann. Symptome: Hypovolämischer Schock:
Kardiogener Schock:
Anaphylaktischer Schock:
Septischer Schock:
Therapie: Als Allgemeinmassnahmen sind die Atemwege freizuhalten, die Person zudecken, ausser beim Kardiogenen Schock(hier sitzende Lagerung) Flachlagerung mit ev. Hochlagerung der Beine.
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| Schöllkraut (Chelidonium majus) |
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| Schröpfen | Das Schröpfen war schon im alten Ägypten als Ausleitendes Verfahren bekannt. Man verwendet hierzu so genannte Schröpfköpfe, die meist aus Glas sind und behandelt damit Reflexpunkte, meistens am Rücken. Am Rücken sind spezielle Hautsegmente mit inneren Organen verbunden. Durch die Behandlung dieser kann auf das jeweilige Organ Einfluss genommen werden. Anwendung: Die Schröpfköpfe werden mittels Unterdruck auf die Hautareale gesetzt. Dieser Unterdruck zieht die Haut stark in den Schröpfkopf hinein und führt damit zu einem Bluterguss (Trockenes Schröpfen) oder zu einer Blutansammlung (Blutiges Schröpfen) im Schröpfkopf. Nach etwa 15 min entfernt man die Schröpfköpfe und versorgt beim blutigen Schröpfen die verletzten Hautstellen.
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| Schwartz-Barter-Syndrom | Es handelt sich beim Schwartz-Barter-Syndrom um eine erhöhte Produktion des Hormons ADH(Anti-Diuretisches Hormon), was zu einer verstärkten Wasserretention führt. Ursache ist meist ein Tumor (häufig Bronchialkarzinom) oder Störungen in der Lunge oder am Zentralnervensystem. Symptome:
Durch die vermehrte Wassermenge im Körper , verändert sich die Osmolarität des Blutes und es kommt zu einer Hyponatriämie.
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| Schwarzkümmel (Nigella sativa) | |
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| Sekundäre Pflanzenstoffe | Als sekundäre (bioaktive) Pflanzenstoffe werden zahlreiche Substanzen in Obst, Gemüse, Nährmitteln, wie Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten, sowie in fermentierten Lebensmitteln bezeichnet. Bis vor wenigen Jahren galten sie noch meist als gesundheitsschädlich. Heute werden jedoch vielen SPS, die früher als schädlich galten, gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen. Zum Beispiel diene sie den Pflanzen als Abwehrstoff gegen Fressfeinde. Der bittere Geschmack des Rosenkohls stammt etwa von dem SPS Sinigrin, das Schädlinge den Appetit verdirbt. Viele SPS schützen die Pflanzen auch vor den schädlichen Auswirkungen der Sonnenbestrahlung. Auch als Farbstoffe kommen sie zum Einsatz oder regen als eine Art Duftstoff, Tiere zum Fressen der Pflanzen an.
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| Selen | Beeinflußte Körperfunktionen: Membranerhaltung, Bauchspeicheldrüsenfunktion, möglicher erhöhter Krebswiderstand, Zellschutz Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Quecksilber u. Kadmium-Belastung, Vergiftung durch Herzmittel, Oxidation von Fetten, ungenügende Leistung der Bauchspeicheldrüse, reduzierte Abwehrkraft, Anfälligkeit für Umweltnoxen. Senkung der Selen-Konzentrationen im Körper durch: Quecksilber, Cadmium, Silber, Arsen, Salze der Schwefelsäure Erhöhung der Selen-Konzentrationen im Körper durch: Umwelteinflüsse, selenreiche Nahrungsmittel Selenreiche Nahrungsmittel: Naturreis, Vollkorngetreide, Weizenkleie, SeIen-Hefe, Soja, Fisch, Fleisch Aufnahmefördernde Ernährungsbestandteile: Vitamin E, A und C, ß-Carotin Ergänzende Zufuhr zu erwägen: zur Krebsvorbeugung, als Antioxidans, als Zellschutz ,,Arteriosklerose" und zu Schutz vor Umweltgiften
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| Sennes (Cassia senna) |
Sennes wurde bereits im alten Ägypten als Abführmittel benutzt und gehört heute zu den häufig gebrauchten pflanzlichen Abführmitteln.
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| Seroconversion |
Seroconversion is the development of detectable specific antibodies to microorganisms in the blood serum as a result of infection or immunization.
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| Serokonversion | Serokonversion ist der medizinische Fachausdruck für das Entwickeln von Antikörpern gegen Antigene eines Fremdkörpers. Es handelt sich dabei um die serologische Antwort des Immunsystems. Nach der Serokonversion ist ein zuvor negativer Nachweistest für Antikörper positiv. Antigene des Fremdkörpers sind hingegen nicht mehr nachweisbar.
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| Serokonversionsrate | Serokonversion ist der medizinische Fachausdruck für das Entwickeln von Antikörpern gegen Antigene eines Fremdkörpers. Es handelt sich dabei um die serologische Antwort des Immunsystems. Nach der Serokonversion ist ein zuvor negativer Nachweistest für Antikörper positiv. Antigene des Fremdkörpers sind hingegen nicht mehr nachweisbar.
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| seronegativ | Als seronegativ werden Personen bezeichnet, bei denen keine Antikörper gegen ein bestimmtes Antigen gefunden werden konnten.
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| seropositiv | Als seropositiv werden Personen bezeichnet, bei denen Antikörper gegen ein bestimmtes Antigen gefunden werden konnten.
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| Serotyp | Mit Serotyp bezeichnet man unterscheidbare Variationen innerhalb einer Unterart von Bakterien oder Viren. Die Unterschiede ergeben sich durch verschiedene Strukturen auf ihrer Außenseite (Antigen). Das Immunsystem behandelt jeden Serotyp eines Krankheitserregers so, als würde es sich um völlig unterschiedliche Organismen handeln, das heißt, jeder Serotyp führt zu einer typspezifischen Immunität.
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| Serotypen | Mit Serotyp bezeichnet man unterscheidbare Variationen innerhalb einer Unterart von Bakterien oder Viren. Die Unterschiede ergeben sich durch verschiedene Strukturen auf ihrer Außenseite (Antigen). Das Immunsystem behandelt jeden Serotyp eines Krankheitserregers so, als würde es sich um völlig unterschiedliche Organismen handeln, das heißt, jeder Serotyp führt zu einer typspezifischen Immunität.
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